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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Beate 57
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Freitag, 29.09.17, 18:34

Ihr lieben Entzügigen,

2 Tage je 4 Std. gearbeitet und bin total kaputt. Gut das Wochenende ist.
Es ist sehr nett wenn ich um 12 h nach Hause kann. Das gefällt mir. Aber ich habe nur noch 6,4 Jahre bis zur Rente und das würde meine Rente erheblich kürzen wenn ich jetzt auf Teilzeit ginge. Nene.
Ansonsten, Geschmack und Tinnitus leider nicht besser.
Muskelschwäche ist besser. Es wird. Ich bin zuversichtlich.
Ihr hattet Recht, Geduld muss man haben.
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-intravenös Tag und Nacht Aciclovir
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Targin 10/5 mg ret, 1-0-1

Anfang März 2017, keine große Verbesserung
+ Amitriptylin 10 mg ret. 1-1-2

Juni 2017
Lyrica jetzt 25 mg morgens und 100 mg abends

Juli 2017, multimodale Schmerztherapie stationär
+ Valproinsäure 150 mg, 1-0-1
Targin auf 5/2,5 mg 1-0-1 runter

Nach Entlassung schmerzfrei, wie mit einem Schalter an und wieder ausgeschaltet.

29. July 2017
alle Medikamente komplett abgesetzt

August 2017, Versuch Pregabalin mit 3,5 mg einzudosieren. Hat nichts gebracht, wieder ausdosiert

September Omeprazol 10 mg am morgen
25.9. Dosis halbiert (Kügelchenmethode)

Seit 5. September 2017, 10 mg Amitriptylin und Vitamin B12 Spritze
25. September, 4 Tropfen Ami = 8 mg
10. Oktober, 3 Tropfen Ami = 6 mg
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Samstag, 30.09.17, 17:25

Hallo zusammen,
Heute erhielt ich Post von der Krankenkasse.
Diese teilt mir mit das ich arbeitsfähig bin und ein Gutachter dies aufgrund vorliegender medizinischer Unterlagen dies entschieden hat. Meine Arbeitsunfähigkeit würde somit am 6.10. enden.
Ich war bis zum 27.9. Krank geschrieben. Dann ging ich arbeiten.
Das Schreiben ist vom 28.9. Ist sowas normal?
Da entscheidet jemand über mich ohne mich gesehen zu haben.
Da bin ich aber froh selbst entschieden zu arbeiten.

Muss man sich auf sowas noch bei der Krankenkasse melden?
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von carlotta » Samstag, 30.09.17, 19:30

Hallo Beate,

ich finde das - gelinde gesagt - eine Unverschämtheit. :censored:

Gehört habe ich von solch einem Vorgehen noch nicht, aber wundern tut mich das auch nicht wirklich, nachdem man weiß, wie KKen immer wieder Druck auf länger krankgeschriebene Versicherte ausüben, gerade bei psychischen Diagnosen.

Ich würde als ersten Schritt auf jeden Fall eine Kopie dieses ominösen Gutachtens einfordern; denn man sollte vorbereitet sein, falls Du u. U. in nächster Zeit noch mal ausfällst, was ja entzugsbedingt immer mal passieren kann.

Du hast garantiert ein Recht auf Akteneinsicht.

Liebe Grüße :group:
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Sonntag, 01.10.17, 9:07

Guten morgen zusammen,

Ja Carlotta das ist frech. Ich hab mal gegoogelt und viele Infos gefunden. Das wird wohl oft gemacht und meistens viel früher als bei mir. Ich war 8 Monate krank geschrieben.
Das Gutachten werde ich morgen anfordern. Ich dachte immer man ist 78 Wochen auf der sicheren Seite.

Das gilt aber doch nur für diese, jetzige Krankheit, oder?
Wenn ich jetzt eine andere Krankheit bekommen würde zählt das nicht?
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Jamie » Sonntag, 01.10.17, 10:07

Hallo Beate,
Das gilt aber doch nur für diese, jetzige Krankheit, oder?
Wenn ich jetzt eine andere Krankheit bekommen würde zählt das nicht?
Ja das gilt nur für das jetzige. Solltest du dir ein Bein kompliziert brechen und wieder wochenlang ausfallen, beginnt die Langzeitkrankschreibung von Neuem, weil neue Krankheit.

