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Razia: Mirtazapin kalt abgesetzt

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Donnerstag, 08.03.18, 9:28

Guten Morgen

ja, ich glaube ihr habt Recht. Ich dokumentiere ja immer, wie es mir geht und da ist mir aufgefallen, dass das immer nur bei so blöden Wetterumschwüngen vorkam.

Das blöde ist nur, dass ich seit dem Entzug manchen Dingen einfach zu viel Bedeutung beimesse und manchmal hat es ja dann doch nichts damit zu tun.

LG
Ramona
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Razia
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Montag, 12.03.18, 12:08

Hallo ihr Lieben

ich muss mal kurz Jammern. Mir ist grad alles zu viel. Ich hab keine Lust mehr und mag nicht mehr. Meine Kollegin ist jetzt schon die dritte Woche krank und ich muss Vertretung machen, aber 9. April ist sie dann wieder 3 Wochen in Urlaub. Mir geht's nicht besonders und ich bin mit der Laune im Keller. Mir ist klar, dass das wohl das Wetter ist, aber es ändert nichts.

Dann ärger ich mich, dass ich die letzte Monate Absetzpause nicht dafür genutzt habe, den Säureblocker abzusetzen. Ich bin ja jetzt dran, mein Vit. D aufzufüllen, wenn ich mir aber vorstelle, was für einen Vit. B und Eisenmangel ich durch die 15 jährige Einnahme vom Säureblocker habe, wird mir ganz übel. Und auch, dass dadurch auch Unverträglichkeiten entstehen können. Als wenn das mit den PP nicht schon reicht.

Mir erscheint alles grad so sinnlos. Ich weiß gar nicht, wie ich jemals wieder meine Gesundheit (Übergewicht durch Hashimoto und Mirtazapin, PP, Säureblocker, die ganzen Mangel) jemals wieder in den Griff kriegen soll. Rauchen und Trinken tu ich schon nicht, aber manchmal fühl ich mich wie 80 und frag mich, wie das so weiter gehen soll, da ich ja "erst" 47 bin.

Wie soll man da noch mit Mut und Zuversicht in die Zukunft blicken? Da denk ich mir dauernd, dass das doch eh alles keinen Wert hat und man eh jetzt mit jedem Tag weniger und nicht mehr Lebensqualität bekommt. Es erscheint mir grad alle so sinnlos.

Noch dazu, weiß ich nicht, wann ich jetzt meine Absetzpause beenden soll. Jetzt, da meine Kollegin krank ist, passt das nicht und wenn sie in Urlaub ist, auch nicht. Dazu hab ich zu viel Angst davor, dass es mir dann mal so schlecht geht und ich ausfalle.

LG
Ramona

PS: Doch länger gejammert und nicht nur kurz....
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Anikke » Montag, 12.03.18, 18:27

liebe Ramona,
ich bin mir ganz sicher dass du dieses ganze zeug loswirst.
ich glaube nicht dass die säureblockerreduktion viel gebracht hätte in den letzten Monaten, nur weitere Symptome.
dein Körper hat es 15 Jahre geschafft, die säureblocker zu überlebenden, er schafft das auch noch ein paar weitere Jahre..
es ist total richtig dass du alles loswerden willst, aber du musst auch spüren wann es passt.
vllt im Frühjahr und wenn deine kollegin wieder da ist.. du könntest allerdings in den nächsten tagen dich an die Reduktion fes säureblockers machen, bis zum 9.4. ist das noch fast ein Monat, dann hast du vier Wochen zum stabilisieren und könntest Mitte April mit mirta weitermachen.
liebe grüße anikke
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Razia
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Dienstag, 03.04.18, 9:26

Hallo ihr Lieben

seit ein paar Tagen macht mir der Wetterumschwung wieder mit Schwindel, Unruhe und ein wenig Übelkeit zu schaffen. Meine Kollegin ist ab nächste Woche 3 Wochen in Urlaub und danach möchte ich nach 7 Monaten Absetzpause versuchen, wieder zu reduzieren. Ich bin momentan bei 3,45 mg und habe 3,40 mg ins Auge gefasst. Der letzte gescheiterte Absetzversuch war 3,15, das will ich nicht noch mal riskieren.

