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Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Fibie77
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Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Dienstag, 29.03.16, 16:06

.
Hallo ihr lieben :)
ich lese hier im Forum schon lange mit und nun endlich hab ich mich auch registrieren lassen,da ich einige Fragen an euch habe.
Ich habe das Medikament Sertralien ca.1.5 Jahre genommen und es dann über ein Jahr ganz langsam ausgeschlichen.
Von 50 mg auf 0 mg in ganz kleinen Schritten so wie empfohlen wird.
Vor ca 3.5 Wochen habe ich dann ganz abgesetzt und nachdem ich ja dann auch die flüssige Variante von Sertralien von meiner Ärztin bekommen habe, konnte ich dies prima mit einer Spritze ganz langsam runter dosieren.
Ich merke,dass in meinem Kopf im Moment ein wirwahr ist und mal mehr und dann wieder weniger Absetzerscheinungen vorhanden sind.
Diese sind Sehstörungen, Übelkeit, Benommenheit,innere Unruhe, Kopfschmerzen,......
Mal ist ein Tag gut und dann wieder der nächste mit einigen Absetzerscheinungen !
Das Sertralien habe ich in einer Klinik bekommen,da eine Angsterkrankung mit einer mittelgradigen Depression diagnostiziert wurde.
Da ich durch das Sertralien zugenommen hatte, habe ich nun vor ca 5 Tagen mit einer Diät begonnen.
Nun zu meiner Frage,kann es sein das durch eine Diät,Absetzerscheinungen stärker werden können?
Sprich,kann es sein,dass mein Nervensystem damit überfordert ist.
Ich bemerke nämlich die letzten Tage, vermehrte Benommenheit,Kopfschmerzen,....
Habe extra noch mit dem abnehmen gewartet, bis ich mit dem Sertralien ganz auf null bin.
Es ist schlimm wenn fast keine Hose mehr passt.
Hat jemand von euch damit Erfahrungen gemacht,sprich Entzugserscheinungen und Abnahme?
Über eine Antwort von euch würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße :D
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Jamie » Dienstag, 29.03.16, 17:05

Hallo Fibie,

willkommen im ADFD :)

Ich habe 2005-2006 100mg Sertralin genommen und innerhalb von 6 Tagen kalt abgesetzt (Arzt entschied das und ich wusste es nicht besser); ich habe wirklich nen ziemlichen Horror durch.
Interessanterweise habe ich von Sertralin abgenommen und war schlank wie nie. Den Effekt "erkaufte" ich mir durch unsägliche Nervosität, Akathisie, Panik und Ruhelosigkeit; - es war der absolute Horror, ich war überhaupt nicht ich selbst unter Sertralineinnahme, sondern ein zitterndes Nervenbündel.

Also du schreibst zwar, dass du sehr langsam abgesetzt hast, aber anscheinend hast du trotzdem Absetzsymptome, was leider auch bei langsamen Absetzen immer wieder vorkommt. Gibt es denn eine Dosis, an der du festmachen kannst, dass es dir innerhalb des Absetzens schlechter ging? Es klingt, als seien die Probleme womöglich erst im (sehr) niedrigen Dosisbereich aufgetreten?

Wenn dein ZNS durch das Absetzen irritiert ist, dann ist eine Diät / Fastenkur eine extreme Belastung und ich würde das an deiner Stelle beenden und warten, bis du dich stabilisiert hast.
Diäten können bereits für Gesunde eine große Herausforderung sein und wenn du angeschlagen bist, dann halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass das deinen Zustand insgesamt verschlechtert.

Wie lange bist du denn mittlerweile auf 0mg?

