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Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Jamie » Montag, 10.04.17, 20:31

Hallo Luisa, :)

ich glaube nicht, dass das ein Serotoninsyndrom ist.
Dieses entsteht bei einer Medikamenten-Falschkombination. Citalopram und Mirtazapin darf man kombinieren.
Birgitti hat aktuell auch Angst, dass sie das hat, aber das ist wirklich sehr selten. Magst du mal bei ihr reinschauen?:
viewtopic.php?f=18&t=10836&p=187824#p187819

Wenn du jetzt subjektiv das Gefühl hast, dass das Citalopram von der neuen Firma stärker wirkt, was vielleicht auch der Fall ist, dann senke die Dosis.
Das habe ich dir gestern bereits vorgeschlagen.

Seit du dich hier angemeldet hast, sehe ich ein bei dir wiederkehrendes Muster: verstärkt Ängste bei Dosisänderungen und auch Episoden an Schlaflosigkeit. Das lässt mich nicht an ein Serotoninsyndrom denken, sondern viel eher an dein gereiztes ZNS, Citalopram-Nebenwirkung und auch deine "Grunderkrankung", an die du gar noch nicht richtig rankommst, weil du noch soviel anderes um die Ohren hast (Druck vom Jobcenter etc.), was mir auch wirklich leid tut :(

Du brauchst also deswegen nicht zum Arzt gehen (sie würde dich vielleicht wirklich zwangseinweisen :shock: ), sondern schau halt, ob es dir besser geht, wenn du die Citalopramdosis senkst.
Ich schreibe es immer wieder - ich weiß, dass SSRI zur Behandlung von Angststörungen zugelassen sind, aber es ist mir unbegreiflich, wie die helfen sollen, wenn die so aufpuschen und nervös machen (?) - das bekommt doch keinem Angstpatienten... :oops:

Mittelfristig musst du von dem Citalopram weg; ich bin mir fast sicher, dass du ruhiger wirst, wenn die Dosis sinkt - und dann brauchst du Unterstützung und Therapie und vor allem kein Druck!

Grüße
Jamie
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Dienstag, 11.04.17, 14:54

Danke Jamie ❤️

Ich habe heute das Citalopram von dem des Herstellers genommen, von dem ich vorletzte Woche eher müde wurde und bis jetzt geht es besser. Auch mein Tinnitus ist nicht so laut. Ich habe gestern aber auch weniger abends gegessen, so dass das Mirtazapin wohl eher wirken konnte.
Ich sehne den Tag herbei, wo ich endlich wieder absetzen kann, aber im Moment muss ich stabil bleiben, weil ich seit heute quasi zahlungsunfähig bin und jetzt nur noch meine Kreditkarte mit 300 Euro Limit habe, mehr nicht.. ich kann in dieser Situation unmöglich absetzen, dann heule ich nur den ganzen Tag oder denke wieder an Selbstmord.. bei der Krankenkasse habe ich gestern wegen dem Sozialberater angerufen und die wussten gar nicht was das ist und dann haben die mir so eine blöde Antwort gegeben, dass ich nur noch fertiger war. Ich habe dann im Internet gesucht und keine Ahnung wie ich überhaupt einen Sozialarbeiter finden soll.. alleine für die Beantragung brauchte ich schon einen Sozialarbeiter..

Nächste Woche ist der Kliniktermin.
Ich fühle mich so unter Druck.

Ganz lieben Dank dass ihr alle DA SEID!!! ❤️
Eure Luisa
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem, besser auszuhalten
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15
==>> in der Klinik soll das Citalopram abgesetzt werden mit Hilfe eines anderen Medikamentes

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg

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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von padma » Dienstag, 11.04.17, 23:11

liebe Luisa, :)

gut, dass es dir mit dem bisherigen Citaloprampräparat wieder besser geht. Dabei solltest du jetzt wirklich bleiben.
Ich habe dann im Internet gesucht und keine Ahnung wie ich überhaupt einen Sozialarbeiter finden soll.. alleine für die Beantragung brauchte ich schon einen Sozialarbeiter..
Über die Krankenkasse könntest du Soziotherapie oder ambulant psychiatrische Pflege bekommen.
Einen Sozialarbeiter könntest du über das ambulant betreute Wohnen bekommen, die helfen auch bei der Antragsstellung.
Dann gibt es noch den sozialpsychiatrischen Dienst beim Gesundheitsamt.

