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Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Monalinde
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Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Monalinde » Dienstag, 02.05.17, 20:46

Hallo,

soeben habe ich den Beitrag im NDR über die gängige Antidepressivapraxis gesehen. Dr. Ansari und seine Frau haben auch mitgewirkt.

Ich fand den Beitrag sehr sachlich und aussagekräftig. Endlich, endlich tut sich etwas !

Wer den Beitrag nicht gesehen hat, kann ihn sicher in der Mediathek ansehen.
edit: Link zur Sendung http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/D ... on210.html

Mona
Zuletzt geändert von Murmeline am Freitag, 05.05.17, 8:48, insgesamt 4-mal geändert.
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2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Dezember 2012 auf Null abgesetzt, ausschleichend alle drei Wochen 10 Prozent der ursprünglichen Dosis

Diagnose: Depression und Angststörung

Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.

Zahlreiche körperliche Symptome:
(Tinnitus , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals, saures Aufstoßen, Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Stimmungsschwankungen, Hautausschläge, Angstzustände, Gelenkschmerzen, Schwindel))


2016: Nebenhöhlenentzündung, Schleim im Hals, Stimmungsschwankungen bzw. Neuroemotionen, Tinnitus, noch
leichte Schlafstörungen, lebhafte Träume, die wahrscheinlich meinen Tinnitus triggern, aber keine Albträume
mehr, Schüttelfrost

Lana19
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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017

Beitrag von Lana19 » Dienstag, 02.05.17, 20:50

Hallo

ich habe ihn auch gesehen und er hat mich sehr aufgewühlt, weil endlich was passiert!
Auch wenn es mich genervt hat das der Arzt gesagt hatte man solle das mit seinem Arzt besprechen....
Aber es ist ein Anfang! Endlich endlich endlich! Und das ADFD war auch kurz zu sehen!


Lana
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Midlife
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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017

Beitrag von Midlife » Dienstag, 02.05.17, 21:03

Habe einige unangehme Fragen gestellt, serotoninlüge, ärzte nehmen nw nicht ernst, wie sieht er die kirsch-Daten...
Keine Frage kommt rein...
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11/15- erstmals 20 mg Citalopram vom Hausarzt bekommen, ohne Diagnose
29.12/15- Tavor/Lorazepam 1,5 mg für ca 3 Wochen selbst genommen ohne ärztliche Verordnung
Seit Anfang März 2016 weg vom Tavor und auch Citalopram
Seit 1.4.16 Escitalopram 10 mg plus bei Bedarf 25 mg Atosil/Promethazin
Seit 28.4.16 7,5 mg Escitalopram plus 2x tgl 25 mg Atosil
Seit 14.5.16 5 mg Escitalopram plus b.Bed. Atosil
Seit 20.5.16 3,75 mg Escitalopram , Atosil nicht mehr gebraucht..am 24.5.16 Angst, Weinen, depr. Verstimmungen
Seit 25.5.16 wieder 5 mg Escitalopram
Seit 1.6.16 4 Trofen = 4 mg Escitalopram
Seit 7.6.16 3 Tropfen = 3 mg Escitalopram
Seit 12.6.16 2Tropefn =2 mg Escitalopram , Weinerlich, Unruhe, Zittern, Frust
Seit 15.6.16 3 Tropfen = 3 mg Escitalopram, nach 2 guten Tagen , 1 gaaanz schlechter...bleibe bei 3 mg
Seit 27.6.16 2,5 Tropfen=2,5 mg Escita
Seit 04.7.16 1,5 Tropfen=1,5 mg Escita
Seit 09.7.16 1 Tropfen =1 mg Escita...viel Weinen, rauschen im Kopf
Seit 10.07.16 1,5 Tropfen =1,5 mg Escit..
Seit 30.07.16 0mg!Stimmung wechselnd, aber nicht schlechter...Gedanken klarer...und manchmal auch positver!
Immer noch bei 0 mg...die psych. Ausfälle deutöich seltener und wenn auch nur noch sehr kurz!

