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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
JuleK
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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von JuleK » Freitag, 12.05.17, 8:39

Hallo ,
ich denke auch das es einfach zu viel Unwissenheit gibt,ich habe mich ja auch sehr schwer getan an zu nehmen das meine Symptome vom absetzen der Medikamente kommen.
Aber was nicht zu entschuldigen ist das Menschen nicht ernst genommen werden,abgestempelt und abgewimmelt werden.
Ich finde das Ärzte die Pflicht haben sich zu Informieren bevor sie zum Rezept greifen.Ihren Patienten zuhören, ernst nehmen was sie erzählen.
Und die Worte das kann gar nicht sein und das habe ich noch nie gehört aus dem Vokabular streichen,denn das spricht für Unsicherheit und nicht wissen.
Ich spüre und merke doch was mein Körper und meine Psyche machen,kein anderer steckt in meinen Schuhen und kein Studium erhebt einen Menschen so hoch das er allwissend ist und mir Erzählen kann was stimmen kann und was nicht.
Er/sie kann mein Partner sein in dieser Situation und mit mir gemeinsam herausfinden was mir hilft,und mich dabei vor weiterem Schaden möglichst bewahren.
Mein Vertrauen in Ärzte ist nachhaltig gestört,trotzdem brauche ich sie leider,aber ich schaue jetzt so weit es möglich ist wem ich da meine Gesundheit anvertraue.

Gruß
Jule
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Grunderkrankung:Fibromyalgie,Morbus Bechterew, Chronsche Schmerzen,Rezidivierende Depressionen.
Von Anfang November bis Mitte November 30 mg Duloxetin
Ab Mitte November 60mg Duloxetin
Wegen starker Nebenwirkungen und Mangels eines Arztes der mich ernst nimmt habe ich eigenständig Duloxetin reduziert.
Ab 17.03 eine Woche 50 mg
Ab24.03 eine Woche 40 mg
Ab31.03 eine Woche 30 mg
Ab da gingen die Entzugsymptome schon los.
Hab gedacht das ist nicht schlimm und vergeht bestimmt,weil die Nebenwirkungen mich schon gequält haben.
Hab dann einige Tage auf 20 und dann auf 10 reduziert.
06.04 ganz abgesetzt.
Hab auch kein Duloxetin mehr im Haus.
Hab mich noch nie in meinem Leben so schlecht gefühlt,
hatte nie so viele Körperliche Symptome,die psychischen sind nicht ganz so stark,
da überwiegt die Angst das das nie vorbei geht.
Durchfall,Starke Muskelschmerzen,Engegefühl im Brustkorb,Kopfschmerzen,Kieferschmerzen,Atemprobleme, kurzatmig,Herzrasen,Blutdruckschwankungen.Erschöpfung,null Belastbarkeit,und und und..
Es ist schwer das alles als Absetzsymptome zu akzeptieren und nicht ständig zum Arzt zu rennen,
was für mich auch sehr schwer ist,da ich das Vertrauen in die weiße Zunft verloren hab
9.05.2017 12 Kügelchen
10.05.2017 12 Kügelchen = 2mg
Novalgin 500 bei Bedarf
Fischölkapseln
11.05.2017 -21.05 =2mg :party2: Symptome fast vollständig Verschwunden
Seit 23.05 fühle ich mich wieder stark Depressiv ,schlimmer als vorher.
26.05. 13 Kügelchen abwarten,aber ich fühle mich nicht gut.
27.05 14 Kügelchen Körperliche Symptome schlimmer
28.05 14 Kügelchen keine Besserung
29/30/31.05 14 Kügelchen geht mir nach wie vor schlechter Schwindel Durchfall Brainzapps Druck im Nackenbereich
Seit 3.6 900 mg Johanniskraut täglich
Seit 5.6 zunehmend schlechter wieder starke Symptome.
9.6 Johanniskraut abgesetzt.
13.06.2017 2mg Duloxetin
14.06 2 mg Symptome werden langsam milder,aber sehr depressiv und verzweifelt.
15.06 2mg Duloxetin je 1 Tabl. Schüsslersalz 5 +7
16.06 2 mg+ 2 mal 1 Novalgin a 500 mg, Druck im Nacken und Hinterkopf,Schmerzen,Gefühl von Anfluten mit Schwindel im Kopf.
21.06 Bin seit einigen Tagen weitgehend stabil bleibe jetzt für ca 14 Tage bei dieser Dosis.
2mg Duloxetin 2- 3mal 1 Tabl Neurexan, Novalgin bei Bedarf
Seit 21.06 Täglich 2m Duloxetin = 12 Kügelchen Novalgin und Neurexan bei Bedarf.
Weitgehend Stabil bei Anstrengung Brainzapps ab und zu Schwindel.
Seit 16 .07 11 Kügelchen geht mir gut damit,aber ich warte noch ab.
Seit 27.07 12 Kügelchen =2mg
Seit 24.08 11Kügelchen geht mir gut damit werde 4 Wochen dabei bleiben.
Rhus Tox D12 3 mal 4 Globuli war ein Fehler !
Geht mir so richtig schlecht
Ab 6.09.2017 2mg Duloxetin
Bleibe für ca 3 Monate bei dieser Dosis
Seit 15.092017 2mg = 6 Kügelchen abends und morgens
Seit 28.09.17 Zusätzlich 75mg Voltaren resinat,20 mg Pantozol,200mg Aciclovir.
Seit 14.11.17 6 Kügelchen morgens 5 Kügelchen abends
Voltaren 50 mg Tlidin 50/4 Pantozol 20 mg
Seit 28.11 Duloxetin je 3 Kügelchen morgens und abends = 1mg
Voltaren resinat 75mg täglich und Tilidin bei Bedarf.
Geht mir gemischt aber ich will endlich ganz weg vom Duloxetin
Seit 28.12 2017. Morgens 3 und abends 2 Kügelchen

