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Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Fridoline
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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon Fridoline » Donnerstag, 24.08.17, 18:16

:) Hallo, Jamie vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
Ich stimme dir sehr zu, dass man schauen sollte, was einem gut tut und nicht. Was depressionsfördernd ist und nicht. Das herauszufinden ist für uns alle so absolut wichtig. Ich glaube aber auch, dass es so etwas gibt wie depressive Fundamente, die irgendwann, vielleicht in der Kindheit, gesetzt wurden und letztlich zu einer depressiven Persönlichkeitsstruktur geführt haben. Diese macht es einem unter Umständen sehr schwer, durch's Leben zu kommen.
Was meinst du damit, dass ich sowohl unter Nebenwirkungen als auch unter Absetzsymptomen leide?
Ich glaube schon, dass die Reduzierung der Clomipramindosis mehr mit mir macht, als ich dachte.
Vielen lieben Dank, Fridoline
Symptome: heftige Kontrollzwänge, Ängste, Depressionen. Akute überlastungssituation. Ambulante Medikation Alprazolam 05 mg und Saroten. Nach erneuter Dekompensation wieder stationär (1996). Dort Einstieg auf Clomipramin. Stationär bis 150 mg. Hat gut geholfen . Dann etwas reduziert. Jetzt seit über 20 Jahren Anafranil. Im Durchschnitt 100 mg. Mal mehr, mal weniger. Bei psychischer Verschlechterung wieder höher. Zwänge seitdem völlig weg. Depressionen bleiben. Nebenwirkungen Anafranil: Gewichtszunahme und starkes Schwitzen. In hohen Dosen Sprachstörungen. In "Notfällen " immer Tafil zusätzlich. Versuche auf SSRI umzustellen sind gescheitert. Dann, soweit ich mich richtig erinnere:
Seit 1996 schwankende Höchstdosen Clomipramin zwischen 112,5 und 75 mg. Zwischendurch immer wieder kurzzeitige
Reduzierungsversuche bis auf 62,5 mg. Parallel dazu im Quartal 50 x 0,5 mg Alprazolam. Genauere Erinnerung ab Juni 2016: Alprazolam 0,5 mg: 50 Stück in 4-5 Monaten. Clomipramin: 62,5 mg. Depressive Krise August 2016. Erhöhung auf 100 mg Clomipramin. Ab Oktober 2016 konsequenter Reduzierungsversuch bis heute.
Oktober 2016: 75 mg Clomipramin
November - Ende Februar 2017: 62,5 mg Clomipramin
März 2017: 57,5 mg Clomipramin
April 2017: 47,5 mg Clomipramin
Mai 2017: 37,5 mg Clomipramin. Alprazolam: 2 x 0,5 mg pro Woche (Anwendungsgrund: i.d.R. Bes. berufliche Belastungen).
08.05.2017: 47,5 mg Clomipramin
09.05.2017: 47,5 mg Comipramin + 0,5 mg Alprazolam
29.05.2017: 47,5 mg Clomipramin (20 Tage kein Alprazolam)
19.06.2017: 42,5 mg Clomipramin
06.08.2017: 37,5 mg Clomipramin
18.09.2017: 35,0 mg Clomipramin (nicht redardiert: morgens 10 mg / abends: 25 mg)
30.10.2017: 32,5 mg Clomipramin (morgens: 10 mg / abends: 22,5 mg)
13.11.2017: 31,25 mg Clomipramin

Fridoline
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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon Fridoline » Montag, 28.08.17, 18:36

:) Hallo,
wollte nochmal meine Frage anbringen. Jamie, du meintest, ich leide sowohl unter Nebenwirkungen als auch unter absetzsymptomen. Kannst du dazu nochmal etwas sagen?
Danke!! Fridoline
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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon Jamie » Montag, 28.08.17, 19:33

Hallo Fridoline, :)

Jamie, du meintest, ich leide sowohl unter Nebenwirkungen als auch unter absetzsymptomen. Kannst du dazu nochmal etwas sagen?
Danke!! Fridoline


ja das meine ich. Also zumindest sagt mir das mein Gefühl, was natürlich auch irren kann.
Ich sehe das so. Du gehörst leider zu denjenigen (und es gibt einige davon im Forum), die weder mit ihrem Medikament noch richtig klarkommen noch ohne. Das heißt die ganze Einnahme ist irgendwie einfach nur kompliziert. Mit geht es nicht gut - und ohne geht es auch nicht gut.
Würde sich das stimmig für dich anfühlen?

