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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Murmeline
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 09.03.17, 14:17

Beiträge die Nillo betreffen in seinen thread verschoben.
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Fibie77
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Fibie77
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Donnerstag, 09.03.17, 17:16

Hallo Murmeline
Dankeschön fürs verschieben.......
Lg.Fibie
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!

Fibie77
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Samstag, 18.03.17, 10:59

Hallo ihr lieben und guten Morgen, :)

ich wollte euch ja berichten,....wenn ich beim Neurologe gewesen bin,was heraus gekommen ist! :(

Es wurde erst einmal ein EEG gemacht und dies war Ok.
Jedoch konnte man darauf ganz deutlich sehen,dass ich auf der rechten Kopfseite ganz extrem Verspannt bin.
Normal sollte eigentlich sein,dass die Wellen die man sieht,nur leichte Wellen nach oben sind.
Auf der rechten Seite jedoch,konnte man ganz extrem sehen,dass die Wellen extrem anschlugen,ganz hoch nach oben.
Das zeigt,dass ich auf dieser Seite extrem Verspannt bin.

Sie meinte zu mir,bleiben sie mal locker und versuchen sie sich zu Entspannen,.....aber dies ging fast nicht. :roll:

Als ich dann bei der Ärztin drin gewesen bin und wir dann über das EEG gesprochen haben,meinte sie,.....es sind Spannungskopfschmerzen die ich habe.
Diese ziehen vom HWS-Bereich auf der rechten Seite,.....Richtung Ohr und dann vor auf die Stirn/Augen. :shock:

So nun gibt es zwei Möglichkeiten,......entweder Entspannungsübungen und Sport wie Schwimmen,.....dies mach ich ja schon.
Oder halt das Amytriptylin,....dass niedrig dosiert bei Kopfschmerzen eingesetzt wird.

Dies kommt für mich jedoch nicht in Frage und sie fand das auch Ok.

Ich wusste ja eh, was bei diesem Arztbesuch heraus kam,jedoch wollte ich es einfach nochmals abklären lassen. :)

Jetzt hab ich nächste Woche meinen Termin beim Heilpraktiker,zwecks Allergie auf Lebensmittel usw. und werde dann hier wieder Berichten,....

Meine Symptome im Moment ,......leichte Sehstörungen,manchmal so ne Art Benommenheit,ein Gefühl wie wenn meine Augen innerlich auf beiden Seiten angeschwollen sind und Kopfschmerzen.

Habe gestern Abend Pizza gegessen und heute ist mir wieder ganz komisch. :? Sprich dicke Augen usw,......

Was ich beobachtet habe,... :? ...habe bis vor einer Woche jeden Tag zwei Äpfel gegessen und nachdem ich diese nun ganz weggelassen habe,....weil ich wie zugedröhnt war,....ich dieses fast ganz weg,....diese Benommenheit.
Entweder Zufall oder es hat etwas mit der Fructose zu tun.

Aber ich werde sehen,....was der Heilpraktiker zu der Geschichte sagt.

Ich hab mir gedacht,es euch einfach mal zu schreiben und event. kann jemand damit ja etwas anfangen. :)

Ich bin nun über 13 Monate auf null mg Sertralin und hoffe, dass ich hier irgendwann schreiben kann,.....
Ihr lieben mir geht es gut und ich habe es geschafft.... :party2:
Ich werde weiter Berichten,.....
Ganz liebe Grüße sendet Euch Fibie
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LinLina
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- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
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-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
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Schwipp-Schwapp im Kopf
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carlotta
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von carlotta » Samstag, 18.03.17, 12:44

Hallo Fibie,

Verspannungen und damit zusammenhängende Schmerzen, heftige Reaktionen auf diverse Lebensmittel bzw. Unverträglichkeiten - leider alles ganz "normal" im (Langzeit-)Entzug. :(

Pizza geht bei mir gar nicht mehr, allein schon wegen der Tomatensauce, die immer drauf ist. Tomaten sind bei HIT ein größeres Problem.

Das wird alles wieder besser, nur es dauert halt. :?