Horni
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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Horni » Dienstag, 16.05.17, 7:40

Guten Morgen ihr lieben,
Ich habe etwas über die Stränge geschlagen, doch Tatsache ist wenn ich mit etwas arbeite, dann weiss ich wommit ich es zu tun habe. Genau so müsste es doch meiner Meinung nach auch bei den "Spezialisten in weiss " sein.


Lg
Horni
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"Berichtet euren Mitmenschen welche Verherende Wirkung Antidepressiva haben können und wie Verständnis los damit umgegangen wird."
Gebt uns eine Stimme!!!

Verküpfung zum Paroxetin Betroffenen Thread:
viewtopic.php?f=18&t=10777&hilit=Paroxetin+betroffenen

Arianrhod
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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Arianrhod » Dienstag, 16.05.17, 16:34

lakeSonne1 hat geschrieben:hi,

ich muss da ne Lanze für für unsere nichtwissenden Mitmenschen (auch Ärzte) brechen.
.
Ärzte sollten grundsätzlich offen für neue Erfahrungen und auch den Patienten gegenüber sein.
Dass meine Erfahrungen so angezweifelt wurden, das habe ich aber vorallendingen in der Psychiatrie erlebt, bei Medizinern anderer Fachrichtungen weniger - beziehungsweise nur dort , wo meine psychiatrische Diagnose bekannt war - was nun dazu führt, sie überhaupt nirgends mehr zu erwähnen.

Ich habe schon den Eindruck , manche Psychiater glauben , dass ihre Patienten eh die ganze Zeit nicht-compliant, verwirrt, wahnhaft und im Allgemeinen unglaubwürdig sind - schließlich haben sie sie doch gerade mit einer "Geisteskrankheit" diagnostiziert. .... :frust:
Bei mir war Schwäche in den Armen ( verursacht durch Bandscheibenvorfall L2/3) natürlich Psychose :roll: und genauso geht es mit Absetzsymptomen.....
JuleK hat geschrieben:Und die Worte das kann gar nicht sein und das habe ich noch nie gehört aus dem Vokabular streichen,denn das spricht für Unsicherheit und nicht wissen.
Ich spüre und merke doch was mein Körper und meine Psyche machen,kein anderer steckt in meinen Schuhen und kein Studium erhebt einen Menschen so hoch das er allwissend ist und mir Erzählen kann was stimmen kann und was nicht.
YEP
: Wenn der Arzt mir nicht glauben will, dann drucke ich die Fachartikel, wissenschaftlichen Arbeiten etc. aus und lege sie ihm auf den Schreibtisch. Daher ist es so wichtig, dass es immer mehr von diesen Informationen gibt - euch nochmals Danke für eure "Sammelwut" :) hier im Forum.
Wenn ich nicht überzeuge, tun es hoffentlich die Mediziner- Kollegen!

