Hinweis: hier klicken zum Schließen dieser Ankündigung ->
Liebe ADFDler,

Wir haben uns im Team darauf geeinigt, Änderungen bei den Bearbeitungszeiten der Beiträge und in den Forenregeln vorzunehmen. Folgende Änderungen treten ab sofort in Kraft:

Änderungen der Forenregeln:

2.Neue Teilnehmer
a. Wahl des Benutzernamens
Benutzernamen dürfen keine Werbung oder Markennamen beinhalten. Bitte wähle einen vernünftigen Benutzernamen, ansonsten müssen wir das Benutzerkonto entfernen. Der Benutzername kann nur in nachvollziehbar begründeten Ausnahmefällen vom Administrator geändert werden.

3.Verhalten im Forum
e. Editieren von Beiträgen
Die Editierfunktion sollte hauptsächlich dem Korrigieren von Rechtschreibfehlern oder ergänzenden Bemerkungen dienen. Falls eine Aussage inhaltlich korrigiert werden muss, sollte das in einer Antwort auf den Beitrag geschehen. Die Löschung eines Beitrages oder ganzer Textpassagen soll unterbleiben oder, in Ausnahmefällen, vom Team vorgenommen werden.


Änderungen der Bearbeitungszeit:

- Beiträge können nach dem Abschicken noch 2 Minuten lang komplett gelöscht werden.
- Beträge können nach dem Abschicken noch 120 Minuten lang editiert werden, bitte beachtet hierzu auch die neuen Forenregeln.

Mit der weiteren Nutzung dieses Forums erklärt ihr euch mit den Änderungen einverstanden.

Viele Grüße vom Team

Mirtazapin kalt abgesetzt

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Razia
Beiträge: 212
Registriert: Donnerstag, 13.07.17, 21:45
Hat sich bedankt: 187 Mal
Danksagung erhalten: 106 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon Razia » Montag, 13.11.17, 8:47

Guten Morgen

grad bin ich es ein bisschen leid mit dem Symptomen, die sich nicht stabilisieren, obwohl ich seit Ende September nichts mehr an der Dosis gemacht habe. Tagsüber geht es eigentlich einigermaßen, aber nachts schlafe ich sehr unruhig und oberflächlich und schwitze mich kaputt. Nach dem Aufstehen dann leichte Übelkeit, Stuhlgang und das Gefühl, 10 Tassen Kaffee getrunken zu haben. Ist ätzend, wenn man arbeiten muss.

LG
Ramona
Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Weiterhin Absetzpause

-----------

Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita
Sonst.: Kytta Sedativum
Bei Bedarf: D-Mannose

Blutdruck ist seit der Behandlung der Schlafaponoe (12/2016) mit Atemmaske schon tendenziell runter gegangen. Das Pantoprozol nehm ich in Angriff, wenn ich mit dem Mirtazapin durch bin.

Vorgeschichte:
Ende Juni 2016: Starke Bronchitis, plötzlich nächtliches Aufwachen mit Atemnot, im Laufe der Woche massive Schluckbeschwerden. Keiner findet was. Ich werde immer unruhiger und ängstlicher, mag nicht mehr Essen, weil ich nicht schlucken konnte und mich häufig verschluckt habe beim Essen. Dann Ende der Woche Aufenthalt in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Ja, was zum Geier, wenn man keine Luft kriegt und nicht schlucken kann, kriegt man halt Angst, besonders, wenn jeder sagt, da ist nix. Die Unruhe/Angst ist so groß, dass ich nicht schlafen kann und kurz vor dem Einschlafen immer hochschrecke.

Nach 3 Wochen mit 7,5mg Zopicolon und 30mg Mirtazapin entlassen worden. Mit dem Werkspsychiater gesprochen, der mit mir die Medikamente ausgesschlichen hat. Hab sie im Endeffekt nur 5 Wochen genommen.

Ende August 2016: Die Schluckbeschwerden mit Fremdkörpergefühl auf der Zunge kommen zurück, keiner findet was. Die Angst kommt wieder zurück. Wieder mit 15mg Mirtazapin angefangen, um nicht wieder schlaflos zu sein. Zusätzlich noch 10mg Zolpidem. Das Zolpidem konnte ich problemlos nach 5 Wochen absetzen.

Ende September 2016: Endlich mal einen Arzt mit Ahnung gefunden. Ich habe eine Schlafapnoe und stillen Reflux (wird nicht durch Säure, sondern durch Pepsin ausgelöst und ist gasförmig, viele Ärzte kennen das nicht. Geht oft einher mit der Schlafapnoe). Angst ist fast schlagartig weg, weil ich weiß, was es ist. Trotzdem bin ich damals bei den 15mg Mirtazapin geblieben, weil ich ja wirklich eine Angststörung hatte und Bedenken hatte, dass ich sonst jetzt evtl. bei jeder Krankheit Angst kriege. Schließlich hat sich der Mist über 3 Monate gezogen und hatte Zeit sich festzusetzen. Tja und dann Mitte Mai gedacht, ich könnte absetzen.

Ululu 69
Team
Beiträge: 1451
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 3305 Mal
Danksagung erhalten: 2759 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon Ululu 69 » Montag, 13.11.17, 14:44

Hallo Ramona,

Es tut mir sehr leid, dass du dich nicht stabilisieren kannst. Diese Unruhe kennen leider viele hier und ist ein Symptom, das sich ganz schlecht aushalten lässt.

Kannst du dich vielleicht ein paar Tage krank schreiben lassen, dann wäre auch der Druck, schlafen zu müssen nicht so groß.
Du schreibst in deiner Signatur etwas von Kytta Seditivum, hilft dir das auch nicht gegen die Unruhe ?
Evtl. könntest du noch ein Passionsblumen Präparat versuchen, das hilft auch oft und ist im allgemeinen gut verträglich. Du müsstest es halt erst mit einer Mini Menge versuchen.