Vielleicht gibt es bei dir vor Ort auch eine Beratungsstelle, die dir helfen können, die passende Unterstützung zu finden.

Alles Gute für den Kliniktermin :hug:

liebe Grüsse,
padma
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 12.04.17, 0:23

Hallo!

Nur kurz:
Deshalb bekam ich zu dem Escitalopram gleich das Tavor.

Da ich Angstpatient bin, ewig, und unvorstellbare Panikattacken bekam, vom
Escitalopram.

Furchtbar, " Sie wissen nicht, was sie tun" -

Liebe Grüße und gute Besserung,
Katharina
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Freitag, 14.04.17, 16:29

:group: Danke Padma, Danke Katharina !!
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02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
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14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Samstag, 03.06.17, 10:44

Ihr Lieben,

ich war eine Zeit lang nicht hier und als ich mich wieder anmelden wollte, fand ich die Webseite nicht mehr :shock:
Danke Jamie, für die Benachrichtigung per Email.

Ich habe endlich vor 3 Tagen angefangen, das 1. Medikament - Mirtazapin - zu reduzieren. Richtig stabil wie gehofft, bin ich vorher leider nicht geworden. Ich hatte das Gefühl, durch das Mirtzapin wäre ich am folgenden Tag immer so antriebslos und müde. Ich hatte ja schon geschrieben, dass bei Medikamente schlecht oder sehr zeitverzögert wirken, wenn ich etwas gegessen habe.

Ich habe es deshalb auf ca. 11,5 reduziert. Etwas ungenau, da die Tablette wahnsinnig schwer, selbst mit Tablettenteiler , zu teilen sind. Ich überlege, ob ich mir die Schmelztabletten verschreiben lasse, dann auch in 7,5 (wenn es das gibt), so dass ich besser teilen kann und vielleicht wirken die unabhängig vom Essen? Was meint ihr? Ich möchte als erstes das Mirtazapin reduzieren, vielleicht auch schon mit dem Citalopram starten? ganz ganz langsam. Dieser 1. Schritt war eher so wie die Tablette zu teilen ist. Ich denke, er war ok, oder? Ich war gestern sehr nervös, gereizt, konnte sehr schlecht einschlafen, hatte Brainzaps und das Gefühl, mein Kopf wäre in einer Zange (aber nur leicht, nicht so schlimm wie beim Citalopram absetzen)

Bin sehr glücklich, dass ich - wenn auch nur ganz klein - angefangen habe zu reduzieren und auch wenn noch ein sehr sehr langer Weg vor mir liegt, so weiß ich doch wenigstens jetzt, dass ich auf dem richtigen Weg bin :)

Liebe Grüße
Luisa
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Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
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Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
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14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von LinLina » Samstag, 03.06.17, 12:10

Hallo Luisa :-)

kann nicht lang schreiben, wegen schmerzproblem, aber möchte dich warnen: Dein schritt war nicht klein sondern ziemlich groß. Würde sofort teilweise revidieren und auf 14 mg gehen.

Lieben Gruß
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Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 16.4.2018: 0,06 mg Mirtazapin

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: / Mein Thread
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Katharina » Samstag, 03.06.17, 12:51

Liebe Luisa!

Mit den Schmelz - Tabletten geht das Teilen viel besser.

