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Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon Ululu 69 » Sonntag, 24.09.17, 11:42

Hallo Anikke, :)

Es freut mich so sehr für dich, dass du wieder fühlst.

Das macht mur Hoffnung, ich bin da leider noch sehr weit von entfernt. Ich bin ja sowieso schon sehr kopflastig. Aber im Moment nur noch abgestumpft. 8-)

Ich wünsche dir einen schönen Sonntag und nicht vergessen: Wählen gehen. :fly:

LG Ute
Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon Anikke » Dienstag, 26.09.17, 10:41

guten morgen,
danke liebe Ute.. ich finde auch dass man durch ad abgestumpft wird.
zum Glück kommen die Gefühle zurück, nicht nur die schlechten, auch die guten :-)
heute geht es mir körperlich schlecht.
ich habe sehr starke rückenschmerzen und fühle mich steif und erschöpft. gestern war ich in der sauna. ich habe gelesen dass das triggern kann. ich war vorher schon 2x gewesen, gut vertragen während des Entzugs. nun diese Reaktion, das ist komisch.
werde es nächste Woche wieder probieren, ich mag die Sauna soo sehr bei kaltem Wetter..
habe mich heute jrankgemeldet, das war eine Überwindung. aber ich glaube es war richtig..
liebe grüße anikke
01.03. bis 21.06. täglich 15 mg Mirtazapin
seit 21.06. 2017 täglich ca 11 mg Mirtazapin
seit 06.07.2017 12 mg
seit 03.08.2017 10 mg
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seit 08.10.2017 8 mg
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padma
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon padma » Dienstag, 26.09.17, 22:15

liebe Anikke, :)

wenn du es mit der Sauna nochmal versuchen möchtest, dann vielleicht besser nicht so heiss und kürzer.
Du kannst dich ja vorsichtig herantasten, was geht.

Gut, dass du dich krank gemeldet hast.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen


1.09.2017: 0,5 mg


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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon Ululu 69 » Mittwoch, 27.09.17, 7:31

Hallo Anikke, :)

Ich hoffe, dass es dir heute besser geht.

Ich musste mich heute krank melden, schon wieder Migräne mit starker Übelkeit. Schon seit heute Nacht.

Ich freue mich für dich, dass deine Gefühle wieder kommen. Und zwar nicht nur die negativen. Das gibt mir Hoffnung, dass das bei mir vielleicht irgendwann auch wieder wird und anderen Lesern hoffentlich auch.

Wir fliegen ja am Samstag für zwei Wochen in den Urlaub. Danach werde ich den nächsten Reduktionsschritt angehen.

Ich wünsche dir einen schönen Tag.

LG Ute
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Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon Anikke » Freitag, 29.09.17, 8:30

Liebe Ute, ooojeee migräne!!
geht es dir besser? morgen beginnt dein Urlaub :-) du glückliche, ich muss noch eine Woche seufz..
gestern habe ich glaube ich zu viel eingenommen, ich bewahre die Lösung ja auf immer und habe einen Denkfehler gemacht und den Rest aus dem Kühlschrank getrunken. das waren 12 mg wohl. mist. ich merke aber nichts, bin wie immer eingeschlafen u d heut früh wie immer müde..
zum Glück ist morgen Wochenende..
liebe grüße anikke
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seit 03.08.2017 10 mg
seit 09.09.2017 9 mg
seit 08.10.2017 8 mg
seit 27.10.2017 7,5 mg
seit 24.11.2017. 6,7 mg

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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon Ululu 69 » Freitag, 29.09.17, 8:39

Hallo Anikke, :)

Danke für deine lieben Worte,

aus der Migräne ist leider eine fette Erkältung geworden.
:evil:
Ich bin heute schon zu Hause und hab noch einiges zu erledigen.
Morgen Abend fliegen wir dann nach Ägypten.
:party2:

Das mit dem Vertun in der Dosierung habe ich schon öfter gelesen.
Ich hoffe, dass dein Tag trotzdem gut verläuft und du nichts davon merkst. :hug:
Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende.

