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Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Britsch
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Sonntag, 21.01.18, 12:23

Guten Morgen an euch alle!
Jetzt war meine „Heilung“ mittels CBD-Öl wohl doch nur ein Fenster. Die nächste Welle hat mich kräftig erwischt, mit wechselnden Schmerzen in Bauch und Rücken, extremem Frieren, Panikattacken und sehr hoffnungslosen Gedanken. Meine Medikation besteht derzeit nur noch aus 0,75 mg Sertralin, 47 mg Metoprolol sowie 4 Kapseln Darmflora Plus Select von Wolz Pharma. Alles andere habe ich eliminiert, ist wohl zuviel für mein ZNS. Ich weine sich wieder viel, bin enttäuscht und frustriert und habe Angst, dass mein Leben oder das, was davon noch übrig ist (ich bin ja schon 68!!!) nie wieder lebenswert wird. In so einer Welle kann ich gar nichts machen, kaum das Haus verlassen, hocke nur auf dem Sofa und warte, dass es vorübergeht.
Heute habe ich gedacht, wenn ich das alles gewusst hätte, dann hätte ich Sertralin sicher nicht abgesetzt.
Vielleicht ist es ein vernünftiger Gedanke - angesichts meines Alters und der über 20-jährigem Einnahmedauer - mich langsam wieder an die Dosis heranzupirschen, die ich zuletztvor Null genommen habe und bei der es mir gut ging: das wären 12,5 mg.
Was nützt mir eine Null, mit der es mir permanent oder zumindest immer wieder richtig schlecht geht? Vielleicht sind das gerade die letzten Jahre in meinem Leben, die ich noch einigermaßen gesund und fit verbringen könnte anstatt auf unbegrenzte Zeit mit einem Entzugssyndrom zu kämpfen???
Sicher, ich habe Sertralin freiwillig abgesetzt, weil ich trotzdem hin und wieder Panikattacken bekam. Aber ich konnte trotzdem ziemlich normal leben, kein Vergleich mit meinem jetzigen Zustand.
Ich weiß, ihr seid medimamentenkritisch, und das bin ich auch. Aber um jeden Preis?
Vielleicht bin ich aber auch gerade sehr verzweifelt und auf dem falschen Dampfer. Ich wäre sehr dankbar für den einen oder anderen Lotsen aus diesem Gedankenwirrwarr!
Ich freue mich auf eure klugen Ideen und euer Mitgefühl, das braucht man manchmal.
Liebe Grüße,
Eure leicht traumatisierte Britsch
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1995 erstmals psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung mit Opipramol und Tavor. Damals wurde ich krank im Rahmen einer Ehekrise und dann Scheidung. Die genauen Dosierungeun und Einnahmezeiten erinnere ich nicht mehr. Nach einigen Jahren wurde ich umgestellt auf Amitriptylin, darunter massive Gewichtszunahme und Umstellung auf Sertralin 50 mg, zeitweise ergänzt durch Trazodon und Mirtazapin. Innerhalb von ca. 10 Jahren 4 stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken. 2006 Erwerbsunfähigkeitsrente mit 56 Jahren. Ca. 2011 4 Wochen stationär in psychiatrischer Klinik wegen massiver Panikattacken und Einstellung auf 2 x 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin, ergänzt durch 1 mg Lorazepam bei Bedarf. Nach ca. 1 Jahr selbständiges Absetzen von Lyrica ohne Probleme. Seitdem 50 mg Sertralin plus Lorazepam bei Bedarf.
Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
Seit 20.12.2017 folgende Medikation:
0,6 mg Sertralin Aurobindo mittels Wasserlösemethode
47 mg Metoprolol
3 x 3 Tropfen Alpex CBD-Öl 5 %ig
2 x 2 Kapseln Bullrichs Heilerde
Damit bin ich - bis auf gelegentlichen Reflux und häufiges Frieren - beschwerdefrei.
Am 03.01.2018 hinzugefügt:
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3 K2 Öl
1 x 1 Kapsel Vitamin B12 Adenosylcobalamin 500 ug von Sunday Natural
2 x 1 Kapsel Magnesium Komplex a 950 mg
Von Sunday Natural.
Seit 19.01.2018:
0,75 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
4 Kapseln Darmflora plus select von Dr. Wolz
Alles andere habe ich nach erneuter heftiger Welle abgesetzt.
Medikation seit 30.01.2018:
1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Alle NEM abgesetzt.
Medikation seit 07.02.2018:
1,1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Medikation seit ca. Mitte Februar 2018:
1,3 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
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Bittchen
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Bittchen » Sonntag, 21.01.18, 13:18