Allerdings finde ich es eine Frechheit von der Krankenkasse. Man liest das immer wieder, auch hier im Forum werden einige auf diese Weise drangsaliert.
"Gesundgeschrieben" von einem Arzt, der dich noch nie gesehen hat.. Pervers. :vomit:

[Der Vollständigkeit halber aber ein Satz: Nach der Aussteuerung nach 72 Wochen wurde ich ja in die "professionellen" Hände :o der Arbeitsagentur überführt; da musste mich der Arzt der Agentur auch begutachten, ob ich mehr als 15 std / Woche arbeitsfähig bin. Davor gab es ein Vorgespräch mit einer Assistentin des Arztes, der ich einen Batzen meiner "Psycho-Unterlagen" vorlegte, woraufhin der Arzt dankend ablehnte mich überhaupt nur angucken zu wollen und nach Aktenlage entschied, nicht arbeitsfähig zu sein. Das war ein riesen Glück für mich, weil ich war kurz vor Nervenzusammenbruch, wenn mich wieder so ein Ars*h von Arzt dumm angelabert hätte; ich war ein Wrack und krank vor Angst, dass das Arbeitsamt mich nicht in Ruhe lässt. Insofern: Glück gehabt]

Ich hatte Glück, meine Krankenkasse hat mich die 72 Wochen restlos in Ruhe gelassen.

Dieses Entscheiden des MDK per Aktenlage ist eine bodenlose Unverschämtheit; ehrlich gesagt bin ich mir unschlüssig, ob du nicht doch pro forma Widerspruch einlegen solltest für den Fall, dass es dir zB diese Woche noch gut geht und dich vielleicht in zwei Wochen eine so fiese Welle erwischt, dass du wieder krankgeschrieben werden musst. Leider fühle ich mich nicht imstande, dich da kompetent genug zu beraten, da ich nicht genau weiß, was das dann bedeuten würde.
Ich denke du solltest dich ans Internet setzen und nach Patientenberatungsstellen googlen, wo man dich beraten kann. Ein Widerspruch hat ja auch eine Frist, die beachtet werden muss.

Grüße
Jamie
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Montag, 02.10.17, 14:57

Hallo Ihr Lieben,

Ich habe heute das Gutachten angefordert. Habe auch geschrieben das ich bereits wieder arbeite. Und meine Verwunderung ausgedrückt.

Und die Arbeit.....ich hätte nicht gedacht das mich das so anstrengt. Ich komme mir verblödet vor weil ich noch gar nicht so strukturiert denken kann wie die Arbeit erfordert.

Ich hoffe das wird bald wesentlich besser.
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von padma » Montag, 02.10.17, 18:13

liebe Beate, :)

hat dieser Bescheid von der KK eine Rechtsmittelbelehrung? Falls ja, ist ein Widerspruch nur innerhalb von 4 Wochen möglich.
Falls nein, gibt es dafür keine Frist.

Ich würde jetzt erstmal schauen, wie es mit der Abeit geht und falls du merkst, dass es zuviel ist, dann wirklich Widerspruch einlegen.

liebe Grüsse,
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Samstag, 07.10.17, 11:52

Hallo Ihr Lieben,

Der MDK hat kein Gutachten sondern mit meinem Hausarzt telefoniert. Der wußte das ich wieder arbeiten wollte. Die Krankenkasse rief mich dazu an und ich drückte mein Erstaunen ob so einem Vorgehen aus und sagte auch das ich das nicht gut fände. Nunja, es ist wie es ist.