LG Ute
Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

Razia
Beiträge: 212
Registriert: Donnerstag, 13.07.17, 21:45
Hat sich bedankt: 187 Mal
Danksagung erhalten: 106 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon Razia » Montag, 13.11.17, 17:43

Hallo Ute, sorry fürs Jammern, ich vermute, es sind verspätete Symptome von der Zahnbehandlung am Donnerstag. Mich nervt nur, dass dauernd neue hinzu kommen. Heute hab ich mich das erste Mal seit der Mirtazapin Einnahme erschöpft gefühlt. Das macht Angst.
Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Weiterhin Absetzpause

-----------

Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita
Sonst.: Kytta Sedativum
Bei Bedarf: D-Mannose

Blutdruck ist seit der Behandlung der Schlafaponoe (12/2016) mit Atemmaske schon tendenziell runter gegangen. Das Pantoprozol nehm ich in Angriff, wenn ich mit dem Mirtazapin durch bin.

Vorgeschichte:
Ende Juni 2016: Starke Bronchitis, plötzlich nächtliches Aufwachen mit Atemnot, im Laufe der Woche massive Schluckbeschwerden. Keiner findet was. Ich werde immer unruhiger und ängstlicher, mag nicht mehr Essen, weil ich nicht schlucken konnte und mich häufig verschluckt habe beim Essen. Dann Ende der Woche Aufenthalt in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Ja, was zum Geier, wenn man keine Luft kriegt und nicht schlucken kann, kriegt man halt Angst, besonders, wenn jeder sagt, da ist nix. Die Unruhe/Angst ist so groß, dass ich nicht schlafen kann und kurz vor dem Einschlafen immer hochschrecke.

Nach 3 Wochen mit 7,5mg Zopicolon und 30mg Mirtazapin entlassen worden. Mit dem Werkspsychiater gesprochen, der mit mir die Medikamente ausgesschlichen hat. Hab sie im Endeffekt nur 5 Wochen genommen.

Ende August 2016: Die Schluckbeschwerden mit Fremdkörpergefühl auf der Zunge kommen zurück, keiner findet was. Die Angst kommt wieder zurück. Wieder mit 15mg Mirtazapin angefangen, um nicht wieder schlaflos zu sein. Zusätzlich noch 10mg Zolpidem. Das Zolpidem konnte ich problemlos nach 5 Wochen absetzen.

Ende September 2016: Endlich mal einen Arzt mit Ahnung gefunden. Ich habe eine Schlafapnoe und stillen Reflux (wird nicht durch Säure, sondern durch Pepsin ausgelöst und ist gasförmig, viele Ärzte kennen das nicht. Geht oft einher mit der Schlafapnoe). Angst ist fast schlagartig weg, weil ich weiß, was es ist. Trotzdem bin ich damals bei den 15mg Mirtazapin geblieben, weil ich ja wirklich eine Angststörung hatte und Bedenken hatte, dass ich sonst jetzt evtl. bei jeder Krankheit Angst kriege. Schließlich hat sich der Mist über 3 Monate gezogen und hatte Zeit sich festzusetzen. Tja und dann Mitte Mai gedacht, ich könnte absetzen.

Razia
Beiträge: 212
Registriert: Donnerstag, 13.07.17, 21:45
Hat sich bedankt: 187 Mal
Danksagung erhalten: 106 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon Razia » Dienstag, 14.11.17, 21:29

Hallo ihr Lieben

Heute hatte ich bisher einen super Tag und auch die Nacht war ohne Schwitzen und Unruhe.

LG Ramona
Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Weiterhin Absetzpause

-----------

Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita
Sonst.: Kytta Sedativum
Bei Bedarf: D-Mannose

Blutdruck ist seit der Behandlung der Schlafaponoe (12/2016) mit Atemmaske schon tendenziell runter gegangen. Das Pantoprozol nehm ich in Angriff, wenn ich mit dem Mirtazapin durch bin.

Vorgeschichte:
Ende Juni 2016: Starke Bronchitis, plötzlich nächtliches Aufwachen mit Atemnot, im Laufe der Woche massive Schluckbeschwerden. Keiner findet was. Ich werde immer unruhiger und ängstlicher, mag nicht mehr Essen, weil ich nicht schlucken konnte und mich häufig verschluckt habe beim Essen. Dann Ende der Woche Aufenthalt in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Ja, was zum Geier, wenn man keine Luft kriegt und nicht schlucken kann, kriegt man halt Angst, besonders, wenn jeder sagt, da ist nix. Die Unruhe/Angst ist so groß, dass ich nicht schlafen kann und kurz vor dem Einschlafen immer hochschrecke.

Nach 3 Wochen mit 7,5mg Zopicolon und 30mg Mirtazapin entlassen worden. Mit dem Werkspsychiater gesprochen, der mit mir die Medikamente ausgesschlichen hat. Hab sie im Endeffekt nur 5 Wochen genommen.

Ende August 2016: Die Schluckbeschwerden mit Fremdkörpergefühl auf der Zunge kommen zurück, keiner findet was. Die Angst kommt wieder zurück. Wieder mit 15mg Mirtazapin angefangen, um nicht wieder schlaflos zu sein. Zusätzlich noch 10mg Zolpidem. Das Zolpidem konnte ich problemlos nach 5 Wochen absetzen.