Liebe Britsch,

du glaubst nicht wie gut ich dich verstehe.
Aber ich versuche doch weiter durch zu halten.
Wir sind ja ein Alter und mir geht es auch nicht gut.
Aber äußere Einflüsse triggern mich noch zusätzlich.
Viel Ärger,verbunden mit Existenzängsten, machen mir zu schaffen.

Auch wenn es jetzt schwer ist,will ich nicht mehr auf die Chemie zurück greifen.
Meine Probleme werden dadurch nicht gelöst.
Mir ging es mit Ads auch nicht besser,im Gegenteil ,die Nebenwirkungen waren bei mir schon sehr belastend.
Nach vielen Jahren immer wieder andere ADs,zuletzt 20 mg Es-Citalopram,bin ich froh seit Mai 2017 endlich auf null zu sein.
Mir geht es jetzt ohne auch nicht gut.

Ich bin sehr antriebslos und sitze auch viel rum ,nur mit Ads war es bei mir auch nicht besser.
Ich kann schlecht raus und mein Haushalt wächst mir über den Kopf.
Da warte ich noch ab und versuche ganz kleine Schritte zu machen.
Kleinigkeiten gehen manchmal,da bin ich schon zufrieden.
Oft gelingt es mir nur etwas zu kochen ,aber den Einkauf muss mein Mann erledigen.
Das kenne ich aber auch mit Medikamenten so.

Wenn ich auf das Wetter hier schaue,es wird hier in Hessen selten richtig hell und regnet ständig, das spielt auch eine Rolle.
Mir fällt leider auch nur ein,dir hier etwas Hoffnung zu machen.
Auch will ich dir mitteilen,du bist nicht alleine.
Es wird auch wieder besser,da will ich fest dran glauben.

Liebe Grüße und noch einen erträglichen Sonntag

Bittchen
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

Britsch
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Montag, 22.01.18, 10:49

Guten Morgen Bittchen,
Guten Morgen liebes Team,
es ist sehr lieb, dass Du mir Mut machen möchtest - ganz herzlichen Dank dafür! Dass es Dir ebenfalls nicht gut geht, tut mir sehr leid. Ich finde es bedrückend, wenn man in unserem Alter nur so eingeschränkt leben kann, dieser Gedanke lässt mich einfach nicht los. Ich habe z.B. einen dreijährigen Enkel, den ich sehr liebe und der auch in der Nähe wohnt. Wegen meiner mangelnden Belastbarkeit kann ich ihn aber nur selten sehen, und darüber weine ich oft. Und meine 91-jährige Mutter kann ich auch nur selten im Altenheim besuchen, und das liegt nicht an der Entfernung...
Deshalb überlege ich, was ich tun kann, um wieder handlungsfähiger und belastbarer zu werden.
Es wäre sehr schön, wenn mir jemand vom Team einen Rat zum Aufdosieren von Sertralin geben würde. Meine letzte Dosis vor Null war ja im März letzten Jahres 12,5 mg. Kann man voresst wieder dahin zurück? Jetzt bin ich noch bei 0,75 mg.
Bitte gebt mir einen Rat, bin einigermaßen verzweifelt.
Vielen Dank für eure Mühe!
Britsch
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Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
Seit 20.12.2017 folgende Medikation:
0,6 mg Sertralin Aurobindo mittels Wasserlösemethode
47 mg Metoprolol
3 x 3 Tropfen Alpex CBD-Öl 5 %ig
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Damit bin ich - bis auf gelegentlichen Reflux und häufiges Frieren - beschwerdefrei.
Am 03.01.2018 hinzugefügt:
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2 x 1 Kapsel Magnesium Komplex a 950 mg
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Seit 19.01.2018:
0,75 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
4 Kapseln Darmflora plus select von Dr. Wolz
Alles andere habe ich nach erneuter heftiger Welle abgesetzt.
Medikation seit 30.01.2018:
1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Alle NEM abgesetzt.
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47 mg Metoprolol
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von LinLina » Montag, 22.01.18, 11:20

