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Opipramol absetzen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Maus 66
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Mittwoch, 29.03.17, 17:25

Hallo Mitleidende,
bin wieder voll dabei, mit Depersonalisation und Derealisation, Angst und Panikattacken und habe meinen Psychiater aufsuchen müssen... :shock:
Wieder mit Opipramol dabei, das Absetzen war wohl viel zu schnell.
Zur Not nachts 1/2 Zolpidem und zum Bedarf Promethazin.
Es geht mir so schlecht wie lange nicht mehr. Kann nicht mehr Auto fahren und auch nicht einkaufen, geschweige denn allein zum Arzt.
Hatte mich so sehr in eine Krankheit reingesteigert, Oavarialca, Blasenca wegen Blut im Urin und jetzt im Magendarm Trakt.
Ich MUSS zum Gastroententerologen, sonst dreh ich noch durch.
Mein Leben begann Ende Dezember, nach dem Absetzen von Opi am 5.12. zusammenzubrechen. Es fing schleichend an und steigerte sich ins Unermessliche.
Ich bin krank geschrieben, was auch nicht gut ist, da ich Gedankenkreisen um Krebs und Tod habe.
Ich bin so verzweifelt und alle Pläne, die ich hatte, kann ich nicht wahrnehmen.
Ich bin vorher immer unterwegs gewesen mit meinen Hunden, zu Konzerten, habe Trainingsstunden für Hunde gegeben, alles vorbei.
Bin innerlich total aufgewühlt und beobachte mich ständig, außerdem ist mir dauernd schlecht.
So, das war es... :zombie: :zombie:
Maus
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Aspirin Effect 500mg 1x wöchentlich
Bei Bedarf: Zolpidem 5mg, höchstens 1 x im Monat..zur Zeit ca 3x im Monat.....abgesetzt seit 12.5.2017!
Opipramol: seit 5.12.2016.. 0mg..seit dem 25.3. wieder 50-0-0-75... seit Ende März wieder 125mg..0-25-0-100!
Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
Seit 17.1.2016 Natürliches Progesteron: 0-0-0-200mg oral, seit 3 Wochen Blähbauch und Magen Darm Probleme..
früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
Transdermales Pflaster Estradot: 50mg..seit 2 Wochen 37,5mg...seit 1 Woche wieder auf 50mg!
Bei Bedarf 10mg Promethazin..abgesetzt
Seit 20.6. 2017!!
Opipramol: 0-50-0-100
Lyrica: 0-0-0-75
Seit 1.8. 2017!
Opipramol: 0-25-0-100
Lyrica:0-0-0-50mg
Seit 5.11. 2017:
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Seit 1.9.2017
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Donnerstag, 30.03.17, 13:32

Hallo Ihr,
ich werde mich mal zurückziehen, kann keinen Gedanken mehr sammeln.
Alles Gute für euch.
Grüße Maus
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 30.03.17, 16:23

Hallo Maus, :)

es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht :( .
Das klingt sehr anstrengend, was du da alles durchmachen musst.
Bitte pass auf dich auf und melde dich, wenn du Unterstützung brauchst :group: .

Grüß, ich schicke dir unseren Mister ADFD- Superhero vorbei :fly:
Jamie
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Donnerstag, 25.05.17, 14:36

Hallo Ihr,
ich wollte mich mal kurz melden, ich stecke gerade seit Wochen in der heftigsten Depersonalisation fest. Das macht mir große Angst und ich habe Angst verrückt zu werden oder dement oder, dass ich einen Tumor habe. Habe mit einer Psychotherapie angefangen und hoffe, es hilft mir, ich kann Menschen verstehen, die das nicht aushalten und sich umbringen. Es ist der reinste Horror... :cry:
Mein Leben ist irgendwie vorbei.. :(
Grüße Maus
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Ana19 » Donnerstag, 25.05.17, 14:45

Hey Maus,

dein Leben ist nicht vorbei ! es ist nur eine phase die vergehen wird!! gib dir Zeit! :hug:

ich stecke auch in einer schlimmen entzugsphase
und kann dir sagen das es absolut nichts bringt
sich so verrückt zu machen!!
akzeptieren und geduldig sein ! glaub mir ich weiß wie hart es ist !

ich schicke dir ganz viel kraft !!!
halte durch ! :sports:

lg Ana
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Leben ist zeichnen ohne Radiergummi

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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von sybsilon » Donnerstag, 25.05.17, 15:15

Hallo liebe Maus,

nein auch ich sage Dir, dein Leben ist nicht vorbei.
Hab Geduld es wird besser. Aber es dauert halt.
Der Körper hat sein eigenes Tempo.