Jetzt habe ich eine Woche gearbeitet. Das strengt mich unendlich an obwohl es nur 4 Stunden sind. Und es geht keineswegs geordnet dort zu.
Meine Mutter will nicht mehr in die Tagesbetreuung gehen und meine Schwiegermutter ist noch im Krankenhaus und wartet auf einen Pflegeplatz. Nach Hause geht in ihrem Zustand nicht.
Da ist es schwer wieder gesund zu werden. Ich habe wieder starke Muskelschwäche und bin total müde. Kann aber nicht gut schlafen. Um 4 h bin ich immer wach und finde keinen Schlaf mehr.
Ich überlege auf 3 Tropfen Ami zu gehen.
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Jamie » Samstag, 07.10.17, 12:08

Hallo Beate, :)
Der MDK hat kein Gutachten sondern mit meinem Hausarzt telefoniert. Der wußte das ich wieder arbeiten wollte. Die Krankenkasse rief mich dazu an und ich drückte mein Erstaunen ob so einem Vorgehen aus und sagte auch das ich das nicht gut fände. Nunja, es ist wie es ist.
Das ist völlig unzulässig. Was hat sich dein Hausarzt da gedacht?
Hattest du ihn zuvor von der Schweigepflicht entbunden? :o
Also ich möchte nichts Schlechtes über deinen Hausarzt sagen, aber ich würde das wirklich klären und ihn das nächste Mal freundlich drauf ansprechen; ich hätte sonst kein Vertrauen mehr künftig mit ihm weiterzuarbeiten.

Es tut mir leid, dass du nach wie vor so erschöpft bist, aber das war / ist zu erwarten.
Die lähmende Erschöpfung und Müdigkeit (bei vielen) ist mit Abstand das Symptom, das bei fast allen Betroffenen im Entzug am längsten dauert und am hartnäckigsten ist. Das ZNS möchte einfach mehr Ruhe haben und signalisiert es.
Möchtest du das Amitriptylin reduzieren, weil du hoffst, dass die Müdigkeit dadurch besser wird?

Viele Grüße, alles Gute für Mutter und Schwiegermutter (habe selbst Vater als Pflegefall :( )
Jamie
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Samstag, 07.10.17, 14:11

Hallo Jamie,

Ja das ist Hammer. Da werde ich ihn ansprechen.

Ich möchte weiter reduzieren weil ich runter möchte und vielleicht die bleierne Müdigkeit zu reduzieren.
Geschmack habe ich auch immer noch nicht. Da habe ich auch Hoffnung wenn ich weiter reduziere.

Anfang Dezember fliegen wir nach Südafrika. Da möchte ich auf 0 sein.
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Mittwoch, 11.10.17, 7:03

Guten morgen,
Gestern abend auf 3 Tropfen reduziert.
Immer noch keinen Geschmack, Tinnitus und Schwäche
Schlaf meist mies. Werde nach einer Stunde wach, dauert lange bis ich wieder einschlafe und bin spätestens um 4 wieder wach und kann nicht mehr einschlafen.
Versuche 4 - 7 - 8 aber das Herz ist dann irgendwie nervös und läßt sich nicht beruhigen.
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von micha68 » Mittwoch, 11.10.17, 12:42

Hallo Beate,

mir hat gegen die Schlaflosigkeit ein Baldrian-Hopfen Präparat geholfen und abends Leberwickel (die Leber wird zwischen 3-4h "aktiv" und stört unter Umständen dann unseren Schlaf...)

Der Leberwickel ist eine kostengünstige Möglichkeit, die Leber zu entlasten. Ein feuchtes Tuch auf die Leberregion (re Seite unterer Rippenbogen) und dann eine Wärmflasche drauf - falls Schmerzen auftreten (die wären dann von der Galle und diese "zwickt" dann, wenn es ihr zuviel wird) abbrechen und am nächsten Abend wieder versuchen- langsam auf ca 20-30Minuten steigern.

In dem Thread gegen Schlafstörungen hast du sicher schon gestöbert...

Ich wünsche Dir von Herzen das Dein Geschmack wiederkommt, der Tinnitus verschwindet und Du wieder mehr Kraft hast!
Alles erdenklich Liebe und Gute!
Micha
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Beate 57
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Donnerstag, 12.10.17, 13:45

Hallo Micha,
Ich nehme abends Kytta Sedativum. Ich bin ja froh das ich 5-6 Stunden Schlaf bekomme.

Heute war in der Firma Gesundheitstag. Ich habe mich erstmalig nicht Grippe impfen lassen. Aber ein kleines Blutbild kann ja nicht schaden.
Beim Blut abnehmen habe ich der Ärztin meinen Leidensweg erzählt. Sie meinte, Absetz/Entzugssymptome immer mindestens so lange wie die Einnahmedauer war. Meist länger.