Bin froh, dass Du Dich gegen das TZA entschieden hast. Neue PP bedeuten immer neues Chaos im ZNS. Und sie loszuwerden ist gerade bei bereits bestehendem Entzug eine große Herausforderung. Ich weiß, wovon ich spreche, versuche seit etwa fünf Jahren eine relativ geringe Menge eines TZA (als "Entzugsdeckelung" eingenommen) wieder abzusetzen. Nicht empfehlenswert, das Ganze. :vomit:

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Samstag, 18.03.17, 14:59

Hallo Carlotta,
genau deswegen will ich auch das Medikament nicht, jetzt bin ich schon so lange auf null und da werde ich das jetzt auch noch durchstehen.
Habe wie gesagt noch einen Termin beim Heilpraktiker,der sich mit Unverträglichkeiten usw. auskennt und da werde ich nächste Woche mal hingehen.
Das mit der Pizza war übrigens keine gute Idee gestern,....beim mir....
Heute bin ich wieder ganz durcheinander im Kopf,...
So leicht zugedröhnt und wie wenn ich leicht Schielen würde,...
Aber ich hab es mir ja schon wieder fast gedacht gestern Abend beim Essen,.....
Aber es war sooooooo lecker,......
Lg.Fibie
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Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
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ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
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Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
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-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
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-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
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Augenprobleme immer noch vorhanden
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Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Lisamarie » Samstag, 18.03.17, 19:14

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Fibie77
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Donnerstag, 06.04.17, 13:25

Hallo ihr lieben,
ich wollte mich mal wieder kurz hier melden und berichten,....was beim Heilpraktiker rausgekommen ist.
Es wurde eine Glutenunverträglichkeit festgestellt und der Helicopter-Bakterium
Desweiteren warte ich nun auf das Ergebnis, von Fructose und Laktose,....
Meine Symptome im Moment......Augenschmerzen/brennen,Magenbeschwerden,leichte Benommenheit .....
Die Magenbeschwerden kommen bestimmt von Helicopter.
Beginne nun ab morgen eine Therapie dagegen,....aber kein Antibiotika,.....
Gluten ist auch vom Speiseplan gestrichen,.....
Liebe Grüße Fibie
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
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Symptome.
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- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
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Blutkörperchen stark absanken.
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ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
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Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
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-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
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Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
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Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von padma » Freitag, 07.04.17, 17:59

liebe Fibie, :)
Es wurde eine Glutenunverträglichkeit festgestellt und der Helicopter-Bakterium
Ist natürlich beides nicht schön :( , aber es gibt jetzt wenigstens einen Ansatzpunkt.
Ich hoffe, dass es dir jetzt bald besser geht. :hug:

liebe Grüsse,
padma
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Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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27.12.2017: 0,425 mg es wird weiter ge :schnecke: t


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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Samstag, 08.04.17, 1:28

Hallo Padma,
ja,es ist beides nicht schön,.....aber es ist wirklich ein Ansatzpunkt. :)

Und wir werden sehen,wie es sich entwickelt.

Habe noch erfahren,dass ich nicht Lactoseintolerant bin und das ist schon mal super. :D
Auf die Auswertung des Fructose-Tests warte ich noch.
Ich liege gerade im Bett und kann einfach nicht schlafen.
Ich habe Sekt getrunken und ziemliches Sodbrennen.
Es ist so ecklig und eigentlich,....hätte ich es wissen sollen.
Aber wer nicht hören will,....muss fühlen.
Nun gut,....hoffe das es bald besser,...
Ich wünsche euch hier allen süssssseeee Träume,... :count-sheep: :count-sheep:
Lg.Fibie
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Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
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Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
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Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
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Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
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Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
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Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Samstag, 22.04.17, 16:41

Hallo ihr lieben im Forum,
wollte mich mal wieder melden!
Es wurde nun beim Heilpraktiker auch keine Fructoseintoleranz festgestellt und da bin ich sehr froh drüber.
Meine Glutenfreie Ernährung funktioniert sehr gut und ich habe keine Kopfschmerzen mehr.
Jedoch habe ich ganz extreme Augenprobleme( innerlich dick angeschwollene Augen) und das von morgens bis abends.
Dazu noch einen leicht zugedröhnten Kopf.
Die Ernährung auf Glutenfrei habe ich vor über 3 Wochen begonnen und Weizen durch Soja,Mais usw. ersetzt.
Nach ca. einer Woche fingen meine starken Augenprobleme an und werden immer schlimmer.
Ich vermute fast,dass es am Soja oder Mais liegt.
Ich habe eine Birkenpollenallergie und da könnte eine Kreuzreaktion sein.
Jetzt lass ich es erst mal weg,....dass Soja und Mais.
Habe dann vor 2 Wochen mit einer Darmkur und einer Helicobacter-Behandlung begonnen.
Bekomme dann Tinkturen usw. dagegen.
Oder kommen halt die extreme Augenprobleme dadurch,sie werden durch die Mittel getriggert.
Mein ganzes Befinden ist durcheinander.
Nun bin ich schon fast 15 Monate auf null mg und es wird einfach nicht besser.
Diese Augenprobleme sind einfach nur Furchtbar und schränken mich so sehr ein.
Was haben diese Medikamente nur mit mir gemacht.
Ich liege zu Hause und warte,dass es besser wird.
Mein Leben zieht an mir vorbei und ich warte und warte und warte,....
Es soll endlich aufhören,....ich will wieder Leben können,...
Lg.Fibue
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!

