Hinweis: hier klicken zum Schließen dieser Ankündigung ->
Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
padma
Team
Beiträge: 12905
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 31149 Mal
Danksagung erhalten: 16019 Mal

Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von padma » Samstag, 04.11.17, 17:47

liebe Steffi, :)
Aber ich komme mir bei dem Gedanken wie eine versagerin oder ein weichei vor. Bin ja schließlich „nur“ schwanger nicht krank.
Das hat nichts mit Versagen zu tun. Du hast zuallererst Verantwortung für dich und das Ungeborene. Und du musst gerade zusätzlich einen Entzug verkraften.
Wenn dir dein Körper signalisiert, dass er mehr Ruhe braucht, dann lass dich bitte krank schreiben.

Gut, dass du einen Osteopathen gefunden hast, der die Zusammenhänge versteht.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 2):
LinLinaUlulu 69
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
27.12.2017: 0,425 mg es wird weiter ge :schnecke: t


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Bartschi
Beiträge: 81
Registriert: Freitag, 22.07.16, 12:43

Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Bartschi » Montag, 13.11.17, 9:10

Hallo ihr lieben,

Ich wollte mal kurze Rückmeldung geben, wie es geht und hätte auch noch eine Frage.

Seit vier Tagen sind die Kopfschmerzen und die Verspannungen weg. Auch meine Schwangerschaftsübelkeit ist besser geworden. Wir wird immer mal wieder schlecht, aber nicht 24 Stunden am Tag. Ich würde jetzt noch zwei Wochen warten und dann den nächsten Schritt Versuchen. Ich dachte, ich könnte den Schritt von 0,75 mg auf 0,65mg gehen. Ich traue meiner feinwaage diesen Bereich aber nicht mehr zu, weil ich jetzt schon ein Bissl das Gefühl hatte, dass ich ständig Kalibrieren musste und die Brösel vielleicht nicht immer exakt gleich groß waren.

Würde dann auf die Wasserlösemethode umsteigen. Ich dachte an folgendes Vorgehen: wenn ich von meiner 10mg Tablette 1mg mit der feinwaage abwiege, dieses bröselchen dann in 10ml Wasser auflöse, dann müsste ich doch für 0,65mg von den 10ml dann 6,5 ml aufziehen und trinken und den Rest verwerfen.? Denke ich da richtig???

Vielen lieben Dank für eure Unterstützung. Ihr seid klasse!!!
Wegen wiederkehrenden Magenschleimhautentzündungen, seit Nov. 2015 80 mg Pantoprazol (Fehlbehandlung vom Arzt)
Nebenwirkungen: Schlaflosigkeit, Unruhe, Herzrasen, Abgeschlagenheit
Anfang 2016 ZUsammenbruch, da Arzt meinte, das Pantoprazol solle sofort abgesetzt werden->schlimmer Rebound
Wieder einschleichen von 20 mg Pantoprazol Februar 2016
Durch massive Schlafstörungen und Unruhe schießlich seit März 2016 50 mg Doxeopin
April Umstellung auf Esomeprazol und kügelschenweise runter auf 10 mg, anhaltendes Sodbrennen und Magendruck
Seit Mai 2016 langsam runter gegangen mit Doxepin auf 37,5 mg
Erneuter Versuch Doxepin auf knapp 30 mg runter zu bringen fehgeschlagen, sofort Absetzsymptome
Versuch Esomperazol ganz weg zu lassen, endete zweimal in heftiger Magenschleimhautentzündung
Versuch Doxepin auf Tropfen umzustellen, bekommt mir nicht.

Aktuell 23.07. zurück auf 37,5 mg Doxepin in Tablettenform und erstmal wieder stabil werden
Versuch 10 mg Esomeprazol ganz langsam kügelchenweise runter zu kriegen

