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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Beate 57
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Mittwoch, 13.09.17, 10:08

Hallo Sleepless,

ja ich hadere. Aber ich hatte ein halbes Jahr extrem starke Gesichtsschmerzen und jetzt das. Ich bin einfach ausgelaugt, total kraftlos. Seit fast 9 Monaten bin ich im Ausnahmezustand. Ich finde das sehr anstrengend.
Januar 2017
Extremer Gesichtsschmerz, Aufnahme Uniklinik D'dorf, Diagnose Trigeminunsneuralgie V2 nach Herpes Zoster ohne Ausschlag, DD SUNA
-intravenös Tag und Nacht Aciclovir
Lyrica 150 mg, 1-0-1
Targin 10/5 mg ret, 1-0-1

Anfang März 2017, keine große Verbesserung
+ Amitriptylin 10 mg ret. 1-1-2

Juni 2017
Lyrica jetzt 25 mg morgens und 100 mg abends

Juli 2017, multimodale Schmerztherapie stationär
+ Valproinsäure 150 mg, 1-0-1
Targin auf 5/2,5 mg 1-0-1 runter

Nach Entlassung schmerzfrei, wie mit einem Schalter an und wieder ausgeschaltet.

29. July 2017
alle Medikamente komplett abgesetzt

August 2017, Versuch Pregabalin mit 3,5 mg einzudosieren. Hat nichts gebracht, wieder ausdosiert

September Omeprazol 10 mg am morgen
25.9. Dosis halbiert (Kügelchenmethode)

Seit 5. September 2017, 10 mg Amitriptylin und Vitamin B12 Spritze
25. September, 4 Tropfen Ami = 8 mg
10. Oktober, 3 Tropfen Ami = 6 mg
31. Oktober, 2 Tropfen Ami = 4 mg
11. November, 1 Tropfen Ami = 2 mg
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Clarissa
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Clarissa » Mittwoch, 13.09.17, 11:15

Liebe Beate:

ich weiß ich weiß ich weiß.

Wenn es Dir gut tut, dann hadere hier. Aber versuche ansonsten, Deinen Frieden damit zu schließen. Es ist, wie es ist...

VG sleepless.
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Donnerstag, 14.09.17, 15:23

Hallo,

Das es so ist wie es ist weiss ich wohl. Sich einfach damit abfinden kann ich leider nicht.
Mein Spruch war immer: Und abends wenn du zu Bett gehst, ist alles wie immer. Du machst die Augen zu und schläfst ein.
Aber so isses nicht mehr.
Ich hatte schon als jugendliche heftige chronische Polyarthritis. Ich hatte Darmverschluss, Gebärmutterkrebs und bin 4 x an den Nasennebenhöhlen operiert, zuletzt durch den Oberkiefer. Ich hatte immer die Nase nach oben gerreckt und mich nicht unterkriegen lassen. Ich habe Medikamente immer super vertragen, keine Allergien, bis auf Gold für das Rheuma, das wollte mein Körper nicht.

Aber nie habe ich mich annähernd so lange so mies gefühlt wie jetzt. Noch nie habe ich Angst bekommen das es nicht besser wird. Jetzt schon.

Ich steh jeden Tag auf und gebe die Hoffnung nicht auf.
Ich mache jeden Tag ein paar Dinge im Haushalt.

Und am allerschlimmsten ist, ich weiss nicht ob es richtig ist mit dem wieder eindosieren. So langsam müßte ich doch eine Reaktion haben oder?
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von padma » Donnerstag, 14.09.17, 18:13

liebe Beate, :)

du hast sehr Schweres hinter dir und ich verstehe, dass du dich absolut am Limit dessen fühlst, was du ertragen kannst. :hug:
Die Angst, dass es nicht mehr besser wird, ist vielleicht wirklich das Schlimmste.