Luce
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Luce » Samstag, 22.04.17, 17:48

Hallo liebe Fibie,

Super, dass die Glutenfreie Ernährung klappt :D
und nicht auf geben du bist schon so weit gekommen :)
ich vermute fast,dass es am Soja oder Mais liegt.
Ich habe eine Birkenpollenallergie und da könnte eine Kreuzreaktion sein.
Jetzt lass ich es erst mal weg,....dass Soja und Mais.
noch bevor du das geschrieben hast habe ich mir gedacht, um die Jahreszeit sind das sicher Pollen.
Ich kann sehr gut mit dir mit fühlen. Als ich letztes Jahr auch auf 0 mg war hatte ich plötzlich Allergien gegen gefühlt alles. Hab die ganze Wohnung auf den Kopf gestellt (Hausstaubmilben) und hab einfach nur gehofft, dass nach der Hasel (eine der ersten Blüte), nicht auch noch Birke usw nachkommt. Das Verrückte dran; es lag am Entzug. Und wie wir wissen kann der leider dauern.

Und das andere was verrückt war, der Blut und Prick Test auf Allergien war negativ - ALLES!!! Bin mir echt blöd vorgekommen wie mir der Arzt gesagt hat, dass ich ja keine Allergien habe. Kaum war ich wieder draußen, hat das Niesen und die geschwollenen Augen wieder angefangen.
Nur per Bioresonanz hat sie es feststellen können und mich 'beruhigt' dass ich noch nicht verrückt bin und mir alles einbilde :lol:
Bzgl Unveträglichkeiten entwickeln have ich erst diese Woche mit Jamie darüber geschrieben. Es scheint so, dass ich gerade eine leichte Histaminintoleranz entwickle. Jamie hatte ähnliches erlebt und nun mit der Zeit ist wieder alles weg. Es ist also ein Ende in Sicht :)

Hat man die Intoleranzen/Allergien bei dir im Blut, Pricktest oder 'nur' der Heilpraktiker herrausgefunden (von dem ich mehr halte ;-) )
Hast du mal versucht Antihistaminika zu nehmen? Würde es helfen? Will dich jetzt nicht anstacheln dass du wieder Medis nehmen sollst, aber vielleicht wird es besser und dein System, das gerade auf Stress (= allergische Reaktion = chronische low grade Entzündung) ist, beruhigt sich etwas. Auch die Darmkur ist eine gute Idee, da oft das 'Leaky gut' Syndrom (durchlässiger Darm) für Unverträglichkeiten zuständig ist.

Ich weiß nur, dass man neben Homöopathie per TCM Kräuter ein wenig gegen Allergiesche Reaktionen machen kann.
Was haben diese Medikamente nur mit mir gemacht.
Ich liege zu Hause und warte,dass es besser wird.
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Es soll endlich aufhören,....ich will wieder Leben können,...
ach es tut mir so leid, weil ich dich sehr gut verstehen kann. Aber, nicht aufgeben und zu Hause liegen und warten. Lieber Rausgehen und das Leben nicht vorbeiziehen lassen :hug: :hug:

Alles Liebe Luce
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Achtung ich bin ungeplant schwanger - und versuche ab Nov. (SSW5) schneller abzusetzen als die 10% Regel!

