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Mirtazapin ausschleichen - wie?

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
vergissmeinnicht
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Dienstag, 02.01.18, 14:37

Hi!
Wie mach ich mit temesta weiter?
Nehm es seit gut 3 wochen. Bin ich schon abhängig von 0.25 mg? Wenn ja, muss man das auch mit wasserlösmethode abdosieren?
Lg, v
Mit 18 Jahren - Diagnostizierte Leichte-bis mittlere Depression und mit Ängsten
2013/14 Einstellen auf Sertralin und Trittico
2015-2017 Wechseln zu Effectin (ca. 1 Jahr) bzw. später 2 Jahre Duloxetin (Cymbalta) 60mg ( mehrmals gescheiterte Absetzversuche)
Seit Mai 2017 anfangen mit reduzieren, leider zu ungenau mit Kügelchen und viel zu schnell!
Es folgen instabile phasen mit schlafstörung, appetitlos, depressiv
--> aus hilflosigkeit, bzw. unwissen zu ärztin
Ab 22. Juni 2017 bis anfang/mitte juli: 15 mg Mirtazapin "zum schlafen und essen"
Dann runter auf 7.5; eine zeitlang ungenau 3.75
Versuch Duloxetin kalt abzusetzen; 11 Tage ohne Dulo (von ca. 30 mg auf 0)
Anmelden im Forum :group:
Aktuell seit 6. August Langsames wieder eindosieren (27 Kügelchen sind ca. 3.8 mg)
Mirta: 3.75mg Wasserlösmethode (genauer)

Aktuell: Mirta: 3.74mg
Duloxetin: 3.85mg (25K)
Mein Zustand:
Absolute Schlaflosigkeit,extremes untergewicht, stark appetitlos, vollegefühl, sozialer rückzug, ängste
Was ich noch vertrage:
Fenchel-Balsam-Tee (Hildegard, Posch), Bittertee (Reformhaus Martin), suppe
Gebet.
Ruhe.
Warnung: Psychopharmaka zu schnell absetzen ist sehr gefährlich. Kein arzt kann einem da wieder raushelfen. Ich werde auch nicht ernst genommen.

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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 02.01.18, 14:56

Hallo Vera,

doch, ich denke, du wirst das überstehen. Es fühlt sich sicher im Moment zwar sicher nicht so an aber bei einem Absetzsyndrom entstehen keine bleibenden Schäden im Gehirn. Deswegen halt ich im Moment auch dein Untergewicht für viel gefährlicher. (Ich weiß, ich nerve).

Leider kann man auch von niedrigen Dosen Lorazepam abhängig werden. Grundsätzlich kannst du es auch mit der Wasserlösemethode absetzen.
Lorazepam hat eine kurze Halbwertzeit, spürst du über den Tag oder in der Nacht schon einen Entzug ? Wenn die Einnahme der letzten 0,5 mg schon länger her ist ?
Wie schnell du es absetzen kannst, solltest du in meinen Augen danach richten.

Liebe Vera, auch wenn es dir im Moment so schlecht geht, wünsche ich dir doch auch noch alles Gute für das neue Jahr.

Ich meine vorher mal gelesen zu haben, dass du gläubig bist, vielleicht kann dir das ein bisschen Zuversicht geben ?

LG Ute
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Dienstag, 02.01.18, 18:43

Liebe ute!
Ich danke dir!
Es ist, als ob ich eine getriebene bin (gehetzt sein) seit den benzos noch mehr.
Letzte einnahme von 0.5mg war erst letzten sonntag, untertags spür ich schon entzugserscheinungen..
Habs bis jt ungenau gemacht (bröselchen).
D.h. Ich muss jt ein benzo auch noch absetzen?
Ohje, da hab ich mir im kh was eingebrockt.
Ja, der glaube gibt kraft. Nur diese ruhelosigkeit ist kaum aushaltbar.... In der stille der kapelle ausharren war für mich früher angenehm. Jt bin ich dauergestresst... Ungeduldig.
Will das benzo nicht mehr brauchen.
Das hat total meine beziehungen/gedanken neg beeinflusst. Wie schnell kann man es abdosieren?
Oder sollte ich erst mal gar nix ändern?
Danke!
Bin verzeifelt. Abhängigkeit ist nichts schönes. wünsch mir meine innere einkehr wieder/ in mir ruhen und gelassen sein.
Lg, danke!
Vera
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Gwen » Dienstag, 02.01.18, 21:21

Liebe Vera,
Das temesta haben sie mir im kh abgesetzt. Von 0,25 auf null.
Ich hab das noch nicht ganz verstanden. Bekommst Du das Lorazepam noch oder nicht? Bist Du noch im Krankenhaus?

