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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Luisa1974
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Freitag, 12.01.18, 18:44

<3 Ich danke Euch allen für Euer Mitgefühl :group:
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
Anfang August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankungen bleiben extrem, besser auszuhalten
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedanken fast täglich,Weinkrämpfe, aber Tinnitus wird besser, bzw. ich kann besser damit leben, da ich durch meinen Urlaub gemerkt habe, dass es besser wird und dass es auch manchmal still ist, der Urlaub gab mir viel Kraft und vor allem Hoffnung
Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15
==>> in der Klinik soll das Citalopram abgesetzt werden mit Hilfe eines anderen Medikamentes

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg

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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Montag, 15.01.18, 20:06

Ihr Lieben,

gute und schlechte Nachrichten... erst die schlechten... ich frage mich im Moment, ob meine "kleinen Aussetzer" auch von den Medikamenten kommen... letztens habe ich meiner Hündin aus Versehen das Mirtazapin gegeben, dann habe ich mit einer Kerze hier den Tisch in Brand gesetzt (hatte ich einfach vergessen, war in der Küche beim Kochen...), eben ist mir wieder ein Glas umgekippt und der Saft klebt an der Wand, und außerdem habe ich heute mein Notizbuch mitten auf der Straße verloren, .. als hätte ich irgendwelche Aussetzer... als der Tisch gebrannt hat, da hatte ich wahnsinnige Angst.. ich hatte nochmal Glück, aber was, wenn ich das Haus hier mal abfackeln würde.. ich bin irgendwie immer nicht mit den Gedanken konzentriert.. bekomme ich noch Demenz.. ich habe echt Angst...

Die gute Nachricht.. die letzten 3 Tage hatte ich plötzlich wieder Probleme wie beim Aufdosieren oder Dosiswechsel, dabei war alles gleich.. wie kann das kommen? Nun ich lese ja gerade immer noch das Buch von Kelly Brogan und versuche peu a peu etwas von ihrem Ernährungsplan in mein Leben zu integrieren. Nach dem guten Erfolg mit Kartoffeln habe ich jetzt auch Ghee entdeckt.. die Fette sollen ja auch bei der Regulation, Balance des Blutzuckerspiegels helfen und sie empfiehlt ja eher tierische Fette aus biologischer Herkunft .. ich merke, dass es mir besser geht damit :)

Und woher weiß ich dass auch wirklich in allen Tabletten die 10 mg Citalopram enthalten sind, wenn da nun Tabletten drin sind, wo nix drin ist oder weniger? Wer weiß schon wo die Pharmaindustrie produzieren lässt. Kann ich da sicher sein, dass da auch immer 10 mg drin ist? wie wird das überprüft?
Hat von Euch schon mal jemand solche Gedanken gehabt...?

liebe Grüße
Luisa
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Absetzverlauf:
Anfang August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankungen bleiben extrem, besser auszuhalten
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedanken fast täglich,Weinkrämpfe, aber Tinnitus wird besser, bzw. ich kann besser damit leben, da ich durch meinen Urlaub gemerkt habe, dass es besser wird und dass es auch manchmal still ist, der Urlaub gab mir viel Kraft und vor allem Hoffnung
Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
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==>> in der Klinik soll das Citalopram abgesetzt werden mit Hilfe eines anderen Medikamentes

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31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg

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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Mittwoch, 17.01.18, 9:02

Ihr Lieben,

gestern ging es mir morgens und abends ganz schlecht, als würde ich wieder aufdosieren.. und dass es jetzt auch abends war, das hat mich doch sehr beunruhigt.. eventuell besteht bei mir ja auch ein Zusammenhang mit Histamin... ich habe nämlich gestern Morgen und gestern Abend Sauerkraut gegessen und Sauerkrautsaft getrunken (nach Kelly Brogan wegen der Probiotika)... und heute morgen lese ich , dass Histamin besonders auch in fermentierten Lebensmitteln wie Sauerkraut enthalten ist.. ich werde jetzt die Kartoffel Reis Diät ausprobieren, damit soll man angeblich herausfinden können, ob es am Histamin liegt.

Im Moment habe ich irgendwie die Hoffnung verloren, .. jemals normal leben zu können.. dieser Existenzkampf jeden Tag.. und dann machen sich Menschen über mich lustig, denen ich gar nichts getan habe..

liebe etwas traurige Grüße
Luisa
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11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
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3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankungen bleiben extrem, besser auszuhalten
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Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
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25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
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31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
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padma
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von padma » Donnerstag, 18.01.18, 19:14

liebe Luisa, :)

vielleicht ist das Ausprobieren der diversen Nahrungsmittel für deinen Körper derzeit zu belastend?
Ich wäre auch da mit Veränderungen sehr behutsam.