Ende September 2016: Endlich mal einen Arzt mit Ahnung gefunden. Ich habe eine Schlafapnoe und stillen Reflux (wird nicht durch Säure, sondern durch Pepsin ausgelöst und ist gasförmig, viele Ärzte kennen das nicht. Geht oft einher mit der Schlafapnoe). Angst ist fast schlagartig weg, weil ich weiß, was es ist. Trotzdem bin ich damals bei den 15mg Mirtazapin geblieben, weil ich ja wirklich eine Angststörung hatte und Bedenken hatte, dass ich sonst jetzt evtl. bei jeder Krankheit Angst kriege. Schließlich hat sich der Mist über 3 Monate gezogen und hatte Zeit sich festzusetzen. Tja und dann Mitte Mai gedacht, ich könnte absetzen.

carlotta
Beiträge: 2425
Registriert: Dienstag, 17.04.12, 16:10
Hat sich bedankt: 4868 Mal
Danksagung erhalten: 4973 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon carlotta » Dienstag, 14.11.17, 22:03

Hallo Ramona,

das klingt doch vielversprechend und nach allmählicher Stabilisierung. :) Es kann gerade nach einigen Turbulenzen manchmal echt zäh sein und länger dauern, bis sich was in diese Richtung tut. Aber jetzt scheint Dein ZNS langsam die Kurve zu kriegen.

Hoffe sehr, dass es den Kurs beibehält. :)

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)

Anikke
Beiträge: 207
Registriert: Mittwoch, 05.07.17, 7:20
Hat sich bedankt: 62 Mal
Danksagung erhalten: 362 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon Anikke » Mittwoch, 15.11.17, 7:44

liebe Ramona,
wie schön dass es jetzt besser ist. bei deiner beschreibung, dass du dich noch richtig stabilisieren kannst, musste ichh an den herstellerwechsel denken, den du vor einigen Wochen hattest. könnte das immer noch damit zusammenhängen?
ich drücke die Daumen dass du dich weiter gut stabilisiert und ruhige Nächte hast.
liebe Grüße Anikke
01.03. bis 21.06. täglich 15 mg Mirtazapin
seit 21.06. 2017 täglich ca 11 mg Mirtazapin
seit 06.07.2017 12 mg
seit 03.08.2017 10 mg
seit 09.09.2017 9 mg
seit 08.10.2017 8 mg
seit 27.10.2017 7,5 mg
seit 24.11.2017. 6,7 mg

LinLina
Team
Beiträge: 5067
Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20
Hat sich bedankt: 15105 Mal
Danksagung erhalten: 7444 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon LinLina » Mittwoch, 15.11.17, 9:36

Liebe Ramona :-)

Wellen können leider immer mal wieder auftreten, aber es wird ganz bestimmt besser :hug: Bedenke auch, dass du vor einem halben Jahr noch auf 15 mg warst, du hast jetzt weniger als ein viertel davon. Bei mir hat es z.b. meist etwa 5-6 Monate gedauert, um die Dosis in kleinen Schritten nur zu halbieren.

Wenn du es unter diesem Aspekt betrachtest, ist es nicht verwunderlich dass dein Körper jetzt noch Zeit braucht, da er in einem halben Jahr ganz schön viel bewältigen musste :schnecke:

Liebe Grüße, Alles gute für dich
Lina
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr heftig) und seit 8.2.2015 komplett abgesetzt :-)

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: :
► Text zeigen
Seit 29.11.2017: 0,35 mg Mirtazapin / Mein Thread

Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Razia
Beiträge: 212
Registriert: Donnerstag, 13.07.17, 21:45
Hat sich bedankt: 187 Mal
Danksagung erhalten: 106 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon Razia » Mittwoch, 15.11.17, 15:01

Hallo ihr Lieben

Danke für eure Antworten. Aber ganz ehrlich, ich hab hauptsächlich die andauernden Wurzelbehandlungen am selben Zahn in Verdacht. Morgen muss ich ja schon wieder hin, da werden wir ja sehen, ob das wieder triggert. Meist passiert das dann nach 2 - 4 Tagen und zieht sich dann wieder einige Tage.

LG
Ramona
Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Weiterhin Absetzpause

-----------

Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita
Sonst.: Kytta Sedativum
Bei Bedarf: D-Mannose

Blutdruck ist seit der Behandlung der Schlafaponoe (12/2016) mit Atemmaske schon tendenziell runter gegangen. Das Pantoprozol nehm ich in Angriff, wenn ich mit dem Mirtazapin durch bin.

Vorgeschichte:
Ende Juni 2016: Starke Bronchitis, plötzlich nächtliches Aufwachen mit Atemnot, im Laufe der Woche massive Schluckbeschwerden. Keiner findet was. Ich werde immer unruhiger und ängstlicher, mag nicht mehr Essen, weil ich nicht schlucken konnte und mich häufig verschluckt habe beim Essen. Dann Ende der Woche Aufenthalt in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Ja, was zum Geier, wenn man keine Luft kriegt und nicht schlucken kann, kriegt man halt Angst, besonders, wenn jeder sagt, da ist nix. Die Unruhe/Angst ist so groß, dass ich nicht schlafen kann und kurz vor dem Einschlafen immer hochschrecke.

Nach 3 Wochen mit 7,5mg Zopicolon und 30mg Mirtazapin entlassen worden. Mit dem Werkspsychiater gesprochen, der mit mir die Medikamente ausgesschlichen hat. Hab sie im Endeffekt nur 5 Wochen genommen.

Ende August 2016: Die Schluckbeschwerden mit Fremdkörpergefühl auf der Zunge kommen zurück, keiner findet was. Die Angst kommt wieder zurück. Wieder mit 15mg Mirtazapin angefangen, um nicht wieder schlaflos zu sein. Zusätzlich noch 10mg Zolpidem. Das Zolpidem konnte ich problemlos nach 5 Wochen absetzen.

