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Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 08.09.17, 10:45

Hallo Beate, :)

ruck zuck und schnell funktioniert leider bei so gut wie keinem. :x
Die Unfähigkeit zu weinen kennen leider auch einige, ich übrigens auch.
Ich finde das manchmal belastend, weil weinen doch manchmal auch etwas Druck nehmen kann.

Ich denke, im Moment hilft leider nur viel Ruhe.

LG Ute
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Freitag, 08.09.17, 11:20

Hallo Ute,

Ich hatte die Hoffnung weil ich in einigen Verläufen gelesen hatte das es nach Aufdosierung besser ging.

Zumindest arbeitsfähig möchte ich werden. Diese Tagesabläufe jetzt sind furchtbar.
Januar 2017
Extremer Gesichtsschmerz, Aufnahme Uniklinik D'dorf, Diagnose Trigeminunsneuralgie V2 nach Herpes Zoster ohne Ausschlag, DD SUNA
-intravenös Tag und Nacht Aciclovir
Lyrica 150 mg, 1-0-1
Targin 10/5 mg ret, 1-0-1

Anfang März 2017, keine große Verbesserung
+ Amitriptylin 10 mg ret. 1-1-2

Juni 2017
Lyrica jetzt 25 mg morgens und 100 mg abends

Juli 2017, multimodale Schmerztherapie stationär
+ Valproinsäure 150 mg, 1-0-1
Targin auf 5/2,5 mg 1-0-1 runter

Nach Entlassung schmerzfrei, wie mit einem Schalter an und wieder ausgeschaltet.

29. July 2017
alle Medikamente komplett abgesetzt

August 2017, Versuch Pregabalin mit 3,5 mg einzudosieren. Hat nichts gebracht, wieder ausdosiert

September Omeprazol 10 mg am morgen
25.9. Dosis halbiert (Kügelchenmethode)

Seit 5. September 2017, 10 mg Amitriptylin und Vitamin B12 Spritze
25. September, 4 Tropfen Ami = 8 mg
10. Oktober, 3 Tropfen Ami = 6 mg
31. Oktober, 2 Tropfen Ami = 4 mg
11. November, 1 Tropfen Ami = 2 mg
20. November, 0

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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 08.09.17, 12:30

Hallo Beate, :)

das kann ich gut nachvollziehen. Ich finde, wenn man arbeiten gehen kann, fühlt es sich gleich wieder normaler an.
Außerdem ist man in der Regel gut abgelenkt.
Versuche bitte trotzdem dich nicht allzu sehr unter Druck zu setzen, das macht die Sache ja nicht besser.
Ich weiß, das sagt sich so leicht. :sports:
Ich wünsche dir jetzt erstmal ein schönes Wochenende, vielleicht kannst du dich ja etwas stabilisieren.
Ich hoffe es für dich.

:group:

GLG Ute
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von padma » Freitag, 08.09.17, 19:17

liebe Beate, :)

es ist unterschiedlich wie schnell eine Wiedereindosierung greift.
Es kann sein, dass man sehr schnell eine Besserung spürt, es kann aber auch dauern. So 2 Wochen, manchmal auch noch länger.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Freitag, 08.09.17, 19:18

Hallo Ute,

Ich habe keine Geduld mehr. Wirklich nicht.

Abends geht es meist ganz winzig besser. Aber ich gehe wie bei, Und täglich grüßt das Murmeltier, abends zu Bett, weil ich weiss das es mir am kommenden, frühen Morgen, wieder mehr als hundeelend geht.

Wenn zumindest ein bisschen Geschmack und Kraft wieder da wäre. Vom beidseitigen, heftigen Tinnitus könnte auch mal etwas verstummen.

Wem erzähl ich das?
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Samstag, 09.09.17, 9:04

Guten morgen,

fast 7 Stunden durchgeschlafen. Und trotzdem sehr, sehr müde. Ich muss mich wohl erst wieder an das Ami adaptieren.

Ich lese hier oft von Notfallbenzos. Folgende Gedanken treiben mich um:
Ist Targin nicht auch ein Benzo? Bisher nehme ich an das das Targin maximal 10 Tage zum absetzen braucht. Kann es sein das das auch länger dauern kann?
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 09.09.17, 9:53

Hallo Beate,
Beate 57 hat geschrieben:Ist Targin nicht auch ein Benzo? Bisher nehme ich an das das Targin maximal 10 Tage zum absetzen braucht. Kann es sein das das auch länger dauern kann?
Targin ist Oxycodon, das ist ein starkes Schmerzmittel, das ebenfalls abhängig macht.
Du hast das aber auch im Juli abgesetzt, oder?

