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Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Luna
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon Luna » Freitag, 10.11.17, 12:28

Das habe ich dir doch auch mehrfach geschrieben, dass die Schäden heilen. Reparaturmechanismen sind in unseren Zellen vorprogrammiert. Klar muss man dem Körper helfen sonst blockiert man diese Reparaturen.
Ich war stark geschädigt und sehr krank. Massive Symptome, die ich dir nicht wünsche aber mir geht es inzwischen recht gut. Musste dafür viel tun und muss ich weiterhin aber es geht weiter Berg auf.
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.

Hier informationen, die mir immer wieder geholfen haben und helfen.
http://www.philosophie-des-gesundwerden ... /symptome/

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Clarissa
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon Clarissa » Freitag, 10.11.17, 12:38

Hallo Yogi,

Angst hin, Angst her: was willste denn machen als abwarten und hoffen und heilen?

Ja, es kann dauern - oder auch nicht, das weiss im Einzelfall halt keiner.

Versuche, Dich nicht so verrückt zu machen, gönn Deinem gestressten ZNS die Ruhe, die es dringend braucht.

Es geht vielen hier ähnlich wie Dir, Du bist doch nicht allein damit.

Verständnisvolle Grüße von sleepless.
bisher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

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Eva
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon Eva » Freitag, 10.11.17, 13:22

Yogi,

wir wollen alles "weg haben", ist doch klar! Geduldig ins Ungewisse zu warten ist etwas, das uns fast allen mit am schwersten fallen dürfte. Du versuchst permanent, Beweise und dadurch Beruhigung zu finden, aber das, was Dir hier gesagt werden kann, sind auch "nur" Aussagen, und wenn der eine User zwei Jahre lang Entzugsbeschwerden hatte, kannst Du trotzdem nur ein Jahr oder ein halbes oder weniger haben. Wenn 10 User ihre Beschwerden nie loswurden, kannst Du zu den 20 gehören, die sie losgeworden sind usw.

Vielleicht wäre es stattdessen ganz nützlich, die Botschaft hinter dem Ganzen zu suchen - verstehst Du, was ich meine?

Gruß, die Ponsi :)
Vorher hier als "Pons" geschrieben.

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Beginn Wasserlösemethode Bromazepam, Start am:
29.08.17 3,7 mg
25.09.17 3,4 mg
09.10.17 3,0 mg
21.10.17 2,7 mg
03.11.17 2,4 mg
15.11.17 2,1 mg
22.11.17 - Seit ein paar Tagen vermehrte körperliche Unruhe, Herzklopfen, Extrasystolen.
01.12.17 - Es wird langsam besser.
05.12.17 1,9 mg
08.12.17 2 x 500 mg L-Tryptophan - aufgrund des Gefühls, die Schlaflosigkeit bringt mich langsam um. :( Habe damit tatsächlich etwas Ruhe gefunden. Diese Ergänzung soll aber nicht zur Regel werden.

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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon carlotta » Freitag, 10.11.17, 14:59

Hallo Yogi,

Das alles hatte ich vorher ja nie. Was heisst das jetzt für mich das ich diese neuen Symptome jetzt mein Leben an der backe habe oder heilt das auch mal?

Dass Du das vorher nie hattest, sollte Dich doch eigentlich auch beruhigen. Deutlicher kann man ja nicht sehen, dass die Symptome entzugsbedingt sind.

Wir haben hier ganz oft Betroffene, deren Entzugssymptome ihren früheren Symptomen ähneln und die deswegen völlig verwirrt sind und annehmen, ihre frühere Problematik kehre zurück. Denn Entzug kann sich in völlig neuen Symptomen zeigen oder auch in bekannten (als Rebound).

Die Verläufe sind extrem unterschiedlich, wie Du auch schon gelesen hast. Man kann im Vorhinein nicht wissen, wie es sich entwickelt. Ich hatte Dir, glaube ich, auch schon geschrieben, dass Verläufe typischerweise nicht linear sind. D. h., es ist "normal", dass nach besseren Phasen wieder Einbrüche kommen - was meist schwer zu verkraften ist. Auch dass Symptome sich verändern.

Du bist noch nicht so lange auf null, auch wenn Dir das so scheint. Für einen SSRI-Entzug ist es nicht so lang. Denn das ZNS braucht oft richtig viel Zeit, um alles zu "reparieren". In den ersten zwei Jahren kommen oft die krassesten Symptome. Aber auch später können noch Wellen auftreten, die heftiger sind. Es kann auch schneller gehen, niemand weiß das.