Ende September 2016: Endlich mal einen Arzt mit Ahnung gefunden. Ich habe eine Schlafapnoe und stillen Reflux (wird nicht durch Säure, sondern durch Pepsin ausgelöst und ist gasförmig, viele Ärzte kennen das nicht. Geht oft einher mit der Schlafapnoe). Angst ist fast schlagartig weg, weil ich weiß, was es ist. Trotzdem bin ich damals bei den 15mg Mirtazapin geblieben, weil ich ja wirklich eine Angststörung hatte und Bedenken hatte, dass ich sonst jetzt evtl. bei jeder Krankheit Angst kriege. Schließlich hat sich der Mist über 3 Monate gezogen und hatte Zeit sich festzusetzen. Tja und dann Mitte Mai gedacht, ich könnte absetzen.

lunetta
Beiträge: 1264
Registriert: Montag, 17.08.15, 18:09
Hat sich bedankt: 313 Mal
Danksagung erhalten: 2566 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon lunetta » Mittwoch, 15.11.17, 18:10

Hallo!

Ist bei mir genauso:( Es kommt ja noch dazu dass man ein Lokalanästhetikum gespritzt bekommt, und das triggert ganz sicher auch.

LG
► Text zeigen
.

Razia
Beiträge: 212
Registriert: Donnerstag, 13.07.17, 21:45
Hat sich bedankt: 187 Mal
Danksagung erhalten: 106 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon Razia » Donnerstag, 16.11.17, 8:31

Hallo Lunetta

das ist lustig, weil die letzten Male, als ich noch keine Betäubung bekommen habe, bei dem "alten" Zahnarzt, der mir eh sagte, es könne nix mehr wehtun, hat die Behandlung wesentlich mehr getriggert (fast 1 Woche Symptome) als bei der letzten beim neuen Zahnarzt, da bekam ich eine Spritze, weil der auch noch mal ordentlich was rausgeholt hat und hatte nur 1 Tage Symptome, die auch mäßiger waren.

Kurzum: Es gibt's nix, was es nicht gibt im Entzug... ist wohl leider so. Ich hab ja auch schon mehrfach versucht eine "Logik" dahinter zu erkennen.

LG
Ramona
Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Weiterhin Absetzpause

-----------

Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita
Sonst.: Kytta Sedativum
Bei Bedarf: D-Mannose

Blutdruck ist seit der Behandlung der Schlafaponoe (12/2016) mit Atemmaske schon tendenziell runter gegangen. Das Pantoprozol nehm ich in Angriff, wenn ich mit dem Mirtazapin durch bin.

Vorgeschichte:
Ende Juni 2016: Starke Bronchitis, plötzlich nächtliches Aufwachen mit Atemnot, im Laufe der Woche massive Schluckbeschwerden. Keiner findet was. Ich werde immer unruhiger und ängstlicher, mag nicht mehr Essen, weil ich nicht schlucken konnte und mich häufig verschluckt habe beim Essen. Dann Ende der Woche Aufenthalt in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Ja, was zum Geier, wenn man keine Luft kriegt und nicht schlucken kann, kriegt man halt Angst, besonders, wenn jeder sagt, da ist nix. Die Unruhe/Angst ist so groß, dass ich nicht schlafen kann und kurz vor dem Einschlafen immer hochschrecke.

Nach 3 Wochen mit 7,5mg Zopicolon und 30mg Mirtazapin entlassen worden. Mit dem Werkspsychiater gesprochen, der mit mir die Medikamente ausgesschlichen hat. Hab sie im Endeffekt nur 5 Wochen genommen.

Ende August 2016: Die Schluckbeschwerden mit Fremdkörpergefühl auf der Zunge kommen zurück, keiner findet was. Die Angst kommt wieder zurück. Wieder mit 15mg Mirtazapin angefangen, um nicht wieder schlaflos zu sein. Zusätzlich noch 10mg Zolpidem. Das Zolpidem konnte ich problemlos nach 5 Wochen absetzen.

Ende September 2016: Endlich mal einen Arzt mit Ahnung gefunden. Ich habe eine Schlafapnoe und stillen Reflux (wird nicht durch Säure, sondern durch Pepsin ausgelöst und ist gasförmig, viele Ärzte kennen das nicht. Geht oft einher mit der Schlafapnoe). Angst ist fast schlagartig weg, weil ich weiß, was es ist. Trotzdem bin ich damals bei den 15mg Mirtazapin geblieben, weil ich ja wirklich eine Angststörung hatte und Bedenken hatte, dass ich sonst jetzt evtl. bei jeder Krankheit Angst kriege. Schließlich hat sich der Mist über 3 Monate gezogen und hatte Zeit sich festzusetzen. Tja und dann Mitte Mai gedacht, ich könnte absetzen.

Razia
Beiträge: 212
Registriert: Donnerstag, 13.07.17, 21:45
Hat sich bedankt: 187 Mal
Danksagung erhalten: 106 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon Razia » Montag, 20.11.17, 21:01

Hi

Und Deja Vu: Fühle mich wie letzten Montag. Ab ca. 17 Uhr Übelkeit und Unruhe/Kribbeln. Ich hoffe, das ist von der Zahnbehandlung letzten Donnerstag. War zwar nicht schlimm und ohne Spritze, aber wer weiß.

LG Ramona
Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Weiterhin Absetzpause

-----------

Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita
Sonst.: Kytta Sedativum
Bei Bedarf: D-Mannose

Blutdruck ist seit der Behandlung der Schlafaponoe (12/2016) mit Atemmaske schon tendenziell runter gegangen. Das Pantoprozol nehm ich in Angriff, wenn ich mit dem Mirtazapin durch bin.