Zudem kommt die Möglichkeit, dass nach einer jahrzehntelangen Einnahme wie bei dir das Medikament vermutlich auch gar nicht mehr richtig wirkt (Wirkverlust, sog. poop out).
Und dann wissen wir auch, dass jahrelang genommene AD eine sogenannte Dysthymie bzw. Dysphorie auslösen können, sprich depressive Zustände. Bei jedem anderen Medikament wäre das undenkbar - es wäre schon längst vom Markt genommen worden! Man stelle sich mal vor, man nimmt ein Diabetesmedikament, das auf die Jahre gesehen selbst Diabetes auslösen würde. Die Menschen würden sich zurecht an den Kopf greifen !??!?! :o .
Nun können AD aber auch selbst eben depressive Zustände auslösen und möglicherweise bist du da in so einer Spirale drin.

Ich habe leider kein Patentrezept. Es werden vermutlich viele kleine Schrittchen nötig sein, um eine Besserung deines Befindens herbeizuführen. Wenn das Forum dazu einen kleinen Beitrag leisten kann, tun wir dies gerne.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon Fridoline » Freitag, 01.09.17, 18:01

:) Hallo, da bin ich wieder,
Momentan geht es ganz gut. Wollte mal nachfragen, was ihr meint, wann ich meinen nächsten Absetzversuch unternehmen kann? Ich dachte, dass ich bis Ende September auf meinem jetzigen Level bleiben muss. Was meint ihr? :roll:
Viele Grüße Fridoline
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Oktober 2016: 75 mg Clomipramin
November - Ende Februar 2017: 62,5 mg Clomipramin
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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon padma » Montag, 04.09.17, 18:40

hallo Fridoline, :)

schön, dass es dir gut geht.
Wenn du dich weiterhin gut fühlst, könntest du evtl. auch bereits Mitte September den nächsten Schritt angehen.
Wenn du dich mit Ende September sicherer fühlst, dann warte besser solange.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon Fridoline » Samstag, 09.09.17, 19:49

:) Hallo, vielen Dank, padma, für deine Antwort!
Habe noch eine wichtige Frage. Ich nehme jetzt eine halbe 75 mg retard. Was mache ich, wenn ich ich reduziere? Es gibt nur 25 und 10 mg, aber nicht retardiert. Vielleicht erst mal z.B. Mittags 25 und abends 10 mg? Könnt ihr mir da weiterhelfen? Ich komme dann ja auch in den Niedrigbereich...Habe da schon auch etwas Angst :cry:
Lieben Dank für eure Hilfe :)
Fridoline
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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon Jamie » Sonntag, 10.09.17, 11:22

Hallo Fridoline, :)

kommst du denn damit zurecht, mit einer halben retard (also 37,5mg, richtig?)?
Man soll retard-Tabletten ja eigentlich nicht teilen, weil dann der Wirkstoff möglicherweise anders anflutet als er soll (man verletzt ja die Retardierung durch das Halbieren), aber das muss nichts heißen, denn wir haben einige im Forum, die retard-Tablettem teilen (obwohl man nicht soll) und keine Probleme haben.

Möglicherweise kannst du auf unretardierte Tabletten umstellen, musst dann aber die Einnahme über den Tag verteilt legen? Das müsste man mal ausprobieren.
Oder kann man die Tablette vielleicht noch vierteln? Dann kann man ein Viertel einnehmen und mit Bröseln (Feinwaage) oder Lösung (auflösen in Wasser) einer unretardierten Tablette ergänzen (?)