Und doch, du gibst die Hoffnung nicht auf. Du stehst jeden Tag auf und versuchst den Tag so gut wie möglich zu durchstehen. Du erledigst ein paar Dinge.
Du machst das Beste, was du in der Situation tun kannst.
Manchmal kann man wirklich nur ertragen und durchhalten.

Du kannst dir immer wieder vor Augen führen, dass diese Störung im ZNS heilen wird. Man kann nicht sagen wann, aber es ist nicht irreversibel. Das belegen die Erfahrungen weltweit.
Und am allerschlimmsten ist, ich weiss nicht ob es richtig ist mit dem wieder eindosieren. So langsam müßte ich doch eine Reaktion haben oder?
Man kann es wirklich nicht sagen. Zumeist greift es innerhalb von 1 - 2 Wochen. Aber es kann auch deutlich länger dauern, in einigen Fällen Monate.

Bedenke eine vierfach Kaltentzug ist extrem, da kann es wirklich dauern.

Gibt es irgendetwas was dir Halt gibt?
Bist du religiös oder spirituell ausgerichtet?
Oder hilft vielleicht Musik oder Natur?
Und wenn es nur Momente sind, in denen du Kraft schöpfen kannst oder einen Hauch von Hoffnung hast.

hier ein Mutmachtext.
Wenn deine Symptome sehr lange andauern, kann es herausfordernd sein, die Hoffnung nicht aufzugeben. Aber unabhängig davon, wie lange der Prozess dauert, findet das Gehirn mit jedem Tag, der vergeht, zu seinem Gleichgewicht zurück und die Rezeptoren werden wieder aufgebaut.

Die Zeit wird kommen, in der du langsam Verbesserungen merken wirst. Auf einer mit dem freien Auge nicht sichtbaren Ebene heilt dein Körper gerade jetzt, in diesem Moment.

Mit jedem Tag, der vergeht, kommst du dem Ende des „Absetzsyndroms“ näher und somit auch einen Schritt näher zum nächsten Abschnitt deines Lebens – einem neuen und besseren Kapitel.
viewtopic.php?f=50&t=11992
(da findest du auch Affirmationen)

liebe Grüsse und ganz viel Kraft und Zuversicht :hug:
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Freitag, 15.09.17, 7:53

Danke Padma,

Das sind nette Worte.

Ich habe schlecht geschlafen. Die Katzen waren auch alle naselang wach und haben gewühlt.

Wenn das Ami wirklich erst monatelang wieder eingenommen werden muss um eine evtl. Verbesserung zu erzielen und dann wieder monatelang mühsam ausgeschlichen werden muss. Wo ist da der Vorteil?
Oder verstehe ich da etwas falsch?

Ich muss heute mit meiner Mutter zum Hautarzt, ihr Pflegedienst rief mich an das sie einen Ausschlag hat. Und meine Schwiegermutter ist mit einem Schwächeanfall und viel zu hohem Blutdruck ins Krankenhaus gekommen.
So einen Stress brauche ich jetzt gar nicht.
Aber es hilft ja nicht, muss ich mich aufraffen und kümmern.
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von padma » Freitag, 15.09.17, 13:55

liebe Beate, :)

ich wollte damit nur ausdrücken, dass es auch länger dauern kann, bis eine Wiedereindosierung greift.
Ob sie bei dir greifen wird, kann man leider nicht wissen. Aber es ist eine Chance und die würde ich nicht unversucht lassen.

Dass du jetzt dich auch noch um deine Mutter und Schwiegermutter kümmern musst, ist natürlich eine zusätzliche Belastung, die du eigentlich wirklich nicht auch noch gebrauchen kannst. Kann dir niemand was abnehmen?

liebe Grüsse,
padma
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Freitag, 15.09.17, 16:09

Hallo Padma,

Es sind in der Betreuung der Mütter viele Menschen eingebunden. Arztbesuche fallen in meinen Zuständigkeitsbereich.

