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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 29.12.17, 16:17

Hallo Yogi, :)

danke noch der Nachfrage, mein Weihnachten war sehr anstrengend aber das ist immer so.
Ich habe eine große Familie. :group:

Deine Hoffnung brauchst du nicht gleich verlieren, es werden sicher bald wieder bessere Phasen kommen.
Vielleicht reagierst du auf den anstehenden Wetterwechsel. Es soll ja ein kurzer und sehr heftiger Wärmeeinbruch kommen.
Ein sensibles ZNS kann da durchaus reagieren.

Das mit dem Sport musst du ausprobieren, vielen hilft das. Du solltest halt langsam anfangen.

LG Ute
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von carlotta » Freitag, 29.12.17, 16:40

Hallo Yogi,

allerdings kann Sport, überhaupt körperliche Anstrengung, auch Entzugssymptome triggern. Denn wenn die Anstrengung zunimmt, wird bspw. auch mehr Histamin ausgeschüttet, auch andere Stresshormone u. U. stärker. Darauf reagiert man häufig im Entzug in unangenehmer Weise.

Aber die Reaktionen sind eben auch individuell sowie auch die eigene entzugsbedingte Belastungsgrenze. Es gibt auch Betroffene, die gut damit zurechtkommen, die es ablenkt und denen es guttut. Es kann auch zeitweise - je nach Entzugsphase - unterschiedlich sein, wie man auf Sport/intensivere Bewegung etc. reagiert. Es kann auch Unterschiede je nach Sportart geben.

Grundsätzlich sind eher beruhigendere Bewegungsarten wie ruhigere Yoga-Richtungen etc. zu empfehlen, weil die das Potenzial haben, den Stresspegel zu senken.

Es ist richtig, dass Sport bei Ängsten, Depressionen etc. sehr hilfreich sein kann. Im Entzug gelten jedoch andere Regeln, weil es sich dabei ja nicht um eine psychische Störung, sondern um neurophysiologische Störungen, hervorgerufen durch medikamentösen Einfluss, handelt.

Wie gesagt, sind die Reaktionen sehr individuell. Man tut - wie auch bei der Ernährung, NEMs etc. gut daran, ganz vorsichtig zu beginnen, sich nicht zu überfordern und zu schauen, was möglich ist. Und eben Grenzen, die der Körper aufzeigt, gut zu beachten. Und sich zu schonen, wenn's nötig ist. :)

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von Eva » Freitag, 29.12.17, 18:51

Hallo Yogi,

ich kann mich nur anschließen: Neuerungen sehr vorsichtig angehen, auch sportliche Aktivitäten in guten Phasen erst einmal nur gebremst antesten und dann gucken ... Und auch zu den sich immer wieder einstellenden Wellen (und zum Glück auch Fenstern), glaube ich, dass sie mehr oder weniger noch eine Zeitlang kommen und gehen werden - jedenfalls, dass Dich das Suchen nach möglichen Auslösern im Grunde kaum weiterbringen dürfte.

Danke für Deine Nachfrage zu meinem Befinden; mir gehts im Großen und Ganzen so, dass ich nicht klagen möchte. Deine Ängste vor dem Sommer kann ich nachfühlen; ich selbst mag und vertrage keine Hitze. Aber ich versuche, mich mehr auf das Leben und das, was kommt, einzulassen und nicht so sehr meinen Befürchtungen voraus zu denken.

Bleib tapfer, es wird auch wieder besser. Bestimmt!

Lieber Gruß, Eva
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von Yogi0512 » Samstag, 30.12.17, 8:37

