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Mirtazapin ausschleichen - wie?

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Anikke
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon Anikke » Samstag, 18.11.17, 9:54

das ist schade, vera.. ich würde keine weiteren media nehmen, sondern es mit Psychotherapie versuchen.
wie ist es zuhause?
kannst du essen?
das erste (wieder)essen geht oft mit psychischen Krisen einher, und man fragt sich ob man das wirklich will usw. und entscheidet dann lieber aufzuhören wieder mit dem essen..
deswegen schade, dass du abbrechen musstest.. vielleicht hat auch die Unterstützung dort nicht ausgereicht.. oder du brauchst noch andere Erfahrungen..
liebe grüße anikke
01.03. bis 21.06. täglich 15 mg Mirtazapin
seit 21.06. 2017 täglich ca 11 mg Mirtazapin
seit 06.07.2017 12 mg
seit 03.08.2017 10 mg
seit 09.09.2017 9 mg
seit 08.10.2017 8 mg
seit 27.10.2017 7,5 mg
seit 24.11.2017. 6,7 mg

vergissmeinnicht
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon vergissmeinnicht » Sonntag, 19.11.17, 12:56

Hi ihr!
Danke für eure antworten.
Ihr würdet das Zyprexa 2.5mg ablehnen und weiterhin stabilisieren?
Bin halt trotz mirta die ganze nacht wach, kann fast nix essen außer suppe und mein gewicht beträgt 36kg. Zuhause ist die hölle losgewesen :(
Wegen meinem zustand machen sich alle extrem sorgen und drängen mich doch "hilfe" anzunehmen. Nur weiß man nicht, wie ich auf das zyprexa reagiere. vl wirkt es ja auch gar nicht so, wie es soll und bringt noch mehr durcheinander?
Eine einrichtung für essstörungen werd ich mir ansehen, die ambulante therapie anbietet. Aber essen und schlafen (soziale phobie, atemprobleme, untergewicht, ängste, wut, hilflos......) sind hauptproblem. Suppe krieg ich runter. Meine umgebung verunsichert mich, was mich und meine medikamentendosis betrifft. Die wollen halt, dass ich jetzt das zyprexa nehm, damit ich endlich wieder schlafen und essen kann (so wars bei mirtazapin auch, geholfen hats nur anfangs, jt wieder fast keine wirkung/viele nebenwirkungen). Mein desensibilisiertes zns braucht ruhe. aber die hab ich wenig. wie kommt der körper wieder zum schlafen und essen, außer durch medikamente? das kann ewig dauern (meint umgebung). Dann lies ich mir die NW von zyprexa durch und denk mir nur: :( wo bin ich gelandet. was soll ich tun, wer hilft mir/versteht mich wirklich. was ist das richtige?
Meine verwandten wollen, dass ich in die psychatrie geh... das wäre mein ende :(
Keiner nimmt die entzugssymptomatik ernst, sie sehen nur das kranke mädchen/junge frau, das dringend hilfe braucht.
Ich will das nicht. Die wollen mir nur "helfen". .. kommunzieren kann ich schwer...
Alles liebe,
Vera
Mit 18 Jahren - Diagnostizierte Leichte-bis mittlere Depression und mit Ängsten
2013/14 Einstellen auf Sertralin und Trittico
2015-2017 Wechseln zu Effectin (ca. 1 Jahr) bzw. später 2 Jahre Duloxetin (Cymbalta) 60mg ( mehrmals gescheiterte Absetzversuche)
Seit Mai 2017 anfangen mit reduzieren, leider zu ungenau mit Kügelchen und viel zu schnell!
Es folgen instabile phasen mit schlafstörung, appetitlos, depressiv
--> aus hilflosigkeit, bzw. unwissen zu ärztin
Ab 22. Juni 2017 bis anfang/mitte juli: 15 mg Mirtazapin "zum schlafen und essen"
Dann runter auf 7.5; eine zeitlang ungenau 3.75
Versuch Duloxetin kalt abzusetzen; 11 Tage ohne Dulo (von ca. 30 mg auf 0)
Anmelden im Forum :group:
Aktuell seit 6. August Langsames wieder eindosieren (27 Kügelchen sind ca. 3.8 mg)
Mirta: 3.75mg Wasserlösmethode (genauer)

