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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Annanas » Freitag, 10.02.17, 13:26

Liebe Fibie :) ,
auch ich muß mich seit dem Absetzen mit einer Histaminintoleranz herumschlagen, evtl gibt
es auch noch andere Unverträglichkeiten - bin auch noch am Probieren.

Fakt ist, daß histaminreiche Nahrungsmittel und Histaminliberatoren bei mir die Symptome
auch unwahrscheinlich verstärken.

Hatte mir anfangs Nahrungsmittellisten dahingehend ausgedruckt - habe mir aber jetzt
noch eine App aufs Handy geladen - damit ich nicht immer mit den Zetteln hantieren muß u.
beim Einkaufen kann man auch mal schnell draufschauen.

Ich habe diese hier (kostete, glaube ich, 5 Euro nochwas), weil hier außer Histamin, auch
noch andere evtl Auslöser gelistet sind (gibt aber auch noch andere):
Histamin- u. andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten-App
Keine Werbung!!

LG von Anna
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Freitag, 10.02.17, 15:57

Hallo Anna,
Danke für deine Info,....
Hab mir die App mal angeschaut und diese ist sehr interessant.
Ja, ich denke mit den ganzen Unverträglichkeiten,dass ist garnicht so einfach und es ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen....
Alles nicht EINFACH......
Ich bin froh,....dass ich euch hab und ihr hier immer so tolle Ratschläge gebt.....
Danke dafür!
Lg.Fibie
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- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Annanas » Freitag, 10.02.17, 16:20

Hallo Fibielein :wink: ,
Fibie77 hat geschrieben:Ja, ich denke mit den ganzen Unverträglichkeiten,dass ist garnicht so einfach und es ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen....
Alles nicht EINFACH......
Ja, da sagst du wohl was - ich hatte das im Sommer bemerkt und zwar hatte ich Erdbeeren gegessen und
zwar 2 oder 3 Tage hintereinander u. meine Symptome wurden immer schlimmer - Unruhe, Herzrasen usw,
seitdem versuche ich auch, mich histaminarm zu ernähren - ist nicht soooo schlimm, finde ich.

Es gibt eigentlich genügend, was dann noch geht - ich schlage trotzdem mal über die Stränge, wenn das
einmalig ist, nimmts mir mein Körper auch nicht übel - das darf bloß nicht mehrere Tage umfassen,
dann kippt alles wieder.

Ich verzichte also weitestgehend auf histaminreiche Nahrungsmittel, auf Histaminliberatoren,
esse allerdings auch wenig Brot oder andere Mehlprodukte (aber das schon länger) u. verzichte auf einige Milchprodukte.
Normalerweise würde z.B. gem. Tabelle junger Käse vom Histamingehalt her gehen, vertrage ich aber auch nicht.

Am meisten tuts mir eigentlich bei vielen Obstsorten weh, vor allem Erdbeeren und daß ich keine Tomaten,
egal in welcher Form, essen kann bzw auch bei Salaten mit den Dressings (wegen des Essigs) aufpassen muß.
Ich träume schon manchmal von Spaghetti Bolognese (selbst gemacht).

Achso in dem Zusammenhang fällt mir auch noch ein, daß Fertigprodukte möglichst ganz zu meiden sind
(Konservierungsstoffe, Farbstoffe und was sonst noch alles an Künstlichem enthalten ist).

Aber vllt ist das echt einen Versuch wert, da mal genauer hinzuschauen.

Liebe Grüße von Anna
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Luce » Samstag, 11.02.17, 22:50

Ohh das mit dem Aspirin hab ich auch nicht gewusst, sorry :(

Genau langsam durchtesten :)
Alles liebe luce
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Achtung ich bin ungeplant schwanger - und versuche ab Nov. (SSW5) schneller abzusetzen als die 10% Regel!

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Allerdings hätte das Vollzeitarbeiten inkl Überstunden und Doktorratstudium fertig machen nicht funktioniert.
Meine Medis, meiner Meinung nach fehldiagnostiziert. Saroten (Amitriptylin - max Dosis 40mg ) und Paroxetin (max Dosis 10 - 5 mg)

Absetzen Paroxetin

Ausgansdosis: ich schätze zwischen 4.5 - 5-5 mg Paroxat (keine Waage vorhanden vor Weihnachten 2016)