Ich habe gestern mit der Leiterin der Tagespflege vpn Mutter über meine Absetzprobleme gesprochen. Sie meint das größte Problem wäre das Opioid Targin. Das würde sehr lange dauern und verursacht eine ausgeprägte Schwäche.

Ich bekomme von jedem eine andere Meinung.
Ich glaube mein Medi Cocktail war völlig verantwortungslos. Wie bei einem Versuchskaninchen.
Und entwirren soll ich das selbst. Echt doof.
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von padma » Freitag, 15.09.17, 18:26

hallo Beate, :)

es wird sich wahrscheinlich nicht wirklich entwirren lassen. Du kannst nur ausprobieren, was hilft.

Bei Opioiden ist es allgemein bekannt, dass sie abhängig machen. Über die körperliche Abhängigkeit und Entzugsproblematik bei AD und co, wissen hingegen die wenigsten Bescheid.
Es sind in der Betreuung der Mütter viele Menschen eingebunden. Arztbesuche fallen in meinen Zuständigkeitsbereich.
Gut, dass du dami nicht alleine da stehst. Vielleicht kann dir jemand dennoch auch mal einen Arztbesuch abnehmen?

liebe Grüsse,
padma
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Sonntag, 17.09.17, 9:50

Hallo,

Es könnte doch auch sein das ich den Entzug fertig habe. Und in der Folge eine Depression entwickelt habe?
Ich habe ein paar Selbsttests im Internet absolviert und als Ergebnis wird Deppression vorhanden gezeigt.

Oder aber sind es wirklich Entzugssymptome die dann denen einer Depression sehr ähnlich sind?
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von carlotta » Sonntag, 17.09.17, 15:25

Hallo Beate,

Entzugssymptome überschneiden sich in weiten Teilen mit denen einer Depression. Von daher werden Entzugsproblematiken von Behandlern häufig falsch eingeordnet.

Vorsicht vor solchen Selbsttests. M. E. ist das absolut unseriös. Sehr viele Menschen können anhand solcher Tests Diagnosen angedichtet bekommen, die überhaupt nicht stimmig sind. Selbst die diagnostischen Methoden der Fachärzte lassen in dieser Hinsicht einiges zu wünschen übrig.

Selbst wenn Du die Diagnose "Depression" für Dich als stimmig erachtest, wie soll man diese behandeln? Medikamente, die heilen und nicht schaden, gibt es nicht. Und selbst wenn Du welche nehmen möchtest, wäre das Risiko einer Unverträglichkeit nach einem mehrfachen Kaltentzug groß.

Nur weil eine Wiedereindosierung nicht ohne Weiteres greift, ist das kein Hinweis darauf, dass es sich nicht noch um Entzug handelt. Das erleben sehr viele, dass es schwierig ist damit und langwierig sein kann.

Natürlich kann es sein, dass man zusätzlich zum Entzug depressive Gedanken entwickelt, was "normal" ist in einer solchen Extremsituation. Das wäre aber eine neue Ebene. Denn Entzug an sich ist auch traumatisch. Siehe auch hier:
viewtopic.php?t=11347

Liebe Grüße :group:
Carlotta
Zuletzt geändert von carlotta am Montag, 18.09.17, 12:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Montag, 18.09.17, 11:28

Hallo Carlotta,
da hast Du Recht.

Ich glaube ich kann mich ganz schlecht gedanklich von meinem Zustand lösen und die Zukunft positiv betrachten.
Auch wenn ich hier andere Verläufe lese macht mich das keineswegs froh. Es sind ja alles sehr langwierige und schwierige Entzüge beschrieben.
Ich würde gern mal einen lesen wo es sofort und gut gelaufen ist. Das würde mich ein bisschen aufbauen. Das ist wohl eher Wunschdenken.

Ich über lege ob ich Donnerstag wieder arbeiten gehe.