Ein schönes Wochenende,
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Samstag, 03.06.17, 14:25

Danke Euch beiden! <3 Jetzt hatte ich schon einige Tage auf 11,5 reduziert, aber wenn es zu groß ist, dann gehe ich wieder zurück, Danke Lina ❤️
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August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
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Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
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31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von padma » Samstag, 03.06.17, 19:31

liebe Luisa, :)

Teilen ist immer ungenau. Versuche es doch bitte mit der Wasserlösemethode,
bei Mirtazapin funktioniert die sehr gut. http://psychopharmaka-absetzen.de/austa ... 16&t=10923

Wenn du gestern noch Brainzaps hattest, würde ich wirklich höher gehen. Zu schnelles Reduzieren am Beginn des Ausschleichens, kann sich auf den ganzen Prozess negativ auswirken.

Du bist erst 3 Tage auf der niedrigeren Dosis, da sollte eine Erhöhung auf 14 mg noch funktionieren.
Ich möchte als erstes das Mirtazapin reduzieren, vielleicht auch schon mit dem Citalopram starten? ganz ganz langsam.
Nicht gleichzeitig. :shock: Wenn durch die Reduktion des Mirtazapin verstärkt NW von Citalopram auftreten sollten (Unruhe, Schlafstörungen), wäre ein abwechselndes Reduzieren zu überlegen.

Da dein Hauptproblem derzeit Antriebslosigkeit und Müdigkeit ist, ist es besser, zunächst mit Mirtazapin weiter runter zu gehen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Sonntag, 04.06.17, 10:48

Danke Padma <3

Ich habe noch eine Frage. Ich ziehe im Juli um, dazu brauche ich einiges an Kraft und hoffe, dass ich bis dahin einigermaßen stabil bin. Am schlimmsten ist für mich diese Müdigkeit und Bleigefühl, das ich manchmal habe.
Ich dachte, es käme vom Mirtazapin, aber ich glaube es kommt vielleicht auch aus der Kombi Mirta und Cita. Jedenfalls werde ich hundemüde einige Zeit - heute 1,5 Stunden später - wenn ich das Citalopram genommen habe. Beim Aufwachen fühlte ich mich noch "frisch"

Was schlagt ihr vor? Soll ich das Citalopram erst später einnehmen? oder doch schon reduzieren oder Mirtazapin früher nehmen? Ich werde die Wasserlösmethode ab sofort nehmen, DANKE noch einmal ❤️

liebe Grüße
Luisa
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem, besser auszuhalten
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15
==>> in der Klinik soll das Citalopram abgesetzt werden mit Hilfe eines anderen Medikamentes

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg

Luisa1974
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Sonntag, 04.06.17, 12:01

Ihr Lieben,

ich habe gerade eine Excel Tabelle zur Dokumentation erstellt. Ich habe mir jeden Tag in meinem Tagebuch Symptome und Medikamente notiert. Jetzt habe ich das übertragen und mir ist aufgefallen, dass dieses Bleigefühl seit Mitte/Ende Mai begonnen hat. Ich bin so antriebslos, dass ich es kaum schaffe, mit meinem Hund rauszugehen. Dieser Schwamm im Kopf ebenfalls und Tinnitus ist auch stärker. Dies war vor der Reduktion vom Mirtazapin.
Was kann es nur sein? Auf jeden Fall geht es mir immer schlechter nachdem ich das Citalopram eingenommen habe, morgens wenn ich aufwache, bin ich noch nicht so antriebslos. Es kann sein, dass es verstärkt wurde Ende Mai, weil ich da wieder ein anderes Präparat vom Citalopram nehmen musste, da vom Hersteller AL das Citalopram nicht lieferbar ist :-( Was meint ihr?

Liebe Grüße
Luisa
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14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von padma » Sonntag, 04.06.17, 22:52

liebe Luisa, :)

es kann sein, dass Citalopram dir diese Probleme macht. Es sollte eigentlich antriebssteigernd sein, aber nicht wenige Betroffene reagieren auf SSRI/SNRI mit dieser Müdigkeit/Bematschtheit.

Es kann aber auch sein, dass du auf die niedrigere Dosis Mirtazapin mit dieser Müdigkeit reagierst.