Seit august 2016 esomeprazol auf 0
Seit Dezember 2017 doxepin nun schrittweise auf 25 mg reduziert
März 2017 Versuch auf 20mg zu gehen mißglückt wegen absetzsyptomen und Infekt
Zurück auf 25 mg
April 2017 Versuch auf 22,5 mg zu gehen, auch missglückt, weil doch noch nicht stabil und wieder Infekt
27.04. wieder zurück auf 25mg und hoffen auf Stabilisierung
15.05.Reduktion um 10% mit feinwaage auf 22,5mg ( ersten zwei Tage kaum Probleme, nun erkältungsähnliche Symptome)-Symptome durchgehalten, nach vier Tagen Besserung
Ende Mai 2017 Blutbild sehr schlecht, Leukozyten und granulozyten viel zu niedrig und dürfen nicht weiter sinken - doxepin der Auslöser dafür- Ärzte raten dringend zum absetzen von doxepin (5mg aller zwei Wochen).
01.06. 2017 erst nochmal kleiner Schritt auf 20mg, um wieder geraden Wert zu haben ( bis auf paar schlechte Nächte gut vertragen)
15.06.2017 runter auf 15mg (bisher ganz okay)
30.06. runter auf 10mg (Kopfschmerzen, leichtes kribbeln im Kopf)
16.07. runter auf 5mg ( bisher nur wieder schlechter Schlaf, ansonsten ganz okay)
Ende Juli auf 2,5mg (kaum absetzsymptome, außer weiterhin so gut wie kein Schlaf)
Anfang August auf 1,25 mg (schritt ganz gut verkraftet)
Anfang Sept. Positiver Schwangerschaftstest (wegen schwangerschaftsübelkeit erst einmal auf der Dosis geblieben)
Mitte Oktober 2017 schritt auf null( nach drei Tagen schlimme Kopfschmerzen und nackenverspannung)
26.10. Nach einer Woche wieder 0,75 mg eindosiert
30.10.2017 nach wie vor Kopfschmerzen trotz wieder eindosierung vor vier Tagen
25.11.2017 auf 0,65 mg ( weiter mit feinwaage, da Probleme mit Wasserlösemethode)

Jamie
Team
Beiträge: 13626
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37

Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Jamie » Montag, 13.11.17, 9:57

Hallo Bartschi, :)

morgens ist nicht so ganz meine Zeit :D , aber ich soweit mein Hirn schon am Hochfahren ist scheint mir die Rechnung zu stimmen.
Ich würde es auch empfehlen auf die Lösemethode umzusteigen. Sie ist wirklich extrem genau.

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen
____________________________________________________________________________________________


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

padma
Team
Beiträge: 12905
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 31149 Mal
Danksagung erhalten: 16019 Mal

Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von padma » Montag, 13.11.17, 16:43

liebe Steffi, :)

es freut mich sehr, dass die Kopfschmerzen weg sind und die Schwangerschaftsübelkeit besser geworden ist. :D
Ich dachte, ich könnte den Schritt von 0,75 mg auf 0,65mg gehen
Ja, das ist ein guter Plan. Deine Rechnung stimmt.

Alles Gute für die Reduktion,
liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag:
Ululu 69
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
27.12.2017: 0,425 mg es wird weiter ge :schnecke: t


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Luce
Beiträge: 156
Registriert: Samstag, 17.12.16, 12:37
Hat sich bedankt: 117 Mal
Danksagung erhalten: 271 Mal

Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Luce » Mittwoch, 15.11.17, 21:50

Hi Steffi,

Lass dir mal einen lieben Gruß da :D

Supi gut dass die Übelkeit besser ist.

Das Problem mit dem Kalibrieren und der Genauigkeit bei der Waage kenn ich nur zu gut.
Wenn die wasserlöse Methode geht, ist das, wie die anderen sagen, definitiv eine super genau Lösung!

Wir schaffen das, jetzt bist du schon soweit unten, dass wird klappen :hug:

Alles Liebe Luce
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Luce für den Beitrag:
Ululu 69
Achtung ich bin ungeplant schwanger - und versuche ab Nov. (SSW5) schneller abzusetzen als die 10% Regel!

Mein Absetzverlauf davor war innerhalb der 5 % - 10% Regel und hat großartig geklappt. Auch wenn :schnecke: Anders hätte das Vollzeitarbeiten inkl Überstunden und Doktorratstudium fertig machen nicht funktioniert.
Meine Medis, meiner Meinung nach fehldiagnostiziert. Saroten (Amitriptylin - max Dosis 40mg ) und Paroxetin (max Dosis 10 - 5 mg)

Absetzen Paroxetin

Ausgansdosis: ich schätze zwischen 4.5 - 5-5 mg Paroxat (keine Waage vorhanden vor Weihnachten 2016)