Guten Morgen
Nachdem es gestern wieder so heftig wurde und ich diese Nacht so effekte hatte mit leichten Alpträumen beschloss ich mal wieder hier zu lesen. Ich Habe z.b gelesen das ssri Entzug verzögert, Wochen bis Monate los gehen kann. Ich habe ja schon in den letzten Wochen und erst recht im Sommer schon teils heftige Symptome gehabt. Jetzt mache ich mir ein Kopf das das die ganzen 9 Monate nach Null nur Vorboten waren und jetzt erst der richtige Part kommt und der total Absturz in die Hölle usw. Ist es vielleicht nur so ein Denken weil Symptome sich immer anders anfühlen können und mal auch schlimmer oder ist da was dran?
Was ich noch erwähnen sollte hätte gestern Abend starke Wein Krämpfe wegen mein Sohn den ich seit Dezember 2015 nicht mehr sah. Meine ex hat ihn mir einfach entzogen. Sie war zuerst unbekannt 300 km weit weg gezogen ich erfuhr erst ein Jahr später wo sie ist. Bin Beim Anwalt aber kann momentan nicht kämpfen vor Gericht deswegen. Meine Hoffnung ist schon wieder gekippt. Weder verstehe ich die Texte verkehrt immer oder ich weiss nicht. Vielleicht hat jemand paar beruhigende Worte für mich.

Ich danke euch lieb.

Gruss yogi
Grunderkrankung Depression und Generalisierte Angststörung
Nach jedem Ende kommt ein Anfang. Und ich steh wieder auf. Ich lerne neu zu lachen, geb deine Hoffnung niemals auf.
2007-2014 citalopram 40mg
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Januar 2017 sertralin. Direkter Umstieg. 25,50,100.die 100 nicht Vertragen. 75mg über 4 wochen.dann auf 50 wegen Probleme Wo man nicht wusste ob Symptome der Krankheit oder Nebenwirkungen. Paar Tage ausgelassen aus angst. Jetzt aktuell 25 mg sertralin zum stabilisieren.
Seit 26.03.17 auf null mg sertralin (wegen angst vor der Wirkung)
Anfang April 2017 paar Tage citalopram. 5mg und 10mg
Verschrieben bekommen weil es 7 Jahre gut wirkte.
Angst Verstärkung. Zum Nachmittag besser. Seitdem ohne AD.
Anfang Mai 2017 valdoxan 25 aber nicht eingenommen.
Seit Vatertag 2017 teils auch Symptome bis in die Nacht. Gefühl das sich das Gehirn auflöst und nicht mehr da zu sein .Angst verrückt zu werden und abwesend zu bleiben. Angst geistig behindert zu werden.
November 2017
Teils Flashback ähnliche Effekte. Gehirn wirft einfach was im Kopf wo man oft nicht weiss ob erlebt, geträumt, oder ungewollt gedacht.
Gedächtnisstörung. Teils auch Gedankenblitze und Abreissen. Erlebtes schwer aufrufbar. Häufigkeit der Fenster wurde mal mehr. Stimmung öfter gut trotz symptome. Schlaf normal. Gewicht wieder wie vor der Tabletten einnahme. Mal das Gefühl wieder ins Leben geholt zu werden aber auch oft das Gefühl woanders hin zu verschwinden bzw total crash.
Teils Gefühl verwirrt zu sein .
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von Yogi0512 » Samstag, 30.12.17, 8:39

Hallo carlotta und Eva

Eure Beiträge wurden mir wieder erst nach dem absenden meines Beitrags angezeigt. Weiss nicht wie das koommt immer. Glaube wegen Handy.

Danke euch herzlich Gruss yogi
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von Yogi0512 » Sonntag, 31.12.17, 15:11

Hallo ihr lieben

Eine Frage bitte. Wie ist die Chance das ein benzo wie tavor oder lorazepam im Entzug vertragen wird bzw heftige kopfsymptome lindert? Ich meine hier auch gelesen zu haben das in Ausnahmefällen auch vom Team gefragt wird ob man sowas zuhause hat auch wenn es nicht gerne empfohlen wird. Also gehe ich von aus das die Chancen gut sind das die greifen noch? Noch würde es beruhigen da ich tavor da habe und wenn ich weiss im Notfall könnte es lindern ist ja ja natürlich nicht unbedingt beruhigend aber man weiss man kann selber handeln ohne das man denkt jetzt ist Feierabend durch heftige Symptome.

Ich danke euch allen für die Hilfe das ganze Jahr und wünsche euch einen guten Rutsch und alles liebe für das neue Jahr.

Grüsse yogi
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von Eva » Sonntag, 31.12.17, 15:46

Hallo Yogi,

das kann man ggf. nur ausprobieren, denke ich. Jeder hat andere Symptome, jeder reagiert anders. Und es ist NOCH ein Medikament, das auch wieder verkraftet werden will ...