LG Ute
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Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
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Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon Anikke » Sonntag, 01.10.17, 11:54

liiieebe Ute, *hinterherwink*
einen gaaanz schönen, sonnigen, entspannenden Urlaub wünsche ich dir!!
Menno ich hab schon wieder einen disierungsfehler gemacht, gestern 1,5mg zuviel, bin sehr spät Bach Hause gekommen Menno, hab nicht mehr gut denken können.. so ein mist. die Schwankung vorgestern war nicht zu bemerken, heute merke ich nur die Müdigkeit aber die ist normal bei spät-ins-bett..
hoffentlich nimmt mein ZNS das nicht übel..bMan diese blöde rechnerei plus keine Konzentrationsstörungen bringen mich noch in echte Schwierigkeiten grumnel!
ich werde mir ab jetzt morgens die abenddosis anrühren.. morgens bin ich fitter..
LG Anikke
01.03. bis 21.06. täglich 15 mg Mirtazapin
seit 21.06. 2017 täglich ca 11 mg Mirtazapin
seit 06.07.2017 12 mg
seit 03.08.2017 10 mg
seit 09.09.2017 9 mg
seit 08.10.2017 8 mg
seit 27.10.2017 7,5 mg
seit 24.11.2017. 6,7 mg

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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon Anikke » Montag, 02.10.17, 8:47

guten morgen,
es geht mir gut, der schlaf war gut, die Schwankungen scheinen vertragen worden zu sein..
LG Anikke
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seit 21.06. 2017 täglich ca 11 mg Mirtazapin
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Razia
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon Razia » Montag, 02.10.17, 18:35

Hallo Annike,

Wie geht es dir denn? Hat sich was bemerkbar gemacht?

LG Ramona
Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Weiterhin Absetzpause

-----------

Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita
Sonst.: Kytta Sedativum
Bei Bedarf: D-Mannose

Blutdruck ist seit der Behandlung der Schlafaponoe (12/2016) mit Atemmaske schon tendenziell runter gegangen. Das Pantoprozol nehm ich in Angriff, wenn ich mit dem Mirtazapin durch bin.

Vorgeschichte:
Ende Juni 2016: Starke Bronchitis, plötzlich nächtliches Aufwachen mit Atemnot, im Laufe der Woche massive Schluckbeschwerden. Keiner findet was. Ich werde immer unruhiger und ängstlicher, mag nicht mehr Essen, weil ich nicht schlucken konnte und mich häufig verschluckt habe beim Essen. Dann Ende der Woche Aufenthalt in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Ja, was zum Geier, wenn man keine Luft kriegt und nicht schlucken kann, kriegt man halt Angst, besonders, wenn jeder sagt, da ist nix. Die Unruhe/Angst ist so groß, dass ich nicht schlafen kann und kurz vor dem Einschlafen immer hochschrecke.

Nach 3 Wochen mit 7,5mg Zopicolon und 30mg Mirtazapin entlassen worden. Mit dem Werkspsychiater gesprochen, der mit mir die Medikamente ausgesschlichen hat. Hab sie im Endeffekt nur 5 Wochen genommen.

Ende August 2016: Die Schluckbeschwerden mit Fremdkörpergefühl auf der Zunge kommen zurück, keiner findet was. Die Angst kommt wieder zurück. Wieder mit 15mg Mirtazapin angefangen, um nicht wieder schlaflos zu sein. Zusätzlich noch 10mg Zolpidem. Das Zolpidem konnte ich problemlos nach 5 Wochen absetzen.

Ende September 2016: Endlich mal einen Arzt mit Ahnung gefunden. Ich habe eine Schlafapnoe und stillen Reflux (wird nicht durch Säure, sondern durch Pepsin ausgelöst und ist gasförmig, viele Ärzte kennen das nicht. Geht oft einher mit der Schlafapnoe). Angst ist fast schlagartig weg, weil ich weiß, was es ist. Trotzdem bin ich damals bei den 15mg Mirtazapin geblieben, weil ich ja wirklich eine Angststörung hatte und Bedenken hatte, dass ich sonst jetzt evtl. bei jeder Krankheit Angst kriege. Schließlich hat sich der Mist über 3 Monate gezogen und hatte Zeit sich festzusetzen. Tja und dann Mitte Mai gedacht, ich könnte absetzen.

Anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon Anikke » Mittwoch, 04.10.17, 18:41

liebe Ramona,
danke für die Nachfrage.
es hat sich gar nicht durch negative Symptome o.ä. gezeigt, dass ich mich 2x mit der Dosis verhauen hab.
da hab ich echt Glück gehabt.
ich mische jetzt drei Tabletten mit entsprechend Wasser und bewahre die Mischung im Kühlschrank und ziehe immer meine Tagesdosis ab. drei Tabletten deshalb weil es am Schluss genau aufgeht.
ich schaue ob es sich 6 tage im Kühlschrank hält, bis jetzt, tag 4 geht es gut..
so muss ich nur immer dieselbe Menge abziehen, das geht noch so gerade abends.
liebe grüße anikke
01.03. bis 21.06. täglich 15 mg Mirtazapin
seit 21.06. 2017 täglich ca 11 mg Mirtazapin
seit 06.07.2017 12 mg
seit 03.08.2017 10 mg
seit 09.09.2017 9 mg
seit 08.10.2017 8 mg
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon Razia » Mittwoch, 04.10.17, 21:40

Liebe Anikke

Das freut mich, dass es gut ausgegangen ist. Man weiß ja nie.

LG Ramona
Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Weiterhin Absetzpause

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Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita
Sonst.: Kytta Sedativum
Bei Bedarf: D-Mannose

Blutdruck ist seit der Behandlung der Schlafaponoe (12/2016) mit Atemmaske schon tendenziell runter gegangen. Das Pantoprozol nehm ich in Angriff, wenn ich mit dem Mirtazapin durch bin.

Vorgeschichte:
Ende Juni 2016: Starke Bronchitis, plötzlich nächtliches Aufwachen mit Atemnot, im Laufe der Woche massive Schluckbeschwerden. Keiner findet was. Ich werde immer unruhiger und ängstlicher, mag nicht mehr Essen, weil ich nicht schlucken konnte und mich häufig verschluckt habe beim Essen. Dann Ende der Woche Aufenthalt in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Ja, was zum Geier, wenn man keine Luft kriegt und nicht schlucken kann, kriegt man halt Angst, besonders, wenn jeder sagt, da ist nix. Die Unruhe/Angst ist so groß, dass ich nicht schlafen kann und kurz vor dem Einschlafen immer hochschrecke.

Nach 3 Wochen mit 7,5mg Zopicolon und 30mg Mirtazapin entlassen worden. Mit dem Werkspsychiater gesprochen, der mit mir die Medikamente ausgesschlichen hat. Hab sie im Endeffekt nur 5 Wochen genommen.

Ende August 2016: Die Schluckbeschwerden mit Fremdkörpergefühl auf der Zunge kommen zurück, keiner findet was. Die Angst kommt wieder zurück. Wieder mit 15mg Mirtazapin angefangen, um nicht wieder schlaflos zu sein. Zusätzlich noch 10mg Zolpidem. Das Zolpidem konnte ich problemlos nach 5 Wochen absetzen.

Ende September 2016: Endlich mal einen Arzt mit Ahnung gefunden. Ich habe eine Schlafapnoe und stillen Reflux (wird nicht durch Säure, sondern durch Pepsin ausgelöst und ist gasförmig, viele Ärzte kennen das nicht. Geht oft einher mit der Schlafapnoe). Angst ist fast schlagartig weg, weil ich weiß, was es ist. Trotzdem bin ich damals bei den 15mg Mirtazapin geblieben, weil ich ja wirklich eine Angststörung hatte und Bedenken hatte, dass ich sonst jetzt evtl. bei jeder Krankheit Angst kriege. Schließlich hat sich der Mist über 3 Monate gezogen und hatte Zeit sich festzusetzen. Tja und dann Mitte Mai gedacht, ich könnte absetzen.

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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon Murmeline » Freitag, 06.10.17, 8:56

Anikke hat geschrieben:ich mische jetzt drei Tabletten mit entsprechend Wasser und bewahre die Mischung im Kühlschrank und ziehe immer meine Tagesdosis ab. drei Tabletten deshalb weil es am Schluss genau aufgeht.
ich schaue ob es sich 6 tage im Kühlschrank hält, bis jetzt, tag 4 geht es gut..
so muss ich nur immer dieselbe Menge abziehen, das geht noch so gerade abends.


Hallo Anikke,

grundsätzlich empfehlen wir das nicht über so viele Tage, da besteht auch im Kühlschrank ggf. Verkeimungsgefahr viewtopic.php?p=93612#p93612 und mir persönlich wäre das auch zu unsicher (potentieller Wirkungsverlust, wenn es so lange im Wasser aufgelöst rumsteht).

Wenn es für Dich gut klappt und praktikabel, dann will ich es Dir natürlich auch nicht ausreden. Falls sich aber mittendrin Symptome zeigen, würde ich hier als erstes ansetzen und das anders lösen.