Es könnte sinnvoll sein, als nächstes beim Citalopram einen Reduktionsschritt zu machen, allerdings sollten schon 4 Wochen Abstand zur derzeitigen Reduktion sein.

Der Umzug im Juli ist zeitlich natürlich ungünstig. Kannst du soviel Hilfe wie möglich organisieren? Weil, ob es dir bis dahin besser geht, lässt sich nicht voraussagen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Dienstag, 06.06.17, 8:42

Hallo Ihr Lieben,

ich habe noch einmal eine Frage. Bei einer Blutuntersuchung hatte ich einen TSH-basal Wert von 6,71 was auf eine Unterfunktion der Schilddrüse hindeutet. Mein Arzt hat dann noch einen anderen Test gemacht und meinte, es wäre alles in Ordnung. Ist das wirklich so? Kann diese extreme Müdigkeit auch von der Schilddrüse kommen? Soll ich das noch weiter untersuchen lassen, bevor ich ich die Symptome nur auf die Medikamente beziehe?
Ich habe ehrlich gesagt, bald nicht mehr die Kraft dazu. Warum kann man nicht einfach zum Arzt gehen und der hilft einem? Warum muss ich das alles recherchieren und alleine herausfinden? Ich verliere langsam das Vertrauen, das kleine bißchen Vertrauen was vielleicht noch da ist..

Was meint ihr , soll ich das noch einmal prüfen lassen oder dem nachgehen?

Liebe Grüße
Luisa
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Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
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02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
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16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
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14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Chrissie » Dienstag, 06.06.17, 10:51

Hallo Luisa,
ich würde das mit der Schilddrüse unbedingt nochmal abklären lassen, wurde ausser dem TSH basal auch T4 und T3 bestimmt?
Vielleicht wäre auch eine Ultraschall Untersuchung sinnvoll.....
Das mit der extremen Müdigkeit kenne ich von meiner Tochter, bei der wurde dann Hashimoto diagnostiziert.
Evtl. verstärkt das Absetzen das Ganze noch, würde aber auf jeden Fall noch mal beim Arzt nachhaken....
Wünsche dir dass es bald wieder besser wird!
Liebe Grüsse von Chrissie
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Februar 2016: schwere depressive Episode, Opipramol und Mirtazapin, Mirtazapin nicht vertragen (Fressattacken und Zuckungen),Beginn einer Panikstörung- bis zu 10 Panikattacken täglich
März 2016: 2 Wochen Klinik, Umstellung auf Citalopram 20 mg und Pipamperon
Citalopram schnell wirksam gegen die Panikattacken
Oktober 2016 : leichte Unterfunktion der Schilddrüse festgestellt , Jodid Einnahme
Dezember 2016: Citalopram auf 10 mg runterdosiert, erneute schwere Depression mit Suizidgedanken, Citalopram wieder hoch auf 40 mg :cry: bin mittlerweile ziemlich sicher dass das keine erneute Depression war sondern massive Entzugserscheinungen, hatte aus Unwissenheit innerhalb einer Woche die Dosis auf die Hälfte reduziert :o
Januar 2017: zusätzlich 150mg Pregabalin aufgrund Nervenschmerzen im Fuß
Ab 4. März 2017 : auf 36 mg Citalopram runter
Ab 12. März : 35 mg Citalopram (hab mich letzte Woche sehr gut gefühlt, irgendwie wacher und gefühlsintensiver.....vielleicht Einbildung..... vielleicht Zufall....bin gespannt wie es jetzt weitergeht, von 35 mg lässt es sich einfacher herunterrechnen :D )
Ab 18. März: 32mg -> ab da ständiges Hungergefühl, grrrrr- Stimmung fängt an zu schwanken (mich zieht aber auch gerade richtig runter dass meine Tochter wohl auch depressiv veranlagt ist), eine Woche später kein ständiges Hungergefühl mehr, Stimmung etwas besser
Ab 03.April: 30 mg -> vermehrtes Herzstolpern, Müdigkeit und Schwindel knapp 2 Wochen später
Ab 09. Mai: 27 mg Citalopram
Ab 29. Mai: 24 mg Citalopram
Ab 21.Juni: 20 mg Citalopram
Ab 13.Juli : 125 mg Pregabalin
Ende August : 100 mg Pregabalin
Ab 21.September :450mg Quilonoum
Ab 02.Oktober : 75 mg Pregabalin
Ab Nov. : 675mg Quilonum
Ab Dez.: 50 mg Pregabalin
Ab Januar : 900mg Quilonum, 40mg Pregabalin