Vorgeschichte:
Ende Juni 2016: Starke Bronchitis, plötzlich nächtliches Aufwachen mit Atemnot, im Laufe der Woche massive Schluckbeschwerden. Keiner findet was. Ich werde immer unruhiger und ängstlicher, mag nicht mehr Essen, weil ich nicht schlucken konnte und mich häufig verschluckt habe beim Essen. Dann Ende der Woche Aufenthalt in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Ja, was zum Geier, wenn man keine Luft kriegt und nicht schlucken kann, kriegt man halt Angst, besonders, wenn jeder sagt, da ist nix. Die Unruhe/Angst ist so groß, dass ich nicht schlafen kann und kurz vor dem Einschlafen immer hochschrecke.

Nach 3 Wochen mit 7,5mg Zopicolon und 30mg Mirtazapin entlassen worden. Mit dem Werkspsychiater gesprochen, der mit mir die Medikamente ausgesschlichen hat. Hab sie im Endeffekt nur 5 Wochen genommen.

Ende August 2016: Die Schluckbeschwerden mit Fremdkörpergefühl auf der Zunge kommen zurück, keiner findet was. Die Angst kommt wieder zurück. Wieder mit 15mg Mirtazapin angefangen, um nicht wieder schlaflos zu sein. Zusätzlich noch 10mg Zolpidem. Das Zolpidem konnte ich problemlos nach 5 Wochen absetzen.

Ende September 2016: Endlich mal einen Arzt mit Ahnung gefunden. Ich habe eine Schlafapnoe und stillen Reflux (wird nicht durch Säure, sondern durch Pepsin ausgelöst und ist gasförmig, viele Ärzte kennen das nicht. Geht oft einher mit der Schlafapnoe). Angst ist fast schlagartig weg, weil ich weiß, was es ist. Trotzdem bin ich damals bei den 15mg Mirtazapin geblieben, weil ich ja wirklich eine Angststörung hatte und Bedenken hatte, dass ich sonst jetzt evtl. bei jeder Krankheit Angst kriege. Schließlich hat sich der Mist über 3 Monate gezogen und hatte Zeit sich festzusetzen. Tja und dann Mitte Mai gedacht, ich könnte absetzen.

Anikke
Beiträge: 207
Registriert: Mittwoch, 05.07.17, 7:20
Hat sich bedankt: 62 Mal
Danksagung erhalten: 362 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon Anikke » Dienstag, 21.11.17, 10:38

liebe Ramona, ich drücke dir die Daumen, dass es bald besser wird!!
liebe grüße anikke
01.03. bis 21.06. täglich 15 mg Mirtazapin
seit 21.06. 2017 täglich ca 11 mg Mirtazapin
seit 06.07.2017 12 mg
seit 03.08.2017 10 mg
seit 09.09.2017 9 mg
seit 08.10.2017 8 mg
seit 27.10.2017 7,5 mg
seit 24.11.2017. 6,7 mg

Razia
Beiträge: 212
Registriert: Donnerstag, 13.07.17, 21:45
Hat sich bedankt: 187 Mal
Danksagung erhalten: 106 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon Razia » Samstag, 25.11.17, 16:26

Hi ihr Lieben,

Hab seit gestern wieder Probleme mit der Blase
Versuche es mit Mannose in den Griff zu bekommen.

LG Ramona
Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Weiterhin Absetzpause

-----------

Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita
Sonst.: Kytta Sedativum
Bei Bedarf: D-Mannose

Blutdruck ist seit der Behandlung der Schlafaponoe (12/2016) mit Atemmaske schon tendenziell runter gegangen. Das Pantoprozol nehm ich in Angriff, wenn ich mit dem Mirtazapin durch bin.

Vorgeschichte:
Ende Juni 2016: Starke Bronchitis, plötzlich nächtliches Aufwachen mit Atemnot, im Laufe der Woche massive Schluckbeschwerden. Keiner findet was. Ich werde immer unruhiger und ängstlicher, mag nicht mehr Essen, weil ich nicht schlucken konnte und mich häufig verschluckt habe beim Essen. Dann Ende der Woche Aufenthalt in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Ja, was zum Geier, wenn man keine Luft kriegt und nicht schlucken kann, kriegt man halt Angst, besonders, wenn jeder sagt, da ist nix. Die Unruhe/Angst ist so groß, dass ich nicht schlafen kann und kurz vor dem Einschlafen immer hochschrecke.

Nach 3 Wochen mit 7,5mg Zopicolon und 30mg Mirtazapin entlassen worden. Mit dem Werkspsychiater gesprochen, der mit mir die Medikamente ausgesschlichen hat. Hab sie im Endeffekt nur 5 Wochen genommen.

Ende August 2016: Die Schluckbeschwerden mit Fremdkörpergefühl auf der Zunge kommen zurück, keiner findet was. Die Angst kommt wieder zurück. Wieder mit 15mg Mirtazapin angefangen, um nicht wieder schlaflos zu sein. Zusätzlich noch 10mg Zolpidem. Das Zolpidem konnte ich problemlos nach 5 Wochen absetzen.

Ende September 2016: Endlich mal einen Arzt mit Ahnung gefunden. Ich habe eine Schlafapnoe und stillen Reflux (wird nicht durch Säure, sondern durch Pepsin ausgelöst und ist gasförmig, viele Ärzte kennen das nicht. Geht oft einher mit der Schlafapnoe). Angst ist fast schlagartig weg, weil ich weiß, was es ist. Trotzdem bin ich damals bei den 15mg Mirtazapin geblieben, weil ich ja wirklich eine Angststörung hatte und Bedenken hatte, dass ich sonst jetzt evtl. bei jeder Krankheit Angst kriege. Schließlich hat sich der Mist über 3 Monate gezogen und hatte Zeit sich festzusetzen. Tja und dann Mitte Mai gedacht, ich könnte absetzen.