Meine üblichen Neben und Absetzsymptome:
Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

ab 23.12.16 4.1mg Paroxat zum Stabilisieren

7.2.17 3.9 mg
6.4.17 3.7 mg
25.4.17 3.6 mg
ZURÜCK da ab 4.5. Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen (zuviel Stress und Unruhe im allgemeinen System - der Doktor muss fertig werden)
6.5. ca 3.7 - 3.6 mg
24.5 3.5 mg
(7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg)
8.7. 3.3 mg
6.8. 3.1 mg
9.9. 2.8 mg - 2.7 mg
9.10 2.4 - 2.3 mg
14.11 2 mg Paroxetin
26.11 1.8 mg Paroxetin ( 2 x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg Paroxetin
21.12. 1.1 - 1.2 mg Paroxetin

11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

14.11 2 mg Paroxetin
26.11 1.8 mg Paroxetin ( 2 x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg Paroxetin
21.12. 1.1 - 1.2 mg Paroxetin

Kurzschlussreaktion wegen positiven SS Test Reduktion von Amitriptylin (saroten)
11.11. 35 mg --> 25 mg
1.12 20 mg


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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von LinLina » Samstag, 11.02.17, 23:53

Liebe Luce :-)

das macht doch nichts, war doch nicht verkehrt der Tip es mal mit Aspirin zu versuchen :-)

Fibie :-) weiß ja auch noch gar nicht ob sie eine Histaminintolaranz hat. Ich wollte es nur als allgemeinen Hinweis da lassen dass man im Falle einer HI es womöglich nicht verträgt. Diclofenac ist bei HI übrigens auch meist gar nicht geeignet (Eine extreme Reaktion auf Diclofenac mit Bewusstlosigkeit und starkem Blutdruckabfall war kurioserweise der erste Grund für einen Krankenhausaufenthalt als bei mir die ganzen Symptome und Schmerzen anfingen - wer weiß ob es bei mir nicht mit der HI die evtl. schon vorher da war zu tun hatte? Natürlich die Reaktion der Ärzte - mit dem Medikament kann das nichts zu tun haben :shock: )

Liebe Fibie :-) ich wünsche dir viel Geduld, vielleicht hilft eine Liste, was du alles zur Sicherheit noch abklären/ausprobieren möchtest, die du dann nach und nach langsam "abarbeitest" - ohne Druck mit viel Achtsamkeit dafür was sich stimmig anfühlt?

Liebe Grüße
Lina
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Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 komplett abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 27.12.2017: 0.25 mg Mirtazapin

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: / Mein Thread
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Sonntag, 12.02.17, 13:55

Hallo Lina,
DU BIST SOOOO LIEB!
Danke für deine lieben Worte.
Am Freitag und Samstag, habe ich keine Kopfschmerzen gehabt,nachdem ich mich mit dem Essen gehalten habe.
Jedoch bin ich dann gestern wieder in Richtung Unterzucker gerasselt.
Habe gestern morgen ein Brötchen gegessen mit Frischkäse,mittags gegen 12 Uhr das gleiche und um 15 Uhr Butterkranz mit Einem Kaffee und Milch.
Um ca.18 Uhr merkte ich,oh mir wird ganz komisch und ich hab dann den Blutzucker gemessen,da war er schon bei 57mg und ich hab dann gleich Volkornbrot,Orangensaft und Traubenzucker gegessen.
Danach hab ich erst mal so weinen müssen,weil mir das immer so Angst macht.
Hab dann noch später eine große Pizza gegessen und Sekt getrunken.
Heute morgen steige ich aus dem Bett und was hab ich wieder.
Kopfschmerzen auf der Stirn und Augenprobleme.....
Das muss doch wirklich vom Essen kommen,....
Pizza,Sekt und Orangensaft,.....schön viel Histamin,.....ah und noch Butterkranz,.....
Tja,.....jetzt hilft nur eines ,.......Heute darauf achten,...mit dem Essen und schauen wie es mir morgen geht.
Irgendwo ist da der Hund echt begraben,...
Das kann alles so kein Zufall sein.
Ich hoffe Dir geht es auch soweit gut,liebe Lina,..?
Lg.Fibie
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Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
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-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 12.02.17, 14:03

Hallo Fibie,

Das mit der Pizza und dem Alkohol, das war schon mal. Ich denke, du solltest dir wirklich einen Monat nehmen und Konsequenz auf die Ernährung achten, damit meine ich so viele trigger wie möglich weglassen, besonders Alkohol und histaminreiche Lebensmittel, und es gab glaube ich noch mehr Tipps, Gluten zum Beispiel. Sonst hast du kaum eine Chance zu sehen, ob sich daraus nicht Verbesserungen ergeben, auch wenn es schwierig ist, sich darauf umzustellen.

