Hinweis: hier klicken zum Schließen dieser Ankündigung ->
Liebe ADFDler,

aktuell ist im Forum viel los. Das Team steht gern unterstützend zur Seite, die Teammitglieder können aber derzeit aufgrund der wachsenden Teilnehmerzahl, persönlicher Abwesenheit oder individueller Konstitution oft nicht mehr zeitnah oder sehr ausführlich antworten.

Daher freuen wir uns über alle, die im Sinne der Selbsthilfe andere unterstützen, ihre persönlichen Erfahrungen einbringen und/oder wichtige Infothreads an neue Teilnehmer verlinken.Ein Schwerpunkt des Forums ist die gegeseitige Unterstützung und Begleitung, dazu kann jeder seinen Teil beitragen!

Infothreads:
Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Bitte stöbert, lest quer und nutzt die Suchfunktion.

Viele Grüße vom Team

Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
sinua
Beiträge: 287
Registriert: Montag, 16.02.15, 21:04
Danksagung erhalten: 501 Mal

Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

Beitragvon sinua » Donnerstag, 24.11.16, 17:28

 ! Nachricht von: Jamie
sinua hat freundlicherweise in einer großen Geduldsarbeit unsere Absetzsymptomliste überarbeitet und ergänzt. Es sind auch Notizen vom Team eingeflossen, das Erfahrungswerte mit einbringt und teilweise seit 2013 weitere Symptome, die uns gemeldet wurden, notiert hat. Nun ist die Liste viel umfangreicher und hoffentlich noch hilfreicher für alle :)




Mögliche Absetzsymptome / Entzugserscheinungen

Gefühle, Stimmung, Affekt
• Intensivierte, exzessive Gefühle; Gefühlsverflachung, Gefühlsabstumpfung
• Stimmungsverschlechterung; Stimmungsverbesserung; Stimmungsschwankungen
• Emotionale Instabilität, Labilität
• Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Anhedonie
• Häufiges Weinen, Weinkrämpfe, Überempfindlichkeit; Unfähigkeit zu weinen
• Lustlosigkeit, Teilnahmslosigkeit, Apathie, Lethargie, Antriebslosigkeit
• Hochstimmung, High-sein, Hypomanie
• Nervosität, Unruhe, Agitation, Anspannung, Erregungszustände, Rastlosigkeit, Hyperaktivität
• Ängste, Ängstlichkeit, Schreckhaftigkeit, generalisierte Angstzustände, Phobien, Panikattacken
• Aggressivität, Wut, erhöhte Gewaltneigung; erhöhte Reizbarkeit, Impulsivität
• Niedrige Stresstoleranz, Übererregbarkeit, Reizverarbeitungsstörungen
• Selbstverletzendes Verhalten
• Suizidalität, Selbstmordversuche
• Körperlich/ biochemisch ausgelöste Gefühle, Neuro-Emotionen
• Craving/ Suchtdruck/ Verlangen nach der alten Dosis (i.d.R. nur Benzodiazepine und wenige andere, z.B. Pregabalin)

Gedanken, Kognition, Gehirnleistung
• Gedankenkreisen, Gedankenrasen
• Häufig wiederkehrende Gedanken, Grübelzwang, Zwangsgedanken; Zwänge
• Häufig wiederkehrende, sich aufdrängende, intrusive Erinnerungen/ Bilder
• Unzusammenhängende, sprunghafte Gedanken
• Gewaltphantasien/ -bilder
• Selbstmord-/ Suizidgedanken
• Konzentrationsstörungen, Fahrigkeit, Unaufmerksamkeit, Zerstreutheit
• Benommenheit, verlangsamtes/ erschwertes/ weniger klares Denken
• Gedächtnisprobleme, Vergesslichkeit, Verlust des Kurzzeitgedächtnisses, verringerte Merkfähigkeit, Erinnerungslücken, Amnesie
• Verbessertes Gedächtnis, verbesserte Kognition
• Verwirrung, Orientierungslosigkeit, Desorientierung
• Delirium-ähnliche Symptome
• Verringerte Fähigkeit, längere Texte zu lesen und zu erfassen/ Anweisungen zu verstehen/ zu lernen/ sich Neues anzueignen
• Sprachprobleme, Wortfindungsstörungen, Stottern, unflüssiges Sprechen, schwierige/ undeutliche Aussprache; Unfähigkeit zu sprechen

Dissoziation, Depersonalisation
• Distanziertheit, Gefühl von Unwirklichkeit, Gefühl vom Körper getrennt zu sein/ sich von außen zu beobachten, Gefühlstaubheit, sich nicht richtig spüren können
• Desinteresse, Gleichgültigkeit

Halluzinationen, Psychose-ähnliche Symptome
• Akustische, optische, olfaktorische, gustatorische, haptische/ Körper-Halluzinationen
• Psychose-ähnliche Symptome, Absetz-Psychose
• Paranoia

Schlaf, Träume
• Schlafstörungen; Einschlafstörungen; Durchschlafstörungen; Schlaflosigkeit
• Plötzliche Muskelanspannungen und/oder Aufschrecken beim Einschlafen
• Hypnagoge Wahrnehmungen
• Plötzliches Erwachen mit Unsicherheit darüber, ob man geschlafen oder halluziniert hat
• Exzessives Schlafbedürfnis, starke/ häufige Müdigkeit; vermindertes Schlafbedürfnis
• Intensives/exzessives Träumen; luzide/bewusste Träume; Albträume; wiederkehrende Themen in Träumen
• Nachtschweiß / "Nervenschwitzen" nachts

Allgemeine körperliche Symptome
• Erschöpfung, geringe Belastbarkeit, Schwäche, Kraftlosigkeit, Energiemangel
• Gummi-Gefühl im Körper, z.B. Gummi-Beine, weiche Knie, wackelig
• Unwohlsein
• Schmerzen im ganzen Körper oder an einer/ mehreren Stelle/n, z.B. in Unterleib, Rücken, Extremitäten, Kiefer/Zähnen, Hals, Kopf, Gesicht, Weichteilen etc.; z.B. brennend, stechend, bohrend, dumpf, stumpf, ziehend, wandernd, ausstrahlend, pulsierend, wellenartig, klopfend
• Missempfindungen, komisches Gefühl/ Kribbeln/ Juckreiz/ Brennen/ Prickeln/ Stechen/ Taubheit/ Vibrieren/ Schauer/ Kälteempfindung/ Wärmeempfindung/ Schwellung(sgefühl)/ Überempfindlichkeit an einer/mehreren Stelle/n oder im ganzen Körper
• Grippeähnliche Symptome: laufende / verstopfte Nase, Halsschmerzen, Reizhusten/ trockener Husten/ Räuspern, Schmerzen, fiebrig, Grippe-Gefühl
• Störungen des Immunsystems, häufigere/ stärkere/ längere Erkältungen, Infektionen, Entzündungen oder Geschwüre
• (Pseudo-) Allergische Reaktionen/ Unverträglichkeiten/ paradoxe Reaktionen, z.B. auf Lebensmittel, Reinigungsmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Medikamente, Psychopharmaka
• Rebound: von früher bekannte Gesundheits-Beschwerden kehren zurück – oft stärker, häufiger oder verändert
• Atemnot, erschwertes Atmen, Kurzatmigkeit; Hyperventilation, zu tiefes/ schnelles Atmen
• Epileptische Anfälle, Krampfanfälle [sehr selten!]
• Verstärkter/ unlöschbarer Durst
• Vermehrter Speichelfluss/ Sabbern; Mundtrockenheit
• Gähnen, exzessiv
• Trockene/ brennende/ wunde/ blutende Schleimhäute, Aphten
• Wassereinlagerungen, Ödeme, Schwellungen
• Änderung der Beschaffenheit der Haare, Haarausfall, Haarbruch
• Fingernagelprobleme, Farbänderung der Nägel, weiche/ brechende Nägel, Rillen/ Furchen
• Vermehrt blaue Flecken/ Hämatome, verlangsamte Abheilung

Herz-Kreislauf-System, Blutdruck
• Herzklopfen, pochender/ lauter Herzschlag, Herzrasen, hoher Puls; niedriger Puls; schwankender Puls
• Herzstolpern, unregelmäßiger Herzschlag
• Herzschmerzen, Brustschmerzen, Druck auf der Brust, Brennen im Brustkorb
• Erhöhter Blutdruck, Blutdruckspitzen; niedriger Blutdruck; Blutdruckschwankungen