Razia
Beiträge: 212
Registriert: Donnerstag, 13.07.17, 21:45
Hat sich bedankt: 187 Mal
Danksagung erhalten: 106 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon Razia » Montag, 27.11.17, 8:52

Guten Morgen

sieht so aus, als würde das mit der Mannose klappen. Hab nämlich keine Lust auf Antibiotika, weil das wieder Symptome bedeutet und darauf hab ich genervter Weise keine Lust, weil ich ja gar nicht absetze. Wenn jetzt nicht endlich mal ein paar Wochen Ruhe ist, weiß ich eh nicht, wie ich mich trauen soll, wieder abzusetzen.

LG
Ramona
Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Weiterhin Absetzpause

-----------

Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita
Sonst.: Kytta Sedativum
Bei Bedarf: D-Mannose

Blutdruck ist seit der Behandlung der Schlafaponoe (12/2016) mit Atemmaske schon tendenziell runter gegangen. Das Pantoprozol nehm ich in Angriff, wenn ich mit dem Mirtazapin durch bin.

Vorgeschichte:
Ende Juni 2016: Starke Bronchitis, plötzlich nächtliches Aufwachen mit Atemnot, im Laufe der Woche massive Schluckbeschwerden. Keiner findet was. Ich werde immer unruhiger und ängstlicher, mag nicht mehr Essen, weil ich nicht schlucken konnte und mich häufig verschluckt habe beim Essen. Dann Ende der Woche Aufenthalt in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Ja, was zum Geier, wenn man keine Luft kriegt und nicht schlucken kann, kriegt man halt Angst, besonders, wenn jeder sagt, da ist nix. Die Unruhe/Angst ist so groß, dass ich nicht schlafen kann und kurz vor dem Einschlafen immer hochschrecke.

Nach 3 Wochen mit 7,5mg Zopicolon und 30mg Mirtazapin entlassen worden. Mit dem Werkspsychiater gesprochen, der mit mir die Medikamente ausgesschlichen hat. Hab sie im Endeffekt nur 5 Wochen genommen.

Ende August 2016: Die Schluckbeschwerden mit Fremdkörpergefühl auf der Zunge kommen zurück, keiner findet was. Die Angst kommt wieder zurück. Wieder mit 15mg Mirtazapin angefangen, um nicht wieder schlaflos zu sein. Zusätzlich noch 10mg Zolpidem. Das Zolpidem konnte ich problemlos nach 5 Wochen absetzen.

Ende September 2016: Endlich mal einen Arzt mit Ahnung gefunden. Ich habe eine Schlafapnoe und stillen Reflux (wird nicht durch Säure, sondern durch Pepsin ausgelöst und ist gasförmig, viele Ärzte kennen das nicht. Geht oft einher mit der Schlafapnoe). Angst ist fast schlagartig weg, weil ich weiß, was es ist. Trotzdem bin ich damals bei den 15mg Mirtazapin geblieben, weil ich ja wirklich eine Angststörung hatte und Bedenken hatte, dass ich sonst jetzt evtl. bei jeder Krankheit Angst kriege. Schließlich hat sich der Mist über 3 Monate gezogen und hatte Zeit sich festzusetzen. Tja und dann Mitte Mai gedacht, ich könnte absetzen.

Razia
Beiträge: 212
Registriert: Donnerstag, 13.07.17, 21:45
Hat sich bedankt: 187 Mal
Danksagung erhalten: 106 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon Razia » Dienstag, 28.11.17, 13:19

Hi,
ich kann vermelden die D-Mannose hat Erfolg. Ich nehm jetzt noch ein paar Tage 3 x täglich und dann zur Profilaxe 1 x täglich. Muss mir nur noch ein günstiges Pulver irgendwo besorgen.

LG
Ramona
Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Weiterhin Absetzpause

-----------

Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita
Sonst.: Kytta Sedativum
Bei Bedarf: D-Mannose

Blutdruck ist seit der Behandlung der Schlafaponoe (12/2016) mit Atemmaske schon tendenziell runter gegangen. Das Pantoprozol nehm ich in Angriff, wenn ich mit dem Mirtazapin durch bin.

Vorgeschichte:
Ende Juni 2016: Starke Bronchitis, plötzlich nächtliches Aufwachen mit Atemnot, im Laufe der Woche massive Schluckbeschwerden. Keiner findet was. Ich werde immer unruhiger und ängstlicher, mag nicht mehr Essen, weil ich nicht schlucken konnte und mich häufig verschluckt habe beim Essen. Dann Ende der Woche Aufenthalt in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Ja, was zum Geier, wenn man keine Luft kriegt und nicht schlucken kann, kriegt man halt Angst, besonders, wenn jeder sagt, da ist nix. Die Unruhe/Angst ist so groß, dass ich nicht schlafen kann und kurz vor dem Einschlafen immer hochschrecke.

Nach 3 Wochen mit 7,5mg Zopicolon und 30mg Mirtazapin entlassen worden. Mit dem Werkspsychiater gesprochen, der mit mir die Medikamente ausgesschlichen hat. Hab sie im Endeffekt nur 5 Wochen genommen.

Ende August 2016: Die Schluckbeschwerden mit Fremdkörpergefühl auf der Zunge kommen zurück, keiner findet was. Die Angst kommt wieder zurück. Wieder mit 15mg Mirtazapin angefangen, um nicht wieder schlaflos zu sein. Zusätzlich noch 10mg Zolpidem. Das Zolpidem konnte ich problemlos nach 5 Wochen absetzen.