Es gibt jetzt erst mal keinen Grund anzunehmen, dass das bleibend ist. Erfahrungsberichte aus der ganzen Welt zeigen immer wieder, dass sich auch Schwerstbetroffene erholen. Nur die Dauer variiert halt. Da braucht man leider Unmengen an Geduld. :schnecke: Aber auch diese Verzweiflung tritt im Entzug immer mal wieder auf, weil er eben auch traumatisierend ist. Versuch nur bitte, Dich davon nicht auffressen zu lassen, sodass Du selbst das Ganze weiter mit anheizt. Das wäre langfristig nicht gut. Man kann nur dran arbeiten, dem Ganzen ruhiger zu begegnen, von heute auf morgen geht das natürlich nicht. :hug:

Übrigens, Stress jeglicher Art kann heftig Symptome triggern. Von daher sehe ich da durchaus einen Zusammenhang mit dem Streit mit Deiner Freundin. Das ist dann einfach eine völlige Überforderung fürs ZNS, das verstärkt mit Symptomen reagiert.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)

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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon Yogi0512 » Samstag, 11.11.17, 19:25

Hallo an alle
Erstmal vielen Dank. Diese flashbacks hörten gegen 16 Uhr auf den Tag bis jetzt nur leicht zwischendurch mal gewesen. Konnte gegen ankämpfen. Gestern Abend und nachts eigentlich gutes empfinden auch mit Emotionen. Heute der Tag wie benebelt aber aushaltbar. Ich habe mich hier mal durch gelesen, u. A die Dame mit mit venla und benzos die in der Klinik ist. Also zum Vergleich ist das ja nichts. Krasse Geschichte da sehe ich erstmal obwohl sich meins auch schlimme anfühlt ne ganze ecke doch nicht so ausmass hat bei mir. Es gibt Menschen den geht es leider schlimmee. Das war mir nicht bewusst. Ich werde alles für tun das mein Körper es gut hat. Meint ihr paar gummi Bärchen wären bedenklich?? Ich flipp sonst aus irgendwie. So ein Heiss Hunger drauf. Habe mir mal Reis und mais Waffeln geholt. Sind ganz gut glaubig bis jetzt habe ich das richtig verstanden, nehmen wir an ich bin 2 Jahre Symptom frei und im dritten Jahr plötzlich ne starke Welle wie vorher? Demnach ist das ja doch ne lebenslange Angelegenheit oder nicht?

Danke euch lieb Grüße yogi
Grunderkrankung Depression und Generalisierte Angststörung
2007-2014 citalopram 40mg
2014-2017 cipralex 20mg (direkter Umstieg)
Januar 2017 sertralin. Direkter Umstieg. 25,50,100.die 100 nicht Vertragen. 75mg über 4 wochen.dann auf 50 wegen Probleme Wo man nicht wusste ob Symptome der Krankheit oder Nebenwirkungen. Paar Tage ausgelassen aus angst. Jetzt aktuell 25 mg sertralin zum stabilisieren.
Seit 26.03.17 auf null mg sertralin (wegen angst vor der Wirkung)
Anfang April 2017 paar Tage citalopram. 5mg und 10mg
Verschrieben bekommen weil es 7 Jahre gut wirkte.
Angst Verstärkung. Zum Nachmittag besser. Seitdem ohne AD.
Anfang Mai 2017 valdoxan 25 aber nicht eingenommen.
Seit Vatertag 2017 teils auch Symptome bis in die Nacht. Gefühl das sich das Gehirn auflöst und nicht mehr da zu sein .Angst verrückt zu werden und abwesend zu bleiben. Angst geistig behindert zu werden.
November 2017
Teils Flashback ähnliche Effekte. Gehirn wirft einfach was im Kopf wo man oft nicht weiss ob erlebt, geträumt, oder ungewollt gedacht.
Gedächtnisstörung. Teils auch Gedankenblitze und Abreissen. Erlebtes schwer aufrufbar. Häufigkeit der Fenster wurde mal mehr. Stimmung öfter gut trotz symptome. Schlaf normal. Gewicht wieder wie vor der Tabletten einnahme. Mal das Gefühl wieder ins Leben geholt zu werden aber auch oft das Gefühl woanders hin zu verschwinden bzw total crash.
Teils Gefühl verwirrt zu sein .
Angst Geistig nicht mehr da zu sein

Clarissa
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon Clarissa » Sonntag, 12.11.17, 6:58

Schimpf!