Nahrungsaufnahme, Verdauung und Ausscheidung
• Veränderung des Appetits/ Hungers/ Sättigungsgefühls; Verlust des Appetits/ Hungers/ Sättigungsgefühls; Essanfälle, Heißhungerattacken
• Übelkeit, Ekel, Brechreiz, Würgen, Erbrechen
• Schluckbeschwerden, Schmerz / Unbehagen beim Schlucken, Hals wie zugeschnürt, Speiseröhrenkrämpfe
• Aufstoßen, Völlegefühl, Sodbrennen, Säurereflux
• Verstärkter Harndrang; verringerter Harndrang; Inkontinenz; Harnwegsinfektion/ Blasenentzündung oder dafür typische Beschwerden; Überempfindlichkeit der Blase; Blasenentleerungsstörungen
• Verdauungsstörungen; Farb- und Konsistenzveränderungen des Stuhls; Durchfall; Verstopfung; Stuhlinkontinenz; Analkrämpfe
• Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Magen-/ Darmschmerzen; harter Bauch
• Aufgeblähter Bauch, Blähungen, Druck im Bauch, vermehrte Gasbildung
• sog. Roemheld-Syndrom (starke Blähungen / Gase, die innerlich den Magen-Darm-Trakt aufgasen und Organe schmerzhaft abquetschen)

Sinne und Sinnesorgane, Wahrnehmungen
• Veränderung von Sinneswahrnehmungen; übersteigerte oder abgeflachte Sinneswahrnehmungen
• Wahrnehmungsstörungen/ -verzerrungen; Illusionen, Trugwahrnehmungen, Erscheinungen; Wahrnehmen von Dingen, die andere Menschen nicht wahrnehmen
z.B. Gefühl von nicht stattfindenden Bewegungen; Eindruck, dass Wände/ Böden kippen; Gefühl, in eine Richtung gestoßen/ gezogen zu werden; nicht vorhandene Blinklichter sehen; Menschen erscheinen flach/eindimensional; Wahrnehmung von Gerüchen, die andere nicht wahrnehmen…
• Überempfindlichkeit der Sinne, erhöhte Reizempfindlichkeit, Reizüberflutung: Geräusch-/ Lärmempfindlichkeit, Lichtempfindlichkeit, Berührungsempfindlichkeit, Geschmacksempfindlichkeit, Geruchsempfindlichkeit
• Verändertes Sehempfinden, verschwommenes/ unscharfes Sehen, Doppelbilder, Schwierigkeiten zu fokussieren, veränderte Pupillengröße, halb-transparente Fäden/ Punkte vor den Augen („mouches volantes“)
• Augenschmerzen, Druck auf den Augen, brennende/ tränende/ trockene/ entzündete/ rote/ glasige/ geschwollene Augen, zuckendes Augenlid, unwillkürliche Augenbewegungen
• Tinnitus, Klingeln/ Rauschen/ Pfeifen/ Brummen/ Knacken/ Sausen/ Klicken/ Schrillen/ Heulen/ Klopfen im Ohr
• Verändertes Hörempfinden, Gefühl gedämpfter/ blockierter Ohren, Gefühl einer teilweisen Taubheit
• Ohrenschmerzen, Ohrendruck
• Missempfindungen, komisches Gefühl/ Kribbeln/ Juckreiz/ Brennen/ Prickeln/ Stechen/ Taubheit/ Kälteempfindung/ Schauer/ Wärmeempfindung/ Schwellung(sgefühl)/ Überempfindlichkeit der Haut
• Hautveränderungen, Hautrötungen, Exzeme, Hautausschlag; Akne; trockene Haut, schuppige Haut, sich pellende Haut; stark fettende Haut; unreine Haut; Verlangsamte Wundheilung
• Veränderter Geruchs-/Geschmackssinn, Metallgeschmack im Mund
• Stromschlagartige Empfindungen im Gehirn oder/und Körper, „Elektroschocks“, Brain Zaps

Nerven, Muskeln, Skelett und Bewegungen
• Zuckungen/ Muskelzuckungen; unwillkürliche Bewegungen; Tremor (unwillkürliches, rhythmisches Muskelzittern); Tics (motorisch und/oder vokal)
• Bewegungsstörungen, motorische Diskoordination (Bewegungen können nicht wie gewollt ausgeführt werden); abnormale Bewegungsabläufe, ruckartige/ unrunde Bewegungen
• Gesteigerte Reflexe
• Muskelkater-ähnliches Gefühl, Muskelschmerzen, Muskelsteifheit, Verspannungen, Fehlhaltungen
• Verkrampfungen, Muskelspasmen, Krämpfe, Krampfanfälle
• Muskelschwund, Muskelatrophie
• Lähmungen
• Nervenschmerzen, Brennen der Nerven, neuropathische Schmerzen
• Akathisie, Bewegungsunruhe, Sitzunruhe, Bewegungsdrang; "Restless legs" - unruhige Beine
• Wirbel(säulen)beschwerden, Wirbel / Gelenke wie verhakt
• Gelenkschmerzen; knackende/ knirschende/ entzündete Gelenke

Kopf, Gehirn, Gleichgewicht
• Kopfschmerzen, Druck/ Spannung im Kopf, Migräne
• Gefühl, als ob das Gehirn „schwimmt“/ „schwappt“/ sich im Kopf bewegt
• Katergefühl
• Gehirnrasen, Gehirn läuft auf Hochtouren/ kann nicht abschalten
• Benommenheit, Sedierung
• Schwindel, Drehschwindel, "Augenschwindel" (Schwindel ausgelöst durch Augenbewegungen)
• Gleichgewichtsstörungen, Gangunsicherheit, Unsicherheit beim Stehen/ Sitzen, gestörte Koordination
• „Seekrankheit“, „Raumkrankheit“
• Zähneknirschen (vor allem auch nachts), Kieferpressen, Zahnschmerzen
• Zungenbrennen oder Kribbeln, Gefühl einer übergroßen Zunge, Gefühl schlechter Zungenkoordination

Regelkreise (Blutzucker, Hormone, Schilddrüse, Temperatur, Gewicht)
• Erhöhte, niedrige oder schwankende Blutwerte
• Niedriger Blutzuckerspiegel, Unterzuckerung; Erhöhter Blutzuckerspiegel; Schwankungen des Blutzuckerspiegels
• Hormonungleichgewichte, Hormonschwankungen
• Zyklusstörungen, Zyklusschwankungen, Vor-/ Zwischen-/ Nachblutungen, Schmierblutungen, Symptome ähnlich PMS, Menstruationsprobleme; Ausbleiben der Menstruation
• Veränderung oder Verstärkung der Absetz-Symptome zu Beginn / vor der Menstruation
• Anschwellen der Brust, Milchfluss (auch Männer),
• Schwankungen der Schilddrüsenhormone; Überfunktions-Symptome; Unterfunktions-Symptome
• Störungen der Temperaturregulierung: Hitzewallungen, verstärktes Schwitzen (teils unabhängig von der Temperatur), Schweißausbrüche; Fieber, Frieren, Kälteschauer, Frösteln, Schüttelfrost; schwankende Körpertemperatur, heiß und kalt im Wechsel
• Gewichtsverlust; Gewichtszunahme; Gewichtsschwankungen

Sexualität
• Sexuelles Desinteresse, gesteigertes sexuelles Interesse
• Sexuelle Funktionsstörungen; Erregungsstörungen, Erektionsstörungen, gestörte Lubrikation der Vagina; Vorzeitiger Samenerguss; Anorgasmie; Genitale Hypersensitivität, Vulvodynie, Libidoverlust, Frigidität
• PSSD
• Genitale Erregung ohne körperliche oder gedankliche Stimulation
• Inkontinenz beim Sex
Zuletzt geändert von sinua am Donnerstag, 24.11.16, 18:51, insgesamt 1-mal geändert.

Nospie
Beiträge: 459
Registriert: Dienstag, 29.01.13, 9:53
Hat sich bedankt: 624 Mal
Danksagung erhalten: 1099 Mal

Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

Beitragvon Nospie » Donnerstag, 29.12.16, 12:19

Hallo ,
ganz kurz auf einen Nenner gebracht:
GROßARTIG !

Die Liste habe ich mir etliche Male ausgedruckt und mein Mann
bringt sie (mit anderen Infos) "unters Volk" (sind auch Ärzte dabei :wink: ).
Danke !
LG
Nospie
6 Jahre SSRI
Juli 2012 - September 2012 grob reduziert abgesetzt (Arzt meinte :einfach weglassen,Absetzsymptome dauern ca 2 Wochen,
ignorieren Sie das ..........)