Es ist in meinen Augen gut möglich, dass auch das noch Probleme macht.
Bei dir würde so viel auf einmal an- und wieder abgesetzt, dass es schwierig ist zu sagen, woher die Probleme kommen.Wahrscheinlich ist es wohl ein Zusammenspiel von Allem, was dein zentrales Nervensystem so durcheinander gebracht hat.
Beate 57 hat geschrieben:fast 7 Stunden durchgeschlafen. Und trotzdem sehr, sehr müde. Ich muss mich wohl erst wieder an das Ami adaptieren.
Das Ami macht müde, das ist normal, gerade am Anfang.
Versuche auszuruhen und dich zu erholen.

LG Ute
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Jamie » Samstag, 09.09.17, 9:55

Hallo Beate :)

Um Gottes Willen, Targin ist ein Opioid! Kein Benzodiazepin. :o
Meines Erachtens besteht bei dir keine Indikation für ein Benzo, das sind Tranquilizer, die dann angebracht sind, wenn man im Entzug unter starker Panik und Unruhe und wirklich schwersten Ausnahmezuständen leidet.
Das habe ich von dir bislang nicht an Symptomschilderung gelesen.
Benzos sind sehr effektive Notfallmedikamente mit vergleichsweise wenig Nebenwirkungen, aber dafür sind sie hoch-abhängigkeitsfördernd.

Jeder, wirklich jeder, der es nicht zwangsweise braucht, sollte die Finger davon lassen.
Eine echte Benzodiazepinabhängigkeit mit folgendem Entzug ist härter als ein Heroinentzug.
Diese Schilderungen gibt es seit Jahren. Junkies, die polytox sind (von mehreren verschiedenen Substanzen gleichzeitig abhängig) schildern oft, dass ein Heroinentzug ein Spaziergang im Vergleich zu einem Benzoentzug ist; und ich denke die haben was durch und werden das nicht einfach so behaupten.

Ja, Amitriptylin macht seeehr müde. Dein Körper muss sich wieder daran gewöhnen, aber wenigstens scheinst du zumindest keine Unverträglichkeit zu haben, was ja ein erster positiver Aspekt daran ist.
Durch seine Sedierung deckelt es etwas Symptome.

Wenn deine Trigeminusnervneuralgie weg ist und keine starken Schmerzen mehr da sind, würde ich erst einmal nicht mehr über die Einnahme von Targin (Opioid) nachdenken; selbstverständlich spielt dieser Entzug mit eine Rolle in deinem aktuellen Zustand, aber ich würde erst einmal weiter abwarten.

Grüße
Jamie

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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Samstag, 09.09.17, 10:30

Danke Ute und Jamie,

Das Targin habe ich zeitgleich mit allen anderen Medis abgesetzt. Ich denke nicht daran das wieder zu nehmen.
Mir fiel nur ein das dieses auch evtl. noch Probleme macht. Da die Schmerzen gsd nicht zurück sind brauche ich das auch nicht. Obwohl ich erstaunlicherweise 2 100derter Packungen noch vorrätig habe. Der Arzt wollte meine Restmedikamente nicht haben. Auch Pregabalin habe ich noch viel.

Richtig Jamie, starke Unruhe hab ich nicht. Ich muss immer mal wieder aufstehen und mich bewegen. Habe oft abends unruhige Beine aber das sortiere ich unter leichte Absetzsymptome.

Es sieht heute ganz leicht besser aus. Wie lange sollte ich auf 10 mg Ami bleiben?
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von padma » Samstag, 09.09.17, 17:09

liebe Beate, :)

wenn du dich mit den 10 mg Amitriptylin stabilisieren kannst, würde ich mindestens 4 Wochen dabei bleiben. Aber erst muss man schauen, ob es dir wirklich hilft und die Dosis passt.

liebe Grüsse,
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Sonntag, 10.09.17, 11:57

Hallo,

Heute leide ich wieder. Wir waren heute morgen spazieren und ich fühle mich ganz extrem schwach.
Ich dachte frische Luft täte mir gut.
Ich liege rum, die Beine kribbeln, pappiger Mund.
Und meine Augen werden immer schlechter.

Was für eine Jammerei. Ich kann mich selbst nicht mehr leiden.

Man sollte Ärzte, die solche Medikamente sorglos verschreiben, damit zwangsernähren.
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 10.09.17, 17:43

Hallo Beate,

Ich denke, dass diese extreme Müdigkeit vom Amitriptylin kommt. Auch der happige Mund und das Beinkribbeln klingt nach Nebenwirkungen.
Es wird eventuell ein paar Tage dauern, bis dein Körper sich an das Medikament gewöhnt hat.
Zumindest scheinst du es noch zu vertragen.


