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Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von padma » Samstag, 26.08.17, 23:10

hallo Tabin, :)

da muss ich doch mal einhacken.
Chalinda´s Situation ist sehr komplex, sie hat eine lange, komplizierte Medikamentengeschichte, eine Schilddrüsenproblematik und eine Schmerzproblematik.

Da ist ein so langer und komplizierter Entzugsverlauf nicht ungewöhnlich. Daraus lässt sich nicht auf eine Depression schliessen. Entzugssymptome können denen einer Depression sehr ähneln.

Letztlich kann nur jede/r für sich selbst unterscheiden, was dem Entzug geschuldet ist und ob noch andere "Baustellen" da sind, die noch zu bearbeiten sind.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von Tabin » Sonntag, 27.08.17, 0:38

Hallo Padma,


Ihre Geschichte ist komplex, ich denke bei jedem Einzelnen von uns ist sie dies. Man muss immer sehr viele Faktoren beachten.

Einer der Faktoren ist, dass wir alle in dem Boot sitzen, dass wir an einem Tag angefangen haben Psychopharmaka zu nehmen.
Und warum? Sicherlich nicht weil es uns gut ging und wir dies für die beste Methode gehaltenhaben um unsere z.B. Ängste und Niedergeschlagenheit aushalten zu können.
Sondern da es nicht mehr anders ging, wir nach jedem Grashalm gelangt haben der uns entgegen gestreckt wurde und uns Entlastung verprach.

Was war der Auslöser dafür? Ja das finde ich eine sehr wichtige Frage, die nicht einfach zu beantworten ist. Es gab ein vor den Psychopharmaka.

Pauschal zu sagen, dass alles Absetzsymptome sind halte ich für nicht gut, das ist meine Meinung.
Da ich eben gut aus eigener Erfahrung sprechen kann, dass es beim Absetzen die übelsten Nebenwirkungen geben kann, bis zu wirklichen Krankheitssymptomen die eben wieder auftreten, wenn man ein stützendes Medikament absetzt ohne mit der neuen psychischen Belastung umgehen zu können.

Beides gibt es.

Und da ich finde, nachdem ich mir nachträglich, den Bolg von Chalinda durchgelesen habe,
dass das Thema einer begleitenden Psychotherapie und auch das erarbeiten neuer Umgangsstrategien nicht wirklich angesprochen wurde, erwähne ich dies an dieser Stelle.

Ob Chalindas wiederkehrende Niedergeschlagenheit,depressiven Zustände durch das Absetzen, durch Unaufgearbeitetes, durch Schmerzen,die Schilddrüse... ausgelöst werden kann ich nicht beurteilen. Depressionen haben die unterschiedlichsten Auslöser. Auch ein Entzug kann eine Depression/Niedergeschlagenheit hervorrufen, die Ursache ist halt eine andere.

Ich fasse den Begiff:Depression wahrscheinlich auch einfach weiter als du. Für mich zählen die einzelnen Symptome die diese Erkrankung ausmachen unabhängig der Ursache.

Du würdest es vllt als Absetzdepression, ausgelöst durch das Ausschleichen eines AD, das erstmal wiederum ein Ungeleichgewicht im Gehirn hervorruft, bezeichnen. :)

Ich bin der Meinung, dass der Augenmerk aber nicht nur auf diesem einen Auslöser liegen sollte, das halte ich für falsch, eben weil die Situation komplex ist.

Eine Psychotherapie könnte ihr aber dabei helfen sowohl Vergangenes aufzuarbeiten und sie in der momentanen Situation zu unterstützen.
Um neue Fähigkeiten im Umgang mit ihren straken Gefühlen zu erlernen.
Ich denke ja,es würde sie stärken und ihr beim Absetzen selbst und danach weiter helfen.

Liebe Grüße,Tabin
Zuletzt geändert von Tabin am Sonntag, 27.08.17, 21:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Tavor (Lorazepam).
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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von padma » Sonntag, 27.08.17, 19:18

hallo Tabin, :)

Chainda :) , sorrry für die Diskussion in deinem thread.
Ob Chalindas wiederkehrende Niedergeschlagenheit,depressiven Zustände durch das Absetzen, durch Unaufgearbeitetes, durch Schmerzen,die Schilddrüse... ausgelöst werden kann ich nicht beurteilen. Depressionen haben die unterschiedlichsten Auslöser. Auch ein Entzug kann eine Depression/Niedergeschlagenheit hervorrufen, die Ursache ist halt eine andere.
Die Ursache ist jedoch wichtig um mit der Situation angemessen umzugehen. Es macht einen Unterschied, ob depressionsartige Symptome als Absetzsymptom auftreten, oder als Folge einer ungelösten Lebenssituation.

Mehr will ich hier in Chalindas thread nicht dazu schreiben.

liebe Grüsse,
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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von Tabin » Sonntag, 27.08.17, 20:17

Hallo Padma,

das ist exakt der Punkt den ich in den Blickpunkt rücken wollte ;)

Dass die Ursachen für Chalindas Befinden vielfälltig sein können und nicht nur mit dem Absetzen zusammenhängen müssen.

Liebe Chalinda, auch wenn es in den letzten Kommentaren von mir und Padma ein wenig hin und her ging hoffe ich,dass dich die Diskussion nicht verunsichert hat,
sondern dazu begetragen hat auch andere Blickwinkel miteinzubeziehen :)

Dafür für sind Diskussionen wie ich finde ja auch da,um anzuregen und unser jeweiliges Blickfeld zu erweitern.