Liebe Britsch :-)

:hug:

ich kann gut verstehen, dass du dir viele Gedanken machst, ob es eine gute Idee ist in deinem Alter das Absetzen weiter durchzuziehen und dass du sehr darunter leidest, dauernd so eingeschränkt zu sein.

Aber es ist gar nicht notwendig, dass du das jetzt entscheidest, ob du später versuchst nochmal abzusetzen. Das erste Ziel ist immer Stabilität, egal ob man sich entscheidet auf einer Dosis dauerhaft zu bleiben oder später weiter runter zu dosieren.

Das Problem ist, was wir auch immer wieder schreiben, dass auch das zu schnelle hochdosieren Probleme machen kann.

Ich finde es eine gute Idee, zu schauen ob dir weiteres Hochdosieren helfen könnte dich zu stabilisieren. Es geht so oder so darum, dass du erstmal eine Dosis findest wo du dich soweit ok fühlst. Ob du dann irgendwann doch nochmal in ganz kleinen Schrittchen runter dosierst (optimalerweise so langsam, dass kaum Probleme auftreten) oder nicht, das kannst du dann immer noch überlegen.

Wenn ich deine Signatur richtig lese, hast du erst vor 3 tagen von 0,6 mg auf 0,75 mg hochdosiert, ist das richtig? Ich würde nun mindestens noch eine Woche warten, und dann neu bewerten ob du einen Effekt, ob positiv oder negativ, bemerkt hast.

Außerdem hast du am 3.1. einige NEM hinzugefügt, hast du davon einen Effekt bemerkt?

Nimmst du noch das CBD-Öl? Dabei ist wichtig zu wissen, dass das den Blutspiegel von Sertralin evtl. beeinflussen kann.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Montag, 22.01.18, 12:08

Vielen Dank, liebe Lina, für Deine schnelle Antwort!
Die NEM und auch das CBD-Öl habe ich abgesetzt. Nehme aktuell nur noch Sertralin und Metoprolol sowie seit 2 Tagen Darmflora plus select, wegen starker Beschwerden mit dem Reizdarm. Ganz im stillen erhoffe ich mir von einem sanierten Darm auch einen positiven Effekt auf die Psyche - ich suche wirklich nach einem Strohhalm!
Ich werde also noch etwa eine Woche bei 0,75 mg Sertralin bleiben, negative Effekte habe ich bisher nicht bemerkt - allerdings auch noch keine Verbesserung.
Was wäre dann der nächste vernünftige Dosisdchritt?
Vielen lieben Dank für‘s Lesen und für‘s mitfühlende Verstehen!
Euch allen einen möglichst guten Tag!
Lieben Gruß
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Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Freitag, 02.02.18, 12:05

