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Frakkivana: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Li-la022 » Samstag, 26.05.18, 21:36

Liebe beate...

Wenn du dich zu hause nicht mehr zu hause fühlst... vielleicht ist es dann an der Zeit für einen Neuanfang? Einen Tapetenwechsel...Wie man so schön sagt... vielleicht suchst du dir eine schöne neue wohnung... richtest dir die schön ein... vielleicht mit kleinen garten? Das wäre doch eine tolle Belohnung für all das was du bisher geleistet hast.

Ich glaube aber du solltest das mit der klinik durch ziehen... Du bist da nicht allein... und hast wieder etwas Struktur in den tag...vielleicht hilft dir das doch?

Als ich meine therapie anfing sagte man mir das es eine erstverschlimmerung geben kann... vielleicht ist es bei dir gerade ähnlich ? Vielleicht musst du jetzt da durch damit es wieder besser werden kann?

Ich hoffe so sehr für dich das sich dein Zustand zeitnah verbessert. So lange nach 0 hast du das mehr als verdient.

Liebe Grüße und für dich eine angenehme nacht.
Lila
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Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 18 Wochen opipramol 0 , 17 Wochen ohne Escitalopram


09.05.18 3. Therapiestunde (Verhaltenstherapie)

23.05.18 Aktuelle Symptome :
Inneres zittern hauptsächlich an den Beinen
inneres zittern direkt nach dem aufwachen (in der Nacht oder früh beim erwachen)
Ab und an Angst: Angst alleine zu sein, Angst das die Symptome nie wieder weg gehen oder doch etwas anderes dahinter steckt.
Verspannungen Nacken und gelegentlich Kopfschmerzen

Frakkivana
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Frakkivana » Samstag, 26.05.18, 21:38

Liebe Katharina,

Danke, Du sprichst mir aus der Seele.
Es ist einfach unfassbar.

Ja, ich werde die anderen bitten, wenigstens beim Essen nicht mehr über Krankheit zu sprechen. Vielleicht klappt das. Ich KANN sonst nicht mehr am Tisch essen! Heute früh bin ich schon raus auf die kleine Terrasse geflüchtet. um die Zeit ist es den anderen noch zu kalt und sie kommen nicht nach.

mittags war es aber zu heiss da draussen.

Abends bin ich wieder raus mit meinem Teller, aber die anderen sind alle nachgekommen.

Ich mag sie alle sehr gern. wirklich. Wunderbare Menschen mit Seele und Herz. Die auch schon für mich da sind und überlegen, was ich vielleicht an Aktivitäten mitmachen kann.
Aber heute konnte ich das alles nicht gut aushalten.

Ich bin im Moment wirklich ratlos. Immer nur fliehen ist ja auch keine Lösung. Und in der Wohnung weiterzumachen wie bisher kann ich mir gerade nicht vorstellen. Ist aber auch nicht auszuschliessen, dass ich das tue. Ich möchte hier gerne vertrauen, aber mein Vertrauen hat durch die Frühstücksgeschichte einen Knacks bekommen.

Das werde ich am Montag nochmals zur Sprache bringen. Denn die Argumente, weshalb so verfahren wurde, waren dürftig bis unerhört. ich solle mich nicht so zurückziehen ins Zimmer. Habe ich all die Tage nie getan! Ich war tagsüber immer nur kurz im Zimmer, immer unten.

und das Argument der Einzeltherapeutin, ich solle mich als Erwachsene daran gewöhnen, Hilfe nicht in der Form zu bekommen, die ich erwarte, finde ich unglaublich.

Ich wollte einfach nur was essen!! im Bett, weil ich nicht aufstehen konnte.

Da kann man ja auch jemandem mit gebrochenem Bein die Krücken wegnehmen und ihm anbieten, stattdessen mit einem Meter Abstand neben ihm herzugeben. Super!

Wir werden sehen , was weiter geschieht. Aber ich spüre, wie gebrochen ich mich fühle, wenn ich darüber nachdenke.

Es gibt aber eben auch gutes hier, die Bewegungstherapeutin und zwei der Schwestern. immerhin


Ich drück Dich, liebe Katharina. Du sprichst klar aus, was ich nur unterschwellig spüre.

Alles Liebe Beate
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Frakkivana » Samstag, 26.05.18, 21:45

Danke nochmal, liebe Lila!

Irgendwann werde ich schon eine andre Wohnung suchen, die nicht ganz so in der Pampa liegt. ich wohne ja erst 7 Monate dort und habe letztes Jahr zweimal umziehen müssen, in dieser schlimmen Entzugsphase. Für einen weiteren fehlt mir die Kraft.

Ich halte weiter durch. Ich warte ab , was hier in der kommenden Woche passiert. zum Glück ist am Donnerstag wieder ein Feiertag, also nur 4 Tage Therapie.

Gute Nacht auch Dir

Alles Liebe Beate
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18.04.2017
Neu hier im Forum

Seit 2001 Citalopram 20 mg wegen Schwindel und Angstzuständen.

2007 nach Schwächeanfall Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis
Eindosieren mit L-Thyrox bis auf 125 Mikrogramm
Insgesamt seit Einnahme von Citalopram 45 kg zugenommen

2015 Citalopram runterdosiert auf 10 mg, ganz gut.
Umstellung auf glutenfreie Ernährung. Daraufhin in 1 Jahr 20 kg abgenommen

2016 im Sommer wieder mehr Schwindel. Dann kamen Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, Einschlafprobleme und "Blitze im Kopf " dazu.
Machte mich arbeitsunfähig.

Psychiater stellte um auf Escitalopram 5mg
L-Thyrox von 125 auf 100 Mikrogramm reduziert
Keine Änderung der Symptomatik.