Viele Grüße
Jamie
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Dienstag, 29.03.16, 17:27

Hallo Jamie,
ich bin fast 4 Wochen auf 0 mg .
Die Symptome die ich im Moment habe,variieren von Tag zu tag.
Gestern hab ich den ganzen tag Kopfschmerzen gehabt und heute sind diese weg,jedoch heute morgen dann leichte benommenheit so wie wenn ich ein Glas Sekt getrunken hätte.
Denn letzten Schritt vom Sertralin habe ich sehr lange rausgezögert und es dann gewagt ganz abzusetzen.
Dieser war dann 0,25 mg oder sogar noch weniger.
Ich habe es sehr behutsam gemacht und immer ganz langsam.
Zwischen den Schritten immer sehr lange gewartet.
Meine Psyche ist stabil , nur halt diese doofen Symptome.
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- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 30.03.16, 9:50

Hallo Fibie,

leider kommst das öfter vor, dass man am Ende nach dem Absetzen auf 0 doch noch mal stärkere Symptome bekommt. Evtl. war sogar der letzte Schritt für dich noch so groß :-( man kann das nie sicher und pauschal für alle sagen.

Hattest du bei dem Schritt auf 0,25 noch stärkere Absetzsymptome? Waren diese dann verschwunden bevor du auf 0 gegangen bist?

Ich setze übrigens mein Antidepressivum von 30 mg ab, und ich brauche insgesamt wahrscheinlich ca. 2 Jahre, also nochmal einiges langsamer.

Das mit der Diät würde ich erstmal noch lassen, wenn du dich nicht stabil fühlst, das kann den Körper ganz schon durcheinander bringen.

Wenn die Symptome sehr stark sind, dass du es nicht gut aushalten kannst wäre eine Alternative zu versuchen nochmal eine ganz kleine Menge einzunehmen (vielleicht 0,1 mg). Es klingt unglaublich, aber manche merken selbst kleinste Krümelchen und das könnte schon ausreichen.

Manche nehmen noch viele Wochen, sogar Monate noch eine ganz winzige Menge, um sicher zu gehen dass der Schritt auf null ok ist.

Allerdings bist du jetzt schon ein paar Wochen auf null, und es ist nicht sicher ob das den gewünschten Effekt bringt.

Sind die Symptome ähnlich wie die beim runterdosieren oder anders/viel stärker?

Liebe Grüße,
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 30.03.16, 15:36

Hallo Fibie,

Glückwunsch zur Null!
:fly: :fly: :fly:

Und danke, dass Du Dich nun doch angemeldet hast und Deine Erfahrungen teilst. :group:

Ich denke, dass es auch nach Null oft noch eine Übergangszeit gibt, selbst wenn man langsam war und von einer kleinen Menge aus abgesprungen ist. Kennst du unsere Liste mit dem Symptomverstärkern? Die könntest Du mal durchsehen und etwas vorsichtig sein.
Ich hoffe, dass sich auch die diese Symptome nach und nach verabschieden.

Grüße, Murmeline
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Donnerstag, 31.03.16, 10:42

Hallo,
Danke für eure Rückmeldungen.
Ich habe nochmal ganz genau nachgeschaut und es sind nun 7 Wochen wo ich kein Medi mehr nehme.
Durch meine Diät merke ich wirklich,dass mein Nervensystem gereizt ist und ich mich deswegen so fühle wie wenn ich 1 oder 2 Gläser Sekt getrunken hätte.
Ich vermute,es liegt daran das ich nicht mehr so extrem viele Kohlenhydrate esse wie vorher.
Ich mach jetzt keine Crash Diät oder so,sondern wirklich langsam und auch ausgewogen.
Viel Obst und Gemüse.
Die Liste mit dem Symptomverstärkern ist echt super,vielen Dank.
Abends geht es mir meistens besser und ich merke die Symptome werden besser.
Ich werde jetzt einfach mal die Tage schauen ob es besser wird und euch berichten.
Habt ihr auch Absetzerscheinungen beim runterdosieren?
Wenn ja wie sehen die bei euch aus.
Bei mir sind die Augen auch ziemlich trocken und brennen.
Liebe Grüsse :) :schnecke:
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 31.03.16, 10:48