LG Ute
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Montag, 11.09.17, 7:39

Guten morgen,

Jetzt sind schon 6 Wochen nach dem Absetzen um.
Ich wollte eigentlich seit 11. August arbeiten und hänge immer noch völlig neben der Spur Zuhause rum.

Außer das die ständige Übelkeit besser ist kann ich keine sonstige Verbesserung feststellen.
Mir fällt das Tippen hier schon schwer geschweige denn andere Arbeiten.
Manchmal schleicht sich der Gedanke dem allen ein Ende zu setzen ein. Da denke ich dann jetzt wirst Du wirklich ein Fall für den Psychiater.
Ich bin völlig überfordert mit der Situation.

Wie merke ich eigentlich ob die Ami Dosierung falsch oder richtig ist?
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Jamie » Montag, 11.09.17, 9:15

Hallo Beate, :)

also ich finde es schwierig dich zu beraten, weil dein Fall so komplex ist.
Du hattest ja keine seelische Erkrankung bis zu deiner Trigeminusgeschichte und den vielen Medikamenten, die Entzündung und die Medikamente bist du los (auf unprofessionelle Weise) und jetzt bist du "Psycho"? Also das hinterlässt mich etwas ratlos. :(

Ich denke nach wie vor, dass das falsche Absetzen deinen Zustand ausgelöst hat.

Ich denke auch, dass du mittlerweile extrem gefrustet und angestrengt sein musst und dass sich die Ereignisse der letzten Wochen negativ auf dein Seelenleben ausgewirkt haben; sprich es ist absolut nachvollziehbar, dass du depressive Gedanken hast nach dem, was sich da in letzter Zeit entwickelte.
Das nennt man "reaktiv" (nicht endogen!) und ist eigentlich normal in so einer Lage.
Es gibt auch den Begriff der "Absetzdepression" - möglicherweise ist das bei dir ebenfalls der Fall (?)
Diese unterscheidet sich aber ein wenig von einer reaktiven Depression, da diese auf einer handfesten neurophysiologischen Reaktion (falsches Absetzen) deines ZNS beruht, während die reaktive Depression tatsächlich ein nachvollziehbarer niedergeschlagener Zustand auf eine harte Lebenssituation ist / war.

Die Frage ist, wie damit umgehen?
Wenn du dich sehr schwer depressiv fühlst und evtl. keine Kontrolle mehr über suizidale Gedanken hast, musst du dir bitte Hilfe holen.
Wenn es aushaltbar ist, wirst du dich durchbeißen müssen und die Zeit für dich arbeiten lassen müssen.
Ich kann dir leider keinen Rat geben, welche Amitriptylin Dosis für dich geeignet ist.
Angeblich wirkt es in höheren Dosierungen antidepressiv, aber es kann sein, dass damit auch die Müdigkeit exorbitant ansteigt, die anticholinergen Wirkungen (trockener Mund etc.) sowieso.

Ich glaube, ich würde aktuell nichts verändern.

Grüße
Jamie
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Montag, 11.09.17, 9:54

Hallo Jamie,

Danke für Deine netten Worte.
Das es echt doof ist wegen den vielen Medikamenten ist mir bewußt.
Ich habe für mich selbst überlegt das die Valproinsäure keine Problme machen dürfte. Die habe ich nur 1 Woche zum Schluss genommen.
Lyrica haben wir probiert wieder einzudosieren. Hat nic gebracht.
Das Targin muss eigentlich nach 6 Wochen auch aus dem Körper sein.
Das Ami nehme ich morgen eine Woche. Ich schlafe damit etwas besser und ich habe gelesen das man im Opiatenzzug oft ein trizyklisches AD gibt um es leichter zu machen.
Ehrlich gesagt habe ich keine Vorstellung wie sich eine Depression anfühlen soll.
Ich finde es nur befremdlich das solche Gedanken übers beenden überhaupt kommen.
Ich bin nicht traurig, nur total überfordert mit der Situation.
Interessanterweise sind meine Arme viel schlapper als die Beine.
How ever, ich habe eine Maschine Wäsche aufgehangen, war einkaufen und alles ist aufgeräumt.
Ich versuche jetzt meine Armmuskulatur etwas aufzubauen.
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Dienstag, 12.09.17, 7:48

Guten morgen,

Jeden Tag ist es anders. Ich habe ganz grottig geschlafen. Vielleicht 4 Stunden. Nach dem ich gestern abend im Bett schlaflos lag bekam ich plötzlich sehr unruhige Beine. Ganz übel.
Heute morgen fühle ich mich völlig gerädert, total übermüdet und noch schlapper als sonst.
Wie kann sich mein Zustand noch verschlechtern?