Hatte auch über 2 Jahren heftig zu kämpfen. Seit 2 Wochen kann ich sagen, es hat sich wieder um ein Stück verbessert.
Dazu bin ich noch in den Wechseljahren. Es ist nicht leicht, aber hilft ja nix.
Es versteht auch außerhalb des Forums Keiner meinen Zustand.
Ist mir inzwischen aber auch egal. Ich mach mein Ding wie ich es kann und freue mich über kleine Erfolge.

Muss sagen, dass ich in den letzten 3 Jahren sehr viel über mich und Andere gelernt habe.

Halte durch und Kopf hoch.

LG sybsilon :hug:
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Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.

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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Mittwoch, 31.05.17, 13:02

Ana und Sypsilon,
danke fürs Mut machen, noch nie ist es mir in meinem Leben so ergangen, nur als ich in der Pubertät war, hatte ich auch Jahre schlimme DP Störungen, dachte nie, dass es nochmal so geballt kommt. Ich fühle mich isoliert,komme kaum an meine Gefühle, habe Angst, kontrolliere mich ständig, es ist furchtbar. Schlimme Konzentrationsstörungen, so dass ich glaube, ich werde verrückt oder dement. Wie eine Scheibe zur Außenwelt. Es kann mir keiner helfen.... :shock:
Habe mir einen Termin geholt bei Dr. Michal in Mainz, er ist Spezialist für DP.
Liebe Grüße Maus.. :zombie:
Aktuelle Medikation:
Aspirin Effect 500mg 1x wöchentlich
Bei Bedarf: Zolpidem 5mg, höchstens 1 x im Monat..zur Zeit ca 3x im Monat.....abgesetzt seit 12.5.2017!
Opipramol: seit 5.12.2016.. 0mg..seit dem 25.3. wieder 50-0-0-75... seit Ende März wieder 125mg..0-25-0-100!
Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
Seit 17.1.2016 Natürliches Progesteron: 0-0-0-200mg oral, seit 3 Wochen Blähbauch und Magen Darm Probleme..
früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
Transdermales Pflaster Estradot: 50mg..seit 2 Wochen 37,5mg...seit 1 Woche wieder auf 50mg!
Bei Bedarf 10mg Promethazin..abgesetzt
Seit 20.6. 2017!!
Opipramol: 0-50-0-100
Lyrica: 0-0-0-75
Seit 1.8. 2017!
Opipramol: 0-25-0-100
Lyrica:0-0-0-50mg
Seit 5.11. 2017:
Opipramol: 0-12,5-0-75
Seit 1.9.2017
Lyrica: 0-0-0-25
Thyroxin:100-0-0-0
Progesteron oral:
0-0-0-200mg
Estradiol50 transdermal
2x wöchentlich
Seit 3.12.2017
20mg Lyrica Lösung
Seit 5.12.2017
Opipramol:
6,25-0-0-75
Lyrica Lösung 20mg/1ml
Seit 26.1.18
0,4mg
Seit 3.2.2018
Opipramol
0-0-0 75mg
Seit 26.2.18
Pregabalin : 0
Seit 1.5.2018
Opipramol
0-0-0-68,75mg

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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 31.05.17, 16:56

Hallo Maus :hug: ,
es tut mir so leid, daß es dir so schlecht geht!

Schaffst du es evtl., deine Signatur noch zu aktualisieren - damit wir ein besseres Bild bekommen,
wo du momentan medikamentös stehst?!

Ich habe jetzt nicht deinen ganzen Thread im Kopf, aber bei dir war das, glaube ich, ein
Zusammenspiel aus so vielen Faktoren (SD, Geschlechtshormone, Opipramol u. Zolpidem).