Hallo Fibie!
Habt ihr auch Absetzerscheinungen beim runterdosieren?
Wenn ja wie sehen die bei euch aus.
Solche Fragen werden am besten beantwortet, wenn Du die Threads der anderen im AD Bereich liest. Nicht nur Setralin-Betroffener, sondern egal welches Antidepressiva, die schenken sich nicht viel in den Problemen. Zu spezifischen Symptomen hilft auch die Suchfunktion oben rechts weiter.
Bei mir sind die Augen auch ziemlich trocken und brennen.
Das hab ich schon öfter gelesen. Irgendwo gab es mal einen Tipp zu Augentropfen, ich glaube von Jamie in diesem Thread
Was tut ihr konkret gegen Entzugssymptome

Grüße, Murmeline
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Entzugserscheinungen nach absetzen von Sertralien

Beitrag von Fibie77 » Montag, 04.07.16, 8:43

Hallo ihr lieben,
ich habe seit ungefähr 4,5 Monaten das Sertralien über ein Jahr ganz langsam ausgeschlichen.
Im Februar war ich dann bei 0 mg und habe es ganz weggelassen.
In den ersten Wochen,habe ich nur ab und an Entzugserscheinungen gehabt und diese waren mal mehr und dann wieder weniger vorhanden.
Von Augenbrennen über Übelkeit war alles dabei.
Dann wurde es langsam besser.
In den letzten 2 Wochen,merke ich,dass es wieder schlimmer ist und ich wieder stärkere Übelkeit,Unruhe,Sodbrennen, Ohrendruck,leichter Schwindel,Reizüberflutung des Gehirns, ein Gefühl wie geschwollene Augen zu haben,ein ganz heißes Gesicht ohne Fieber zu haben,grippeähnliche Symptome, öffters der Gedanke oh mann es ist wieder alles zu viel.
Ich frage mich nun,ob das alles noch Absetzerscheinungen nach so einer Zeit sein können,oder ob meine Depression, Angsterkrankung wieder zurückkommt.
Vom Gefühl her,denke ich ist meine Psyche stabil,doch es macht mir Angst,dass das ganze wieder von vorne anfängt.
ich merke,dass das Sertralien nun ganz weg ist und ich wieder ganz die alte bin.
Vorher war ich noch so leicht gedämpft und es war mir vieles egal und nun sind meine Gedanken und Gefühle wieder voll in der Realität.
Das heißt, ich rege mich wieder über Dinge auf und nehme mir wieder manche Sachen mehr zu Herzen.
Das ist ein ganz kommisches Gefühl,wenn das einige Zeit nicht mehr da war.
So neu wieder,....
AH was ich noch dazu schreiben will,ich habe im März mit einer Diät begonnen und bis jetzt 8 kg abgenommen.
Durch das Medikament habe ich fast 9 kg zugenommen gehabt und deswegen die Diät.
Auch gehe ich jeden zweiten Tag ins Schwimmbad und Schwimme dort meine 2000Meter.
Was meint ihr,könnten das noch Entzugserscheinungen vom Sertralien sein oder sollte ich wieder zur Neurologin und mir was verschreiben lassen.
Ich habe solche Angst,dass alles wieder von vorne beginnt.
Hab gedacht,ich bin über den Berg und nun wieder diese Schei :censored: körperlichen Symptome.
Meine Diagnose war übrigens eine Angsterkrankung mit einer mittleren Depression.
Das ganze hab ich durch einen Ohnmachtsanfall bekommen.
Dieser wurde durch einen Kreislaufkolapps ausgelöst.
Danach habe ich dann ganz starke Ängste entwickelt und bin nicht mehr aus dem Haus, da Schwindel,Benommenheit, Kopfdruck usw.immer da waren.
Durch einen Klinikaufenthalt und eine Angsttherapie danach,war wieder alles .
Und nun das!
Was meint ihr,können das noch nach so einer Zeit Absetzerscheinungen sein.
Vor allem das extrem heiße Gesicht und diese blöde Übelkeit mit Augendruck machen mich ganz kirre.
Liebe Grüße Fibie
:D
Zuletzt geändert von Jamie am Montag, 04.07.16, 9:42, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Kraftausdruck mit smiley versehen
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- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
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- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
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- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
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- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
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Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Jamie » Montag, 04.07.16, 9:46

Hallo Fibie,

ich habe deinen Thread verschoben und mit deinem alten zusammengelegt.
Bitte bleibe bei deinem Stammthread und schreibe dort rein, weil es sonst sehr unübersichtlich wird.
Ist die Signatur noch aktuell?