Ende September 2016: Endlich mal einen Arzt mit Ahnung gefunden. Ich habe eine Schlafapnoe und stillen Reflux (wird nicht durch Säure, sondern durch Pepsin ausgelöst und ist gasförmig, viele Ärzte kennen das nicht. Geht oft einher mit der Schlafapnoe). Angst ist fast schlagartig weg, weil ich weiß, was es ist. Trotzdem bin ich damals bei den 15mg Mirtazapin geblieben, weil ich ja wirklich eine Angststörung hatte und Bedenken hatte, dass ich sonst jetzt evtl. bei jeder Krankheit Angst kriege. Schließlich hat sich der Mist über 3 Monate gezogen und hatte Zeit sich festzusetzen. Tja und dann Mitte Mai gedacht, ich könnte absetzen.

LinLina
Team
Beiträge: 5067
Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20
Hat sich bedankt: 15105 Mal
Danksagung erhalten: 7444 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon LinLina » Dienstag, 28.11.17, 14:11

Liebe Ramona :-)

das freut mich, ich hab auch so gute Erfolge damit :fly:

Ich hatte mir eine größere Packung bestellt, da ich seit letztem Jahr sowieso dauernd mit Blaseninfekten zu tun hab, dann ist es etwas günstiger.

Liebe Grüße
Lina
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr heftig) und seit 8.2.2015 komplett abgesetzt :-)

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: :
► Text zeigen
Seit 29.11.2017: 0,35 mg Mirtazapin / Mein Thread

Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Razia
Beiträge: 212
Registriert: Donnerstag, 13.07.17, 21:45
Hat sich bedankt: 187 Mal
Danksagung erhalten: 106 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon Razia » Mittwoch, 29.11.17, 9:54

Hallo Lina

hab jetzt auch rumgesucht und 100 Gramm für 18 Euro bekommen. Ich hatte mir in der Apotheke mal Femannose empfehlen lassen, da ist noch zusätzlich Cranberry drin, aber da waren 14 Tütchen à 2 Gramm drin und das kostete über 20 Euro :-(

Mich ärgerts nur, weil ich vorher nie Blasenentzündungen hatte und jetzt auch nicht irgendwo rumgelungert habe, oder sonst was getan habe, um mir das "einzufangen". Das kann wirklich nur ganz alleine vom Mirtazapin kommen.

Ich hoffe, dass ich jetzt durch die Absetzpause etwas Stabilisierung in die gesamte Situation bekomme. Dass man beim Absetzen empfindlicher ist, ist mir klar, da ich es aber nicht war, als ich noch die 15mg genommen habe, erhoffe ich mir eben, dass durch die Absetzpause mehr Stabilität reinkommt, sonst trau ich mich nicht, weiter abzusetzen. Dass beim Absetzen Symptome auftreten ist ja auch klar, was mich aber aufregt und das ganze extrem erschwert, dass insgesamt dann die Gesundheit angeschlagen ist, siehe das Thema mit den Zähnen, der Blase, Infekte usw.

Was meinen die Profis hier, wie lange eine Absetzpause nach einem Kaltentzug angebracht wäre? Ich hab seit Ende September nichts mehr an der Dosis geändert und plane bis Ende des Jahres, evtl. auch bis Anfang Februar nicht weiter abzusetzen.

LG
Ramona
Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Weiterhin Absetzpause

-----------

Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita
Sonst.: Kytta Sedativum
Bei Bedarf: D-Mannose

Blutdruck ist seit der Behandlung der Schlafaponoe (12/2016) mit Atemmaske schon tendenziell runter gegangen. Das Pantoprozol nehm ich in Angriff, wenn ich mit dem Mirtazapin durch bin.

Vorgeschichte:
Ende Juni 2016: Starke Bronchitis, plötzlich nächtliches Aufwachen mit Atemnot, im Laufe der Woche massive Schluckbeschwerden. Keiner findet was. Ich werde immer unruhiger und ängstlicher, mag nicht mehr Essen, weil ich nicht schlucken konnte und mich häufig verschluckt habe beim Essen. Dann Ende der Woche Aufenthalt in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Ja, was zum Geier, wenn man keine Luft kriegt und nicht schlucken kann, kriegt man halt Angst, besonders, wenn jeder sagt, da ist nix. Die Unruhe/Angst ist so groß, dass ich nicht schlafen kann und kurz vor dem Einschlafen immer hochschrecke.

Nach 3 Wochen mit 7,5mg Zopicolon und 30mg Mirtazapin entlassen worden. Mit dem Werkspsychiater gesprochen, der mit mir die Medikamente ausgesschlichen hat. Hab sie im Endeffekt nur 5 Wochen genommen.

Ende August 2016: Die Schluckbeschwerden mit Fremdkörpergefühl auf der Zunge kommen zurück, keiner findet was. Die Angst kommt wieder zurück. Wieder mit 15mg Mirtazapin angefangen, um nicht wieder schlaflos zu sein. Zusätzlich noch 10mg Zolpidem. Das Zolpidem konnte ich problemlos nach 5 Wochen absetzen.

Ende September 2016: Endlich mal einen Arzt mit Ahnung gefunden. Ich habe eine Schlafapnoe und stillen Reflux (wird nicht durch Säure, sondern durch Pepsin ausgelöst und ist gasförmig, viele Ärzte kennen das nicht. Geht oft einher mit der Schlafapnoe). Angst ist fast schlagartig weg, weil ich weiß, was es ist. Trotzdem bin ich damals bei den 15mg Mirtazapin geblieben, weil ich ja wirklich eine Angststörung hatte und Bedenken hatte, dass ich sonst jetzt evtl. bei jeder Krankheit Angst kriege. Schließlich hat sich der Mist über 3 Monate gezogen und hatte Zeit sich festzusetzen. Tja und dann Mitte Mai gedacht, ich könnte absetzen.