Liebe Grüße
Gwen
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Mittwoch, 03.01.18, 10:55

Lb gwen!
Ich darf es weiternehmen, will aber nicht abhängig werden. Bin noch im kh..
Denke mein zns ist überreizt schon allein von den dummheiten letzter woche. Täglich iwas zu ändern hilft meinem zustand nicht sehr. Ich weiss jt nicht, wie ich weiter tu mit dem temesta. Entzugserscheinungen sind furchtbar.
Mein zns ist dauergereizt. Denke, dass es höchste zeit ist, dass ich versuch das ganze unter kontrolle zu halten.
Schade, dass mein leben so beeinträchtigt ist.
Hab hier im kh nur dummheiten gemacht. Ärztlich sagen sie, dass man bei so niedrigen dosen jederzeit absetzen kann. 0.5 mg ist aber gar nicht so wenig. Soll ich auf diazepam umstellen? Oder die dosis aufteilen?
Lg von mir, v
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von padma » Freitag, 05.01.18, 12:10

liebe Vera, :)

was für Entzugssymptome hast du vom Lorazepam?
Ärztlich sagen sie, dass man bei so niedrigen dosen jederzeit absetzen kann.
Das ist definitiv nicht richtig. Auch Niedrigdosen machen bei regelmässiger Einnahme abhängig.
Letzte einnahme von 0.5mg war erst letzten sonntag,
Also am 1.01. ?

Du erwähnst 0,25 mg seit 3 Wochen. Hast du es denn nur kurz 0,5 mg genommen?

Bei dieser relativ kurzen Einnahmezeit, würde ich versuchen es möglichst zügig ohne Umstellen auf Diazepam abzusetzen.
Wenn du überwiegend 0,25 mg eingenommen hast, dann vielleicht für ein paar Tage auf 0,125 und dann weg. Je länger du es nimmst, umso mehr rutscht du in eine Abhängigkeit. Falls irgendwie machbar, würde ich jetzt wirklich schauen, dass du davon weg kommst.

Nur wenn schnelles Absetzen wegen starker Entzügigkeit nicht mehr möglich sein sollte, sollte man über einen langsameren Entzug nachdenken.

liebe Grüsse,
padma
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Montag, 08.01.18, 16:14

Lb padma! Nehms seit 5 wochen. Meistens so 0.5 mg pro nacht, aber jt versuch ich mir die dosis aufzuteilen. 0.25 2x tägl, dann nur mehr 0.125.. Weil hier im kh würdens mir "stattdessen" das seroquel oder attarax geben. Ich hoff sie verschreiben mir zum ausschleichen noch weiter temesta.... Lg v
Aber das attarax wär ja auch keine alternative, oder? Bzw seroquel sowieso nicht. Lg
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von padma » Montag, 08.01.18, 18:46

liebe Vera, :)

ja versuche es so auszuschleichen. Nach 5 Wochen kannst du es wahrscheinlich nicht mehr abrupt weglassen.

Atarax macht bei regelmässiger Einnahme auch körperlich abhängig, ist daher auch keine wirkliche Alternative. Ausserdem lässt die schlafanstossende Wirkung häufig auch bald nach.

liebe Grüsse,
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Freitag, 12.01.18, 5:46

Lb padma!
Ich nehm temesta seit 11. dez. 0.5 mg tägl. Bin seit anfang der woche suf 0.25 2x mal tägl. Seit heut geht es mir dreckig, weil ich mich stark verkühlt hab(fiebrig, halsentzündung, schnupfen). Ich würd die gelegenheit nützen und es mal ganz weglassen... Was meint ihr?
Bzw. welche medis darf ich nehmen gegen verkühlung, welche nicht? Lg, vera
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Gwen » Freitag, 12.01.18, 7:47

Hallo Vera,
mit dem Lorazepam kenne ich mich nicht aus.

Aber was die Erkältung betrifft, solltest Du erst Mal Hausmittel probieren wie das Gurgeln mit Tee oder Salzwasser für den Hals oder Nasenspülung bzw Inhalieren gegen Husten und Schnupfen. Erkältungsmedizin bringt im Allgemeinen nicht viel.
Du bist noch im Krankenhaus? Dann werden die bestimmt zumindest einen Inhalator mit Kochsalzlösung für Dich haben.