Hat sich denn etwas gebessert durch die Opipramol-Wiedereinnahme oder ist es danach erst
so schlimm geworden?
Maus 66 hat geschrieben:nur als ich in der Pubertät war, hatte ich auch Jahre schlimme DP Störungen,
Wenn sonst keine Lebenslaufprobleme bzw Medikamenteneinnahme vorlag, spielten wahrscheinlich die
Hormone verrückt - so wie in den Wechseljahren auch :( !
Maus 66 hat geschrieben:Habe mir einen Termin geholt bei Dr. Michal in Mainz, er ist Spezialist für DP.
Ich habe mir mal die Vita von dem Prof durchgelesen, einschl seiner Arbeitsweise - das klingt ja ersteinmal nicht schlecht,
ich hoffe nur, daß er auch die Zusammenhänge zwischen Antidepressiva-Einnahme, SD-Problemen u. Hormonsubstitution
kennt. Ich drücke dir dafür fest die Daumen.

Liebe Maus, ich weiß jetzt nicht, ob ich dich das schon gefragt hatte - warst du denn schon mal bei einem
Endokrinologen? Oder bei Jemandem der sich mit bioidentischen Hormonen auskennt?
Ich stelle hier nochmal eine Liste ein, mit Ärzten/Therapeuten - vllt ist Jemand in deiner Nähe u. du magst dich
da erkundigen:Ärzte/Therapeutenliste bioidentische Hormone
Quelle: http://www.dr-scheuernstuhl.de

Meistens sind denen auch die Zusammenhänge mit SD u. teilweise auch die Auswirkungen der AD, bekannt.

Liebe Grüße von Anna
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Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
______________________________________________________________________________________
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen Anderer ergeben haben.

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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Mittwoch, 31.05.17, 18:57

Hallo Anna,
danke für deine Antwort, die Medis sind aktuell und das Buch von Frau Scheuernstuhl habe ich schon gelesen.
Durch Opi sind meine Ängste unterdrückt, aber schon noch da. Sonst hilft es mir beim Schlafen, es hilft nicht mehr so gut wie früher.
Also Jahre halte ich das nicht aus....Habe morgen wieder einen Termin beim Psychotherapeut, der gegen unpassende Medikamente ist.
Bin gespannt, ob es mir etwas nützt.

Ich bewundere alle, denen es noch schlimmer geht und es aushalten! :(
LG Maus
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Opipramol: seit 5.12.2016.. 0mg..seit dem 25.3. wieder 50-0-0-75... seit Ende März wieder 125mg..0-25-0-100!
Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
Seit 17.1.2016 Natürliches Progesteron: 0-0-0-200mg oral, seit 3 Wochen Blähbauch und Magen Darm Probleme..
früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
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Bei Bedarf 10mg Promethazin..abgesetzt
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Opipramol: 0-25-0-100
Lyrica:0-0-0-50mg
Seit 5.11. 2017:
Opipramol: 0-12,5-0-75
Seit 1.9.2017
Lyrica: 0-0-0-25
Thyroxin:100-0-0-0
Progesteron oral:
0-0-0-200mg
Estradiol50 transdermal
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20mg Lyrica Lösung
Seit 5.12.2017
Opipramol:
6,25-0-0-75
Lyrica Lösung 20mg/1ml
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0-0-0 75mg
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Montag, 24.07.17, 14:11

Hallo ihr Lieben,
wollte mich wieder einmal melden. Ich habe eine schreckliche Zeit hinter mir, mit etlichen Untersuchungen und Krankenhausaufenthalten, wegen körperlicher, aber auch psychischer Symptome. Ich war 3 Wochen wegen Angst und Depersonalisation in der Klinik. Dort bekam ich dann 150mg Opipramol und 75 mg Lyrica. Was mir sehr gut tat, waren intensive Gespräche mit der Psychologin und verhaltenstherapeutische Ansätze. Zur Zeit würde ich mich als stabil bezeichnen, aber nicht geheilt. Mein Ziel ist es, die Medikamente wieder langsam abzusetzen, so über Jahre würde ich sagen. Meine schlimme DP ging erst weg, als die Angst verschwand. Jetzt kann ich wieder Gassi gehen und einkaufen und auf Konzerte fahren. Nie wieder werde ich den Fehler machen, ein Antidepressivum so schnell abzusetzen. Was ich aber noch habe sind Konzentrationsstörungen und Gedächtnisprobleme, ich hoffe, es kommt von den Medikamenten und ist nichts anderes.
Ich habe eine Erfahrung gemacht, die evt für DR und DP Geplagte hilfreich sein kann, je mehr ich mich gegen die DP gewehrt habe, desto schlimmer wurde sie. Das hat meine Angst sehr verstärkt und natürlich auch die DP. Als ich sie annehmen konnte, als Schutz für mich, damit ich nicht alles so spüre, wurde sie deutlich besser. Ich fühle mich irgendwie noch sehr verletzlich und ich muss gut auf mich achten, damit ich stabil bleibe. Ich werde weiterhin eine Psychotherapie machen. Über Psychiater weiß ich jetzt, sie verschreiben Medis ohne groß nachzudenken, aber mit meinen Ärzten in der Klinik konnte ich wenigstens reden, was ich wollte und was nicht... :roll:
Ganz liebe Grüße an alle.. :wink:
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von padma » Dienstag, 25.07.17, 13:35

