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Fluoxetin abrupt abgesetzt

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Britsch
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Britsch » Montag, 11.06.18, 21:38

Hallo liebe Ilse,
wie ist es Dir heute ergangen?
Ich hoffe, ein kleines bisschen besser vielleicht, weil Du nichts geschrieben hast.
Das würde mich freuen!
Einen lieben Gruß für eine gute Nacht!
Brigitte
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1995 erstmals psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung mit Opipramol und Tavor. Damals wurde ich krank im Rahmen einer Ehekrise und dann Scheidung. Die genauen Dosierungeun und Einnahmezeiten erinnere ich nicht mehr. Nach einigen Jahren wurde ich umgestellt auf Amitriptylin, darunter massive Gewichtszunahme und Umstellung auf Sertralin 50 mg, zeitweise ergänzt durch Trazodon und Mirtazapin. Innerhalb von ca. 10 Jahren 4 stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken. 2006 Erwerbsunfähigkeitsrente mit 56 Jahren. Ca. 2011 4 Wochen stationär in psychiatrischer Klinik wegen massiver Panikattacken und Einstellung auf 2 x 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin, ergänzt durch 1 mg Lorazepam bei Bedarf. Nach ca. 1 Jahr selbständiges Absetzen von Lyrica ohne Probleme. Seitdem 50 mg Sertralin plus Lorazepam bei Bedarf.
Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
Seit 20.12.2017 folgende Medikation:
0,6 mg Sertralin Aurobindo mittels Wasserlösemethode
47 mg Metoprolol
3 x 3 Tropfen Alpex CBD-Öl 5 %ig
2 x 2 Kapseln Bullrichs Heilerde
Damit bin ich - bis auf gelegentlichen Reflux und häufiges Frieren - beschwerdefrei.
Am 03.01.2018 hinzugefügt:
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3 K2 Öl
1 x 1 Kapsel Vitamin B12 Adenosylcobalamin 500 ug von Sunday Natural
2 x 1 Kapsel Magnesium Komplex a 950 mg
Von Sunday Natural.
Seit 19.01.2018:
0,75 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
4 Kapseln Darmflora plus select von Dr. Wolz
Alles andere habe ich nach erneuter heftiger Welle abgesetzt.
Medikation seit 30.01.2018:
1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Alle NEM abgesetzt.
Medikation seit 07.02.2018:
1,1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Medikation seit ca. Mitte Februar 2018:
1,3 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
2 x 6 Tropfen CBD-Öl 5%ig
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3/K2 Öl
500 ug Vitamin B12 Adenosylcobalamin
von Sunday Natural
2x200 mg Magnesium Glycinate Powder
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Jofab
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Dienstag, 12.06.18, 0:17

Ihr Lieben :group:

ich danke euch allen ganz herzlich für eure Tips und guten Ratschläge und wollte heute alles sortieren und antworten.
Und habe es nicht geschafft. Wollte nur kurz woanders schreiben und plötzlich ist mir die Zeit davon gelaufen.

Gestern abend ist ja mein Sohn zurück gekommen und ich konnte auch nicht mehr viel schreiben.
Und jetzt ist es schon wieder so spät.
Das tut mir sehr leid. Ich mach das gleich morgen.

Die Übelkeit hat sich gestern gegen Abend gelegt.
Und ist auch heute nicht wieder aufgetreten. Ich habe mir Ingwertee gekocht.
Vielleicht haben die Zintona geholfen - von den Vomex - Zäpfchen habe ich nach euren Warnungen ja GsD
die Finger gelassen !

Ich wünsche euch allen eine gute erholsame Nacht.

Liebe Grüsse
Ilse

Liebe Grüsse
Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Katharina » Dienstag, 12.06.18, 6:32

Liebe Ilse !

Hetze Dich doch nicht, hier läuft nichts weg:)

Ich hoffe Ihr hattet eine gute Zeit, es gibt sicher viel zu erzählen.
Gut dass die Übelkeit nicht so konstant ist, den das nervt gewaltig finde ich
und zeigt dass man nicht erkrankt ist, es gibt ja auch diese Sommer Grippen.
Manchmal habe ich so etwas bei hohen Temperaturen in leichter Form.
Gut dass Du diese Kapseln hast !