Seit Ende September 2012 auf Null
seither im protrahierten Entzug

_____________________________________
Wenn Du einen Rat brauchst,dann frage einen Erfahrenen und keinen Gelehrten :!:

"Going to a psychiatrist has become one of the most dangerous things a person can do."
- Dr. Peter Breggin

Vivi 66
Beiträge: 156
Registriert: Samstag, 16.05.15, 8:34
Wohnort: 32676 Lügde
Hat sich bedankt: 103 Mal
Danksagung erhalten: 121 Mal

Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

Beitragvon Vivi 66 » Montag, 02.01.17, 21:43

Hallo ihr lieben,
Gratulation zu der erfolgreichen Liste in der ihr viel Fleiß hineingesteckt habt. Ich finde dort etliche Symptome wieder, wo ich vorher nicht wusste, wenn ich es jemanden beschrieb, wie es in einem Wort ausdrücken könnte. Oft gibt es ja auch Symptome die nur bei manchen vereinzelt auftreten und jetzt in der Liste zu finden sind. Einfach große Klasse.
:party2:
Lieben Dank
Vivi
    [*]Diagnose 2000 Depressionen und Angstzustände Venlafaxin 150 mg
      [*]2012 Umstellung auf Cipralex 10 mg wegen Wirkverlust .
        [*]Ab September 2013 mit Heilpraktikerin Cipralex bis April 2014 ausgeschlichen.
          [*]Ab Juli 2014 immer nervöser und ängstlich. Des Öfteren Notaufnahme. Diagnose Angstzustände.
            [*]Seit Juli 2014 wieder 10 mg Cipralex kurze Besserung / Notaufnahme.
              [*]9 September auf 15 mg hochdosiert und 0,5 mg Lorazepam. Nach 3 Tagen Lorazepam durch 2z5 mg Lyrica ersetzt.
                [*]30 Oktober als Notfall in Klinik. Konnte nichts mehr essen nur noch nervös und am zittern.
                  [*]Umstellung am selben Tag auf 15 mg Mirtazapizn nach 3 Tagen auf 30 mg. Cipralex in 5 Tagen runter auf null Lyrica sofort auf null. Mir ging es sehr schlecht.
                    [*]Entlassung nach 6 Wochen trotz unruhiger Beine und manchmal zittern der Beine.
                      [*]Ende Dezember absetzen von Mirtazapin wegen Diagnosme Resles- leg Syndrom.
                        [*]Ab Januar bis April 2015 Venlafaxin 150 mg. Nur Nebenwirkungen. Diagnose Verträge keine SSRI.
                          [*]Am 27.04.2015 In 5 Tagen runter auf 37,5 mg auf Anraten Psychiologin. Starke Absetztsymptome
                            [*]Seit 28.04.2015 Valdoxan 25 mg.
                              [*]17.05.2015 Erster Kontakt mit diesem Forum und es geht Bergauf :) :fly:
                                [*]31.05.25 mg, leichte Absetztsymptome. Nach 16 Tagen Verschlechterung. Nach 19 Tag wesentlich besser.
                                  [*]02.07 es ist sehr warm. Leicht ängstlich, nervös, niedergeschlagen, Übelkeit. Abends frieren, zittern
                                    [*]03.07. Notaufnahme, Tropf bekommen. Verdacht auf Sonnenstich
                                      [*]Vitamin B komplex und Mariendiestel sofort abgesetzt
                                        [*]07.07.15 21,87.mg nach 10 Tagen leicht Absetztsymptome, nach 15 Tagen verstärkte Absetztsymptome, nach 18 Tagen extreme Absetztsymptome
                                          [*]11.07. Valdoxan auf 18,75 mg(3/4 Tablette)
                                          [*]10.08.Valdoxan auf 12,5mg (1/2 Tablette)erste Absetztsymptome, schlechter Schlaf, schwitzen, Übelkeit, Kopfschmerzen, nach 10 Tagen , im Wechsel zittern, frieren, Nase laufen,schwitzen, appetitlos,Morgendliche ängstlichkeit und unruhe in Wellen und immer im Wechsel mal leicht bis mäßig ausgeprägt.Seit 01.09. besser
                                          [*]07.09. Valdoxan runter auf 6,25 mg, kurz leichte Absetzsymptome
                                            [*]28.09 Valdoxan auf 0, leichte bis mäßig starke Wellen. Nach 4 Wochen auf 0 morgendliches erwachen mit Angst, schwitzen und zittern. Tagsüber manchmal Niedergeschlagen, nach 6 Wochen besser aber immer noch wenig Antrieb
                                              [*]24.11. 18,85 Venlafaxin
                                                [*]13.12 Venlafaxin 15,62 nach 14 Tagen schwitzen, leichtes zittern, ängstlich, Kopfschmerzen, übel, Gedankenkreisen alles im Wechsel, nach 4 Wochen besser
                                                  [*]25.01.16 12,5 mg Venlafaxin nach 20 Tagen absetztsymptome, antriebslos, Magenprobleme, leichtes schwitzen, Gedankenkreisen
                                                    [*]29.02.16 9,37 mg immer wieder antriebsschwäche und leichte Absetzsymptome
                                                      [*]28.03.16. 6,25mg
                                                        [*]26.04.2016. 3,12 mg, nach 9 Tagen Absetzsymptome: aufwachen mit Gedankenkreisen , Unruhe, schwitzen, Herzrasen, Magenprobleme
                                                        [*]15.05 Regel bekommen,mir ist zum Heulen bin total erkältet
                                                        [*]16.05 Antibiotikum Azithromycin für 3 Tage, mir geht es psychisch sehr schlecht. Mir ist nur noch zum heulen, kein Antrieb
                                                        [*]06.06 2,8 mg Venlafaxin. Symptome: gereizt, Zyklusstörungen, nah am Wasser gebaut, Magenprobleme
                                                        [*]04.07. 2,5 mg Venlafaxin, nach 3 Wochen leichte Neuroemutionen
                                                        [*]02.08. 2,0 mg nach 14 Tagen leichte Absetztsymptome( Neuroemutionen)
                                                        [*]30.08. 1,8mg(5 Kügelchen)nach 11 Tagen Übelkeit,leichtes zittern,Kopfschmerzen für 5 Tage
                                                        [*]26.09. 4 Kügelchen
                                                        [*]17.10 3 Kügelschen [*]07.11. 2Kügelchen [*]28.11. 1Kügelchen[*]23.01.auf Null: Neuroemutionen, Psychisch labil

                                                        Kittycat14
                                                        Beiträge: 118
                                                        Registriert: Samstag, 12.07.14, 17:00
                                                        Danksagung erhalten: 36 Mal

                                                        Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

                                                        Beitragvon Kittycat14 » Samstag, 07.01.17, 16:51

                                                        Klasse!! Ich habe nämlich vorher den trockenen Mund vermisst. Und vieles vieles erkläre ich mir jetzt erstmal nicht mehr mit meiner Grunderkrankung, sondern mit dem Absetzten!! Ich warte einfach, was am Ende noch da ist an Symptomen.

                                                        Toll !! Danke!!
                                                        Diagnosen: Somatoforme Störung seit Mitte 2013, Angst/Depression seit Sept. 2013/ Hashimoto seit Mai 2014/Small Fiber Neuropathie, chronische Erschöpfung seit 2016
                                                        Beschwerden: Sensibilitätsstörungen, Muskelschmerzen, Nervenschmerzen etc.

                                                        Risperdal 1mg: 11.9.20013 (Indikation: Angst/Depression) bis 14. Juni 2014
                                                        Seit 11.9.20013 Mirtazapin 30 mg
                                                        Seit Mai 2014 Schilddrüsenmedikament

                                                        Absetzen Risperdal:
                                                        Anfang Dezember, erster Absetzversuch von 1mg auf 0 gescheitert nach 2 Wochen (Angst)
                                                        Anfang Dezember mit Alprazolam begonnen (aufdosiert auf 3mal taglich 1mg) , regelmäßig 12 Wochen genommen, inkl. Ausschleichzeit. Stattdessen mit Pascoflair 425 begonnen (pflanzlich)
                                                        Mitte Dezember auf 0,5 mg Risperdal zurück (parallel).
                                                        Mitte März auf 0,25 mg reduziert
                                                        10. Juni abgesetzt

                                                        Parallel dazu (seit Mai) mit Schilddrüsenmedikament begonnen und aufdosiert.
                                                        Absetzerscheinungen: Angst, starke körperliche Symptomatik. Rückkehr meiner neurologischen Symptome stärker als zuvor.

                                                        EINEN MONAT NACH ABSETZEN HAT DAS MEDIKAMENT MEINE SEELE LOSGELASSEN. Durchhalten hat gelohnt.