Liebe Grüße euch beiden, Tabin
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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von chalinda » Sonntag, 03.12.17, 12:21

Hallo liebes AFD-Team,
wie Ihr seht, habe ich mich eine längere Zeit nicht mehr gemeldet. Das hat sicherlich mehrere Gründe, die auch ein wenig
mit den letzten Diskussionen zu tun haben. Ich habe allerdings nie den Kontakt zum Forum aufgegeben, sondern mich immer wieder in verschiedene Themen eingelesen.
Nachdem ich dann auch mitbekommen habe, dass die Hilfesuchenden immer mehr werden und viele Betroffene dringend
Euren Rat benötigten, wollte ich nicht auch noch Eure kostbare Zeit in Anspruch nehmen. Ich weiß ja wie sehnsüchtig man
auf einen Zuspruch oder etwas Motivation wartet, wenn man sich in einer manchmal so (gefühlten) hoffnungslosen Lage
befindet.
Zu meiner derzeitigen Situation eine kurze Info: Es geht mir - gemessen am Zeitraum vor einem Jahr - seit etwa Juli sicherlich wesentlich besser und ohne die "extremen" Zustände, die einen fast um den Verstand bringen. Aber leider gibt es immer noch einige Einschränkungen, die ich auch nicht immer einordnen kann in noch Symptome des Absetzens oder "normale" Gesundheitsprobleme. Ich nehme immer noch die 3 Tropfen Amitriptylin am Abend. Leider sind auch die Schmerzen im Bereich der HWS und auch in sonstigen Gelenkbereichen wesentlich mehr geworden, vor allem in den letzten 3 - 4 Wochen. Hängt es mit der trüben Jahreszeit zusammen? Was sich sehr verändert hat ist eine große Nervosität, die dann bei etwas mehr Belastung sehr stark wird. Dazu kommt in den letzten Wochen ein wechselndes Unwohlsein im Bauchbereich, was leider auch immer Angst-Gefühle auslöst, es könnte etwas "Schlimmeres" sein. Ich bin immer noch oft sehr müde obwohl ich relativ gut schlafen kann. Dieser Zustand ist zwar immer noch besser, als alles was noch bis Mitte dieses Jahres war, aber ich muss auch zugeben, dass die noch vorhandenen Probleme eine gewisse Unsicherheit auslösen: kann es wirklich noch vom Absetzen kommen oder sind es andere Gesundheitsprobleme. Da ist ja auch noch meine SD, die zu verschiedenen Zuständen beitragen kann, weil sich die Werte immer wieder sehr verändern. In meinem Umfeld und auch bei meinem Hausarzt kann ich da nach der "langen" Zeit des Entzugs nicht mit viel Verständnis rechnen, so dass ich halt meistens "allein auf weiter Flur" diese Zustände bewältigen muss. Einzige Unterstützung kann ich ab und zu bei meiner Heilpraktikerin erhalten, aber eine intensivere Behandlung kann ich aus finanziellen Gründen nicht durchführen. Derzeit versuche ich mit verschiedenen Nahrungsergänzungen (immer noch Omega 3, OPC, B12) und neu seit einigen Tagen Lasea, um etwas ruhiger zu werden.
Ich habe im "Thread für Langzeit-Betroffene" etwas gestöbert und das hat mich doch wieder bestärkt, dass einige meiner ange- sprochenen Probleme evtl. doch noch mit dem Entzug zusammenhängen.
Also heißt es für mich weiterhin, aushalten, durchhalten und hoffen.
Eines wollte ich heute nochmals an die Mitglieder des Teams weitergeben, die mir in meiner extremen Zeit mit ihrem Rat und ihrer Einschätzung geholfen haben, überhaupt so weit zu kommen - ein ganz herzliches Danke. Als wahrscheinlich ebenfalls "Langzeit-Betroffene" möchte ich Allen sagen, die derzeit mit den gleichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, das Durchhalten lohnt sich ganz bestimmt.
Liebe Grüße und einen guten - vielleicht auch sonnigen Sonntag.
Chalinda
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1962 Entf. Zyste - war aber SD - ohne Info darüber. 1996 HA hat die fehl. SD b Ultraschall festgest. bis dahin auch k. Med.
Depr. Zust. u. chr. Schmerzen HWS und a. Gelenke.
1990-1992 Extr. depr Phase d. Trennung
07-2011 Paroxat 37,5 mg
11.2011 Paroxat 75 mg
11.2011 Neu:Venla 37,5 dann 75 mg - Übelk.
6.12.-
15.12.2011 w. st NW - lt. Mitarb. das Medi sof. abs - o. Rückspr. m.d. Arzt d.h. k Entz!!! Horror
6-2012 Trazodon 100 mg v. 1 Tabl. n 10 T. auf 1/2 red.
10-2012 Citalo 30 mg - mo 1/2 - abds Trazodon 1/4
11-2012 Citalo 30 mg - mo 1 - Meloxicam 20 mg - mo 1 - mit 1 - abds 1
11-2014 Mirta 15 mg - (Schmerzth)
12-2014 Targin 2,5 mg zus. + zus. Ibu, Arcoxia, Arthrotec-Forte
12-2014 Inj. mit Procain
02-2015 Abs. v. Targin, Palexia 50 mg - 2 x t. + Mirta 15 mg (Schmerzth)
Depr. stärker
23.02.2015 zus. CYMB 30mg mo / Mirta 15 mg abds / kein Palexia (Schmerzth)
02.03.2015 mo Citalo 10 mg - abds CYMB 60mg (Psych)
15.03.2015 mo Citalo 20 mg
Beh. bei Psych abgebr. weil doppelte Verord.
14.04.2015 VENLA 75mg + Citalo 15 mg (Schmerzth)
27.04.2015 VENLA 75 mg - k e in Citalo mehr (Schmerzth)
07-2015 - 10.2016 Gesprächsth.
28.07.2015 VENLA 75mg red. (Schmerzth)
18.08.2015 Ami 10 mg (Schmerzth)
08.09.2015 Ami 25 mg (Schmerzth)
lfd. Schmerz-Beh. HWS - Fibro
12-15 - 03-16 Schmerz-Infus.
15.03.16 Ami 25 mg (Schmerzth)
11.05.16 Ami 10,5 mg (Schmerzth)
bis ca. 20.05.16 - dann abgesetzt.
31.05.16 - 4 Procain-Behandl. im Nacken aber w. stark. Schmerzen i.d. HWS
abgebr. Vorschlag Opiate
29.07.16 Schwindel, Übelk und benommen MRT - o.B.
viell. schon Absetz-Symp.?
NE: CURCUMA (1) + RHODIOLA (1) - Kapseln seit ca. 3 Wo OMEGA 3 (2)
03.10.16 Safran-Kaps.
11.10.16 Ami - 3 Tr
18.10.16 SD neu: TSH: 1,9 - ft3: 3,5 /ft4: 1,6
L-Tyroxin 125 mg - bish. 1/2 = 62,5 mg
18.10. 16 HA ab sof. L-Tyroxin 50 mg + AMI 4 Tr ab
20.10. 16 LIORAN 3 Kaps /T AMI 3 Tr
24.10.16 LIORAN - 2-2-1 - k. Wirk AMI 3 Tr
10.11.16 neu Dysto-Loges 1-1-1 AMI 3 Tr b. Bed. Notfalltr
18.11.16 Red. AMI - 2 Tr zus. Salz Nr. 5 10 Tbl. in h. Wasser
22.11.16 lt. HA unbed. b. 3 Tr AMI bleiben
01.12.16 SD: TSH: 2,54 (Ref-0,30-3,60) Ft3: 3,2 (Ref-2,2-4,5) Ft4: 1,4(Ref-0,7-1,6) Vit.D-27(Ref.20-70)
14.01.17 AMI - auf 2 Tr
st. Erkältung
16.02.17 SD: TSH 2,45 - 50 mg Thyrox + 50 mg Jod
03.03.17 Fühle mich schlecht - Todesf. gute Bek. im Haus
14.03.17 w. st. Schm. - DICLO 75 ret. - - Angst, zittern -
30.03.17 tagsü besser -
31.03.17 Keine Angst etc.
01.04.17 Unr. zittern
07.04.17 K. Angst etc. - NE:
16.04.17 - 23.4. keine Tr.
24.04.17 AMI 1 Tr17.05.17 Sympt. Zittern, Frieren, Druck im Brustk. m. wenigen kurzen Zeiten sehr stark
AMI - 2 Tr19.05.17 k. Verbess. - HA - Vit.-B-Spritze, empf. Tavor
21.05.17 Tavor - 2 x 1/4 + 1/2 ges.0,5 mg
25.5. 3 TrAMI
07.6. k. Verbess.
23.6. SD-Werte - TSH-2,34/FT3-3,2/FT4-1,3 - Tyroxin 1/4 v.50mg
12.7. Alles gut !!!
20.8. Angstgefühle mor + depr. Gefühle? :x
3.12. Ami 3 T - TSH 3,9