Es scheint mit 3 Tropfen gut zu gehen.
Ich denke bei mir sind die Befundverbesserungen so minimal das ich das gar nicht bemerke. Und wenn dann viel minimal zusammen ist dann merke ich manchmal für kurze Zeit etwas.

Und nun etwas Selbstmotivation, wenn ich jetzt putze muss ich das nicht am Wochenende machen.
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Samstag, 28.10.17, 9:40

Hallo,
Ich dümpel auf 3 Tropfen weiter vor mich hin. Werde Anfang November auf 2 Tropfen gehen.
Letzte Woche hatte ich Herzbeschwerden, starke Schmerzen. Ich denke das war Luft im Magen.
Eine Absetzerscheinung vom Omeprazol.
Schlaf ist mal 5 mal 6,5 Stunden.
Meist bin ich sehr müde.
Insgesamt geht es etwas besser.
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25.9. Dosis halbiert (Kügelchenmethode)

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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von padma » Samstag, 28.10.17, 22:59

hallo Beate, :)
Letzte Woche hatte ich Herzbeschwerden, starke Schmerzen. Ich denke das war Luft im Magen.
Ja, das ist möglich.
Ich dümpel auf 3 Tropfen weiter vor mich hin. Werde Anfang November auf 2 Tropfen gehen.
Da du oben schreibst, dass es dir mit 3 Tropfen ganz gut geht, würde ich die 4 Wochen dabei bleiben.
Schlaf ist mal 5 mal 6,5 Stunden.
Das ist nicht viel, im Entzug aber aktzeptabel.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Donnerstag, 02.11.17, 16:47

Hallo,
Habe vorgestern auf 2 Tropfen reduziert.
Gestern bei Belastung Herzschmerzen gehabt ist aber heute besser.
Das Ende der Einnahme naht.
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von padma » Freitag, 03.11.17, 18:09

hallo Beate, :)

das hört sich gut an :D

liebe Grüsse,
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Donnerstag, 23.11.17, 19:04

Seit 20. November bin ich auf 0.
Seit 2 Tagen habe ich ein Globusgefühl. Zusammen mit dem vorhandenen Geschmacksverlust sehr unschön. Zudem ich viel Luft aufstossen muss. War beim Arzt. Der hat Schilddrüse und Lymphknoten abgetastet. Nix.
Habe mir Simethicon in der Apotheke besorgt. Hoffe das ist nur stressbedingt und das Mittel hilft. PPI will ich nicht noch mal nehmen.
Schlafe fast nur 3-4 Stunden nachts.
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von padma » Freitag, 24.11.17, 18:51

liebe Beate, :)

das Globusgefühl kann auch ein Absetzsymptom sein. 3 -4 Stunden Schlaf ist natürlich wirklich wenig. :(

Der Schritt von 2 mg auf 0 war vermutlich zu gross. Du könntest auf 1 mg also 1/2 Tropfen gehen. Was meinst du?
(Mit der Gratulation warte ich noch ein wenig ab)

liebe Grüsse,
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Re: Pregabalin, Amitriptylin, Targin, Valproinsäure bei Trigeminusnervneuralgie

Beitrag von Beate 57 » Samstag, 25.11.17, 8:40

Hallo Padma,
Nee ich nehm nix mehr. Auch die letzte Absetzsymptomatik muss durchgestanden werden.
Ich hab das Ami wieder eindosiert und bin froh es los zu sein.
Hab mir einen Zungenreiniger besorgt da meine Zunge dick weiss gelb belegt ist.
Jetzt möchte ich das mein Erschöpfungszustand, der fiese, mangelnde Geschmack sich bessert. Hungergefühl und besseren Schlaf noch bitte.
Ich habe eine viertel Zoplicon vorgestern genommen und habe fast 7 Stunden geschlafen. Das dann bitte auch ohne Hilfsmittel.
Ich denke das schlimmste habe ich überstanden. Noch 2-3 Monate denke ich, dann muss es spürbar besser sein.
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