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Viele Grüße vom Team

Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Frakkivana
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon Frakkivana » Freitag, 01.09.17, 19:14

Danke Euch, Ihr Lieben!

Auch dieser Tag geht zum Glück vorbei.

Heute früh ging es mir so schlecht, dass ich nicht aufstehen konnte . Bekam dann doch ein Atosil. Wollte zwar Tavor, aber der Pfleger meinte, Atosil sei jetzt geeigneter.
Mir ging es so schlecht, dass es mir egal war .

Dann lag ich und wartete ab. Der Schwindel wurde stärker, aber die Panik liess nach. Nach einer halben Stunde kam der Pfleger und fragte nach. Ich sagte ihm, es sei nicht besser und ich könne nicht aufstehen.
Er erwiderte, wenn ich in einer Viertelstunde nicht vorne sei, sei das Frühstück weg.

Also das war dann weg. Mittagessen auch.

Ich hab erst nach der Einnahme über Atosil hier gelesen. Und war so sauer auf die Ärztin, weil wir das mit der Herzproblematik doch wirklich intensiv besprochen hatten.

Habe mich dann bei einer Schwester beschwert, auch darüber, dass ich bis 15.00 Uhr nichts zu essen und zu trinken bekommen hatte, obwohl die wussten, dass ich bettlägerig war.

Sie brachte mir dann freundlicherweise Tee und Wasser und Zwieback. War mir dann egal, dass da Gluten drin war.

Um 5 bekam ich dann eine Tavor.

Eine Stunde später 160:90 RR und 105 Puls

Schwindel und Gleichgewichtsstörungen unverändert.

Meine Schwester und mein Schwager kamen vorbei, ziemlich fertig vom Umzug. Der war wohl sehr chaotisch, jetzt sieht es im Büro schlimm aus und sie haben auch keine Fotos gemacht. Sie haben gesagt, ich wäre total durchgedreht, wenn ich dabei gewesen wäre. Bestimmt.

Ich musste so weinen als sie da waren. Alles kam hoch. Und das ist ja nicht wenig.

Sie haben mich dann rechts und links eingehakt und zum Abendessen geschleppt, denn richtig frei gehen kann ich auch mit Tavor nicht. Das ist beängstigend.

Trotzdem bleib ich jetzt hier und gebe dem ganzen eine Chance. Draussen wartet das Chaos und ich fühle mich dem nicht gewachsen. Überhaupt nicht.

Die Ärztin sehe ich erst Montag wieder. Bis dahin entscheide nun wie besprochen Ich, was ich nehmen will, und nicht der unfreundliche Pfleger.

Aber wenn ich weiter auf Tavor paradox reagiere mit hohem Blutdruck und Puls, dann kann ich es mir auch schenken. Die Panik geht zwar runter, aber der Kopf tobt weiter und ich kann nicht gehen.

Das ist so schwer, Ihr könnt das nachfühlen.

Meine Schwester meinte, ich soll nicht verzagen, ich sei ja in Sicherheit und die Ärzte wollen ja helfen. Es sei wichtig auch ein wenig zu vertrauen. Es dauert eh noch lange, bis ich wieder gesund bin. Das ist für mich schwer zu schlucken.

Und mit dem Vertrauen ist das so eine Sache. Das ist weg. Es wird schwer. Aber aufgeben kommt nicht in Frage.

Jetzt ist noch eine dritte Frau um Zimmer. Wir sind nicht so angetan von ihr, wir hatten uns zu zweit schon ganz gut eingespielt, sehen beide nicht fern und so....das ist jetzt anders.

Naja.

Ihr Lieben, ich hoffe es geht Euch so gut wie möglich und habt einen schönen Abend.
Danke für heute!

Ganz liebe Grüße Beate
18.04.2017
Neu hier im Forum

Seit 2001 Citalopram 20 mg wegen Schwindel und Angstzuständen.