Hallo ihr Lieben,
gerade stecke ich in einer schrecklichen Panikattacke mit Bauch- und Rückenschmerzen und einem Gefühl absoluter Verzweiflung. Mit dem Schreiben versuche ich, ein wenig Boden unter die Füße zu bekommen. Ich habe in meiner Not 1 mg Lorazepem genommen, das nimmt die ärgsten Beschwerden ein bisschen weg.
Seit 3 Tagen nehme ich jetzt 1 mg Sertralin, bisher ohne Beschwerden. Ich weiß auch nicht, ob diese Attacke durch die Erhöhung von 0,75 auf 1 mg ausgelöst wurde, ich glaube das eher nicht. Ähnliche Zustände hatte ich während des gesamten Entzugs immer mal wieder, egal bei welcher Sertralindosis. Auffällig finde ich eher, dass die „Anfälle“ immer vormittags, etwa 1 Stunde nach dem Frühstück, auftreten. Es fängt mit Bauch- und Rückenschmerzen an, ständiger Drang zur Toilette, dann Übelkeit und Herzrasen, und dann kommt die Angst. Es dauert oft Stunden, bis sich alles wieder einigermaßen beruhigt.
Ich schlafe schlecht und wenig und wache morgens schon mit sorgenvollen Gedanken auf.
Was kann ich dagegen tun?
Geht’s jemandem von euch ähnlich?
Für mich ist das sehr schwer auszuhalten, und ich bin für neue Ideen und eure Erfahrungen sehr dankbar!
Es grüßt eine angeschlagene Britsch
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Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 02.02.18, 17:18

Hallo Britsch,

es tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht.
Du schreibst, dass diese Attacken nach dem Frühstück auftreten. Hast du schonmal durch Weglassen ausprobiert, ob es vielleicht an einem bestimmten Lebensmittel liegen könnte ? Trinkst du zum Beispiel Kaffee oder Tee ? Auch Milch oder Getreideprodukte können Unverträglichkeiten auslösen.
Einige Betroffene entwickeln unter der Einnahme von Psychopharmaka auch eine Histaminintoleranz.
Das wäre nur nochmal eine Idee.
Es ist aber auch möglich, dass die Aufdosierung zu der Verschlechterung verursacht hat.Wenn es so schlecht bleibt, müsstest du dann eventuell überlegen, vielleicht auf 0,9 mg zurück zu gehen.

Geht es dir denn nachmittags und abends dann etwas besser ?
:hug:

Lg
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Jofab » Freitag, 02.02.18, 19:31

Liebe Britsch :hug:

du hast mein volles Mitgefühl - das sind schlimme Zustände !
Ich habe im Aug. mit 0,5 mg Fluox. wieder eindosiert und langsam gesteigert, bis ich im Okt. auch bei 1 mg war.
Da wurde es nach 14 Tagen deutlich schlechter. Seitdem dosiere ich langsam wieder ab.
Heute nehme ich an, dass ich noch zu schnell hochgegangen bin - ist aber auch nur eine Vermutung.
Und ich bin mir bis heute nicht sicher, ob ich da Fluox. überhaupt noch vertrage.

Vielleicht hat es bei dir ja auch mit der Dosierung zu tun. Bei 0,6 mg hast du geschrieben dass es dir gut ging und du bei
höheren Dosen Nebenwirkungen verspürst.

Allerdings habe ich seit einigen Wochen das Gefühl, als ob sich bei mir das Herzrasen/hoher Puls ein klein wenig bessert.
Seit Oktober wurde es nämlich nur schlechter.

Besonders angesprochen hat mich, dass du von einem Gefühl absoluter Verzweiflung sprichst. Das kenne ich auch
sehr gut. Es sitzt in der Gegend des Sonnengefechtes und ist so stark, dass ich ächse und stöhne. Heute sogar
gleich morgens, sonst plötzlich gegen Mittag. Es kann Stunden dauern. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Neuro-
Emotionen sind. Aber es fühlt sich leider so echt an. Und ist wirklich sehr schwer auszuhalten.
Panikattacken sind es bei mir nicht, glaub ich,. Und abends hatte ich das bisher auch noch nicht.

Ach liebe Britsch, uns beibt wohl nichts anderes, als das auszuhalten.