Grüße
Jamie
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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon Fridoline » Sonntag, 10.09.17, 20:59

Hallo Jamie, lieben Dank für deine Antwort!!
Ich nehme z. Zeit 37,5 mg in retardierter Form. Laut Packungsbeilage des Herstellers ist eine Halbierung möglich (Dolorgiet).
Vor langer Zeit bekam ich ein griechisches Generika. Mit diesem Medikament (auch Retard) wäre eine Teilung nicht möglich gewesen.
Eine weitere Teilung (Viertelung) werde ich auch nicht machen. Also wird nichts anderes möglich sein, als unretardierte Tabletten (25 und 10 mg) auf den Tag zu verteilen. D. h. der nächste Schritt wäre 1 x 25 und 1 x 10 mg. Ich werde es halt ausprobieren...
Viele Grüße Fridoline
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19.06.2017: 42,5 mg Clomipramin
06.08.2017: 37,5 mg Clomipramin
18.09.2017: 35,0 mg Clomipramin (nicht redardiert: morgens 10 mg / abends: 25 mg)
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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon padma » Montag, 11.09.17, 11:38

hallo Fridoline, :)

dann würde ich jetzt auch auf die unretardierte Tabletten umsteigen. Die darfst du teilen und kannst es also passend zurecht stückeln, bzw. die Wasserlöemethode testen.

Bei 37 ,5 mg wäre der nächste Schritt 34 mg (35 mg ist natürlich auch möglich). Du könntest diese Dosis gleichmässig auf morgens und abends verteilen, es sei denn, du möchtest abends mehr nehmen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon Fridoline » Sonntag, 29.10.17, 21:13

:) Hallo, da bin ich mal wieder,
mir geht es eigentlich ganz gut :-D . Daher wollte ich jetzt den nächsten Absetzschritt machen. Mein Mann ist da eher sehr ängstlich, aber ich meine doch, ich könnte jetzt weitere 5 mg reduzieren. Was meint ihr? Könnt ihr mir eine Rückmeldung geben. Das wäre super!
Vielen lieben Dank, Fridoline
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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon Jamie » Sonntag, 29.10.17, 21:22

Hallo Fridoline, :)

das ist ja schön zu lesen. Wow! :fly:

Gibt es eine Erklärung, warum es dir besser geht bzw. konntest du etwas für dich Hilfreiches finden?
Ich erinnere mich an posts von dir, da warst du sehr niedergeschlagen und traurig; ich freue mich aufrichtig, dass es dir besser geht.

Du bist unzählige Jahre auf Clomipramin gewesen, ich finde 5mg zu viel.
Du solltest nur 3,5mg (10%) weglassen, das ist meine ehrliche Meinung dazu.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon Fridoline » Montag, 30.10.17, 20:30