Grüße
Jamie
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Johanna_1
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Johanna_1 » Montag, 04.07.16, 10:57

hallo fibie,
habe gerade von dir gelesen. so ähnlich wie dir geht es mir auch. ich hatte nach dem absetzten bzw ausschleichen ( das bei mir nur 2,5 monate) gedauert hat auch massive probleme. jetzt bin ich 6,5 wochen bei 0 mit dem sertralin 50mg. hatte in der vorletzte woche 8 sehr gute tage und konnte alles tun. ( gehe noch nicht arbeiten)...und seit mittwoch letzter woche sind alle symptome wieder da...
ich wollte es nicht glauben. warum kann einem niemand sagen zb. die doktoren oder professoren wann sich so ein hirnstoffwechsel wieder regeneriert. ich frage mich auch...ist es eine erneute derpression, angsterkrankung oder gar die fibromyalgie???...oder das absetzsyndrom?...wenn ich es wüsste wäre es einfacher damit um zu gehen.
du bist nun schon um einiges länger als ich auf 0. wie geht es dir heute?...was z.b. sagt dein arzt dazu?
überlegst du wieder ein AD zu nehmen?
ich habe angst ein erneutes AD zu nehmen oder auszuprobieren, weil man jetzt gar nicht sagen kann ob die symptome dann absetzerscheinungen sind oder nebenwirkungen des neuen AD. es ist echt schwierig. hast du schon eine idee wie es für dich weiter geht?...arbeitest du?...oder bist du in der krankschreibung?
liebe grüsse
sophia
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10 Jahre lang 50mg Sertralin genommen, wegen Diagnose Fibromyalgie und Depression mittelgradig ( wobei man nicht sagen konnte was zuerst da war und was was bedingt) ( viele Jahre Beschwerdefrei damit) :D
06.2015 abrupt absetzen müssen wegen QT Zeit Verlängerung
07.2015 wieder 50mg , weil QT Zeit unverändert (wieder 1 Jahr genommen, greifen nicht mehr) Trotzdem heftige Absetzsymptome trotz Wiedereinnahme
03.2016 3/4 Tbl (ca.35mg) für 4 Wochen ( Währende der Reduktion keine Veränderung, mein Hirnstoffwechsel ist so daneben, das ich nicht weiß was was ist.
04.2016 1/2 Tbl ( ca. 25mg) für 4 Wochen
05.2016 1/3 Tbl ( ca. 12,5mg) für 3 Wochen
seit 19.05.2016 auf 0 ( sehr wechselhafte Befindlichkeit, Absetzsymptome kommen immer wieder)
20.05.2016 0,5mg Lorazepam, weil schlaflose Nacht und extreme Unruhe (nehme ich nur ganz selten ca. 1x im Monat, wenn nix mehr geht und ich zur Ruhe kommen will.)
25.05.2016 bis 29.05.2016 gute Tage, kaum Symptome
danach wieder alle Symptome da
20.06.2016 bis 26.06.2016 gute Tage, wenig Symptome und wieder etwas Energie
30.06.2016 jetzt seit 6 Wochen auf 0, die Tage sind unterschiedlich von gut bis unerträglich. Es schwankt sehr.
10.07.2016 heftige Blasenentzündung. Einnahme von Antibiotika notwendig ( Fosmfomycin 3g)...bin gespannt wie es mir danach geht. :vomit:
11.07 auf 12.07.2016 nach Einnahme des Antibiotikums nachts kein Auge zu getan. Stromschläge im Kopf, komisches Körpergefühl, starke Unruhe. Diese Symptome hatte ich schon wochenlang nicht mehr. :cry:
15.07.2016 bis heute...geht es mir deutlich besser. Symptome haben sich verringert obwohl ich mehr tue, weil ich gerade umziehen muss. Mache weiter meine Achtsamkeitsmeditation und mein PMR täglich. Hoffe es geht weiter so.
Seit 26.07.2016 totaler Einbruch...alle Symptome sind verstärkt wieder da...massive Unruhe, Schlalosigkeit,Schwindel,Apetitlosigkeit, Stromschläge im Kopf u ganzen Körper, Muskelzucken im ganzen Körper, komisches Gefühl im Kopf und massive Erschöpfung. Laufe innerlich auf Hochtouren. Vlt, weil ich am 24.06.2016 eine ungesunde Beziehung beendet habe?!
Seit 06.08.2016 extreme Verschlechterung. Extreme Unruhe, Schwindel und Angst.