Oktober 2016 EKG beim Kardiologen. QTc-Zeit verlängert. Er riet zum Absetzen von Citalopram

Nach ärztlichem Rat erst im November 4 Wochen lang jeden 2. Tag Escitalopram 5 mg, im Dezember noch jeden 3. Tag, ab Januar dann ganz aufgehört.

Seitdem kontinuierlich immer schlechterer Zustand.
Dauerrauschen im Kopf, Dauerschwindel, Benommenheit, Wattegefühl, Schwäche, Angst , Brain zaps, Schlafprobleme , Unfähigkeit, den Alltag zu meistern. Totale Verzweiflung, Dauerweinen, Hoffnungslosigkeit.

25.04.17
Knall. Totale Panik wegen Brain zaps, massiven Schwindels, Problemen mich zu orientieren.
Notfallmässig zu einem Allgemeinmediziner mit Naturheilverfahren.
Infusion mit homöopathischen Mitteln, Akupunktur, ohne Erfolg

04.05.17
Weiterhin schwere Symptome, kann nur im Bett liegen, morgens bis früher Nachmittag am schlimmsten. "Kopfattacken", Schwindel bis zur Orientierungslosigkeit, komme nur mit Mühe zur Toilette, Heulkrämpfe vor Angst.
Presselin Nervenkomplex
Bringt mir nichts.

25.6.17
Mein Mann trennt sich von mir und wirft mich aus dem Haus.

4 Monate Leben aus dem Koffer

Ende September 2017
2 Wochen Psychiatrie, völlig ausgebrannt, starke Depressionen plus Ängste zu den körperlichen Symptomen dazu.
Versuch mit Tavor: paradoxe Reaktion, Herzrasen
Atosil : ebenso
Sertralin: 5 Tage, dann abgesetzt wegen zu starker Nebenwirkungen, schlaflos, starke Angst
Behandelnde Ärztin frei von jeglicher Empathie, setzt mich stark unter Druck, da Teilnahme an Therapien kaum möglich . Während des gesamten Aufenthalts dauerhaft hoher Ruhepuls um die 100 und zu hoher Blutdruck
Entlasse mich selbst entnervt nach 14 Tagen

Im Anschluss zu einem Arzt/Psychotherapeut.
Gegen den zu hohen RR:
Beta Blocker Beloc-Zoc mite 47,5 mg sowie
HCT Dexcel 25 mg (Hydrochlorothiazid), ein Diuretikum
Ausserdem 5 Tage lang
Opipramol 50 mg und
Olanzapin (Dosierung vergessen)
Olanzapin nach 10 Tagen abgesetzt, Opipramol nach 2 Wochen
Ich vertrage nichts mehr! Macht alles nur schlimmer

Oktober 2017
Eine Woche internistische Klinik wegen Bluthochdruckkrise
Beobachtung, Herzsono und Doppler Halsgefäße o.B.
Vorübergehend ein drittes Medikament (Blutdrucksenker, Name vergessen)
Noch in Klinik abgesetzt

Aktuell (März 2018):
Beloc-Zoc mite 47,5 mg
L-Thyrox 100 mikrogr

Nach wie vor schwere Symptome, Depression, Angst, Heulkrämpfe, Kopfsymptome, "Gruselgefühl" in Brust- und HWS und im Kopf
Unfähig zu einem normalen Alltag.

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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von padma » Samstag, 26.05.18, 22:41

liebe Beate, :)

ich weiss nicht, ob du da wirklich gut aufgehoben bist.
Gut, du wirst versorgt (mehr oder weniger) und bist nicht alleine. Die Mitpatienten sind nett, die Umgebung ist schön und am Anfang sind sie auf dich eingegangen.

Das Problem ist, sie erkennen dein Problem nicht. Für sie ist es ein Therapieerfolg, wenn du möglichst viel mitmachst, unabhängig davon, ob es dir gut tut.(Für die Therapeuten ist es ein Erfolg, wenn du widerwillig mit Fingerfarben rummatscht, dir bringt das gar nichts, sondern erschöpft dich nur)

Diese "Sprüche" sind die üblichen 0815 Sprüche, wie manche Therapeuten sie drauf haben. :frust:
und das Argument der Einzeltherapeutin, ich solle mich als Erwachsene daran gewöhnen, Hilfe nicht in der Form zu bekommen, die ich erwarte, finde ich unglaublich.
Ich auch :evil: .Doch es ist eine ganz typisch Äusserung (steht im Lehrbuch auf Seite xyz :x ). Es wird der "Patientin" automatisch unterstellt, dass sie nicht wisse, was sie an Hilfe brauche. Das weiss nämlich ganz alleine die Therapeutin.

Ich kenne vieles von dem, was du schreibst, aus eigener leidvoller Klinikerfahrung, inkl. Essensentzug, und diverse "Sprüche". Ich könnte da einiges an Unglaublichkeiten berichten, aber das gehört nicht hier her.

Pass auf dich auf. Vertraue auf dich, du weisst, was dir gut tut und was du brauchst.
Schau, ob es möglich ist, nur das zu machen, das tatsächlich für dich hilfreich ist, und alles andere abzulehnen. Du hast immerhin guten Wilen gezeigt und es versucht. Jetzt sollten die sich auf dich einstellen.

Ich weiss nicht, ob mein Schreiben jetzt für dich hilfreich ist, es ist meine, durch meine Erfahrungen gefärbte Einschätzung.

liebe Grüsse, :hug:
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Katharina » Samstag, 26.05.18, 23:03

Liebe Beate,
Du kannst nicht in deine Wiz ohne Stabilität.

Ich würden denen da massiv klar machen:
Wer Du bist
Deine Homepage ansehen
Begreifbar machen das Du MEHR als Bescheid weißt und nicht in den Urlaub 10 Sterne Hotel geflogen sondern einen HUREN-Preis für
- RESPEKT
-AKZEPTANZ
täglich bezahlst da sonst in bella Germany die Irrenanstalt droht
Du gefälligst ein Recht hast EinzelGespräche
nach Deiner Fassonund nicht derer Lehrbuch zu führen dann wann Du es benötigt Stufe
Okay sagen wir großzügig mindestens für den Preis
vier mal in der Woche.

