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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Fluoxetin abrupt abgesetzt

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von padma » Dienstag, 12.12.17, 18:47

liebe Ilse, :)

ich sehe es auch so, dass jetzt eine kleine Reduktion Sinn machen würde. Du hast den Verlauf ja gut beobachtet, trau da deinem Gefühl. 0,85 mg finde ich gut.
Vielleicht glaubt ihr - ich übertreibe.
Das glaube ich ganz sicher nicht. Mach dir keine Sorgen, wir glauben dir hier :hug:
Ich hätte nie für möglich gehalten, dass ich mal so bedürftig fühlen würde.
Das bringt diese Situation mit sich. Ich glaube, da fühlt sich jede/r sehr bedürftig.
Aber es ist schön, zu schreiben und sich wenigstens für den Moment mit euch verbunden zu fühlen.
Es ist schön, dass du das so spüren und für dich annehmen kannst.

liebe Grüsse, :hug:
padma
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27.12.2017: 0,425 mg es wird weiter ge :schnecke: t


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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Dienstag, 12.12.17, 20:34

Liebe jamie, liebe padma,

ich danke euch sehr für eure Antworten.
Ich weiss, dass ihr beide selbst unter starker Belastung steht. Und trotzdem kümmert ihr euch noch um alle.
Und auch um mich. Ich hoffe, dass es mir bald ein wenig besser geht und ich auch mehr ans Forum zurückgeben kann.

Liebe Grüsse an euch und an alle Mitleser.
Ilse
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Fluoxetin 20mg März 2005 - Sept. 2016 / abgesetzt über 3 Mo. weil es nicht mehr wie am Anfang wirkte. Okt. 16 auf 0

Febr. 17 wieder eindosiert 10 mg, nach 10 Tagen heftigste Beschwerden. Trotzdem lt. Neurologen erhöht auf 20 mg - zusätzlich Diazepam/ aber nur 10 Tage morgens 10 Tropfen. Beschwerden nach Wochen besser, aber keine stimmungsaufhellende Wirkung mehr.
Plötzlich Gefühl, es wird wieder schlechter. ( Tod des Exmannes - mag getriggert haben )
Total in Panik geraten !

Entschieden abzusetzen, wollte keine jahrelange Odysee mit verschiedenen Medikamenten und Klinikaufenthalten, so schlau war ich schon.
leider lt.Neurologen !!! abgesetzt auf 0 : 25. Mai 2017, obwohl ich 2016 beim Absetzen schon
selbst 3 Monate langsam reduziert hatte.
Absolut und blind dem Arzt vertraut.

1. Absetzen : August/Sept.2016 über 8 Wochen 10 mg Fluoxetin, dann jeden 2. Tag, ab Okt. auf 0
keine Beschwerden, nur wieder leicht depressiv (oder Absetzsymptome ??!), Tageslichtlampe

2. Absetzen : 25. Mai von 20 mg auf 0 / 6 Wochen keine Symptome
Anfang Juli : leicht depressiv, total freudlos, aber noch Energie Mitte Juli : Gefühl von Unwirklichkeit - Derealisation
Anfang Aug. : beim Aufwachen wieder Angst, die den Vormittag anhält, aber kein "innerliches"
Zittern - wird aber spürbar von Tag zu Tag schlechter !!!
22.Aug. : beim Aufwachen Herzrasen (Puls 110), hält bis Nachmittags an. Völlig verzweifelt !!!
ab 28.Aug. 1mg Betablocker Bisoproplolfumarat - übel - nach 2 Tagen abgesetzt

ab 22. Aug. ca.0,5 mg Fluoxetin eindosiert
ab 6.Sept. 0,75 mg + 50 % !
ab 16. Sept. 0,83 mg + 10 % 3x3 Tropf. Cardiodoron - Ingwer gegen Übelkeit
ab 30. Sept. 0,87 mg + 5 % 3x6 Cardio. / morgens immer noch sehr schlimm
ab 9. Okt. 1 mg + 15 % definitiv schlechter - also zurück
ab 25. Okt. 0,92 mg - 8 %
5. + 6. Nov. Pascoflair 1-1- 0 nicht vertragen, abgesetzt
ab 11.Nov. 0,95 mg + 3 %
ab 14.Nov. 0,92 mg zurück
ab 28.Nov. 0,90 mg zurück
ab 14.Jan. 0,87 mg zurück

neu
seit 10. Nov. Auftreten starker Depressionen, ab 14. Nov. erstmalig Suizidgedanken,
Anfang Dez. zunehmend sehr starke Ängste nachmittags, plötzlich Angst vor Alleinsein
wird kontinuierlich schlimmer
ab Jan. 18 körperlich starke Angstgefühle ab morgens, hält ganzen Tag an

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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 15.12.17, 18:32

 ! Nachricht von: Ululu 69
Hallo Ilse,
ich habe deinen Thread in den Bereich "Antidepressiva Absetzen" verschoben.
LG Ute
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Jofab
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Samstag, 16.12.17, 13:52

Liebe Foris,
wenn ich nur hier schreiben darf. Das beruhigt mich ein klein wenig. Versuche ja auch immer zu antworten, gelingt mir im Moment nicht mehr. Finde keine Worte. Heute morgen ist die Angst fast unaushaltbar. War gestern schon so schlimm. Ich bin heute dann um 9 Uhr ins NA-Meeting und musste gehen, weil ich es nicht aushalten konnte vor Angst. Sonst lenkt es mich immer ab. Habe dann beim Krisendienst angerufen. Konnten mir natürlich auch nicht viel helfen.