Luisa1974
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Re: wie setze ich Mirtazapin ab?

Beitrag von Luisa1974 » Dienstag, 27.06.17, 11:48

Liebe Lara,

Dankeschön für deine Antwort. Danke auch allen anderen <3

Ich konnte vor Müdigkeit kaum noch aufstehen, deshalb habe ich das Mirtazapin reduziert. Vielleicht ein großer Schritt, aber ich habe außer Müdigkeit bisher keine Symptome. Eigentlich müsste ich ja schlaflos sein und eher unruhig, da ich es ja deshalb genommen habe.

Im Moment weiß ich auch nicht, ob es meine Depression ist, die macht ja auch müde und das Citalopram nicht mehr wirkt oder ob es tatsächlich von der Reduktion des Mirtazapins kommt. Ich versuche langsam zu machen, aber nächsten Dienstag muss ich aus meiner Wohnung raus. Ich bin total überschuldet und von einer EU Rente - die auch nur dem Hartz IV Stand - entspricht kann ich nicht leben, da ich zu hohe Fixkosten von früher habe. Also muss ich hier raus und keine Ahnung wie es dann weitergeht. mit der Müdigkeit ganz alleine einen Umzug zu wuppen ist nicht einfach

Liebe Grüße und lieben Dank Euch allen
:group:
Luisa
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3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem, besser auszuhalten
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14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
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Re: wie setze ich Mirtazapin ab?

Beitrag von Lara_86 » Dienstag, 27.06.17, 21:57

Hallo Medlem,

vielen Dank für deine Nachricht. Du hast Recht, eigentlich sind Themen wie Müdigkeit oder Appetitsteigerung Luxusprobleme, die sich hier andere wünschen würden. Solange der Schlaf da ist, sollte ich dankbar sein. Nach meinem Kaltentzug weiß ich genau wie es sich anfühlt nicht mehr zu schlafen. Danke für deinen Hinweis. Manchmal braucht es einen Hinweis von außen, um Dinge zu begreifen oder anders bewerten zu lernen. Danke :)

@ Luisa: das mit dem umzugsstress tut mir sehr leid. Aber du wirst es bewältigen. Darf ich fragen ob du aktuell eine Gesprächstherapie machst? Das hilft ungemein. Ich persönlich habe 8 Jahre darauf gesetzt, dass die Tabletten allein alle meine Probleme beheben. Mein Zustand hat sich jedoch deutlich verbessert, als ich mit einer KVT begonnen habe. Vll. wäre das eine Möglichkeit für dich?
Der Therapeut könnte dich bei deinem Vorhaben die Tabletten zu reduzieren auf einer Metaebene begleiten. Das könnte dir sehr helfen. Eine mittelfristige Kombination aus Medikamenten und Therapie könnte dich persönlich unterstützen...
Vll. macht es Sinn, wenn wir deine Mail in deinen Thread verschieben und dich dort weiter unterstützen. Ich denke es könnte für die anderen kompliziert werden, wenn hier in meinem Thread zwei "Fälle" besprochen werden.
Wäre das ok für dich?