Meine üblichen Neben und Absetzsymptome:
Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

ab 23.12.16 4.1mg zum Stabilisieren

7.2.17 3.9 mg
6.4.17 3.7 mg
25.4.17 3.6 mg
ZURÜCK da ab 4.5. Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen (zuviel Stress und Unruhe im allgemeinen System - der Doktor muss fertig werden)
6.5. ca 3.7 - 3.6 mg
24.5 3.5 mg
(7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg)
8.7. 3.3 mg
6.8. 3.1 mg
9.9. 2.8 mg - 2.7 mg
9.10 2.4 - 2.3 mg

11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

14.11 2 mg
26.11 1.8 mg (2x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg
21.12. 1.2 mg
3.1.18 0.9 mg
(Einschub Ami 20 --> 15)
13.1 0.6 mg
25.1 0.3 mg
7.2 0 mg

Absetzen Amitryptilin (Saroten)
7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg
Kurzschlussreaktion wegen positiven SS Test Reduktion von Amitriptylin (saroten)
11.11. 35 mg --> 25 mg
1.12 20 mg
5.1 15 mg (Wasserlösemethode)


Mein AD Historie bevor ich das Forum gefunden haben
► Text zeigen
Meine Vorgeschichte:
► Text zeigen

Bartschi
Beiträge: 81
Registriert: Freitag, 22.07.16, 12:43

Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Bartschi » Sonntag, 19.11.17, 9:15

Hallo ihr lieben,

Ich habe mich schon mal ein bisschen durch eure Tipps für die Wasserlösemethode gelesen und hab jetzt doch noch eine Frage dazu. Hoffentlich keine blöde. Ich kenne die kleinen spritzen schon von meiner Tochter, weil ich immer bei Erkältung ihre inhalierlösung damit aufziehe. Verwendet ihr denn die kleinen spritzen so mit ihrer eigenen Runden Öffnung, oder setzt ihr da richtig eine Kanüle, also spitze metallnadel rauf, wie man sie wirklich zum Beispiel zum stechen, blutabnehmen nehmen würde???

Lieben Dank für eure Rückmeldung!!! Hanz liebe Grüße
Wegen wiederkehrenden Magenschleimhautentzündungen, seit Nov. 2015 80 mg Pantoprazol (Fehlbehandlung vom Arzt)
Nebenwirkungen: Schlaflosigkeit, Unruhe, Herzrasen, Abgeschlagenheit
Anfang 2016 ZUsammenbruch, da Arzt meinte, das Pantoprazol solle sofort abgesetzt werden->schlimmer Rebound
Wieder einschleichen von 20 mg Pantoprazol Februar 2016
Durch massive Schlafstörungen und Unruhe schießlich seit März 2016 50 mg Doxeopin
April Umstellung auf Esomeprazol und kügelschenweise runter auf 10 mg, anhaltendes Sodbrennen und Magendruck
Seit Mai 2016 langsam runter gegangen mit Doxepin auf 37,5 mg
Erneuter Versuch Doxepin auf knapp 30 mg runter zu bringen fehgeschlagen, sofort Absetzsymptome
Versuch Esomperazol ganz weg zu lassen, endete zweimal in heftiger Magenschleimhautentzündung
Versuch Doxepin auf Tropfen umzustellen, bekommt mir nicht.

Aktuell 23.07. zurück auf 37,5 mg Doxepin in Tablettenform und erstmal wieder stabil werden
Versuch 10 mg Esomeprazol ganz langsam kügelchenweise runter zu kriegen