Aktuell: Mirta: 3.74mg
Duloxetin: 3.85mg (25K)
Mein Zustand:
Absolute Schlaflosigkeit,extremes untergewicht, stark appetitlos, vollegefühl, sozialer rückzug, ängste
Was ich noch vertrage:
Fenchel-Balsam-Tee (Hildegard, Posch), Bittertee (Reformhaus Martin), suppe
Gebet.
Ruhe.
Warnung: Psychopharmaka zu schnell absetzen ist sehr gefährlich. Kein arzt kann einem da wieder raushelfen. Ich werde auch nicht ernst genommen.

vergissmeinnicht
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon vergissmeinnicht » Dienstag, 21.11.17, 8:52

Hi ihr
Wann legt sich das ganze wieder? Schlaflosigkeit, histaminunverträglichkeit, wenig bis gar nicht essen können?
Pflanzlich bringt nicht viel, aber ich probiers immer wieder.
Lg, mein umfeld verunsichert mich und sieht mich nur von aussen (symptomatik)., sie hinterfragen meine dosierungen und wollen, dass ich mir "helfen" lass. Die glauben kaum mehr an mich/ besserung meines zustands, wenn ich nicht hilfe snnehme. Damit meinen die umfassende betruung in einer fachabteilung der psychatrie. Zyprexa soll ich auch nehmen. Nein danke. Nur was sind meine alternativen?
Mein körper verträgt fast keine nahrung. Hab kein sättigungsgefûhl. Überessen, kein schlaf,,,,,
;/
Alles liebe, vera
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Es folgen instabile phasen mit schlafstörung, appetitlos, depressiv
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Ab 22. Juni 2017 bis anfang/mitte juli: 15 mg Mirtazapin "zum schlafen und essen"
Dann runter auf 7.5; eine zeitlang ungenau 3.75
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Ululu 69
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon Ululu 69 » Dienstag, 21.11.17, 10:07

Hallo Vera, :)

es tut mir sehr leid, dass du so gar nicht zur Ruhe kommen kannst.
Ich kann auch deine Familie gut verstehen. Sie machen sich Sorgen, denn bei 36 kg ist dein Körpergewicht auch in einem besorgniserregenden Bereich.
Ich sehe es auch so, dass bald etwas passieren muss. Es gibt Umstände, in denen man leider nicht abwarten und aussitzen kann, nämlich dann, wenn potentiell lebensbedrohliche Situationen eintreten und das ist bei dir jetzt der Fall.
Ich glaube auch nicht wirklich, dass ein zusätzliches Medikament, wie Zyprexa, dein Problem lösen wird aber irgendetwas muss geschehen.

Ich kann von hier aus nicht beurteilen, ob du eine Essstörung hast oder nicht, das kann keiner hier, wir kennen dich kaum und sind auch keine Ärzte aber ich sehe es so, dass dein Untergewicht im Moment dein vorrangigstes Problem ist und behandelt werden muss und zwar so bald wie möglich.
Liebe Vera, ich glaube nicht, dass das ohne Klinik funktioniert. Es ist einfach zu gefährlich immer mehr an Gewicht zu verlieren. Dein Körper hat nicht mehr die Kraft, den Medikamenten irgendetwas entgegenzusetzen.

Pass bitte gut auf dich auf.