Grüße, murmeline
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Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Kimeta » Sonntag, 12.02.17, 14:18

Liebe Fibie,

ich habe hier zufällig reingeklickt, habe also nicht Deinen gesamten Verlauf im Blick, und ich kenne mich nicht mit HI aus. Aber die Aufzählung dessen, was Du gegessen hast, lässt bei mir einige Alarmglocken schrillen. Sehr viele Kohlenhydrate, noch dazu in unverträglichster Form (Brötchen, Kuchen, O-Saft, Sekt). Damit schießt Dein Blutzucker hoch und fällt dann umso tiefer ab. Ich kann Murmeline nur zustimmen: mal eine Zeitlang ganz konsequent sein - nicht nur wegen eventueller Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Achte auch auf Deine Eiweißversorgung. Faustregel 1 g pro kg Körpergewicht. Die richtige Ernährung ist eine Frage der Weltanschauung, aber da sind sich glaube ich alle halbwegs seriösen Konzepte einig.

Die Art der Kopfschmerzen beim Aufwachen, die Du beschreibst, kenne ich nur zu gut. Sie sind bei mir ein Absetzsymptom oder ein Zeichen dafür, dass ich am Vorabend zu viele Kohlenhydrate zu mir genommen habe.

Viele Grüße und gute Besserung
Kimeta
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  • Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
  • Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
  • Derzeitiger Stand seit 23.10.2017: 2,5 mg
Hintergründe und Absetzverlauf:
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:schnecke: Mein Thread :schnecke:

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Nospie » Sonntag, 12.02.17, 14:26

Hallo,
Fibie77 hat geschrieben:Ja, ich denke mit den ganzen Unverträglichkeiten,dass ist garnicht so einfach und es ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen....
Alles nicht EINFACH......
Es ist einfacher wie du glaubst ! Du mußt nur mal anfangen,dann hast du auch Gewissheit und die Möglichkeit etwas zu bewegen.
Fibie77 hat geschrieben:Kopfschmerzen auf der Stirn und Augenprobleme.....
Das muss doch wirklich vom Essen kommen,....
Pizza,Sekt und Orangensaft,.....schön viel Histamin,.....ah und noch Butterkranz,.....
Tja,.....jetzt hilft nur eines ,.......Heute darauf achten,...mit dem Essen und schauen wie es mir morgen geht.
Irgendwo ist da der Hund echt begraben,...
Das kann alles so kein Zufall sein.
Hört sich jedenfalls nicht nach Zufall an !
Das wäre doch eine Schraube an der du drehen kannst und man fühlt sich auch nicht mehr ganz so hilflos wenn man etwas tun kann.
Einen Versuch ist es auf alle Fälle wert !Und es kann auch nichts passieren,wenn eine Unverträglichkeit vorliegt und du konsequent bist
funktioniert es.
Du bist am Zug :wink: .
Gruß
Nospie
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Juli 2012 - September 2012 grob reduziert abgesetzt (Arzt meinte :einfach weglassen,Absetzsymptome dauern ca 2 Wochen,
ignorieren Sie das ..........)

Seit Ende September 2012 auf Null
seither im protrahierten Entzug

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Wenn Du einen Rat brauchst,dann frage einen Erfahrenen und keinen Gelehrten :!:

"Going to a psychiatrist has become one of the most dangerous things a person can do."
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Sonntag, 12.02.17, 17:35

Hallo Murmeline,Kimeta und Nospie,
ja ihr habt recht mit dem was ihr schreibt und ich werde nun mal komplett die ganze Ernährung umstellen.
Es ist ein Versuch wert und mehr als das die Symptome bleiben,kann ja nicht passieren.
Heute Abend gibt es nun Reis mit Gemüse!
Lg.Fibie
Ich werde berichten,....wie es mir geht,....
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- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
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-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
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-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
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Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
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Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
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Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Dienstag, 07.03.17, 17:54

Hallo ihr lieben, :D
ich wollte mich auch mal wieder melden und berichten wie es mir geht.

Ich bin nun 13 Monate auf 0 mg Sertralin und muss leider sagen,mir geht es nicht sehr gut. :?

Ich habe im Moment ziemliche Spannungskopfschmerzen, Augenprobleme (wie innerlich dicke geschwollene Augen und Sehstörungen), Benommenheit (wie wenn ich zwei Sekt getrunken hätte).

Es ist echt schwierig, dass ganze und nun habe ich nächste Woche einen Termin beim Heilpraktiker und noch einen Termin beim Neurologen.

Zum Heilpraktiker gehe ich,....wegen event. ALLERGIEN auf Lebensmittel!
Zum Neurologen nochmal,.....wegen den Kopfschmerzen und der Benommenheit.