Mein Absetzverlauf davor war innerhalb der 5 % - 10% Regel und hat großartig geklappt. Auch wenn :schnecke: .
Allerdings hätte das Vollzeitarbeiten inkl Überstunden und Doktorratstudium fertig machen nicht funktioniert.
Meine Medis, meiner Meinung nach fehldiagnostiziert. Saroten (Amitriptylin - max Dosis 40mg ) und Paroxetin (max Dosis 10 - 5 mg)

Absetzen Paroxetin

Ausgansdosis: ich schätze zwischen 4.5 - 5-5 mg Paroxat (keine Waage vorhanden vor Weihnachten 2016)

Meine üblichen Neben und Absetzsymptome:
Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

ab 23.12.16 4.1mg Paroxat zum Stabilisieren

7.2.17 3.9 mg
6.4.17 3.7 mg
25.4.17 3.6 mg
ZURÜCK da ab 4.5. Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen (zuviel Stress und Unruhe im allgemeinen System - der Doktor muss fertig werden)
6.5. ca 3.7 - 3.6 mg
24.5 3.5 mg
(7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg)
8.7. 3.3 mg
6.8. 3.1 mg
9.9. 2.8 mg - 2.7 mg
9.10 2.4 - 2.3 mg
14.11 2 mg Paroxetin
26.11 1.8 mg Paroxetin ( 2 x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg Paroxetin
21.12. 1.1 - 1.2 mg Paroxetin

11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

14.11 2 mg Paroxetin
26.11 1.8 mg Paroxetin ( 2 x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg Paroxetin
21.12. 1.1 - 1.2 mg Paroxetin

Kurzschlussreaktion wegen positiven SS Test Reduktion von Amitriptylin (saroten)
11.11. 35 mg --> 25 mg
1.12 20 mg


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Fibie77
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Montag, 24.04.17, 9:42

Hallo Luce,
Dankeschön für deine Worte
Die Intoleranz wurde durch Stuhl und Blut festgestellt.
Cetericin habe ich schon versucht,die wirken aber nicht.
Es ist alles bei mir durcheinander ,.....
Meine Augen sind wie dick angeschwollen,aber innerlich.
Es ist alles durcheinander,....
Dieser blöde Entzug,....
Es sind nun fast 15 Monate auf null und mein Leben,......?
Alles ist aus dem Lot,.....
Lg.Fibie
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
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Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!

padma
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von padma » Montag, 24.04.17, 17:59

liebe Fibie, :)

es tut mir leid, dass deine Augenprobleme immer noch so heftig sind. Du brauchst wirklich viel Geduld.
:hug:

Soja und Mais versuchsweise wegzulassen, finde ich auch sinnvoll.
Die Darmkur und die Heliobakterbehandlung könnten natürlich auch Symptome triggern.

Ich lasse dir ein Kraftpacket da. :group:

liebe Grüsse und gute Besserung,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Absetzverlauf:
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27.12.2017: 0,425 mg es wird weiter ge :schnecke: t


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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Montag, 24.04.17, 21:15

Danke Padma,
für deine lieben Worte.
Es ist im Moment nicht einfach bei mir und ich kämpfe mich jeden Tag durch.
Ich merke so langsam,dass meine Kraft schwindet und ich weiß nicht wie ich das auf die Dauer aushalten und durchhalten kann.
Heute war es wieder so,dass meine Augen innerlich irgendwie dick gewesen sind,dann so ein Art Benommenheit, so ein Gefühl im Kopf wie wenn er irgendwie durchgeschüttelt wurde, wenig Energie,......Angst,.......
Irgendwie befinde ich mich wieder in einer Spirale wo ich Angst habe nicht mehr herauszukommen,...
Das macht mir sorgen,...
So lange auf Null mg Sertralin und ich gehe eher wieder Rückwärts wie Vorwärts,......
Das macht mir sehr Angst,....
Lg.Fibie
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- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
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-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
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-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!

sinua
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von sinua » Dienstag, 25.04.17, 16:16

Liebe Fibie,

wir sind ja ähnlich lange von den Medis weg. Vielleicht hilft es dir zu lesen, dass es auch bei mir so lange Zeit nach Null noch stark schwankt, teilweise schlecht ist, aber auch wieder besser wird. Ich habe heute ein Update gepostet, wenn es dich interessiert, s. Link in meiner Signatur.