LG Ute
Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

Anikke
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon Anikke » Dienstag, 21.11.17, 10:22

liebe vera,
gibt es denn keine psychosomatische Klinik, die essstörungen behandelt und ohne Medikamente arbeitet?
von zyprexa rate ich auch ab, aber ich schließe mich Ute an, dass du für dein Gewicht dringend Hilfe brauchst.
das sollte an erster stelle stehen. Voraussetzung ist aber, dass du wirklich etwas an der essproblematik ändern willst. das heißt auch, schwierige Gefühle wie völle, dicker Bauch, Verstopfung etc. nach der Nahrungsaufnahme anzunehmen und auszuhalten.
liebe grüße anikke
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Gwen
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon Gwen » Dienstag, 21.11.17, 11:41

vergissmeinnicht hat geschrieben:Ich bin doch nachhause gefahren. Hab einfach nicht mehr durchgehalten, wär auch nur 1 beutel mehr gewesen. Die stationäre psychotherapie wär für essstörungen ausgelegt. Aber ich bin weder gespræchig, noch energetisch gut drauf für andere leute um mich.
Bin am überlegen wie es weitergeht. Ich will, dass ich/meine seele/körper endlich zur ruhe kommen. Er braucht nicht nur kalorien, sondern eben auch schlaf und Ruhe


Liebe Vera, ich kann ehrlich gesagt noch nicht wirklich nachvollziehen, warum Du nach Hause bist. Hast Du Angst vor der Therapie? Ich glaube ob man gut drauf ist für andere und gesprächig, ist in deinem Zustand langsam echt zweitrangig... Du machst gerade Deinen Körper kaputt! Dein Zustand ist bei diesem Untergewicht lebensbedrohlich!

Du beschreibst immer wieder, dass das nicht schlafen und die Verdauungsbeschwerden deine Hauptprobleme sind. Schlafstörungen können durchaus durch das niedrige Körpergewicht (mit) verursacht werden! Und auch die Verdauungsbeschwerden sind Teil der Symptome bei Anorexie.

Körperliche Folgeschäden und Komplikationen bei Magersucht können sein: Schlafstörungen, Osteoporose, Hypothermie, Hypotonie, Nierenschäden bis hin zu Nierenversagen, Elektrolytimbalancen, kardiovaskuläre Veränderungen, verlangsamter Herzschlag, der zu Schwindel und Ohnmachten führen kann, Oedeme, Haarausfall, Lanugobehaarung, niedrige Pulsfrequenz, organische Psychosen.

http://www.dick-und-duenn-berlin.de/index.php?id=103

körperliche Folgen:
...
Organe: Darmträgheit und chronische Verstopfung, Magenkrämpfe, Übelkeit, Nierenversagen, Blasenschwäche (Inkontinenz).

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Anorexia_nervosa

Ich finde Du solltest Dir überlegen, das Angebot dieser Klinik doch anzunehmen! Viele Kliniken fordern für die Behandlung ein Mindestgewicht. Was Du ja derzeit nicht schaffst. Somit ist es ein Glücksfall, dass man Dich dort trotz des niedrigen Gewichts nehmen will. Dein Umfeld Zuhause lässt Dich nicht zur Ruhe kommen und das Essen klappt dort auch nicht. Also brauchst Du eine Alternative!

Ich sehe ganz klar die Vorteile einer stationären Behandlung und glaube, dass Du die dringend brauchst.
Auch auf das Risiko hin, dass an deiner Medikation noch Mal was verändert wird bzw Du da Diskussionen heraufbeschwören wirst.

Du schreibst selbst, das Du nicht weißt, was Du tun sollst. Zuhause wird es deiner Beschreibung nach kein Stück besser. Eher schleichend schlechter. Daher ist der Aufenthalt im Krankenhaus aus meiner Sicht der beste Weg, der gerade zur Verfügung steht! Dort besteht die Möglichkeit, Dich mit Flüssignahrung zu versorgen und Dein Gewicht und Blutwerte etc zu überwachen.

Überleg es Dir! Momentan drehst Du Dich doch nur noch im Kreis!

Liebe Grüße Gwen
Diagnose: rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,5mg (17.11.2017)

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vergissmeinnicht
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon vergissmeinnicht » Dienstag, 21.11.17, 17:47

Liebe gwen!
Das war eine woche im kh, dort konnte ich nicht lämger bleiben. Die statiinäre thetapie kann ich erst ab einem gewicht von 39 kg machen.
Selbst die flüssignahrung bewirkt, dass das serotonin extrem rauf geht und ich high bin, null abschalten ksnn.