:) Hallo Jamie,
Danke für deine Antwort. Ja, ich bin schon erstaunt, dass es mir ganz gut geht. Was ich sicher glaube ist, dass mich das Alprazolam depressiv gemacht hat. Ich nehme es zwar noch ab und zu, aber gaaanz selten. Vielleicht habe ich mich auch etwas verändert durch das Absetzen des Clomipramins. Ich bin momentan sehr aktiv (obwohl ja eigentlich auch das Clomipramin antriebssteigernd ist..). So ganz kann ich das noch nicht bewerten. Das einzig Negative ist, dass - so meint mein Mann - ich etwas aggressiver sei....
Ich scheue mich etwas, nur 3,5 mg abzusetzen. Dann müsste ich ja auflösen...ich dachte, ich käme da rumherum?...
Ganz lieben Dank, Fridoline :fly:
Symptome: heftige Kontrollzwänge, Ängste, Depressionen. Akute überlastungssituation. Ambulante Medikation Alprazolam 05 mg und Saroten. Nach erneuter Dekompensation wieder stationär (1996). Dort Einstieg auf Clomipramin. Stationär bis 150 mg. Hat gut geholfen . Dann etwas reduziert. Jetzt seit über 20 Jahren Anafranil. Im Durchschnitt 100 mg. Mal mehr, mal weniger. Bei psychischer Verschlechterung wieder höher. Zwänge seitdem völlig weg. Depressionen bleiben. Nebenwirkungen Anafranil: Gewichtszunahme und starkes Schwitzen. In hohen Dosen Sprachstörungen. In "Notfällen " immer Tafil zusätzlich. Versuche auf SSRI umzustellen sind gescheitert. Dann, soweit ich mich richtig erinnere:
Seit 1996 schwankende Höchstdosen Clomipramin zwischen 112,5 und 75 mg. Zwischendurch immer wieder kurzzeitige
Reduzierungsversuche bis auf 62,5 mg. Parallel dazu im Quartal 50 x 0,5 mg Alprazolam. Genauere Erinnerung ab Juni 2016: Alprazolam 0,5 mg: 50 Stück in 4-5 Monaten. Clomipramin: 62,5 mg. Depressive Krise August 2016. Erhöhung auf 100 mg Clomipramin. Ab Oktober 2016 konsequenter Reduzierungsversuch bis heute.
Oktober 2016: 75 mg Clomipramin
November - Ende Februar 2017: 62,5 mg Clomipramin
März 2017: 57,5 mg Clomipramin
April 2017: 47,5 mg Clomipramin
Mai 2017: 37,5 mg Clomipramin. Alprazolam: 2 x 0,5 mg pro Woche (Anwendungsgrund: i.d.R. Bes. berufliche Belastungen).
08.05.2017: 47,5 mg Clomipramin
09.05.2017: 47,5 mg Comipramin + 0,5 mg Alprazolam
29.05.2017: 47,5 mg Clomipramin (20 Tage kein Alprazolam)
19.06.2017: 42,5 mg Clomipramin
06.08.2017: 37,5 mg Clomipramin
18.09.2017: 35,0 mg Clomipramin (nicht redardiert: morgens 10 mg / abends: 25 mg)
30.10.2017: 32,5 mg Clomipramin (morgens: 10 mg / abends: 22,5 mg)
13.11.2017: 31,25 mg Clomipramin

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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon carlotta » Montag, 30.10.17, 21:18

Hallo Fridoline,

Du wirst im weiteren Ausschleichprozess ohnehin nicht ums Auflösen kommen; je tiefer man kommt mit der Dosis, desto vorsichtiger sollte man vorgehen. Du tust das Deiner Gesundheit zuliebe. Du möchtest doch auch, dass das Absetzen nachhaltig ist und nicht Gefahr laufen, bei zu großen Schritten immer wieder den Rückwärtsgang einlegen zu müssen? Damit ist ja nichts gewonnen.

Tja, die Mittel wirken auf Dauer oft nicht so, wie man es erwartet. Vor allem wirken sie zumeist bei jedem etwas anders. Von daher überraschen mich Deine Beobachtungen nicht. Das Benzo kann natürlich auch seine Finger mit im Spiel gehabt haben.

Die Aggressivität kommt als Entzugssymptom vor. Auch ein Hinweis, nicht zu großschrittig vorzugehen.

Weißt Du, wie die Wasserlösemethode funktioniert? Hier Infos dazu:
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 9d3ec15014

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon Jamie » Montag, 30.10.17, 21:34

Liebe Fridoline, :)

du kannst ja kombinieren. Clomipramin gibt es ja in 25mg, dann nimmst du 25mg so und löst eine weitere 25mg Tablette so auf (Berechnung mit Dreisatz), dass du ergänzt auf zB 32,5mg oder jede andere beliebige
Dosis.
Oder du kaufst dir eine Feinwaage und bröselst dir die Dosis zurecht, dann kommst du ums Auflösen herum.