Dir auch einen guten Jahreswechsel und ein besseres neues Jahr.

Liebe Grüße,
Eva
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von Luna » Sonntag, 31.12.17, 22:09

Yogi du kannst alles probieren an Pillen aber...

Am ende bist du abhängig, krank und noch mehr geschädigt. Das wäre doch nicht gut und wünschenswert.
Das Zeug musst du dann wieder entziehen und hast möglicherweise dann noch mehr Probleme.
Viel zu großes Risiko. Haben die Pillen nicht schon genug angerichtet?
Andere machen es nicht besser...im gegenteil.
Sieht man ja hier was das Zeug anrichtet.

Guten rutsch!
Zuletzt geändert von Luna am Sonntag, 31.12.17, 22:57, insgesamt 3-mal geändert.
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Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Mir geht es inzwischen gut bis auf paar Kleinigkeiten.
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Clarissa
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von Clarissa » Sonntag, 31.12.17, 22:22

Hallo Yogi.

Ein Entzug ist leider kein Spaziergang und verlangt schon Leidensfähigkeit und Durchhaltevermögen ab. Ein Benzo ist bestimmt nicht die Lösung. Gesetzt den Fall, es lindert Deine Kopfsymptome etwas: willst Du dann benzoabhängig sein als Nächstes?

Naja, ist Deine Entscheidung.

Viel Erfolg und VG von Clarissa.
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 02.01.18, 18:39

Hallo Yogi,

ich glaube, ich hatte es dir vor einer Weile schonmal geschrieben.

Benzos sind Notfallmedikamente, die meist gut helfen und vertragen werden.
Wenn man sie als Notfallmedikamente, also selten, nutzt, sind sie oftmals das kleinere Übel.
Bevor du also total abdrehst und in Angst und Panik versinkst, aus der du dann lange nicht mehr rauskommst, kannst du vorsichtig eine kleine Menge Tavor antesten.
Einen bleibenden Schäden wirst du dir damit nicht zufügen.

Ich wünsche dir schnelle Besserung und alles Liebe für das neue Jahr, auch wenn es für dich leider so schlecht beginnt.

LG Ute
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von Yogi0512 » Dienstag, 02.01.18, 18:56

Hallo und frohes neues allen

Silvester war der horror. Abends halb 10 ging der Stiefvater auf mich los. Eigentlich nie Probleme gross. Hatten uns gestritten und er presste mich gegen die Wand und hat mein tshirt zerrissen was meine Tochter mir schenkte. Ich verbrachte also den Jahres Wechsel alleine. Da war es noch aushaltbar. Gestern morgen schicke Kopf schmerzen aber konnte den Tag und Abend überstehen. Heute ging es ab als wenn mein Gehirn sich neu programmiert. Verwirrende Gefühle und alles was ich tat war paar Minuten später wie ein Traum. Alles komplett anders im Kopf. Wird der horror jetzt nach 9 einhalb Monate etwa noch schlimmer das ich bald ganz da liege?? Also zeitversetzt entzug verstehe ich ja aber ich bin doch schon paar Monate richtig dabei oder ist das wohl nur ne Welle mit anderen Kaliber die wieder nach lassen wird?komme mir vor als wenn mein Gehirn weg schwimmt mit verwirr Gefühle. Also fühlt sich nicht so an als wenn das mal besser werden könnte. Eher wie kaputt aber gestern war es zeitweise so als wenn das Gehirn normal werden will bzw es versucht hat.

Ich danke euch und liebe Grüsse yogi
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von Roxy » Dienstag, 02.01.18, 19:26

Hi Yogi,

oh Mann tut mir leid was du Silvester erlebt hast. Ist ja wirklich der Horror. Solche argen Stresssituationen sind natürlich eine Katastrophe im Entzug. Mich wirft die kleinste Stressunregelmäßigkeit völlig zurück/aus der Bahn. Das ist bei dir sicher auch passiert, wird aber wieder weggehen in den nächsten Tagen. Gönne dir Ruhe und tu dir was Gutes. Wünsche dir schnelle Besserung und Fortschritte in diesem Jahr!
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von Yogi0512 » Dienstag, 02.01.18, 20:47

Hallo roxy
Ich denke auch mal das es davon kam mein Körper war anderen Tag direkt wie gelähmt und hatte Bilder im Kopf davon beim aufstehen. Bestimmt starker trigger. Fühle mich voll verwirrt. Dement und keine ahnung was für ein durcheinander..... Hoffe dir geht's jetzt langsam auch besser in deinem Einzug. Schön von dir zu lesen.