liebe Maus, :)

es tut mir leid, dass du eine so schlimme Zeit hattst. :hug:
Ich bin froh, dass du dich stabilisieren konntest.

Bekommst du denn jetzt im Anschluss an die Klinik weiterhin Psychotherapie? Das wäre bestimmt sehr wichtig.
Meine schlimme DP ging erst weg, als die Angst verschwand.
Das ist interessant und zeigt, dass die DP wirklich eine Schutzfunktion ist, wie du ja auch schreibst.
. Mein Ziel ist es, die Medikamente wieder langsam abzusetzen, so über Jahre würde ich sagen.
Ja, ich denke auch, dass es gut ist ganz langsam vorzugehen. Melde dich, wenn du soweit bist mit dem Ausschleichen zu beginnen. Wenn du magst natürlich gerne auch zwischendurch.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Dienstag, 25.07.17, 16:44

Hallo Padma,
danke für deine Antwort, das mit der Psychotherapie ist noch in Planung, denn da ist einiges schief gelaufen.. :frust:
Mit dem Ausschleichen werde ich beginnen, wenn ich ich mich stabil genug fühle.
Mein Psychiater ist jetzt in Urlaub und mein *angeblicher* Psychotherapeut ist entweder krank oder weg oder in Urlaub. Tolle Aussichten gell. Aber ich habe ja noch eine Hausärztin, die sehr verständnisvoll ist.
Ich wünsche euch allen hier viel Erfolg, bei allem, was ihr vorhabt. Ich habe gelernt, Geduld ist so wichtig und vor allem sich selbst liebhaben lernen, ist das Wichtigste! ... :wink:
GlG Maus
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Murmeline » Freitag, 28.07.17, 11:27

 ! Nachricht von: Murmeline
Thema von Quirk abgekoppelt: viewtopic.php?p=201452#p201452

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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Freitag, 11.08.17, 15:16

Hallo ihr Lieben,
wollte mich mal wieder melden, es geht mir einigermaßen und ich war gestern zum ersten Mal wieder arbeiten.
Allerdings habe ich gemerkt, dass ich mich total unter einer Glasglocke befinde und ich hatte Probleme, mich zu konzentrieren.
Das ist natürlich nicht gut, da ich mit Klienten Medikamente gerichtet habe und da muss alles stimmen... :x
Ich hoffe, das liegt an den Medis, ich nehme ja noch 125 mg Opipramol und 50mg Lyrica.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Medis mich abschirmen vor allem, besonders vor Gefühlen wie Angst, aber auch Freude und so.
Ich werde weiter versuchen zu reduzieren, aber gaaaaaaanz langsam..:D
Alles Gute für euch.. <3
LG Maus
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 11.08.17, 22:26

Hallo Maus,

Ich nehme zwar andere Medikamente als du aber diese Empfindungen, keine echten Gefühle mehr zu haben kenne ich sehr gut. Weder Freude noch Trauer kommen richtig bei mir an. Ich kann auch überhaupt nicht mehr weinen.
Diese Gefühlsverflachung ist eine häufige Nebenwirkung, in meinen Augen sogar die Hauptwirkung von ADs.

Ich hoffe, du schaffst trotzdem den Wiedereinstieg in den Job. Das bringt ja auch irgendwie wieder Normalität ins Leben und das ist ja das, was wir hier im Forum eigentlich alle wollen.
Pass aber trotzdem gut auf dich auf.