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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 03.12.17, 14:25

Hallo Chalinda,

schön, dass du dich mal wieder meldest.
Leider ist das Team im Moment in großen Teilen selbst ziemlich angeschlagen.

Aus meiner eigenen Erfahrung sind HWS und Gelenkschmerzen in der kalten dunklen Jahreszeit immer häufiger und schlimmer als im Sommer.
Bei mir gilt das eindeutig auch für Müdigkeit und Erschöpfung.

Im großen und ganzen scheint es dir ja auf jeden Fall etwas besser zu gehen, das freut mich sehr.
Die Schilddrüse macht leider vielen hier Probleme, zumal leider oft noch sehr wechselhafte Blutwerte während des Absetzens eine Einschätzung der Situation erschweren.

Ich wünsche dir eine weitere Verbesserung und eine schöne Adventszeit und du kannst natürlich jederzeit hier schreiben, wenn du Fragen hast oder dich etwas bewegt.
Auch wenn das Team nicht immer ganz zeitnah reagieren kann, so gibt es doch auch viele Mitbetroffene, die auch gerne und sehr gut mit Ratschlägen oder auch einfach nur etwas Mitgefühl zur Seite stehen.

LG Ute
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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von Katharina » Sonntag, 03.12.17, 20:26

Liebe Chalinda ! :hug:

Ich möchte kurz beschreiben auch für Tabin, was ich rückblickend auf dieses Jahr und meine Symptome meine beurteilen zu können
denn ich bin noch mitten drin,
jedoch nicht mehr mit Antidepressiva.

Juli August hatte ich die schwerste und gefährlichste Depression meines Lebens.
Ich hatte auch noch Escitalopram Reduzier-Symptome wie zappen, extreme Schmerzen,extreme Stimmungsschwankungen uvm. wie hier so viel beschrieben.

Sowie die Escitalopram Absetz-Depression,
die nach jedem Ausschleichschritt pünktlich erschien.

Diese ging Mitte Ende August in eine persönliche Depression über,
denn ich konnte sie durch eine ausschließlich allein von mir getroffene Entscheidung
von dem einen auf den anderen Tag lösen.

Ich möchte nicht beschreiben wie eng es um mich geworfen war, in dieser Depression.

Am 17.August Nachts um 3h hatte ich noch einen einzigen Gedanken der wie ein Schlag kam:

Licht an
Internet hochfahren
Suche
finde
entscheide, jetzt
sofort.

Das habe ich getan.

Am 18, am Tag danach konnte ich um 8h aufstehen,
mich fertig machen,meinen Plan Vorträgen, umsetzen und beginnen.

Seither habe ich keine einzige Sekunde auch nur eine depressive Verstimmung
gehabt.