                                                        Prednisolon
                                                        Mai 2016 3 mal 500 mg Urbanison intravenös
                                                        danach Ausschleichschema über ca 2 Monate
                                                        von 7,5 mg in 0,5 mg Schritten auf
                                                        aktuell 5 mg

                                                        Absetzen Mirtazapin (Seit 11.9.20013 30 mg):
                                                        28.2.2015:22,5 mg
                                                        08.3.2015: Beginn Absetzsymptome: abends: Angst , ztw. Depression, Nerven liegen blank - tagsüber o.k.
                                                        09.03.: Wegen starker Symptome nochmal aufdosiert auf 26,5 mg: dann starkes Anfluten und totaler Nervenzusammenbruch
                                                        10.03.: Wieder zurück auf 22,5 mg
                                                        25.8.: Reduktion auf 18,75 mg
                                                        15.10.:Reduktion auf 15 mg
                                                        Pause
                                                        18.5 2016: 15 mg auf 11,25 mg
                                                        14.6. 2016: 11,25 mg auf 9,375 mg
                                                        29.6. 2016; 9,375 mg auf 7,5 mg
                                                        4.8. 2016: 7,5 mg auf 5,6 mg
                                                        17.8. 2016 5,6 mg auf 3,5 mg
                                                        6.8. 2016: 3,5 mg auf 1,75 mg
                                                        Seitdem habe ich den Krümel immer kleiner werden lassen
                                                        18.10.2016: 0mg....starke Absetzsymptome (Panik, Augenbrennen, Grübeln, Angst)
                                                        Wiedereindosierung:
                                                        22.10.2016: Umstieg auf Wasserlösmethode, 1,5 mg (starkes Anfluten und Kopfschmerzen..wohl zuviel)
                                                        23.10.2016: 0,75 mg. Immer noch starke Absetzsymptome, aber ich halte es aus..
                                                        11.12.2016: 0,6 mg (brennende Augen, Schluckkrämpfe...Schwindel)
                                                        25.12.2016: 0,45 mg (brennende Augen, Depression, Müdigkeit..)

                                                        Superriki
                                                        Beiträge: 27
                                                        Registriert: Mittwoch, 31.07.13, 18:37
                                                        Hat sich bedankt: 14 Mal
                                                        Danksagung erhalten: 19 Mal

                                                        Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

                                                        Beitragvon Superriki » Donnerstag, 12.01.17, 0:26

                                                        Hallo,
                                                        vielen Dank und ganz toll.
                                                        Ich nehme die Liste meiner Ärztin mit, sie ist für so etwas offen.
                                                        Liebe Grüße
                                                        ab 2009 bis 2014 150mg Doxepin

                                                        ab 2009 morgens 5mg Ramipril, 5mg Bisoprolol, abends 5mg Ramipril, 1,25mg Bisoprolol

                                                        2010 Valocordin-Diazepam 10mg als Notfallmedikament verordnet bekommen, bei Bedarf meist aller 3 Tage 20 Tropfen

                                                        Grund für Medikamente: Angstzustände, Panikanfälle mit Herz-und Brustschmerzen, Schmerzen im linken Arm und Kiefer, entstand Herzneurose, kribbeln in Gliedmaßen, Taubheitsgefühle und Rückenschmerzen, hoher Blutdruck

                                                        2012 bis januar 2013 Diazepam erfolgreich ausgeschlichen

                                                        Krankheitsängste entwickelt, Krebsangst

                                                        ab März 2013 Doxepin abgesetzt immer in 6,5mg Schritten bis zum Februar 2016 auf 15mg geschafft

                                                        Symptome in der ganzen Zeit :Extrasystolen, Magen-Darmbeschwerden, Unruhe, starke Nervosität, Beinzucken, Einschlafstörungen mit Hochschrecken und nicht atmen können und demGefühl Herz setzt aus
                                                        Brustschmerzen, stechen im Brustbein, Stromschläge, Gefühl Herz setzt aus, Schlappheit
                                                        Februar 2016 Gebärmutterentfernung danach Angst wieder da ganz starker Schwindel

                                                        Juli 2016 sofort von 15 mg auf 50 mg (Extrasystolen nehmen zu)

                                                        3.8. 2016 reduziert um 6,5,mg
                                                        Symptome wie oben aber wieder da
                                                        30.8. 2016 um 5mg reduziert
                                                        starke Magen-Darmbeschwerden - aufdosiert
                                                        ab 3.9. 2016 wieder 5mg mehr jetzt auf 54,5mg Doxepin
                                                        ab 20.10 40 mg Doxepin und es ist nicht lustig im Moment :frust: :frust:
                                                        ab 15.11. um 5mg reduziert, jetzt 35 mg Doxepin
                                                        Extrasystolen weniger, Beinzucken weg :party:
                                                        leider mehr Krebsangst,
                                                        15.12. um 2,5mg Doxepin verringert
                                                        Es geht mir gut, vereinzelt Extrasystolen, etwas Schlafprobleme
                                                        5.1.2017 um 2,5mg Doxepin verringert
                                                        bis zum 8.1. geht es mir gut
                                                        starke Erkältung bekommen, extreme Muskelverspannungen, ständig Puls um 90
                                                        Unruhe, Muskelvibrieren und 11.1. Angstattacke
                                                        5.2. verringert um 2,5 mg auf 27,5mg
                                                        keine großen Probleme
                                                        manchmal leichte Nervosität
                                                        voller Freude am 5.3. auf 24,5 mg verringert
                                                        läuft super
                                                        kann schlafen
                                                        5.4. verringert auf 22mg
                                                        Schwindel, Ohrenrauschen, Schlaflosigkeit, inneres Zittern, Körperbeben, Übelkeit
                                                        Ich fühle mich wie ein Steinzeitmensch in ständiger Fluchtbereitschaft.

                                                        Horni
                                                        Beiträge: 628
                                                        Registriert: Donnerstag, 12.03.15, 11:22
                                                        Hat sich bedankt: 385 Mal
                                                        Danksagung erhalten: 950 Mal

                                                        Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

                                                        Beitragvon Horni » Samstag, 28.01.17, 13:51

                                                        Eine super Zusammenfassung der meisten Symptome.
                                                        Ein dickes Dankeschön.
                                                        Ich weiss nicht ob viele das kennen aber ich habe noch ein enormen Druck auf der Brust beim Absetzen. Manchmal so stark dass ich nicht gerade stehen kann.
                                                        Vielleicht könnte man das hinzufügen.
                                                        Vielen Dank nochmal.
                                                        LGhorni
                                                        "Berichtet euren Mitmenschen welche Verherende Wirkung Antidepressiva haben können und wie Verständnis los damit umgegangen wird."
                                                        Gebt uns eine Stimme!!!

                                                        Verküpfung zum Paroxetin Betroffenen Thread:
                                                        viewtopic.php?f=18&t=10777&hilit=Paroxetin+betroffenen

                                                        sinua
                                                        Beiträge: 287
                                                        Registriert: Montag, 16.02.15, 21:04
                                                        Danksagung erhalten: 501 Mal

                                                        Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

                                                        Beitragvon sinua » Montag, 30.01.17, 13:04

                                                        Hallo liebe Foris,
                                                        vielen Dank für eure Kommentare, ich freue mich, dass ihr die Liste hilfreich findet :) :D .

                                                        Horni, Druck auf der Brust findest du in der Liste unter "Herz-Kreislauf-System, Blutdruck".
                                                        (Es ist etwas schwierig mit der Einteilung in Kategorien, weil fast alle Symptome in mehrere Kategorien passen.)
                                                        Wenn du etwas Bestimmtes suchst, kannst du auch die Browser-Suchfunktion (Strg. + F und dann mit den Pfeilen/Dreiecken hoch und runter) benutzen.
                                                        Liebe Grüße,
                                                        Sinua
                                                        Mein Ausschleich-Thread

                                                        >Diagnose schwere Depression (rezidiv.) 2014 -> Klinikaufenthalte 4 Monate
                                                        Seit Sommer 2014 psychisch stabil bis heute dank Achtsamkeit

                                                        >Medikation + Nebenwirkungen (NW)
                                                        >11 Monate Venlafaxin ret. 300mg morgens - keine positive Wirkung bemerkt:
                                                        -dauerhaft: starke Kraftlosigkeit/Erschöpfung, extreme unstillbare Kopfschmerzen ("Venla-Kopfschmerz"), gestörte Temperaturregulierung, null Sexualtrieb
                                                        >zeitgleich 6 Wochen Lorazepam 2mg - nach kaltem Absetzen starke Einschlafstörungen
                                                        >dagegen zusätzl. 7 Monate Mirtazapin 15mg - wirkt anfangs "schlafanstoßend":
                                                        -dauerhaft: Schwindel/Gleichgewichtsprobleme leicht, selten mittel
                                                        ->Mirta deckelt die Venla-NW teilw. (bes. Erschöpfung, Venla-Kopfschmerz "nur" 1x/Monat)
                                                        >9 Wo. Pantoprazol 20mg als Magenschutz

                                                        >Absetzen Mirtazapin 15mg 12/2014-2/2015 (2 Monate): 11,25-7,5-3,75-0mg (zu schnell)
                                                        Symptome: extreme Erschöpfung/Kopfschmerzen/Übelkeit, Muskelschmerzen überall, Schwitzen - nur Dahinvegetieren
                                                        -> nach einigen Wochen Mirta-Entzug vorbei; Venla-NW wieder voll da -> stark eingeschränktes Leben