Eva
Beiträge: 897
Registriert: Sonntag, 23.07.17, 13:47
Hat sich bedankt: 777 Mal
Danksagung erhalten: 1281 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon Eva » Mittwoch, 29.11.17, 10:09

Hallo,

Du nimmst Thyroxin, also ist deine Schilddrüse beeinträchtigt? Ich hatte lange (und habe es gelegentlich immer noch) durch die SD Schluckstörungen. Dies nur als kleinen Hinweis, was es auch sein könnte.

LG Eva
Vorher hier als "Pons" geschrieben.

► Text zeigen

Beginn Wasserlösemethode Bromazepam, Start am:
29.08.17 3,7 mg
25.09.17 3,4 mg
09.10.17 3,0 mg
21.10.17 2,7 mg
03.11.17 2,4 mg
15.11.17 2,1 mg
22.11.17 - Seit ein paar Tagen vermehrte körperliche Unruhe, Herzklopfen, Extrasystolen.
01.12.17 - Es wird langsam besser.
05.12.17 1,9 mg
08.12.17 2 x 500 mg L-Tryptophan - aufgrund des Gefühls, die Schlaflosigkeit bringt mich langsam um. :( Habe damit tatsächlich etwas Ruhe gefunden. Diese Ergänzung soll aber nicht zur Regel werden.

Never give up!

Razia
Beiträge: 212
Registriert: Donnerstag, 13.07.17, 21:45
Hat sich bedankt: 187 Mal
Danksagung erhalten: 106 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon Razia » Mittwoch, 29.11.17, 16:25

Hallo Eva,

mir ist nicht ganz klar, wovon du sprichst. Was für Schluckstörungen? Hast du meine Signatur nicht zu Ende gelesen? Ich habe über ein Jahr keine Probleme mehr damit, seit dem die Schlafapnoe behandelt wird, von der das nämlich kam. Oder meinst du was anderes? Ich versteh es gerade nicht so ganz, weil es in meinem Thread nirgends um Schluckstörungen geht.

Gruss
Ramona
Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Weiterhin Absetzpause

-----------

Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita
Sonst.: Kytta Sedativum
Bei Bedarf: D-Mannose

Blutdruck ist seit der Behandlung der Schlafaponoe (12/2016) mit Atemmaske schon tendenziell runter gegangen. Das Pantoprozol nehm ich in Angriff, wenn ich mit dem Mirtazapin durch bin.

Vorgeschichte:
Ende Juni 2016: Starke Bronchitis, plötzlich nächtliches Aufwachen mit Atemnot, im Laufe der Woche massive Schluckbeschwerden. Keiner findet was. Ich werde immer unruhiger und ängstlicher, mag nicht mehr Essen, weil ich nicht schlucken konnte und mich häufig verschluckt habe beim Essen. Dann Ende der Woche Aufenthalt in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Ja, was zum Geier, wenn man keine Luft kriegt und nicht schlucken kann, kriegt man halt Angst, besonders, wenn jeder sagt, da ist nix. Die Unruhe/Angst ist so groß, dass ich nicht schlafen kann und kurz vor dem Einschlafen immer hochschrecke.

Nach 3 Wochen mit 7,5mg Zopicolon und 30mg Mirtazapin entlassen worden. Mit dem Werkspsychiater gesprochen, der mit mir die Medikamente ausgesschlichen hat. Hab sie im Endeffekt nur 5 Wochen genommen.

Ende August 2016: Die Schluckbeschwerden mit Fremdkörpergefühl auf der Zunge kommen zurück, keiner findet was. Die Angst kommt wieder zurück. Wieder mit 15mg Mirtazapin angefangen, um nicht wieder schlaflos zu sein. Zusätzlich noch 10mg Zolpidem. Das Zolpidem konnte ich problemlos nach 5 Wochen absetzen.

Ende September 2016: Endlich mal einen Arzt mit Ahnung gefunden. Ich habe eine Schlafapnoe und stillen Reflux (wird nicht durch Säure, sondern durch Pepsin ausgelöst und ist gasförmig, viele Ärzte kennen das nicht. Geht oft einher mit der Schlafapnoe). Angst ist fast schlagartig weg, weil ich weiß, was es ist. Trotzdem bin ich damals bei den 15mg Mirtazapin geblieben, weil ich ja wirklich eine Angststörung hatte und Bedenken hatte, dass ich sonst jetzt evtl. bei jeder Krankheit Angst kriege. Schließlich hat sich der Mist über 3 Monate gezogen und hatte Zeit sich festzusetzen. Tja und dann Mitte Mai gedacht, ich könnte absetzen.

padma
Team
Beiträge: 12221
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 29078 Mal
Danksagung erhalten: 14650 Mal

Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitragvon padma » Mittwoch, 29.11.17, 18:03

hallo Ramona, :)

Was meinen die Profis hier, wie lange eine Absetzpause nach einem Kaltentzug angebracht wäre? Ich hab seit Ende September nichts mehr an der Dosis geändert und plane bis Ende des Jahres, evtl. auch bis Anfang Februar nicht weiter abzusetzen.

Den meisten fehlt die Geduld dafür, aber ich finde 3 Monate Stabilisierungsphase nach einer Wiedereindosierungsphase schon gut (Manchmal ist auch noch mehr Zeit erforderlich). Und du solltest dich stabil fühlen und das Gefühl haben, dass es der passende Zeitpunkt für den nächsten Schritt ist.

Da du ja mit diesen Infekten zu kämpfen hast, wäre es wirklich gut, wenn du dir die Zeit nimmst. :schnecke:

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen


1.09.2017: 0,5 mg


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Zurück zu „Antidepressiva absetzen“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 3 Gäste