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Montag, 04.07.16, 14:46

Hallo Jamie,ja die Signatur ist noch Aktuell :)
Ich habe das ganze nur in einen anderen Thread geschrieben, weil ich dachte es ist nach einer längeren Zeit einfach ein anderes Themenfeld, sprich nicht mehr der Entzug selbst,sondern nun für Langzeitbetroffene (Umgang mit dem Entzug)
Da ich ja das Medikament schon ganz ausgeschlichen habe und ich gerne wissen wollte,ob solche Symptome nach über 5 Monate noch normal sein können.
Deswegen habe ich es in ein anderes Themengebiet gestellt
Wusste nicht, dass dies nicht geht,Entschuldigung.
Liebe Sophia,
ja ich arbeite schon sehr lange wieder.
Gleich nach meinem Klinikaufenthalt musste ich wieder arbeiten gehen,zwecks Vermeidungsverhalten.
Das ist jetzt schon 2 Jahre her.
Im Frühling letztes Jahr,hab ich dann unter Aufsicht das Medikament ganz langsam ausgeschlichen , am Schluß sogar mit Tropfen.
So das ich im Februar bei 0 mg war.
Es gibt bei mir Tage da ist es besser und dann gibt es Tage,da denke ich,....oh man es geht wieder von vorne los mit den körperlichen Beschwerden.
Zu meiner Ärztin muss ich eigentlich nur noch im Notfall, da ja alles ausgeschlichen ist und sie meinte,ohne das Medikament kommt dann die Phase der Stabilisierung.
Ich muss nun ohne Medikamente lernen damit umzugehen.
Ich hab das Gefühl gehabt,dass die letzten Monate immer noch Reste von dem Sertralien irgendwie in mir sind, doch nun ist alles weg und ausgeschlichen.
So fühlt es sich zumindest an.
Es kommen nun wieder Gefühle und Gedanken in mir hoch,wie zum Beispiel Traurigkeit oder so,......und das ist so ein ganz kommisches Gefühl.
War irgendwie alles in einer Schublade versteckt und durch das Medikament unterdrückt.
Jetzt ist es wieder da und überrollt mich erst einmal.
Einen Plan habe ich im Moment nicht.
Ich habe für mich jetzt glaube ich erst einmal beschlossen, dass weniger mehr ist und ich alles runterfahre.
Sprich,nach der Arbeit in den Garten oder ein Buch lesen.
Nicht heim und gleich Putzen oder so,....sondern einfach wieder mehr auf mich achten.
Einen Schritt nach dem anderen tun und hoffen,dass es wieder besser wird.
Heute morgen bin ich zum Beispiel wieder mit einem ganz warmen Kopf aufgewacht und meine Augen haben richtig weh getan, so wie wenn ich Druck drauf hätte und nachts sehr kurz nur geschlafen hätte.
Die Übelkeit und das Sodbrennen hielten sich in Grenzen und es ging.
Versuche jetzt einfach mal das beste daraus zu machen,aber es ist manchmal echt so hart...
Liebe Grüße Fibie
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- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Johanna_1 » Montag, 04.07.16, 15:16