Die "Aussetzer" können durchaus eine NW der Medikamente sein, oder auch Absetzsymptome. Mit Konzentrationsprobleme, Fahrigkeit bis hin zu Verwirrtheit haben viele zu kämpfen. Ich habe zum Glück noch keinen Tisch abgefackelt, aber vergesse sehr viel, verlege ständig irgendetwas etc. :?
Und woher weiß ich dass auch wirklich in allen Tabletten die 10 mg Citalopram enthalten sind, wenn da nun Tabletten drin sind, wo nix drin ist oder weniger? Wer weiß schon wo die Pharmaindustrie produzieren lässt. Kann ich da sicher sein, dass da auch immer 10 mg drin ist? wie wird das überprüft?
100 % sicher sein kann man nie (es gibt ja immer wieder mal Skandale), aber die meisten Medikamente sind, denke ich doch, in Ordnung
Im Moment habe ich irgendwie die Hoffnung verloren, .. jemals normal leben zu können.. dieser Existenzkampf jeden Tag.. und dann machen sich Menschen über mich lustig, denen ich gar nichts getan habe..
Gefühle der Hoffnungslosigkeit sind in einer solchen Situation sehr verständlich.
Versuche dich dennoch daran festzuhalten, dass deine Situation sich wieder bessern wird. Dinge verändern sich und du tust alles, was dir möglich ist, um deine Stuation zu verbessern.
Dass sich Menschen über dich lustig machen, finde ich ganz schlimm. :hug:

Ich schicke dir ein dickes Packet voller Hoffnung :fly: :group:

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
27.12.2017: 0,425 mg es wird weiter ge :schnecke: t


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Freitag, 19.01.18, 11:52

Danke Padma :hug:

Danke Euch allen, dass Ihr hier seid.. :group:

Ich weiß nicht, wie man in unserer Gesellschaft gesund werden kann, wenn man ständig mit Existenzproblemen zu kämpfen hat, sich mit Verwaltungen und Amtsärzten auseinandersetzen muss, und alle nur ein Ziel haben, Hauptsache man kann endlich wieder arbeiten :cry:
Ich weiß im Moment nicht mehr, ob es an meiner verzweifelten Lage, all diesen Demütigungen, der Ernährung oder dem Absetzen liegt, dass es mir immer schlechter geht...

liebe Grüße und ein großes DANKESCHÖN euch allen <3
Luisa
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Anfang August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankungen bleiben extrem, besser auszuhalten
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedanken fast täglich,Weinkrämpfe, aber Tinnitus wird besser, bzw. ich kann besser damit leben, da ich durch meinen Urlaub gemerkt habe, dass es besser wird und dass es auch manchmal still ist, der Urlaub gab mir viel Kraft und vor allem Hoffnung
Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
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31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Freitag, 19.01.18, 12:37

Hallo Ihr Lieben,

ich habe noch eine Frage. Ich werde auf jeden Fall jetzt versuchen, auf Histamin zu verzichten. Wie kann ich bei meinen Nahrungsergänzungen herausfinden, ob die okay sind? Ich habe immer die B-Vitamine genommen. Aber nichts dazu in den Histamin-Listen gefunden. Nur, dass man keine Folsäure nehmen darf, also kann ich meine B-Vitamine-Folsäure schon einmal nicht mehr nehmen.
Hat jemand von Euch einen Link? Ich habe die Tabellen von der mastzellaktivierung.info. die angeblich die ausführlichsten sein sollen, aber da habe ich nichts gefunden

liebe Grüße
Luisa
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
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Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

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Anfang August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankungen bleiben extrem, besser auszuhalten
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Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
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27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von LinLina » Freitag, 19.01.18, 12:59

Liebe Luisa :-)

bei den B-Vitaminen ist es widersprüchlich. Meine Information ist, dass viele mit Histaminproblemen B12 und B6 als NEM nehmen. Andererseits können diese Vitamine, besonders B6, anregend wirken und Unruhe verstärken, deswegen werden sie im Entzug nicht immer vertragen.

Ich selbst (mit definitiv inzwischen recht starker HIT) vertrage B12 in der Form Methylcobalamin wenn keine anderen Vitamine und Zusätze dabei sind.

Einen Link habe ich akut nicht parat, aber das ist was ich dazu bisher erfahren habe.