Ich schicke dir ganz liebe Grüsse und den Kraft-Max vorbei :fly:
Ilse
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Britsch
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Freitag, 02.02.18, 23:13

Liebe Ute,
an den Zusammenhang meiner Bauchschmerzen mit bestimmten Nahrungsmitteln habe ich auch gedacht und werde das ab morgen testen. Als erstes werde ich von vegetarisch wieder zurück gehen auf vegan, also z.B. den Käse weglassen. Dann kommt noch der Kaffee in frage, das würde ich dann auch noch versuchen. Die Kapseln zum Aufbau der Darmschleimhaut habe ich heute schon weggelassen, die fand ich von Anfang an schwierig. Vielleicht kann ich ja so eine Verbesserung erreichen.
Ja, nachmittags und abends geht’s mir meist besser als morgens. Panik und Verzweiflung überfallen mich eigentlich immer schon nach dem Aufwachen im Bett. Mittlerweile habe ich aber vor diesen Zuständen auch richtig Angst, was bestimmt sich nicht gerade hilfreich ist. Ein unguter Teufelskreis, der nur sehr schwer zu durchbrechen ist. Aber noch gebe ich nicht auf, nur manchmal, wenn’s gar zu arg ist.
Kann es denn auch sein, dass Sertralin bei mir gar keine Wirkung mehr hat?
Wieder einmal schwimme ich und muss heut versuchen, Ursachen und Wirkungen herauszufinden. Tipps nehme ich gerne an.
Herzlichen Dank für Deinen Rat, liebe Ute. Ich hoffe, mein nächster Post wird hoffnungsfroher.
Hab ein gutes Wochenende und sei lieb gegrüßt!
Brigitte
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1995 erstmals psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung mit Opipramol und Tavor. Damals wurde ich krank im Rahmen einer Ehekrise und dann Scheidung. Die genauen Dosierungeun und Einnahmezeiten erinnere ich nicht mehr. Nach einigen Jahren wurde ich umgestellt auf Amitriptylin, darunter massive Gewichtszunahme und Umstellung auf Sertralin 50 mg, zeitweise ergänzt durch Trazodon und Mirtazapin. Innerhalb von ca. 10 Jahren 4 stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken. 2006 Erwerbsunfähigkeitsrente mit 56 Jahren. Ca. 2011 4 Wochen stationär in psychiatrischer Klinik wegen massiver Panikattacken und Einstellung auf 2 x 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin, ergänzt durch 1 mg Lorazepam bei Bedarf. Nach ca. 1 Jahr selbständiges Absetzen von Lyrica ohne Probleme. Seitdem 50 mg Sertralin plus Lorazepam bei Bedarf.
Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
Seit 20.12.2017 folgende Medikation:
0,6 mg Sertralin Aurobindo mittels Wasserlösemethode
47 mg Metoprolol
3 x 3 Tropfen Alpex CBD-Öl 5 %ig
2 x 2 Kapseln Bullrichs Heilerde
Damit bin ich - bis auf gelegentlichen Reflux und häufiges Frieren - beschwerdefrei.
Am 03.01.2018 hinzugefügt:
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3 K2 Öl
1 x 1 Kapsel Vitamin B12 Adenosylcobalamin 500 ug von Sunday Natural
2 x 1 Kapsel Magnesium Komplex a 950 mg
Von Sunday Natural.
Seit 19.01.2018:
0,75 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
4 Kapseln Darmflora plus select von Dr. Wolz
Alles andere habe ich nach erneuter heftiger Welle abgesetzt.
Medikation seit 30.01.2018:
1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Alle NEM abgesetzt.
Medikation seit 07.02.2018:
1,1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Medikation seit ca. Mitte Februar 2018:
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Bittchen » Samstag, 03.02.18, 9:51

Liebe Britsch,

bevor ich Es-Citalopram verschrieben bekam,hatte ich Sertralin.
Da bekam ich beim Einschleichen schon schon ganz starke Angstgefühle.
Das trat eine Stunde nach der Einnahme auf.
Es wurde so schlimm,dass ich 5 Wochen in der Klinik war.
Da wurde es aber nicht abgesetzt sondern langsam auf 50 mg erhöht und ich habe die Nebenwirkungen ausgezittert bis es besser wurde.

Zu Hause dann hatte ich jeden Tag Durchfall,da wurde auch gewartet ob es besser würde und dann erst nach Monaten ohne Ausschleichen auf 20 mg Citalopram umgestellt.
Später dann bis auf 20 mg ES--Citalopram hoch dosiert.