Viele Grüße Gwen
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Freitag, 12.01.18, 8:15

Lb gwen! Danke für die tipps.
Bin im entzug von temesta.. Darf ich damit einfach aufhören, oder soll ich noch weiter herabdosieren?
Bezügl temesta: jemand anderer, der mir weiterhelfen kann? Ich mach viele mini entzüge durch, das ist kräfteraubend. Wärs nicht brsser gleich ganz damit aufzuhören?
Ich will weg von dem zeug...

Lg, v
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Freitag, 12.01.18, 10:26

vergissmeinnicht hat geschrieben:Lb gwen! Danke für die tipps. Hab was zum gurgeln und inhalieren bekommen.
Bin hyperaktiv, aber psychisch gehts mir besser als mit dem temesta. Nach 5 wochen kann man ja probieren es kalt zu entziehen, oder??
Nach wie vor kein schlaf möglich, essen auch kaum. Aber die temesta haben den zustand nur verschlimmert. Vl besser jt aufhören, als ewig weiternehmen. Hab 1 woche nur 2x tägl 1/4 genommen. Und jt auf null springen?
Bitte um euren rat?
Habs bis jt mit messer geviertelt. Meine nerven liegen blank. Aber bis jt gehts.. Kann ja nicht mal essen oder mich bewegen, um mich abzulenken. Wie soll das weitergehn?
Lg, v





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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Anikke » Freitag, 12.01.18, 16:21

liebe vera, du kannst es weglassen u schauen ob du es verträgst. solltest du massive Entzugserscheinungen bekommen, wäre es besser langsam auszuschleichen.
also versuche es und wenn du ohne klarkommst ist es super wenn nicht, langsam runter.
wie geht es dir im krankenhaus? bist du noch dort?
wie grht es dir mit dem essen?
Liebe Grüße anikke
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Freitag, 12.01.18, 18:28

Lb anikke!
Ich habs jt mal weggelassen. Bin massivst ruhelos, aber mal sehn wie lang ich durchhalt..). Bin noch im kh, aber darf prinzipiell schon entlassen werden. Ich bin 24h munter, tage vergehn ewig langsam bzw die nächte..
Bin sehr schreckhaft.
Essen geht fast gar nd, nach wie vor massiv langsame verdauung, als ob nix weitergeht,... Hab mir massiv mit dem absetzen geschadet. Depersonalisierung, gefühllos..
Ich dürfte morgen schon entlassen werden.
Temesta geben sie mir nur mehr eine halbe. Pro tag.. Soll ichs aushalten oder doch eine kleine dosis nehmen? Bei mir ist es zu ungenau mit messer teilen :(
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 13.01.18, 8:39

Hallo Vera,

du kannst das Lorazepam in Wasser auflösen.
Wenn die Unruhe noch extremer ist als vor dem Weglassen, würde ich noch ein paar Tage eine kleine Dosis nehmen.
Du darfst nach Hause ? Was macht dein Gewicht ? Wie soll das weiter gehen, wenn du nicht essen kannst ?

Ich glaube, du kannst deiner Verdauung helfen, indem du regelmäßig kleine Mahlzeiten zu dir nimmst.
Ich sage es mal ganz lapidar.
Wenn von oben regelmäßig was nachkommt, rutscht auch etwas nach unten weiter. :wink:

Vielleicht kommst du zu Hause etwas besser zur Ruhe.

Ich lasse dir einen Drücker da.
:hug:

LG Ute
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vergissmeinnicht
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Dienstag, 16.01.18, 19:54

Lb ute!
Bin seit samstag zu hause, war 37 tage im kh und es hat mir nur geschadet :/
Hab seit sa kein temesta mehr geschluckt. Leide unter angstzuständen, extreme sensibilität für alles, essen tu ich, nur es füllt und füllt mich. Der magen wird grösser...
Schlafen tu ich nicht. Gewicht ist bei 33 kilo, hab angst davor, wieder mit den benzos anfangen zu müssen. Hört dieser zustand wieder auf? Erste nacht ohne total geschwitzt. Mittlerweile nicht mehr. Aber wer sagt mir, ob ich zu schnell unterwegs bin? Mein körper scheint das medikament zu 'vermissen'. Soll ich nachgeben und langsamer ausschleichen? Oder ohne.... Hab arge gedächtnisprobleme, fühl mich ganz abwesend, meine beine sind sehr taub/muskeln verkrampft. Meine haare sind dünner, usw.
Ich schaff kaum mehr aus dem haus zu gehn, geschweige pflichtennachzugehn..
Keine kraft/ausdauer/geduld..
Bin ich zu schnell vorgegangen. Wenn ja, wie komme ich am besten weg/ wie viel müsst ich wieder einschleichen? Ich kenn mich nicht mehr aus.....
Extrem niedergeschlagen/depressiv, neg gedanken. Kommt das alles vom benzoentzug?
Lg, vera
Mit 18 Jahren - Diagnostizierte Leichte-bis mittlere Depression und mit Ängsten
2013/14 Einstellen auf Sertralin und Trittico
2015-2017 Wechseln zu Effectin (ca. 1 Jahr) bzw. später 2 Jahre Duloxetin (Cymbalta) 60mg ( mehrmals gescheiterte Absetzversuche)
Seit Mai 2017 anfangen mit reduzieren, leider zu ungenau mit Kügelchen und viel zu schnell!
Es folgen instabile phasen mit schlafstörung, appetitlos, depressiv
--> aus hilflosigkeit, bzw. unwissen zu ärztin
Ab 22. Juni 2017 bis anfang/mitte juli: 15 mg Mirtazapin "zum schlafen und essen"
Dann runter auf 7.5; eine zeitlang ungenau 3.75
Versuch Duloxetin kalt abzusetzen; 11 Tage ohne Dulo (von ca. 30 mg auf 0)
Anmelden im Forum :group:
Aktuell seit 6. August Langsames wieder eindosieren (27 Kügelchen sind ca. 3.8 mg)
Mirta: 3.75mg Wasserlösmethode (genauer)