Es ist aber schon so, wie carlotta :) schreibt - ich denke eigentlich, dass du da auf die Länge des Entzugs gesehen nicht dran vorbei kommst, dich mit den alternativen Methoden zu befassen; es sei denn du hast einen mehr als kooperativen Arzt, der dir jeden Monat ein Rezept für eine individuelle Kapselrezeptur nach deinen Bedürfnissen ausstellt respektive wenn die Finanzen es hergeben, dass du das selbst bezahlst.

Ich bin froh, dass du positiver klingst. Die Aggressivität hängt vermutlich mit dem Entzug zusammen oder ist eine Nachkompensation zum Alprazolam.

Weiterhin alles Gute
Jamie
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon Fridoline » Donnerstag, 02.11.17, 18:14

:) Hallo, Danke nochmal für eure Rückmeldungen!
Nehme jetzt seit 2 Tagen 32,5 mg. Habe mir eine feinwaage bestellt. Jetzt reduziere ich seit 1 Jahr. Was eine Zeit. Denke, dass es auch noch länger dauert, bis ich durch bin. Der nächste Schritt erst wieder nach 4 Wochen? Ist es richtig, 10 % alle 4 Wochen? Wie gut, dass es dieses Forum gibt. Danke für euren Einsatz!
Fridoline
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November - Ende Februar 2017: 62,5 mg Clomipramin
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April 2017: 47,5 mg Clomipramin
Mai 2017: 37,5 mg Clomipramin. Alprazolam: 2 x 0,5 mg pro Woche (Anwendungsgrund: i.d.R. Bes. berufliche Belastungen).
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09.05.2017: 47,5 mg Comipramin + 0,5 mg Alprazolam
29.05.2017: 47,5 mg Clomipramin (20 Tage kein Alprazolam)
19.06.2017: 42,5 mg Clomipramin
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30.10.2017: 32,5 mg Clomipramin (morgens: 10 mg / abends: 22,5 mg)
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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon padma » Freitag, 03.11.17, 22:45

hallo Fridoline, :)

ja genau, 10 %.
Wenn du keine Absetzsymptome bekommst, kannst du evtl. zunächst weiter mit 3,5 mg Schritten reduzieren.
Ab 25 mg würde ich dann nur noch 2,5 mg reduzieren. Und dann zunehmend immer kleinere Schritte.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.09.2017: 0,5 mg


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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon Fridoline » Sonntag, 12.11.17, 22:46

:) Hallo liebe Padma,
Danke für deine Antwort! Ich schätze deine Meinung sehr, Danke dafür! Ihr macht eine so gute Arbeit. :party2:
War eine Woche weg - in Kurzurlaub. Geht mir nach wie vor ganz gut, obwohl ich mit Rücken-und Hüftschmerzen zu kämpfen habe. Am Dienstag muss ich ins MRT. Ich befürchte, dass da ganz schön was auf mich zukommt :( . Habe große Angst vor der Diagnose. Hatte vor 4 Jahren schon eine Hüftop. Das könnte eine neue Herausforderung werden. Kann ganz schlecht mit Krankheiten umgehen. Im Bereich der schmerztherapie gibt man ja gerne auch antidepressiva um die schmerzmedikation zu verstärken. Davor habe ich auch Angst. Aber mal sehen, was wird.
Ich bin jetzt auf 32,5 mg. :schnecke:
Bis bald. Alles liebe Fridoline
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Oktober 2016: 75 mg Clomipramin
November - Ende Februar 2017: 62,5 mg Clomipramin
März 2017: 57,5 mg Clomipramin
April 2017: 47,5 mg Clomipramin
Mai 2017: 37,5 mg Clomipramin. Alprazolam: 2 x 0,5 mg pro Woche (Anwendungsgrund: i.d.R. Bes. berufliche Belastungen).
08.05.2017: 47,5 mg Clomipramin
09.05.2017: 47,5 mg Comipramin + 0,5 mg Alprazolam
29.05.2017: 47,5 mg Clomipramin (20 Tage kein Alprazolam)
19.06.2017: 42,5 mg Clomipramin
06.08.2017: 37,5 mg Clomipramin
18.09.2017: 35,0 mg Clomipramin (nicht redardiert: morgens 10 mg / abends: 25 mg)
30.10.2017: 32,5 mg Clomipramin (morgens: 10 mg / abends: 22,5 mg)
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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon Ululu 69 » Freitag, 17.11.17, 21:40