Das Es-Citalpram habe ich dann 2017 auch zu schnell abgesetzt und sehr viele Probleme bekommen.
Wie ich nach Monaten O,5 Es-Citalopram wieder eindosieren wollte,habe ich das nicht vertragen und auch starke Schlafstörungen und Angstgefühle gehabt.
Selbst bei der kleinen Dosis war es noch schlechter wie ohne.

Leider weiß ich nicht ob ich dir damit helfen kann,es ist nur meine Erfahrung.
Ich mache weiterhin ohne PP weiter und hoffe dass es besser wird.
Ich bin noch sehr antriebslos und erschöpft,auch raus gehen fällt mir schwer.
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf,dass es im Frühjahr wieder etwas besser wird.

Gute Besserung wünsche ich dir und allen Mitlesern.
Liebe Grüße
Bittchen
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Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Bittchen » Samstag, 03.02.18, 10:04

Hallo,ich noch mal,
habe gerade gesehen,ich habe schon öfter meine Erfahrung mit Sertralin an dich geschildert.
Manchmal bin ich halt zu eifrich,ist aber nicht in schlechter Absicht.
Entschuldige bitte ,aber ich bin auch der Meinung in unserem Alter sind PP ganz anders einzuschätzen.

LG Brigitte und ich werde morgen 68 Jahre,also doch so einige Gemeinsamkeiten.
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1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
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Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
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2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
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Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

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aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Samstag, 03.02.18, 10:17

Vielen lieben Dank an Ilse und Bittchen! Ich freue mich über jedes mitfühlende Wort und finde alle eure persönlichen Erfahrungen hilfreich. Ohne diese Unterstützung ist so eine schwere Zeit kaum auszuhalten. Ihr seid wunderbar, alle hier im Forum!

Aufgewacht bin ich heute wieder mit Rücken- und Bauchschmerzen, der ganze Körper unglaublich verspannt. Immerhin konnte ich meine Gedanken besser im Zaum halten, und so habe ich eine erneute Panikattacke verhindert. Frühstück heute vegan, aber mit einer Tasse Kaffee. Einnahme von 1 mg Sertralin. Eine halbe Stunde später geblähter Bauch und Durchfall. Kaffee oder Sertralin? Ich erinnere mich jetzt, dass ich unter Sertralin eigentlich immer Durchfall hatte ...
Morgen dann also kein Kaffee. Wenn das nichts nützt, gehe ich mit Sertralin wieder runter. Vielleicht vertrage ich das ja wirklich nicht mehr...
bei all dem Auf und Ab und Wellen und Fenstern ist es kaum möglich, einzelne Beschwerden und auch Verbesserungen einer bestimmten Ursache zuzuordnen. Auch mit NEM habe ich ja schon vieles probiert. Im Moment kommt’s mir vor wie ein großes Durcheinander, und ich suche einen Weg, den ich dann konsequent verfolgen kann. Ob der sich wohl finden lässt? Ich will’s jedenfalls versuchen und freue mich über eure mitfühlende Begleitung!
Euch allen ein gutes und entspanntes Wochenende, und zeigt euren Symptomen den Stinkefinger!
Eure Brigitte
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Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
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47 mg Metoprolol
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1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Sonntag, 04.02.18, 8:09

Hallo Bittchen,
einen herzlichen Geburtstagsgruß schicke ich Dir heute! Auf dass Du einen guten Tag hast, ohne Symptome und dafür mit viel Freude und positiver Energie für‘s Gesundwerden!
Herzliche Grüße,
Brigitte
1995 erstmals psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung mit Opipramol und Tavor. Damals wurde ich krank im Rahmen einer Ehekrise und dann Scheidung. Die genauen Dosierungeun und Einnahmezeiten erinnere ich nicht mehr. Nach einigen Jahren wurde ich umgestellt auf Amitriptylin, darunter massive Gewichtszunahme und Umstellung auf Sertralin 50 mg, zeitweise ergänzt durch Trazodon und Mirtazapin. Innerhalb von ca. 10 Jahren 4 stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken. 2006 Erwerbsunfähigkeitsrente mit 56 Jahren. Ca. 2011 4 Wochen stationär in psychiatrischer Klinik wegen massiver Panikattacken und Einstellung auf 2 x 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin, ergänzt durch 1 mg Lorazepam bei Bedarf. Nach ca. 1 Jahr selbständiges Absetzen von Lyrica ohne Probleme. Seitdem 50 mg Sertralin plus Lorazepam bei Bedarf.
Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
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Am 03.01.2018 hinzugefügt:
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Alles andere habe ich nach erneuter heftiger Welle abgesetzt.
Medikation seit 30.01.2018:
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Bittchen » Sonntag, 04.02.18, 9:01