Viele Grüße und alles Gute! Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon Anikke » Samstag, 07.10.17, 6:28

ich weiß liebe murmeline, und ich halte mich zurück es anderen zu empfehlen. ich habe da schon länger andere Erfahrungen gemacht als hier im forum empfohlen da ich immer die Reste aufbewahrte im Kühlschrank. ich verwende gereinigtes Wasser das verleimt nicht so schnell, bei Leitungswasser ist das anders. ich mag dieses zeug nicht wegkippen aus ökologischen gründen, mir widerstrebt das einfach.
da gerade die Konzentration nicht gut ist habe ich die 6tage Variante gewählt. ging für mich gut.
heute geht es in den urlaub, alles gute euch allen :-)
LG Anikke
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seit 06.07.2017 12 mg
seit 03.08.2017 10 mg
seit 09.09.2017 9 mg
seit 08.10.2017 8 mg
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon micha68 » Samstag, 07.10.17, 9:08

Hallo Anikke,

ich wünsche Dir einen schönen Urlaub! :)

...und wollte Dir nur gestehen, dass ich auch meine Lösung 6 Tage im Kühlschrank aufbewahre- auch mit gereinigtem Wasser- und bisher habe ich keine Wirkungsreduzierung festgestellt- denke die Empfehlungen hier im Forum sind auch eher auf "Nr. Sicher" (was ich gut verstehen kann!) und würde es auch keinem als "offizielle" Möglichkeit empfehlen- aber finde es prima Dich gefunden zu haben- dann fühlt man sich nicht so alleine :wink: :hug:

Aber jetzt erstmal Dir eine tolle Urlaubszeit und alles erdenklich Liebe und Gute für Dich!
Micha
Reduktion von Valproinsäure retardiert/ jetzt Valpro Saft unretardiert und Quetiapin (Wasserlösemethode)
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Anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon Anikke » Montag, 09.10.17, 11:16

liebe Micha,
wie schön dass du auch die gelösten medis so lange aufbewahrst und gut zu wissen, dass du auch keine Veränderung der Wirkung bemerkt..
Spontan habe ich gestern am 1. urlaubsabend beschlossen auf 8 mg zu reduzieren. ich weiß es ist eig. 0,1 mg zu viel aber ich habe nur eine große spritze mit im urlaub, die nicht die 8,1 genau bemisst, dafür aber 8,0.
die letzte Nacht war gut, merke keine Veränderung.
Heute geht es zum wandern und ich stelle fest, dass meine wanderhose, sonst leicht weit, mir noch gerade so passt. mirta schlägt also auch bei mir zu was Gewichtszunahme angeht. mehr darf es nicht werden sonst brauch ich neue Klamotten grummel
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carlotta
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon carlotta » Montag, 09.10.17, 14:26

Hallo Ihr,

ich denke, der springende Punkt ist wirklich das gereinigte Wasser - ist ein großer Unterschied zum gewöhnlichen. Otto "Normalausschleicher" verwendet das wohl eher nicht, daher die Vorsichtsmaßnahme.

Darf ich fragen, mit welchen Verfahren Ihr das Wasser reinigt?

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon micha68 » Montag, 09.10.17, 16:23

Hallo Carlotta,

ich habe eine Wasseranlage mit 2 Vorfiltern und zum Schluss Umkehrosmose, beim Zapfen wird es dann verwirbelt- damit die Information raus geht...

Ich denke, wenn man es in einem guten Quellwasser auflösen würde (zB Lichtquelle, Lauretania o.a.) dürfte es auch länger halten... Im normalen Leitungswasser ist ja viel drin (vor allem viel von dem wir nichts wissen), vllt kippt es deshalb schneller...

Huhu Anikke,

das mit der Gewichtszunahme kenne ich auch. Aber seit dem Reduzieren geht es gerade in die andere Richtung *freu*- wünsche Dir viel Spaß beim Wandern!!!!!

Alles Liebe Euch und allen anderen die Mitlesen!
Micha
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon Anikke » Sonntag, 15.10.17, 11:42

liebe Carlotta,
so wie es klingt nutze ich dasselbe Wasser wie Micha, umkehrosmose mit leichter remineralisierung und verwirbelung.
lauretana ist unbedingt zu empfehlen, Lichtquelle enthält sehr viele Mineralstoffe, da bin ich unsicher ob das gut funktioniert..
ich bin aus dem Urlaub zurück, war am Gardasee, ui das war richtig Klasse dort, viiieeel Sonne aber recht kühl, genau richtig für mich..
leider bin ich heute sehr stark erkältet und überlege, mich morgen krankschreiben zu lassen..
mal sehen wie es mir morgen geht .
liebe grüße anikke
01.03. bis 21.06. täglich 15 mg Mirtazapin
seit 21.06. 2017 täglich ca 11 mg Mirtazapin
seit 06.07.2017 12 mg
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon Razia » Montag, 16.10.17, 8:43

Liebe Anikke

freut mich, dass du einen schönen Urlaub hattest. Sowas gibt einem ja auch immer kraft. Und Gute Besserung wegen der Erkältung.