Mich stört die Dunkelheit draußen nicht,
nicht die Jahreszeit
zum ersten Mal seit Jahren.

Ich meine, - da ich keine Escitalopram Symptome mehr habe -
ab Juni bis zum 17August
ist die Absetz-Depression
in eine persönliche geraten.

Ich wünsche Dir sehr viel Kraft und Zuversicht, liebe Chalinda.

Von Herzen,
Katharina
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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von chalinda » Donnerstag, 07.12.17, 20:06

Liebe Ute,
liebe Katharina,
danke Euch beiden für eure Rückmeldungen.
Leider haben sich meine Beschwerden im Bauch/Magenbereich verstärkt und damit sind auch meine Unruhe- und Angstzustände wieder extrem geworden so dass ich mich nicht früher gemeldet und bei Euch bedankt habe. Ich war nun doch beim HA damit die Sache geklärt wird - so oder so. Ich komme sonst nicht zur Ruhe vor lauter Angst es könnte etwas Ernstes sein. Das muss ich jetzt durchziehen ich bekomme den Kopf sonst nicht frei.
Ich hoffe es wird alles gut. Bis dann erstmal lb. Grüße Chalinda
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07-2011 Paroxat 37,5 mg
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11.2011 Neu:Venla 37,5 dann 75 mg - Übelk.
6.12.-
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6-2012 Trazodon 100 mg v. 1 Tabl. n 10 T. auf 1/2 red.
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11-2012 Citalo 30 mg - mo 1 - Meloxicam 20 mg - mo 1 - mit 1 - abds 1
11-2014 Mirta 15 mg - (Schmerzth)
12-2014 Targin 2,5 mg zus. + zus. Ibu, Arcoxia, Arthrotec-Forte
12-2014 Inj. mit Procain
02-2015 Abs. v. Targin, Palexia 50 mg - 2 x t. + Mirta 15 mg (Schmerzth)
Depr. stärker
23.02.2015 zus. CYMB 30mg mo / Mirta 15 mg abds / kein Palexia (Schmerzth)
02.03.2015 mo Citalo 10 mg - abds CYMB 60mg (Psych)
15.03.2015 mo Citalo 20 mg
Beh. bei Psych abgebr. weil doppelte Verord.
14.04.2015 VENLA 75mg + Citalo 15 mg (Schmerzth)
27.04.2015 VENLA 75 mg - k e in Citalo mehr (Schmerzth)
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28.07.2015 VENLA 75mg red. (Schmerzth)
18.08.2015 Ami 10 mg (Schmerzth)
08.09.2015 Ami 25 mg (Schmerzth)
lfd. Schmerz-Beh. HWS - Fibro
12-15 - 03-16 Schmerz-Infus.
15.03.16 Ami 25 mg (Schmerzth)
11.05.16 Ami 10,5 mg (Schmerzth)
bis ca. 20.05.16 - dann abgesetzt.
31.05.16 - 4 Procain-Behandl. im Nacken aber w. stark. Schmerzen i.d. HWS
abgebr. Vorschlag Opiate
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NE: CURCUMA (1) + RHODIOLA (1) - Kapseln seit ca. 3 Wo OMEGA 3 (2)
03.10.16 Safran-Kaps.
11.10.16 Ami - 3 Tr
18.10.16 SD neu: TSH: 1,9 - ft3: 3,5 /ft4: 1,6
L-Tyroxin 125 mg - bish. 1/2 = 62,5 mg
18.10. 16 HA ab sof. L-Tyroxin 50 mg + AMI 4 Tr ab
20.10. 16 LIORAN 3 Kaps /T AMI 3 Tr
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22.11.16 lt. HA unbed. b. 3 Tr AMI bleiben
01.12.16 SD: TSH: 2,54 (Ref-0,30-3,60) Ft3: 3,2 (Ref-2,2-4,5) Ft4: 1,4(Ref-0,7-1,6) Vit.D-27(Ref.20-70)
14.01.17 AMI - auf 2 Tr
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16.02.17 SD: TSH 2,45 - 50 mg Thyrox + 50 mg Jod
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Beitrag von padma » Freitag, 08.12.17, 23:01

liebe Chalinda, :)

wenn es dich so beunruhigt, ist es gut, dass du diese Beschwerden abklären lässt. Wenn sich keine andere Ursache finden lässt, kannst du beruhigt sein, dass es Absetzsymptome sind.

gute Besserung, :hug:
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Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

chalinda
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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von chalinda » Freitag, 08.12.17, 23:16