Ich habe bis jetzt an der Dosis nichts verändert. 0,9 mg. Aber es ist ja defintiv in diesen fast 3 Wochen nochmal massiv schlimmer
geworden. Diese Ängste haben sich erst in den letzten Wochen so schlimm entwickelt. Bin seit 8 Wochen schon runter von 1mg Fluox. Bis dahin hatte ich nur erhöht und mein Befinden war gleichbleibend, wenn auch nicht gut.
Das würde doch dafür sprechen, dass es jetzt zuwenig ist.
Vielleicht habe ich es falsch eingeschätzt, als ich runterdosiert habe von 1mg, als ich nach 14 Tagen schon dachte, es wird
schlechter - bei der langen Halbwertzeit. Vielleicht war das nur eine Verschlechterung durch die Veränderung der Dosis.

Wie ihr merkt, lege ich es einmal so und einmal total entgegengesetzt aus. Neulich war ich noch überzeugt, dass ich am besten sofort auf 0 muss. Und jetzt halte ich für möglich, dass ich zuwenig nehme !

Ich weiss eben nicht, wie es sich äussert, wenn ich es nicht mehr vertrage. Ich nehme es doch schon seit Mitte August und
dann hätte es doch schon Ende Sept. massiv schlechter werden müssen, wenn ich es nicht mehr vertragen hätte.
Vielleicht auch zu schnell erhöht.
Es macht mich kirre ! Weil ich ja entscheiden muss, wie ich mich verhalten will.
Ich zertmartere mir das Gehirn, ob diese Ängste Nebenwirkungen vom Fluox. sind und ob ich nicht doch zuwenig nehme.

Im Febr. hatte ich "nur" das Herzrasen und auch Ängste, aber nicht so schlimm wie jetzt. Hab ja nach 14 Tagen von 10 auf 20 mg erhöht und es wurde besser. Herzrasen und Ängste waren nach 6 Wochen verschwunden.
Und als ich im Mai das Gefühl hatte, es wird schlechter, war gerade mein Exmann verstorben, der Vater meines Sohnes und
das mag getriggert haben. Daran habe ich damals gar nicht gedacht und in Panik nach 1 Woche aprupt abgesetzt.

Es tut mir so leid, ich weiss, dass ihr auch nur vermuten könnt ! Ich weiss, dass es vielen noch viel schlimmer geht - aber dieses
immer schlimmer werden macht mich fertig. Das ist doch mit vor Monaten überhaupt nicht mehr zu vergleichen.
Es ist den ganzen Tag und jetzt auch bis abends. Gegen 22 Uhr vielleicht etwas besser. Von Fenstern keine Rede mehr.

Mich würde auch sehr interessieren, warum Padma "nur" auf 3 mg hochgegangen ist. Vermutlich ging es ihr damit etwas besser,
sodass es vielleicht für sie aushaltbar war. Mag sie nicht per PN anschreiben, weil ich weiss, dass es ihr auch nicht gut geht.

Zwischendurch ward ihr auch immer wieder der Meinung, auch Padma, dass man noch nicht sagen kann, ob die Eindosierung wirklich nicht geklappt hat. Weil es Monate dauern kann.

Deshalb ist es mir so wichtig, dass ihr versucht, mir beim Einschätzen zu helfen. Wenn ich erstmal auf 0 bin, wird es wirklich
schwierig.
Es tut mir so leid, euch immer und immer wieder mit den gleichen Sachen zu nerven.
Aber ihr seid meine einzige Hoffnung. Bin zur Zeit viel allein, das ist auch ungewohnt für mich. Hat mir noch vor 2 Monaten
überhaupt nichts ausgemacht.
Ich weiss nicht, wo ich heute wäre ohne das Forum. Darin zu lesen und mir Trost zu holen, ist für mich lebenswichtig geworden.
Weil ich zu vielem, was vor Wochen noch möglich war, im Moment einfach nicht mehr in der Lage bin. Versuche immer noch,
irgendwie zu funktionieren.

Bitte, schreibt mir doch eure Meinung zur Dosierung und ob ich ganz falsch liege. Entscheiden und die Verantwortung dafür übernehmen muss ich allein. Da weiss und will ich auch.

Eure verzweifelte Ilse :group:
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Febr. 17 wieder eindosiert 10 mg, nach 10 Tagen heftigste Beschwerden. Trotzdem lt. Neurologen erhöht auf 20 mg - zusätzlich Diazepam/ aber nur 10 Tage morgens 10 Tropfen. Beschwerden nach Wochen besser, aber keine stimmungsaufhellende Wirkung mehr.
Plötzlich Gefühl, es wird wieder schlechter. ( Tod des Exmannes - mag getriggert haben )
Total in Panik geraten !

Entschieden abzusetzen, wollte keine jahrelange Odysee mit verschiedenen Medikamenten und Klinikaufenthalten, so schlau war ich schon.
leider lt.Neurologen !!! abgesetzt auf 0 : 25. Mai 2017, obwohl ich 2016 beim Absetzen schon
selbst 3 Monate langsam reduziert hatte.
Absolut und blind dem Arzt vertraut.

1. Absetzen : August/Sept.2016 über 8 Wochen 10 mg Fluoxetin, dann jeden 2. Tag, ab Okt. auf 0
keine Beschwerden, nur wieder leicht depressiv (oder Absetzsymptome ??!), Tageslichtlampe