liebe Grüße Arian
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LinLinaAnnanascarlottapadmaKaulquappe 411
2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ana19
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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Ana19 » Donnerstag, 25.05.17, 15:44

Hallo Leute,

toll das es an die Öffentlichket geht !!
beim zuschauen wurde mir ganz anders..!

schade das er so kurz ist und man nicht genauer über Ihren Zustand berichtet hat ... hätte mich interessiert wie lange sie leiden musste!
weil die Tatsache das viele über Monate und länger leiden ist ein wichtiger Punkt!


habe den bericht gleich an nah stehende menschen weiter geschickt! sie sind sehr schockiert..!
wie auch nicht ?!

Zusatz/Ergänzung:
Habe das Video meiner Mutter gezeigt... sie sagt na siehst du du wirst wider gesund !! ach mama denkt nur an Heilung keine Wut oder ähnliches .. bin so dankbar sie zu haben ... <3

LG Ana
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padmaLinLinaKatharinaKaulquappe 411
Diagnose 2015
symptome: absolute Erschöpfung >>> 20mg Citalopram

Ca. 1,5 jahre -- 20mg citalopram
August 2016 — in Absprache des Arztes ausgeschlichen ... vieellll zu schnell (Kaltentzug)

Absetzten nach ärztlichen Rat :x :

in einem zwei Wochen Schritt von 20mg auf 10mg runter
dann in zwei Wochen schritt von 10mg auf 5mg
in zwei Wochen schritt von 5mg auf 0mg

eine Woche später spürbare Kraftlosigkeit
ich dachte ich halte das aus es wurde aber immer schlimmer....!!!!!!!

Da ich nicht direkt danach wider eindosiert habe folgte Monate später der total Ausfall!!
Akutsymptome : 100% Bettlegrigkeit, Suizidal, brutale Gedanken, nicht mehr bewegen können...
Ich dachte ich werde sterben !!! Es wurde besser als ich auf Rat des Forums 0,5mg wider eindosiert habe.

Befinde mich im Protrahierten Entzug !

Symptome :
Kraftlosigkeit, Schwäche, Muskelzucken, Muskelkater, rippeartige Zustände, Angstzustände, Heulkrämpfe, Migräne, motorische Einschränkungen, Benommenheit, zittern, Schlafstörungen , intensives träumen, Blasenschwäche, steife Glieder, Unterzuckerungsgefühl, hyperventilieren, nervenschmerzen an den Händen und Beinen, innere unruhe/vibrieren, Gedankenkarusell, Müdigkeit, Rückenschmerzen, gefühl betäubt zu sein, schlafende Glieder, müde Augen, Schwindel, fettige Haare und Haut, akne, schwere Glieder/ blei gefühl.
(Habe sicher noch paar vergessen)

Diese Symptome hatte ich zu beginn gefühlt alle aufeinmal mit der Zeit sind einige leichter und andere schlimmer ...

Medikation:
seit 29.4.17
0,5mg Cita


Mai-Juli 2017 — bettlegrig
August u. September 2017 — leichte Hausarbeit möglich
Oktober 2017 — kleine Ausflüge im freien möglich symptome wurden spürbar leichter
November/Dezember 2017 — fette Entzugsgrippe



Leben ist zeichnen ohne Radiergummi

diane

Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von diane » Dienstag, 27.06.17, 15:36

Hallo,
Hallo

Meint ihr es mach Sinn NDR anzuschreiben in Bezug auf die Sendung und ob sie das Thema mal intensiver behandeln wollen?

Lana
Mal ganz blöd gedacht, könnten sich mehrere Forenmitglieder zusammenschließen,die sich dort melden. Je mehr, desto besser u interessanter für die Journalisten...

Ich hatte mal diesen Jenke angeschrieben, zwecks seiner Experimente.
Ich berichtete ihm von der ganzen Problematik u ob er sich an solch ein Experiment rantrauen würde?
Sei es, ob er Depressiv wird u AD nimmt o als gesunder AD einnimmt u dessen Folgen u Entzug aufzeigt.

Mein ellenlanger Beitrag wurde SOFORT gelöscht...

Man kann spekulieren, wieso, weshalb u warum...

Lg

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