2007 nach Schwächeanfall Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis
Eindosieren mit L-Thyrox bis auf 125 Mikrogramm
Insgesamt seit Einnahme von Citalopram 45 kg zugenommen

2015 Citalopram runterdosiert auf 10 mg, ganz gut.
Umstellung auf glutenfreie Ernährung. Daraufhin in 1 Jahr 20 kg abgenommen

2016 im Sommer wieder mehr Schwindel. Dann kamen Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, Einschlafprobleme und "Blitze im Kopf " dazu.
Machte mich arbeitsunfähig.

Psychiater stellte um auf Escitalopram 5mg
L-Thyrox von 125 auf 100 Mikrogramm reduziert
Keine Änderung der Symptomatik.

Oktober 2016 EKG beim Kardiologen. QTc-Zeit verlängert. Er riet zum Absetzen von Citalopram

Nach ärztlichem Rat erst im November 4 Wochen lang jeden 2. Tag Escitalopram 5 mg, im Dezember noch jeden 3. Tag, ab Januar dann ganz aufgehört.

Seitdem kontinuierlich immer schlechterer Zustand.
Dauerrauschen im Kopf, Dauerschwindel, Benommenheit, Wattegefühl, Schwäche, Angst , Brain zaps, Schlafprobleme , Unfähigkeit, den Alltag zu meistern. Totale Verzweiflung, Dauerweinen, Hoffnungslosigkeit.

25.04.17
Knall. Totale Panik wegen Brain zaps, massiven Schwindels, Problemen mich zu orientieren.
Notfallmässig zu einem Allgemeinmediziner mit Naturheilverfahren.
Infusion mit homöopathischen Mitteln, Akupunktur

Neurapas Balance: 2-2-2
DystoLoges 1-1-1

Zur Nacht 1 Sedariston
Bei Bedarf drei Tropfen Blütenessenz "erste Hilfe

26.04.17
Tag weitgehend liegend verbracht
Nachts schlimme Brain zaps

27.04.
Wieder Infusion beim Arzt und Akupunktur.
Immer brain zaps, wenn Entspannung kommt.

04.05.17
Weiterhin schwere Symptome, kann nur im Bett liegen, morgens bis früher Nachmittag am schlimmsten. "Kopfattacken", Schwindel bis zur Orientierungslosigkeit, komme nur mit Mühe zur Toilette, Heulkrämpfe vor Angst

Medikation abgebrochen, auch Arzt dafür
Presselin Nervenkomplex
Bringt mir nichts.

25.6.17
Mein Mann trennt sich von mir und wirft mich aus dem Haus.

4 Monate Leben aus dem Koffer

Ende September 2017
2 Wochen Psychiatrie, völlig ausgebrannt, starke Depressionen plus Ängste zu den körperlichen Symptomen dazu.
Versuch mit Tavor: paradoxe Reaktion, Herzrasen
Atosil : ebenso, außerdem geht das auch auf die QTc Zeit im EKG
Sertralin: 5 Tage, dann abgesetzt wegen zu starker Nebenwirkungen
Behandelnde Ärztin frei von jeglicher Empathie, setzt mich stark unter Druck, da Teilnahme an Therapien kaum möglich . Während des gesamten Aufenthalts dauerhaft höher Ruhepuls um die 100 und zu hoher Blutdruck
Entlasse mich selbst entnervt nach 14 Tagen

Im Anschluss zu einem Arzt/Psychotherapeut.
Gegen den zu hohen RR:
Beta Blocker Beloc-Zoc mite 47,5 mg sowie
HCT Dexcel 25 mg (Hydrochlorothiazid), ein Diuretikum
Ausserdem 5 Tage lang
Opipramol 50 mg und
Olanzapin (Dosierung vergessen)
Olanzapin nach 10 Tagen abgesetzt.
Ich vertrage nichts mehr! Macht alles nur schlimmer