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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017

Beitrag von Lana19 » Dienstag, 02.05.17, 21:05

Hallo,

ich habe auch schon gepostet und nix kommt, dabei habe ich mich sogar bedankt das endlich mal was kommt.....

Lana
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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017

Beitrag von Midlife » Dienstag, 02.05.17, 21:47

Schade,der chat war völlig nutzlos...hatte was von telesprechstunde.
Ging aber m.e. nach am Thema vorbei...
Dennoch, die Sendung ein weiterer Schritt un die richtige Richtung.
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Seit 14.5.16 5 mg Escitalopram plus b.Bed. Atosil
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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017

Beitrag von lunetta » Dienstag, 02.05.17, 22:09

Hallo!

Hab`s auch gesehen, aber es muß noch viel mehr geschehen, ist alles noch zuwenig!
Hilft ja nichts wenn wir es sehen, wir wissen eh wie es ist - die die es wissen müßten, sollten mal am eigenen Leib erfahren was Psychopharmaka mit einem machen!!!
LG
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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 03.05.17, 7:01

Hallo!

Ein Anfang!!

Gruß
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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Medlem » Mittwoch, 03.05.17, 7:15

Super Beitrag! Danke für den Hinweis Monalinde! Hoffen wir, dass sich die Erkenntnis, dass ADs oft mehr schaden als nutzen, bald durchsetzt.

Weiß jemand, wer die Absetzstudie von Prof. Walter finanziert?

Wünsche Euch allen einen guten Tag mit wenig Absetzsymptomen!

Medlem
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Ganzheitliche Maßnahmen: Darmsanierung mit Symbioflor und Flohsamen, Vitamin-D und Zink (beides starker Mangel), Magnesium tut mir gut

Mirtazapin-Einnahme 12/14 - 6/15 und Absetzen 7/15 - 8/16:
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09/16: Innerhalb kurzer Zeit 2-3 kg abgenommen (ohne Diät). Kann wieder essen, wozu ich Lust habe.
Ca. 3 Monate nach 0: Ich fühle mich wieder normal!
22.12.16 - schlafe wieder 7 Stunden am Stück!
6 Monate nach 0: Ich bin wieder vollkommen ich. Bericht für AD erfolgreich abgesetzt ist noch in Arbeit...

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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 03.05.17, 8:10

Das ist die Studie.
Laut Website finanziert die deutsche Forschungsgemeinschaft mit.
Leider muss man in einem festgelegten Zeitraum reduzieren, was große Absetzschritte nahelegt.

https://www.absetzstudie.de
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Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 03.05.17, 9:02

Jetzt hab ich e sgefunden:
Im Rahmen der Studie wird der Absetzzeitpunkt zufällig innerhalb der nächsten 12 Wochen festgelegt, und die Medikation muss über einen Zeitraum von nicht mehr als 12 Wochen ausgeschlichen werden.
Die Studie dauert insgesamt 6-9 Monate. Der Zeitaufwand ist wie folgt:

In der Woche vor dem Absetzen der Medikamente:
dreistündige Untersuchung an der Charité für die Erfassung der klinischen Grunddaten, vor allem mittels Fragebögen.

Zwei Tage vor dem Absetzen und ca. eine Woche danach:
Jeweils eine zweistündige MRT Untersuchung für eine Magnetresonanztomographie und eine dreistündige Untersuchung an der Charité für Verhaltensuntersuchungen. Optional am jeweils nächsten Tag eine zweieinhalbstündige EEG-Untersuchung in der Charité.

In den sechs Monaten nach dem Absetzen:
Anfangs wöchentlich, dann monatlich entweder ein ca. 30 min. Telefongespräch oder ein ca. 45 min. langes Gespräch in der Charité.
https://www.absetzstudie.de/teilnahme.html

Ich verstehe das nicht. Wird da direkt auf Null gesetzt innerhalb einer Woche? Will da mal jemand nachfragen?
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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Elefantenfuss » Mittwoch, 03.05.17, 12:24

Hey Monalinde,

Danke für´s Einstellen!