Meine einzige möglichkeit zurzeit ist die psychatrie oder zuhause. Und in der psychatrie glaube ich nicht, dass dort meine aktuelle dosis erlaubt wird. Das wäre in meinem fall (schweres entzugssyndrom) das allerschlimmste, was passieren könnte. Oder etwa nicht?
Das ZNS braucht ja stabilisation, das wird ja hier im forum gesagt. Mein zustand ist anorexie Und medikamentenhypersensitivität/ HIT. Ich reagier ja schon bei jeder noch so kleinen dosisänderung extrem sensibel.
In der psychatrie würden sie mir das zyprexpa verschreiben. Das wäre mein ende. Die einzige option scheint zu sein zu hause zu bleiben.
Was würdest du mir raten, was ich tun könnte? Es gibt kein kh, das mich aufnimmt. Haben schon viele optionen durch. Zuhause ist wohl der sicherste ort für mich.
Lg, vera
Mit 18 Jahren - Diagnostizierte Leichte-bis mittlere Depression und mit Ängsten
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Re: Wie lange können Absetzsymptome andauern (Escitalopram)?

Beitragvon padma » Mittwoch, 22.11.17, 13:21

liebe Vera, :)

kannst du nicht nochmal in ein normales Krankenhaus gehen um das Mindestgewicht für die stationäre Therapie zu erreichen?

Ich rate ja bei Entzugsyndromen ungern zu einer Klinik, aber wenn eine lebensbedrohliche Erkrankung, wie bei dir, dazu kommt, ist es zwingend.

Ich habe dein Eindruck, dass dir nicht wirklich klar ist, wie gefährlich dein Zustand ist. Dein Überleben muss jetzt absoluten Vorrang haben.

Ich kann dich nur eindringlich bitten, dich in eine Klinik zu begeben.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.09.2017: 0,5 mg


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon Ululu 69 » Mittwoch, 22.11.17, 13:26

Liebe Vera,

ich bin im Moment leider überhaupt nicht mehr davon überzeugt, dass Zuhause im Moment der sicherste Ort für dich ist.
Du kannst nicht einfach sehenden Auges nach und nach verhungern.
Im Moment ist am wichtigsten, dass du in irgendeiner Form Nahrung zu dir nimmst. Dein Zustand ist bedrohlich und keiner hier im Forum kann da die Verantwortung für dich übernehmen.
Du brauchst Hilfe, Vera und zwar Hilfe, die weit über das hinausgeht, was hier im Forum geleistet werden kann.
Bitte pass auf dich auf.

LG Ute
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21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon LinLina » Mittwoch, 22.11.17, 13:29

Liebe Vera,

ich denke auch, die Gewichtszunahme und eine Klinik, wo du engmaschig überwacht werden kannst und regelmäßig hochkalorische Nahrung bekommst wäre das allerwichtigste, die Entzugsproblematik in diesem Fall zweitrangig. Du bist jetzt sogar zu leicht, um in der Therapie aufgenommen zu werden. Dein Zustand ist wirklich lebensbedrohlich, ist dir das bewusst?

Bevor du Zuhause verhungerst, halte ich ausnahmsweise auch die Psychiatrie für das kleinere Übel :shock:

:hug:

Liebe Grüße
Lina
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr heftig) und seit 8.2.2015 komplett abgesetzt :-)

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: :
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Seit 29.11.2017: 0,35 mg Mirtazapin / Mein Thread

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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon carlotta » Mittwoch, 22.11.17, 14:37

Liebe Vera,

es gäbe auch noch die Möglichkeit, eine psychiatrische Patientenverfügung aufzusetzen, die Du dann in der Klinik vorlegst. Darin legst Du fest, wie im Höchstfall medikamentiert werden darf. Hier mehr:
http://www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de ... atrie.html
Die Verfügung braucht nicht beglaubigt zu sein.