Leider haben mich die Sachen, die ich hier so gelesen haben, nicht gerader ermuntert. Ich muss irgendwas finden, damit ich das Gefühl haben, dass es sich lohnt, das alles auszuhalten und auch, dass ich es überhaupt schaffen kann, mit noch einigermaßen Lebensqualität hier rauszukommen. Momentan kommt mir alles sinnlos vor.

LG
Ramona
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Medlem » Dienstag, 03.04.18, 9:45

Hallo Ramona,

Du wirst es schaffen, abzusetzen! Negative Gedanken sind meiner Meinung nach auch Nebenwirkung von Mirtazapin.

Bitte bedenke, dass die Leute hier vorwiegend schreiben, wenn es Ihnen schlecht geht. Diejenigen, denen es wieder gut geht, schreiben nicht oder nicht mehr so viel. Der Ausschnitt, den Du hier siehst, ist also nicht repräsentativ.

Ich finde es gut, dass Du mit dem weiteren Absetzen wartest, bis Deine Kollegin wieder da ist.

Könnte es evtl. auch sein, dass Dich die Urlaubsabwesenheit Deiner Kollegin stresst?

Liebe Grüße

Medlem
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Diagnose: ?? Probleme begannen nach Antibiotikaeinnahme, v.a. Magen-Darm, irgendwann Schlafstörung, große Gewichtsabnahme, Laktose- und Fruktoseintoleranz (bekannt seit 11/14)
Ganzheitliche Maßnahmen: Darmsanierung mit Symbioflor und Flohsamen, Vitamin-D und Zink (beides starker Mangel), Magnesium tut mir gut

Mirtazapin-Einnahme 12/14 - 6/15 und Absetzen 7/15 - 8/16:
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09/16: Innerhalb kurzer Zeit 2-3 kg abgenommen (ohne Diät). Kann wieder essen, wozu ich Lust habe.
Ca. 3 Monate nach 0: Ich fühle mich wieder normal!
22.12.16 - schlafe wieder 7 Stunden am Stück!
6 Monate nach 0: Ich bin wieder vollkommen ich. Bericht für AD erfolgreich abgesetzt ist noch in Arbeit...

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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Dienstag, 03.04.18, 11:00

Hallo Medlem

danke für deine aufmunternden Worte. Ich kann bestätigen, dass ich diese negativen Gedanken erst habe, seit ich Mirtazapin nehme, das kenn ich so von mir gar nicht und ich war vorher auch immer sehr kämpferisch. Jetzt fühl ich mich, als ob ich keine Kraft hätte.

Die Abwesenheit meiner Kollegin ist für mich kein Problem, wir sind da gut organisiert. Ich will nur zu diesem Zeitraum logischerweise nicht ausfallen, weil dann keiner da ist. Deshalb wollte ich erst danach weiter machen, aber man merkt schon, ich geh mal wieder vom Schlimmsten aus :(

Ich hatte ja einen guten Absetzschritt und dann den gescheiterten, bei dem die Symptome schlimmer als im Kaltenzug waren. Das bleibt ganz schön im Gedächtnis hängen und dementsprechend hab ich Angst davor.

Ich hab aber das Gefühl, dass ich mich durch die Absetzpause im großen und ganzen stabilisieren konnte.

LG
Ramona
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Sunshine71 » Dienstag, 03.04.18, 15:11

Liebe Ramona :)

Das Problem mit dem Wetter habe ich auch. Bin wetterfühlig daß ich denke das kann doch nicht wahr sein :(

Sogar ein paar Tage vor Vollmond bis Vollmond habe ich dieses Gefühl ich denk mir immer ich bilde mir das ein aber ich weiss auch nicht :roll:

Diese Gedanken, jetzt in dieser Situation gefangen zu sein, kenne ich auch aber sobald es mir ein bischen besser geht ist es als wenn ein Schalter im Kopf umgeschaltet wird und ich sehe alles positiver und bin stolz auf mich. Automatisch kommt dann der Gedanke daß ich weiter reduzieren werde.

Ich wollte dir noch sagen daß du stolz auf dich sein da du sogar noch arbeiten gehst. Das wäre für mich unvorstellbar.