Der Beitrag ansich war gut, mir fehlten aber konkrete Hilfestellungen. Das Forum wurde nur kurz erwähnt. Hier hätte man ruhig direkter drauf verweisen können. Und an wen man sich sonst wenden kann, wenn der Absetzwunsch mit den jeweiligen behandelnden Psychiatern nicht möglich erscheint, denn wie sie es letztendlich geschafft hat, wird leider nicht genau geschildert. Aber wenigstens ein kleines Wachrütteln und ein winziger Schritt in die richtige Richtung...

Viele Grüße
Elefantenfuß
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- Seit 2011 Mirtazapin 45 mg. Beginn Absetzen 21.04.2017 mit der Wasserlösemethode 40,5mg.
1. Woche: Bisher nur Schwindel, Kopfschmerzen, morgens innere Unruhe, frühes Erwachen, vermehrtes Träumen, gereizter, schneller wieder "Reizüberflutung", wie Watte im Kopf
2. Woche: Immernoch zum Nachmittag hin starke Kopfschmerzen, Schwindel bei körperlicher Belastung und Unruhe weniger geworden. Gereiztheit weniger, wieder ruhigerer Schlaf. Keine Zunahme von depressiven Symptomatiken.

3. Woche: Deutliche Symptomzunahme, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Stimmungsverschlechterung, unruhiger Schlaf
4. Woche: Regulierung der Symptome, deutlich stabiler, nächsten Absetzschritt noch nicht vorgenommen bei 40,5 mg geblieben.
5. Woche: Keine Symptomzunahme, wieder stabil.
6. Woche 02.06.2017: Nächster Absetzschritt auf 37,5mg in Tablettenform. Morgendliche Maddeligkeit und Müdigkeit, keine weiteren Symptome.
ab 8. Woche Symptomverschlechterung, akustische Halluzinationen, Rückfälle
Juni 2017 bei 37,5 mg geblieben
28.06. stationär
seit 26.06.2017 Risperdal 1mg
seit 04.7. 2mg Risperdal
02.01. - 16.01. stationär, ausschleichen Risperdal
seit Januar 2018 Risperdal abgesetzt
seit 01/18 Seroquel 25mg zur Nacht
seit 01/18 Amisulprid erst 100mg, seit 02/18 200mg
03/18 Amisulprid wieder auf 100mg runter
13.04. Beginn Amisulprid komplett absetzen, Seroquel nur noch selten als Bedarf

- 01/2016 Seroquel 50mg retard 2x am Tag ca. 4 Monate, ohne Probleme abgesetzt und auf 25mg normal zur Nacht umgestiegen, ca. 1 Jahr, ohne Probleme abgesetzt Februar 2017
- 2012 Venlafaxin 250mg ca. 6 Wochen, abgesetzt da überhaupt nicht vertragen.
Zwischendurch ca. 1 Woche Lovamepromathazin, sofort wieder aufgehört.
Über die Jahre immer mal wieder Atosil als Bedarf, seit über 1 Jahr überhaupt nicht mehr.
Tavor bei Klinikaufenthalten nur im Ausnahmefall als Bedarf.


Problem - Die Anpassung ist ein eigenes Lehrfach; der Intelligentere bringt es darin weiter, der Widerstrebende ist ein Problem der Ärzte und Psychologen (Bertold Brecht)

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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 03.05.17, 13:29

Hallo :-)

ich finde den Beitrag sehr gelungen. Dafür, dass es nur 6 Minuten sind, und es schon deswegen nicht zu detailliert sein kann ist ziemlich viel enthalten, von der Problematik der hohen Verschreibungszahlen, die mögliche Verbindung mit einer erhöhten Zahl der Frühberentung, der Leugnung von (auch schwereren) Absetzsymptomen durch viele Ärzte, die Veränderung des Gehirns unter Antidepressiva und damit verbundene Folgen und eine Empfehlung dass man mit 10 % pro Schritt über ein Jahr absetzen sollte. Karina, die als Betroffene zu Wort kommt, schildert sehr anschaulich wie es ihr mit dem Absetzen ging (soweit das möglich ist in so kurzen Ausschnitten) und auch die Erleichterung darüber das Forum gefunden zu haben.