Besteht auch die Möglichkeit, sich mit hochkalorischer Nahrung ohne Tryptophan versorgen zu lassen? Hattest Du da mal nachgefragt?

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon Gwen » Mittwoch, 22.11.17, 15:23

Liebe Vera,
ich sehe das wie Ute: ich glaube, dass Dein Zustand über das hinaus geht, wobei Dir ein Forum helfen kann.

Du hast hier in 3 Monaten 134 Beiträge geschrieben, in denen Du Dich meinem Eindruck nach immer wieder im Kreis gedreht hast. Dein Gesundheitszustand ist immer schlechter geworden und ich sehe nicht, dass Du Dir selbst helfen kannst. Das ist kein Vorwurf, sondern eher eine nüchterne Bilanz. Gleichzeitig denke ich aus diesem Grund aber auch, dass ein Selbsthilfeform nicht die Hilfe bieten kann, die Du momentan brauchst.

Dein Körper nimmt gerade massiv Schaden und Du wirst jetzt vielleicht schon Schäden an Deinem Organismus haben, die nicht wieder weg gehen. Und es besteht die Gefahr, dass zB dein Herz irgendwann einfach plötzlich aussetzt!

Also geh ins Krankenhaus und lass Dich behandeln! Alles andere ist massive Selbstschädigung und Selbstmord auf Raten!
Liebe Grüße Gwen
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon vergissmeinnicht » Donnerstag, 23.11.17, 15:22

Liebe leute! Danke, dass ihr euch um mich sorgt.
Psychatrie ist gerade die einzige möglichkeit. Dort kann ich aber auch nicht hingehn und sagen, ich behandle mich selber auf einer "homöopathischen dosis" und ich verweigere jede "hilfe/ umstellung" an medikamenten. Die teilen dort die pillen aus, da kann ich nicht meine eigenen mitbringen. Und jede verænderung ist schlecht in meinem zustand. Die sehn nur die angstpatientin, die behandelt gehört. Also realistisch gesehn sehe ich gerade keine option darin, da ich befürchte, von keinem der ärzte ernst genommen zu werden. Das mit den medis ist der reinste .....*
Iwelche umstellungen sind jt noch gefährlicher, als mein untergewicht. Bis jt haben wir nix passenderes gefunden. Das ist mein dilemma. In Ö gibts keine kliniken, ärzte die sich mit entzug auskennen bzw magersucht... Nur die klapse.
Tja, ich bin ratlos.
Lg, v
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon vergissmeinnicht » Donnerstag, 23.11.17, 15:34

Hi
Mir ist das ganze entgleist.
Dort werde ich womöglich umgestellt, aufdosiert + weitere med.
Das verkraftet mein zns nicht
Bis jt wurde ich immer nur schief angesehn, wegen meiner dosis (die erlsuben das in der klapse nicht, ...).
Was soll ich denn tun?
Mit meiner verflixten dosis nimmt mich keiner.
So viele vorgefertigte dosen zurechtlegen, ein kh finden, dass damit einverstanden ist,....
Das überfordert mich.
Zuletzt geändert von vergissmeinnicht am Donnerstag, 23.11.17, 15:46, insgesamt 1-mal geändert.
Mit 18 Jahren - Diagnostizierte Leichte-bis mittlere Depression und mit Ängsten
2013/14 Einstellen auf Sertralin und Trittico
2015-2017 Wechseln zu Effectin (ca. 1 Jahr) bzw. später 2 Jahre Duloxetin (Cymbalta) 60mg ( mehrmals gescheiterte Absetzversuche)
Seit Mai 2017 anfangen mit reduzieren, leider zu ungenau mit Kügelchen und viel zu schnell!
Es folgen instabile phasen mit schlafstörung, appetitlos, depressiv
--> aus hilflosigkeit, bzw. unwissen zu ärztin
Ab 22. Juni 2017 bis anfang/mitte juli: 15 mg Mirtazapin "zum schlafen und essen"
Dann runter auf 7.5; eine zeitlang ungenau 3.75
Versuch Duloxetin kalt abzusetzen; 11 Tage ohne Dulo (von ca. 30 mg auf 0)
Anmelden im Forum :group:
Aktuell seit 6. August Langsames wieder eindosieren (27 Kügelchen sind ca. 3.8 mg)
Mirta: 3.75mg Wasserlösmethode (genauer)

