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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Sonntag, 03.12.17, 12:57

einen ganz schönen, entspannten 1. Advent allen mitleser*innen hier im forum :-)
mir geht es heute wieder gut, der adventsblues ist erst einmal auch vorbei :-)
habe gestern nochmal einen backversuch gemacht und falschen Blätterteig gemacht https://www.chefkoch.de/rezepte/5958011 ... rteig.html und daraus croissants gebacken.
habe wieder Sodbrennen bekommen, aber sonst war ich fit. statt der butter hatte ich margerine genommen, das war blöd, weil ich hinterher feststellte, dass in der margerine zitronensaft Konzentrat ist *augenverdreh* ich muss mur echt angewöhnen überall die Zutaten zu kontrollieren vor dem Kauf *grummel* da ich nur ein viertel der rezeptmenge verarbeitet habe, hab ich jetzt viel margerine zu verschenken grummel
ich geb diese ganzen versuche erstmal auf, Brot geht halt nicht Punkt..
dafür habe ich sizilianische mandelplätzchen, nur mit mandelteig gebacken und die sind sooo richtig super geworden *freu* die nehmen ich gleich mit zum adventskaffee :-)
liebe grüße anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 03.12.17, 14:52

Hallo Anikke,

Ich wünsche dir auch einen schönen ersten Advent.
Ich kann dir Zimtsterne empfehlen. Die werden auch ohne Mehl, nur mit Mandeln gebacken.
In meiner Familie sind die immer als erstes leer, man könnte sagen, sie halten nicht lange.
:D
Wir haben gestern das Heimkino für unsere Katzen, also das Vogelhaus auf dem Balkon aufgestellt. Da bei mir heute gar nichts geht, schaue ich jetzt den Blaumeisen und den Kohlmeisen zu.
Und natürlich dem vielen Schnee.

LG Ute
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Dienstag, 05.12.17, 7:14

guten morgen,
in der letzten Nacht habe ich trotz arbeitsstress durchgeschlafen, einfach so, wie schön..
liebe grüße Anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Razia » Dienstag, 05.12.17, 15:04

Liebe Anikke

das klingt doch sehr gut und freu mich sehr für dich.

LG
Ramona
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Samstag, 09.12.17, 9:24

guten morgen,
ich habe vorgestern meine Tage bekommen.
bis gestern war ich recht gut drauf insgesamt.
heute bin ich sehr müde, habe kopfweh und Hände und Füße tun weh..
das ist alles normal, ich kenne das schon.. ich habe vor zwei Wochen reduziert und all das ist typisch bei mir..
ich trinke gerade einen Kaffee u d hoffe, dass ich noch ein wenig fitter werde, muss viel im Haushalt machen und einkaufen.. eigentlich wollte ich auch nochmal backen, aber das muss vllt ausfallen weil es zu viel wird, mal sehen.. gleich erstmal den 2. Kaffee..
euch allen einen schönen 2. Advent..
liebe grüße anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von neuling » Samstag, 09.12.17, 11:48

Hallo anikke,

Wünsche dir alles Gute. Du hast es richtig gemacht.
Mir hat das Mirtazapin das Genick gebrochen.

Und dann das ganze Chaos.

Aber wie sollte man so etwas ahnen?

LG Mary
Diagnose: keine- längere Krankheit, hab 10 Kilo ungewollt abgenommen, hab mich in eine Panik gesteigert, konnte nicht mehr schlafen, es stand Ms und borreliose im Raum. Bis heute nicht endgültig geklärt.
Stattdessen Beruhigungstabletten Opipramol bekommen. Zum ausprobieren!


Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
Haldol unter Androhung Gerichtsbeschluss
Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
Ca.4 Wochen lang an 1x Tavor erinnere ich mich
24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
Absoluter Wahnsinn was die mit mir gemacht haben .
Aussage : Wir sind ein Fachkrankenhaus vertrauen Sie uns! !
Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
Abilify reduziert ab 01.04.17 immer um 0,5mg
Von 3 mg auf 0
23.05.17 Abilify 0
Keine Medikamente mehr seitdem.
Aber mir geht es schrecklich.
Nach absetzen Mirta ging es besser und während Reduzierung Abilify auch.
Auf 0 dann wieder Horror vom feinsten.

2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
Wieder ohne.
27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
13.8.reduziert auf 0,1 mg
21.8. Auf 0
Keine Änderung der Symptome während Reduzierung.

Allerdings geht's mir immer noch ganz schrecklich. Hölle auf Erden. Bin zuhause.

Habe ALLE Symptome vor allem Kopf , Akathisie, Sehstörungen, Gefühl umzufallen, Gefühl das mein Hirn "ausschaltet". Es ist die pure Hölle! !!!