Danke lb. Padma,
ich hoffe ich weiß am kommenden Dienstag mehr und kann dieses Thema abhaken.
Herzliche Grüße und ein erträgliches / angenehmes 2. Advent-Wochenende sendet Chalinda
1962 Entf. Zyste - war aber SD - ohne Info darüber. 1996 HA hat die fehl. SD b Ultraschall festgest. bis dahin auch k. Med.
Depr. Zust. u. chr. Schmerzen HWS und a. Gelenke.
1990-1992 Extr. depr Phase d. Trennung
07-2011 Paroxat 37,5 mg
11.2011 Paroxat 75 mg
11.2011 Neu:Venla 37,5 dann 75 mg - Übelk.
6.12.-
15.12.2011 w. st NW - lt. Mitarb. das Medi sof. abs - o. Rückspr. m.d. Arzt d.h. k Entz!!! Horror
6-2012 Trazodon 100 mg v. 1 Tabl. n 10 T. auf 1/2 red.
10-2012 Citalo 30 mg - mo 1/2 - abds Trazodon 1/4
11-2012 Citalo 30 mg - mo 1 - Meloxicam 20 mg - mo 1 - mit 1 - abds 1
11-2014 Mirta 15 mg - (Schmerzth)
12-2014 Targin 2,5 mg zus. + zus. Ibu, Arcoxia, Arthrotec-Forte
12-2014 Inj. mit Procain
02-2015 Abs. v. Targin, Palexia 50 mg - 2 x t. + Mirta 15 mg (Schmerzth)
Depr. stärker
23.02.2015 zus. CYMB 30mg mo / Mirta 15 mg abds / kein Palexia (Schmerzth)
02.03.2015 mo Citalo 10 mg - abds CYMB 60mg (Psych)
15.03.2015 mo Citalo 20 mg
Beh. bei Psych abgebr. weil doppelte Verord.
14.04.2015 VENLA 75mg + Citalo 15 mg (Schmerzth)
27.04.2015 VENLA 75 mg - k e in Citalo mehr (Schmerzth)
07-2015 - 10.2016 Gesprächsth.
28.07.2015 VENLA 75mg red. (Schmerzth)
18.08.2015 Ami 10 mg (Schmerzth)
08.09.2015 Ami 25 mg (Schmerzth)
lfd. Schmerz-Beh. HWS - Fibro
12-15 - 03-16 Schmerz-Infus.
15.03.16 Ami 25 mg (Schmerzth)
11.05.16 Ami 10,5 mg (Schmerzth)
bis ca. 20.05.16 - dann abgesetzt.
31.05.16 - 4 Procain-Behandl. im Nacken aber w. stark. Schmerzen i.d. HWS
abgebr. Vorschlag Opiate
29.07.16 Schwindel, Übelk und benommen MRT - o.B.
viell. schon Absetz-Symp.?
NE: CURCUMA (1) + RHODIOLA (1) - Kapseln seit ca. 3 Wo OMEGA 3 (2)
03.10.16 Safran-Kaps.
11.10.16 Ami - 3 Tr
18.10.16 SD neu: TSH: 1,9 - ft3: 3,5 /ft4: 1,6
L-Tyroxin 125 mg - bish. 1/2 = 62,5 mg
18.10. 16 HA ab sof. L-Tyroxin 50 mg + AMI 4 Tr ab
20.10. 16 LIORAN 3 Kaps /T AMI 3 Tr
24.10.16 LIORAN - 2-2-1 - k. Wirk AMI 3 Tr
10.11.16 neu Dysto-Loges 1-1-1 AMI 3 Tr b. Bed. Notfalltr
18.11.16 Red. AMI - 2 Tr zus. Salz Nr. 5 10 Tbl. in h. Wasser
22.11.16 lt. HA unbed. b. 3 Tr AMI bleiben
01.12.16 SD: TSH: 2,54 (Ref-0,30-3,60) Ft3: 3,2 (Ref-2,2-4,5) Ft4: 1,4(Ref-0,7-1,6) Vit.D-27(Ref.20-70)
14.01.17 AMI - auf 2 Tr
st. Erkältung
16.02.17 SD: TSH 2,45 - 50 mg Thyrox + 50 mg Jod
03.03.17 Fühle mich schlecht - Todesf. gute Bek. im Haus
14.03.17 w. st. Schm. - DICLO 75 ret. - - Angst, zittern -
30.03.17 tagsü besser -
31.03.17 Keine Angst etc.
01.04.17 Unr. zittern
07.04.17 K. Angst etc. - NE:
16.04.17 - 23.4. keine Tr.
24.04.17 AMI 1 Tr17.05.17 Sympt. Zittern, Frieren, Druck im Brustk. m. wenigen kurzen Zeiten sehr stark
AMI - 2 Tr19.05.17 k. Verbess. - HA - Vit.-B-Spritze, empf. Tavor
21.05.17 Tavor - 2 x 1/4 + 1/2 ges.0,5 mg
25.5. 3 TrAMI
07.6. k. Verbess.
23.6. SD-Werte - TSH-2,34/FT3-3,2/FT4-1,3 - Tyroxin 1/4 v.50mg
12.7. Alles gut !!!
20.8. Angstgefühle mor + depr. Gefühle? :x
3.12. Ami 3 T - TSH 3,9

chalinda
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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von chalinda » Dienstag, 02.01.18, 20:22