Kennst du die Liste mit den Dingen, die Entzugssymptome verstärken können? viewtopic.php?f=19&t=6442
Bitte sieh sie dir mal an, ich glaube, dass es keine gute Phase für eine Darmsanierung ist. Wie beim Sport: Im Entzug gelten ganz andere Regeln als für Menschen, deren ZNS im Gleichgewicht ist. Denke bitte nochmal nach, ob die Darmsanierung unbedingt jetzt nötig ist.
Mit Helicobacter kenne ich mich nicht aus. Muss man das immer sofort machen oder kann man auch da warten, bis du stabiler bist?
Mein Instinkt sagt: im Entzug auch noch Helicobacter-Behandlung und Darmsanierung gleichzeitig - das ist viel zu viel!
Fibie77 hat geschrieben:Die Ernährung auf Glutenfrei habe ich vor über 3 Wochen begonnen und Weizen durch Soja,Mais usw. ersetzt.
Nach ca. einer Woche fingen meine starken Augenprobleme an und werden immer schlimmer.
Ich vermute fast,dass es am Soja oder Mais liegt.
Ich habe eine Birkenpollenallergie und da könnte eine Kreuzreaktion sein.
Jetzt lass ich es erst mal weg,....dass Soja und Mais.
Ich weiß nciht, ob es stimmt, aber habe gelesen, Soja und Mais seien öfter genmanipuliert als andere Pflanzen.
Es kann aber auch einfach eine Unverträglichkeit sein, die sich jetzt erst über die erhöhte Menge zeigt. Gut, dass du das ernst nimmst. Es gibt so viele Alternativen wie Reis, Quinoa, Amaranth, Buchweizen usw.

Alles Gute für dich :hug: ,
Sinua
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Mein Ausschleich-Thread

>Diagnose schwere Depression (rezidiv.) 2014 -> Klinikaufenthalte 4 Monate
Seit Sommer 2014 psychisch stabil bis heute dank Achtsamkeit

>Medikation + Nebenwirkungen (NW)
>11 Monate Venlafaxin ret. 300mg morgens - keine positive Wirkung bemerkt:
-dauerhaft: starke Kraftlosigkeit/Erschöpfung, extreme unstillbare Kopfschmerzen ("Venla-Kopfschmerz"), gestörte Temperaturregulierung, null Sexualtrieb
>zeitgleich 6 Wochen Lorazepam 2mg - nach kaltem Absetzen starke Einschlafstörungen
>dagegen zusätzl. 7 Monate Mirtazapin 15mg - wirkt anfangs "schlafanstoßend":
-dauerhaft: Schwindel/Gleichgewichtsprobleme leicht, selten mittel
->Mirta deckelt die Venla-NW teilw. (bes. Erschöpfung, Venla-Kopfschmerz "nur" 1x/Monat)
>9 Wo. Pantoprazol 20mg als Magenschutz

>Absetzen Mirtazapin 15mg 12/2014-2/2015 (2 Monate): 11,25-7,5-3,75-0mg (zu schnell)
Symptome: extreme Erschöpfung/Kopfschmerzen/Übelkeit, Muskelschmerzen überall, Schwitzen - nur Dahinvegetieren
-> nach einigen Wochen Mirta-Entzug vorbei; Venla-NW wieder voll da -> stark eingeschränktes Leben

>Ausschleichen Venlafaxin ret. 300mg 3/2015-1/2016 (11 Monate): Reduktionen idR. alle 4 Wochen: 250-200-150-110-80-60-45-31-19-9,5-0mg, Symptome:
-bei jeder Reduktion: "Venla-Kopfschmerz" extrem - oft tagelang, meist mehrmals; wochenlang: Durchfall/Erschöpfung extrem, hohes Schlafbedürfnis
-bei den meisten: Zyklusschwankungen/-störungen; Übelkeit; Schwindel; gestörtes Hunger- u. Sättigungsgefühl; Unwohlsein/erschwerte Achtsamkeit; viel Durst
-bei einigen: Einschlafstörung; zusammenhängende/bewusste Träume; Gefühl Blasenentzündung; 2x Panik "ich halte die Kopfschmerzen nicht mehr aus"
-bei einer: Konzentrationsprobleme/Wortfindungsschwierigkeiten/Vergesslichkeit; leichte Absetzgrippe 2 Tage
-> Leben stark eingeschränkt, wäre nur wenige Tage arbeitsfähig gewesen
-> Besserung aller Nebenwirkungen