Sonst gibt es einen Kloster negativ Eintrag auf in allen jamrda und co

Sie können nicht spielen.
Sie müssen sich anpassen.

Yoga für HWS. Schwindel und auf einen Bein.
Wo sind Deine bildgebenden Diagnostik mit der SOMATIK?
Wissen sie was BANDSCHEIBEN sind.

Wenn das weiter komisch bleibt ab in ein anderes Land.
Beate, Du hast das Recht auf Menschlichkeit.

Wenn das hier in D. nicht machbar. Was gibt's im Ausland.
Im Rollstuhl wird man ich habe es so gemacht, über Flughäfen gefahren.

Wenn meine Neffen den totkranken Vater von
V. nach Innsbruck mit ihrem Auto - ( ich hab mit denen telefoniert und übersetzt unverbindlich, Europa - Card genügt )
dann muss es Wege geben für diejenigen die in D.
keine Hilfe oder nur so eine Pseudo:cebsored:
erhalten auch für so einen Tagespreis

Beate, Du bist von A nach B und C .

Du schaffst es auch nach X

Das Dir dabei das Schreien kommt ich Schrei mit.
Aber auch Du darfst Demütigung und Co. wie wir alle nicht zu lang tragen

Toben sich die Schwachen an denen aus die an Boden liegen und mit Lyrica zittern.

Verzeihung ich bin über die Maße wütend
Hilflosigkeit kenn ing Stage ich niemals akzeptieren.

In welches Sana-torium ist Deria 'geflüchtet' ?
Ich weiß in Italien aber Italien braucht Geld.
Was mit Island
Norwegen.

Keine Angst ich dreh nicht durch
Ich finde dies nur ERBÄRMLICH.

Hat jemand je etwas über Hilfe in Ausland gelesen, dir Welt ist klein.

Mit drei tagesätzen bis Du sonst wo und zwar First Class..
Im Rollstuhl Diabetes Krise damals wird dir alles abgenommen, nix mit Tasche auf Band zum Check etc schleppen.

Beate, wir denken nach
Entschuldige ich schreibe jetzt f...k,
sonst kann ich nicht schlafen gehen ohne dahin zu hetzen und alles zu zerschlagen

Bis morgen
Katharina
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Frakkivana » Samstag, 26.05.18, 23:15

Liebe Padma,

Ich bin Dir sehr dankbar für Deine Einschätzung und Deine Erfahrung.

Mein Therapieplan ist wirklich zu voll
Jeden Tag vier verschiedene Sachen, davon mindestens 2 à 75 bzw. 100 Minuten. Dazu die Mahlzeiten.

und ich HASSE Kunsttherapie. Das haben wir zweimal die Woche. Yoga auch. Das muss weg. Ehrlicherweise hasse ich auch Gruppenrherapie. Ich mag Bewegungstherapie, Entspannung und Achtsamkeit und auch Musik, was nächste Woche zum ersten Mal auf dem Plan steht. Das ist doch zusätzlich zu den obligatorischen Einzelgesprächen mit Therapeutin und Co-Therapeutin sowie der obligatorischen Gruppenrherapie schon mehr als genug.

Es treibt mich wirklich um und ich werde wohl nicht schlafen können, trotz Wärmflasche und Schlaftee.

Warum muss das alles so schwer und steinig sein? ich habe das ja im Grunde alles schon vorher gewusst. Es ja hier auch immer wieder thematisiert, Klinik ja oder nein .
Aber ich hab's doch in der Wohnung nicht mehr gepackt.

Dass ich es hier auch nicht packe, ist nicht schön. Ich kann es drehen und wenden, wie ich will. Wahrscheinlich bleibt mir doch nur, den Entzug weiter alleine durchzustehen. Mir ist angst und bange bei diesem Gedanken. Wenn es mir doch nur ein bisschen besser ginge, so dass ich wenigstens die Hunde selbst versorgen und einkaufen könnte.

wenn, wenn.....

Dicke Umarmung für Dich. Du musst ja auch schon so lange leiden und schaffst es dennoch, hier im Team mitzuarbeiten. Das ist unglaublich.

Dir und allen anderen vom Team kann ich nur immer wieder Danke dafür sagen, was Ihr hier so großartig leistet. Das vermag kein Therapeut der Welt.

Alles Liebe Beate
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Seit 2001 Citalopram 20 mg wegen Schwindel und Angstzuständen.

2007 nach Schwächeanfall Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis
Eindosieren mit L-Thyrox bis auf 125 Mikrogramm
Insgesamt seit Einnahme von Citalopram 45 kg zugenommen

2015 Citalopram runterdosiert auf 10 mg, ganz gut.
Umstellung auf glutenfreie Ernährung. Daraufhin in 1 Jahr 20 kg abgenommen

2016 im Sommer wieder mehr Schwindel. Dann kamen Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, Einschlafprobleme und "Blitze im Kopf " dazu.
Machte mich arbeitsunfähig.

Psychiater stellte um auf Escitalopram 5mg
L-Thyrox von 125 auf 100 Mikrogramm reduziert
Keine Änderung der Symptomatik.

Oktober 2016 EKG beim Kardiologen. QTc-Zeit verlängert. Er riet zum Absetzen von Citalopram

Nach ärztlichem Rat erst im November 4 Wochen lang jeden 2. Tag Escitalopram 5 mg, im Dezember noch jeden 3. Tag, ab Januar dann ganz aufgehört.