hallo fibie,
vielen vielen dank für deine rückmeldung. es ist bei mir genau so wie du beschreibst. diese gefühle von traurigkeit und manchmal sogar ohnmacht kannte ich in den letzten jahren auch nicht mehr wirklich. es war unterdrückt. jetzt kommt es so geballt und ich kann es nicht unterdrücken. es kommt ohne vorwarnung. deshalb habe ich angst wieder zu arbeiten. wenn ich dann im büro bin bzw sekretariat und kunden kommen kann ich ja nicht plötzlich losheulen. und manchmal sind es auch die schmerzen die mich völlig lähmen. vielleicht brauche ich noch etwas zeit um mit diesen gefühlen um zu gehen. ich hoffe nicht,dass dieser zustand chronisch wird. das ist meine grösste angst. ich weiss auch manchmal nicht wie ich mit dieser erschöpfung umgehen soll. soll ich ihr nachgeben?...oder nicht. ich bin oft so erschöpft, dass es mir angst macht. aber leider kann ich mich dann nicht wirklich entspannen oder ausruhen. morgen hab ich erstmal wieder den termin bei einem psychiater. das ist ein termin über meine krankenkasse, da nehme ich an einem angebot der krankenkasse teil für patienten die lange im krankenhaus waren. da soll verhindert werden,d ass die patienten wieder schnell in eine klinik gehen. sollen ambulant klar kommen. ich hoffe nicht, dass er mich zu einem neuen medikament überreden will. die fachwelt sagt, dass die schmerzen der fibromyalgie nur mit AD zu behandeln sind. ....ich warte ab.
liebe grüsse
sophia
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06.2015 abrupt absetzen müssen wegen QT Zeit Verlängerung
07.2015 wieder 50mg , weil QT Zeit unverändert (wieder 1 Jahr genommen, greifen nicht mehr) Trotzdem heftige Absetzsymptome trotz Wiedereinnahme
03.2016 3/4 Tbl (ca.35mg) für 4 Wochen ( Währende der Reduktion keine Veränderung, mein Hirnstoffwechsel ist so daneben, das ich nicht weiß was was ist.
04.2016 1/2 Tbl ( ca. 25mg) für 4 Wochen
05.2016 1/3 Tbl ( ca. 12,5mg) für 3 Wochen
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20.05.2016 0,5mg Lorazepam, weil schlaflose Nacht und extreme Unruhe (nehme ich nur ganz selten ca. 1x im Monat, wenn nix mehr geht und ich zur Ruhe kommen will.)
25.05.2016 bis 29.05.2016 gute Tage, kaum Symptome
danach wieder alle Symptome da
20.06.2016 bis 26.06.2016 gute Tage, wenig Symptome und wieder etwas Energie
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10.07.2016 heftige Blasenentzündung. Einnahme von Antibiotika notwendig ( Fosmfomycin 3g)...bin gespannt wie es mir danach geht. :vomit:
11.07 auf 12.07.2016 nach Einnahme des Antibiotikums nachts kein Auge zu getan. Stromschläge im Kopf, komisches Körpergefühl, starke Unruhe. Diese Symptome hatte ich schon wochenlang nicht mehr. :cry:
15.07.2016 bis heute...geht es mir deutlich besser. Symptome haben sich verringert obwohl ich mehr tue, weil ich gerade umziehen muss. Mache weiter meine Achtsamkeitsmeditation und mein PMR täglich. Hoffe es geht weiter so.
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Montag, 04.07.16, 20:16