>Nach dem Absetzen: sehr langsame Normalisierung ohne Medikamente
-erste Monate: übliche Symptome s.o., Durchfall + Erschöpfung langanhaltend; kurz Sport -> Verstärkung Symptome; ungewöhnlich starke+lange Erkältung; Venla-Kopfschmerzen
-ab 4. Monat: durch noch mehr Schonung Besserung Durchfall u. Erschöpfung; monatelang erhöhtes Schlafbedürfnis; leichte Trigger -> Entzugssymptome; Zaps/pulsierende Schmerzen vom Hals ausgehend; Zyklusschwankungen/-störungen
-ab 6. Monat: stärkere/mehrere Trigger -> Entzugssymptome; Einschlafstörung; starke+lange Erkältung; sehr kurzer Ausdauersport -> wochenlange Symptom-Welle + verstärkte Schlafprobleme; keine Venla-Kopfschmerzen mehr, stattdessen ab hier Migräne
-ab 8. Monat: wochenlang Schwindel-Schwäche; Einschlafstörung sehr langsame Besserung; Durchschlafstörung eher kurz
-ab 10. Monat: weiter langsame Besserung des Grundzustandes, nur noch starke Trigger (zB. Zyklusende) lösen Entzugssymptome aus; Ernährungsumstellung (Ketose) Ende 10. Monat triggert Symptome und verschlechtert Grundzustand bis in den 14. Monat hinein, dann langsamer Übergang in Fenster
-Ernährungsumstellung (ohne Ketose) im 16. Monat beseitigt Absetz-Durchfall ohne zu triggern, seitdem schnellere Besserung des Grundzustandes, Migräne abgemildert
-ab 20. Monat wieder welliger, aber nicht mehr so tief wie vorher

Fibie77
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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Dienstag, 25.04.17, 17:54

Hallo Sinua,
Danke für deine Worte.
Mir geht es echt schlecht,.....die Angsterkrankung kommt volle Kanne wieder zurück und der Antrieb wird immer weniger.
Habe nun alles Abgesetzt ,....mit Darmsanierung usw.
Es ist eine einzige Katastrophe.
Lg.Fibie
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
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Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Dienstag, 25.04.17, 17:55

Sinua,...hab noch etwas vergessen dich zu fragen,....
Welche Symptome hast du genau?
Lg.Fibie
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 26.04.17, 11:18

Hallo Fibie,

falls Sinua aktuell nicht gleich wieder reinschaut, hier ist der ganze Thread von ihr. Sie hat sehr ausführlich ihre Symptome im Verlauf beschrieben: viewtopic.php?t=9318
Mir geht es echt schlecht,.....die Angsterkrankung kommt volle Kanne wieder zurück und der Antrieb wird immer weniger.
Das tut mir leid, dass Dich so viele bekannte Zustände gerade einholen. :hug: Dazu noch die Reaktionen auf die Ernährungsumstellung, die das womöglich mitbegünstigen. Soja und Mais scheinen für Dich nicht ideal zu sein. Dennoch vermute ich, solltest Du am Thema Ernährung dran bleiben. Ich hab in Deinen Beiträgen immer wieder Bezug zu Lebensmittel gelesen (mehrfach hast Du auf Pizza reagiert), insofern scheint es ja doch Zusammenhänge zu geben. Leider kann man sie nicht immer leicht und unkompliziert herausfinden und in den Griff bekommen. :?

Bleib tapfer. Liebe Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von sinua » Mittwoch, 26.04.17, 14:18

Hallo Fibie :hug: ,

meinen Thread hat Murmeline bereits verlinkt, vielen Dank :hug: .
Wenn du nur den aktuellen Stand haben willst, den hab ich gestern beschrieben viewtopic.php?f=18&t=9318&start=100#p189601 (auf die blauen Worte klicken führt dich dorthin).