Hör doch bitte auf, darüber nachzugrübeln, was in zwei Jahren sein wird!

Und: weniger kämpfen gegen die Symptome, sie stattdessen annehmen, aushalten und wissen: sie gehen vorbei. Kämpfen stresst und triggert möglicherweise.

Ich halte paar Gummibärchen nicht für bedenklich, wenn Seele und Körper danach verlangen. Solange Du sie nicht tütenweise und als Alleinnahrung "konsumierst"!

Rauchen, hust, ist schädlicher!

Wenn Du Reiswaffeln magst, umso besser, ich persönlich kann den Dingern nichts abgewinnen :wink: .
Jeglicher Zwang führt zu nichts, weil man ihn nicht durchhält. Dann lieber ein paar Kompromisse ernährungstechnisch. Reiswaffeln und Co. heilen ja nicht auf der Stelle.
Gesunde und schonende Ernährung kann Deinen Körper aber langfristig unterstützen.

Weiter viele gute Einsichten und Erfolge wünscht sleepless.
bisher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

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Yogi0512
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon Yogi0512 » Sonntag, 12.11.17, 8:37

:wink: Hallo sleepless

Bitte nicht so laut schimpfen mein rechtes Ohr brummt. Hihi.
Naja wenn man im Hinterkopf hat das es sowas gibt mit das in paar Jahren nimmt das ja die motivation, obwohl man hier eigentlich gut erkennen kann im Forum das es von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist und es immer anders laufen kann. Auch was die Länge angeht. Vom daher ist es wohl besser mehr die positiven Sachen zuzulassen. Klappt nur nicht immer.
Naja ich habe von Kind auf gerne süsses gegessen so komplett alles direkt auf gleich weg nehmen wäre sehr schwer. Auch Weihnachten ohne mal ein Leckerchen das geht bei mir irgendwie nicht. Ich denke wenn es im Rahmen bleibt. Generell habe ich aber umgestellt auf frische Küche. Auch mehr an omega usw. Vitamine. Ich denke mal das kann dem Körper nur gut tun.

Danke herzlichst und lieben Grüße yogi
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon Ululu 69 » Sonntag, 12.11.17, 12:49

Hallo Yogi,

Wenn du dich insgesamt ausgewogen ernährst und keine Unverträglichkeiten hast, ist es absolut kein Problem zwischendurch auch mal was zu naschen.
Ich halte gar nichts davon, sich ernährungstechnisch so zu geißeln, dadurch schürt man doch den Heißhunger nur noch mehr und irgendwann hält man es dann nicht mehr aus und dann muss die ganze Tüte Gummibärchen dran glauben.
Wenn ich zur Zeit von der Arbeit komme, mache ich mir einen Kaffe und nehme mir einen Schokolebkuchen.
Das ist wie ein kleines Fest, ganz für mich allein.
Und ich weiß, dass das gut für mich, piepegal, ob da Zucker oder Weißmehl und Fett drinnen sind.
Das ist für mich Seelenfutter und gibt mir Kraft.

LG Ute
Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

Yogi0512
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon Yogi0512 » Sonntag, 12.11.17, 13:02

Hallo Ute,
Freut mich mal wieder von dir zu lesen .hoffe dir geht es gut ???
Ich war gestern bei Eltern und standen so viel naschsachen da rum und ich wurde irgendwie zickig wie ne Frau muss ich sagen .weil ich immer denke jetzt ,ich würde einen Fehler damit machen mal zu sündigen. Also habe ich nur meine maiswaffeln mit Frischkäse gegessen. Weil ich leider in Moment immer Danke apokalypse now bei allem was ich tue .natürlich ist gesunde Ernährung wichtig. Aber zwischendurch brauche ich das seelenfutter. Ich würde auch so gerne mal ein heiss Getränk wieder trinken .caro Kaffee oder heisse schoki. Aber wie gesagt immer Panik weil ich nicht weiss was ich mal vertragen habe oder nicht.