Ich bin nun 3 Monate zu Hause und gehe nicht mehr arbeiten,...aber die Beschwerden gehen einfach nicht weg! :cry:

Plötzlich habe ich wieder diese Benommenheit und ich habe Angst,...dass meine Depression zurück kommt. :cry:

Die Psyche ist stabil,jedoch mit diesen Symptomen ist es so schwer zu Leben,....da muss man echt schauen,....dass man nicht wieder in ein Loch fällt. :shock:

War heute Mittag draußen und wie auf Drogen,.... :party:

Ist es eine Hit,....oder Glutenunverträglichkeit?
Das kann ja auch solche Symptome machen.....

Habe am Wochenende Pizza gegessen und Gulasch extra lange Eingekocht....mit schön viel Histamin!

Es ist echt schwierig,.....dass ganze und ich hoffe der Heilpraktiker kann event. etwas Licht ins dunkle bringen.

Ich will doch wieder Arbeiten gehen und mir einen neuen Job suchen,.....aber so,.....dass ist einfach nur Katastrophal. :frust:

Da muss man echt irgendwie die Nerven bewahren und versuchen irgendwie ruhig zu bleiben.
Das ist aber so schwer,.....

Wenn ich das ganze nochmal Monate weiter so aushalten muss,dann weiß ich nicht,.....was ich machen soll,.... :cry:

Ich werde weiter meinen Werdegang berichten und schreiben wie mein weiterer Verlauf ist.
Lg.Fibie

Ich kann das ganze so einfach bald nicht mehr aushalten!
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- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Doktrin » Mittwoch, 08.03.17, 11:28

Hi Fibie,

jaa wie bei mir
Benommenheit (wie wenn ich zwei Sekt getrunken hätte).
War heute Mittag draußen und wie auf Drogen,....
, so geht es mir täglich ;) , ist bei dir zumindest ja nicht immer.

Ist es eine Hit,....oder Glutenunverträglichkeit?
Das kann ja auch solche Symptome machen.....

Habe am Wochenende Pizza gegessen und Gulasch extra lange Eingekocht....mit schön viel Histamin!
Ist es ganz sicher nicht, habe mich wochenlang histaminarm ernährt, kein Unterschied, außer man redet es sich ein.
Gluten läßt sich preisgünstig durch einen Bluttest zuverlässig ausschließen.

Ich tendiere eher dazu, daß durch die Muskelverspannungen, gerade im HWS Bereich, Sternocoleidomastodeus Muskel oder Scaleni, es zu entsprechenden Fehlinformation der Kopflage kommt, was zu Benommenheit führt.

Halte sowas für wesentlich wahrscheinlicher, aber halte mich mal auf dem laufenden, da es bei uns ja ziemlich identisch ist.
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Seit April 2016 von 2,5mg auf 0 (seit dem Sehstörungen, Photophobie und Benommenheit, Nacken-Hinterkopf Schmerzen)
Seit August 2016 (Sehstörungen, Photophobie, Augen massiv trocken (früher nie gehabt) und Benommenheit keine weiteren Symptome)
Seit 22.September 2016 Photophobie geht zurück, ebenso fokussieren wird besser
Seit 05.Oktober 0,5mg Paroxetin
Seit 06.Oktober wieder ZERO (Kopfschmerzen ohne Ende gehabt), besser nix mehr nehmen!

noch vorhandene Probleme: Photophobie , Benommenheit (Gefühl auf Droge zu sein), Tunnelblick

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Mittwoch, 08.03.17, 11:46

Halo Doktrin,
ich werde dich auf dem laufenden halten und berichten,...
Meinst du,dass ganze hört irgendwann wieder auf?
Das ist doch so kein Zustand!
Was sehr komisch ist bei mir,......esse nun seit ca.3 Wochen immer 2 oder 3 Äpfel am Tag und bin auch seit diesem Zeitraum wieder extrem benommen.
Entweder Zufall oder doch irgendwie eine Unverträglichkeit!
Aber wir werden sehen!
Wie kannst du deine Symptome aushalten und den Alltag meistern?
Lg.Fibie
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ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
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-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
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Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
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Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Doktrin » Mittwoch, 08.03.17, 11:53

hmm das würde auf Fructose Intoleranz hindeuten, daß habe ich noch nicht getestet.