Seitdem kontinuierlich immer schlechterer Zustand.
Dauerrauschen im Kopf, Dauerschwindel, Benommenheit, Wattegefühl, Schwäche, Angst , Brain zaps, Schlafprobleme , Unfähigkeit, den Alltag zu meistern. Totale Verzweiflung, Dauerweinen, Hoffnungslosigkeit.

25.04.17
Knall. Totale Panik wegen Brain zaps, massiven Schwindels, Problemen mich zu orientieren.
Notfallmässig zu einem Allgemeinmediziner mit Naturheilverfahren.
Infusion mit homöopathischen Mitteln, Akupunktur, ohne Erfolg

04.05.17
Weiterhin schwere Symptome, kann nur im Bett liegen, morgens bis früher Nachmittag am schlimmsten. "Kopfattacken", Schwindel bis zur Orientierungslosigkeit, komme nur mit Mühe zur Toilette, Heulkrämpfe vor Angst.
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Bringt mir nichts.

25.6.17
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4 Monate Leben aus dem Koffer

Ende September 2017
2 Wochen Psychiatrie, völlig ausgebrannt, starke Depressionen plus Ängste zu den körperlichen Symptomen dazu.
Versuch mit Tavor: paradoxe Reaktion, Herzrasen
Atosil : ebenso
Sertralin: 5 Tage, dann abgesetzt wegen zu starker Nebenwirkungen, schlaflos, starke Angst
Behandelnde Ärztin frei von jeglicher Empathie, setzt mich stark unter Druck, da Teilnahme an Therapien kaum möglich . Während des gesamten Aufenthalts dauerhaft hoher Ruhepuls um die 100 und zu hoher Blutdruck
Entlasse mich selbst entnervt nach 14 Tagen

Im Anschluss zu einem Arzt/Psychotherapeut.
Gegen den zu hohen RR:
Beta Blocker Beloc-Zoc mite 47,5 mg sowie
HCT Dexcel 25 mg (Hydrochlorothiazid), ein Diuretikum
Ausserdem 5 Tage lang
Opipramol 50 mg und
Olanzapin (Dosierung vergessen)
Olanzapin nach 10 Tagen abgesetzt, Opipramol nach 2 Wochen
Ich vertrage nichts mehr! Macht alles nur schlimmer

Oktober 2017
Eine Woche internistische Klinik wegen Bluthochdruckkrise
Beobachtung, Herzsono und Doppler Halsgefäße o.B.
Vorübergehend ein drittes Medikament (Blutdrucksenker, Name vergessen)
Noch in Klinik abgesetzt

Aktuell (März 2018):
Beloc-Zoc mite 47,5 mg
L-Thyrox 100 mikrogr

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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Frakkivana » Samstag, 26.05.18, 23:18

Dicke Umarmung, liebe Katharina!

Ich wünsche Dir sehr, dass Du schlafen kannst.

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2015 Citalopram runterdosiert auf 10 mg, ganz gut.
Umstellung auf glutenfreie Ernährung. Daraufhin in 1 Jahr 20 kg abgenommen

2016 im Sommer wieder mehr Schwindel. Dann kamen Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, Einschlafprobleme und "Blitze im Kopf " dazu.
Machte mich arbeitsunfähig.

Psychiater stellte um auf Escitalopram 5mg
L-Thyrox von 125 auf 100 Mikrogramm reduziert
Keine Änderung der Symptomatik.

Oktober 2016 EKG beim Kardiologen. QTc-Zeit verlängert. Er riet zum Absetzen von Citalopram

Nach ärztlichem Rat erst im November 4 Wochen lang jeden 2. Tag Escitalopram 5 mg, im Dezember noch jeden 3. Tag, ab Januar dann ganz aufgehört.

Seitdem kontinuierlich immer schlechterer Zustand.
Dauerrauschen im Kopf, Dauerschwindel, Benommenheit, Wattegefühl, Schwäche, Angst , Brain zaps, Schlafprobleme , Unfähigkeit, den Alltag zu meistern. Totale Verzweiflung, Dauerweinen, Hoffnungslosigkeit.

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Behandelnde Ärztin frei von jeglicher Empathie, setzt mich stark unter Druck, da Teilnahme an Therapien kaum möglich . Während des gesamten Aufenthalts dauerhaft hoher Ruhepuls um die 100 und zu hoher Blutdruck
Entlasse mich selbst entnervt nach 14 Tagen

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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Frakkivana » Sonntag, 27.05.18, 2:08

Ihr Lieben,

Es treibt mich fürchterlich um. An Schlaf ist nicht zu denken. Mir ist übel von den Beschwerden. Die Schwester rufen mag ich aber nicht . was soll die auch machen? Die hat nur Novalgin Tropfen zu bieten. vorgestern Nacht habe ich ja eine Novalgin Spritze bekommen. Hatte keinen Einfluss auf die Symptome, jedenfalls keinen positiven.

Vielleicht schaffe ich es, sie am Montag zu überreden, mich nochmal zur besseren Diagnostik zu schicken. mindestens MRT von BWS und HWS. Mir lässt das keine Ruhe. Rein psychisch ist das nicht. Das ist nicht möglich.

Ich kann jetzt nicht zusätzlich auch noch Übelkeit aushalten.

zwar spüre ich, dass auch die Atemmuskulatur verspannt ist, besonders die am Rücken aber das setzt sich eben alles fort, bis der Körper nahezu erstarrt. Ich versuche schon Lockerungsübungen zu machen. Aber es mag sich nichts mehr lockern.

Ich schreibe hier herum in der Hoffnung, dadurch irgendwie zur Ruhe zu kommen..Und irgendwann schlafen zu können. Banane und Äpfel hab ich im Zimmer, falls ich morgen nicht aus dem Bett komme. obwohl ich natürlich schon rauskommen will, den Tag unterm Apfelbaum verbringen, möglichst nicht im Bett. Mal sehen.

ganz liebe Grüße Beate
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Katharina » Sonntag, 27.05.18, 5:52

Liebe Beate,

Würden die bildgebenden Diagnosen, die gemacht wurden als Du bei dem Osteopathen zusammen gebrochen bist, ins KH gefahren wurdest, wo diese durchgeführt wurden

nicht schnellstens für die Klinik dort angefordert werden können?