Bzgl. deiner Empfindlichkeit gegenüber Soja und Mais ist mir noch was eingefallen: Es könnte auch eine Kreuzreaktion bzüglich Gluten sein. Dieser Artikel erklärt das Ganze, hab ich aber nur auf englisch gefunden: https://www.thepaleomom.com/gluten-cros ... ing-it-up/
Auszug
The foods to be wary of, if you have gluten-sensitivity, are:

dairy
oats
yeast (brewer’s, baker’s, nutritional)
instant coffee
milk chocolate
millet
soy
corn
rice
potato
Die oben genannten Lebensmittel verursachen oft Kreuzreaktionen bei Gluten-sensiblen Menschen. (Kannst du zur Not mit nem Wörterbuch übersetzen.)
Bei folgenden Lebensmitteln sind in dieser Untersuchung keine Kreuzreaktionen gefunden worden: Buchweizen, Amaranth, Mohrenhirse/Braunhirse, Tapioca, Sesam, Hanf (kann man Letzteren essen?). Vielleicht hilft dir das weiter.
Aus dem gleichen Artikel:
Beyond this, gluten contamination is common in the food supply and many grains and flours that are inherently gluten free may still contain gluten once processed. Commonly contaminated grain products include millet, white rice flour, buckwheat flour, sorghum flour, and soy flour. As these are commonly used ingredients in commercial gluten-free baked goods, extreme caution should be exercised.
Murmeline hat geschrieben:Dennoch vermute ich, solltest Du am Thema Ernährung dran bleiben. Ich hab in Deinen Beiträgen immer wieder Bezug zu Lebensmittel gelesen (mehrfach hast Du auf Pizza reagiert), insofern scheint es ja doch Zusammenhänge zu geben. Leider kann man sie nicht immer leicht und unkompliziert herausfinden und in den Griff bekommen. :?
Aber es ist möglich. Pizza z.B. könnte mit folgenden Unverträglichkeiten zusammenhängen: Histamin, Gluten, Milchprodukte, Nachtschattengewächse, Zusatzstoffe (Farb-, Konservierungs-, Aromen, Geschmacksverstärker)...
Wenn ich mich richtig erinnere, hattest du auch auf Alkohol reagiert - besser erstmal ne ganze Weile weglassen.
Am ehesten findet man es über eine Eliminationsdiät heraus. Ich bin auch gerade dabei.
Fibie77 hat geschrieben:Mir geht es echt schlecht,.....die Angsterkrankung kommt volle Kanne wieder zurück und der Antrieb wird immer weniger.
:hug:
Es handelt sich um tief verwurzelte Gedanken- und Verhaltensmuster, die bei Krisen reaktiviert werden können. Viele hier im Forum haben mit ihrer Rückkehr zu kämpfen, wenn das Absetzen so starke und langanhaltende Symptome verursacht.
Hattest du nicht eine Therapie gemacht? Könnte man da nochmal mit dem Therapeuten reden?
Mir persönlich haben Achtsamkeit und Spritualität enorm dagegen geholfen.

LG
Sinua
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Mein Ausschleich-Thread

>Diagnose schwere Depression (rezidiv.) 2014 -> Klinikaufenthalte 4 Monate
Seit Sommer 2014 psychisch stabil bis heute dank Achtsamkeit

>Medikation + Nebenwirkungen (NW)
>11 Monate Venlafaxin ret. 300mg morgens - keine positive Wirkung bemerkt:
-dauerhaft: starke Kraftlosigkeit/Erschöpfung, extreme unstillbare Kopfschmerzen ("Venla-Kopfschmerz"), gestörte Temperaturregulierung, null Sexualtrieb
>zeitgleich 6 Wochen Lorazepam 2mg - nach kaltem Absetzen starke Einschlafstörungen
>dagegen zusätzl. 7 Monate Mirtazapin 15mg - wirkt anfangs "schlafanstoßend":
-dauerhaft: Schwindel/Gleichgewichtsprobleme leicht, selten mittel
->Mirta deckelt die Venla-NW teilw. (bes. Erschöpfung, Venla-Kopfschmerz "nur" 1x/Monat)
>9 Wo. Pantoprazol 20mg als Magenschutz

>Absetzen Mirtazapin 15mg 12/2014-2/2015 (2 Monate): 11,25-7,5-3,75-0mg (zu schnell)
Symptome: extreme Erschöpfung/Kopfschmerzen/Übelkeit, Muskelschmerzen überall, Schwitzen - nur Dahinvegetieren
-> nach einigen Wochen Mirta-Entzug vorbei; Venla-NW wieder voll da -> stark eingeschränktes Leben