                                                        >Ausschleichen Venlafaxin ret. 300mg 3/2015-1/2016 (11 Monate): Reduktionen idR. alle 4 Wochen: 250-200-150-110-80-60-45-31-19-9,5-0mg, Symptome:
                                                        -bei jeder Reduktion: "Venla-Kopfschmerz" extrem - oft tagelang, meist mehrmals; wochenlang: Durchfall/Erschöpfung extrem, hohes Schlafbedürfnis
                                                        -bei den meisten: Zyklusschwankungen/-störungen; Übelkeit; Schwindel; gestörtes Hunger- u. Sättigungsgefühl; Unwohlsein/erschwerte Achtsamkeit; viel Durst
                                                        -bei einigen: Einschlafstörung; zusammenhängende/bewusste Träume; Gefühl Blasenentzündung; 2x Panik "ich halte die Kopfschmerzen nicht mehr aus"
                                                        -bei einer: Konzentrationsprobleme/Wortfindungsschwierigkeiten/Vergesslichkeit; leichte Absetzgrippe 2 Tage
                                                        -> Leben stark eingeschränkt, wäre nur wenige Tage arbeitsfähig gewesen
                                                        -> Besserung aller Nebenwirkungen


                                                        >Nach dem Absetzen: sehr langsame Normalisierung ohne Medikamente
                                                        -erste Monate: übliche Symptome s.o., Durchfall + Erschöpfung langanhaltend; kurz Sport -> Verstärkung Symptome; ungewöhnlich starke+lange Erkältung; Venla-Kopfschmerzen
                                                        -ab 4. Monat: durch noch mehr Schonung Besserung Durchfall u. Erschöpfung; monatelang erhöhtes Schlafbedürfnis; leichte Trigger -> Entzugssymptome; Zaps/pulsierende Schmerzen vom Hals ausgehend; Zyklusschwankungen/-störungen
                                                        -ab 6. Monat: stärkere/mehrere Trigger -> Entzugssymptome; Einschlafstörung; starke+lange Erkältung; sehr kurzer Ausdauersport -> wochenlange Symptom-Welle + verstärkte Schlafprobleme; keine Venla-Kopfschmerzen mehr, stattdessen ab hier Migräne
                                                        -ab 8. Monat: wochenlang Schwindel-Schwäche; Einschlafstörung sehr langsame Besserung; Durchschlafstörung eher kurz
                                                        -ab 10. Monat: weiter langsame Besserung des Grundzustandes, nur noch starke Trigger (zB. Zyklusende) lösen Entzugssymptome aus; Ernährungsumstellung (Ketose) Ende 10. Monat triggert Symptome und verschlechtert Grundzustand bis in den 14. Monat hinein, dann langsamer Übergang in Fenster
                                                        -Ernährungsumstellung (ohne Ketose) im 16. Monat beseitigt Absetz-Durchfall ohne zu triggern, seitdem schnellere Besserung des Grundzustandes, Migräne abgemildert
                                                        -ab 20. Monat wieder welliger, aber nicht mehr so tief wie vorher

                                                        navarrese
                                                        Beiträge: 203
                                                        Registriert: Samstag, 16.04.16, 23:35
                                                        Hat sich bedankt: 473 Mal
                                                        Danksagung erhalten: 429 Mal

                                                        Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

                                                        Beitragvon navarrese » Freitag, 10.03.17, 8:47

                                                        Danke für diese super Liste!
                                                        Aber schockierend, vieles habe ich garnicht mit Entzug in Verbindung gebracht :shock:
                                                        LG, Alice
                                                        Diagnose : Ptbs
                                                        Reaktive Depression

                                                        Seit 2008 : Paroxetin 40mg
                                                        Ab März 2016 Reduktion
                                                        Unwissentlich viel zu schnell. ......
                                                        Momentan bei 20mg

                                                        April 2016......erste Entzugssymptome....mal mehr , mal weniger. ...

                                                        01.06.2016 : 15mg

                                                        immer wieder auf und ab....ich schaffe das
                                                        bis Mitte November auf 0 geschafft

                                                        Fr.3.3. 17 : die welt bricht zusammen
                                                        Panik, Herzrasen ,Luftnot Angst, Übelkeit, SCHLAFLOS,
                                                        Agressionen
                                                        Mo. 6.3 : vom Hausarzt Lorazepam und Atosli bekommen
                                                        nach Atosil wäre ich fast Amok gelaufen
                                                        Di. 7.3. : pschiatrischer Notdienst, Beratung

                                                        Dipiperon füer de Tag und bei Bedarf
                                                        Zoplicon für die Nacht

                                                        Fr.10.03.: EINDOSIERUNG Paroxetin 1mg
                                                        So.12.03. heftigste Krise

                                                        Psychiatrische Ambulanz : Beratung und Umdosierung
                                                        ab
                                                        Mo.13.03. zur Nacht 40mg Dipiperon/ bei Bedarf) und 0,5 Tablette Zopiclon
                                                        Paroxetin 2mg.
                                                        Do., 16.03. : 3mg Paroxetin
                                                        Seit 15.03. kein Zopiclon mehr!!!! :party2:

                                                        So, 19.03. : 5mg Paroxetin
                                                        Di, 21.03. : 6mg Paroxetin
                                                        Do, 23.03.: 7mg Paroxetin
                                                        Mo.27.03.: 8mg Paroxetin, 30mg Pipamperon
                                                        Do.30.03. : 9mg Paroxetin
                                                        Mo.2.04.: 10mg Paroxetin, 20mg Pipamperon
                                                        Mi.4.04. : " " , 10mg Pipamperon
                                                        Fr. 6.04.: " 0mg Pipamperon :fly:

                                                        jetzt erstmal Pause

                                                        Monalinde
                                                        Beiträge: 449
                                                        Registriert: Freitag, 21.01.11, 16:10
                                                        Hat sich bedankt: 560 Mal
                                                        Danksagung erhalten: 873 Mal

                                                        Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

                                                        Beitragvon Monalinde » Freitag, 10.03.17, 9:21

                                                        Hallo,

                                                        Es ist unglaublich, wie vielfältig die Absetzsymptome sein können. Leider auch noch nach dem Entzug bei manchen Betroffenen.
                                                        Ich gehöre auch dazu.

                                                        Trotzdem finde ich es irgendwie befreiend, zu wissen, dass es "nur" Absetzsymptome sind mit der Chance, dass sie einmal vorübergehen werden, auch wenn es lange dauern kann.

                                                        Ich denke mal, dass diese Symptomliste weit besser ist, als jeder Beipackzettel.

                                                        Die große Hilfe, die sie darstellt finde ich unschätzbar. Danke dafür!

                                                        Mona
                                                        2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg, ich habe in diesem Rahmen manchmal erhöht und reduziert
                                                        2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
                                                        Dezember 2012 auf Null abgesetzt, ausschleichend alle drei Wochen 10 Prozent der ursprünglichen Dosis

                                                        Diagnose: Depression und Angststörung

                                                        Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.

                                                        Zahlreiche körperliche Symptome:
                                                        (Tinnitus , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals, saures Aufstoßen, Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Stimmungsschwankungen, Hautausschläge, Angstzustände, Gelenkschmerzen, Schwindel))


                                                        2016: Nebenhöhlenentzündung, Schleim im Hals, Stimmungsschwankungen bzw. Neuroemotionen, Tinnitus, noch
                                                        leichte Schlafstörungen, lebhafte Träume, die wahrscheinlich meinen Tinnitus triggern, aber keine Albträume
                                                        mehr, Schüttelfrost

                                                        Minka
                                                        Beiträge: 67
                                                        Registriert: Sonntag, 12.03.17, 14:53
                                                        Hat sich bedankt: 9 Mal
                                                        Danksagung erhalten: 15 Mal

                                                        Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

                                                        Beitragvon Minka » Montag, 13.03.17, 20:17

                                                        Hallo ihr lieben
                                                        Das ist echt ne super Liste !

                                                        Ich habe leider erschreckend viele dieser Symptome.

                                                        Gehen Sie denn auch irgendwann wieder weg?
                                                        2008 - 2009 citalopram
                                                        Getauscht gegen Opipramol

                                                        Das bis Anfang 2014
                                                        Dann schwangerschaft

                                                        März 2015 nach der Geburt meiner Tochter
                                                        Wochenbettdepression

                                                        Juni 2015 Amitriptylin
                                                        Starke Nebenwirkungen aber konnte ein dreiviertel Jahr mit meiner Tochter alleine sein.

                                                        Da wegen hohem puls Mai 2016 Amitriptylin sofort raus.
                                                        Betablocker bekommen.
                                                        2 Monate später Valdoxan hat nichts gebracht
                                                        Während dessen Betablocker ausgeschlichen.