Wer hat diese Unterlagen ?

Deine HA?

Oder sind die noch in jener Klinik ?

Denn sie müssten doch noch gültig sein, war das nicht in diesem Frühjahr ?

Ich drücke die Daumen.

Wie war das mit der Versorgung innerhalb des Zimmers ?

Wurde das nicht angeboten ?

Die sehen doch, das Du heraus kommst, um auf die Wiese zu gehen, sowie Du dazu in der Lage bist.

Bestehe auf die angebotenen Rechte für die Du bezahlst.

Das soll angeblich den Unterschied zu den Kassen - KH's ausmachen ?

Kraft und nochmals :fly: :hug: :evil: :sports:

Katharina
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Frakkivana » Sonntag, 27.05.18, 6:22

guten Morgen liebe Katharina,

diese Unterlagen sind hier. aber in denen steht ja auch, dass psychologische Behandlung empfohlen wird neben physikalischen. Die ich ja auch nicht vertrage, warum auch immer.

Ich habe nicht gelesen, dass man hier auch im Zimmer versorgt wird.

3 Stunden habe ich geschlafen , das war's.

klar haben die gesehen, dass ich rausgehe und auch viel mit den anderen zusammen sitze und so.
Ich verstehe das alles nicht mehr.

Natürlich geht's mir jetzt am Morgen besonders schlecht. es kommt zu allem noch dazu, dass ich niemanden habe, der mich hier raus holen und dafür sorgen würde, dass ich Sicherheit und Versorgung bekomme. niemand ruft mich an. niemand besucht mich.

Es ist wirklich die Hölle für mich.. Ich weiss gar nicht mehr, wie ich mich jetzt verhalten soll, ohne mir noch mehr zu schaden.

Ich drück Dich
Alles Liebe Beate
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18.04.2017
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Seit 2001 Citalopram 20 mg wegen Schwindel und Angstzuständen.

2007 nach Schwächeanfall Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis
Eindosieren mit L-Thyrox bis auf 125 Mikrogramm
Insgesamt seit Einnahme von Citalopram 45 kg zugenommen

2015 Citalopram runterdosiert auf 10 mg, ganz gut.
Umstellung auf glutenfreie Ernährung. Daraufhin in 1 Jahr 20 kg abgenommen

2016 im Sommer wieder mehr Schwindel. Dann kamen Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, Einschlafprobleme und "Blitze im Kopf " dazu.
Machte mich arbeitsunfähig.

Psychiater stellte um auf Escitalopram 5mg
L-Thyrox von 125 auf 100 Mikrogramm reduziert
Keine Änderung der Symptomatik.

Oktober 2016 EKG beim Kardiologen. QTc-Zeit verlängert. Er riet zum Absetzen von Citalopram

Nach ärztlichem Rat erst im November 4 Wochen lang jeden 2. Tag Escitalopram 5 mg, im Dezember noch jeden 3. Tag, ab Januar dann ganz aufgehört.

Seitdem kontinuierlich immer schlechterer Zustand.
Dauerrauschen im Kopf, Dauerschwindel, Benommenheit, Wattegefühl, Schwäche, Angst , Brain zaps, Schlafprobleme , Unfähigkeit, den Alltag zu meistern. Totale Verzweiflung, Dauerweinen, Hoffnungslosigkeit.

25.04.17
Knall. Totale Panik wegen Brain zaps, massiven Schwindels, Problemen mich zu orientieren.
Notfallmässig zu einem Allgemeinmediziner mit Naturheilverfahren.
Infusion mit homöopathischen Mitteln, Akupunktur, ohne Erfolg

04.05.17
Weiterhin schwere Symptome, kann nur im Bett liegen, morgens bis früher Nachmittag am schlimmsten. "Kopfattacken", Schwindel bis zur Orientierungslosigkeit, komme nur mit Mühe zur Toilette, Heulkrämpfe vor Angst.
Presselin Nervenkomplex
Bringt mir nichts.

25.6.17
Mein Mann trennt sich von mir und wirft mich aus dem Haus.

4 Monate Leben aus dem Koffer

Ende September 2017
2 Wochen Psychiatrie, völlig ausgebrannt, starke Depressionen plus Ängste zu den körperlichen Symptomen dazu.
Versuch mit Tavor: paradoxe Reaktion, Herzrasen
Atosil : ebenso
Sertralin: 5 Tage, dann abgesetzt wegen zu starker Nebenwirkungen, schlaflos, starke Angst
Behandelnde Ärztin frei von jeglicher Empathie, setzt mich stark unter Druck, da Teilnahme an Therapien kaum möglich . Während des gesamten Aufenthalts dauerhaft hoher Ruhepuls um die 100 und zu hoher Blutdruck
Entlasse mich selbst entnervt nach 14 Tagen

Im Anschluss zu einem Arzt/Psychotherapeut.
Gegen den zu hohen RR:
Beta Blocker Beloc-Zoc mite 47,5 mg sowie
HCT Dexcel 25 mg (Hydrochlorothiazid), ein Diuretikum
Ausserdem 5 Tage lang
Opipramol 50 mg und
Olanzapin (Dosierung vergessen)
Olanzapin nach 10 Tagen abgesetzt, Opipramol nach 2 Wochen
Ich vertrage nichts mehr! Macht alles nur schlimmer

Oktober 2017
Eine Woche internistische Klinik wegen Bluthochdruckkrise
Beobachtung, Herzsono und Doppler Halsgefäße o.B.
Vorübergehend ein drittes Medikament (Blutdrucksenker, Name vergessen)
Noch in Klinik abgesetzt

Aktuell (März 2018):
Beloc-Zoc mite 47,5 mg
L-Thyrox 100 mikrogr

Nach wie vor schwere Symptome, Depression, Angst, Heulkrämpfe, Kopfsymptome, "Gruselgefühl" in Brust- und HWS und im Kopf
Unfähig zu einem normalen Alltag.