2. Absetzen : 25. Mai von 20 mg auf 0 / 6 Wochen keine Symptome
Anfang Juli : leicht depressiv, total freudlos, aber noch Energie Mitte Juli : Gefühl von Unwirklichkeit - Derealisation
Anfang Aug. : beim Aufwachen wieder Angst, die den Vormittag anhält, aber kein "innerliches"
Zittern - wird aber spürbar von Tag zu Tag schlechter !!!
22.Aug. : beim Aufwachen Herzrasen (Puls 110), hält bis Nachmittags an. Völlig verzweifelt !!!
ab 28.Aug. 1mg Betablocker Bisoproplolfumarat - übel - nach 2 Tagen abgesetzt

ab 22. Aug. ca.0,5 mg Fluoxetin eindosiert
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ab 9. Okt. 1 mg + 15 % definitiv schlechter - also zurück
ab 25. Okt. 0,92 mg - 8 %
5. + 6. Nov. Pascoflair 1-1- 0 nicht vertragen, abgesetzt
ab 11.Nov. 0,95 mg + 3 %
ab 14.Nov. 0,92 mg zurück
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neu
seit 10. Nov. Auftreten starker Depressionen, ab 14. Nov. erstmalig Suizidgedanken,
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von padma » Samstag, 16.12.17, 14:20

liebe Ilse, :)

ich mache mir zu deiner Dosis nochmal Gedanken, gerade kann ich mich schlecht konzentrieren.
Mich würde auch sehr interessieren, warum Padma "nur" auf 3 mg hochgegangen ist. Vermutlich ging es ihr damit etwas besser,
sodass es vielleicht für sie aushaltbar war.
Als ist wiedereindosierte, war das Forum sehr schlecht besetzt, so dass ich das aufgrund der auffindbaren Informationen selbstständig machte. Ich hatte ja zunächst ein Krümelchen getestet, bin dann als das gut ging gleich auf 2,5 mg gegangen und hatte da dann eine sofortige Erleichterung.

Da aber noch Symptome da waren, habe ich langsam hochdosiert und auf 3,2 mg fühlte ich mich relativ stabil.
Da dann ein sehr anstrengendes Jahr (komplizierter Umzug) anstand und ich dafür meine ganze Kraft brauchte, habe ich erst nachdem der Umzug überstanden war, mit dem Ausschleichen begonnen.

Ich schreibe dir später nochmal
erstmal ein Drücker für dich :hug:
liebe Grüsse,
padma
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von padma » Samstag, 16.12.17, 18:24

liebe Ilse, :hug:
Heute morgen ist die Angst fast unaushaltbar. War gestern schon so schlimm.
gab es denn irgendeinen Trigger? Etwas was du nicht vertragen hast?
Bin seit 8 Wochen schon runter von 1mg Fluox. Bis dahin hatte ich nur erhöht und mein Befinden war gleichbleibend, wenn auch nicht gut.
Das würde doch dafür sprechen, dass es jetzt zuwenig ist.
Bei 1 mg hatte es sich aber verschlechtert, oder? (siehe Signatur).
Vielleicht habe ich es falsch eingeschätzt, als ich runterdosiert habe von 1mg, als ich nach 14 Tagen schon dachte, es wird
schlechter - bei der langen Halbwertzeit. Vielleicht war das nur eine Verschlechterung durch die Veränderung der Dosis.
Schwer zu sagen. Der Spiegel wäre bei 1 mg ja noch weiter angestiegen, der Schritt war vermutlich zu gross.

Dann kam ja die Sache mit dem Pascoflair und noch der tragische Todesfall, es lässt sich kaum auseinander halten, was von was gekommen ist.
Ich weiss eben nicht, wie es sich äussert, wenn ich es nicht mehr vertrage. Ich nehme es doch schon seit Mitte August und
dann hätte es doch schon Ende Sept. massiv schlechter werden müssen, wenn ich es nicht mehr vertragen hätte.
Eine paradoxe Reaktion hättest du sehr schnell gemerkt. Das Problem scheint zu sein, dass du es nicht wirklich gut verträgst, es aber ohne auch kaum geht.
Ich zertmartere mir das Gehirn, ob diese Ängste Nebenwirkungen vom Fluox. sind und ob ich nicht doch zuwenig nehme.
Das Blöde ist, es kann tatsächlich beides sein, sowohl NW als auch Absetzsymptome.
Und als ich im Mai das Gefühl hatte, es wird schlechter, war gerade mein Exmann verstorben, der Vater meines Sohnes und
das mag getriggert haben. Daran habe ich damals gar nicht gedacht und in Panik nach 1 Woche aprupt abgesetzt.
Das mag sein, dass das der Grund war. Wem würde es da nicht schlecht gehen :hug:
aber dieses
immer schlimmer werden macht mich fertig. Das ist doch mit vor Monaten überhaupt nicht mehr zu vergleichen.
Es ist den ganzen Tag und jetzt auch bis abends. Gegen 22 Uhr vielleicht etwas besser. Von Fenstern keine Rede mehr.
Es kann bei einem protahierten Entzugssyndrom auch sein, dass es sich eine ganze Zeit lang weiter verschlechtert. Ich meine daher, dass diese Verschlechterung nicht eindeutig zuzuordnen ist, es kann am Entzug aber auch am Fluoxetin liegen.
Es ist denkbar, dass die Wiedereindosierung nur ein wenig von dem Entzug abfangen kann, oder dass es wirklich noch dauert

Ilse :) , ich weiss es leider auch nicht. Ich glaube, ich würde versuchen, jetzt eine längere Zeit nichts zu verändern, damit etwas Ruhe rein kommt.
Es sei denn, es zeichnet sich klar ab, dass hoch oder runter besser wäre.

Ich wünschte, ich könnte dir einen konkreten Rat geben.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Samstag, 16.12.17, 22:18

Liebe Padma,
Du hast dir wirklich viel Zeit genommen, dafür danke ich dir sehr. Es ist eben schwierig einzuschätzen.
Ich wünsche dir und allen im Forum, denen es zur Zeit nicht gut geht, alles Liebe und gute Besserung.