Aktuell: Mirta: 3.74mg
Duloxetin: 3.85mg (25K)
Mein Zustand:
Absolute Schlaflosigkeit,extremes untergewicht, stark appetitlos, vollegefühl, sozialer rückzug, ängste
Was ich noch vertrage:
Fenchel-Balsam-Tee (Hildegard, Posch), Bittertee (Reformhaus Martin), suppe
Gebet.
Ruhe.
Warnung: Psychopharmaka zu schnell absetzen ist sehr gefährlich. Kein arzt kann einem da wieder raushelfen. Ich werde auch nicht ernst genommen.

carlotta
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon carlotta » Donnerstag, 23.11.17, 15:45

Hallo Vera,

wieso verfasst Du keine psychiatrische Patientenverfügung? Hatte Dir oben schon dazu geschrieben:
viewtopic.php?f=18&t=13482&p=217870&sid=86b334b318bf8c9a160a1698e39bd058#p217718

Damit könntest Du das Problem umgehen, dass man Dir überhöhte Dosierungen oder auch Medikamentenwechsel zumutet (die ich auch kritisch sehe, gerade bei starkem Untergewicht und der damit wahrscheinlich einhergehenden gesteigerten körperlichen Reaktion).

Oder gibt so etwas in Österreich nicht?

Was ist mit einem Aufenthalt in einem regulären KH, wo Du bereits warst? Und Flüssignahrung ohne Tryptophan? (Hatte ich Dir auch bereits oben geschrieben, aber Du bist bislang nicht darauf eingegangen.)

Isst Du denn jetzt regelmäßig? Wie läuft es zu Hause? Eines ist klar, Du musst dringend Dein Gewicht stabilisieren. Ansonsten wird sich der Körper in puncto Medikamente/Entzug auch kaum stabilisieren können. Das sollte Dir klar sein.

Und wenn es weiter nach unten geht mit dem Gewicht, hast Du irgendwann keine Wahl mehr; dann wird über Dich entschieden. Jetzt kannst Du noch in einem gewissen Rahmen etwas gestalten.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon vergissmeinnicht » Freitag, 24.11.17, 11:24

liebe carlotta

ja, aber kann ich da auch sagen, ich will genau die und die dosis und nicht mehr, auch jetzt?
Weil dann müsst ich für einen aufenthalt im kh ja die ganzen kapseln abzählen und mitbringen.
Von 3.85mg auf 30mg wäre ja ein quantensprung Oo
Und beim mirtazapin dasselbe, da muss ich ja auch selber abdosieren mit wasserlösmethode.
alternativen gibts keine.
Wir suchen immer noch ein kh, wo das berücksichtigt wird, wo ich überhaupt einmal genommen werde.
Ich weiß die medikation sollte nebensächlich sein, scheint aber momentan das allergrößte hindernis für jede aufnahme zu sein. Die meisten ärzte meinen, dass das übel darin liegt (in dieser dosis) und wollen mich überreden auf- oder abzudosieren, oder ein anderes med., usw.
Was meint ihr, was kann ich meinem körper jetzt zumuten an auf- oder abdosierungen? Oder einfach weiter verhandeln mit den ärzten und hoffen/beten, dass sie mich "weitermachen lassen"??
Denn bis jetzt sagt mir jeder - du kannst dich nicht selbst behandeln, du musst auf die ärzte hören, etc. lass dich ein und vertrau.....
dabei gehts ja um mein gewicht, ...