Zur Studie:

ich verstehe es so, dass jeder zufällig einen zeitpunkt bekommt (der innerhalb von 12 Wochen liegt) wo man auf null sein muss, bis dahin wird in mehreren Schritten abgesetzt. Also hat man maximal 12 Wochen zeit zum Ausschleichen, wenn man pech hat nur eine Woche oder weniger (?) es wird aber nicht genauer ausgeführt.

So könnte man feststellen, ob es einen Unterschied macht ob man z.b. 1 Monat oder 3 Monate lang ausschleicht, was ich nicht wirklich glaube, zumindest was schwere und länger andauernde Symptome angeht. Die Studie hätte mindestens über ein Jahr, besser über 2 oder 3 oder länger laufen müssen um sinnvolle Ergebnisse zu liefern - ich halte das Studiendesign so wie es jetzt ist eher für Geld- und Zeitverschwendung - schade :-(

Liebe Grüße
Lina
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Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 23.4.2018: 0,05 mg Mirtazapin

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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Lana19 » Mittwoch, 03.05.17, 17:13

Hallo

Meint ihr es mach Sinn NDR anzuschreiben in Bezug auf die Sendung und ob sie das Thema mal intensiver behandeln wollen?

Lana
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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 03.05.17, 17:15

Hallo Lana :-)

ich denke es macht auf jeden Fall Sinn, Feedback zu geben und sich für die Sendung zu bedanken, damit gibt man ja schonmal die Rückmeldung dass die Sendung von Interesse für das Publikum war. Dabei kann man ja auch erwähnen dass man sich eine ausführlichere Sendung zu dem Thema wünscht ;-)

Liebe Grüße
Lina
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Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Vorby » Mittwoch, 03.05.17, 20:00

Hallo,

was die Studie angeht so habe ich meine Bedenken. Ich habe das Gefühl, daß den Patienten eher geschadet als geholfen wird.

Gehen wir mal von einer "Standarddosierung" von 20 mg Citalopram aus, die innerhalb von max. 12 Wochen abgesetzt werden, da kann das nur nach hinten los gehen und im nachhinein kommt dabei heraus, daß die Patienten alle einen Rückfall erlitten haben, bevor die 6 Monate um sind.
Ich denke man sollte eher vor der Teilnahme warnen. Nur weil diese Untersuchung von der CHARITE durchgeführt wird, heißt das nicht, daß das gut sein muß.

Schade, denn der Beitrag des NDR war vom Grundsatz her ein Schritt in die richtige Richtung.

Gruß
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Sertralin:  22.04.2018  20,00 mg von 175 mg seit 08.07.2016 
Mirtazapin: 18.04.2018  18,00 mg von  30 mg seit 21.01.2017

Verlauf bis Mai 2018 viewtopic.php?f=35&t=12500&start=60

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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 03.05.17, 20:08

Hallo Vorby :) -
ich wollte gerade meinen Text hier im Thread loslassen - das kann ich mir jetzt sparen :D ,
denn ich bin absolut der gleichen Meinung wie du.

Ich hoffe mal nicht, daß diese Studie teilweise von der Pharmaindustrie finanziert wird - nach
diesem Vorgehen könnte man das leider annehmen :x !

LG Anna
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Medlem » Donnerstag, 04.05.17, 6:53

Hallo Vorby,

das habe ich auch erst gedacht. Guten Gewissens kann man niemandem empfehlen, daran teilzunehmen.