Alles Gute für heute,
Katharina
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Kaenguru70 » Dienstag, 12.06.18, 9:32

Liebe Ilse,

es freut mich, dass wenigstens die Übelkeit weg ist. Sie kann einem das Leben vergrätzen, ich weiss wovon ich spreche.
Kann es sein, dass du nervös warst, wegen der Rückkehr deines Sohnes?
Ich reagiere dann schon mal mit Übelkeit.

Vor Vomex A habe ich einen sehr großen Respekt. Mein jüngerer Sohn verträgt es gut, wird minimal schläfrig.
Mein älterer Sohn ist nach der Gabe nicht mehr Herr der Lage. Wir mussten mit dem Bus mal 30 oder mehr Kehren auf einen Berg fahren und gaben ihm das.
Danach war er nicht in der Lage sicher den Weg zu laufen und wir sind mit ihm auf sicheren Wanderwegen geblieben.
Schockierend was so ein 'harmloses' Mittel an Auswirkungen hat.
Ich reagiere mit Müdigkeit und Unruhe in den Beinen. Da ich eh zu restless legs tendiere, kann ich Vomex nicht nehmen.
Ich behelfe mir mit Ingwer Tabletten aus der Apotheke. Sie nennen sich Zintona.
Sie sind recht hoch dosiert.
Das wirkt bei Reiseübelkeit ganz gut, bei Magen-Darm reichen sie natürlich nicht.

Ich hoffe jetzt kehren bei dir bessere Zeiten ein. Ich wünsche es dir von Herzen.

Lieben Dank für die Aufmunterungen bei mir. Sie sind mir sehr sehr viel wert.

Lieben Gruß
Sarah
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Katharina » Dienstag, 12.06.18, 9:43

Liebe Ilse, liebe Sarah !

"Eckiges Gehen" -
Nervös, die Arzthelferin sagte zum aus den Fenster hüpfen, aus der Haut wollen, zappeln müssen
das kleine Kind lief im Kreis und ließ sich nicht berühren -für Stunden, Paspertin/ MCP / Vomex A.

Manchen hilft nux vomica, homöopathisch.

Aber Du scheinst eine Lösung für Dich zu haben und, mir ist auch übel wenn etwas zum ... ist, auf den Magen schlagt, wir Sarah beschreibt.

Bin ich entlastet bekomme ich einen mordsappetit.

Alles Gute
Katharina
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Jofab
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Dienstag, 12.06.18, 10:27

Liebe Katharina,

vorweg erstmal - es tut mir sehr leid, dass es dich im Moment wieder so umhaut und es dir so be :censored:
geht ! Und der Herpes auch noch !
Gut, wenn das Herzrasen wenigstens nicht zu schlimm wird !

Ich hoffe, du kannst jetzt nochmal schlafen !

Ich habe nur noch ein paar Fragen, aber das hat keine Eile.

Es war viel an Information. Ich versuch mal, das für mich zu sortieren.

Grundsätzlich - ich leide eher ein bischen unter Verstopfung. Aber habe eigentlich jeden Tag Verdauung.
Ist sicher eine Frage der Ballaststoffe. Durchfall so gut wie nie.
Auch sonst keine Darmbeschwerden. Kein Magen-Darm.

Was ihr ( danke Padma - Carlotta ) mir da auch über das Vomex schreibt, lässt mich natürlich Abstand nehmen !
Vor allem auch, wenn es abhängig macht. Und vermutlich vertrage ich es nicht !
Und das brauche ich gar nicht !

Ingwer kenne ich hier aus dem Forum.

Heute morgen spüre ich es auch schon wieder.
Habe erstmal diesen kandierten Ingwer genommen ( - danke Katharina - nimmst du sie jeden Morgen ? )
dann habe ich vom Husten noch kleine Ingwerwürfelchen ( allerdings in Honig) und trinke Ingweraufguss.

Sonntag hat das alles nichts genutzt, bis ich nachmittags mehr von diesen Zintona genommen habe.
Da wurde es besser.
Was ich noch ausprobieren könnte, wären diese Okoubaka Tropfen. ( danke dir, Brigitte :)
Ich habe sie mir bestellt. Ich hoffe, ich vertrage sie.

Und dann schreibst du, du würdest ( wenn du könntest ) einen Tag am besten nichts essen, sondern nur trinken.
Bezieht sich das nur auf die Übelkeit ?

Und dann empfiehlst du noch Domperidon. Das interessiert mich auch sehr.
Ist das eine stärkere Nummer ?

Liebe Sarah, gerade sehe ich, dass du geschrieben hast !