Ich halte es gar nicht aus, ich ertrage es irgendwie, Hilfsmittel dunkle Sonnenbrille und Musik hören
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Seit August 2016 (Sehstörungen, Photophobie, Augen massiv trocken (früher nie gehabt) und Benommenheit keine weiteren Symptome)
Seit 22.September 2016 Photophobie geht zurück, ebenso fokussieren wird besser
Seit 05.Oktober 0,5mg Paroxetin
Seit 06.Oktober wieder ZERO (Kopfschmerzen ohne Ende gehabt), besser nix mehr nehmen!

noch vorhandene Probleme: Photophobie , Benommenheit (Gefühl auf Droge zu sein), Tunnelblick

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Mittwoch, 08.03.17, 12:05

Doktrin musst du so arbeiten gehen oder bist du zu Hause.
Das ganze würde auf Fructose hindeuten.
Führe ein Ernährungstagebuch und da ist es mir aufgefallen, mit dem Apfel,Obst usw.
Lg.Fibie
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ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
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- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
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Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Mittwoch, 08.03.17, 12:06

Ps.Ein Versuch es einfach mal weg zulassen,...wäre es Wert
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
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Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
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Augenprobleme immer noch vorhanden
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Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
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-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Doktrin » Mittwoch, 08.03.17, 12:08

Ne ich bin zu Hause.

Ja sicher Versuch macht klug.
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Fibie77
Seit 2006 Paroxetin eingenommen, die meiste Zeit über 5-10mg (nie Probleme)
Seit 2013 2,5 mg (erste 2 Wochen Probleme wie Brainzaps , danach OK)
Seit April 2016 von 2,5mg auf 0 (seit dem Sehstörungen, Photophobie und Benommenheit, Nacken-Hinterkopf Schmerzen)
Seit August 2016 (Sehstörungen, Photophobie, Augen massiv trocken (früher nie gehabt) und Benommenheit keine weiteren Symptome)
Seit 22.September 2016 Photophobie geht zurück, ebenso fokussieren wird besser
Seit 05.Oktober 0,5mg Paroxetin
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Mittwoch, 08.03.17, 12:26

Bin auch zu Hause,seit Januar diesen Jahres.
Schreib dir noch einmal in 45 Minuten,esse schnell mit meine Mann,der hat heute Urlaub.
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von carlotta » Mittwoch, 08.03.17, 13:03

Hallo Ihr,
Doktrin hat geschrieben:Ist es ganz sicher nicht, habe mich wochenlang histaminarm ernährt, kein Unterschied, außer man redet es sich ein.
So einfach ist das leider nicht. Es gibt eine nicht unwesentliche Anzahl Betroffener, die im PP-Entzug eine HIT entwickeln, in unterschiedlicher Ausprägung. Ich selbst muss seitdem nur bestimmte Histaminbomben meiden und vertrage noch relativ viel, andere hingegen müssen ihre Ernährung stark einschränken. Und ja, sie bemerken, dass es ihnen dann um einiges besser geht bzw. wesentlich schlechter nach dem Konsum von (stark) histaminhaltigen Sachen (oder welchen, die die Histaminausschüttung im Körper stark anregen). - Wenn es bei Dir, Doktrin, anders ist, dann hast Du sicher auch keine HIT. Was aber nicht heißt, dass andere diese nicht haben können.

Nach allem, was wir wissen, bilden sich die Unverträglichkeiten (es können auch andere sein als die bzgl. Histamin) mit der Zeit wieder zurück. :)

Ein wenig auf mögliche Zusammenhänge zu achten, schadet da sicher nicht.

Liebe Grüße :group:
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Mittwoch, 08.03.17, 13:31

Hallo Carlotta,
Dankeschön für deine Antwort!
Das ganze ist wirklich sehr,sehr komplex und erfordert von einem selbst ganz,ganz viel Geduld.
Ich komme da oft an meine Grenzen und da muss man echt schauen,....damit man nicht wieder in eine Spirale kommt.

Gerade wenn man nach null mg ist,hat man ja die Hoffnung nun wird alles gut.
Aber das dann der Albtraum erst richtig beginnt,dass war mir so nicht unbedingt bewusst.

Leider gehöre ich halt zu den Menschen,die unter Absetzschwierigkeiten leiden.
Das ist echt schlimm,.....dass ganze.
Man zweifelt dann doch des öfteren,.....ob es nicht doch wieder die Krankheit ist,die da zum Vorschein kommt.

Ich werde nun einfach mal in den nächsten Tagen keine Äpfel mehr essen und versuchen,ob es etwas bewirkt.
Ein Versuch ist es Wert.....
Histaminarm versuche ich auch ziemlich zu essen....
Nur leider halt letztes Wochenende nicht......
Hoffen wir mal,dass ich hier irgendwann für die anderen Berichten kann,.....
Mir geht es endlich gut,.....
Liebe Grüße Fibie
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Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!

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