Oktober 2017

Eine Woche internistische Klinik wegen Bluthochdruckkrise
Beobachtung, Herzsono und Doppler Halsgefäße o.B.
Vorübergehend ein drittes Medikament (Blutdrucksenker, Name vergessen)
Noch in Klinik abgesetzt

Aktuell (November 2017):
Beloc-Zoc mite 47,5 mg
HCT Dexcel 25 mg
L-Thyrox 100 mikrogr

Nach wie vor schwere Symptome, Depression, Angst, Heulkrämpfe, Kopfsymptome, "Gruselgefühl" in Brust- und HWS und im Kopf
Unfähig zu einem normalen Alltag.

lunetta
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon lunetta » Freitag, 01.09.17, 20:02

Liebe Beate!

Du bist sehr tapfer, dass du dich erstmal auf alles einläßt!

Das Kytta Sed. hat auch nicht richtig geholfen?

Was mir noch eingefallen ist zu deinen Problemen: Zuerst einmal - vielleicht kannst du deine Schwester bitten dir von Phytopharma die Urtinkturen Baldrian und Passionsblume zu kaufen, und davon kannst du zu beginn 3x tägl. 15 gtt einnehmen, die haben mich über die allerschwerste Zeit drübergebracht. Ich kann dir das wärmstens empfehlen.

Und gegen den Schwindel: Bei uns in Ö gibt es noch nicht so lange das homöop. Medikament Taumea. Ein Bekannte von mir leidet seit Jahren an unglaublich schlimmen psychogenen Schwindel, als Symptom einer PTBS und burnout, die nimmt es jetzt seit ein paar Tagen, und es geht ihr so gut wie schon seit langem nicht mehr!
Vielleicht wäre es einen Versuch wert?

Du tust mir so unglaublich leid, so furchtbar dass man in der Not nichts findet, was endlich einmal Erleichterung verschafft....

Ich drück dich ganz fest! GLG!
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Katharina
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon Katharina » Samstag, 02.09.17, 5:11

Liebe Beate !

Ich bin fassungslos und ersetzt.
Kein Essen wenn jemand nicht aufstehen kann ?
Wo sind wir?
Was erlauben die sich ?

Aha, ich bin schwer von cape' :
Das ist wohl therapeutisch zur Erkentnissbildung
das der Schwindel eingebildet,
Du die eingebildete Kranke,
die Prinzessin auf der Erbse,
die's Essen ans Bett auf dem silbernen Tablet,
O- Saft frisch gepresst im edlem Glas mit Zitrone am Rand und einem Sonnenschirmchen drin, haben möchte.

Ich finde Dich unbeschreiblich tapfer.
Eigendlich habe ich gar keine Worte.
Herz Probleme kennt dieses Haus wohl nicht. -

Ich wäre gern die dritte im Bunde, ausschließlich als fake Patient und zwar um ein Affentheater zu veranstalten, Notizen nieder zu schreiben, Filme zu machen und die dann überall hoch zu laden, etc. später Bericht an die Ärztekammer.Und vieles mehr, Beschwerde ohne Ende.

Ich finde es jedoch gut, das Du Dich einmal hinlegen kannst, abgeben - trotz der erbärmlicher Verhältnisse.

Du hat Dich beschwert - das ist ein Kraftakt, aber Kraft, den um dies zu tun muss man vorher wütend gewesen sein, was wiederum ein 'antidepressiver' Moment ist..

Ein Nano-Fenster.

Ich wünsche Dir Kraft und Mut ( und Wut - in Herz bekömmlichen Maße ).

Von ganzem Herzen,
Katharina
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Clarissa
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon Clarissa » Samstag, 02.09.17, 6:34

Hallo liebe Beate.