Gut, noch mal deine Erfahrungen zu Vomex zu hören !!!

Und du sagst, du nimmst auch die Zintona !
Davon habe ich jetzt gerade wieder 2 Kapseln genommen. Und sie sind hochdosiert ?
Wie handhabst du sie denn - bzw. wie oft, wieviel

Es tut mir leid, dass es dir im Moment so schlecht geht. Was Katharina dazu geschrieben hat, ist deutlich.
Ich hatte mir auch ausgerechnet, wann ich auf 0 bin und jetzt hänge ich seit März auf der gleichen Dosis !

Es geht nicht auf Biegen und Brechen - du willst dir doch nicht den Urlaub verderben - oder ???
Vielleicht trägt es ja wirklich dazu bei, dass mein Sohn wieder hier ist.
Ich denke immer darüber nach, weil Katharina das auch schon erwänht hat.

Ich freue mich sehr, dass ich dich ein bischen trösten konnte. :hug:

Liebe Grüsse auch nochmal an dich, Katharina. ♥️

Ich bin schon wieder überfällig - melde mich nachher wieder. Hoffe nur, dass die Übelkeit sich verzieht.
Ist sowas von unangenehm.

Euch allen hier ganz liebe Grüsse

Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Kaenguru70 » Dienstag, 12.06.18, 13:19

Liebe Ilse,

Soweit ich mich erinnere kann man alle 4-6 Stunden 2 Kapseln Zintona nehmen.
Auf der Reise mache ich das so und ich würde mich auch nicht scheuen jeden Tag 2 zu nehmen, über mehr kann ich mich nicht äußern. Da weiss bestimmt ein guter Apotheker Rat.
Es geht meines Erachtens aber nichts über frischen Ingwer, der müsste am höchsten dosiert sein. Wenn du ihn statt Tee auch so zu dir nehmen könntest?
Die Japaner bereiten ihn auf eine Art zu, bei der sogar ich ihn scheibchenweise essen kann.
Dann gibt es noch Armbänder mit Druckpunkten, die am Handgelenk die Bereiche stimulieren, die Übelkeit verhindern sollen. Sie wurden mir mal geschenkt, in der Schwangerschaft haben sie mir nicht geholfen.
Es gibt übrigens einen Zusammenhang zwischen Histamin und Übelkeit, da bin ich aber nicht so sattelfest, dass ich dazu mehr sagen kann.
Heute ist mir auch übel und ich habe Magendrücken. Die Symptome spielen oft verrückt.

Gute Besserung :hug:
Sarah
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Muryell » Mittwoch, 13.06.18, 8:46

Liebe Ilse,

wie geht es Dir heute?
Hast Du bereits einen Termin beim Gastroenterologen?

Ich wünsche Dir einen symptomarmen Tag.

Liebe Grüße

Muryell
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Wolke76
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Wolke76 » Mittwoch, 13.06.18, 20:47

Liebe Ilse,
ich wollte auch nochmal nachfragen, wie es dir mittlerweile so geht?
Ist die Übelkeit ein wenig besser geworden?
Ich kann mir am besten mit Iberogast helfen.