Liebe Grüsse Ilse
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Febr. 17 wieder eindosiert 10 mg, nach 10 Tagen heftigste Beschwerden. Trotzdem lt. Neurologen erhöht auf 20 mg - zusätzlich Diazepam/ aber nur 10 Tage morgens 10 Tropfen. Beschwerden nach Wochen besser, aber keine stimmungsaufhellende Wirkung mehr.
Plötzlich Gefühl, es wird wieder schlechter. ( Tod des Exmannes - mag getriggert haben )
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Entschieden abzusetzen, wollte keine jahrelange Odysee mit verschiedenen Medikamenten und Klinikaufenthalten, so schlau war ich schon.
leider lt.Neurologen !!! abgesetzt auf 0 : 25. Mai 2017, obwohl ich 2016 beim Absetzen schon
selbst 3 Monate langsam reduziert hatte.
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1. Absetzen : August/Sept.2016 über 8 Wochen 10 mg Fluoxetin, dann jeden 2. Tag, ab Okt. auf 0
keine Beschwerden, nur wieder leicht depressiv (oder Absetzsymptome ??!), Tageslichtlampe

2. Absetzen : 25. Mai von 20 mg auf 0 / 6 Wochen keine Symptome
Anfang Juli : leicht depressiv, total freudlos, aber noch Energie Mitte Juli : Gefühl von Unwirklichkeit - Derealisation
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ab 22. Aug. ca.0,5 mg Fluoxetin eindosiert
ab 6.Sept. 0,75 mg + 50 % !
ab 16. Sept. 0,83 mg + 10 % 3x3 Tropf. Cardiodoron - Ingwer gegen Übelkeit
ab 30. Sept. 0,87 mg + 5 % 3x6 Cardio. / morgens immer noch sehr schlimm
ab 9. Okt. 1 mg + 15 % definitiv schlechter - also zurück
ab 25. Okt. 0,92 mg - 8 %
5. + 6. Nov. Pascoflair 1-1- 0 nicht vertragen, abgesetzt
ab 11.Nov. 0,95 mg + 3 %
ab 14.Nov. 0,92 mg zurück
ab 28.Nov. 0,90 mg zurück
ab 14.Jan. 0,87 mg zurück

neu
seit 10. Nov. Auftreten starker Depressionen, ab 14. Nov. erstmalig Suizidgedanken,
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 17.12.17, 13:34

Liebe Foris,
habe ja schon oft von meiner Angst geschrieben.
Jetzt ist es seit einigen Tagen so, dass mich anfallartig schlimmste Gefühle überfallen. Deshalb bin ich auch so in Panik diese Tage.
Es weiss nicht, ob es sich um Neuro- Emotionen handelt. Es sitzt im Bauch und ist derart körperlich anstrengend, dass ich nur
noch stöhnen kann. Ich kann das gar nicht beschreiben. Das dauert nicht so lange, dann ebbt es etwas ab.
Kommen aber immer wieder, ob ich mich ablenke oder nicht. Das Herzrasen ist zwar da, aber nicht so schlimm.
Es macht mir grosse Angst, weil ich es vorher nicht hatte.
Ich kann das nicht einordnen, es ist richtig körperlich. Fühlt sich ein bischen an wie Magendrücken.
Vieleicht kennt das auch jemand und kann mir bitte einen Rat geben, was das sein könnte.
Oder kann sich eine Panikattacke so äussern ?
Ich hatte, glaub ich, erst eine, da war beim Arzt, da hatte ich Schweissausbrüche und musste hin und her rennen.
Aber nicht dieses anstrengende Gefühl im Bauch dabei.


LG Ilse
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Fluoxetin 20mg März 2005 - Sept. 2016 / abgesetzt über 3 Mo. weil es nicht mehr wie am Anfang wirkte. Okt. 16 auf 0

Febr. 17 wieder eindosiert 10 mg, nach 10 Tagen heftigste Beschwerden. Trotzdem lt. Neurologen erhöht auf 20 mg - zusätzlich Diazepam/ aber nur 10 Tage morgens 10 Tropfen. Beschwerden nach Wochen besser, aber keine stimmungsaufhellende Wirkung mehr.
Plötzlich Gefühl, es wird wieder schlechter. ( Tod des Exmannes - mag getriggert haben )
Total in Panik geraten !

Entschieden abzusetzen, wollte keine jahrelange Odysee mit verschiedenen Medikamenten und Klinikaufenthalten, so schlau war ich schon.
leider lt.Neurologen !!! abgesetzt auf 0 : 25. Mai 2017, obwohl ich 2016 beim Absetzen schon
selbst 3 Monate langsam reduziert hatte.
Absolut und blind dem Arzt vertraut.

1. Absetzen : August/Sept.2016 über 8 Wochen 10 mg Fluoxetin, dann jeden 2. Tag, ab Okt. auf 0
keine Beschwerden, nur wieder leicht depressiv (oder Absetzsymptome ??!), Tageslichtlampe

2. Absetzen : 25. Mai von 20 mg auf 0 / 6 Wochen keine Symptome
Anfang Juli : leicht depressiv, total freudlos, aber noch Energie Mitte Juli : Gefühl von Unwirklichkeit - Derealisation
Anfang Aug. : beim Aufwachen wieder Angst, die den Vormittag anhält, aber kein "innerliches"
Zittern - wird aber spürbar von Tag zu Tag schlechter !!!
22.Aug. : beim Aufwachen Herzrasen (Puls 110), hält bis Nachmittags an. Völlig verzweifelt !!!
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ab 22. Aug. ca.0,5 mg Fluoxetin eindosiert
ab 6.Sept. 0,75 mg + 50 % !
ab 16. Sept. 0,83 mg + 10 % 3x3 Tropf. Cardiodoron - Ingwer gegen Übelkeit
ab 30. Sept. 0,87 mg + 5 % 3x6 Cardio. / morgens immer noch sehr schlimm
ab 9. Okt. 1 mg + 15 % definitiv schlechter - also zurück
ab 25. Okt. 0,92 mg - 8 %
5. + 6. Nov. Pascoflair 1-1- 0 nicht vertragen, abgesetzt
ab 11.Nov. 0,95 mg + 3 %
ab 14.Nov. 0,92 mg zurück
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Annanas » Sonntag, 17.12.17, 13:47

Liebe Ilse :hug:,
Jofab hat geschrieben:Es weiss nicht, ob es sich um Neuro- Emotionen handelt. Es sitzt im Bauch und ist derart körperlich anstrengend, dass ich nur
noch stöhnen kann. Ich kann das gar nicht beschreiben. Das dauert nicht so lange, dann ebbt es etwas ab.
Jofab hat geschrieben:Ich kann das nicht einordnen, es ist richtig körperlich. Fühlt sich ein bischen an wie Magendrücken.