lg,
vera
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--> aus hilflosigkeit, bzw. unwissen zu ärztin
Ab 22. Juni 2017 bis anfang/mitte juli: 15 mg Mirtazapin "zum schlafen und essen"
Dann runter auf 7.5; eine zeitlang ungenau 3.75
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon vergissmeinnicht » Freitag, 24.11.17, 11:26

"Die kapseln darf man unter keinen umständen öffnen", sagen die meisten ärzte..
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon Eva » Freitag, 24.11.17, 11:55

Liebe v.,

Du tust mir echt Leid, man sieht auch bei Dir hautnah, in welch scheinbar ausweglose Lage man sich praktisch schuldlos verstricken kann. Raten kann und will ich Dir nicht, denn ich verstehe zu wenig von solch schlimmen Zuständen, möchte Dir aber mein Mitgefühl ausdrücken. Ich hoffe, es findet sich bald ein gangbarer Weg für Dich.

Liebe Grüße,
Eva
Vorher hier als "Pons" geschrieben.

► Text zeigen

Beginn Wasserlösemethode Bromazepam, Start am:
29.08.17 3,7 mg
25.09.17 3,4 mg
09.10.17 3,0 mg
21.10.17 2,7 mg
03.11.17 2,4 mg
15.11.17 2,1 mg
22.11.17 - Seit ein paar Tagen vermehrte körperliche Unruhe, Herzklopfen, Extrasystolen.
01.12.17 - Es wird langsam besser.
05.12.17 1,9 mg
08.12.17 2 x 500 mg L-Tryptophan - aufgrund des Gefühls, die Schlaflosigkeit bringt mich langsam um. :( Habe damit tatsächlich etwas Ruhe gefunden. Diese Ergänzung soll aber nicht zur Regel werden.

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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon carlotta » Freitag, 24.11.17, 15:27

Hallo Vera,

ich denke, man kann in der Verfügung auch die Dosishöhe festhalten. Du könntest dazuschreiben, dass Du höhere Dosen und auch andere PP nicht gut verträgst und sie mit zu Deinem jetzigen prekären Zustand beigetragen haben.

Ggf. müsstest Du die Kapseln vorher vorbereiten. Beim Mirtazapin müsste es doch möglich sein, dass Du es selbstständig im KH auflöst bzw. dosierst? Wie war das denn bei dem bisherigen Aufenthalt dort?

Dass man die Kapselhülle nicht öffnen soll, wird gerne behauptet, ist aber Quatsch, weil die Retardierung in der Pelletsummantelung besteht. Wichtig ist nur, die Pellets in einer verschlossenen Kapsel einzunehmen.

Es ist wirklich tragisch, dass in Deinem Umfeld niemand das Medikamentendilemma versteht. :hug:

Liebe Grüße :group:
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitragvon vergissmeinnicht » Samstag, 02.12.17, 11:40

Hi ihr
danke für eure hilfe
Bei mir ist zur zeit eine total blöde welle ausgelöst (wrshl durch runter-rauf dosieren von mirta? und viele trigger). Totale innere unruhe, absolut 0 h schlaf, .... dreh innerlich fast durch.
Mein darm wird gerade saniert (milchsäurebakterien) und ernährung umgestellt (dinkelsuppe, haferschleim...).
Fast alles löst eine erneute welle/schlaflosigkeit aus. bin extrem innerlich unruhig. VL. sollt ich mich erst mal stabilisieren. Aber nächste woche hab ich ein bett frei in einem Kh,... nur fürcht ich mich total, vor weiteren schlaflosen nächten, kein spazieren gehen (was mich total vom wahnsinn bewahrt) und viele reize, zimmer mit anderen teilen, nur "eingesperrt" sein, nicht schlafen können,.................
:( eig sollt ich dankbar sein, aber mein zustand ist gerade so instabil.
kann gar nicht mehr ruhig sitzen. und im kh vergeht die zeit nicht. und alles löst erneute schlaflosigkeit aus.
alls liebe,
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Dann runter auf 7.5; eine zeitlang ungenau 3.75
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