Dagegen spricht das ich immer noch sehr, sehr schwach bin (Arm- und Beinmuskeln fühlen sich extrem schwach an), keinerlei Hunger verspüre und
dieses Gedankenkarussell um den Entzug so gar nicht stoppen kann. Ich wringe förmlich das Internet aus und finde nichts was mir irgendwie weiterhelfen kann.

Dafür spricht das ich abgelenkt werde und das Gedankenkarussell vielleicht etwas ausblenden kann.

Ich bin jetzt auch den ganzen Tag todmüde und schlafe dennoch fast nie. Wenn, dann mal 10 Minuten tagsüber. Lese von morgens bis abends im Internet. Da kann ich auch Bildschirmarbeiten erledigen und telefonieren.

Ich habe jedoch auch Angst wenn ich das versuche und dann nach ein paar Tagen abbrechen muss was mein Arbeitgeber/Kollegen dann von mir denkt/en?

Ich möchte das gern positiv sehen, immerhin denke ich drüber nach. Ist das schon eine kleine Verbesserung?
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 18.09.17, 13:53

Hallo Beate, :)

wenn dir dein Bauchgefühl sagt, dass dir das Arbeiten gut tun könnte, dann probiere es aus.
Du bist dann abgelenkt und das tut dir vielleicht gut. ich bleibe auch nur im äoßersten Notfall zu Hause, weil mir auch der soziale Kontakt an der Arbeit eher gut tut.
Den ganzen Tag, mit dem eigenen Elend beschäftigt, im Internet zu suchen ist sicher nicht gut für dich.
Das soll kein Vorwurf sein, denn ich kann dich da ja verstehen.
Aber du kannst wohl im Moment sowieso aktiv nichts für eine Verbesserung machen also ist arbeiten vielleicht einen Versuch wert.
Vielleicht kehrt so auch etwas Normalität in dein Leben zurück.
Beate 57 hat geschrieben:Ich habe jedoch auch Angst wenn ich das versuche und dann nach ein paar Tagen abbrechen muss was mein Arbeitgeber/Kollegen dann von mir denkt/en?
Eigentlich ist es völlig egal, was die denken, denn es steht ihnen kein Urteil über deinen Gesundheitszustand zu aber ich würde denken: Sie hat es wenigstens versucht und leider geht es noch nicht und dir gute Besserung wünschen.
Manchmal denkt das Kopfkarussell auch viel zu schlecht über Andere.

Wie du dich auch entscheidest, ich wünsche dir viel Kraft dabei. :sports:

LG Ute
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Dienstag, 19.09.17, 12:20

Guten Tag,

Nachdem ich letzte Nacht nur 2 Stunden Schlaf bekam und den sehr unterbrochen, habe ich mich heute 1 Woche länger krank schreiben lassen. Ich muss immer die Beine bewegen, die sind irgendwie verspannt.
Ich habe heute ganz schlimm beidseitigen Tinnitus. Sobald ich mich hinsetze wird er unerträglich. Kommt bestimmt vom Schlafstress. Werde heute Abend 2 Kytta Sedativum nehmen und versuchen heute Nachmittag nicht zu schlafen.
Habe gelesen das man Depressionen mit Schlafentzug behandelt.

Ich meine jedoch das es ein kleines bisschen besser mit dieser totalen Schwäche ist. Die Übelkeit ist auch so gut wie weg. Hunger wäre schön.
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 19.09.17, 13:34

Hallo Beate,
das mit deinen Beinen klingt schwer nach einem Restless Legs Syndrom.
Lies doch mal hier:
http://gutepillen-schlechtepillen.de/ke ... s-syndrom/

LG Ute
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Dienstag, 19.09.17, 16:59

Hallo Ute,

Mal den Teufel nicht an die Wand. Es zuckt nur selten. Mehr das Gefühl alles strecken zu müssen.
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29. July 2017
alle Medikamente komplett abgesetzt

August 2017, Versuch Pregabalin mit 3,5 mg einzudosieren. Hat nichts gebracht, wieder ausdosiert