Seit august 2016 esomeprazol auf 0
Seit Dezember 2017 doxepin nun schrittweise auf 25 mg reduziert
März 2017 Versuch auf 20mg zu gehen mißglückt wegen absetzsyptomen und Infekt
Zurück auf 25 mg
April 2017 Versuch auf 22,5 mg zu gehen, auch missglückt, weil doch noch nicht stabil und wieder Infekt
27.04. wieder zurück auf 25mg und hoffen auf Stabilisierung
15.05.Reduktion um 10% mit feinwaage auf 22,5mg ( ersten zwei Tage kaum Probleme, nun erkältungsähnliche Symptome)-Symptome durchgehalten, nach vier Tagen Besserung
Ende Mai 2017 Blutbild sehr schlecht, Leukozyten und granulozyten viel zu niedrig und dürfen nicht weiter sinken - doxepin der Auslöser dafür- Ärzte raten dringend zum absetzen von doxepin (5mg aller zwei Wochen).
01.06. 2017 erst nochmal kleiner Schritt auf 20mg, um wieder geraden Wert zu haben ( bis auf paar schlechte Nächte gut vertragen)
15.06.2017 runter auf 15mg (bisher ganz okay)
30.06. runter auf 10mg (Kopfschmerzen, leichtes kribbeln im Kopf)
16.07. runter auf 5mg ( bisher nur wieder schlechter Schlaf, ansonsten ganz okay)
Ende Juli auf 2,5mg (kaum absetzsymptome, außer weiterhin so gut wie kein Schlaf)
Anfang August auf 1,25 mg (schritt ganz gut verkraftet)
Anfang Sept. Positiver Schwangerschaftstest (wegen schwangerschaftsübelkeit erst einmal auf der Dosis geblieben)
Mitte Oktober 2017 schritt auf null( nach drei Tagen schlimme Kopfschmerzen und nackenverspannung)
26.10. Nach einer Woche wieder 0,75 mg eindosiert
30.10.2017 nach wie vor Kopfschmerzen trotz wieder eindosierung vor vier Tagen
25.11.2017 auf 0,65 mg ( weiter mit feinwaage, da Probleme mit Wasserlösemethode)

Anikke
Beiträge: 310
Registriert: Mittwoch, 05.07.17, 7:20
Hat sich bedankt: 97 Mal
Danksagung erhalten: 647 Mal

Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Anikke » Sonntag, 19.11.17, 9:32

liebe bartschi,
ich nehme nur die spritze ohne Kanülen und sonstiges, es geht ja nur darum, die Wassermenge möglichst genau zu bemessen :-)
dir alles gute für die Schwangerschaft :-)
liebe grüße anikke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Anikke für den Beitrag (Insgesamt 2):
LinLinaUlulu 69
01.03. bis 21.06. täglich 15 mg Mirtazapin
seit 21.06. 2017 täglich ca 11 mg Mirtazapin
seit 06.07.2017 12 mg
seit 03.08.2017 10 mg
seit 09.09.2017 9 mg
seit 08.10.2017 8 mg
seit 27.10.2017 7,5 mg
seit 24.11.2017. 6,7 mg
seit 16.12.2017. 6,0 mg
seit 03.01.2018. 5,5 mg
seit 27.01.2018. 5,0 mg
seit 21.02.2018. 4,5 mg

Bartschi
Beiträge: 81
Registriert: Freitag, 22.07.16, 12:43

Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Bartschi » Sonntag, 26.11.17, 20:37

Hallo ihr lieben,

Ich versuche mich nun seit zwei Tagen an der Wasserlösemethode und verzweifle Bissl daran, sodass ich jetzt doch wieder die feinwaage bemüht hatte.

Trotz lauwarmen Wasser, vorher Bissl zerbröseln, lange rühren und stehen lassen, bleiben Zuviels richtig sichtbare Plättchen am Boden liegen. Nehme das doxepin von neurexpharm, eigentlich hat das keinen Film über den Tabletten....weiß nicht, was ich noch tun könnte...

Ich hab noch die doxepintropfen, damals hab ich den Umstieg nicht vertragen, da war ich aber noch im dosisbereich um die 30mg.wäre es einen Versuch wert, die Tropfen für die Wasserlösemethode heran zu ziehen, jetzt wo ich „nur noch bei 0,65mg bin. Wäreja auch nur 1tropfen, den ich mit der Wasserlösemethode bearbeiten müsste????

Wie ist da eure Meinung??? Danke euch sehr...
Wegen wiederkehrenden Magenschleimhautentzündungen, seit Nov. 2015 80 mg Pantoprazol (Fehlbehandlung vom Arzt)
Nebenwirkungen: Schlaflosigkeit, Unruhe, Herzrasen, Abgeschlagenheit
Anfang 2016 ZUsammenbruch, da Arzt meinte, das Pantoprazol solle sofort abgesetzt werden->schlimmer Rebound
Wieder einschleichen von 20 mg Pantoprazol Februar 2016
Durch massive Schlafstörungen und Unruhe schießlich seit März 2016 50 mg Doxeopin
April Umstellung auf Esomeprazol und kügelschenweise runter auf 10 mg, anhaltendes Sodbrennen und Magendruck
Seit Mai 2016 langsam runter gegangen mit Doxepin auf 37,5 mg
Erneuter Versuch Doxepin auf knapp 30 mg runter zu bringen fehgeschlagen, sofort Absetzsymptome
Versuch Esomperazol ganz weg zu lassen, endete zweimal in heftiger Magenschleimhautentzündung
Versuch Doxepin auf Tropfen umzustellen, bekommt mir nicht.