Doch ich denke, es handelt sich um Neuroemotionen, damit ist ja immer nervliche Anspannung verbunden.

Die Körperregion, die du beschreibst ist der Solarplexus - dieser setzt sich aus 2 Nervengeflechten zusammen, Die Nerven kommen größtenteils von den Bauchorganen und laufen durch die Brusthöhle hoch zum Gehirn und umgekehrt.
Dieses Nervengeflecht dient der Weiterleitung von Informationen von und an die entsprechenden Organe.

Da gerade durch Auf- oder Abdosieren von Psychopharmaka die Nerven in Mitleidenschaft gezogen werden, kann es auch in dieser Region zu Beschwerden kommen (überall dort, wo die Nervenbahnen entlang laufen - also eigentlich kann das an fast jeder Stelle im Körper auftreten).

Da der Solarplexus eben kein Muskel ist, kann man evtl. durch gezielte Atemübungen versuchen, diese Stelle zu entspannen.

Ganz liebe Grüße von Anna
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 17.12.17, 17:09

Liebe Anna,
ganz lieben Dank für deine Antwort.
Jetzt verstehe ich das besser. Fühlt sich ganz schrecklich an. Die Atemübungen kenne ich. Ich wusste nicht, dass man
sie auch dann anwenden kann. Es gibt wohl auch einen Griff unter der Fusssohle.
Übrigens ist das Valsalva-Manöver , dass du mir geraten hast, eine ganz tolle Sache. Es funktioniert wirklich und ich wende
es oft an. Vielen Dank dafür !
Das Homviotensin habe ich noch nicht ausprobiert. Ich habe ja gar nichts vertragen - kein Neurexan, kein Pascoflair -
es ist zum Verzweifeln. Und im Moment traue ich mich nicht.
Es geht mir leider nicht nicht gut. Fast den ganzen Tag Verzweiflung und völlige Hoffnungslosigkeit.
Versuche brav, mich abzulenken. War im NA-Meeting heute morgen. Selbst da nur mit Mühe und Not ausgehalten.
Im Moment wird es nur schlechter.
Ich weiss ja, es geht vielen hier so und noch schlimmer.

Liebe Grüsse Ilse
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Symptome : beim Erwachen Herzrasen, starke Ängste, sehr negative Gedanken u.Gefühle, innerlich total zittrig, nervös, unkonzentriert, freudlos, appetitlos, ab abends leichte Besserung
Angstgefühle, total desinteressiert
Diagnose : Depression wegen Wechseljahren
Fluoxetin 20mg März 2005 - Sept. 2016 / abgesetzt über 3 Mo. weil es nicht mehr wie am Anfang wirkte. Okt. 16 auf 0

Febr. 17 wieder eindosiert 10 mg, nach 10 Tagen heftigste Beschwerden. Trotzdem lt. Neurologen erhöht auf 20 mg - zusätzlich Diazepam/ aber nur 10 Tage morgens 10 Tropfen. Beschwerden nach Wochen besser, aber keine stimmungsaufhellende Wirkung mehr.
Plötzlich Gefühl, es wird wieder schlechter. ( Tod des Exmannes - mag getriggert haben )
Total in Panik geraten !

Entschieden abzusetzen, wollte keine jahrelange Odysee mit verschiedenen Medikamenten und Klinikaufenthalten, so schlau war ich schon.
leider lt.Neurologen !!! abgesetzt auf 0 : 25. Mai 2017, obwohl ich 2016 beim Absetzen schon
selbst 3 Monate langsam reduziert hatte.
Absolut und blind dem Arzt vertraut.

1. Absetzen : August/Sept.2016 über 8 Wochen 10 mg Fluoxetin, dann jeden 2. Tag, ab Okt. auf 0
keine Beschwerden, nur wieder leicht depressiv (oder Absetzsymptome ??!), Tageslichtlampe

2. Absetzen : 25. Mai von 20 mg auf 0 / 6 Wochen keine Symptome
Anfang Juli : leicht depressiv, total freudlos, aber noch Energie Mitte Juli : Gefühl von Unwirklichkeit - Derealisation
Anfang Aug. : beim Aufwachen wieder Angst, die den Vormittag anhält, aber kein "innerliches"
Zittern - wird aber spürbar von Tag zu Tag schlechter !!!
22.Aug. : beim Aufwachen Herzrasen (Puls 110), hält bis Nachmittags an. Völlig verzweifelt !!!
ab 28.Aug. 1mg Betablocker Bisoproplolfumarat - übel - nach 2 Tagen abgesetzt

ab 22. Aug. ca.0,5 mg Fluoxetin eindosiert
ab 6.Sept. 0,75 mg + 50 % !
ab 16. Sept. 0,83 mg + 10 % 3x3 Tropf. Cardiodoron - Ingwer gegen Übelkeit
ab 30. Sept. 0,87 mg + 5 % 3x6 Cardio. / morgens immer noch sehr schlimm
ab 9. Okt. 1 mg + 15 % definitiv schlechter - also zurück
ab 25. Okt. 0,92 mg - 8 %
5. + 6. Nov. Pascoflair 1-1- 0 nicht vertragen, abgesetzt
ab 11.Nov. 0,95 mg + 3 %
ab 14.Nov. 0,92 mg zurück
ab 28.Nov. 0,90 mg zurück
ab 14.Jan. 0,87 mg zurück

neu
seit 10. Nov. Auftreten starker Depressionen, ab 14. Nov. erstmalig Suizidgedanken,
Anfang Dez. zunehmend sehr starke Ängste nachmittags, plötzlich Angst vor Alleinsein
wird kontinuierlich schlimmer
ab Jan. 18 körperlich starke Angstgefühle ab morgens, hält ganzen Tag an