                                                        Oktober 2016 in der Klinik
                                                        Cipralex bekommen furchtbare unruhe gar nicht mehr geschlafen.
                                                        Dann direkt auf Mirtazapin 15mg
                                                        Kinnte schlafen
                                                        Starkes Restlesslegs wie bei den anderen nur überall und durchgehend bekommen.
                                                        Dazu Betablocker und Herzschutz.

                                                        Nach 2 Monaten Mirtazapin
                                                        Betablocker und Herzschutz in 3 Wochen ausgeschlichen da die Ärzte meinten es liegt daran.

                                                        Eine Woche später Mirtazapin
                                                        Von 15 mg auf 7, 5mg
                                                        Dann eine Woche später
                                                        Von 7, 5 mg auf Null.

                                                        1.Woche : starke Sedierung , Benommenheit
                                                        Druck im Kopf , schwindelig, leichte unruhe. ..

                                                        2. Woche: fürchterliche Bewegungsunruhe, weinen, Wut , Angst, schwindel, Wahnvorstellungen, Benommenheit , schwitzen, frieren, blitze stechen im kopf , Stromschlag im ganzen Körper. ..
                                                        J

                                                        buddy80
                                                        Beiträge: 52
                                                        Registriert: Donnerstag, 19.01.17, 16:57
                                                        Danksagung erhalten: 7 Mal

                                                        mal ne frage .....

                                                        Beitragvon buddy80 » Dienstag, 21.03.17, 16:09

                                                        Ich habe mal eine frage an euch .
                                                        ihr beschreibt ja absetzsymptome die man z.b. beim absetzen von paroxetin bekommt und was da alles passieren kann ....

                                                        Wie ist denn diese absetzSituation? Hat man dann ständig diese Symptome oder gibt es dabei auch Phasen am tag wo man sich normal fühlt ?
                                                        Mein Gedanke ist das es ständig da sein muss .

                                                        Was sagt ihr dazu?
                                                        Zuletzt geändert von buddy80 am Dienstag, 21.03.17, 16:49, insgesamt 2-mal geändert.
                                                        2004 Diagnose Morbus Basedow ( Therapie bis 2005 mit Favistan )

                                                        August 2005 eine Panikattacke bekommen während der Autofahrt.
                                                        Seit dem ist mein Leben aus den Bahnen

                                                        Dann verschiedene Antidepressiver bekommen .
                                                        u,a. Opipramol, Mirtazapin, Escitalopram , Tavor ( ab und zu ), Trevilor, Paroxetin

                                                        Trevilor 150mg von 2006 - Oktober 2011
                                                        Paroxetin 40mg von Oktober 2011 - Januar 2017

                                                        Aufgrund eines klinikaufenthaltes wurde vorgeschlagen Paroxetin zu tauschen .
                                                        dann kam Elontril 150mg für 3 Tage .
                                                        Wo ich nicht mit klar gekommen bin.
                                                        Paroxetin war zu dem Zeitpunkt schon 3 Tage raus .

                                                        Wieder zurück auf 20mg paroxetin und nächsten tag 30mg
                                                        Vom Ende Januar bis ende Februar. Habe ich 30 mg Paroxetin genommen.
                                                        Mir ging es zunehmend schlechter so das ich freiwillig in eine psychatrie gegangen bin.
                                                        Depressiv ohne ende , kam halt nicht mehr klar.

                                                        Jetzt bin ich seit Anfang letzter Woche hier in der Klinik

                                                        Ich habe eine generalisierte angststörung die mir das Leben zur Hölle macht .
                                                        ich komme in eine Tagesklinik um an mir zu arbeiten .

                                                        Paroxetin wurde abgesetzt innerhalb von 3 Tagen , begleitet durch tavor.
                                                        ab heute bekomme 30 mg cymbalta.

                                                        Die frau Dr. Meint es wäre wie das venlaflaxin und damit bin ich schon klar gekommen.

                                                        Mein wünsch ist einfach das es ohne große Komplikationen über die Bühne geht. Keiner weiß ob es das richtige ist . Nur der liebe Gott.

                                                        LinLina
                                                        Team
                                                        Beiträge: 4952
                                                        Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20
                                                        Hat sich bedankt: 14308 Mal
                                                        Danksagung erhalten: 7197 Mal

                                                        Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

                                                        Beitragvon LinLina » Dienstag, 21.03.17, 16:21

                                                        Hallo buddy,

                                                        ich hab deinen Beitrag mal hier dazu geschoben, es muss nicht extra ein neuer Thread dafür entstehen.

                                                        Absetzsymptome können kontinuierlich da sein, aber meistens schwankt es und die meisten haben auch Zeiten wo sie sich "normal" fühlen und keine/wenige Symptome haben.

                                                        Betroffene nennen das oft Wellen und Fenster, Wellen für die symptomstärkeren und Fenster für die symptomärmeren Zeiten. Beide können Minuten, Stunden, Tage, Wochen oder Monate andauern.

                                                        Erfahrungsgemäß werden irgendwann nach dem Absetzen die Wellen weniger und die Fenster dauern länger, bis die Symptome irgendwann ganz verschwinden. Wann und wie lange das jeweils geht ist indivuell ganz unterschiedlich.

                                                        Umso langsamer man absetzt umso weniger schwerwiegend und kürzer andauernd sind die Symptome erfahrungsgemäß.

                                                        Meist ist es ratsam, so langsam absetzen, dass die Symptome möglichst gering sind, und man soweit möglich vor dem nächsten Reduktionsschritt zu 80 - 90 % symptomfrei ist.

                                                        Bitte dazu auch unsere FAQ Absetzen lesen.

                                                        Liebe Grüße
                                                        Lina
                                                        Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

                                                        Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr heftig) und seit 8.2.2015 komplett abgesetzt :-)

                                                        Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.

                                                        Mein Medikamentenverlauf :schnecke: :
                                                        ► Text zeigen
                                                        Seit 31.10.2017: 0,45 mg Mirtazapin / Mein Thread

                                                        Hinweis:
                                                        Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

                                                        buddy80
                                                        Beiträge: 52
                                                        Registriert: Donnerstag, 19.01.17, 16:57
                                                        Danksagung erhalten: 7 Mal

                                                        Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

                                                        Beitragvon buddy80 » Dienstag, 21.03.17, 16:54

                                                        Aber ist es nicht fAkt je mehr man sich mit beschäftigt umso schlimmer ist es ?
                                                        Ich merke je mehr ich mich beschäftige umso schlimmer ist es .
                                                        2004 Diagnose Morbus Basedow ( Therapie bis 2005 mit Favistan )

                                                        August 2005 eine Panikattacke bekommen während der Autofahrt.
                                                        Seit dem ist mein Leben aus den Bahnen

                                                        Dann verschiedene Antidepressiver bekommen .
                                                        u,a. Opipramol, Mirtazapin, Escitalopram , Tavor ( ab und zu ), Trevilor, Paroxetin

                                                        Trevilor 150mg von 2006 - Oktober 2011
                                                        Paroxetin 40mg von Oktober 2011 - Januar 2017

                                                        Aufgrund eines klinikaufenthaltes wurde vorgeschlagen Paroxetin zu tauschen .
                                                        dann kam Elontril 150mg für 3 Tage .
                                                        Wo ich nicht mit klar gekommen bin.
                                                        Paroxetin war zu dem Zeitpunkt schon 3 Tage raus .

                                                        Wieder zurück auf 20mg paroxetin und nächsten tag 30mg
                                                        Vom Ende Januar bis ende Februar. Habe ich 30 mg Paroxetin genommen.
                                                        Mir ging es zunehmend schlechter so das ich freiwillig in eine psychatrie gegangen bin.
                                                        Depressiv ohne ende , kam halt nicht mehr klar.

                                                        Jetzt bin ich seit Anfang letzter Woche hier in der Klinik

                                                        Ich habe eine generalisierte angststörung die mir das Leben zur Hölle macht .
                                                        ich komme in eine Tagesklinik um an mir zu arbeiten .

                                                        Paroxetin wurde abgesetzt innerhalb von 3 Tagen , begleitet durch tavor.
                                                        ab heute bekomme 30 mg cymbalta.

                                                        Die frau Dr. Meint es wäre wie das venlaflaxin und damit bin ich schon klar gekommen.

                                                        Mein wünsch ist einfach das es ohne große Komplikationen über die Bühne geht. Keiner weiß ob es das richtige ist . Nur der liebe Gott.