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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Montag, 11.12.17, 9:26

liebe mary,
ja ich habe wirklich glück gehabt, das forum hier rechtzeitig gefunden zu haben.
du könntest es nicht wissen.. es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht..
ich war gestern wandern. könnte alles, Landschaft, Wetter, weg, intensiv spüren, das war wie früher..
heute hab ich Gelenkschmerzen Überall und das Zahnfleisch ist auch wieder voll entzündet seufz..
liebe grüße anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Razia » Montag, 11.12.17, 13:33

Liebe Anikke

ich hoffe, es geht dir wieder etwas besser. Ich hatte die letzten Tage auch Gelenkschmerzen und Schmerzen in den Füßen und Händen. Da ich das schon vor der Phsychopharmaka Einnahme hatte, wird wohl auch ein Teil am Wetter liegen. Ich bin abends auch echt erledigt.

Hast du was, was dir beim Zahnfleisch hilft?

LG
Ramona
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 14.12.17, 8:45

guten morgen liebe Ramona,
ja, ich habe schüsslersalze und nelkenöl das hilft..
ich bin schon dran gewöhnt, dass es in der absetzphase so ist- Zahnfleisch und Muskeln schreien auf..
diese Woche ist extrem stressig. musste kurzfristig zwei Weihnachtsfeiern absagen.. das fühlt sich scheiße an, besonders die eine :-( aber ich würde die Arbeitswoche sonst nicht durchstehen..
uuund heeeh Weihnachtsfeier - ich kann da nix essen, nix trinken, was soll ich da?
einer Kollegin von mir geht es gleich, sie hat Reizdarmsyndrom, und in stressphasen trinkt sie keinen alk und isst sehr eingeschränkt, um fit zu bleiben.
und sie sagt auch: das soll ich dann auf feiern, in Kneipen etc?
schon krass wie essen und alk dasvsoziale miteinander prägen.
zum Glück hab ich Freunde, mit denen ich auch ohne essen u d alk gut zusammensein und Spass haben kann..
liebe grüße anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Samstag, 16.12.17, 10:23

guten morgen,
die schwere Arbeitswoche ist geschafft, nun ist das Jahr geschafft, nächste Woche ist nur Büro dran, wir werden Akten vernichten und die Schreibtische und das Büro aufräumen.. also gar kein sozialstress mehr, Weihnachtsfeiern sind auch vorbei, also ist es besinnliche und ruhig nächste Woche..
gestern habe ich es noch geschafft, eine Weihnachtsfeier mitzumachen, war nur kurz da aber immerhin..
dann noch etwas: habe mich gestern recht spontan entschieden, eine Woche früher das mirta auf 6 mg zu reduzieren. das hat mehrere Gründe, ich wollte mir in der weihnachtspause die Ruhe für die entzugssymptome gönnen, und ich wollte mit dem reduzieren näher an meinen biorhythmus heranrückenden, ich glaube für mich ist es gut, jeweils kurz nach meinen tagen zu reduzieren, um den Aufwärtstrend nach der mens zu nutzen, ähnlich wie Lina.. habe darauf die letzte Nacht nicht sooo toll geschlafen, mir sind immer wieder beide arme taub geworden nachts.. und die waden sind heute früh etwas krampfig gewesen.. also wieder gemerkt dass vier Wochen Pause zwischen den Reduktionen wirklich Sinn macht.. werde schauen wie es mur heute geht und dann entscheiden ggf. wieder aufzudosieren..
heute werde ich mich um Weihnachtsgeschenke kümmern :-)
ich mache einen teil der Geschenke selbst, das werde ich heute angehen und die Zutaten besorgen :-)
liebe grüße anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 16.12.17, 17:41

Liebe Anikke, :)

schön, dass bei dir zumindest an der Arbeit jetzt etwas Ruhe einkehrt. Bei mir wird die nächste Woche nochmal richtig stressig.
Dafür habe ich zwischen den Jahren frei. Das erste mal seit über 20 Jahren.
Ich denke, dass es Sinn macht, den Absetzrhythmus anzupassen.Ich habe schon von Vielen hier gelesen, dass das die Sache zumindest ein wenig erleichtert.

Ich hoffe, du bist gut voran gekommen mit deinen Geschenken. Ich setze morgen einen Lebkuchenlikör an, den ich dann an meine Geschwister verschenke. :D

Ich wünsche dir alles Liebe und einen schönen dritten Advent.