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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 17.12.17, 17:46

Hallo Ilse,
:)
ich schicke dir Mal viele liebe vorweihnachtliche Grüße und lasse dir einen Drücker da. :hug:

Es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht.
Ich glaube, ich würde an deiner Stelle im Moment auch gar nichts mehr ausprobieren, du hast ja bisher auf alles extrem sensibel reagiert und gehörst anscheinend zu den Menschen, die im Entzug überhaupt nichts mehr vertragen. :x

Ich drücke dir die Daumen, dass es trotzdem bald wieder besser geht.

LG Ute
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von padma » Freitag, 22.12.17, 23:04

liebe Ilse, :)

wie geht es dir?

Ich lasse dir einen :hug: da.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von gioia » Sonntag, 24.12.17, 10:19

Liebe Ilse,

Hab das gelesen, dass du auch im Bauchraum so ein schlechtes Gefühl hast. Ich habe dort seit zwei Monaten so extreme Anspannung, dass ich dort netzartige Flecken(nerven) bekommen hab. Hab gestern gelesen, dass Kokosöl nervschützende Wirkung haben soll. Ich hab zufällig sehr hochwertiges zuhause gehabt und mich den ganzen Abend damit eingerieben.man kann es auch essen. Mir kommt vor, dass es geholfen hat. Hab es heut auch schon wieder einmassiert und esse auch bisschen was davon.
Liebe Ilse, alles Gute für dich und trotz allem Frohe Weihnachten! :group:
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Burnout, Schlafstörung Psychiatrie Juni-Juli 2016

8.6.2016 - 17.7.2016 Escitalopram 10mg, Mirtazapin 15mg, Oxazepam zwischen 20 und 35 mg
18.7.2016 - 01.08.2016 Erhöhung auf 15mg Escitalopram auf Anraten des Arztes weil keine Besserung
Anfang August: Schlimmste Zustände, stromartiges Stechen im ganzen Körper, schnelles Absetzen von Escitalopram innerhalb von ca. 10 Tagen (bettlägerig) ecitalopram hat massiv Ängste verstärkt, Ansatz einer Panikattacke zum ersten Mal im Leben
MIrtazapin nach weiteren 2Wochen innerhalb weniger Tage abgesetzt, weil Schlaf dadurch grauenvoll war
Stabilisierung nach ca. 2 Monaten, aber noch sehr schwach (Lasea)
Oktober - November: Versuch arbeiten zu gehen, ging nicht
Dezember 2016: wegen Existenzängsten Pregabalin 250mg, Zustand wird immer schlechter, muss weg davon
Februar bis März 2017: von 250 auf 100 schrecklichste Zustände dabei, wieder bettlägerig, Zittern wie bei Parkinson, Trance
Anfang März 2017 absetzen innerhalb von 3 Tagen wegen Atemnot, Krampfanfall. Von 100mg auf 0
Daraufhin ständige Anspannung, Oxazepam täglich seit 2016 , 7,5mg bis 15mg
April 2017 wegen drohender Depression: Deanxit (1Tablette/Tag)
Oktober 2017: Absetzen mit Tage auslassen - Methode (laut Arzt)
Nach 2 Wochen auf 0 massive Anspannung, deswegen Oxazepam zwischen 7,5 und 20mg und Triazolam ca. 0,125mg. (beides Benzo)
Seit 6.12.2017 leichte Verbesserung durch L- Theanin und Ernährung
Seit 6.12.2017 ca. 7,5 mg Oxazepam und 0,125 Triazolam ( Oxazepam fast durchgehend mit ein paar Tagen ohne seit 1,5 Jahren, um das alles irgendwie zu ertragen)
L Theanin wieder weg, weil Schlaf dadurch schlechter
Seit 14.12.2017: CBD Hanföl in Minidosen ( 2 Tropfen am Tag) bringt etwas Erleichterung mit der Anspannung, es hat sich im Körper dadurch etwas verändert. Letzten Tage ein Kribbeln und Ziehen im Körper, aber Anspannung besser!
20.12.2017 inzwischen 6-7 Tropfen CBD Hanföl (10%) täglich , aber nur vormittags, weil sonst am Abend nicht richtig müde
Anspannung wird durch Tropfen besser
seit 23.12.2017 Kokosöl (hochwertig) Einreiben am Bauch und Brustkorb wegen Spannung und Engegefühl im Brustkorb, esse auch bisschen davon, leichte Besserung, CBD Tropfen nur mehr 2 vormittags

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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 24.12.17, 13:25

Liebe padma,
ich bin sehr gerührt, dass du dich erkundigst. Lese es erst jetzt, habe gar nicht erwartet, dass mir jemand schreibt und fragt,
wie es mir geht. Ich danke dir sehr ! :)

Zwischenzeitlich ging es mir sehr schlecht mit diesen furchtbaren Ängsten und dem Einsamkeitsgefühl.
Ich habe richtige "Anfälle", die wohl vom Solarplexus ausgehen, wie Anna mir so schön erklärt hat. Die fürchte ich richtig ! Es ist ein Gefühl totaler Ausweglosigkeit ! Danach zuerst erschöpft, was ich ja sonst nicht so kenne, und kann mich über Stunden nicht
davon erholen. Dann denke ich, ich muss in eine Klinik. Ich hoffe sosehr, dass das mal wieder aufhört, so extrem ertrage ich das nicht über Jahre.
Allerdings hatte ich Donnerstagabend überraschend nach langer Zeit mal wieder einen kleinen Lichtblick.