September Omeprazol 10 mg am morgen
25.9. Dosis halbiert (Kügelchenmethode)

Seit 5. September 2017, 10 mg Amitriptylin und Vitamin B12 Spritze
25. September, 4 Tropfen Ami = 8 mg
10. Oktober, 3 Tropfen Ami = 6 mg
31. Oktober, 2 Tropfen Ami = 4 mg
11. November, 1 Tropfen Ami = 2 mg
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 19.09.17, 19:18

Hallo Beate,

Ich hoffe, das Kytta hilft dir heute etwas beim Schlafen.
Vielleicht geht es kann morgen auch deinen Beinen besser.
Ich wünsche dir eine gute Nacht.

LG Ute
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von padma » Dienstag, 19.09.17, 22:42

hallo Beate, :)
Ich meine jedoch das es ein kleines bisschen besser mit dieser totalen Schwäche ist. Die Übelkeit ist auch so gut wie weg.
Das ist doch ein kleiner Lichtblick.

Bewegungsunruhe der Beine ist auch ein Entzugssymptom. Magnesiumöl könnte evtl. helfen, auch gegen die Verkrampfungen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 20.09.17, 11:34

Hallo Beate, :)

ich wollte dich unterstützend bestärken, es vielleicht mit arbeiten gehen zu probieren.
Schau, ob es dir etwas bringt, wenn du abgelenkt bist; dem ein- oder anderen tut das gut, raus und unter Leute zu kommen.
Abends und am Wochenende wirst du dich aber sehr schonen müssen, dazu bist du noch viel zu schwach.

Edit: ich bin gerade noch mal in deinem Thread unterwegs gewesen und habe gesehen, dass es dir wieder schlechter geht und du dich hast weiter krankschreiben lassen. Das tut mir leid zu lesen, ist aber vermutlich die einzig richtige Entscheidung dann.
Es gibt Zustände, da kann man es vielleicht doch probieren und solche, in denen macht es echt keinen Sinn. Das klingt aktuell definitiv nach zweiterem.
Ich drücke die Daumen, dass es endlich auch mal aufwärts geht :hug:

Viele Grüße
Jamie
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Mittwoch, 20.09.17, 14:16

Danke Padma und Jamie,

Eine Woche länger Zuhause. War auch gut so.
Heute morgen wurde meine Mutter ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Immerhin liegen beide im gleichen KH.

Ich muss mich jetzt dringend ausruhen.
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Januar 2017
Extremer Gesichtsschmerz, Aufnahme Uniklinik D'dorf, Diagnose Trigeminunsneuralgie V2 nach Herpes Zoster ohne Ausschlag, DD SUNA
-intravenös Tag und Nacht Aciclovir
Lyrica 150 mg, 1-0-1
Targin 10/5 mg ret, 1-0-1

Anfang März 2017, keine große Verbesserung
+ Amitriptylin 10 mg ret. 1-1-2

Juni 2017
Lyrica jetzt 25 mg morgens und 100 mg abends

Juli 2017, multimodale Schmerztherapie stationär
+ Valproinsäure 150 mg, 1-0-1
Targin auf 5/2,5 mg 1-0-1 runter

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September Omeprazol 10 mg am morgen
25.9. Dosis halbiert (Kügelchenmethode)

Seit 5. September 2017, 10 mg Amitriptylin und Vitamin B12 Spritze
25. September, 4 Tropfen Ami = 8 mg
10. Oktober, 3 Tropfen Ami = 6 mg
31. Oktober, 2 Tropfen Ami = 4 mg
11. November, 1 Tropfen Ami = 2 mg
20. November, 0

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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von padma » Mittwoch, 20.09.17, 17:27

hallo Beate, :)

ja, versuch dich auszuruhen.
Ich hoffe, es ist nichts Ernsthaftes bei deiner Mutter. Das ist alles ja auch emotional sicher sehr belastend.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
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Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
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