Ich lese voller Mitgefühl bei Dir mit und fühle mich dabei so sehr an meine eigene Geschichte erinnert.
Trennung, Umzug, Klinik.
Leider entsprechen meine Erfahrungen in psychiatrischen Kliniken 1:1 Deinen. Im Nachhinein bin ich froh, dort einigermassen heil wieder raus gekommen zu sein.
Auch die Reaktionen Deiner Familie: genauso musste ich es mir anhören. Ich würde mich gegen die Behandlungen sträuben.
Ich habe irgendwann alle Medikamente abgelehnt und war natürlich dadurch allseits unverstanden und leider unbeliebt.

Irgendwie und ganz langsam und sehr mühevoll habe ich mich zum Glück auf mich selbst besinnen und wieder einigermaßen stabilisieren können. Ohne Medikamente.

Ich wünsche Dir, daß Du durchhältst und einen Weg für Dich findest.

Teilnahmsvolle Grüße von sleepless.
bisher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon padma » Samstag, 02.09.17, 23:06

liebe Beate, :)

es tut mir sehr leid, dass du so von diesem Pfleger so schlecht behandel wurdest. Sowas ist unmenschlich.

Ich hoffe dein Tag heute war besser.

ganz liebe Grüsse, :hug:
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
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1.09.2017: 0,5 mg


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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon padma » Montag, 04.09.17, 11:33

liebe Beate, :)

wie geht es dir?
Falls du kannst, melde dich bitte kurz, ich mache mir Sorgen.

liebe Grüsse, :hug:
padma
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon Anikke » Montag, 04.09.17, 18:23

liebe beate,
ich möchte mich padma anschließen. wie geht es dir?
ich hoffe und wünsche dir sehr, dass du einfach gerade so nette und hilfreiche Kontakte mit Patient*innen und Therapeut*innen hast dass du keine Zeit fürs forum findest :-)
ich denke an dich.
ganz liebe grüße anikke
01.03. bis 21.06. täglich 15 mg Mirtazapin
seit 21.06. 2017 täglich ca 11 mg Mirtazapin
seit 06.07.2017 12 mg
seit 03.08.2017 10 mg
seit 09.09.2017 9 mg
seit 08.10.2017 8 mg
seit 27.10.2017 7,5 mg
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon Jamie » Montag, 04.09.17, 20:00

Hallo,

ich glaube hier sorgen sich einige :oops:.
Beate, wenn du Kraft hast, lass bitte ein kleines Lebenszeichen da. :)

Ganz viel Unterstützung :pillowtalk: , Kraft :fly: und Hoffnung :hug:

wünscht Jamie
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Infos über mich:

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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon lunetta » Montag, 04.09.17, 20:22

Hallo liebe Beate!

Ja, ich sorge mich auch....

Bitte nur eine Zeile wenn du kannst;)

GLG
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon Muryell » Montag, 04.09.17, 20:57

Liebe Beate,

auch ich denke an Dich und würde mich freuen, von Dir zu hören.

Ich sende Dir viel Kraft und

liebe Grüße

Muryell
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stubi
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon stubi » Montag, 04.09.17, 21:10

Liebe Beate,

Ich hoffe es geht dir einigermaßen gut, bitte melde dich doch.

Liebe Grüße
Renate

lunetta
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon lunetta » Mittwoch, 06.09.17, 10:44

Liebe Beate!

Nun mache ich mir wirklich schon Sorgen um dich!!!

Bitte, bitte nur ein paar Worte, damit wir sehen, dass es dir gut geht oder wir zumindest ein Lebenszeichen von dir haben!

Ich denke an dich und schicke dir ein Riesen-Kraftpaket!

GLG!
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padma
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon padma » Mittwoch, 06.09.17, 12:54

liebe Beate, :)

ich lasse dir ganz liebe Grüsse da. :hug: :hug: :hug:
Vielleicht schaust du ja rein.

Pass auf dich auf
padma
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1.09.2017: 0,5 mg


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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon Ana19 » Mittwoch, 06.09.17, 18:43

:group: Hallo ihr lieben,

Ich soll euch ganz liebe grüße von Beate ausrichten, sie meldet sich sobald sie mehr kraft hat.