                                                        Jamie
                                                        Team
                                                        Beiträge: 12714
                                                        Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
                                                        Hat sich bedankt: 14434 Mal
                                                        Danksagung erhalten: 18611 Mal

                                                        Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

                                                        Beitragvon Jamie » Dienstag, 21.03.17, 16:57

                                                        Hi buddy,

                                                        das ist ein großer Fehler.
                                                        Bitte nicht auf die Symptome fixieren!
                                                        Das verschlimmert wirklich alles.
                                                        Man horcht dann so in sich rein, dass jede Körperregung auf die Goldwaage gelegt wird - und schwuppdiewupp wird aus einer Mücke ein Elefant.
                                                        Ich empfehle jedem, seine Befindlichkeit kurz wahrzunehmen, sich anschließend zu sagen "Ok das kommt vom Absetzen, das geht auch wieder weg" und dann geistig einen Haken dran zu machen und sich nach Möglichkeit abzulenken.

                                                        Grüße
                                                        Jamie
                                                        ...........SIGNATUR...............


                                                        :arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


                                                        :!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


                                                        Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

                                                        -----------------------------

                                                        Infos über mich:

                                                        ► Text zeigen

                                                        ____________________________________________________________________________________________


                                                        Hinweis:
                                                        Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

                                                        buddy80
                                                        Beiträge: 52
                                                        Registriert: Donnerstag, 19.01.17, 16:57
                                                        Danksagung erhalten: 7 Mal

                                                        Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

                                                        Beitragvon buddy80 » Dienstag, 21.03.17, 17:13

                                                        Du sagst es. Genau das ist mein Problem. Ich merke wirklich das alles schlimmer wird und ich steigere miCh da rein und dem entsprechend geht es mit auch scheiße .

                                                        Ja genau das geht auch mal weg.

                                                        Ich habe aber neue verpasst bekommen wie schon geschrieben .
                                                        Cymbalta 60mg

                                                        ICh habe aber psychisch wirklich ne menge aufzuarbeiten.
                                                        Liegt nicht alles an den ad das weiß ich
                                                        2004 Diagnose Morbus Basedow ( Therapie bis 2005 mit Favistan )

                                                        August 2005 eine Panikattacke bekommen während der Autofahrt.
                                                        Seit dem ist mein Leben aus den Bahnen

                                                        Dann verschiedene Antidepressiver bekommen .
                                                        u,a. Opipramol, Mirtazapin, Escitalopram , Tavor ( ab und zu ), Trevilor, Paroxetin

                                                        Trevilor 150mg von 2006 - Oktober 2011
                                                        Paroxetin 40mg von Oktober 2011 - Januar 2017

                                                        Aufgrund eines klinikaufenthaltes wurde vorgeschlagen Paroxetin zu tauschen .
                                                        dann kam Elontril 150mg für 3 Tage .
                                                        Wo ich nicht mit klar gekommen bin.
                                                        Paroxetin war zu dem Zeitpunkt schon 3 Tage raus .

                                                        Wieder zurück auf 20mg paroxetin und nächsten tag 30mg
                                                        Vom Ende Januar bis ende Februar. Habe ich 30 mg Paroxetin genommen.
                                                        Mir ging es zunehmend schlechter so das ich freiwillig in eine psychatrie gegangen bin.
                                                        Depressiv ohne ende , kam halt nicht mehr klar.

                                                        Jetzt bin ich seit Anfang letzter Woche hier in der Klinik

                                                        Ich habe eine generalisierte angststörung die mir das Leben zur Hölle macht .
                                                        ich komme in eine Tagesklinik um an mir zu arbeiten .

                                                        Paroxetin wurde abgesetzt innerhalb von 3 Tagen , begleitet durch tavor.
                                                        ab heute bekomme 30 mg cymbalta.

                                                        Die frau Dr. Meint es wäre wie das venlaflaxin und damit bin ich schon klar gekommen.

                                                        Mein wünsch ist einfach das es ohne große Komplikationen über die Bühne geht. Keiner weiß ob es das richtige ist . Nur der liebe Gott.

                                                        Pulsatilla
                                                        Beiträge: 354
                                                        Registriert: Freitag, 18.11.16, 7:17
                                                        Hat sich bedankt: 381 Mal
                                                        Danksagung erhalten: 447 Mal

                                                        Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

                                                        Beitragvon Pulsatilla » Freitag, 24.03.17, 13:37

                                                        Liebe sinua,

                                                        Auch von mir ein ganz dickes dankeschön für diese fleissarbeit! Allerdings geschockt über die lange Liste bin.. . Dass sooo viele symptome auftreten können.. . Grundgütiger.. . :shock:

                                                        Lieb gruss Pulsatilla
                                                        "Wenn du als Pinguin geboren wurdest, machen auch 7 Jahre Psychotherapie aus dir keine Giraffe!" (Eckart von Hirschhausen)

                                                        ► Text zeigen

                                                        sinua
                                                        Beiträge: 287
                                                        Registriert: Montag, 16.02.15, 21:04
                                                        Danksagung erhalten: 501 Mal

                                                        Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

                                                        Beitragvon sinua » Mittwoch, 29.03.17, 12:37

                                                        Liebe Mit-Foris,
                                                        vielen Dank für euer Feedback :pillowtalk: . Wir freuen uns sehr darüber!

                                                        @Minka: Bei praktisch allen Betroffenen werden die Symptome mit der Zeit besser und verschwinden irgendwann ganz :hug: . Es kann nur keiner vorhersagen, wie lange es dauert. Siehe auch Linas Antwort.
                                                        Kennst du diesen Artikel viewtopic.php?f=50&t=11472 schon?

                                                        @Navarrese, Monalinde, Pulsatilla: Ja, so ging es mir auch.
                                                        Es sind so viele Symptome und so vielfältige, weil alle Vorgänge, die das Nervensystem steuert, betroffen sein können. Und da das Nervensystem so unglaublich viele Dinge im Körper regelt, können dort überall Symptome auftreten, wenn das Nervensystem durch das Absetzen aus dem Gleichgewicht geraten ist: viewtopic.php?f=19&t=9910 .

                                                        @buddy: Wenn du dich auf die Symptome konzentrierst und sie dann schlimmer werden, liegt das wohl auch daran, dass Stress/emotionale Belastung Symptomtrigger viewtopic.php?f=19&t=6442 sind, also Symptome tatsächlich verstärken können. Zusätzlich dazu, dass alles, worauf man sich konzentriert, meist stärker wahrgenommen wird.
                                                        Vielen ging es am Anfang so, aber man kann wirklich lernen, einen Umgang damit zu finden.

                                                        Viele Grüße und alles Gute,
                                                        Sinua
                                                        Mein Ausschleich-Thread

                                                        >Diagnose schwere Depression (rezidiv.) 2014 -> Klinikaufenthalte 4 Monate
                                                        Seit Sommer 2014 psychisch stabil bis heute dank Achtsamkeit

                                                        >Medikation + Nebenwirkungen (NW)
                                                        >11 Monate Venlafaxin ret. 300mg morgens - keine positive Wirkung bemerkt:
                                                        -dauerhaft: starke Kraftlosigkeit/Erschöpfung, extreme unstillbare Kopfschmerzen ("Venla-Kopfschmerz"), gestörte Temperaturregulierung, null Sexualtrieb
                                                        >zeitgleich 6 Wochen Lorazepam 2mg - nach kaltem Absetzen starke Einschlafstörungen
                                                        >dagegen zusätzl. 7 Monate Mirtazapin 15mg - wirkt anfangs "schlafanstoßend":
                                                        -dauerhaft: Schwindel/Gleichgewichtsprobleme leicht, selten mittel
                                                        ->Mirta deckelt die Venla-NW teilw. (bes. Erschöpfung, Venla-Kopfschmerz "nur" 1x/Monat)
                                                        >9 Wo. Pantoprazol 20mg als Magenschutz

                                                        >Absetzen Mirtazapin 15mg 12/2014-2/2015 (2 Monate): 11,25-7,5-3,75-0mg (zu schnell)
                                                        Symptome: extreme Erschöpfung/Kopfschmerzen/Übelkeit, Muskelschmerzen überall, Schwitzen - nur Dahinvegetieren
                                                        -> nach einigen Wochen Mirta-Entzug vorbei; Venla-NW wieder voll da -> stark eingeschränktes Leben

                                                        >Ausschleichen Venlafaxin ret. 300mg 3/2015-1/2016 (11 Monate): Reduktionen idR. alle 4 Wochen: 250-200-150-110-80-60-45-31-19-9,5-0mg, Symptome:
                                                        -bei jeder Reduktion: "Venla-Kopfschmerz" extrem - oft tagelang, meist mehrmals; wochenlang: Durchfall/Erschöpfung extrem, hohes Schlafbedürfnis
                                                        -bei den meisten: Zyklusschwankungen/-störungen; Übelkeit; Schwindel; gestörtes Hunger- u. Sättigungsgefühl; Unwohlsein/erschwerte Achtsamkeit; viel Durst
                                                        -bei einigen: Einschlafstörung; zusammenhängende/bewusste Träume; Gefühl Blasenentzündung; 2x Panik "ich halte die Kopfschmerzen nicht mehr aus"
                                                        -bei einer: Konzentrationsprobleme/Wortfindungsschwierigkeiten/Vergesslichkeit; leichte Absetzgrippe 2 Tage
                                                        -> Leben stark eingeschränkt, wäre nur wenige Tage arbeitsfähig gewesen
                                                        -> Besserung aller Nebenwirkungen