LG Ute
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Montag, 14.08.17, 11:44

Hallo Ute,
ich heiße auch Ute..;-)..danke für deine Worte, ja der Wiedereinstieg ist nicht so leicht wie ich dachte und ich frage mich auch ob ich das überhaupt noch will.. :frust:
Auf jeden Fall muss das Zeug weg(vor allem Lyrica) und ich mache auch noch eine Psychotherapie.
Dir wünsche ich viel Kraft und auch du pass gut auf dich auf.. <3
LG Maus
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 15.08.17, 12:31

Hallo Maus!
Ululu hat geschrieben: Diese Gefühlsverflachung ist eine häufige Nebenwirkung, in meinen Augen sogar die Hauptwirkung von ADs.
Da stimme ich Ululu zu, es ist eine mögliche unerwünschte Arzneimittelwirkung und sollte mit dem Absetzen besser werden. Hier gibt es eine Studie zu emotionalen Nebenwirkungen, zum Beispiel Abgestumpftheit durch ADs: viewtopic.php?p=132636#p132636

Alles Gute für die Psychotherapie, ich hoffe, Du kannst aus den Gesprächen gut was für Dich mitnehmen.

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re:Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Dienstag, 28.11.17, 21:11

Hallo ihr Lieben,
bin wieder aus der Versenkung aufgetaucht und ich fühle mich recht stabil. Aber ich war 3 Wochen im Krankenhaus im Juli, weil ich meine Gedanken nicht mehr ordnen konnte. Heute ist mir völlig klar, dass ich mich in einem massiven Opipramol Entzug befand. Mein Psychiater glaubt es mir langsam auch. Ich hatte alle Symptome, die man haben kann, meine Welt ist völlig zusammengebrochen, vor allem als ich mich in einem ständigen DP Zustand befand. Ich war sehr lange krank geschrieben, aber jetzt geh ich wieder arbeiten, meinen Hobby nach und reduziere in Minischritten meine Medis. Ich bin so wütend darüber, dass ich das einem Mann zu verdanken habe, der mir von der Harmlosigkeit von Antidepressiva erzählt und jetzt ist mein Leben nicht mehr wie es vorher war. Ich bin durch diesen erlebten Zustand seelisch sehr traumatisiert und ich weiß, dass wird nie wieder vergehen.
Gesprächstherapie mit einer guten Psychologin hat mir am meisten geholfen und leider wieder das Einnehmen von Opi... :frust:
Aber das werde ich wieder los, ich schwör's... 8-)
Ich nehme immer noch Progesteron, das natürliche Hormon tut mir sehr gut, ich schlafe wieder gut und bin ruhiger. Estradiol nehme ich auch, ohne geht gar nicht, da gehe ich die glatten Wände hoch.
So das war die Kurzform, ich melde mich jetzt wieder öfter.
Vielen dank für eure Tipps und dass ihr an mich gedacht habt.. <3
GlG Maus
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Opipramol: seit 5.12.2016.. 0mg..seit dem 25.3. wieder 50-0-0-75... seit Ende März wieder 125mg..0-25-0-100!
Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
Seit 17.1.2016 Natürliches Progesteron: 0-0-0-200mg oral, seit 3 Wochen Blähbauch und Magen Darm Probleme..
früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 29.11.17, 7:13

Liebes Mäuslein :) ,
herzlich willkommen zurück!