Liebes Team,
eine extreme Welle überschwemmt mich gerade. Ich dachte wirklich, alles was war ist nicht mehr zu steigern. Mein derzeitiger Zustand macht mich so fertig - ich weiß mir keinen Rat mehr. Morgens starke Unruhe, Angst und es lässt bis auf seltene Ausnahmen auch abends nicht nach. Kann es denn immer noch zu solchen Reaktionen kommen.
Auch gutes zureden mit AUSHALTEN und Es geht vorbei hilft nicht. Die letzten Blutwerte haben keine besonderen Werte ergeben, ausser zu niedriger Vitamin D-Spiegel und der TSH-Wert 4,69.
Gibt es noch einen guten Rat als kleine Hilfe für mich, damit ich wieder mehr Kraft bekomme. Lb. Grüsse an alle im Team von Chalinda
1962 Entf. Zyste - war aber SD - ohne Info darüber. 1996 HA hat die fehl. SD b Ultraschall festgest. bis dahin auch k. Med.
Depr. Zust. u. chr. Schmerzen HWS und a. Gelenke.
1990-1992 Extr. depr Phase d. Trennung
07-2011 Paroxat 37,5 mg
11.2011 Paroxat 75 mg
11.2011 Neu:Venla 37,5 dann 75 mg - Übelk.
6.12.-
15.12.2011 w. st NW - lt. Mitarb. das Medi sof. abs - o. Rückspr. m.d. Arzt d.h. k Entz!!! Horror
6-2012 Trazodon 100 mg v. 1 Tabl. n 10 T. auf 1/2 red.
10-2012 Citalo 30 mg - mo 1/2 - abds Trazodon 1/4
11-2012 Citalo 30 mg - mo 1 - Meloxicam 20 mg - mo 1 - mit 1 - abds 1
11-2014 Mirta 15 mg - (Schmerzth)
12-2014 Targin 2,5 mg zus. + zus. Ibu, Arcoxia, Arthrotec-Forte
12-2014 Inj. mit Procain
02-2015 Abs. v. Targin, Palexia 50 mg - 2 x t. + Mirta 15 mg (Schmerzth)
Depr. stärker
23.02.2015 zus. CYMB 30mg mo / Mirta 15 mg abds / kein Palexia (Schmerzth)
02.03.2015 mo Citalo 10 mg - abds CYMB 60mg (Psych)
15.03.2015 mo Citalo 20 mg
Beh. bei Psych abgebr. weil doppelte Verord.
14.04.2015 VENLA 75mg + Citalo 15 mg (Schmerzth)
27.04.2015 VENLA 75 mg - k e in Citalo mehr (Schmerzth)
07-2015 - 10.2016 Gesprächsth.
28.07.2015 VENLA 75mg red. (Schmerzth)
18.08.2015 Ami 10 mg (Schmerzth)
08.09.2015 Ami 25 mg (Schmerzth)
lfd. Schmerz-Beh. HWS - Fibro
12-15 - 03-16 Schmerz-Infus.
15.03.16 Ami 25 mg (Schmerzth)
11.05.16 Ami 10,5 mg (Schmerzth)
bis ca. 20.05.16 - dann abgesetzt.
31.05.16 - 4 Procain-Behandl. im Nacken aber w. stark. Schmerzen i.d. HWS
abgebr. Vorschlag Opiate
29.07.16 Schwindel, Übelk und benommen MRT - o.B.
viell. schon Absetz-Symp.?
NE: CURCUMA (1) + RHODIOLA (1) - Kapseln seit ca. 3 Wo OMEGA 3 (2)
03.10.16 Safran-Kaps.
11.10.16 Ami - 3 Tr
18.10.16 SD neu: TSH: 1,9 - ft3: 3,5 /ft4: 1,6
L-Tyroxin 125 mg - bish. 1/2 = 62,5 mg
18.10. 16 HA ab sof. L-Tyroxin 50 mg + AMI 4 Tr ab
20.10. 16 LIORAN 3 Kaps /T AMI 3 Tr
24.10.16 LIORAN - 2-2-1 - k. Wirk AMI 3 Tr
10.11.16 neu Dysto-Loges 1-1-1 AMI 3 Tr b. Bed. Notfalltr
18.11.16 Red. AMI - 2 Tr zus. Salz Nr. 5 10 Tbl. in h. Wasser
22.11.16 lt. HA unbed. b. 3 Tr AMI bleiben
01.12.16 SD: TSH: 2,54 (Ref-0,30-3,60) Ft3: 3,2 (Ref-2,2-4,5) Ft4: 1,4(Ref-0,7-1,6) Vit.D-27(Ref.20-70)
14.01.17 AMI - auf 2 Tr
st. Erkältung
16.02.17 SD: TSH 2,45 - 50 mg Thyrox + 50 mg Jod
03.03.17 Fühle mich schlecht - Todesf. gute Bek. im Haus
14.03.17 w. st. Schm. - DICLO 75 ret. - - Angst, zittern -
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31.03.17 Keine Angst etc.
01.04.17 Unr. zittern
07.04.17 K. Angst etc. - NE:
16.04.17 - 23.4. keine Tr.
24.04.17 AMI 1 Tr17.05.17 Sympt. Zittern, Frieren, Druck im Brustk. m. wenigen kurzen Zeiten sehr stark
AMI - 2 Tr19.05.17 k. Verbess. - HA - Vit.-B-Spritze, empf. Tavor
21.05.17 Tavor - 2 x 1/4 + 1/2 ges.0,5 mg
25.5. 3 TrAMI
07.6. k. Verbess.
23.6. SD-Werte - TSH-2,34/FT3-3,2/FT4-1,3 - Tyroxin 1/4 v.50mg
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Eva
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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von Eva » Dienstag, 02.01.18, 22:49

Liebe Chalinda,

Dein letzter TSH klingt sehr hoch. Hast Du den Referenzwert? Ein Schilddrüsenproblem kann Deinen so extrem verschlechterten Zustand ja mindestens zum Teil mit verursachen. Was sagt denn der Arzt dazu?

LG, Eva
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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von chalinda » Mittwoch, 03.01.18, 10:02