LG Ute
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Sonntag, 17.12.17, 10:33

guten morgen liebe Ute,
vielen dank für die Antwort..
ja ich finde auch dass das Sinn macht, das absetzen mit dem Zyklus zu verbinden. nur dass ich immer eher Zeit verkürzen will statt die absetzphasen zu verlängern..
und werde immer wieder belehrt, dass ungeduld und zu große Schritte mir nicht bekommen *seufz*
trotz ganz gründlicher Anwendung des magnesiumöls habe ich heute wieder starke Muskelschmerzen in Händen und Füßen und ein krampfiges Gefühl in den waden.
außerdem geht es mir mental gerade sehr schlecht. die Weihnachtszeit schlägt voll zu, und ich schwanke zwischen abgrundtiefer Einsamkeit und totaler Überforderung, was bis Weihnachten noch alles zu tun ist.
das sind alte Gefühle die mich um diese Zeit immer befallen.
gestern der Tag war leider ganz schön stressig, ich bin von laden zu laden gerannt, habe nach cupcakeförmchen gesucht, die ich für meine geschenkidee brauche.. leider hab ich nirgendwo etwas passendes gefunden und schwupp war der Tag rum :-(
heute muss ich schauen dass ich alle aufgaben so sortiere, dass sie gut mit kleinen Pausen durchmischt sind..
gleich erst einmal Frühstück und eine ausführliche magnesiumeinreibung, vllt etwas yoga, und dann werde ich mich ans Werk machen und kleine cremeseifchen herstellen :-)
eigentlich wollte ich auch körperbutter herstellen, die ist jedoch sehr hart geworden, ganz anders als es in der Beschreibung gesagt wurde..
da möchte ich auch noch etwas experimentieren..
liebe grüße
anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Dienstag, 19.12.17, 8:34

guten morgen,
uuuaaarhg ich hab gestern vergessen die Dosis zu nehmen!
ich bin so ein Kamel, es ist eh gerade so dunkel und stressig..
ich musste gestern neu die Tablette auflösen, hab das gemacht und mich zwischendrin bettfertig gemacht.
als ich soweit war, war noch nicht alles gelöst, da hab ich entschieden mich erst einmal hinzu legen und etwas zu lesen.. uuund bin eingeschlafen.
ich habe keine zusätzlichen Symptome, habe auch recht gut geschlafen. war allerdings heute früh ausgesprochen verzweifelt und über fordert. es ging mir besser, als ich dann nach dem aufstehen das unberührte mirta- Glas sah.. da hatte ich eine Erklärung, warum es so sehr finster in mir aussah..
ojeee wie doof, hatte doch gerade erst viel zu früh reduziert, und nun noch diese unregelmäßigjeit..
ich hoffe sehr dass das gut geht..
liebe Grüße anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Gwen » Dienstag, 19.12.17, 8:57

Hallo Annike,

ich habe gerade nur die beiden letzten Posts von Dir gelesen und bin schwer beeindruckt!
Cremeseifchen und Körperbutter herstellen! Puh, ich schaffe es dieses Jahr nicht Mal, schnöde Plätzchen zu backen.

Ich drück Dir die Daumen, dass es Dir im Verlauf des Tages mit der nachgenommenen Dosis besser geht.

Viele Grüße Gwen
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Razia » Dienstag, 19.12.17, 9:36

Liebe Anikke

versuch dir doch eine Art Wecker zu stellen. Ich löse mind. 1 Stunde bevor ich einnehmen will auf, oder sogar früher, damit sowas nicht passiert. Wobei mir aber auch mit 3,45mg das ZNS sehr zickig reagiert, das liegt vermutlich am unteren Dosisbereich.

LG
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Dienstag, 19.12.17, 21:07

liebe Ramona,
ich mache im Moment alle 5 Tage eine Lösung, die ich im Kühlschrank aufbewahrte. ich muss nur alle 5 Tage neu anrühren, gestern war ich leider etwas spät und so ists passiert..
es ging mir heute einigermaßen gut trotz des Fehlers.. die nächsten Tage dürfte es auch gut gehen, bald ist zum Glück Pause..
liebe gwen,
ich habe auch kein kleines Kind zu betreuen:-) ich schaff das aber auch nicht jedes Jahr, es kommt so drauf an, manchmal hab ich Lust und Spass am experimentieren mit Kosmetik und sowas :-)
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 21.12.17, 8:33

guten morgen,
ich habe wieder einmal die Weihnachtszeit völlig unterschätzt.
ich bin sehr dünnhäutig und anfstvoll, werde immer wieder von völliger Verzweiflung geschüttelt.
körperlich geht es einigermaßen, bin geräusvhempfindlich und habe Muskelverspannungen..
ich hoffe es wird nach Weihnachten wieder besser..
es ist auf jeden Fall die zeit, die diese psychischen Symptome macht, das reduzieren und vergessen der einen Dosis hat das ganze evtl verstärkt..
liebe Grüße anikke
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Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 21.12.17, 17:33

Hallo Anikke, :)

es tut mir leid, dass du in dieser Zeit so zu kämpfen hast.
Dazu kommt auch noch dieses blöde Wetter, ich weiß gar nicht, wann es das letzte Mal so richtig hell war.
Ich denke auch, dass das Vergessen des Medikamentes deine Symptome auch noch negativ beeinflusst hat. :(

Da hilft nur Durchhalten. :hug:
Ich drücke dir Daumen, dass es bald bergauf geht.