Liebe Grüsse an dich Yogi
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Eva
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon Eva » Sonntag, 12.11.17, 13:13

Naja wenn man im Hinterkopf hat das es sowas gibt mit das in paar Jahren nimmt das ja die motivation,

Nein, "man" hat das nicht im Hinterkopf, sondern "Yogi"! :P

Ich frag Dich ganz ernsthaft: Wie kann einem heute die Motivation nehmen, was in ein paar Jahren sein könnte? Mit dem Argument bräuchte man heute gar nicht aufzustehen, weil man ja auch in ein paar Jahren hops gegangen sein könnte. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass wir in ein paar Jahren noch fröhlich am Leben sind, so fröhlich, dass dieses Forum vielleicht sogar längst vergessen ist. :wink:

Lieber Yogi, viel mehr als an Deiner Ernährung solltest Du an Deinem Denken schrauben. Lebe HEUTE, was morgen geschweige denn in Jahren ist, weiß niemand.

Den guten Rat erlaubt sich :whistle:
Pons

P.S. Ich würde mir nie ganz die Freude am Naschen nehmen oder nehmen lassen. Klar solltest Du herausfinden, ob Du etwas nicht verträgst; es wäre widersinnig, wenn Du ausgerechnet das futtern würdest. Der Herbst braucht jedoch ein bisschen Sonne, auch im Magen. 8-)
Vorher hier als "Pons" geschrieben.

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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon carlotta » Sonntag, 12.11.17, 13:38

Hallo Yogi,

nehmen wir an ich bin 2 Jahre Symptom frei und im dritten Jahr plötzlich ne starke Welle wie vorher? Demnach ist das ja doch ne lebenslange Angelegenheit oder nicht?

Na, der längste mir bekannte Verlauf hat rund 11 Jahre gedauert. Das ist sehr lang, keine Frage. Aber von "lebenslänglich" kann man wohl noch nicht sprechen. Im Durchschnitt werden wir schon etwas älter. ;)

Wobei auch in solchen Fällen in der Regel nicht ständig Wellen an der Tagesordnung sind und die die Intensität der Symptome nicht durchgängig gleich. Es gibt also bestimmt mit der Zeit (auch längere) Phasen, in denen man nicht so eingeschränkt ist.

Ich glaube, es geht Dir darum, dass man das Ende nicht absehen kann und bei keinem Fenster schließlich weiß, ob nicht doch noch eine Welle folgt. Ich denke, dass ist einer der am "schwerverdaulichsten" Aspekte bei einem Entzugssyndrom. Bei div. anderen Erkrankungen kann man oft zumindest ungefähr die Dauer einschätzen, bei einem Entzugssyndrom nicht und das ist m. E. zusätzlich traumatisch. Aber wie Du richtig sagst, sollte man versuchen, nicht vom Schlimmsten auszugehen, denn es bringt einen nicht weiter, sondern zieht nur zusätzlich runter. Es muss ja nicht so extrem kommen, daher braucht man das ja auch nicht anzunehmen. Sicher hast Du recht, dass die positive Denkweise nicht immer leicht umzusetzen ist, speziell in Wellen eine Herausforderung. Aber wie ich oben schon sagte, man kann an der Akzeptanz und einer gewissen Gelassenheit der Symptomatik gegenüber nur immer wieder arbeiten. Das fällt einem sicher nicht in den Schoß. Und durch Verzweiflungsphasen sind hier schon einige gegangen, das darfst Du mir glauben.

Eine allmähliche Ernährungsumstellung/-Anpassung ist sicher sehr gut für Deinen Körper und unterstützt ihn im Entzug. Bei Zuckerbomben wie Gummibärchen würde ich mich zurückhalten bzw. wenn, dann wirklich nur selten in kleinen Mengen als gezielten Genuss. Normalerweise macht man die Erfahrung, dass Heißhunger auf Süßes mit der Ernährungsumstellung peu à peu nachlässt.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon Yogi0512 » Sonntag, 12.11.17, 14:32