Liebe Grüße
Wolke
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Seit Januar 2005 30 mg Fluoxetin , Diagnose: Major Depression
Seit Januar 2009 20 mg Fluoxetin
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Seit 21.04.2011 30 mg Fluoxetin
Seit 29.06.2011 25 mg Fluoxetin
Seit 05.07.2011 20 mg Fluoxetin
Seit 12.09.2011 17,5 mg Fluoxetin
Seit 10.10.2011 15 mg Fluoxetin
Seit 07.11.2011 12,5 mg Fluoxetin
Seit 05.12.2011 10 mg Fluoxetin (starke Absetzsymtome)
Seit 01.01.2012 5 mg Fluoxetin (sehr starke Absetzsymptome)
Seit 29.01.2012 kein Fluoxetin mehr (sehr starke Absetzsymptome)
Seit 27.02.2012 wieder 10 mg Fluoxetin
Seit 05.03.2012 20 mg
Seit 09.03.2012 30 mg (erneute schwere Depression)
Seit 16.03.2012 40 mg (weiterhin schwere Depression)
Seit Ende April Abklingen der Depression
Seit Anfang Mai wieder stabil
Seit 26.06.2012 30 mg (sehr leichte Absetzsymptome)
Seit 02.08.2012 25 mg (keine Absetzsymptome)
Seit 04.09.2012 20 mg (Ohrenrauschen, Schweißausbrüche, Angst)
seit 25.10.2012 25 mg (Ohrenrauschen, Schweißausbrüche, Depression)
seit 06.11.2012 30 mg Fluoxetin
seit 01.05.2015 20 mg Fluoxetin
seit 29.03.2016 17,5 mg Fluoxetin (für eine Woche Kopfschmerzen, Kiefer-und Nackenverspannungen)
seit 22.04.2016 15 mg Fluoxetin (für eine Woche Übelkeit, Kopfschmerzen, Gereiztheit)
seit 20.05.2016 12,5 mg Fluoxetin (für eine Woche Ohrenrauschen,Druck auf Ohren,Kopfschmerzen)
seit 27.06.2016 11 mg Fluoxetin (für eine Woche Ohrenrauschen,Kopfschmerzen,leichte Übelkeit,Schlafprobleme)
seit 27.07.2016 10 mg Fluoxetin (da vermehrte Symptome und privater Stress und gesundheitliche Probleme, jetzt erstmal Pause :schnecke: )
seit 18.09.2016 12,5 mg Fluoxetin, da wieder sehr depressiv
seit 24.09.2016 15 mg Fluoxetin
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vom 15. bis 17.6.2018 Ciprofloxacin aufgrund einer Blasenentzündung.

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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Mittwoch, 13.06.18, 21:36

Liebe Muryell, liebe Wolke, liebe Brigitte,

danke, dass ihr nachfragt. Mir geht es ziemlich bescheiden im Moment.
Zittrig den ganzen Tag - das Übliche.

Hatte gestern nacht noch ziemlichen Stress. Das hat sich heute deutlich gemerkbar gemacht.
Aber zum Glück keine Übelkeit.

Termin beim Gastroentorologen ist am 27.Juni.

Liebe Grüsse an euch
Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von stubi » Donnerstag, 14.06.18, 11:03

Liebe Ilse,

ich war jetzt schon etwas länger nicht hier und es hat sich ja wieder viel ereignet bei dir.

Es tut mir sehr leid das es dir nicht gut geht und du am verzweifeln bist.

Ich möchte dich umarmen und sagen, alles wird gut, nichts ist für ewig. :hug:

Liebe Grüße
Renate
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Muryell » Samstag, 16.06.18, 17:49

Liebe Ilse,

wie geht es Dir?

Ist die Übelkeit weg? Das hoffe ich sehr.

Liebe Grüße

Muryell
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Frakkivana
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Frakkivana » Samstag, 16.06.18, 19:16

Liebe Ilse, dicken Drücker für Dich!

Ich kann im Moment nicht viel schreiben, aber ich denke an Dich und es wird der Tag kommen, an dem es uns besser gehen wird.

Alles Liebe Beate
18.04.2017
Neu hier im Forum

Seit 2001 Citalopram 20 mg wegen Schwindel und Angstzuständen.

2007 nach Schwächeanfall Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis
Eindosieren mit L-Thyrox bis auf 125 Mikrogramm
Insgesamt seit Einnahme von Citalopram 45 kg zugenommen

2015 Citalopram runterdosiert auf 10 mg, ganz gut.
Umstellung auf glutenfreie Ernährung. Daraufhin in 1 Jahr 20 kg abgenommen

2016 im Sommer wieder mehr Schwindel. Dann kamen Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, Einschlafprobleme und "Blitze im Kopf " dazu.
Machte mich arbeitsunfähig.

Psychiater stellte um auf Escitalopram 5mg
L-Thyrox von 125 auf 100 Mikrogramm reduziert
Keine Änderung der Symptomatik.

Oktober 2016 EKG beim Kardiologen. QTc-Zeit verlängert. Er riet zum Absetzen von Citalopram

Nach ärztlichem Rat erst im November 4 Wochen lang jeden 2. Tag Escitalopram 5 mg, im Dezember noch jeden 3. Tag, ab Januar dann ganz aufgehört.

Seitdem kontinuierlich immer schlechterer Zustand.
Dauerrauschen im Kopf, Dauerschwindel, Benommenheit, Wattegefühl, Schwäche, Angst , Brain zaps, Schlafprobleme , Unfähigkeit, den Alltag zu meistern. Totale Verzweiflung, Dauerweinen, Hoffnungslosigkeit.