Hallo Sophia :)
Ja,dass ist alles garnicht so einfach,wenn alles nicht mehr so richtig im Lot ist.
Ich wollte damals nach meinem Klinikaufenthalt auch nicht gleich wieder arbeiten gehen,doch die sagten dort,dass muss ich tun um mich abzulenken und zu lernen damit umzugehen.
Nicht wieder in Schohnhaltung gehen,so dass wieder alles von vorne beginnt.
Ich habe damals sehr großen bammel davor gehabt,hab so gedacht,....die können gut reden,....ich soll so wieder arbeiten, ....wie furchtbar,.....
Aber ich habe es dann gemacht und es ging gut.
Klar es war sehr hart und nicht einfach,aber es war der richtige Weg.
Ich bin dann auch mit den Stunden runter.
Auch jetzt ist es oft noch nicht einfach für mich,....manchmal zur Arbeit zu gehen,so wie im Moment,....wenn meine Symptome wieder stärker sind,aber ich mache immer das beste irgendwie daraus.
Heute waren meine Augen wieder so Schmerzhaft und haben wie Feuer gebrannt.
Der Kopf ist heiß und manchmal ist es mir dann so komisch im Kopf, wie wenn du einen Plus und Minuspol zusammen halten tust.
Ich meine dann manchmal,oh jetzt macht es gleich Peng und die Sicherung ist durch.
Das erschreckt manchmal schon sehr.
Aber ich möchte kein Medikament mehr nehmen,.....ich will es ohne packen.
Sonst ist das ganze doch nur ein Kreislauf :shock:
LG.Fibie
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Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
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- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Johanna_1 » Dienstag, 05.07.16, 18:28

Hallo Fibie,
komme gerade von dem Psychiater und Neurologen wo ich 1x im Quartal hin muss, weil ich an einem Projekt meiner Krankenkasse teilnehme. Tja...er sagte mir, dass er nicht glaubt, dass es Absetzsymptome sind die ich habe. Nicht nach 6 Wochen. Es sei die Depression. Und die Schmerzen meiner Fibromyalgie seien eh nur mit Antidepressiva zu behandeln. Ich würde sicher nicht ohne auskommen, da ich schon zuviele Jahre an der Fibromyalgie leide. Ich muss wirklich in mich gehen und überlegen was ich mache. Ich habe Angst vor einem erneuten Medikamententest. Duloxetin oder Venlafaxin solle ich nehmen. Tja..und auch das sind wieder zwei Mittel die die QT Zeit verlängern können, weswegen ich ja das Setralin absetzen sollte. Der Jammer ist ja, dass jeder Arzt mir etwas anders rät und ich mir da selbst nicht traue. Auf meine Frage, wie der Hirnstoffwechsel sich verändert nach so langer Einnahme von AD sagte er, dass er das nciht wisse, es wisse niemand genau was da passiert. Man weiß nur das diese AD helfen. Na toll.
Ich wünsch dir einen entspannten Abend.
Lg
Sophia
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07.2015 wieder 50mg , weil QT Zeit unverändert (wieder 1 Jahr genommen, greifen nicht mehr) Trotzdem heftige Absetzsymptome trotz Wiedereinnahme
03.2016 3/4 Tbl (ca.35mg) für 4 Wochen ( Währende der Reduktion keine Veränderung, mein Hirnstoffwechsel ist so daneben, das ich nicht weiß was was ist.
04.2016 1/2 Tbl ( ca. 25mg) für 4 Wochen
05.2016 1/3 Tbl ( ca. 12,5mg) für 3 Wochen
seit 19.05.2016 auf 0 ( sehr wechselhafte Befindlichkeit, Absetzsymptome kommen immer wieder)
20.05.2016 0,5mg Lorazepam, weil schlaflose Nacht und extreme Unruhe (nehme ich nur ganz selten ca. 1x im Monat, wenn nix mehr geht und ich zur Ruhe kommen will.)
25.05.2016 bis 29.05.2016 gute Tage, kaum Symptome
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20.06.2016 bis 26.06.2016 gute Tage, wenig Symptome und wieder etwas Energie
30.06.2016 jetzt seit 6 Wochen auf 0, die Tage sind unterschiedlich von gut bis unerträglich. Es schwankt sehr.
10.07.2016 heftige Blasenentzündung. Einnahme von Antibiotika notwendig ( Fosmfomycin 3g)...bin gespannt wie es mir danach geht. :vomit:
11.07 auf 12.07.2016 nach Einnahme des Antibiotikums nachts kein Auge zu getan. Stromschläge im Kopf, komisches Körpergefühl, starke Unruhe. Diese Symptome hatte ich schon wochenlang nicht mehr. :cry:
15.07.2016 bis heute...geht es mir deutlich besser. Symptome haben sich verringert obwohl ich mehr tue, weil ich gerade umziehen muss. Mache weiter meine Achtsamkeitsmeditation und mein PMR täglich. Hoffe es geht weiter so.
Seit 26.07.2016 totaler Einbruch...alle Symptome sind verstärkt wieder da...massive Unruhe, Schlalosigkeit,Schwindel,Apetitlosigkeit, Stromschläge im Kopf u ganzen Körper, Muskelzucken im ganzen Körper, komisches Gefühl im Kopf und massive Erschöpfung. Laufe innerlich auf Hochtouren. Vlt, weil ich am 24.06.2016 eine ungesunde Beziehung beendet habe?!
Seit 06.08.2016 extreme Verschlechterung. Extreme Unruhe, Schwindel und Angst.