Hey carlotta lange nicht gelesen doch wieder erkannt.
Ich habe mal meine Familie gefragt. Sie sagten wenn ich nicht sagen würde das ich das habe würde das nicht auffallen. Ich bin Haar genau der selbe wie die ganzen jahre sagten sie. Angst vor Krankheiten usw das war aber immer schon. Sie sagten auch meine Art ist alles wie früher. Ich bin ja von Natur aus Bischdn naja Spaß macher usw. Meine Eltern sagten jedenfalls keine Wesen Veränderung usw das muss wohl nur in meinem kopf sein ihrer meinung nach. Ich sage denen zwar oft habe grad eine Welle läuft kacke das kommt dann bei denen wie bißchen deprimiert rüber. Aber ich merke es doch im Kopf. Diese Effekte das fremde und keine ahnung was alles. Ich habe meiner Mutter letztens Sachen aus meiner Kindheit erzählt. Wo kommt das her? Es fühlt sich alles zu an als wenn mein Gedächtnis tot wäre. Benebelt kaum Bilder im Kopf also gezielte Bilder im Kopf holen. Wenn ich an gestern denken will läuft das auch kaum. Aber ich erzähle sachen wo ich 4 war. Alles sehr merkwürdig...man fragte mich auch letztens nach der iban und ausweisnumemr. Alles aus dem Kopf direkt ohne Versprecher. Das finde ich alles sehr komisch. Dann im Edeka Frischkäse kaufen schmeisst er mir den letzten Einkauf vom anderen Laden im kopf wo ich das selbe kaufe. Gehe am Briefkasten Post holen bekam ich Bilder von einem anderen Tag vor Monaten wo ich Post holte. Ich glaube mein Gehirn ist sehr durcheinander oder so. Ok es beruhigte sich zwar aber naja

Liebe Grüße yogi
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Seit 26.03.17 auf null mg sertralin (wegen angst vor der Wirkung)
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon Luna » Sonntag, 12.11.17, 14:47

Dein Hirn sortiert sich.
Nachdem ich Pillen abgesetzt habe war auch erstmal nur verwirrung...Horror pur aber später merkte ich nach und nach, dass mein Kopf gar klarer wurde. Ich konnte mir vieles besser merken usw. Mit Pillen saß ich irgendwie im dichten Nebel und kam nicht vorran. Ich lernte nix und drehte mich im Kreis. Irgendwie wie ein verlorenes Kind. Irgendwann, nach Pillen ,setzte immer mehr Klarheit ein und ein Drang so viel zu lernen und nachzuholen. Ich habe 15 Jahre mit Pillen was verpasst irgendwie.
Ich habe Spaß am lernen, interessen usw...
Das alles musste sich erstmal sortieren. Klar ich muss auch auf trigger achten... benebeln mich auch teils.

Ja dein Hirn usw sind durcheinander. Achte auf dich und es wird irgendwann alles gut.
Mehr kannst nicht machen und nicht verrückt machen...kannst es eh nicht rückgängig machen mit den Pillen aber du kannst dir helfen beim heilen und das nicht mit verrückt machen....
Ach und ja Nummern kann ich mir auch besser merken...das hatte ich früher nie mit Pillen.
Zuletzt geändert von Luna am Sonntag, 12.11.17, 15:47, insgesamt 2-mal geändert.
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15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
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Hier informationen, die mir immer wieder geholfen haben und helfen.
http://www.philosophie-des-gesundwerden ... /symptome/

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Yogi0512
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon Yogi0512 » Sonntag, 12.11.17, 15:23

Hey Luna

Die normale Gedächtnis Störung und Kopf leer hatte ich immer bei den deprimiert Episoden. Verschwand aber zeitgleich damit.. Dieses hier habe ich erst nach dem absetzen. Also klar denken konnte ich mit dem ssri eigentlich . War nur öfter leicht saurer geworden ging schneller mich wütend zu machen . Problem ist auch. Zwar ist meine Freundin nicht da weil wir eine fern Beziehung haben, aber wenn sie ist sehr wie soll man sagen. Hm. Sexuell sehr aktiv. Und wenn sie fährt habe ich dann öfters trigger. Aber nur für paar Stunden. Aber sie passt sich schon einigermaßen an muss ich sagen. Vorhin mußte ich mich mal kurz aufregen zack direkt leichten trigger habe jetzt erste mal gemerkt woher es kam. Vorher nie gemerkt. Ich leide ja leider auch unter verlustangst weil meine ex ziemlich viel scheisse gemacht hat. Habe da kurze Therapie deswegen gemacht aber sie war hin als sie wieder scheisse machte. Ich habe viel auf der Seele noch. Auch den tot von Opa im Januar. Da wurde ich gerade auf das gift sertralin eingestellt. Seitdem ging es ja bergab kaum getrauert usw.