25.04.17
Knall. Totale Panik wegen Brain zaps, massiven Schwindels, Problemen mich zu orientieren.
Notfallmässig zu einem Allgemeinmediziner mit Naturheilverfahren.
Infusion mit homöopathischen Mitteln, Akupunktur, ohne Erfolg

04.05.17
Weiterhin schwere Symptome, kann nur im Bett liegen, morgens bis früher Nachmittag am schlimmsten. "Kopfattacken", Schwindel bis zur Orientierungslosigkeit, komme nur mit Mühe zur Toilette, Heulkrämpfe vor Angst.
Presselin Nervenkomplex
Bringt mir nichts.

25.6.17
Mein Mann trennt sich von mir und wirft mich aus dem Haus.

4 Monate Leben aus dem Koffer

Ende September 2017
2 Wochen Psychiatrie, völlig ausgebrannt, starke Depressionen plus Ängste zu den körperlichen Symptomen dazu.
Versuch mit Tavor: paradoxe Reaktion, Herzrasen
Atosil : ebenso
Sertralin: 5 Tage, dann abgesetzt wegen zu starker Nebenwirkungen, schlaflos, starke Angst
Behandelnde Ärztin frei von jeglicher Empathie, setzt mich stark unter Druck, da Teilnahme an Therapien kaum möglich . Während des gesamten Aufenthalts dauerhaft hoher Ruhepuls um die 100 und zu hoher Blutdruck
Entlasse mich selbst entnervt nach 14 Tagen

Im Anschluss zu einem Arzt/Psychotherapeut.
Gegen den zu hohen RR:
Beta Blocker Beloc-Zoc mite 47,5 mg sowie
HCT Dexcel 25 mg (Hydrochlorothiazid), ein Diuretikum
Ausserdem 5 Tage lang
Opipramol 50 mg und
Olanzapin (Dosierung vergessen)
Olanzapin nach 10 Tagen abgesetzt, Opipramol nach 2 Wochen
Ich vertrage nichts mehr! Macht alles nur schlimmer

Oktober 2017
Eine Woche internistische Klinik wegen Bluthochdruckkrise
Beobachtung, Herzsono und Doppler Halsgefäße o.B.
Vorübergehend ein drittes Medikament (Blutdrucksenker, Name vergessen)
Noch in Klinik abgesetzt

Aktuell (März 2018):
Beloc-Zoc mite 47,5 mg
L-Thyrox 100 mikrogr

Nach wie vor schwere Symptome, Depression, Angst, Heulkrämpfe, Kopfsymptome, "Gruselgefühl" in Brust- und HWS und im Kopf
Unfähig zu einem normalen Alltag.

LenaLena
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von LenaLena » Samstag, 16.06.18, 21:01

Liebe Ilse,
Ich denke an dich und schicke dir viel Kraft!

Du fragtest, wie sich HIT äußert, ob Bauchweh/Durchfall, und gelblack hat dir dazu ganz toll geantwortet.

Ich wollte dir noch mal kurz was dazu sagen... Ich bin nämlich selbst diesem Halbwissen auf den Leim gegangen, dass eine HIT eben Bauchweh bedeute. Hätte ich die Symptome vorher gewusst, hätte ich die HIT Monate vorher bemerkt. Die Symptome sind zu einem großen Teil den Entzugssymptomen ähnlich!
Ich konnte mit Hi-armer Ernährung daher auch die Intensität der Symptome etwas runterfahren.
Mit dem weniger an Histamin entstresst du den Körper - klar, denn auch Stress erzeugt zusätzlich Histamin, und den hast du im Entzug.
Es ist gar keine Essensunverträglichkeit in dem Sinne, sondern ein temporärer Histaminüberschuss durch Stress. Da du diesen nicht vermeiden kannst, kannst du nur bei der Nahrung ansetzen. HIT ist eine bekannte Stresserkrankung. Wusste ich vorher auch nicht.

Man kann damit den Entzug oder die Wellen nicht zum Verschwinden bringen, aber doch etwas erleichtern. Zumindest bei mir war es so.
Nach fast 5 Monaten kann ich nun auch schon wieder mehr essen und fahre nur bei vielen Symptonen (Welle) auf hi-frei/-arm runter.