Ich habe deinen letzten Beitrag aus "Alternativen zu Psychopharmaka" hierher verschoben, so bleibt der Zusammenhang erhalten!
Maus 66 hat geschrieben:Aber ich war 3 Wochen im Krankenhaus im Juli, weil ich meine Gedanken nicht mehr ordnen konnte. Heute ist mir völlig klar, dass ich mich in einem massiven Opipramol Entzug befand. Mein Psychiater glaubt es mir langsam auch. Ich hatte alle Symptome, die man haben kann, meine Welt ist völlig zusammengebrochen, vor allem als ich mich in einem ständigen DP Zustand befand.
Viele Wege führen nach Rom u. für Jeden sind sie anders - manchmal muß man einen Umweg laufen - kommt aber letztendlich
trotzdem ans Ziel!
Maus 66 hat geschrieben: Ich bin so wütend darüber, dass ich das einem Mann zu verdanken habe, der mir von der Harmlosigkeit von Antidepressiva erzählt und jetzt ist mein Leben nicht mehr wie es vorher war. Ich bin durch diesen erlebten Zustand seelisch sehr traumatisiert und ich weiß, dass wird nie wieder vergehen.
So sind viele hier in die Psychopharmakafalle getappt - ich auch! :evil:
Dieses Erleben kann wirklich traumatisieren - aber ich denke, es ist möglich, das aufzuarbeiten und trotz dieser schlimmen Erfahrungen ein gutes u. schönes Leben zu führen.
Maus 66 hat geschrieben:Gesprächstherapie mit einer guten Psychologin hat mir am meisten geholfen und leider wieder das Einnehmen von Opi...
Das ist gut, daß du eine hilfreiche Gesprächstherapie bekommen hast u. wenn du dich jetzt erstmal mit dem Opi stabilisieren konntest, dann ist das auch in Ordnung.
Maus 66 hat geschrieben:Aber das werde ich wieder los, ich schwör's...
Mach' damit nicht zu schnell - wirklich erst richtig stabil werden!
Maus 66 hat geschrieben: Ich war sehr lange krank geschrieben, aber jetzt geh ich wieder arbeiten, meinen Hobby nach und reduziere in Minischritten meine Medis.
Das freut mich richtig für dich - bist du aktuell doch schon am Reduzieren?
Aus deiner Signatur geht hervor, daß du zusätzlich noch Lyrica bekommen hast?!
Bitte nicht beide Medikamente gleichzeitig absetzen! Evtl wechselseitig - aber immer die entsprechenden Stabilisierungsphasen
dazwischen einhalten.
Du kannst auch gern deine geplanten Absetzschritte hier mitteilen, so könnten wir gemeinsam mal drüberschauen, wenn du
es möchtest.

Bitte nicht vergessen, die Reduktionen in die Signatur einzutragen, dann haben wir gleich einen Überblick!
Dankeschön!

Das wird wieder werden - das schaffst du!

Liebe Grüße von Anna
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von neuling » Mittwoch, 29.11.17, 10:47

Hallo Maus,

es ist schrecklich was wir alle durchmachen müssen.

Habe gelesen das du in der Psychatrie arbeitest?

Bin auch durch Opipramol und kalt absetzen in die tiefste Hölle gekommen. Dann folgten Schlaftabletten und Mirtazapin weil ich überhaupt nicht mehr schlafen konnte.
Das ich im Entzug war war mir nicht klar.
Und dann nur noch Chaos. Zig Medikamente und wieder weg. Bis ich in der klapse gelandet bin.
Dort bin ich dann restlos fehlbehandelt worden. Haben mir eine Psychose angedichtet, weil ich behauptet habe das alles von den Medikamenten kommt.

Haldol. .........

Wahnsinn. Mir geht es schrecklich.
Hatte vorher nie psychische Probleme.

Soviel zu vertrauen in die Ärzte.

Hab noch ein kleines Kind. Und keiner glaubt mir.

Alles gute Mary
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Diagnose: keine- längere Krankheit, hab 10 Kilo ungewollt abgenommen, hab mich in eine Panik gesteigert, konnte nicht mehr schlafen, es stand Ms und borreliose im Raum. Bis heute nicht endgültig geklärt.
Stattdessen Beruhigungstabletten Opipramol bekommen. Zum ausprobieren!


Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
Haldol unter Androhung Gerichtsbeschluss
Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
Ca.4 Wochen lang an 1x Tavor erinnere ich mich
24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
Absoluter Wahnsinn was die mit mir gemacht haben .
Aussage : Wir sind ein Fachkrankenhaus vertrauen Sie uns! !
Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
Abilify reduziert ab 01.04.17 immer um 0,5mg
Von 3 mg auf 0
23.05.17 Abilify 0
Keine Medikamente mehr seitdem.
Aber mir geht es schrecklich.
Nach absetzen Mirta ging es besser und während Reduzierung Abilify auch.
Auf 0 dann wieder Horror vom feinsten.

2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
Wieder ohne.
27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
13.8.reduziert auf 0,1 mg
21.8. Auf 0
Keine Änderung der Symptome während Reduzierung.

Allerdings geht's mir immer noch ganz schrecklich. Hölle auf Erden. Bin zuhause.

Habe ALLE Symptome vor allem Kopf , Akathisie, Sehstörungen, Gefühl umzufallen, Gefühl das mein Hirn "ausschaltet". Es ist die pure Hölle! !!!

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