Liebe Grüße yogi
Grunderkrankung Depression und Generalisierte Angststörung
2007-2014 citalopram 40mg
2014-2017 cipralex 20mg (direkter Umstieg)
Januar 2017 sertralin. Direkter Umstieg. 25,50,100.die 100 nicht Vertragen. 75mg über 4 wochen.dann auf 50 wegen Probleme Wo man nicht wusste ob Symptome der Krankheit oder Nebenwirkungen. Paar Tage ausgelassen aus angst. Jetzt aktuell 25 mg sertralin zum stabilisieren.
Seit 26.03.17 auf null mg sertralin (wegen angst vor der Wirkung)
Anfang April 2017 paar Tage citalopram. 5mg und 10mg
Verschrieben bekommen weil es 7 Jahre gut wirkte.
Angst Verstärkung. Zum Nachmittag besser. Seitdem ohne AD.
Anfang Mai 2017 valdoxan 25 aber nicht eingenommen.
Seit Vatertag 2017 teils auch Symptome bis in die Nacht. Gefühl das sich das Gehirn auflöst und nicht mehr da zu sein .Angst verrückt zu werden und abwesend zu bleiben. Angst geistig behindert zu werden.
November 2017
Teils Flashback ähnliche Effekte. Gehirn wirft einfach was im Kopf wo man oft nicht weiss ob erlebt, geträumt, oder ungewollt gedacht.
Gedächtnisstörung. Teils auch Gedankenblitze und Abreissen. Erlebtes schwer aufrufbar. Häufigkeit der Fenster wurde mal mehr. Stimmung öfter gut trotz symptome. Schlaf normal. Gewicht wieder wie vor der Tabletten einnahme. Mal das Gefühl wieder ins Leben geholt zu werden aber auch oft das Gefühl woanders hin zu verschwinden bzw total crash.
Teils Gefühl verwirrt zu sein .
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Eva
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon Eva » Sonntag, 12.11.17, 15:50

Hallo Yogi,

Ich habe viel auf der Seele noch. Auch den tot von Opa im Januar. Da wurde ich gerade auf das gift sertralin eingestellt. Seitdem ging es ja bergab kaum getrauert usw.

Vielleicht geht ja bei Dir - gefördert durch den Entzug - auch deshalb so viel im Kopf ab: weil Dir das alles noch "lieber" ist als große Trauer und das Hochkommen der seelischen Dinge? Auch Krankheitsängste setzen sich oft vor das Eigentliche, um zu verhindern, dass es gespürt wird. Das sind ganz normale Abwehrreaktionen, meine ich.

Die meiste Angst haben wir vor Gefühlen; eigentlich gehts IMMER darum, unangenehme, mit denen wir nicht umgehen können, zu vermeiden. Und PP drücken sie noch zusätzlich weg. Deshalb ist ja auch aufdeckende und verarbeitende Psychotherapie so wichtig, aber man muss sich natürlich auch drauf einlassen können.

Wieder nur so als Gedanke.

Gruß, Pons
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03.11.17 2,4 mg
15.11.17 2,1 mg
22.11.17 - Seit ein paar Tagen vermehrte körperliche Unruhe, Herzklopfen, Extrasystolen.
01.12.17 - Es wird langsam besser.
05.12.17 1,9 mg
08.12.17 2 x 500 mg L-Tryptophan - aufgrund des Gefühls, die Schlaflosigkeit bringt mich langsam um. :( Habe damit tatsächlich etwas Ruhe gefunden. Diese Ergänzung soll aber nicht zur Regel werden.

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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon Yogi0512 » Sonntag, 12.11.17, 16:22

Hey ponsi :D
Alles gut. Ich habe es nicht so aufgefasst.
Gestern Abend hatte ich mal wieder ein enkel Oma Abend wie damals bevor alles los ging. Mein Gehirn war zwar wie verspannt aber die Emotionen waren da und es war im grossen und ganzen ein guter abend gewesen mit ihr. Waren noch zusammen einkaufen kurz. Wenigstens gibt es abunzu Phasen wo man ein wenig runter kommen kann und etwas leben kann. Freitag wird wohl meine Freundin kommen. Bischen Nähe mal genießen. Kann nicht verkehrt sein. Habe mir grad Videos angeguckt wo ich letztes jahr oktober auf Jörg Bausch konzert war in Oberhausen. Ich konnte mal alles machen. Ich beneide jetzt andere Menschen. Für sie ist es selbstverständlich sowas zutun. Naja.