Andererseits geht es ja gerade darum zu beweisen, dass schnelles Absetzen (nach dem Plan der Hersteller) schädlich ist. Die Probanden tun mir trotzdem leid.

Grüße

Medlem
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Ca. 3 Monate nach 0: Ich fühle mich wieder normal!
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Annanas
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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 04.05.17, 7:21

Hallo medlem :) ,
Medlem hat geschrieben:Andererseits geht es ja gerade darum zu beweisen, dass schnelles Absetzen (nach dem Plan der Hersteller) schädlich ist.
So, wie ich es verstanden habe, ist das leider nicht das Ziel der Studie, sondern sie schauen, ob es eine Möglichkeit
gibt, herauszufinden, wer nach dem Absetzen stark rückfallgefährdet hinsichtlich der Grunderkrankung ist.

Nur, wenn man eben dieses Vorgehen des schnellen Absetzens innerhalb dieser Studie sieht, befürchte ich, daß
der überwiegende Teil der Probanden einen Rückfall in die Depression bescheinigt bekommt u. dies nicht als
Absetzsymptome erkannt wird.

Im Umkehrschluß würde das bedeuten, daß diesen Betroffenen geraten wird, die Medikamente lebenslang
zu nehmen.......was natürlich der Pharmaindustrie sehr in die Hände spielen würde.

Deshalb finde ich dieses Studienziel bzw den Zeitrahmen, mehr als fragwürdig!!

LG Anna
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
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Sendung über Absetzen richtig gemacht mit Studie

Beitrag von Kaulquappe 411 » Donnerstag, 04.05.17, 11:00

Hallo,

habe von einer Freundin einen guten Tipp bekommen für eine Sendung des NDR, dessen Link ich euch mal hier reinstelle.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 12990.html

und

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/ ... on210.html


Ich habe es bisher nur überflogen, schien mir aber recht vernünftig zu sein. Meine Freundin hat sich zur Studie schon angemeldet, ich werde es mir noch überlegen.

Liebe Grüße,

Quappi :schnecke: :)
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Diagnosen: PTBS, Depression, Sozialphobie, Agoraphobie, Oralophobie, Migräne, craniomadibuläre Dysfunktion, Tendovaginitis an den Füßen
Erfahrungen mit Ximovan ( Paradoxe Reaktion), Melperon (drastische Alpträume), Taxilan (total abgeschossen) Fluoxetin (Depersonalisation), Lorazepam, Opipramol, Promethazin, Escitalopram, Cipralex, Valdoxan, Amitriptyllin.
Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
Regelmäßige Einnahme von Vitamin D, Leinöl, Basentee und versch. homöopath. Globuli bekommen mir sehr gut!!!

31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
nun bei KG 0,270 g
mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
seit 15. 11. bei KG 0, 255 g ohne Zwischenschritte, drei Tage Absetzwelle, dann OK
seit 30.11. bei KG 0,245 g, das übliche an Absetzsymptomgedöns :-)
mittlerweile bei KG 0,230 g
mittlerweile bei KG 0,200 g kaum Absetzsymptome, solange ich auf passende Ernährung achte!
KG 170 g

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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 04.05.17, 11:22

Hallo Quäppi :) ,
habe deinen Beitrag an diesem Thread angehangen - da geht es genau um diese Sendung u.
um die Studie.
Kaulquappe 411 hat geschrieben:Ich habe es bisher nur überflogen, schien mir aber recht vernünftig zu sein. Meine Freundin hat sich zur Studie schon angemeldet, ich werde es mir noch überlegen.
Es scheint leider so, daß man innerhalb eines festgesetzten Zeitraumes absetzen soll - der beträgt hier wohl
12 Wochen :o - wenn es an dem sein sollte - ist das für ein schonendes Absetzen alles andere, als zu empfehlen!!

Liebes Quäppi, lies dir mal den Thread durch - ich glaube, da kommt die Teilnahme an dieser Studie
für uns eher nicht in Frage :cry: !

Liebe Grüße von Anna
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
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