Frohes neues dir wünsche Grüsse yogi
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von Roxy » Dienstag, 02.01.18, 20:56

Danke dir, Yogi.

Was soll ich sagen, wenn mal ein erträglicher Tag ist, dann kommt ein großer Knall und es ist wieder alles beim Alten. Ich trete seit Wochen auf der Stelle bzw erlebe heftige Rückschritte durch ständig belastende Situationen, denen ich einfach nicht entkommen kann.
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Beitrag von Yogi0512 » Dienstag, 02.01.18, 21:03

Hey roxy

Du arme. Fühlst Du Dich auch so wirsch im Kopf als wenn doof wärst oder sich selbständig macht ine Birne??
Gute schnelle Besserung dir.

Grüsse yogi
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von Yogi0512 » Freitag, 05.01.18, 14:50

Hallo ihr
Ich habe irgendwie das Gefühl als wenn mein Kopf immer komischer wird. Als wenn der sich ins abseits befördern will oder sonst was. Und ich dachte ich habe schon krasse Sachen im Kopf erlebt. Aber diesmal ein ganz anders Gefühl. Wird das von Monat zu Monat schlimmer desto weiter man von der Null weg ist? Wahrscheinlich will mein Kopf was regulieren oder so aber es fühlt sich momentan echt wie im abseits an. Wie Stumpf also abgestumpft im Gehirn. Das betrifft auch die Emotionen oft. Ich träume auch nachts vom dem Zoff Silvester. Mittwoch war soweit super gute Laune alles. Ich habe Angst das ich bekloppt werde oder ich geistig entgleise. Stirn ist auch verspannt bis in den Augen und in den Kopf hinein. Flashback ähnliche Symptome auch wieder häufiger. Also weder hat mich Silvester zu umgehauen und die Angst meine Familie verloren zu haben. Oder desto weiter das absetzen zurück liegt um so mehr dreht der Kopf ab. Als wenn hinter mir keine Vergangenheit liegen würde auch.

Ich danke euch liebe Grüsse yogi
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Teils Flashback ähnliche Effekte. Gehirn wirft einfach was im Kopf wo man oft nicht weiss ob erlebt, geträumt, oder ungewollt gedacht.
Gedächtnisstörung. Teils auch Gedankenblitze und Abreissen. Erlebtes schwer aufrufbar. Häufigkeit der Fenster wurde mal mehr. Stimmung öfter gut trotz symptome. Schlaf normal. Gewicht wieder wie vor der Tabletten einnahme. Mal das Gefühl wieder ins Leben geholt zu werden aber auch oft das Gefühl woanders hin zu verschwinden bzw total crash.
Teils Gefühl verwirrt zu sein .
Angst Geistig nicht mehr da zu sein

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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 05.01.18, 16:09

Hallo Yogi,

ich glaube, dass der heftige Streit an Sylvester dich stark triggern.
Habt ihr denn die Situation klären können und noch einmal darüber gesprochen, was vorgefallen ist ?
Wenn sich die Situation klären ließe, wäre das sicher eine große Hilfe für dich.

Leider ist man im verlängerten Entzug extrem sensibel und der Streit war ja offensichtlich sehr heftig.

LG Ute
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von Eva » Freitag, 05.01.18, 18:57

Hi Yogi,
Also weder hat mich Silvester zu umgehauen und die Angst meine Familie verloren zu haben
Wenn diese Möglichkeit schon in Dir auftaucht, dann ist da vermutlich auch etwas dran.

Ich erlebe Dich hier sehr verschieden, mal geradezu locker drauf und gut gestellt, dann wieder mutlos und verwirrt: Ein Spiegelbild davon, was sich bei Dir bzw. in Dir abspielt. Aber Du fängst Dich immer wieder, und darauf kommt es an!

