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Razia: Mirtazapin kalt abgesetzt

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Igor978
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Igor978 » Donnerstag, 22.02.18, 16:53

hab seit 3 Tage mit Mirtazapin aufgehört..letzte Dosis war 7,5mg jeden zweiten Abend..
etwas Unruhe, Schwindel mit Kopfschmmerzen..
2.12. nach Meniskus Op periphere Lungeninfarkt,
diagnose:Angststörrung,
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Razia
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Donnerstag, 22.02.18, 16:55

Hallo Lunetta

nein, mir war nicht bewusst, dass Leute schon lange (Jahre!) unter null sind und trotzdem Probleme haben, es sei denn, sie sind im protahierten Entzug, aber das wär ja auch nochmal was anderes, oder? Sonst kann ich ja gleich kalt absetzen.

Ich kanns auch gern im Thread noch mal raussuchen, wo gesagt wurde, dass nach einem Kaltentzug eine Absetzpause gut sein kann. Und hattest du nicht auch eine längere Absetzpause beim Mirta gemacht?

LG
Ramona
Zuletzt geändert von Razia am Donnerstag, 22.02.18, 16:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Razia
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Donnerstag, 22.02.18, 16:56

Igor978 hat geschrieben:
Donnerstag, 22.02.18, 16:53
hab seit 3 Tage mit Mirtazapin aufgehört..letzte Dosis war 7,5mg jeden zweiten Abend..
etwas Unruhe, Schwindel mit Kopfschmmerzen..
Sorry Igor
aber was willst du mir jetzt damit sagen? Bzw. was soll ich für mich daraus ziehen?
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 22.02.18, 17:48

Hallo Ramona :-)
nein, mir war nicht bewusst, dass Leute schon lange (Jahre!) unter null sind und trotzdem Probleme haben, es sei denn, sie sind im protahierten Entzug, aber das wär ja auch nochmal was anderes, oder? Sonst kann ich ja gleich kalt absetzen.
Wenn man kalt absetzt ist es nochmal wahrscheinlicher, schwere Symptome über längere Zeit zu haben. Es ist ja ein Unterschied, ob man aushaltbare Symptome mit zwischenzeitlicher Besserung erlebt (auch wenn sie länger andauern) oder ob man sehr schwere, stark einschränkende Symptome erfährt die ggf. bis zur Alltagsunfähigkeit, erneuter Medikamenteneinnahme usw. führt. Deswegen ist von einem Kaltentzug abzuraten.

ich denke es ist gut dass du eine Absetzpause machst, aber man kann nicht immer 100 %iges Verschwinden der Symptome erwarten und erreichen bevor man weiter absetzt. Dennoch trägt deine Pause sicher zur Stabilisierung bei, auch wenn du es vielleicht nicht so sehr merkst.

ich würde dann weiter absetzen wenn du das Gefühl hast, es ist über lange Zeit recht konstant mit den Symptomen bzw. mit dem Wellen- und Fenster Muster und es tut sich nicht mehr viel in richtung Verbesserung oder Verschlechterung.

Manchmal ist es ja auch so, dass man nach einem Kaltentzug/vorigen Absetzversuchen das Medikament nicht mehr ganz so gut verträgt oder einfach ein gereiztes Nervensystem für lange Zeit zurückbehält, das ist dann nicht so schwerwiegend wie ein protrahierter Entzug, aber man reagiert einfach ganz sensibel auf alles mögliche.

Das könnte bei dir eine Rolle spielen.

Ich würde noch eine Weile warten und schauen was sich tut, und dann ggf. mit einer ganz kleinen Menge das Absetzen beginnen (maximal 5 % der aktuellen Dosis, wenn du sicher gehen möchtest auch weniger )

Liebe Grüße
Lina
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Igor978 » Donnerstag, 22.02.18, 18:12

Sorry Ramona..hab falsch gepostet..
lg Igor
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Freitag, 23.02.18, 8:22

Danke Lina für deine ausführliche Antwort. So langsam werden ein paar Zusammenhänge klar. Ich hatte halt Mut geschöpft, da ich ja nach dem Kaltentzug erfolgreich wieder eindosiert hatte, stabilisiert war und auch einmal mir relativ wenig Problemen reduzieren konnte. Dass der zweite Absetzversuch gescheitert war, ist wohl der Antibiotika Einnahme und der Zahnwurzelbehandlung geschuldet. Aber irgendwas ist halt immer und ich hatte die Hoffnung, mit der 6 monatigen Pause ein besseres Grundgerüst zu schaffen. Wenn es nicht so ist, dann eben nicht.

LG
Ramona
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von lunetta » Freitag, 23.02.18, 14:30

Hallo!

Vielleicht hast du mich falsch verstanden;)

Ich meinte nicht dass ein Kaltentzug allein ein protrahiertes Entzugssymptom machen kann, sondern auch lange Pausen noch Absetzprobleme machen können.

Man kann nicht sagen woran es liegt, dass manche Menschen so sehr lange leiden und immer wieder Wellen haben...