 ! Nachricht von: Ululu 69
Hallo Fridoline,
Ich habe deinen Thread in die Rubrik "Antidepressiva absetzen" verschoben.
LG Ute

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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon padma » Freitag, 17.11.17, 22:08

liebe Fridoline, :)

danke für dein Lob. :D
Hast du schon eine Diagnose bzgl. der Hüfte?

liebe Grüsse,
padma
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1.09.2017: 0,5 mg


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Re: Clomipramin ausschleichen/ Absetzsymptome?

Beitragvon Fridoline » Sonntag, 19.11.17, 20:20

:) Hallo, da bin ich wieder,
hatte etwas Stress. War beim MRT und konnte anschließend nicht mit dem Radiologen sprechen :frust: . Am nächsten Tag rief man mich an - es müsste eine weitere Aufnahme mit Kontrastmittel gemacht werden. Panik. Dann habe ich auf ein Gespräch bestanden und bin auf einen netten Arzt gestoßen. Habe einen entzündlichen Prozess an der Hüfte (aktivierte Arthrose) sowie eine Schleimbeutelentzündung. Er meinte, man könne es konservativ behandeln. Darüber habe ich mich sehr gefreut, weil ich nicht schon wieder in ein Krankenhaus wollte. Morgen habe ich meinen Termin mit dem Orthopäden. Mal sehen, was der so vorschlägt...
Ein Problem mit meinen Medikamenten (Clomipramin) hat sich ergeben. Es gibt keine 10 mg. mehr! Das macht es für mich schwer. Jetzt muss ich mit 25 mg arbeiten. Ein ziemliches „Gebrösel“. Habe zwar eine Waage, finde es aber sehr schwierig. Nehme jetzt 31,25 mg. Morgens 6,25 und abends 25 mg. So nehme ich es seit einer Woche. Könnte ich weniger nehmen?
Was mich echt irritiert ist, dass ich sehr aktiv bin :party2: Das ist gut, aber das verstehe ich gar. Mir geht es gut. Ich nehme doch so wenig Clomipramin...?.So aktiv und ausgeglichen kenne ich mich gar nicht. Wann kommt der Absturz? :o
Jetzt habe ich wieder so viel erzählt. Hoffe, es ist okay.
Vielen lieben Dank für eure Hilfe :) ,
Fridoline
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Oktober 2016: 75 mg Clomipramin
November - Ende Februar 2017: 62,5 mg Clomipramin
März 2017: 57,5 mg Clomipramin
April 2017: 47,5 mg Clomipramin
Mai 2017: 37,5 mg Clomipramin. Alprazolam: 2 x 0,5 mg pro Woche (Anwendungsgrund: i.d.R. Bes. berufliche Belastungen).
08.05.2017: 47,5 mg Clomipramin
09.05.2017: 47,5 mg Comipramin + 0,5 mg Alprazolam
29.05.2017: 47,5 mg Clomipramin (20 Tage kein Alprazolam)
19.06.2017: 42,5 mg Clomipramin
06.08.2017: 37,5 mg Clomipramin
18.09.2017: 35,0 mg Clomipramin (nicht redardiert: morgens 10 mg / abends: 25 mg)
30.10.2017: 32,5 mg Clomipramin (morgens: 10 mg / abends: 22,5 mg)
13.11.2017: 31,25 mg Clomipramin


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