Jetzt bin ich über die Feiertage bei meinem Sohn und seiner Freundin. Das ist sehr schön und ich freue mich sehr.
Die Zugfahrt mit Umsteigen in Hamburg war allerdings ein Riesenkraftakt für mich. Fahre kaum mit dem Zug und es hat mir
grosse Angst gemacht. Habe die Stunden davor damit verbracht, laut positive Affinmationen zu hören. Ich erkenne mich nicht mehr. Es hat aber alles nach Plan geklappt und ich habe es geschafft.

Liebe padma, ich wünsche dir von Herzen, dass du schöne Feiertage hast und nicht so unter deiner Erschöpfung leidest oder
anderen Absetzbeschwerden !
Das wünsche ich uns allen hier im Forum und bedanke mich noch einmal bei allen, die sich Tag für Tag so liebevoll um andere kümmern und dabei die eigenen Grenzen überschreiten.
Soviel Selbstlosigkeit habe ich noch nie erlebt. Ich hoffe, ich kann mich bald einmal auch mehr einbringen, im Moment lese ich
kaum, viele Beiträge lassen mich jede Hoffnung auf Besserung verlieren und verstärken meine Ängste und das schadet mir im Moment - leider !

Ganz liebe Grüsse :group:
Ilse
Zuletzt geändert von Jofab am Sonntag, 24.12.17, 15:06, insgesamt 4-mal geändert.
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Febr. 17 wieder eindosiert 10 mg, nach 10 Tagen heftigste Beschwerden. Trotzdem lt. Neurologen erhöht auf 20 mg - zusätzlich Diazepam/ aber nur 10 Tage morgens 10 Tropfen. Beschwerden nach Wochen besser, aber keine stimmungsaufhellende Wirkung mehr.
Plötzlich Gefühl, es wird wieder schlechter. ( Tod des Exmannes - mag getriggert haben )
Total in Panik geraten !

Entschieden abzusetzen, wollte keine jahrelange Odysee mit verschiedenen Medikamenten und Klinikaufenthalten, so schlau war ich schon.
leider lt.Neurologen !!! abgesetzt auf 0 : 25. Mai 2017, obwohl ich 2016 beim Absetzen schon
selbst 3 Monate langsam reduziert hatte.
Absolut und blind dem Arzt vertraut.

1. Absetzen : August/Sept.2016 über 8 Wochen 10 mg Fluoxetin, dann jeden 2. Tag, ab Okt. auf 0
keine Beschwerden, nur wieder leicht depressiv (oder Absetzsymptome ??!), Tageslichtlampe

2. Absetzen : 25. Mai von 20 mg auf 0 / 6 Wochen keine Symptome
Anfang Juli : leicht depressiv, total freudlos, aber noch Energie Mitte Juli : Gefühl von Unwirklichkeit - Derealisation
Anfang Aug. : beim Aufwachen wieder Angst, die den Vormittag anhält, aber kein "innerliches"
Zittern - wird aber spürbar von Tag zu Tag schlechter !!!
22.Aug. : beim Aufwachen Herzrasen (Puls 110), hält bis Nachmittags an. Völlig verzweifelt !!!
ab 28.Aug. 1mg Betablocker Bisoproplolfumarat - übel - nach 2 Tagen abgesetzt

ab 22. Aug. ca.0,5 mg Fluoxetin eindosiert
ab 6.Sept. 0,75 mg + 50 % !
ab 16. Sept. 0,83 mg + 10 % 3x3 Tropf. Cardiodoron - Ingwer gegen Übelkeit
ab 30. Sept. 0,87 mg + 5 % 3x6 Cardio. / morgens immer noch sehr schlimm
ab 9. Okt. 1 mg + 15 % definitiv schlechter - also zurück
ab 25. Okt. 0,92 mg - 8 %
5. + 6. Nov. Pascoflair 1-1- 0 nicht vertragen, abgesetzt
ab 11.Nov. 0,95 mg + 3 %
ab 14.Nov. 0,92 mg zurück
ab 28.Nov. 0,90 mg zurück
ab 14.Jan. 0,87 mg zurück

neu
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 24.12.17, 13:47

Liebe gioia,
ich danke dir ganz herzlich für deinen Tip. Das werde ich auf alle Fälle versuchen ! Du reibst es also auf den Bauch ?
Sind denn die Flecken sichtbar auf der Haut ?

Ich wünsche dir auch ein paar schöne, ruhige Tage und dass du nicht so leidest unter den Beschwerden !

Auch für dich alles Gute !
Liebe Grüsse Ilse
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leider lt.Neurologen !!! abgesetzt auf 0 : 25. Mai 2017, obwohl ich 2016 beim Absetzen schon
selbst 3 Monate langsam reduziert hatte.
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1. Absetzen : August/Sept.2016 über 8 Wochen 10 mg Fluoxetin, dann jeden 2. Tag, ab Okt. auf 0
keine Beschwerden, nur wieder leicht depressiv (oder Absetzsymptome ??!), Tageslichtlampe

2. Absetzen : 25. Mai von 20 mg auf 0 / 6 Wochen keine Symptome
Anfang Juli : leicht depressiv, total freudlos, aber noch Energie Mitte Juli : Gefühl von Unwirklichkeit - Derealisation
Anfang Aug. : beim Aufwachen wieder Angst, die den Vormittag anhält, aber kein "innerliches"
Zittern - wird aber spürbar von Tag zu Tag schlechter !!!
22.Aug. : beim Aufwachen Herzrasen (Puls 110), hält bis Nachmittags an. Völlig verzweifelt !!!
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ab 22. Aug. ca.0,5 mg Fluoxetin eindosiert
ab 6.Sept. 0,75 mg + 50 % !
ab 16. Sept. 0,83 mg + 10 % 3x3 Tropf. Cardiodoron - Ingwer gegen Übelkeit
ab 30. Sept. 0,87 mg + 5 % 3x6 Cardio. / morgens immer noch sehr schlimm
ab 9. Okt. 1 mg + 15 % definitiv schlechter - also zurück
ab 25. Okt. 0,92 mg - 8 %
5. + 6. Nov. Pascoflair 1-1- 0 nicht vertragen, abgesetzt
ab 11.Nov. 0,95 mg + 3 %
ab 14.Nov. 0,92 mg zurück
ab 28.Nov. 0,90 mg zurück
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 31.12.17, 16:34