Ich hatte bei dir nur das Gefühl, dass sich seit deiner langen Pause nichts dahingehend mehr verändert hat, dass alles weg ist und du deshalb ruhigen Gewissens munter weiter absetzen kannst, sondern dass du vielleicht ein Fall bist, der noch jahrelang pausieren könnte, und es würde sich auch nichts ändern. Deshalb hätte ich an deiner Stelle nun ganz langsam wieder einen Winzschritt gemacht.

Aber du kannst es natürlich halten wie du es für richtig hältst, oder auch Lina rät, noch länger zu pausieren. Schaden kann es ja nicht.

Und nein, ich habe mit Mirta nie eine länger Pause gemacht, es war nur der erste Absetzschritt zu groß und ging in die Hose, da habe ich dann noch ein paar Wochen gewartet, mich stabilisiert, und dann ging`s los;) Seitdem mache ich weiter, aber ganz langsam.

LG
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Freitag, 23.02.18, 15:33

Hallo Lunetta

dann hab ich mich in deiner Singnatur verlesen, oder falsch gedeutet, weil 08.12. - 29.03. klingt jetzt schon nach fast 4 Monaten Pause. Ist wohl ein Missverständnis.

Ich hab nächste Woche noch eine Zahnbehandlung, von der ich nicht weiß, wie sie ausgeht und gerade einen Infekt. Von daher kommt Absetzen erst Mal nicht in Frage, da hab ich ja schon Lehrgeld gezahlt. Ende März wollte ich spätestens damit anfangen, vermutlich einen Minischritt von 3,45 auf 3,40mg.

LG
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 23.02.18, 21:30

Hallo liebe Ramona, :)

du klingst sehr entmutigt in deinen letzten Beiträgen, ich kann das gut verstehen.
Es ist einfach frustrierend, wenn man doch eigentlich alles richtig macht und es trotzdem nicht funktioniert.
:frust: :frust:
Ich lasse dir Mal einen Trost Drücker da. :hug: :hug: Und unseren Superhelden. :fly: :lol:

Die Zahnbehandlung würde ich an deiner Stelle auch noch abwarten, so was ist ja für sich alleine schon eklig. :vomit:

Ich habe hier bei einigen Betroffenen schon gelesen, dass sie beim Absetzen irgendwann quasi auf eine Mauer stoßen, also dass es eine bestimmte Dosis gibt, an der der Körper irgendwie fest hält. Wenn dieser Schritt überwunden ist, wird es oftmals wieder leichter. Vielleicht ist das bei dir auch so. :?
Ich hoffe es für dich.
Leider fällt mir im Moment kein Name ein, wenn ich zufällig mal wieder auf so einen "Fall" stoße, werde ich ihn dir aber nachträglich noch verlinken.

Es ist in meinen Augen auf jeden Fall richtig, die nächsten Schritte ganz klein zu wählen. Ein absolut lineares Absetzen klappt eben nicht immer.
:x

LG Ute
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Mittwoch, 28.02.18, 10:12

Hallo ihr Lieben und danke Ute für deine aufmunternden Worte.

Ich glaube, einen Teil des Übels hab ich wohl rausgefunden. Ich schleppe nämlich schon seit mehreren Wochen offensichtlich eine Blasenentzündung mit mir rum. Da ich da aber untypisch bin und kein Brennen beim Wasserlassen habe und nicht wirklich Schmerzen, ist es wohl lange unerkannt gewesen. Leider ist es auch mit D-Mannose nicht weggegangen und so langsam ist es jetzt auch unangenehm (verkrampfte Blase) und ich muss für 5 Tage Antibiotika nehmen. Ich denke, dass so ein länger andauernder Infekt, der nicht erkannt wird, sicher auch Symptome macht. Jetzt hoffe ich nur, dass das Antibiotika keine macht (InfectoTrimet speziell für Harnwegsinfekte).

Die Zahnbehandlung hab ich erst Mal abgesagt.

Ansonsten ist hier jeder erkältet, meine Kollegin hat wohl sogar die richtige Influenza und ich hatte letzte Woche auch so eine Phase, wenn ich da mal husten musste, oder niesen, musste ich mir den Kopf halten, weil das so gestochen hat. Das kenn ich sonst nur, wenn ich erkältet bin.

LG
Ramona
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 28.02.18, 10:18

Hallo ramona,

leider fängt man sich Blasenentzündungen im Entzug oft ein. Über die Suchfunktion findest du Erfahrungsberichte, hier ein Thread mit Hausmitteln viewtopic.php?f=57&t=11667

Antibiotika können Symptome leider vorübergehend auslösen oder verschlechtern, manchmal kommt man aber nicht darum herum. Hoffe, du verträgst es soweit.

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Mittwoch, 28.02.18, 12:57

Danke, weiß ich alles schon :-) Ist nicht meine erste Blasenentzündung im Entzug, vermutlich auch nicht die letzte. In dem dir verlinkten Thread hab ich auch schon geschrieben und in meiner Signatur steht ja auch schon, dass ich häufig D-Mannose nehme. Dieses Mal ist es damit aber nicht besser geworden. Und nach so langen Wochen sah ich da keine Alternative, weil ich vermute, dass es mir deshalb auch schon wochenlang nicht so gut ging.