Aktuell 23.07. zurück auf 37,5 mg Doxepin in Tablettenform und erstmal wieder stabil werden
Versuch 10 mg Esomeprazol ganz langsam kügelchenweise runter zu kriegen

Seit august 2016 esomeprazol auf 0
Seit Dezember 2017 doxepin nun schrittweise auf 25 mg reduziert
März 2017 Versuch auf 20mg zu gehen mißglückt wegen absetzsyptomen und Infekt
Zurück auf 25 mg
April 2017 Versuch auf 22,5 mg zu gehen, auch missglückt, weil doch noch nicht stabil und wieder Infekt
27.04. wieder zurück auf 25mg und hoffen auf Stabilisierung
15.05.Reduktion um 10% mit feinwaage auf 22,5mg ( ersten zwei Tage kaum Probleme, nun erkältungsähnliche Symptome)-Symptome durchgehalten, nach vier Tagen Besserung
Ende Mai 2017 Blutbild sehr schlecht, Leukozyten und granulozyten viel zu niedrig und dürfen nicht weiter sinken - doxepin der Auslöser dafür- Ärzte raten dringend zum absetzen von doxepin (5mg aller zwei Wochen).
01.06. 2017 erst nochmal kleiner Schritt auf 20mg, um wieder geraden Wert zu haben ( bis auf paar schlechte Nächte gut vertragen)
15.06.2017 runter auf 15mg (bisher ganz okay)
30.06. runter auf 10mg (Kopfschmerzen, leichtes kribbeln im Kopf)
16.07. runter auf 5mg ( bisher nur wieder schlechter Schlaf, ansonsten ganz okay)
Ende Juli auf 2,5mg (kaum absetzsymptome, außer weiterhin so gut wie kein Schlaf)
Anfang August auf 1,25 mg (schritt ganz gut verkraftet)
Anfang Sept. Positiver Schwangerschaftstest (wegen schwangerschaftsübelkeit erst einmal auf der Dosis geblieben)
Mitte Oktober 2017 schritt auf null( nach drei Tagen schlimme Kopfschmerzen und nackenverspannung)
26.10. Nach einer Woche wieder 0,75 mg eindosiert
30.10.2017 nach wie vor Kopfschmerzen trotz wieder eindosierung vor vier Tagen
25.11.2017 auf 0,65 mg ( weiter mit feinwaage, da Probleme mit Wasserlösemethode)

Ululu 69
Team
Beiträge: 2079
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 5381 Mal
Danksagung erhalten: 3869 Mal

Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 26.11.17, 22:15

Hallo Steffi,

schön, dass du schon soweit unten bist mit dem Doxepin.
Ich hoffe dir und dem kleinen Menschlein in deinem Bauch geht es soweit gut.
Letztendlich wirst du das mit den Tropfen ausprobieren müssen aber ich kann mir schon vorstellen, dass es bei der geringen Dosis einfacher ist umzustellen als mit der höheren.
Es flutet ja nicht mehr so viel auf einmal an.

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag (Insgesamt 2):
LinLinapadma
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Bartschi
Beiträge: 81
Registriert: Freitag, 22.07.16, 12:43

Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Bartschi » Montag, 27.11.17, 19:32

Hallo ihr lieben,

Also ich hab es heute nochmal probiert mit den Tabletten und der Wasserlösemethode. Es geht wirklich so schlecht. Hab das doxepin-bröselchen jetzt sogar mit dem Messer feingerieben und es bleiben sogar diese feingeriebenen Flöckchen im Wasser fast ganz...

Wiege die 0,65 mg derzeit noch mit der feinwaage ab, die ich vor jedem wiegen kalibriere. Hab schon versucht, aber der nächste schritt von 0,55mg wird nicht mehr angezeigt.

Also dann wohl doch den Tropfen in Wasser lösen. Das mach ich genauso mit dem Dreisatz, wie ich es mit der Tablette gemacht habe, nur dass es jetzt eben ein Tropfen wäre? Oder? Muss ich beim Tropfen in Wasser auflösen sonst etwas beachten?