Aber eine Frage an alle. Meine Freundin bot mir an nächstes Jahr für ne Zeit zu ihr zu kommen zur weiter Stabilisierung. Was meint ihr dazu? Wird die andere Umgebung noch mehr Fremdheit ausrufen, weil ich mich ja teilweise hier auch etwas fremd fühle. Kann man im Entzug sowas schaffen ne Tour von 260 km? Wenn man etwas stabiler ist eventuell?? Sie sagte ich darf so lange bleiben wie ich will...ist das grosses Risiko was meint ihr alle dazu??

Grüße yogi
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon Eva » Sonntag, 12.11.17, 18:00

Hej Yogi,

ich meine, das kannst Du nur aus Deinem "Bauchgefühl" heraus, das Du zu der Zeit (!) hast, entscheiden. Der unsortierte Kopf dürfte da wohl eher im Weg sein. Dein Denkapparat kaut nun damit aber schon wieder fröhlich auf dem nächsten Zukunftsbonbon herum. :D Wie wärs mit Abwarten? :wink:

Von außen gesehen, kann es gut und richtig, aber eben auch fordernd und ungünstig sein. Gerade falls Ihr noch nie längere Zeit zusammen gewohnt habt, liegt natürlich ein Risiko darin.

Ich würde mir auf gar keinen Fall eine umgehende Rückzugsmöglichkeit versperren, falls Ihr das Wagnis eingehen wollt.

Andererseits kannst Du auch eine gute und hilfreiche Zeit mit ihr erleben, das lässt sich im Grunde einfach nicht voraussagen. Allerdings habt Ihr bei den kurzen Besuchen ja auch schon Stürme erlebt ... also, ich würde das Ganze eher verhalten angehen, wie gesagt, mit "Rückweg offen".

Mit Gruß
Ponsi :)
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon Yogi0512 » Sonntag, 12.11.17, 18:37

Hi ponsi

Ich danke dir. Es geht nur um ein längeren Besuch. Ich bleibe bei mir wohnen. Also besuch ende offen. Ausweichmöglichkeiten hat sie da. Sie geht auch stundenweise bald wieder arbeiten morgens. Das ist das geringste Problem. Wo ich noch gesund war bin ich solche Strecken ohne überlegen gefahren fast jedes Wochenende durch Deutschland. Diesmal überlege ich natürlich mehr Fach ganz klar. Zuhause habe ich momentan niemanden. Meine Tochter ist vorübergehen zu meiner Mutter... Wenn ich wüsste ob ich die Umgebung da vertrage hätte ivh aber viel Geborgenheit und alles auch.

Liebe Grüße yogi
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon Yogi0512 » Montag, 13.11.17, 11:22

Hallo ihr lieben

Ich drehe bald bestimmt durch. Der ganze Kopf sitzt zu und alles sieht so fotografiert aus nur blasser. Das fühlt sich schon fast wie ne Zerstörung an. Als wenn ich zum anderen Menschen verformt werde oder in einer anderen Welt lebe wie andere Menschen . Total mieses Gefühl was da geschieht.... Kommen eigentlich wenn man oft Fenster hatte, sie weiterhin laut Erfahrung?? Habe immer direkt schiss nie mehr eins zu bekommen weil sich das jedes mal anders grausam anfühlt. Letzte fenster hatte ich Samstag bis sonntag.

Danke euch und liebe Grüße yogi
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Re: Bitte um dringenden Rat ich verzweifel / Sertralin

Beitragvon Ululu 69 » Montag, 13.11.17, 16:00

Hallo lieber Yogi, :)

Ich bin mir sehr sicher, dass auch diesmal wieder Fenster kommen werden.
Leider neigt man in schlechten Zeiten zum Fatalisieren und Katastrophisieren. :evil:

Dein Gehirn scheint bei der Heilung hauptsächlich Probleme mit der Wahrnehmungsverarbeitung zu haben. Ich kann mir vorstellen, dass sich das total beängstigend anfühlt, zumal wenn man wie du dazu neigt, sich sehr genau zu beobachten.
Aber ich denke deine Erfahrung zeigt dir doch, dass sich das auch immer wieder verändert.
Vielleicht hilft es dir in deinen Wellen deinen Thread nochmal durchzugehen und Posts aus einer Zeit, in der du ein Fenster hättest, zu lesen.
Sich selbst glaubt man wohl am ehesten.
:D
Übrigens, Danke der Nachfrage letztens, mir geht es gut. :roll:
LG Ute
Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg


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