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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Katharina » Sonntag, 27.05.18, 7:53

Liebe Beate !

Vielleicht ist' es möglich ihnen vor zuschlagen
das Bewegung nur durch Dich also gehen auf der Wiese Dir gut tut und keine - oder lasse es ihnen offen -
noch keine forcierte.

HWS und Schwindel plus des Erlebten ( psychisch) in den letzten Jahren macht Spannung die zieht an den Bandscheiben ( somatisch ); das müssten sie für Dich individuell erkennen und durch Gespräche die ausserhalb 20 erbärmliche Minuten dauern, das wissen sie bestimmt
gelöst werden können, den Gespräche entspannen und ich hoffe, das diese dort gut genug sind, wenn das so ist
würde ich das noch einmal ganz deutlich machen.

Ich würde wenn sie sich so versteifen klar machen dass Du von Natur aus ein Bewegungs Mensch bist und nur in einem Zimmer kauern würdest, sondern über alle Berge geritten wärest.

Ich finde den Vertrag verpflichtend das Du nicht genötigt werfen darfst zu Joga oä wenn Du spürst das geht nicht; Gleiches für Kunst gewiss im sitzen am Tisch Kopf nach vorn, das ist unerträglich.

Ich wäre so wütend ich würd sagen ok, her mit der Farbe fünf Minuten am Stehpult.

Muss man denen ein Anatomie Buch hin hauen.
Sitzende Tätigkeit bei HWS. Herr Gott nochmal.

🍀🍀🍀

Gibt es irgend jemanden der zumindest begreift das Du das alles machen würdest, (auch wenn Dir Malen nicht liegt,) beschreib ihnen das Du leidenschaftlich gern strickst wenn es Dir möglich ist,

Ist das arg schlimm das ohne Erklärung Rechtfertigung so sehr wenig intuitiv erkannt wird, der Mensch gelassen werden kann.

Alles Gute liebe Beate

hoffendlich sind einige Mitpatienten bereit, nachdem sie sich ausgesprochen haben über das, was problematisch ist, irgend etwas anderes zu berichten.
Und sei es der größte Quatsch und Blödsinn.

Sonst legt jeder sein Leid kontinuierlich auf die Schultern des anderen, und das beim Essen auch.

Ich würde nicht dabei sitzen wenn es jemanden schlecht geht,
dafür gibt es das gut bezahlte Personal.

Das macht wieder Anspannung,Angst. Oder Gedankenkreisrn: muss ich evtl auch Lyrica..
Oder der Tavor Patient, das könnte alte Erinnerungen wach rufen.
Das würde ich vermeiden.
Jeden Witz.
Aber wer meint über seine Krise sprechen zu müssen ab zur Schwester.
Ebenso AT, Beate
Du bist für Dich dort.
OK jemandem sagen hey versuch mal ob die Art des atmens dir gut tut und tschüss ich geh zur Weide!

Toitoitoi, Katharina
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Anikke » Sonntag, 27.05.18, 8:17

Liebe beate,
das ist so schade dass sich das nun so zeigt..
ich war ja in einer für mich sehr schlechten reha. aber da gab es eine sehr angenehme Regel: man musste am Anfang einer Therapie da sein, dann konnte man einfach rausgehen und musste sich kurz bei den Schwestern abmelden.
dann war man frei.
vllt geht so eine Regelung bei dir auch?
die bekommen die Therapien ja nur refinanziert, wenn man da "mitmacht", mit dieser regelung hatten sie das gelöst dass sie dennoch Geld kriegen.
aber halt- du zahlst ja selbst..
ich wünsche dir sehr dass du für dich durchsetzen kannst, dass du nur die Sachen machst die dir gut tun.
ich Stimme padma voll und ganz zu, was die therapeutenhaltung usw. angeht. da kommt bei mir auch viel an blöden klinikerlebnissen hoch.
aber vllt lässt es sich ja doch noch klären. schließlich bist du noch nicht lange dort und du hast dich sehr bemüht, alles mitzumachen..
puuuh dass die Mitpatienten soviel von sich reden.. ich glaube da hilft wirklich nur, sich abzugrenzen u das ggf zu thematisieren.. es ist ja vllt für alle gesünder, beim essen über stabilisierende und stärkende Themen zu reden..
ich wünsche dir sehr, dass es eine gute Zeit für dich wird.
ganz liebe grüße anikke
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von gelblack » Sonntag, 27.05.18, 8:22

Guten Morgen Beate

Ich lese bereits eine Weile mit und finde es ebenfalls hanebüchen wie mit dir umgegangen wird. Ich denke, dass es Padma bereits auf den Punkt gebracht hat. Diese Klinik ist im weitesten Sinne ein Trigger für dich, da der wahre Grund deines gesundheitlichen Zustands nicht erkannt wird. Es findet offensichtlich ausschließlich das Lehrbuch der psychosomatisch Störung und deren Behandlung Anwendung.
Du hast es ja bereits gut beschrieben, welche Maßnahmen gut für dich wären. Menschliche Wärme, Ruhe, Natur ... verständnisvolle Gespräche.