Eine dicke Umarmung für euch alle !
Diagnose 2015
symptome: absolute Erschöpfung >>> 20mg Citalopram

Ca. 1,5 jahre -- 20mg citalopram
August 2016 — in Absprache des Arztes ausgeschlichen ... vieellll zu schnell (Kaltentzug)

Absetzten nach ärztlichen Rat :x :

in einem zwei Wochen Schritt von 20mg auf 10mg runter
dann in zwei Wochen schritt von 10mg auf 5mg
in zwei Wochen schritt von 5mg auf 0mg

eine Woche später spürbare Kraftlosigkeit
ich dachte ich halte das aus es wurde aber immer schlimmer....!!!!!!!

Da ich nicht direkt danach wider eindosiert habe folgte Monate später der total Ausfall!!
Akutsymptome : 100% Bettlegrigkeit, Suizidal, brutale Gedanken, nicht mehr bewegen können...
Ich dachte ich werde sterben !!! Es wurde besser als ich auf Rat des Forums 0,5mg wider eindosiert habe.

Befinde mich im Protrahierten Entzug !

Symptome :
Kraftlosigkeit, Schwäche, Muskelzucken, Muskelkater, rippeartige Zustände, Angstzustände, Heulkrämpfe, Migräne, motorische Einschränkungen, Benommenheit, zittern, Schlafstörungen , intensives träumen, Blasenschwäche, steife Glieder, Unterzuckerungsgefühl, hyperventilieren, nervenschmerzen an den Händen und Beinen, innere unruhe/vibrieren, Gedankenkarusell, Müdigkeit, Rückenschmerzen, gefühl betäubt zu sein, schlafende Glieder, müde Augen, Schwindel, fettige Haare und Haut, akne, schwere Glieder/ blei gefühl.
(Habe sicher noch paar vergessen)

Diese Symptome hatte ich zu beginn gefühlt alle aufeinmal mit der Zeit sind einige leichter und andere schlimmer ...

Medikation:
seit 29.4.17
0,5mg Cita


Mai-Juli 2017 — bettlegrig
August u. September 2017 — leichte Hausarbeit möglich
Oktober 2017 — kleine Ausflüge im freien möglich symptome wurden spürbar leichter
November 2017 — fette Welle :zombie:



Leben ist zeichnen ohne Radiergummi

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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon Katharina » Mittwoch, 06.09.17, 19:30

Liebe Ana!

Vielen Dank, prima!!!

Beate, auch ich konnte mich ganz oft nicht melden.
Nirgendwo.
Ich hatte derart mit mir zu tun dass ich auch für niemanden das auch nur kleinste Wort gehabt hätte.
Es war nur möglich mich im Gleichgewicht zu halten, zu essen zu trinken die Gedanken im Zaun zu halten, und die ganzen anderen Turbulenzen.

Zur Zeit kann ich selten tippen, selten Fehler korrigieren
nur über die SprachFunktion,
die Texte lesen sich schlecht die Buchstaben sind nicht scharf der Kontrast scheint raus;

Ich habe eine neue Brille auf der Nase, sehr gute Werte die zu 100%
ausgeglichen worden sind, sprich ich sehe wie ein Adler,
und doch nicht immer es wechselt.

Ich denk an Dich, alles Gute,
Katharina
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Gwen
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon Gwen » Mittwoch, 06.09.17, 19:32

Dankeschön liebe Ana!!! <3

Liebe Beate, ich denk an Dich!
Liebe Grüße Gwen
Diagnose: rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,5mg (17.11.2017)

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lunetta
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon lunetta » Mittwoch, 06.09.17, 19:56

Danke liebe Ana! Stein-vom-Herzen-gefallen:)
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Clarice
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon Clarice » Freitag, 08.09.17, 18:11

Liebe Beate,
ich hoffe, wie alle anderen, dass es dir einigermaßen gut ergeht und man dich anständig behandelt - sowohl menschlich als auch ärztlich!
Danke an Ana für die Zwischenmeldung!