Lieben Dank und schönen Abend euch!!!
Wegen wiederkehrenden Magenschleimhautentzündungen, seit Nov. 2015 80 mg Pantoprazol (Fehlbehandlung vom Arzt)
Nebenwirkungen: Schlaflosigkeit, Unruhe, Herzrasen, Abgeschlagenheit
Anfang 2016 ZUsammenbruch, da Arzt meinte, das Pantoprazol solle sofort abgesetzt werden->schlimmer Rebound
Wieder einschleichen von 20 mg Pantoprazol Februar 2016
Durch massive Schlafstörungen und Unruhe schießlich seit März 2016 50 mg Doxeopin
April Umstellung auf Esomeprazol und kügelschenweise runter auf 10 mg, anhaltendes Sodbrennen und Magendruck
Seit Mai 2016 langsam runter gegangen mit Doxepin auf 37,5 mg
Erneuter Versuch Doxepin auf knapp 30 mg runter zu bringen fehgeschlagen, sofort Absetzsymptome
Versuch Esomperazol ganz weg zu lassen, endete zweimal in heftiger Magenschleimhautentzündung
Versuch Doxepin auf Tropfen umzustellen, bekommt mir nicht.

Aktuell 23.07. zurück auf 37,5 mg Doxepin in Tablettenform und erstmal wieder stabil werden
Versuch 10 mg Esomeprazol ganz langsam kügelchenweise runter zu kriegen

Seit august 2016 esomeprazol auf 0
Seit Dezember 2017 doxepin nun schrittweise auf 25 mg reduziert
März 2017 Versuch auf 20mg zu gehen mißglückt wegen absetzsyptomen und Infekt
Zurück auf 25 mg
April 2017 Versuch auf 22,5 mg zu gehen, auch missglückt, weil doch noch nicht stabil und wieder Infekt
27.04. wieder zurück auf 25mg und hoffen auf Stabilisierung
15.05.Reduktion um 10% mit feinwaage auf 22,5mg ( ersten zwei Tage kaum Probleme, nun erkältungsähnliche Symptome)-Symptome durchgehalten, nach vier Tagen Besserung
Ende Mai 2017 Blutbild sehr schlecht, Leukozyten und granulozyten viel zu niedrig und dürfen nicht weiter sinken - doxepin der Auslöser dafür- Ärzte raten dringend zum absetzen von doxepin (5mg aller zwei Wochen).
01.06. 2017 erst nochmal kleiner Schritt auf 20mg, um wieder geraden Wert zu haben ( bis auf paar schlechte Nächte gut vertragen)
15.06.2017 runter auf 15mg (bisher ganz okay)
30.06. runter auf 10mg (Kopfschmerzen, leichtes kribbeln im Kopf)
16.07. runter auf 5mg ( bisher nur wieder schlechter Schlaf, ansonsten ganz okay)
Ende Juli auf 2,5mg (kaum absetzsymptome, außer weiterhin so gut wie kein Schlaf)
Anfang August auf 1,25 mg (schritt ganz gut verkraftet)
Anfang Sept. Positiver Schwangerschaftstest (wegen schwangerschaftsübelkeit erst einmal auf der Dosis geblieben)
Mitte Oktober 2017 schritt auf null( nach drei Tagen schlimme Kopfschmerzen und nackenverspannung)
26.10. Nach einer Woche wieder 0,75 mg eindosiert
30.10.2017 nach wie vor Kopfschmerzen trotz wieder eindosierung vor vier Tagen
25.11.2017 auf 0,65 mg ( weiter mit feinwaage, da Probleme mit Wasserlösemethode)

lunetta
Beiträge: 1366
Registriert: Montag, 17.08.15, 18:09
Hat sich bedankt: 363 Mal
Danksagung erhalten: 2852 Mal

Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von lunetta » Montag, 27.11.17, 20:04

Hallo!

Ich glaube auch dass du jetzt in deinem niedrigen Bereich mit dem 1 Tropfen besser zurechtkommen wirst.

Ja, es wird genauso mit dem Dreisatz berechnet.

Alles Liebe und Gute, dir und deinem kleinen Menschen;) LG
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor lunetta für den Beitrag (Insgesamt 3):
Ululu 69padmaFlummi
► Text zeigen
.

Luce
Beiträge: 156
Registriert: Samstag, 17.12.16, 12:37

Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Luce » Sonntag, 31.12.17, 13:04

Hi Steffi,
Wie geht es dir ??