Du hattest weiter vorne in deinem Thread von einer Dame berichtet, die Mitra?! kalt abgesetzt hatte und der es entsprechend schlecht geht. Dieser Psychiater hatte auch erkannt oder weiss, dass das Ausschleichen lange Zeit in Anspruch nimmt. Ergo sollte er auch wissen, was mit dem vegetativen Nervensystem passiert, wenn nicht angemessen ausgeschlichen wird. Könntest du diesen Arzt ansprechen?
Katharina hatte das auch mal im Thread vegetatives Nervensystem beschrieben. Dein Zustand entspricht, denke ich, einer vegetativen Dystonie.
Deine ganze Symptomatik, körperliche wie mental, erinnert mich an meinen Entzug, der in abgeschwächter Form deinem ähnlich war/ist. Allein Gedankenkreisen/Zwangsgedanken mit Gesprächstherapie zu therapieren empfinde ich als Quälerei, wenn sich das Gespräch lediglich auf die Inhalte beschränkt und die Umstände des Entzugs vernachlässigt werden. Bei Surviving antipressant SA spielt der Aspekt des vegetativen Nervensystems eine massgebende Rolle. Und ich glaube dem inzwischen zu 100%. Ich meine den Blumenstrauß der Neuroemotionen plus die körperliche Eingeschränktheit, die sich in der Unverträglichkeit von Nahrung, NEMs, etc. ergibt.

Ja, es stellt sich wirklich die Frage, ob dein Aufenthalt in dieser Klinik in Summe eine Hilfe für dich darstellt. Es erfüllt sogar mich mit Wut, wie unflexibel und einfallslos dir deren Programm aufgezwungen wird. Deine Nerven liegen eh blank und sich dagegen zu wehren ist in deinem Zustand wahrlich eine Herausforderung.

Das was ich geschrieben habe, mag dir vielleicht nur insofern helfen, als dass ich es wichtig finde zu erkennen warum es dir gerade so geht wie es dir geht. Vielleicht kannst du dann besser mit der Ignoranz derer umgehen, die nur den Lehrbuchinhalten folgen.

Pass gut auf dich auf :hug:

Liebe Grüße
gelblack
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von weg » Sonntag, 27.05.18, 8:43

hallo beate,

ich lese immer bei dir mit. ich fühle deine riesige enttäuschung, dass auch diese klinik versagt bei deinen symptomen. ist das denn eine entzugsklinik - weil die eine oder andere patient auch entzügig ist?

ich habe in meinem leben dieses unverständnis kennengelernt und auch die einstellug von therapeuten - solchen problemen kommt man nur mit strenge bei. schrecklich diese einstellung von sogenannten helfern. da ist immer noch die einstellung dahinter, die sollen... die sind...die müssen nur....

was gibt es für alternativen? ich selber habe gekuscht, ja ja ja gesagt. das war mein weg. um da wenigstens versorgt zu werden.

vielleicht findest du in der stadt eine kleine pension, möbliert, mit essen, frühstück aufs zimmer, zimmer werden gemacht ...wäre sicher nicht teurer als die klinik. bei dir wäre ja vor allem wichtig, dass du dich nicht um "äusseres" kümmern musst.

wir haben hier in der stadt so apartaments-hotels. vielleicht wäre das eine möglichkeit. essensbestellug per kurier oder über internet. ist halt etwas einsam da.

ja beate, es sind so von mir hilfloser versuche dir beizustehen nach lösugen zu suchen.

ich hoffe sehr, dass du es heute so schaffen kannst, dass es für dich stimmen kann.

sei umarmt beate
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von stubi » Sonntag, 27.05.18, 9:16

Liebe Beate,

Die liebe weg spricht mir aus dem Herzen und ich fühle mich auch ziemlich hilflos dem gegenüber, was dir in dieser Klinik wieder geschieht.

Ich selbst war ja auch schon dreimal in solch einer Klinik und ich kann nur sagen, "nie wieder"!

Doch das sind meine Erfahrungen und das kann man nicht verallgemeinern.

Es tut mir sehr leid für dich, denn du hattest solche Hoffnung in diese Klinik gesetzt.

Zu deiner Familie und Freunden, brauche ich gar nichts mehr schreiben, da kennst Du meine Meinung und ich finde es einfach beschämend, dass die dich nicht einfach Mal anrufen, um dich nach deinem Befinden zu erkundigen.

Auch wenn man hilflos ist, kann man zumindest Interesse zeigen und sich kümmern. :evil:

Liebe Beate ich wünsche dir von Herzen alles Gute und umarme dich. :hug:

Liebe Grüße
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Clarissa » Sonntag, 27.05.18, 9:26

Hallo Beate,

ich war in einem teils ähnlich schlechten Zustand wie Du zu meiner Langzeit-Reha.

Mir hat, wie Dir, gut getan, unter Menschen zu sein, und daß ich versorgt war. Das war unschätzbar in dieser fiesen Zeit!

Allerdings konnte ich mich bei manchen "Therapien" abducken, dafür traf ich auf Verständnis, weil es mir eben auch wirklich übel ging. Vieles habe ich irgendwie über mich ergehen lassen.
Um Verständnis für mein Krankheitsbild habe ich da schon gar nicht mehr geworben, das habe ich mir sowieso abgewöhnt ausserhalb des Betroffenenkreises. Mir war/ist egal, was andere darüber denken.

Wenn Du jetzt nochmals die ganze stressige Diagnostik anleierst - die Frage stellt sich mir: was kommt unterm Strich Nützliches für Dich bei raus? Gibt es eine vernünftige Therapie?
Da hab ich nämlich Zweifel und für mich beschlossen, nichts mehr "klären" zu lassen. Bei mir ergab sich nie was, v.a. nichts Sinnvolles. Am Ende sollte ich Kortison plus PP einnehmen, nein, danke.

Ich wünsche Dir viel Geduld, Kraft und Akzeptanz! Das wird wieder besser!

VG von Clarissa
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Frakkivana » Sonntag, 27.05.18, 9:44

Ihr Lieben,

ganz, ganz vielen lieben Dank für Euer Coaching und Eure Einschätzungen!