Danke liebe Brigitte,

ich schaue hier immer Mal rein und habe mich gleich gefreut.

Einen schönen Sonntag und liebe Grüße

Brigitte
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1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
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2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


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Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 04.02.18, 13:35

Hallo Britsch,

ich habe deinen Thread in den Bereich "Antidepressiva absetzen" verschoben.

LG Ute
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Dienstag, 01.05.18, 20:37

Guten Abend ihr Lieben,
nach längerer Zeit brauche ich nun wieder mal euren Rat. Aus meiner Signatur könnt ihr ja sehen, dass ich seit etwa Ende Dezember 2017 eine kleine Menge Sertralin wieder eindosiert habe. Aktuell bin ich mit 1,25 mg unterwegs. Mein Problem ist, dass ich trotzdem immer wieder so eine Art Fenster erleide. Die Symptome sind hauptsächlich körperliche Schwäche, Gummibeine, Übelkeit, Kältegefühl, eine gedrückte Stimmungslage und ab und zu panikartige Zustände. Zwar ist das alles längst nicht so stark ausgeprägt wie vor dem Eindosieren, aber es ist dennoch irgendwie beängstigend und schränkt mich sehr ein.
Meine Frage ist nun, wie ich weitermachen sollte. Muss ich höher dosieren? Oder wieder ausschleichen? Ich bin so unsicher und auch traurig, dass es immer noch nicht vorbei ist. Bestimmt kann mir hier jemand einen Rat geben und mich ein bisschen ermutigen. Das wäre schön.
Ich wünsche euch allen einen schönen und ruhigen Abend und eine gute Nacht!
Lieben Gruß, Britsch
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Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
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47 mg Metoprolol
3 x 3 Tropfen Alpex CBD-Öl 5 %ig
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Damit bin ich - bis auf gelegentlichen Reflux und häufiges Frieren - beschwerdefrei.
Am 03.01.2018 hinzugefügt:
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47 mg Metoprolol
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Alles andere habe ich nach erneuter heftiger Welle abgesetzt.
Medikation seit 30.01.2018:
1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Alle NEM abgesetzt.
Medikation seit 07.02.2018:
1,1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Medikation seit ca. Mitte Februar 2018:
1,3 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
2 x 6 Tropfen CBD-Öl 5%ig
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3/K2 Öl
500 ug Vitamin B12 Adenosylcobalamin
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Britsch
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Mittwoch, 02.05.18, 19:33

Hallo liebe Foris,
sicher hat noch niemand Zeit gefunden, meine Frage zu beantworten.
Aktuell habe ich seit dieser Nacht starke Rücken- und Bauchschmerzen, Kopfschmerzen und Herzrasen. Die Symptome haben mich aus dem Schlaf gerissen und dauern den ganzen Tag in unterschiedlicher Stärke an. Natürlich macht mir das Angst, und ich muss immer wieder weinen.