                                                        >Nach dem Absetzen: sehr langsame Normalisierung ohne Medikamente
                                                        -erste Monate: übliche Symptome s.o., Durchfall + Erschöpfung langanhaltend; kurz Sport -> Verstärkung Symptome; ungewöhnlich starke+lange Erkältung; Venla-Kopfschmerzen
                                                        -ab 4. Monat: durch noch mehr Schonung Besserung Durchfall u. Erschöpfung; monatelang erhöhtes Schlafbedürfnis; leichte Trigger -> Entzugssymptome; Zaps/pulsierende Schmerzen vom Hals ausgehend; Zyklusschwankungen/-störungen
                                                        -ab 6. Monat: stärkere/mehrere Trigger -> Entzugssymptome; Einschlafstörung; starke+lange Erkältung; sehr kurzer Ausdauersport -> wochenlange Symptom-Welle + verstärkte Schlafprobleme; keine Venla-Kopfschmerzen mehr, stattdessen ab hier Migräne
                                                        -ab 8. Monat: wochenlang Schwindel-Schwäche; Einschlafstörung sehr langsame Besserung; Durchschlafstörung eher kurz
                                                        -ab 10. Monat: weiter langsame Besserung des Grundzustandes, nur noch starke Trigger (zB. Zyklusende) lösen Entzugssymptome aus; Ernährungsumstellung (Ketose) Ende 10. Monat triggert Symptome und verschlechtert Grundzustand bis in den 14. Monat hinein, dann langsamer Übergang in Fenster
                                                        -Ernährungsumstellung (ohne Ketose) im 16. Monat beseitigt Absetz-Durchfall ohne zu triggern, seitdem schnellere Besserung des Grundzustandes, Migräne abgemildert
                                                        -ab 20. Monat wieder welliger, aber nicht mehr so tief wie vorher

                                                        Arianrhod
                                                        Beiträge: 956
                                                        Registriert: Sonntag, 15.11.15, 15:16
                                                        Hat sich bedankt: 1980 Mal
                                                        Danksagung erhalten: 2336 Mal

                                                        Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

                                                        Beitragvon Arianrhod » Mittwoch, 29.03.17, 13:32

                                                        buddy80 hat geschrieben:Aber ist es nicht fAkt je mehr man sich mit beschäftigt umso schlimmer ist es ?
                                                        Ich merke je mehr ich mich beschäftige umso schlimmer ist es .


                                                        ich glaube, da gibt es kein "man" , es kommt auf den Typ Mensch an, der du bist. Ich habe beispielsweise gerne alle Infos im voraus, weil ich dann sagen kann, aha, das ist das und das, aber ich warte nicht drauf und denke nicht dran.
                                                        Bei den Wechseljahren mache ich es so, dass ich mich gar nicht vorher informiere, weil das auch nicht gefährlich ist; ich denke , wenn was auftritt, werde ich es schon merken.
                                                        Meine Schwester beispielsweise das Gegenteil, die liest nicht mal Beipackzettel. Kaum liest sie es, spürt sie das Symptom auch schon, obwohl sie kein Hypochonder ist, doch mit Medikamenten hat sie die Schwierigkeiten.

                                                        Daher ist es veremutlich am besten, dass man von sich selbst abhängig macht, ob man alles auf einmal vorher liest oder erst mal abwartet, ob überhaupt ein Absetzsymptom auftritt und mich dann erst belese oder nachfrage, also wie man sich besser fühlt.
                                                        iebe Grüße Arian
                                                        2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

                                                        Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
                                                        hypomane Reaktion
                                                        wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


                                                        Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


                                                        Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
                                                        Schwere Supersensitivitätspsychose .

                                                        Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
                                                        Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

                                                        jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
                                                        u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
                                                        seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
                                                        Meinen Absetzbericht findet man hier:
                                                        http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447
                                                        Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

                                                        Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

                                                        Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
                                                        Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

                                                        Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

                                                        carlotta
                                                        Beiträge: 2324
                                                        Registriert: Dienstag, 17.04.12, 16:10
                                                        Hat sich bedankt: 4577 Mal
                                                        Danksagung erhalten: 4644 Mal

                                                        Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

                                                        Beitragvon carlotta » Mittwoch, 29.03.17, 13:52

                                                        Hallo Arian,

                                                        sicher ist es auch eine Typfrage, wie man mit eher schwierigen Infos umgeht.

                                                        Arianrhod hat geschrieben:Daher ist es veremutlich am besten, dass man von sich selbst abhängig macht, ob man alles auf einmal vorher liest oder erst mal abwartet, ob überhaupt ein Absetzsymptom auftritt und mich dann erst belese oder nachfrage, also wie man sich besser fühlt.

                                                        Allerdings wird es spätestens an dieser Stelle schwierig. Denn wie soll man wissen, dass man überhaupt langsam ausschleichen sollte, um einem Entzugssyndrom vorzubeugen, wenn man sich nicht rechtzeitig informiert? Von Behandlern erhält man leider viel zu oft keine validen Infos und im Beipackzettel steht (mittlerweile) zumindest etwas von schrittweisem Reduzieren.

                                                        Sehr viele hier sind ja überhaupt erst in diese elendige Situation geraten (ich auch!), weil sie keine oder unzureichend Ahnung davon hatten. (Ich hätte völlig anders abgesetzt, wenn ich gewusst hätte, wie's geht.) Und das kann Lebensjahre kosten. Denn wenn die Absetzproblematik erst mal da ist, kann es schon zu spät sein für eine Wiedereindosierung.

                                                        Früher habe ich Beipackzettel auch gemieden (mir wurde schon schlecht, wenn ich da hineingelesen habe), das würde ich aus heutiger Sicht nie mehr tun. Wenn man mit solch potenten Substanzen umgeht, sollte man m. E. wohl oder übel dazu frühzeitige Informationen einholen, der eigenen Gesundheit zuliebe.

                                                        Auch Nebenwirkungen lassen sich im Übrigen kaum einordnen, wenn man gar nicht weiß, dass es sie geben könnte. Und Behandler können dann viel erzählen, von wegen "Grunderkrankung" und so. :evil:

                                                        Liebe Grüße :group:
                                                        Carlotta
                                                        "For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


                                                        "We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)

                                                        Arianrhod
                                                        Beiträge: 956
                                                        Registriert: Sonntag, 15.11.15, 15:16
                                                        Hat sich bedankt: 1980 Mal
                                                        Danksagung erhalten: 2336 Mal

                                                        Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

                                                        Beitragvon Arianrhod » Donnerstag, 30.03.17, 15:19

                                                        Hallo Carlotta,
                                                        ich meinte das ein wenig anders. Man sollte sich darüber informieren, dass es Absetzsymptome geben kann und deshalb langsam absetzen, aber es tut nicht jedem gut, die ganze Latte der Absetzsymptome in Einzelheiten zu kennen.
                                                        Besonders wenn es nicht zu einem positiven Verhalten führt, wie beispielsweise langsamer ausschleichen, sondern nur noch Panik verursacht.
                                                        Ich hatte nach dem Absetzen von Neuroleptika einen You Tube Video über Spätdyskinesien gesehen und fand den sooo schrecklich. Also da hatte ich schon abgesetzt, aber die sagten in dem Video, dass man das auch noch Jahre NACH dem Absetzen bekommen kann. Ich lag wach und hatte voll die Angst , dass ich das kriege.
                                                        Das war eben kein bißchen sinnvoll und tat mir auch nicht gut.

                                                        (Hätte ich den Film geschaut, BEVOR ich NL verordnet bekommen habe, wäre es besser gewesen, denn dann hätte ich keinesfalls welche genommen).

                                                        Ich finde aber, dass es schwierig ist, die Balance zwischen Informiertsein und sich in Panik hineinsteigern zu finden.

                                                        liebe Grüße Arian
                                                        2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

                                                        Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
                                                        hypomane Reaktion
                                                        wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


                                                        Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


                                                        Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
                                                        Schwere Supersensitivitätspsychose .

                                                        Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
                                                        Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

                                                        jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
                                                        u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
                                                        seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
                                                        Meinen Absetzbericht findet man hier:
                                                        http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447
                                                        Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

                                                        Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

                                                        Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
                                                        Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

                                                        Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)


                                                        Zurück zu „Antidepressiva absetzen“

                                                        Wer ist online?

                                                        Mitglieder in diesem Forum: Anikke, Bing [Bot], padma, Rosenrot, Sommersprosse, Ululu 69 und 5 Gäste