Gruss
Ramona
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Dienstag, 06.03.18, 9:33

Hallo ihr Lieben

ich hatte heute Morgen um 4 Uhr wieder so ein "Erlebnis" und wollte mal fragen, ob das einer von euch kennt. Bin wach geworden, weil mir total elend war. Anders kann ich es nicht beschreiben, bin dann nämlich raus auf Toilette und es war weder die typische Übelkeit, noch der Schwindel, den ich vom Absetzen kenne. Mir war nur elend. Ich vermute jetzt fast Kreislauf wegen des Wetterumschwungs, der Blutdruck war aber normal.

LG
Ramona
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Dienstag, 06.03.18, 10:06

Liebe Ramona,

leider kann ich dir keinen Rat geben bzgl. deiner Übelkeit !
Aber ich möchte dir einen Drücker dalassen !

Lese bei dir immer interessiert mit, weil du nach dem Kaltentzug auch wieder eine kleine Menge eindosiert hast.
Und bin auch immer am Überlegen, ob weiter abdosieren für mich Sinn macht.
Spürbare Besserung kann ich nicht feststellen.

Das du jetzt noch eine Blasenentzündung hast, ist wirklich ein unnötiges Übel !

Ich wünsch dir, dass es dir schnell besser geht und sich auch die Übelkeitsanfälle nicht wiederholen !

Liebe Grüsse
Ilse
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von lunetta » Dienstag, 06.03.18, 10:11

Liebe Razia!

Ja, das kenne ich auch nur zu gut!

Bei mir ist es weder, dass ich dann wirklich erbrechen muß, noch der Blutdruck, den hatte ich bei solchen Episoden nachgemessen.

Mir ist dann auch immer hundeelend und totenübel. Ich vermute dass es eine Unterzuckerung ist, denn wenn ich auch nur ein winziges Stk. Keks esse, die ich immer am Nachtkästchen stehen habe, weil es mir auch bei Übelkeitsattacken hilft, die manchmal schon in der Nacht beginnen, wird es meistens ein wenig besser. Nur ein Eckchen abbeißen und mümmeln. Und Ingwerstückchen dazu.

LG
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Dienstag, 06.03.18, 11:38

Hallo Lunetta

hab mich, glaub ich, missverständlich ausgedrückt. Es ist weder die typische Übelkeit, noch Schwindel. Sondern sonst einfach elend, deshalb meine Vermutung, dass evtl. der Kreislauf abgesackt ist. Wenn ich aufstehe hab ich dann auch nichts, nur, wenn ich liege.

Ich versuch das mal mit was Süßem, danke.

LG
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von LinLina » Dienstag, 06.03.18, 13:27

Hallo Ramona :-)

ich kenne das, weiß aber nicht woher das kommt :? Mir ist das z.b. am Sonntag passiert, als Folge des Wetterumschwungs.

Berichte gerne ob es dir geholfen hat etwas zu essen.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Mittwoch, 07.03.18, 8:52

Guten Morgen

hatte es heute Nacht wieder, was Süßes essen hat leider nicht geholfen. Evtl. ist das auch von den Wechseljahren, weil ich dann meist auch einen Schweißausbruch kriege. Bisher kannte ich das vom Entzug (auch vom Kaltentzug) nicht. Wenn ich aufstehe und zur Toilette gehe, wird's meist besser.

LG
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von padma » Mittwoch, 07.03.18, 16:40

liebe Ramona, :)

es kann jetzt wirklich auch am Wetterumschwung liegen. Dieser heftige Temperaturanstieg ist für den Körper ja sehr belastend.
Ich fühle mich heute besonders elend und denke, es liegt mit am Wetter.

liebe Grüsse,
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 07.03.18, 16:54

Hallo!

Ich denke auch, dass es am Wetterumschwung liegt.
Bin heute und gestern zu gar nichts zu gebrauchen, schwindlig, übel, Kopfschmerzen. Aber bei uns ist es extrem, wir hatten gestern Schneefall und kalt und heute frühlingshaft warme Temperaturen, moderaten Wind, also irgendwie föhnig.

Aber du könntest auch mit dem Wechsel recht haben, diese unangenehmen Schweißausbrüche kenne ich auch nur zu gut, und mir wird da auch immer ganz anders.
Was du auch probieren könntest: stelle dir eine Kühlbox mit Kühlakkus ans Bett und stell dir eine kleine Mineralwasserflasche rein, und versuch etwas Kühles zu trinken, wenn dir so mau wird.
Was mir bei solchen Hitzeattacken auch hilft ist mein Pfefferminzroll-on. Habe mir einen kleinen Roll-on mit Alkohol und äth. Pfefferminzöl gemischt, und trage den dann an den Schläfen und Pulsstellen auf, das kühlt angenehm, gibt ein frisches Gefühl, und hilft auch bei Übelkeit. Dazu ein Stk. Würfelzucker mit 1-2 Tropfen Minzöl lutschen.
Diese Sachen kann man gut am Nachttisch vorbereiten und notfalls im Liegen machen.
Einen Versuch ist das alles wert;)

Gute Besserung! LG!
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