Lieber Gruß, Eva
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von Yogi0512 » Samstag, 06.01.18, 7:42

Hallo Ute und Eva

Also ne Aussprache hat es noch nicht gegeben. Habe wohl mit meiner Oma jeden Tag telefoniert der das Haus noch gehört und auch in Zukunft Wohnrecht in einigen Zimmern hat wo sie eh rein lassen kann wen sie will. Und da ich da aufgewachsen bin hat meine Oma gesagt bin ich bei ihr immer willkommen. Stiefvater geht ihr wohl aus dem Weg weil er sich schämt. Aber die veränderte symptomatik im Kopf fing eigentlich schon nach Weihnachten irgendwie an. Silvester Abend vor dem Streit war es dann mal besser und Neujahr und diesen Mittwoch auch wohl. Ich denke aber das der Streit noch ne Schippe drauf Gehauen hat. Meine größte Sorge ist jetzt einfach der totale knock out oder Black out. Amnesie, weil es kommt mir leider so vor als wenn in mein Kopf nix mehr ist aus Gedanken blitze mal. In dieser Form nie erlebt. Das kann man auch garnicht beschreiben das Gefühl was da ist. Ob das zu verwirrt zählt oder Amnesie oder ne Zerstörung ist. Keine Ahnung. Das gute ist ja es ist kein Fall bekannt das das Gehirn zerstört wurde beim absetzen bzw kaltentzug. Ich werde wohl nicht die Ausnahme sein. Aber was passiert mit mein Gehirn grad wieder. Teilweise wiederhole ich mich in einem mündlichen Text 2 mal und solche Sachen. Naja Vergesslichkeit haben ja sowieso viele. Pseudo Demenz. Aber es ist nicht nur vergesslich. Abgestumpft im Kopf. Ich weiss auch nicht mehr wie man das erklären kann diese Symptome. Ich hoffe nur das ich irgendwann einen Weg daraus finde und wirklich ohne ssri leben kann. Es sah mal gut aus das ich es schaffen werde. Aber momentan nicht mehr.

Liebe Grüsse euch yogi
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2014-2017 cipralex 20mg (direkter Umstieg)
Januar 2017 sertralin. Direkter Umstieg. 25,50,100.die 100 nicht Vertragen. 75mg über 4 wochen.dann auf 50 wegen Probleme Wo man nicht wusste ob Symptome der Krankheit oder Nebenwirkungen. Paar Tage ausgelassen aus angst. Jetzt aktuell 25 mg sertralin zum stabilisieren.
Seit 26.03.17 auf null mg sertralin (wegen angst vor der Wirkung)
Anfang April 2017 paar Tage citalopram. 5mg und 10mg
Verschrieben bekommen weil es 7 Jahre gut wirkte.
Angst Verstärkung. Zum Nachmittag besser. Seitdem ohne AD.
Anfang Mai 2017 valdoxan 25 aber nicht eingenommen.
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitrag von Jamie » Samstag, 06.01.18, 9:28

Hallo yogi :)
Das gute ist ja es ist kein Fall bekannt das das Gehirn zerstört wurde beim absetzen bzw kaltentzug. Ich werde wohl nicht die Ausnahme sein.
So sieht´s aus! :)

Und wie auch schon jemand Anderes (sorry Name vergessen, wer das war) schrieb: Bei dir besteht ja durchaus nicht durchgängig brain fog, Gehirn Knock Out und Verwirrung, sondern du hast ja auch durchaus auch halbwegs normale und manchmal sogar richtig gute Phasen.
Das spricht nun wirklich nicht dafür, dass du einen nicht mehr reparablen Schaden hast.

Versuche dein Leben zu organisieren und Probleme aus dem Weg zu räumen, im Rahmen dessen, was möglich ist, sodass du auch psychisch wieder etwas weniger Druck verspürst.
Es ist manchmal heilsam im Äußeren Ordnung zu schaffen; da kann sich das Innere mitsortieren :roll: .

Viele Grüße, verliere den Mut nicht :group:
Jamie
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