Lass dir Zeit und mach langsam und achte gut auf dich :hug:

Wir schaffen das :group:

Liebe Grüße
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2011 Mai entlassen
Seroquel ausgeschlichen, Truxal weggelassen
Mirtazapin wieder genommen
Über 1 Jahr schlimme Entzugserscheinungen Citalopram noch dazu bekomnen
2014 Entzugserscheinungen auch nach 3 Jahren nicht weg
2015 -16 Citalopram ausgeschlichen
Dez. 2016 Mirtazapin halbiert auf 15 mg flüssig
Seit 14. Juni 2017 7, 5 mg Mirtazapin immer stärker werdende Entzugserscheinungen
21.9.2017 Anmeldung ADFD Forum :party2:
21.9.2017 10 mg Mirtazapin
ab 23.9. Entzugssymtome wie vorher dazu jetzt noch Nebenwirkungen vom Mirtazapin
5.10. Besseres und längeres Fenster
6.10. Heftige Entzugs Welle anhaltend seit dem aufwachen um 5.00 Uhr
7.10. Auf 9 mg runterdosiert wegen immer stärker werdenden Nebenwirkungen vom aufdosieren
8.10. besser und ruhiger geschlafen im allgemeinen ruhiger bis jetzt
14.10. Nebenwirkungen haben sich gebessert mit Reduzierung von 10mg auf 9mg. Entzugssymtome kommen immer noch in Wellen aber werden bischen besser :)
15.10. Mir geht's nicht gut. Alle Symptome sind wieder da
18.10. Tee mit Baldrian und Hopfen probiert danach verstärkte Symtome
19.10. Symptome sind stark und halten an
20.10. Es geht mir wieder besser bis auf dumpfen/ tauben Kopf und surren in den Ohren
24.10. Es geht mir immer noch gut. Keine Entzugswelle mehr. Kopf ist immer noch dumpf.
1.11. Keine Entzugswellen mehr aufgetreten. Es geht mir besser.
18.11. Es geht mir gut
16.12. 8,7 mg
30.12. Symtome vom Abdosieren halten an
6.1.18 Es geht mir nicht gut. Strengere Kontrolle der Nahrung wegen HIT
13.1.18 Es geht mir nicht gut. Symtomverstärkung durch PMS
20.1.2018 Es geht mir noch nicht besser seit der Reduktion auf 8,7 mg
24.01.2018 Es geht mit heute besser
27.01.2018 Es geht mir immer noch besser...nicht gut aber besser
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11.02.2018 Es geht mir wieder gut
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Eva » Dienstag, 03.04.18, 15:12

Hallo Ramona,

auch wenn Du viele Päckchen zu tragen hast:

Es lohnt immer, wirklich immer. Alles was wir tun bzw. aushalten, gibt uns ein Stückchen neues Selbstwertgefühl, und das kann nach und nach unsere ganze Welt wieder zum Positiven verändern, wir können es nur meist nicht so "vorausfühlen".

Und die schwarzen Gedanken sind ein Rosstäuscher! Sie verschwinden über kurz oder lang genau so wieder, wie sie gekommen sind - es sei denn, wir geben ihnen nach und fabrizieren irgend einen Unsinn, den wir später bereuen.

Hier ist das Thermometer heute um gut 10 Grad nach oben gesprungen. :whistle:

Alle guten Wünsche, Eva

P.S. Nie in Gedanken alles auf einmal angehen. Passender Spruch: "Der Buckel von gestern, und die Sorgen von morgen machen das Heute unbrauchbar." :wink:
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Dienstag, 03.04.18, 15:58

Danke ihr beiden für die netten Worte. Ja, der Wetterumschwung war schon heftig. Ich kann aber bestätigen, seit ich die Wechselduschen jeden Tag mache (seit Ende Dezember) hat es ich schon verbesser. Und (*klopf auf Holz) ich hatte diesen Winter keine Erkältung. Die Wechselduschen tragen auch zum Wohlbefinden bei.

Das mit dem Schalter kenn ich auch. Sobald es mir besser geht, oder ein Fenster da ist, ist alles wie weggeblasen und mir geht's sofort super. Auch ein Zeichen, dass es wirklich am Medikament liegt. Am meisten macht mir persönlich Unruhe zu schaffen.