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von sybsilon » Dienstag, 05.07.16, 19:19

Hallo Sophia,

kann dir aus eigener Erfahrung nur den Rat geben, die Finger von Venlafaxin zu lassen.
Ich bin jetzt schon seit Februar 2015 damit auf "0", aber der Entzug war die Hölle.
Es ist Deine Entscheidung, aber vertraue den Betroffen hier und ihren Erfahrungen.
Hätte ich gewusst, was mich erwartet, hätte ich es nie genommen.

LG sybsilon
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SunnyroseAnnanaspadma
Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Dienstag, 05.07.16, 19:59

Hallo Sophia,
ich kann Dir da auch nur schwer einen Rat geben,da ich ja selbst mit diesen Wellen zu kämpfen habe.
Aber für mich steht fest,ich versuche es ohne und hoffe das die Beschwerden weniger werden und mein Nervensystem wieder alleine in die Gänge kommt,sprich regeneriert.
Ich will nicht mehr von vorne mit dem ganzen beginnen.
Glaub mir,ich habe schon so oft überlegt, ob es meine Depression und Angsterkrankung ist,die da wieder am Anmarsch ist.
Jedoch muss ich sagen,die Medikamente unterdrücken es ja irgendwie nur und wenn man irgendwann das Medikament weg lässt,dann wird es wieder schlimmer.
Das ist ja wie eine Spirale, .......
Was machst du nun?
LG. FIBIE :o
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In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

Fibie77
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Dienstag, 05.07.16, 20:03

Ah noch was,....Sybille, das mit der Übelkeit usw. kommt mir alles sehr bekannt vor.
Ich vertrage auch fast garnichts mehr,.....
LG. FIBIE
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

Fibie77
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Registriert: Dienstag, 29.03.16, 15:33

Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Dienstag, 05.07.16, 20:04

Oh,...sorry,....sollte Sybsilon heißen
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

sybsilon
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von sybsilon » Dienstag, 05.07.16, 22:27

Hallo Fiebi,

leider wechseln sich die Symptome immer wieder ab. Sie werden mit der Zeit schwächer, aber es kostet nach wie vor viel Kraft. Zumal ich zeitgleich noch mit etlichen Wechseljahrssymptomen zu kämpfen habe.
Wir müssen halt Geduld haben, was nicht immer leicht ist.

Schlaft alle gut.
LG sybsilon ( Sibylle war schon richtig) :D
Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.

Fibie77
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Registriert: Dienstag, 29.03.16, 15:33

Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Mittwoch, 06.07.16, 7:57

Hallo Sybsilon, dass ist lustig mit dem Namen :haha:
Ja,....meine Beschwerden sind auch immer sehr unterschiedlich.
Sie wechseln mal von einem zum anderen und jeder Tag ist wie ein KINDERÜBERASCHUNGSEI :D ,man weiß nie so recht was drin ist (wie der Tag so wird).
Aber ich hoffe,dass es mit der Zeit langsam besser wird.
Machst du eigentlich irgendwas um deinen Zustand zu verbessern,sprich Sport oder irgendwas anderes,...
So muss nun zur Arbeit.
Ich wünsche euch einen schönen Tag :D
LG. Fibie
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

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