LG
Ramona
Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Weiterhin Absetzpause

-----------

Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita
Sonst.: Kytta Sedativum
Bei Bedarf: D-Mannose

Blutdruck ist seit der Behandlung der Schlafaponoe (12/2016) mit Atemmaske schon tendenziell runter gegangen. Das Pantoprozol nehm ich in Angriff, wenn ich mit dem Mirtazapin durch bin.

Vorgeschichte:
Ende Juni 2016: Starke Bronchitis, plötzlich nächtliches Aufwachen mit Atemnot, im Laufe der Woche massive Schluckbeschwerden. Keiner findet was. Ich werde immer unruhiger und ängstlicher, mag nicht mehr Essen, weil ich nicht schlucken konnte und mich häufig verschluckt habe beim Essen. Dann Ende der Woche Aufenthalt in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Ja, was zum Geier, wenn man keine Luft kriegt und nicht schlucken kann, kriegt man halt Angst, besonders, wenn jeder sagt, da ist nix. Die Unruhe/Angst ist so groß, dass ich nicht schlafen kann und kurz vor dem Einschlafen immer hochschrecke.

Nach 3 Wochen mit 7,5mg Zopicolon und 30mg Mirtazapin entlassen worden. Mit dem Werkspsychiater gesprochen, der mit mir die Medikamente ausgesschlichen hat. Hab sie im Endeffekt nur 5 Wochen genommen.

Ende August 2016: Die Schluckbeschwerden mit Fremdkörpergefühl auf der Zunge kommen zurück, keiner findet was. Die Angst kommt wieder zurück. Wieder mit 15mg Mirtazapin angefangen, um nicht wieder schlaflos zu sein. Zusätzlich noch 10mg Zolpidem. Das Zolpidem konnte ich problemlos nach 5 Wochen absetzen.

Ende September 2016: Endlich mal einen Arzt mit Ahnung gefunden. Ich habe eine Schlafapnoe und stillen Reflux (wird nicht durch Säure, sondern durch Pepsin ausgelöst und ist gasförmig, viele Ärzte kennen das nicht. Geht oft einher mit der Schlafapnoe). Angst ist fast schlagartig weg, weil ich weiß, was es ist. Trotzdem bin ich damals bei den 15mg Mirtazapin geblieben, weil ich ja wirklich eine Angststörung hatte und Bedenken hatte, dass ich sonst jetzt evtl. bei jeder Krankheit Angst kriege. Schließlich hat sich der Mist über 3 Monate gezogen und hatte Zeit sich festzusetzen. Tja und dann Mitte Mai gedacht, ich könnte absetzen.

Anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitragvon Anikke » Montag, 16.10.17, 10:18

liebe Ramona,
gab vielen lieben dank :-)
ja der schöne Urlaub gibt wirklich viel kraft..
die Erkältung ist heute etwas besser.
nun hardere ich, was ich morgen machen soll. heute ist noch frei.
für mich wäre es für, heute schon mal bescheid zu sagen und mich für zwei Tage, bis Mittwoch, krankzumelden. dafür muss ich mich nicht krankschreiben lassen. puuh. ich kämpfe immer so mit solchen Entscheidungen.
heute übernachtet auch noch meine Schwester bei mir. das ist gerade alles belastend, hat aber nichts Mut Entzug sondern mit der schweren Kindheit zu tun.
ich gabe so Angst immer dass ich mur etwas "versaue" oder noch schwerer mache wenn ich krank bin. ojeee.
und meine Schwester macht es nicht leicht, sie ist eine kraftbelastung zusätzlich zur Erkältung :-(
liebe grüße anikke
01.03. bis 21.06. täglich 15 mg Mirtazapin
seit 21.06. 2017 täglich ca 11 mg Mirtazapin
seit 06.07.2017 12 mg
seit 03.08.2017 10 mg
seit 09.09.2017 9 mg
seit 08.10.2017 8 mg
seit 27.10.2017 7,5 mg
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