Da ich nicht wirklich eine Krankheitsgeschichte vorzuweisen habe, bis auf den Absetzkram, bin ich sehr dankbar, dass ich arbeiten gehen kann und darf. Ich wüsste auch sonst nicht, wie das finanziell gehen sollte.

LG
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Montag, 09.04.18, 8:47

Guten Morgen ihr Lieben

ich vermelde, dass es mir jetzt seit einiger Zeit wirklich gut geht. Lediglich heute Morgen hatte ich Schwindel und Übelkeit, was wohl vom Wetterwechsel kommt, mittlerweile (08:45 Uhr) ist es besser.

Meine Kollegin ist ab heute 3 Wochen in Urlaub, aber die Lage sieht gut aus. Wenn Sie wieder zurück ist, werde ich den nächsten Absetzschritt planen. Das wären dann 7 Monate Pause gewesen. Ich hab den Eindruck, dass es mehr besser geht, seitdem ich meinen Vit. D Haushalt in Angriff genommen habe. Als nächstes wäre dann Eisen dran, muss nur schauen, wie ich da was magenverträgliches bekomme.

LG
Ramona
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Donnerstag, 12.04.18, 8:19

Hallo ihr Lieben

warum muss ich auch immer den Mund so vollnehmen? Heute Nacht bin ich um 02:00 Uhr mit einer Übelkeit aufgewacht, die ich so nur vom Kaltentzug kannte. Ingwer hat es ein klein wenig verbessert, aber es ging nicht ganz weg, so dass ich von 03:00 - 06:00 Uhr noch etwas dösen konnte, dann war aber ab 06:00 Uhr die Übelkeit wieder schlimm. Jetzt bei der Arbeit geht's einigermaßen, bin aber halt ziemlich müde. Ich hoffe, inständig, dass ich das nächste Nacht nicht wieder habe :(

LG
Ramona
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Sunshine71 » Donnerstag, 12.04.18, 9:27

Liebe Ramona :)

Das tut mir leid :(

Ich wünsche dir daß du heute Nacht gut schläfst und es dir wieder besser geht :fly:

Liebe Grüße :hug:
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 12.04.18, 18:45

Hallo Ramona,

oh je, das klingt anstrengend.
Vielleicht kannst du dir heute Abend vor dem Schlafen gehen einen Aufguss aus etwas Ingwer und heißem Wasser machen, den du dann trinkst.
Vielleicht beugt das vor und die Übelkeit tritt nicht wieder auf.
Meine Daumen sind gedrückt.

LG Ute
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 12.04.18, 18:48

liebe Ramona,
ojeee wie doof ist das denn!!
ich wünsche dir eine ganz gute, ruhige, entspannte Nacht!!
liebe grüße anikke
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Freitag, 13.04.18, 8:22

Sunshine, Ute, Anikke

vielen lieben Dank für eure aufmunternden Worte. Die vergangene Nacht war unruhig und der Magen grummelte etwas, aber ich konnte schlafen und es kam keine heftige Übelkeit. Darüber bin ich sehr froh. Ich hab schon überlegt, ob ich mir evtl. doch den Magen verdorben hatte, wobei sich das schon so wie die Entzugsübelkeit angefühlt hat. Leider hat sich mich gestern erst spät Abends verlassen, was ich jetzt schon untypisch fand.

Hat wer von euch Erfahrungen mit den Ingwer Kapseln? Ich hab bei Ingwer leider das Problem, dass bei mehr als 1 x/Tag einnehmen, mir gleich die Speiseröhre von der Schärfe verätzt ist.

LG
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von lunetta » Freitag, 13.04.18, 14:00

Hallo!

Du könntest dir auch eine Ingwertinktur ansetzen, das holft dir zwar nicht sofort, denn der Ansatz sollte ca. 2-3 Wochen reifen, aber diese Übelkeitsattacken kommen ja immer wieder.
Dazu den Ingwer reiben, mit Schale - gut gewaschen, und in Wodka, oder Ansatzschnaps ansetzen. Dafür ca. 1 Ingwerknolle reiben, in ein Marmeladeglas geben, mit Alkohol voll machen, verschließen, und dann 2-3 Wochen reifen lassen, täglich schütteln. Danach durch einen Kaffeefilter abgießen, und in Apoflaschen füllen. Davon dann 1-2 Teelöffel mit ein wenig Wasser einnehmen.