Fühlt euch gedrückt.
Lara
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03/2015: 20 mg Citalopram kalt abgesetzt
07/2015: 250mg Elontril/ 15mg Mirtazapin
09/2015: Reduzierung auf 7,5mg Mirtazapin
03/2016: 7,5mg Mirtazapin kalt abgesetzt
05/2016: starke Probleme wieder mit 7,5mg begonnen
09/2016: 250 mg Elontril kalt abgesetzt
04/2017: 7,5 mg Mirtazapin kalt abgesetzt
05/2017: nach 4 Wochen, schlaflose Nächte, Früh
morgens wach, Angst, Panik, Weinerlichkeit, depressive Verstimmung, Hoffnungslosigkeit, Brechreiz
14.05.2017: Anmeldung im Forum :group:
14.05.2017: "Hauptsache Schlafen" Wiedereindosierung von 15 mg
15.05.2017: gut geschlafen- Dosis jedoch zu stark- starke Nebenwirkungen, "wie vom LKW überfahren"
15.05.2017: Reduzierung auf 7,5 mg
16.05.2017: gut geschlafen- Kopfweh- Stimmung besser; Reduzierung auf 1/4 Tablette (3,75 mg?)
17.05.2017: 1/4 Tablette- gut geschlafen
06.06.2017: Nacken- und Rückenschmerzen, Kopfweh, grübeln, Zwangsgedanken -> erträglich. Dauer der Smptome immer 2-3 Tage.
06.06.2017: 3,3 mg
04.07.2017: 2,9 mg
26.07.2017: 2,4 mg
22.08.2017: 2.1 mg
16.09.2017: 1,8 mg
10.10.2017: 1,5 mg
05.11.2017: 1,2 mg
03.12.2017: 0,9 mg
27.12.2017: 0,75 mg
20.01.2018: 0,6 mg
05.03.2018: 0,5 mg
27.03.2018: 0,4 mg

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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Donnerstag, 29.06.17, 8:49

Dankeschön Lara <3

Ich hatte jahrelang Therapie, aber langsam frage ich mich, ob dies alles sogar noch schlimmer gemacht hat.. die Beziehung zu meiner Therapeutin ist so eng geworden und sie war bald mehr Freundin als Therapeutin. Letztes Jahr hat sie mich sogar mal am Telefon richtig zickig angemacht.. und eine gute Therapie habe ich in all den Jahren nur einmal bei ihr gemacht im Jahr 2000. Das andere war nur, ich rede, sie hört zu. Ich habe jetzt hier einen Therapieplatz wo ich wohne, aber da ich hier bald nicht mehr wohne, habe ich auch keinen Therapieplatz. Die Wartezeiten sind so lang. Man muss schon warten um auf die Warteliste zu kommen. Ich war jetzt für diesen Platz ein halbes Jahr auf der Liste vor der Warteliste. Und hätte jetzt mein Erstgespräch im September. wenn ich noch hier wohnen würde :(

Ich weiß, ich hätte nicht so schnell reduzieren können, aber ich hatte bei dem Citalopram auch erst Probleme als ich bei einem Viertel der Dosierung angekommen war bzw als ich auf 0 war.
Die Müdigkeit ist jetzt auch besser geworden. Ich brauche nun einmal Energie da ich am Dienstag aus der Wohnung raus muss und nicht weiß wo ich hin soll.. Ich merke die Reduktion des Mirtazapins, da jetzt auch die Grübeleien und die Angst wiederkommen, die ich gerade abends vor dem Schlafengehen habe.. vielleicht werde ich das Mirtazapin dann wieder hochdosieren müssen, ich weiß es nicht.
Luxusprobleme sind es sicher nicht, wenn ich vor Müdigkeit nichts auf die Reihe bekomme.. ich bin alleine und mir hilft sonst niemand. Ich bin hochverschuldet und kann von dem Hartz IV gerade meine Schulden und Fixkosten bezahlen, Geld fürs Essen muss ich mir jeden Tag irgendwie zusammen betteln oder Dinge verkaufen, und mein Hund. Da gibt es die Tiertafel, aber sie hat eine Allergie und kann nur spezielles Futter bekommen, außerdem muss sie zum Tierarzt.
:(