Aktuell: Mirta: 3.74mg
Duloxetin: 3.85mg (25K)
Mein Zustand:
Absolute Schlaflosigkeit,extremes untergewicht, stark appetitlos, vollegefühl, sozialer rückzug, ängste
Was ich noch vertrage:
Fenchel-Balsam-Tee (Hildegard, Posch), Bittertee (Reformhaus Martin), suppe
Gebet.
Ruhe.
Warnung: Psychopharmaka zu schnell absetzen ist sehr gefährlich. Kein arzt kann einem da wieder raushelfen. Ich werde auch nicht ernst genommen.

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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Gwen » Dienstag, 16.01.18, 20:38

Liebe Vera,
Du bist bei diesem Gewicht bei einem BMI von 12! Ich kann nicht verstehen, wie man Dich mit diesem Gewicht entlassen konnte!

Bitte such Dir eine Klinik, die auf die Therapie von extrem untergewichtigen Patienten spezialisiert ist und lass Dich wieder aufnehmen!

Bei diesem Gewicht sind bereits Schäden/Veränderungen im Gehirn vorhanden. Aufgrund dieser und zusammen mit dem massiven Abbau Deines Körpers kann vermutlich überhaupt nicht mehr beurteilt werden, welche Wirkung die Medikamente haben und was von deinem mittlerweile wahrscheinlich völlig entgleisten Stoffwechsel kommt.

Viele liebe Grüße Gwen
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Muryell » Dienstag, 16.01.18, 20:44

Liebe Vera,

ich habe einen Schreck bekommen, als ich gelesen habe, dass Du nur 33 Kilo wiegst. :o
Ich schreibe es noch einmal: Die Medikamentenproblematik ist zweitrangig!
Wie Gwen :) schon geschrieben hast, suche Dir eine Klinik, wo Dir geholfen werden kann.
Es besteht Lebensgefahr.

Ich wünsche Dir alles Gute. Bitte suche Dir Hilfe.

Liebe Grüße

Muryell
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Anikke » Dienstag, 16.01.18, 20:53

vera... 33 kg.. Das ist lebensgefährlich.
Bitte suche dir Hilfe.
alle Medikamente und entzugstheorien sind vollkommen zweitrangig solange dein Körpergewicht so niedrig ist.
alle deine Symptome können genauso vom Untergewicht kommen.
ich bin sehr besorgt.
anikke
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 16.01.18, 21:59

Liebe, liebe Vera, :hug:

ich sehe es genauso, wie die anderen, die dir netterweise schon geschrieben haben. <3

Dein vorrangiges Problem ist zur Zeit dein Gewicht. :shock:
Viele der von dir genannten Symptome sind sicher auf dein massives Untergewicht zurückzuführen.
Du brauchst dringend professionelle Hilfe.
Du wohnst doch noch bei deiner Familie, oder ?
Kümmert sich jemand um dich ?

Du bist im Moment auch sicher nicht in dem Zustand, einen Benzoentzug zu überstehen. Wenn du Entzugserscheinungen verspürst, dann nimm eine kleine Dosis wieder ein. Du musst zu Kräften kommen und das inzwischen zu jedem Preis.

Lass dir von deiner Familie helfen eine Einrichtung zu finden, die sich deiner Essstörung annimmt, das kann kein Forum leisten, so gerne wir dir alle auch helfen möchten.
:group:

LG Ute
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