Auf jeden Fall alles Gute für dich!!
Finde es so schön, dass die Ärztin dir endlich geglaubt und zugehört hat!
LG Lena
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Protrahierter Entzug nach zu raschem Reduzieren

Mir hilft: Omega 3, Magnesium, Vitamin D, histaminarme Ernährung
Mein Thread: viewtopic.php?t=14041

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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 17.06.18, 9:31

Lieber Gelblack -

ich möchte mich endlich noch ganz ganz herzlich bei dir bedanken !

Ich hatte dir schon vor Tagen geantwortet und nachher habe ich gesehen, dass der Beitrag gar nicht rausgegangen ist !
Ich habe es nicht geschafft, ihn nochmal zu schreiben - entschuldige bitte !

Es war für mich unglaublich hilfreich, zu erfahren, wie sich das äussern kann, so wie Lena auch schreibt!
Körperlich habe ich ja nicht so schlimme Symptome, wo ich es merken könnte. Und ich dachte eben auch,
dass es sich dort bemerkbar machen würde !

Bei mir sind es ja vor allem die Neuroemotionen - die Verzweiflungsgefühle, die mir so zusetzen.
Und da ist es viel schwieriger, das zuzuordnen ! Sie sind immer ein bischen unterschiedlich in ihrer
Heftigkeit.

Und gerade da - schreibst du , dass es sich bei dir extrem bemerkbar gemacht hat !!!

In letzter Zeit habe ich oft Erdbeeren gegessen ! Und die stehen ja mit ganz oben auf der Liste !
Ich dachte, es sei vor allem die Hitze gewesen, dass es mir schlechter ging !

Und vorgestern abend eben auch Erdbeeren.

Und gestern ging es mir so dreckig, dass ich kaum das Meeting aushalten konnte.
Die Neuroemotinen - die Gedanken - die Verzweiflung - es hat mich völlig ausgefüllt und nichts konnte mich
davon ablenken - ich habe die anderen kaum wahrgenommen !
Es war wirklich erschreckend - selten habe ich das so extrem erlebt und es hat mich total verängstigt.

Jetzt werde ich das alles nochmal überprüfen und darauf achten, was ich esse. Es war auch viel Schokolade.
Ich danke dir nochmal sehr !
Und ich hoffe sosehr, dass du recht hast ! Dann könnte ich die Symptome wenigstens ein bischen beeinflussen.

Alles Liebe für dich - freu mich sehr, dass du auch wieder deinen Sport machen kannst !
Wieder ein kleines Stück Normalität mehr !

LG Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 17.06.18, 9:58

Liebe Renate, liebe Muryell

danke euch, dass ihr mir immer wieder liebe Grüsse schickt und an mich denkt !

In den letzten Tagen ging es nicht gut, sodass ich kaum schreiben konnte. Was mir eigentlich sonst das Wichtigste ist.
Mich auch zu bedanken.
Aber ich bin sicher - ihr kennt das selbst !

Wünsch euch einen schönen Sonntag. Und allen Foris natürlich auch !
Liebe Grüsse
Ilse
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Jofab
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 17.06.18, 10:24

Liebe Lena,

wie gut , dass du dich auch nochmal bei mir meldest zu dem HIT- Thema !

Was du da sagst, verdeutlicht noch einmal, was Gelblack schon schrieb !

Weisst du noch, wir haben uns vor Wochen schon mal über diesesThema ausgetauscht !
Ich werde nochmal nachlesen, was du mir da geschrieben hast.

Habe aber eben den falschen Ansatz gehabt. Eben mehr auf körperliche Symptome geachtet !
Und da ist mir nichts aufgefallen.

Du schreibst, dass das Histamin den Körper zusätzlich stresst - ich finde das total einleuchtend !
HIT bekannt als Stresserkrankung - für mich ist das auch völlig neu !

Und ich habe in letzter Zeit oft Erdbeeren gegessen !
Dann wäre es ja nicht verwunderlich, dass ich das Gefühl habe, dass die Verzweiflungsgefühle sich so verstärken !
Und ich durch den Stress einschlafe, wann immer ich mich hinlege.

Es wäre so schön, wenn ich das ein wenig selbst kontrollieren könnte !
Und wenn es ein bischen Erleichterung bringen würde. Die Neuroemotionen sind so schlimm zur Zeit.
Ich kann sie kaum ertragen.

Liebe Lena - ich bin dir total dankbar !

Ich wünsch dir einen schönen Sonntag !