Inzwischen liege ich nach dem Frühstück, das ich hastig und panisch eingenommen habe, bevor die anderen kommen, wieder auf dem Bett. Mein Blutdruck war zu hoch, hat sich aber schon wieder beruhigt. Die Diastole geht immer so hoch, trotz Beta Blocker immer wieder über 90. das geht ja noch, aber ich spüre das immer. Liegt wohl an der Angst, die sich über Stunden so aufbaut.

Der Schwester habe ich gesagt, dass ich Angst habe , die Anforderungen hier nicht zu erfüllen. und daß ich am Montag besprechen will, dass mein Therapieplan zu voll ist.

Sie meinte, ich soll mich nicht so unter Druck setzen, ich dürfe hier einfach sein und niemand stellt Anforderungen an mich. Na, das werden wir ja sehen. spätestens, wenn ich nicht ins Yoga und zur Kunst will.

Ich schaffe es jetzt nicht unter den Apfelbaum. Der ist zu weit weg vom Haus angesichts der Übelkeit. So bleibe ich auf dem Bett. Die Fenster sind weit offen und ich sehe in die Natur und höre die Vögel. Werde mir Mantras vorsagen und versuchen mich zu mögen. Heute früh stand ich nämlich vorm Spiegel im Bad und war mir so fremd mit diesem fahlen Gesicht und den Ringen unter den Augen und meine Haare ergrauen rapide, wie über Nacht. und es überfiel mich der Gedanke, so sieht eine Frau aus, die man einfach so aus dem Haus treten kann.
nicht gut, der Gedanke. Den versuche ich jetzt irgendwie durch andere zu ersetzen.

Ihr seid toll, ich umarme Euch
ganz liebe Grüße Beate
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2015 Citalopram runterdosiert auf 10 mg, ganz gut.
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2016 im Sommer wieder mehr Schwindel. Dann kamen Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, Einschlafprobleme und "Blitze im Kopf " dazu.
Machte mich arbeitsunfähig.

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Oktober 2016 EKG beim Kardiologen. QTc-Zeit verlängert. Er riet zum Absetzen von Citalopram

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25.04.17
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Notfallmässig zu einem Allgemeinmediziner mit Naturheilverfahren.
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04.05.17
Weiterhin schwere Symptome, kann nur im Bett liegen, morgens bis früher Nachmittag am schlimmsten. "Kopfattacken", Schwindel bis zur Orientierungslosigkeit, komme nur mit Mühe zur Toilette, Heulkrämpfe vor Angst.
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25.6.17
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4 Monate Leben aus dem Koffer

Ende September 2017
2 Wochen Psychiatrie, völlig ausgebrannt, starke Depressionen plus Ängste zu den körperlichen Symptomen dazu.
Versuch mit Tavor: paradoxe Reaktion, Herzrasen
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Sertralin: 5 Tage, dann abgesetzt wegen zu starker Nebenwirkungen, schlaflos, starke Angst
Behandelnde Ärztin frei von jeglicher Empathie, setzt mich stark unter Druck, da Teilnahme an Therapien kaum möglich . Während des gesamten Aufenthalts dauerhaft hoher Ruhepuls um die 100 und zu hoher Blutdruck
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Im Anschluss zu einem Arzt/Psychotherapeut.
Gegen den zu hohen RR:
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Ausserdem 5 Tage lang
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Jofab » Sonntag, 27.05.18, 9:50

Liebe Beate,

lass dich ganz fest drücken :hug:

Über Kliniken kann ich dir ja nichts sagen, aber was u.a. Gelblack dir schreibt, finde ich absolut zutreffend !

Ich denke auch, dass dein Zustand nicht richtig erkannt wird und dann bist du dort nicht gut
aufgehoben.
Vielleicht ist Wegs Alternative eine Möglichkeit.

Es tut mir so leid, dass deine grossen Hoffnungen sich so zerschlagen.

Und das deine Familie sich nicht meldet, ist einfach unverzeihlich.

Liebe Beate, alles was ich noch sagen könnte, ist schon wunderbar ausgedrückt worden.
Ich kann dir nur sagen, dass ich mit dir fühle und an dich denke.

Ich wünsche dir, dass du den Tag irgendwie wieder überstehst - am besten unter dem Apfelbaum.

Ganz liebe Grüsse an dich ❤
Ilse
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von weg » Sonntag, 27.05.18, 9:53

hi beate :hug:
Frakkivana hat geschrieben:
Sonntag, 27.05.18, 9:44


Der Schwester habe ich gesagt, dass ich Angst habe , die Anforderungen hier nicht zu erfüllen. und daß ich am Montag besprechen will, dass mein Therapieplan zu voll ist.

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da bin ich nochmals. kannst du dir das nicht schriftlich von dieser schwester geben lassen? :sports: sie soll dir das bestätigen. mir ist, dass dir das im vorgespräch versprochen wurde.

herzlich :hug: :fly: :fly: :fly: :fly:
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Clarissa » Sonntag, 27.05.18, 10:35

Liebe Beate,

jeder Druck, der auf Dich ausgeübt wird, ist Murks. Der von der Klinik und auch der, den Du Dir selber machst.

Klingt ja gut, was diese Schwester gemeint hat, bleibt tatsächlich abzuwarten, wie die Klinik ab Montag dazu steht, da gebe ich Dir vollkommen recht.
Man hat ja auch gar keine Kraft für irgendwelche Kämpfe, ging mir jedenfalls so!

Ich kann Dich ein bißchen trösten, ich sah auch erschreckend aus: wie der Tod auf Latschen. Jetzt schminke ich mich wieder ein wenig und färbe mir die Haare, naja, manchmal :wink: .

Laß Dich nicht unterkriegen und versuche, recht gut zu Dir zu sein!

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