Mich macht es betroffen, dass du immer wieder Verzweifelt bist wegen deiner situation und der Reaktion deines Umfelds. Ich bin mir aber sicher, man kann auch mit vielen Einschränkungen recht gut leben, und durchaus auch glücklich sein, aber der Weg dorthin ist oft nicht leicht :hug:

Vorgestern ist mir was passiert, ich war auf dem Hundespaziergang und traf andere HundebesitzerInnen, die ich schon einigermaßen kenne. Eine der Frauen erzählte ganz entsetzt, sie hätte jetzt in der Zeitung gelesen, dass Sozialschwache keine Hundesteuer mehr bezahlen müssten, und sagte das in einem missgünstigen, unfreundlichem Ton als hätten "solche" Leute es gar nicht verdient, dabei unterstützt zu werden ein Tier zu haben :o

Mich hat das sehr traurig gemacht, dass die Menschen so denken. Dabei müssten sie es doch gerade verstehen und das gut finden als Tierfreunde, sie wollten doch auch nicht ihre Hunde abgeben müssen und den ganzen Tag allein zu Hause sitzen wenn sie gesundheitliche und finanzielle Probleme bekommen?

Ich habe dann einfach ganz freundlich gesagt, ja, genau, z.b. ich muss zum Glück deswegen keine Hundesteuer bezahlen weil ich Sozialhilfe bekomme und sehr wenig Geld habe (von meinen körperlichen Einschränkungen wissen sie teilweise). Dann haben sie sich nicht mehr getraut, weiter darüber zu "lästern".

Aber ein wenig geschmerzt hat es schon. Das sind die gleichen Leute, die mir immer wieder sagen wie gut es meine Hündin bei mir hat. Und ich wüsste gar nicht wie ich es ohne meine Hündin aushalten würde, soviel allein zu sein, so geht es ja vielen die mit Einschränkungen leben. Viele Leute denken einfach nicht richtig nach was sie sagen bzw. haben ein komisches, stereotypes Bild von Menschen die Sozialleistungen bekommen.

Ich habe beschlossen, wenn es zu solchen Situationen kommt, möglichst weiter offen damit umzugehen.

Alles Liebe für dich,

Lina
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Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 komplett abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 27.12.2017: 0.25 mg Mirtazapin

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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Jamie » Freitag, 19.01.18, 13:12

Hallo,

hab gerade reingelesen und den spontanen Wunsch euch beiden, Luisa und LinLina, mal einen dicken fetten Hardcore-Knuddler :o da zu lassen... :)
Berührt mich sehr. Bin ja auch tierlieb und fast mittellos; Sozialhilfe / Hartz IV ist oft hart, insbesondere wenn man sich selbstr endlich mit dem elenden Zustand arrangiert hat, dass dann von "Draußen" so viel Missgunst, Bösartigkeit, Ablehnung und Geringschätzung kommt.. :oops:
:hug: :hug: :hug:

Jamie
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Sonntag, 21.01.18, 9:31

Liebe Lina, liebe Jamie,

Dankeschön <3 :group:

Ja es ist wirklich furchtbar... was andere Menschen so sagen und denken.. die Tiertafel, von der ich Spenden bekommen habe für meine Hündin, unterstützt ja leider auch nur Hartz IV Empfänger, die schon VORHER den Hund hatten, bevor sie Hartz IV bekommen haben..
es sind ja auch viele Rentner dabei, die so eine geringe Rente bekommen. Und all die Langzeitkranken wie wir. Hunde als Therapie sind wohl nur etwas für die arbeitende Bevölkerung.. :(
Mein Hund ist krank und ich muss endlich wieder Geld verdienen, sonst wird es immer schlimmer. Sie hat HD, eine Hüftdysplasie. Ich versuche es jetzt noch einmal, eine Krankenversicherung abzuschließen.
Ich werde meine Reduktionspläne verschieben, bis ich eine stabile Situation habe, finanziell, Wohnung , soziale Unterstützung vor Ort
Sonst schaffe ich es einfach nicht .. ich wollte so unbedingt jetzt in 2018 gleich loslegen und der "Schuss ist nach hinten losgegangen"..
Montag bis Mittwoch hatte ich fast wieder Panikattacken, ..
Heute geht es mir wieder besser. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich mich Histamin arm ernährt habe oder weil ich wieder die Unterstützung meiner Mutter habe, und somit die Gewissheit, Sicherheit, nicht auf der Straße leben zu müssen, sondern im Notfall bei ihr wohnen zu können und noch eine Woche, dann werde ich zu ihr fahren..
Es ist immer so verwirrend, zu unterscheiden, warum es mir schlecht geht.. sind es Absetzsymptome, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Angst, .. die wieder die Panik - fast - auslösen.. das Rauschen im Kopf und der Tinnitus waren extrem, heute wieder ruhig..

liebe Grüße
Luisa
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LinLinapadma
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
Anfang August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankungen bleiben extrem, besser auszuhalten
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedanken fast täglich,Weinkrämpfe, aber Tinnitus wird besser, bzw. ich kann besser damit leben, da ich durch meinen Urlaub gemerkt habe, dass es besser wird und dass es auch manchmal still ist, der Urlaub gab mir viel Kraft und vor allem Hoffnung
Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15
==>> in der Klinik soll das Citalopram abgesetzt werden mit Hilfe eines anderen Medikamentes

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg

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