Liebe Grüße
Clarice
Langjährige AD-Historie: seit ca 1999 von Insidon, über Citalopram, kurz Cymbalta, Venlafaxin zu Escitalopram, um die SSRI zu nennen. Mirtazapin war auch immer mal wieder dabei und lange auch Dominal - diese habe ich zu ihrer Zeit irgendwann abgesetzt, keine Erinnerug mehr an das wann und an die "Auswirkungen".
Trotz fast durchgängiger Einnahme von AD immer wieder -teilweise hochgradige - Depressionen mit langen AU-Zeiten.

Hier die Escitalopram-Phase, leider auch nur rudimentär, da ich sehr nachlässig mit der Dokumentation war:

07.08.2015:Neue Ärztin, neues Medikament: 5mg Escitalopram, Venlafaxin (zuletzt 37,5mg) sofort abgesetzt. 4 Tage lang Kopfschmerzen und starker Harndrang (vermutlich durch das Escitalopram), ca. 2-3 Wochen lang Schwindel (vermutlich Absetzsymptom Venlafaxin)
14.08.2015: Erhöhung Escitalopram auf 10 mg. morgens Halsschmerzen, Stimmungsverschlechterung (Zusammenhang Zyklus?), Pickel, Libidoprobleme,
02.09.2015: seit Tagen massive (Tages-)Müdigkeit, guter Schlaf nachts, wenig Antrieb, Stimmung mittelprächtig, sonstigen NW weg.
04.09.2015: wieder starke Depressive/Angstsymptome
............
Seit Einnahmebeginn Escitalopram Libido quasi 0 / Müde - Müde - Müde. Besonders schlimm seit November 2016.
............
09.01.2017 5 mg Escitalopram (seit mehreren Monaten); Vorsatz endlich abzusetzen
Anfang Feb.2017 Wechsel von Tabletten auf Tropfen, Dosis gleichbleibend.
Zwischen Feb/März eine dämliche Auf- und Ab-Dosierung auf 15mg und wieder zurück, nach dem ich wieder 6 Wochen AU war wg. extremer Müdigkeit/Erschöpfung und Konzentrationsstörungen (Ärzte: Grunderkrankung ist da/Ich inzwischen: Wechsel auf die Tropfen???), je mehr E. desto müder - also wieder runter. Don't ask...
18.04.2017 5 mg Escitalopram
16.05.2017 4 mg Escitlopram
06.07.2017 3 mg Escitalopram, paar Tage später weinerlich und gereitzt, Durchfälle,
11.07.2017 4 mg E.
23.07.2017 3,6 mg E.
26.08.2017 3,3 mg E./Erschöpfungszustände werden weniger
29.09.2017 3 mg E. / fast keine Erschöpfungszustände mehr; Libido lässt weiter auf sich warten :(
10.12.2017 2,7 mg. E.

stubi
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon stubi » Samstag, 09.09.17, 10:12

Liebe Beate,

ich möchte dir ein paar liebe Grüße hier lassen und ich möchte das du weißt, dass ich jeden Tag an dich denke und hoffe es möge dir geholfen werden und es dir bald wieder besser geht.

Ich umarme dich und wünsche dir baldige Besserung.

Liebe Grüße
Renate

lunetta
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitragvon lunetta » Samstag, 16.09.17, 23:12

Liebe Beate!

Obwohl wir jetzt eine Woche verreist waren, habe ich täglich an dich gedacht und wie es dir wohl gehen mag...?
Ich hoffe so, dass es nur eine Auszeit ist, die du brauchst!

Bitte vielleicht kannst du dich mal ganz kurz melden...?

Alles Liebe und Gute! LG
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