LG Ute
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Anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Montag, 01.01.18, 14:24

hallo,

allen hier mit lesenden wünsche ich ein ganz glückliches, heilsames, gesundes neues Jahr!
ich hoffe, ihr seid alle gut durch die Feiertage gekommen und im neuen Jahr gut gelandet :-)

mir geht es wieder besser.
ich war bus zum 24.12. abends ein nervliches Wrack, sehr verletzlich und weinerlich. dann wurde es endlich besser, als ich abends in der freundesrunde saß.
die Feiertage und Sylvester waren dann gut.
mir geht es jedes Jahr so. mich stresst es extrem si viele Geschenke und Mahlzeiten pünktlich zum Stichtag fertig zu haben. es ist eher kkar psychischer stress und alter Druck von früher. Und vllt macht diese dunkle Zeit sowieso auch empfindlicher? dann noch Entzug und 1x blöderweise die Dosis vergessen hat es dann noch potenziert.
aber nun ist alles wieder gut bis auf Muskelverspannungen, die sich dank Magnesium im Rahmen halten. und die leider üblichen zahnfleischprobleme, die durch das frühere reduzieren leider diesmal durchgängig da waren :-( manchmal fürchte ich, dass ich auf 0 kein Zahnfleisch mehr haben werde ojeee.. ich bin mir sicher dass meinem Körper etwas fehlt, aber ich weiß absolut nicht was.
Diese Woche hab ich noch frei.
ich habe mir einen küchenschrank gekauft, den ich heute ganz langsam aufbaue.
und ich werde jeden Tag etwas am Haushalt machen, damit ich mit einem ordentlichen und sauberen background ins neue arbeitsjahr starten kann.
ich habe etwas neues für mich entdeckt: Mandelmilch.
hatte sie noch da und mir fehlte Milch, da habe ich sie für den Kaffee getestet. und war geschmacklich recht angetan. außerdem scheine ich sie wesentlich besser zu vertragen als Kuhmilch. dass ich soviel k-milch trinke hat mich letztes Jahr ziemlich genervt. ich nehme wegen des Magens sehr viel heiße Milch in den Kaffee, dazu die täglichen Cornflakes machen einen 3/4l Milch pro Tag.
das nervt mich sehr weil ichs auch für die Umwelt nicht gut finde.
nun habe ich eine gute alternative gefunden.
ich will nur nicht ganz von der Milch weg, ich habe sehr sorgen wg der b-vitamine und eiweiß, weil ich ansonsten bis auf gelegentlich Mozzarella und selten Fisch vegan lebe und keine Hülsenfrüchte vertrage.
aber wenn ich den k-milch Konsum auf 1l in der Woche reduzieren kann wäre ich recht zufrieden mit meiner ernährungsweise.
habe schon geschaut wie man gut Mandelmilch selbst machen kann, werde das mal ausprobieren.
liebe grüße anikke
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seit 03.08.2017 10 mg
seit 09.09.2017 9 mg
seit 08.10.2017 8 mg
seit 27.10.2017 7,5 mg
seit 24.11.2017. 6,7 mg
seit 16.12.2017. 6,0 mg
seit 03.01.2018. 5,5 mg

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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 02.01.18, 16:57

Hallo Anikke, :lol:

ich wünsche dir alles Gute für das neue Jahr.
Diesen ganz normalen Wihnachtswahnsinnsstress kenne ich auch , auch wenn ich weiß, dass ich mir den zum größten Teil selber mache, kann ich das nicht einfach abstellen und so ist es Jahr für Jahr schön, wenn es dann wieder vorbei ist. :D

Ich habe auch ein sehr empfindliches Zahnfleisch und denke, dass es bei mir an der Mundtrockenheit liegt, die mich seit den Medikamenten begleitet.

Das kann aber auch an einem Eisenmangel liegen. Wenn du fast vegan lebst, denke ich aber, dass du den regelmäßig testen lässt, oder ?

Mandelmilch selber machen klingt interessant, berichte doch gerne Mal, wie es geklappt hat, wenn du es versucht hast.

LG Ute
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