Alles Liebe Luce
Achtung ich bin ungeplant schwanger - und versuche ab Nov. (SSW5) schneller abzusetzen als die 10% Regel!

Mein Absetzverlauf davor war innerhalb der 5 % - 10% Regel und hat großartig geklappt. Auch wenn :schnecke: Anders hätte das Vollzeitarbeiten inkl Überstunden und Doktorratstudium fertig machen nicht funktioniert.
Meine Medis, meiner Meinung nach fehldiagnostiziert. Saroten (Amitriptylin - max Dosis 40mg ) und Paroxetin (max Dosis 10 - 5 mg)

Absetzen Paroxetin

Ausgansdosis: ich schätze zwischen 4.5 - 5-5 mg Paroxat (keine Waage vorhanden vor Weihnachten 2016)

Meine üblichen Neben und Absetzsymptome:
Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

ab 23.12.16 4.1mg zum Stabilisieren

7.2.17 3.9 mg
6.4.17 3.7 mg
25.4.17 3.6 mg
ZURÜCK da ab 4.5. Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen (zuviel Stress und Unruhe im allgemeinen System - der Doktor muss fertig werden)
6.5. ca 3.7 - 3.6 mg
24.5 3.5 mg
(7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg)
8.7. 3.3 mg
6.8. 3.1 mg
9.9. 2.8 mg - 2.7 mg
9.10 2.4 - 2.3 mg

11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

14.11 2 mg
26.11 1.8 mg (2x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg
21.12. 1.2 mg
3.1.18 0.9 mg
(Einschub Ami 20 --> 15)
13.1 0.6 mg
25.1 0.3 mg
7.2 0 mg

Absetzen Amitryptilin (Saroten)
7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg
Kurzschlussreaktion wegen positiven SS Test Reduktion von Amitriptylin (saroten)
11.11. 35 mg --> 25 mg
1.12 20 mg
5.1 15 mg (Wasserlösemethode)


Mein AD Historie bevor ich das Forum gefunden haben
► Text zeigen
Meine Vorgeschichte:
► Text zeigen

Bartschi
Beiträge: 81
Registriert: Freitag, 22.07.16, 12:43
Danksagung erhalten: 36 Mal

Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Bartschi » Mittwoch, 07.02.18, 18:59

Hallo ihr lieben,

Nach längerer Pause wollte ich mich gern wieder bei euch melden. Es tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gerührt habe, aber das absetzen läuft bei mir immer „besser“, wenn ich nicht so viel Nachlese oder in mich rein höre, sondern einfach mache. Habe mich mit der Wasserlösemethode mit den doxepintripfen bis auf 0,45 mg runter gearbeitet. Von diesem Stand aus (und weil ich wegen der Schwangerschaft nun nicht mehr arbeiten muss und mir mehr Ruhe gönnen kann) habe ich dann erneut den Schritt auf null gewagt. Ich bin jetzt seit über vier Wochen auf null. Bis auf ein paar Tage mit etwas Kopfweh (aber ohne Tabletten erträglich) lief es gut. Lediglich der Schlaf ist nach wie vor richtig schlecht, aber das war er ja schon seit dem absetzen im höheren Bereich. Diese Baustelle versuche ich ja weiterhin mit meinem osteopathen und Heilpraktiker anzugehen. Ich bin froh, dass ich es mit ausreichendem Abstand zu Geburt geschafft habe, auf null zu gehen. Bin jetzt 28. ssw und seit eben ca. 23 Woche auf null.

Wie sind eure Erfahrungen bei doxepin, bin ich nach vier Wochen aus dem gröbsten raus, oder kann das „dicke“ Ende noch kommen in Form von absetzerscheinungen? Kann ich noch etwas tun, um den Körper noch mehr zu entgiften?

Ich freue mich sehr auf eure Rückmeldungen. Meine Signatur passe ich dann später auch noch an. Ich sende euch ganz liebe Grüße.