>Ausschleichen Venlafaxin ret. 300mg 3/2015-1/2016 (11 Monate): Reduktionen idR. alle 4 Wochen: 250-200-150-110-80-60-45-31-19-9,5-0mg, Symptome:
-bei jeder Reduktion: "Venla-Kopfschmerz" extrem - oft tagelang, meist mehrmals; wochenlang: Durchfall/Erschöpfung extrem, hohes Schlafbedürfnis
-bei den meisten: Zyklusschwankungen/-störungen; Übelkeit; Schwindel; gestörtes Hunger- u. Sättigungsgefühl; Unwohlsein/erschwerte Achtsamkeit; viel Durst
-bei einigen: Einschlafstörung; zusammenhängende/bewusste Träume; Gefühl Blasenentzündung; 2x Panik "ich halte die Kopfschmerzen nicht mehr aus"
-bei einer: Konzentrationsprobleme/Wortfindungsschwierigkeiten/Vergesslichkeit; leichte Absetzgrippe 2 Tage
-> Leben stark eingeschränkt, wäre nur wenige Tage arbeitsfähig gewesen
-> Besserung aller Nebenwirkungen


>Nach dem Absetzen: sehr langsame Normalisierung ohne Medikamente
-erste Monate: übliche Symptome s.o., Durchfall + Erschöpfung langanhaltend; kurz Sport -> Verstärkung Symptome; ungewöhnlich starke+lange Erkältung; Venla-Kopfschmerzen
-ab 4. Monat: durch noch mehr Schonung Besserung Durchfall u. Erschöpfung; monatelang erhöhtes Schlafbedürfnis; leichte Trigger -> Entzugssymptome; Zaps/pulsierende Schmerzen vom Hals ausgehend; Zyklusschwankungen/-störungen
-ab 6. Monat: stärkere/mehrere Trigger -> Entzugssymptome; Einschlafstörung; starke+lange Erkältung; sehr kurzer Ausdauersport -> wochenlange Symptom-Welle + verstärkte Schlafprobleme; keine Venla-Kopfschmerzen mehr, stattdessen ab hier Migräne
-ab 8. Monat: wochenlang Schwindel-Schwäche; Einschlafstörung sehr langsame Besserung; Durchschlafstörung eher kurz
-ab 10. Monat: weiter langsame Besserung des Grundzustandes, nur noch starke Trigger (zB. Zyklusende) lösen Entzugssymptome aus; Ernährungsumstellung (Ketose) Ende 10. Monat triggert Symptome und verschlechtert Grundzustand bis in den 14. Monat hinein, dann langsamer Übergang in Fenster
-Ernährungsumstellung (ohne Ketose) im 16. Monat beseitigt Absetz-Durchfall ohne zu triggern, seitdem schnellere Besserung des Grundzustandes, Migräne abgemildert
-ab 20. Monat wieder welliger, aber nicht mehr so tief wie vorher

Fibie77
Beiträge: 455
Registriert: Dienstag, 29.03.16, 15:33

Re: Sertralin abgesetzt und nun Nebenwirkungen

Beitrag von Fibie77 » Mittwoch, 26.04.17, 15:23

Hallo Murmeline,
Danke für deine lieben Worte!
Da mit der Ernährung,...bin ich jetzt ja dran und werde sehen was die Zeit bringt.
Liebe Sinua,
dass mit den Kreuzreaktionen ist mir auch schon in den Sinn gekommen.
Eine Therapie habe ich gegen Angststörung gemacht und diese hat mir auch damals etwas gebracht,....
Ich weiß ganz genau,.....welche Werkzeuge ich einsetzen sollte, jedoch ist es so schwer.
Kein Vermeidungsverhalten und alles normal machen.
Jedoch,....ist das so schwer,...wenn man den ganzen Tag mit Augen die innerlich angeschwollen sind,Benommenheit,.....Übelkeit herum läuft.
Sind die Symptome weniger,ist alles gut.
Jedoch kommen die Beschwerden,geht es mir ganz schlecht und das blöde,es ist egal ob zu Hause oder woanders.
Ich habe eher das Gefühl im Moment,ich gehe rückwärts statts vorwärts.
Es sollte doch mal langsam besser und nicht schlimmer werden.
Wenn Symptome so lange anhalten,ist es ganz Schwierig wieder keine Depression zu entwickeln.
Wie machen nur die anderen das alle?
Wie kann man so Arbeiten gehen.
Wenn es eventuell Jahre dauert,bis es besser wird,...wie macht man das?
Es ist eine ganz schwierige Sache und benötigt extrem Kraft und Geduld.
Lg.Fibie
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!

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