Meine Freunde und auch meine Familie verstehen das alles nicht. Für sie sind psychische Probleme Luxusprobleme und ich bin eine faule Person, da in meinem Umkreis andere mit Krebs, Bandscheibenvorfall, Schmerzen im ganzen Körper, Arthrose bis zum nicht mehr gehen können etc etc - sie alle arbeiten trotz ihrer Krankheit . Deshalb hat jetzt niemand mehr Verständnis für mich

Liebe Lara, ich beneide dich, dass du die Ruhe und Zeit hast zum Absetzen.. wie soll ich aber in Ruhe absetzen, wenn ich nicht einmal mehr weiß wo ich nächste Woche wohne. Vielleicht muss ich bei meiner Familie anklopfen, mal schauen
aber dort bin ich wie im Gefängnis.

Liebe Grüße
Luisa
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem, besser auszuhalten
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15
==>> in der Klinik soll das Citalopram abgesetzt werden mit Hilfe eines anderen Medikamentes

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg

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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von padma » Donnerstag, 29.06.17, 23:03

liebe Luisa, :)

das ist wirklich eine ganz schwierige Situation in der du dich befindest. :hug:

Musst du denn definitiv aus der Wohnung raus? Wenn du keinen anderen Platz hast, kannst du eigentlich nicht einfach auf die Strasse gesetzt werden.
Hast du dich bereits an eine Stelle gewandt, die in solchen Situationen (drohende Obdachlosigkeit) hilft?

Dass du von deinen Freunden und deiner Familie kein Verständnis mehr bekommst, finde ich sehr schlimm.
Psychische Probleme sind nicht weniger schlimm als körperliche, aber da sie nicht so sichtbar sind, nehmen viele Nicht - Betroffene sie nicht ernst. Und das tut sehr weh.

Ich hoffe sehr, dass du einen guten Platz findest, wo du erstmal unterkommen kannst.
Das hat jetzt erstmal Vorrang

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
8.03.2018: 0,35 mg :schnecke:


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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Freitag, 30.06.17, 9:29

Hallo Padma

Dankeschön ❤️

Ja am Dienstag zieht schon jemand ein. Ich habe einen Platz gefunden, wo ich bis Mitte August wohnen kann. Nur ist dies 4 Stunden Zugfahrt entfernt, das muss ich Dienstag schaffen und dann kann ich erst einmal 6 Wochen in Ruhe ausruhen hoffe ich.

Ich habe im Jobcenter andere Menschen kennen gelernt, die durch psychische Krankheiten oder Burnout lange nicht arbeiten konnten und dann arbeitslos waren und von Hartz IV leben. Es ist so traurig, in einem Land zu leben, wo man sich mit Psychopharmaka vollstopfen muss um funktionieren zu können.
Tut man dies nicht, ist es so schwer Hilfe zu bekommen, Langzeitkranke - gerade mit psychischen Problemen - werden doch oft allein gelassen.
Da habe ich jahrelang so hohe Beträge - ich habe früher gut verdient - an die Krankenkasse gezahlt und als ich die Sozialberatung beantragen wollte, haben die mir auch nicht geholfen.

Ich weiß im Moment nicht weiter.. erst einmal den Umzug schaffen. Ich habe jetzt wieder mehr Antrieb, durch die Reduktion, aber es besteht dann natürlich auch die Gefahr, dass die Panikattacken wiederkommen wie im Februar bevor ich das Mirtazapin genommen habe. Davor habe ich Angst, vor allem vor der langen Zugfahrt. Aber Mitfahrzentrale wäre auch keine Alternative.

Euch allen ganz ganz lieben Dank
<3 :group:
Luisa
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Jamiepadma
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seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem, besser auszuhalten
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15
==>> in der Klinik soll das Citalopram abgesetzt werden mit Hilfe eines anderen Medikamentes

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg

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