Es ist auch möglich selber Kapseln herzustellen:
Ingwer dünn schneiden, trocknen, mit einer Kaffeemühle oder Moulinette mahlen, Kapseln damit füllen und diese dann einnehmen.

Sehr bekömmlich und ohne Schärfe ist es auch den Ingwer zu kandieren:
Ingwer in Stückchen schneiden, Zuckerwasser in einem Topf zubereiten (ich nehme 1 Tasse Zucker auf ca. 500 ml Wasser)
Zuckerwasser zum sieden bringen, Ingwer 10 Minuten darin ziehen lassen, mit einem Sieb rausholen und auf einem Backgitter trocknen lassen.
Diesen Vorgang 3-4 mal wiederholen! Immer dazwischen gut trocknen lassen, und ab dem 2. Durchgang nur mehr kurz im Zukcerwasser ziehen lassen (ca. 1 Minute)
Danach gut trocknen lassen.

So hält sich der Ingwer ewig in Dosen oder Gläsern, ist überhaupt nicht mehr scharf, und man bekommt durch den Zucker auch ein wenig Energie.


Ich persönlich habe so kandierten Ingwer immer am Nachttisch stehen, da ich wenn ich für morgens aufwache auch oft Übelkeit habe, aber auch oft so einen richtigen Unterzucker. Da hilft es schon 1 einziges kandiertes Stückchen zu knabbern.

LG
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Freitag, 13.04.18, 17:26

Danke Lunetta für die Tipps. Ist denn nicht beim Kandieren die ganzen ätherischen Ölen im Wasser? Die Ingwertinktur will ich wegen des Alkohols lieber nicht probieren. Das mit den Kapseln könnt ich mir mal überlegen, wenn ich wieder Spaß an so Basteleien habe :-)

LG
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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von lunetta » Freitag, 13.04.18, 18:57

Hallo!

Dadurch dass du den Ingwer in siedendes Zuckerwasser gibst, verschließen sich die Poren sofort. Ein Teil der äth. Öle wird denk ich schon verloren gehen, aber es bleibt genug drinnen;)

Die Tinktur setzt man ja nur mit 38%igen Alkohol an. Wenn du davon nur 1-2 Teelöfferl mit Wasser einnimmst, ist es so stark verdünnt, das fällt nicht ins Gewicht. Es sei denn du bist trockener Alkoholiker.

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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Razia » Montag, 23.04.18, 17:07

Hallo ihr Lieben

seit dem 12.04. hatte ich keine Vorkommnisse mehr *aufHolzklopf*. Eigentlich hatte ich heute mit dem starken Wetterumschwung welche erwartet, bisher ist aber alles im grünen Bereich. Ja, ich hab manchmal Muskel- und Gelenkschmerzen, da denk ich mir, so muss man sich fühlen, wenn man 80+ ist. Aber damit kann ich leben, das ist im Vergleich zu den Symptomen, die man sonst so hat, ja eher ein Klacks.

Ich glaube, die Symptome verschieben sich auch manchmal. Z. B. hatte ich Übelkeit nur im Kaltentzug und dann nicht mehr, auch nicht beim Absetzen und plötzlich nach einem halben Jahr dann Übelkeit. Sonst hatte ich immer Unruhe, im Moment nicht (was bin ich froh darüber!), dafür aber eben die Muskel- und Gelenkschmerzen. Und manchmal fühl ich mich muskeltechnisch erschöpft. Da bin ich dann kaputt, aber nicht im Sinne von, dass ich Schlafen will, sondern die Muskeln sind einfach erschöpft, obwohl ich nichts gemacht habe (habe ja einen Bürojob). Fühlt sich schon fast wie Muskelschwäche an, aber damit komm ich auch besser klar, als mit dem anderen Kram.

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Re: Mirtazapin kalt abgesetzt

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 23.04.18, 19:36

Hallo Ramona,

das klingt doch insgesamt ganz gut bei dir.
:hug:
Dieses 80 + Gefühl kenne ich gut. :D
Heute tut der rechte Fuß weh und morgen das linke Ohr. :shock:

Aber wir halten durch. :group: :sports:

LG Ute
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