LG Ilse
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gelblack
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von gelblack » Sonntag, 17.06.18, 11:19

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/s ... ntoleranz+

Liebe Ilse :hug:

Das ist echt Mist, dass dir der Entzug so übel mitspielt. Ich denke dass es echt Sinn macht für dich auf histaminarme Ernährung umzustellen. Dein ZNS scheint momentan auf vieles sehr empfindlich zu reagieren. Auf Ernährung als auch NEMs.

Ich habe dir mal die Website „Zentrum der Gesundheit“ verlinkt. Da gibt es neben vielen anderen Informationen auch Erklärungen zur Histaminintoleranz. Im Internet kursieren Tabellen, die dir bei der Auswahl der Nahrungsmittel helfen.

Sei mit allem vorsichtig. Es ist nicht immer so dass Mittelchen oder NEMs helfen. Gerade im Entzug hatte ich die Erfahrung gemacht dass weniger mehr ist. Wasser, Gemüse, keine Milchprodukte, pflanzliches Eiweiß …

Hoffentlich hilft dir diese Option dein ZNS zu beruhigen. Ich denke schon …

Übrigens habe ich bereits die Quittung für meine sportlichen Aktivitäten erhalten. Bin beim Wellenreiten gelandet und gebe gerade mal wieder etwas Ruhe. Bei mir geht eine Überbelastung gleich wieder mit Gedankenkreisen einher. Aber es ist schon wieder besser geworden.

Ich wünsche dir viel Kraft und Ausdauer …

Du hattest mir eine PN geschickt, habe ich gerade gesehen. Deshalb ist dein Text in deinem Thread nicht aufgetaucht. :)

Und wenn du Fragen hast, melde dich …

Alles wird gut !!
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von LenaLena » Sonntag, 17.06.18, 14:42

Liebe Ilse,

ja ich erinnere mich, dass wir darüber mal geschrieben haben. Ich habe damals aber nicht ganz durchblickt, dass du dabei an andere Symptome denkst.

Ja, HIT ist (wenn nicht angeboren) eine Stresserkrankung, sie wird auch schon tw zu den "Managerkrankheiten" gezählt. Der Mann meiner Cousine hat mir erzählt, dass er das einige Jahre hatte, als er beruflich sehr eingespannt war und zusätzlich sehr exzessiv Sport getrieben hat (beides Arten von Stress für den Körper). Als er das alles reguliert hat, ging die HIT wieder weg...
Wie gesagt, das ist keine typische Nahrungsmittelallergie, sondern der Zusammenhang ist wesentlich größer. Und anscheinend geht dieser noch weiter - laut einigen Personen ist HIT wohl die Basis für andere Unverträglichkeiten...

Aber die Hauptsache ist, dass du vielleicht deine Symptome ein wenig erleichtern kannst!
Wie gelblack sagt, es kursieren verschiedene Listen im Internet - ich benutze gerne die von SIGHI,
guck, dieses Merkblatt: https://www.histaminintoleranz.ch/downl ... ehrung.pdf
Und diese ausführlichere Lebensmittelliste: https://www.mastzellaktivierung.info/do ... mitKat.pdf

Vielleicht macht es bei dir wie bei mir Sinn, für ein paar Wochen ganz auf Nummer sicher zu gehen und wirklich nur die grün gekennzeichneten Dinge von der Liste zu essen, also die "0" und ev "1" in kleinen Mengen. Danach kannst du wieder mehr dazunehmen und schauen, ob es gut ist. So habe ich es gemacht. Es ist in den ersten Wochen eine ziemliche Einschränkung, aber mit der Zeit kann man ja wieder mehr essen :) Einfach nur mal den Körper runterfahren.

Auf der SIGHI-Seite und auf Zentrum der Gesundheit, was gelblack dir verlinkt hat, findest du super Infos.

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du Erleichterung findest!
Und wie gelblack bin ich der Meinung, weniger ist mehr - lieber Dinge weglassen, wodurch auch Symptome wegfallen, als die Symptome dann mit fraglichen Mitteln behandeln...

LG Lena
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Protrahierter Entzug nach zu raschem Reduzieren

Mir hilft: Omega 3, Magnesium, Vitamin D, histaminarme Ernährung
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 17.06.18, 16:07

Liebe Lena - lieber Gelblack -

Vielen Dank euch beiden ! Vor allem auch für die Links !
Die sind wirklich gut und übersichtlich.

Ich hoffe, dass es mir zu ein wenig Linderung verhilft !

Ganz liebe Grüsse
Ilse
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