Für mich sieht das so aus, als ob meine Sertralin-Dosis von 1,25 mg irgendwie nicht so viel bewirkt. Ich weiß nicht, was ich machen soll und würde mich über eure Hilfe sehr freuen. Ich habe schon Angst vor der nächsten Nacht, es ist einfach furchtbar und sehr beängstigend, so aufzuwachen.
Lieben Dank für eure Ideen und Unterstützung!
Liebe Grüße, Britsch
1995 erstmals psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung mit Opipramol und Tavor. Damals wurde ich krank im Rahmen einer Ehekrise und dann Scheidung. Die genauen Dosierungeun und Einnahmezeiten erinnere ich nicht mehr. Nach einigen Jahren wurde ich umgestellt auf Amitriptylin, darunter massive Gewichtszunahme und Umstellung auf Sertralin 50 mg, zeitweise ergänzt durch Trazodon und Mirtazapin. Innerhalb von ca. 10 Jahren 4 stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken. 2006 Erwerbsunfähigkeitsrente mit 56 Jahren. Ca. 2011 4 Wochen stationär in psychiatrischer Klinik wegen massiver Panikattacken und Einstellung auf 2 x 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin, ergänzt durch 1 mg Lorazepam bei Bedarf. Nach ca. 1 Jahr selbständiges Absetzen von Lyrica ohne Probleme. Seitdem 50 mg Sertralin plus Lorazepam bei Bedarf.
Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
Seit 20.12.2017 folgende Medikation:
0,6 mg Sertralin Aurobindo mittels Wasserlösemethode
47 mg Metoprolol
3 x 3 Tropfen Alpex CBD-Öl 5 %ig
2 x 2 Kapseln Bullrichs Heilerde
Damit bin ich - bis auf gelegentlichen Reflux und häufiges Frieren - beschwerdefrei.
Am 03.01.2018 hinzugefügt:
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3 K2 Öl
1 x 1 Kapsel Vitamin B12 Adenosylcobalamin 500 ug von Sunday Natural
2 x 1 Kapsel Magnesium Komplex a 950 mg
Von Sunday Natural.
Seit 19.01.2018:
0,75 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
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47 mg Metoprolol
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Mittwoch, 02.05.18, 21:51

Noch eine Bitte an die Admins:
Ich würde gern die Überschrift für meinen Thread ändern, die aktuelle passt so gar nicht mehr.
Besser wäre z.B.: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome
...oder so ähnlich
Herzlichen Dank!
1995 erstmals psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung mit Opipramol und Tavor. Damals wurde ich krank im Rahmen einer Ehekrise und dann Scheidung. Die genauen Dosierungeun und Einnahmezeiten erinnere ich nicht mehr. Nach einigen Jahren wurde ich umgestellt auf Amitriptylin, darunter massive Gewichtszunahme und Umstellung auf Sertralin 50 mg, zeitweise ergänzt durch Trazodon und Mirtazapin. Innerhalb von ca. 10 Jahren 4 stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken. 2006 Erwerbsunfähigkeitsrente mit 56 Jahren. Ca. 2011 4 Wochen stationär in psychiatrischer Klinik wegen massiver Panikattacken und Einstellung auf 2 x 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin, ergänzt durch 1 mg Lorazepam bei Bedarf. Nach ca. 1 Jahr selbständiges Absetzen von Lyrica ohne Probleme. Seitdem 50 mg Sertralin plus Lorazepam bei Bedarf.
Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
Seit 20.12.2017 folgende Medikation:
0,6 mg Sertralin Aurobindo mittels Wasserlösemethode
47 mg Metoprolol
3 x 3 Tropfen Alpex CBD-Öl 5 %ig
2 x 2 Kapseln Bullrichs Heilerde
Damit bin ich - bis auf gelegentlichen Reflux und häufiges Frieren - beschwerdefrei.
Am 03.01.2018 hinzugefügt:
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3 K2 Öl
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2 x 1 Kapsel Magnesium Komplex a 950 mg
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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 02.05.18, 22:11

Erledigt ✅
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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Britsch » Donnerstag, 03.05.18, 15:43

Hallo in die Runde,
ich fürchte, meine Anfrage ist irgendwie untergegangen.
Bitte schaut doch mal, ob mir wirklich niemand eine Antwort geben kann.
Ich will ja nicht ungeduldig sein, hatte aber schon vor zwei Tagen geschrieben ...
Lieben Gruß, Britsch
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