Habe gestern den Protonenpumpenblocker weg gelassen. Die Zunge brennt immer ob mit oder ohne.
Und diese absolute Geschmacklosigkeit ändert sich auch kein bisschen. Mich ekelt vor jedem Essen.
Januar 2017
Extremer Gesichtsschmerz, Aufnahme Uniklinik D'dorf, Diagnose Trigeminunsneuralgie V2 nach Herpes Zoster ohne Ausschlag, DD SUNA
-intravenös Tag und Nacht Aciclovir
Lyrica 150 mg, 1-0-1
Targin 10/5 mg ret, 1-0-1

Anfang März 2017, keine große Verbesserung
+ Amitriptylin 10 mg ret. 1-1-2

Juni 2017
Lyrica jetzt 25 mg morgens und 100 mg abends

Juli 2017, multimodale Schmerztherapie stationär
+ Valproinsäure 150 mg, 1-0-1
Targin auf 5/2,5 mg 1-0-1 runter

Nach Entlassung schmerzfrei, wie mit einem Schalter an und wieder ausgeschaltet.

29. July 2017
alle Medikamente komplett abgesetzt

August 2017, Versuch Pregabalin mit 3,5 mg einzudosieren. Hat nichts gebracht, wieder ausdosiert

September Omeprazol 10 mg am morgen
25.9. Dosis halbiert (Kügelchenmethode)

Seit 5. September 2017, 10 mg Amitriptylin und Vitamin B12 Spritze
25. September, 4 Tropfen Ami = 8 mg
10. Oktober, 3 Tropfen Ami = 6 mg
31. Oktober, 2 Tropfen Ami = 4 mg
11. November, 1 Tropfen Ami = 2 mg
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Jamie
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Jamie » Dienstag, 12.09.17, 9:13

Hallo Beate :),

also wenn jeder Tag anders ist, dann ist das wirklich typisch für einen Entzug.
Das ist sozusagen ein Leitmerkmal.
Jeder neue Tag ist wie eine (negative) Wundertüte - man hat keine Ahnung, was der Tag dieses Mal für einen bereithält. :o
Wie kann sich mein Zustand noch verschlechtern?
Das ist leider möglich :(. Es kann immer noch weiter "runter" gehen, aber das soll dir jetzt keine Angst machen. Im Entzug wechseln sich bessere mit schlechteren Tagen ab, manchmal wechselt es sich sogar innerhalb eines Tages mehrmals ab.
Es gibt keine Möglichkeit dies wirklich zu beeinflussen, nur über eine Änderung unserer Geisteshaltung kann man so einem "Terror" überhaupt begegnen, und diese Geisteshaltung heißt Akzeptanz, Liebenswürdigkeit zu sich selbst (sich schonen und ausruhen, sich vergeben und nicht überanstrengen) und Geduld.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Dienstag, 12.09.17, 9:39

Hallo Jamie,

Würdest Du auch sagen das das Targin jetzt keine Rolle mehr spielt?
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Beate 57
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Mittwoch, 13.09.17, 8:44

Guten morgen,

Was macht Ihr eigentlich gegen die völlige Appetitlosigkeit?
Mittlerweile eklige ich mich vorm Essen. Ganz schlimm.
Es schmeckt auch nix. Null Geschmack. Ausser vielleicht süß.
Ich bin normalerweise ein begeisterter Esser und koche auch gern. Früher gab es keinen Abend ohne Kartoffelchips. Interessiert mich nicht.
Jetzt geh ich schon ungern in die Küche.

Ich esse mechanisch und so viel es geht. Aber ich muss sehr aufpassen das es auch drin bleibt.

Und die körperliche Schwäche wird und wird eher schlechter statt besser.
Ich kann irgendwie nicht mehr.
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Clarissa
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Clarissa » Mittwoch, 13.09.17, 9:08

Hallo Beate.

Du haderst und haderst mit Deinem Schicksal, das finde ich nicht gut.

Ich war auch mega appetitlos und habe dann eben nur noch das gegessen, was mir ein bisschen schmeckte, um zu überleben. Also Eis oder Joghurt z.B.
Mit gesunder Ernährung hatte das natürlich nichts zu tun, aber darum ging es mir erstmal nicht.

Kannst Du nicht versuchen zu akzeptieren, daß es jetzt nun mal vorübergehend so ist?

Wenn andere organische Ursachen ausgeschlossen sind, kann es nur ZNS Reizung sein, die sich mit der Zeit wieder reparieren wird.

Ich weiß selbst, wie schwer das alles ist. Ich weiss aber auch, was man alles aushält.

Es ist großer Mist, was Dir da widerfahren ist, aber es ist nun mal passiert und nicht zu ändern.

Halte geduldig aus und gib die Hoffnung nicht auf: das wird wieder besser!

Teilnahmsvolle Grüße von sleepless.
bisher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
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