Liebe Eva,
ich danke Dir, dass Du Dich auf meine Nachricht gemeldet hast. Es geht mir wirklich sehr besch...... und das Forum ist für mich auch zu einem Anker geworden.
Das mit meiner SD ist inzwischen zu einer sehr leidigen Geschichte geworden, weil die Werte auch so sehr schwanken. Dazu gehören aber auch
die Entscheidungen meines HA. Als im September der TSH - Wert bei 3,90 war, hat er mir erklärt, ich soll die 12,5 mg Thyroxin auch weg-
lassen und gar kein Thyroxin mehr nehmen, es würde mir wohl nicht guttun. Als dann aber mein Befinden schlechter wurde habe ich am
22.12. bei ihm nachgefragt, ob es damit zusammenhängen könnte, dann meinte er - "könnte schon sein, ich soll wieder die 12,5 mg einnehmen. Jetzt ist es aber von Tag zu Tag noch schlechter geworden. Ich weiss inzwischen gar nicht mehr, was richtig ist und vor allem, ob ein Zusammenhang
besteht.
Der Referenzbereich ist übrigens 0,30 - 3,60. Die FT - Werte: FT4 1,2 / Ref.0,7-1,6 - FT3 ,2/Ref.2,2-4,5.
Lb. Gruß Chalinda
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1990-1992 Extr. depr Phase d. Trennung
07-2011 Paroxat 37,5 mg
11.2011 Paroxat 75 mg
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15.12.2011 w. st NW - lt. Mitarb. das Medi sof. abs - o. Rückspr. m.d. Arzt d.h. k Entz!!! Horror
6-2012 Trazodon 100 mg v. 1 Tabl. n 10 T. auf 1/2 red.
10-2012 Citalo 30 mg - mo 1/2 - abds Trazodon 1/4
11-2012 Citalo 30 mg - mo 1 - Meloxicam 20 mg - mo 1 - mit 1 - abds 1
11-2014 Mirta 15 mg - (Schmerzth)
12-2014 Targin 2,5 mg zus. + zus. Ibu, Arcoxia, Arthrotec-Forte
12-2014 Inj. mit Procain
02-2015 Abs. v. Targin, Palexia 50 mg - 2 x t. + Mirta 15 mg (Schmerzth)
Depr. stärker
23.02.2015 zus. CYMB 30mg mo / Mirta 15 mg abds / kein Palexia (Schmerzth)
02.03.2015 mo Citalo 10 mg - abds CYMB 60mg (Psych)
15.03.2015 mo Citalo 20 mg
Beh. bei Psych abgebr. weil doppelte Verord.
14.04.2015 VENLA 75mg + Citalo 15 mg (Schmerzth)
27.04.2015 VENLA 75 mg - k e in Citalo mehr (Schmerzth)
07-2015 - 10.2016 Gesprächsth.
28.07.2015 VENLA 75mg red. (Schmerzth)
18.08.2015 Ami 10 mg (Schmerzth)
08.09.2015 Ami 25 mg (Schmerzth)
lfd. Schmerz-Beh. HWS - Fibro
12-15 - 03-16 Schmerz-Infus.
15.03.16 Ami 25 mg (Schmerzth)
11.05.16 Ami 10,5 mg (Schmerzth)
bis ca. 20.05.16 - dann abgesetzt.
31.05.16 - 4 Procain-Behandl. im Nacken aber w. stark. Schmerzen i.d. HWS
abgebr. Vorschlag Opiate
29.07.16 Schwindel, Übelk und benommen MRT - o.B.
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11.10.16 Ami - 3 Tr
18.10.16 SD neu: TSH: 1,9 - ft3: 3,5 /ft4: 1,6
L-Tyroxin 125 mg - bish. 1/2 = 62,5 mg
18.10. 16 HA ab sof. L-Tyroxin 50 mg + AMI 4 Tr ab
20.10. 16 LIORAN 3 Kaps /T AMI 3 Tr
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18.11.16 Red. AMI - 2 Tr zus. Salz Nr. 5 10 Tbl. in h. Wasser
22.11.16 lt. HA unbed. b. 3 Tr AMI bleiben
01.12.16 SD: TSH: 2,54 (Ref-0,30-3,60) Ft3: 3,2 (Ref-2,2-4,5) Ft4: 1,4(Ref-0,7-1,6) Vit.D-27(Ref.20-70)
14.01.17 AMI - auf 2 Tr
st. Erkältung
16.02.17 SD: TSH 2,45 - 50 mg Thyrox + 50 mg Jod
03.03.17 Fühle mich schlecht - Todesf. gute Bek. im Haus
14.03.17 w. st. Schm. - DICLO 75 ret. - - Angst, zittern -
30.03.17 tagsü besser -
31.03.17 Keine Angst etc.
01.04.17 Unr. zittern
07.04.17 K. Angst etc. - NE:
16.04.17 - 23.4. keine Tr.
24.04.17 AMI 1 Tr17.05.17 Sympt. Zittern, Frieren, Druck im Brustk. m. wenigen kurzen Zeiten sehr stark
AMI - 2 Tr19.05.17 k. Verbess. - HA - Vit.-B-Spritze, empf. Tavor
21.05.17 Tavor - 2 x 1/4 + 1/2 ges.0,5 mg
25.5. 3 TrAMI
07.6. k. Verbess.
23.6. SD-Werte - TSH-2,34/FT3-3,2/FT4-1,3 - Tyroxin 1/4 v.50mg
12.7. Alles gut !!!
20.8. Angstgefühle mor + depr. Gefühle? :x
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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von Eva » Mittwoch, 03.01.18, 14:17

Liebe Chalinda,

dann ist der TSH-Wert eindeutig viel zu hoch, und dahinter könnte z. B. eine massive Unterfunktion stecken. Kein Wunder, wenn Du Beschwerden hast, dieser Zustand muss wirklich unangenehm sein, und guter Rat scheint hier teuer ...

Eigentlich ist der Endokrinologe oder der Radiologe als Facharzt zuständig, aber deren Termine sind rar. Und Hausärzte sind meist arg überfordert mit der Schilddrüse; ich kann auch ein Lied davon singen.

Bleib dran, auch wenn es schwerfällt. :hug:

Herzliche und teilnehmende Grüße,
Eva
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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von carlotta » Mittwoch, 03.01.18, 23:10

Hallo Ihr,

das Problem ist, dass der Entzug sich gemeinhin auch auf die SD-Funktion auswirkt und das oft nicht zu knapp. Dabei kann es zu (sehr) schwankenden Werten kommen, auch zu häufigeren Wechseln zwischen Über- und Unterfunktion.

Das ZNS steuert ja alle möglichen Funktionen, auch die SD ist da als wichtige Schnittstelle involviert.

Da die Medikation entsprechend anzupassen, ist eine Herausforderung.

Wäre es eventuell eine Möglichkeit, es beim L-Thyroxin mal mit einem Wert zwischen 0 mg und 12,5 mg zu versuchen? Ließe sich das umsetzen?