Steffi
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Bartschi für den Beitrag (Insgesamt 4):
LinLinaFlummiUlulu 69padma
Wegen wiederkehrenden Magenschleimhautentzündungen, seit Nov. 2015 80 mg Pantoprazol (Fehlbehandlung vom Arzt)
Nebenwirkungen: Schlaflosigkeit, Unruhe, Herzrasen, Abgeschlagenheit
Anfang 2016 ZUsammenbruch, da Arzt meinte, das Pantoprazol solle sofort abgesetzt werden->schlimmer Rebound
Wieder einschleichen von 20 mg Pantoprazol Februar 2016
Durch massive Schlafstörungen und Unruhe schießlich seit März 2016 50 mg Doxeopin
April Umstellung auf Esomeprazol und kügelschenweise runter auf 10 mg, anhaltendes Sodbrennen und Magendruck
Seit Mai 2016 langsam runter gegangen mit Doxepin auf 37,5 mg
Erneuter Versuch Doxepin auf knapp 30 mg runter zu bringen fehgeschlagen, sofort Absetzsymptome
Versuch Esomperazol ganz weg zu lassen, endete zweimal in heftiger Magenschleimhautentzündung
Versuch Doxepin auf Tropfen umzustellen, bekommt mir nicht.

Aktuell 23.07. zurück auf 37,5 mg Doxepin in Tablettenform und erstmal wieder stabil werden
Versuch 10 mg Esomeprazol ganz langsam kügelchenweise runter zu kriegen

Seit august 2016 esomeprazol auf 0
Seit Dezember 2017 doxepin nun schrittweise auf 25 mg reduziert
März 2017 Versuch auf 20mg zu gehen mißglückt wegen absetzsyptomen und Infekt
Zurück auf 25 mg
April 2017 Versuch auf 22,5 mg zu gehen, auch missglückt, weil doch noch nicht stabil und wieder Infekt
27.04. wieder zurück auf 25mg und hoffen auf Stabilisierung
15.05.Reduktion um 10% mit feinwaage auf 22,5mg ( ersten zwei Tage kaum Probleme, nun erkältungsähnliche Symptome)-Symptome durchgehalten, nach vier Tagen Besserung
Ende Mai 2017 Blutbild sehr schlecht, Leukozyten und granulozyten viel zu niedrig und dürfen nicht weiter sinken - doxepin der Auslöser dafür- Ärzte raten dringend zum absetzen von doxepin (5mg aller zwei Wochen).
01.06. 2017 erst nochmal kleiner Schritt auf 20mg, um wieder geraden Wert zu haben ( bis auf paar schlechte Nächte gut vertragen)
15.06.2017 runter auf 15mg (bisher ganz okay)
30.06. runter auf 10mg (Kopfschmerzen, leichtes kribbeln im Kopf)
16.07. runter auf 5mg ( bisher nur wieder schlechter Schlaf, ansonsten ganz okay)
Ende Juli auf 2,5mg (kaum absetzsymptome, außer weiterhin so gut wie kein Schlaf)
Anfang August auf 1,25 mg (schritt ganz gut verkraftet)
Anfang Sept. Positiver Schwangerschaftstest (wegen schwangerschaftsübelkeit erst einmal auf der Dosis geblieben)
Mitte Oktober 2017 schritt auf null( nach drei Tagen schlimme Kopfschmerzen und nackenverspannung)
26.10. Nach einer Woche wieder 0,75 mg eindosiert
30.10.2017 nach wie vor Kopfschmerzen trotz wieder eindosierung vor vier Tagen
25.11.2017 auf 0,65 mg ( weiter mit feinwaage, da Probleme mit Wasserlösemethode)

Murmeline
Team
Beiträge: 11584
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 12868 Mal
Danksagung erhalten: 11338 Mal

Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 08.02.18, 8:12

Hallo Steffi,

ich kann nachvollziehen, dass du den Sprung auf null in dieser Situation noch einmal gewagt hast und wünsche dir von Herzen, dass es sich weiterhin gut entwickelt und du die vorhandenen Baustellen mit den Praktikern um dich rum lösen kannst. Man kann leider nicht sagen, ob das Gröbste rum ist oder noch was nachkommt, aber jetzt bist du schon vier Wochen null und ich würde optimistisch rangehen und gut für dich sorgen und das beste hoffen!

Hier eine Liste potenzieller Trigger, bei denen man achtsam bleiben sollte, Osteopathie gehört auch dazu: viewtopic.php?f=19&t=6442

Ich hatte in meiner letzen Schwangerschaft auch große Schlafprobleme. Wichtig ist Ruhe am Tag, und das kannst du dir ja jetzt nehmen.

Bitte aktualisiere noch deine Signatur.

Alles gute! Murmeline
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Murmeline für den Beitrag (Insgesamt 4):
LinLinaJamieUlulu 69padma
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Antworten