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 03.01.18, 23:22

Hallo,

ich habe in der Depression DAS L-Thyroxin abgesetzt, völlig Idiotisch, auf den Rat einer y HeilPraktiken - davon bin ich nun geheilt, von ihr und meiner Zustimmung.

ich habe ganz langsam ein dosiert, nachdem ich in der Nuklearmedizin war.
jetzt bin ich bei 50
nachste Kontrolle in.. Monaten.

Frage: kann ein Hausarzt ausreichend kontrollieren, wenn man ihn direkt bittet oder ist das eine Budget Frage?

sonst muss ich es schaffen alle Nuklearmedizin Praxen anzurufen.
und ich hab so gar keine Kraft für all das, aber es ist mit wichtig denn das ist der einzige Bereich
in dem ich etwas verändern könnte.


alles Liebe Chalinda, wir beissen und hier durch, ok?
von Herzen Katharina
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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von Eva » Donnerstag, 04.01.18, 9:32

Hallo Ihr Lieben!

Katharina, die Werte kann auch der Hausarzt kontrollieren, und manche führen auch eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse durch (die radiologische Untersuchung, die in der Regel seltener vorgenommen wird, allerdings nicht; das macht der Facharzt, der die entsprechenden Geräte hat). Nur bei der Behandlung, bei der Einstellung der SD, haperts. Aber hiermit tun sich oft selbst die Fachärzte schwer und bekommen es nicht immer hin, wie sie beschämenderweise einräumen müssten.

Der Patient selber kann durch in sich Hineinhören und entsprechende Abstimmung mit dem jeweiligenArzt sehr dazu beitragen, dass eine gute Einstellung durch vorsichtig abgestimmte Homonzufuhr gelingt. Einen Arzt zu finden, der sagt, das Wohlfühlen des Patienten ist neben den Normwerten meine Richtlinie, wäre optimal. Aber solche scheinen beinahe so selten wie ein Kolibri am Nordpol zu sein.

Bei mir entstanden die SD-Probleme bereits während der Einnahme der PP, schon darauf hat sie vermutlich reagiert; im Entzug wurde es besser. Auch dafür gibts offenbar keine allgemeingültige Norm.

Liebe Grüße,
Eva
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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 04.01.18, 10:01

Hallo ihr Lieben :group: ,
Eva hat geschrieben:Der Patient selber kann durch in sich Hineinhören und entsprechende Abstimmung mit dem jeweiligenArzt sehr dazu beitragen, dass eine gute Einstellung durch entsprechende Homonzuführung gelingt.
Eva, selbst, wenn man einen versierten Arzt findet, ist die SD in der Zeit des Absetzens sehr schwer bis kaum einstellbar.

Es sind ja nur Momentaufnahmen u. aus eigener, leidvoller Erfahrung kann ich nur Carlottas :) Meinung bestätigen - daß die
Werte in unserer Situation sehr stark schwanken können.
Mir wird alle 3 Monate Blut abgenommen u. u.a. die SD-Werte bestimmt - die TSH - Werte (innerhalb der letzten 2 Absetzjahre) z.B. liegen bei mir in einem Spektrum von2,2 bis 7,5 (oberer Referenzwert ist bei meinem Labor 4,5) :o , ohne Hormonzufuhr.
Befinde mich also manchmal auch in einer massiven Unterfunktion.

Chalinda, wenn es möglich ist, würde ich auch hier Carlottas Idee aufgreifen u. weniger als 12,5 L-Thyroxin austesten - im Prinzip mit so wenig wie machbar ist (kenne die Darreichungsform nicht) langsam zu reduzieren, dazwischen aber auch etwas abwarten u. wenn dann eine Linderung erreicht ist - bei dieser Dosis stehenbleiben.

Ich weiß, daß es schwer ist - aber du könntest evtl auch noch ein paar Tage auf der Dosis von 12,5 mg bleiben - es ist ja noch nicht so lange her, daß du es wieder angesetzt hast.
Bei der SD dauert es auch immer eine Weile, bis sich Dosisveränderungen bemerkbar machen - in die eine, wie auch in die andere Richtung :cry: !
Wenn sich das Befinden allerdings kontinuierlich weiter verschlechtert, dann würde ich reduzieren, s.o.!

Das wären mMn die Optionen, die du hast!
chalinda hat geschrieben:Jetzt ist es aber von Tag zu Tag noch schlechter geworden. Ich weiss inzwischen gar nicht mehr, was richtig ist und vor allem, ob ein Zusammenhang
besteht.
Ich denke doch, daß ein Zusammenhang besteht - nur leider waren m.E. die Dosisveränderungen auch zu krass - also das komplette Weglassen u. jetzt die Wiedereinnahme - immer unter dem Aspekt der Absetzsituation betrachtet.
Bloß das hat ja schon mal gar kein Arzt auf dem Schirm :evil: !

Liebe Grüße von Anna
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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von Eva » Donnerstag, 04.01.18, 11:02

Hallo :) Anna,

ich sehe nicht meinen Beitrag im Widerspruch zu Carlottas; er war jedenfalls von mir nicht so gemeint, eher als Ergänzung, und er bezieht sich auch auf die Frage von Katharina.

Liebe Grüße,
Eva
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Re: Diese Seite ist ein Überraschungsfund/ Amitriptylin

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 04.01.18, 11:09

Hallo Eva :) ,
ich habe den Beitrag auf deinen Post an Chalinda (vor Katharinas Beitrag) bezogen - meine Antwort war auch
gar nicht böse oder verbessernd gemeint - im Grunde hast du ja Recht - nur das Absetzen von Psychopharmaka darf man
wirklich nicht außer acht lassen - das war meine Intention in meinem Text.

Liebe Grüße, Anna
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