Hallo ihr Lieben,

möchte euch ein kleines Lebenszeichen senden. Ich hoffe, ihr hattet schöne Weihnachten.
Mir geht es leider nicht gut. Ich habe eine so tiefe Angst und Verzweiflung und bin nur noch traurig.
Sie sitzt ganz tief im Bauch. Ich habe keine Hoffnung mehr.
Ich nehme meine 0,9 mg. Ob das nun richtig oder falsch ist - ich weiss es nicht. Es weiss keiner.
Ist das jetzt immer noch ein Kaltentzug oder bewirkt das Fuox. irgendetwas ?

Ihr seid immer so lieb und es tut mir leid, dass ich nur so negativ schreiben kann.

Wünsche allen ein gutes neues Jahr.
LG Ilse
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1. Absetzen : August/Sept.2016 über 8 Wochen 10 mg Fluoxetin, dann jeden 2. Tag, ab Okt. auf 0
keine Beschwerden, nur wieder leicht depressiv (oder Absetzsymptome ??!), Tageslichtlampe

2. Absetzen : 25. Mai von 20 mg auf 0 / 6 Wochen keine Symptome
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ab 22. Aug. ca.0,5 mg Fluoxetin eindosiert
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Claudiiii » Sonntag, 31.12.17, 17:34

Liebe Ilse :hug:

Es tut mir sehr Leid, dass deine Ängste noch immer so stark sind. Leider kann dir niemand sagen, wann es wieder besser wird. Aber super, dass du weiterhin deine Dosis nimmst. So hat dein Körper die Möglichkeit sich darauf einzustellen, auch wenn das lange dauern kann...

Diese Angst hatte ich auch oft, jedoch nur in den Morgenstunden. Das ist wirklich schrecklich, weil es eigentlich keinen Grund gibt, die Angst aber trotzdem da ist. Versuch dir gutes zu tun.

Ich wünsche dir, dass du gut ins neue Jahr kommst und du im nächsten Jahr schnell tolle Erfolge beim Absetzen hast und sich die Symptome verabschieden.
Alles Gute für dich,
Claudi
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Jofabpadma
Aufgrund von Panikattacken und Angst Venlafaxin bis 75mg eindosiert, außerdem 7,5mg Mirtazapin. Nach 1 Monat Beginn mit Absetzen, durch zu schnelles Absetzen extreme Symptome: Durchfall, Übelkeit bis zum Erbrechen, Traurigkeit, Angst und Panik schlimmer als je zuvor. Besserung durch erneutes Hochdosieren von Venlafaxin. Mirtazapin unter Qualen und Hartnäckigkeit losgeworden.

ab 08.07.16 37,5mg Venlafaxin
ab 15.07.16 75mg = Maximaldosis
ab 08.08.16 Beginn mit Absetzen
Nach viel zu schneller Reduktion (alle 4 Tage 12,5mg) und wieder minimalem Hochdosieren auf 25mg stabilisiert und auf Kügelchen-Präparat umgestiegen
20.10.16 55 Kügelchen 18mg
20.11.16 45 Kügelchen 15mg
15.12.16 35 Kügelchen 11,5mg
11.01.17 25 Kügelchen 6,9mg
08.02.17 15 Kügelchen 4,2mg
08.03.17 10 Kügelchen 2,8mg zu großer Schritt daher
09.03.17 12 Kügelchen 3,3mg schlimmste Symptome
11.05.17 13 Kügelchen 3,6mg Aufdosiert, da keine Stabilisierung in Sicht war
09.10.17 12 Kügelchen 3,3mg endlich weiter runter, seitdem kaum Symptome
10.10.17 11 Kügelchen 3,4mg (neue Packung mit weniger Kügelchen pro Kapsel)
11.11.17 10 Kügelchen 3,1mg
12.12.17 09 Kügelchen 2,8mg
18.01.18 08 Kügelchen 2,5mg

Symptome nach (zu schneller) Reduktion am Morgen extrem und schrecklich: Nervosität, Anspannung, schneller Puls, Angst, Panik, extreme Blähungen, zeitiges Aufwachen, dann Durchfall, manchmal mit Übelkeit bis zum Würgen, teilweise Erbrechen.

Dann Symptome auch ganztägig verteilt: plötzliche Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Gefühl das Gehirn schwitzt und ist warm, Unwirklichkeitsgefühl, vereinzelt Anflug von Panik, Traurigkeit, Weinerlichkeit, Pessimismus, wirre Träume.

Nachmittags ist es oft gut und es gibt auch Symptomfreie Tage, wenn ich dann endlich auf einer Dosis stabilisiert bin.

Immer wieder, auch außerhalb der schlimmen Wellen:
schmerzhafte Nacken- und Rückenverspannungen, ständig Blähungen und täglich Durchfall, selten kurzes aber schmerzhaftes Stechen im rechten Unterbauch, Schwindel, Kopfschmerzen

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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von gioia » Montag, 01.01.18, 16:25

Liebe Ilse,

Danke für deine lieben Wünsche! Hab deine Antwort erst jetzt gesehen. Es tut mir sehr leid dass es dir noch nicht besser geht!

Ja ich habe von der extremen Anspannung im Magen - Bauchraum netzartige Flecken bekommen.
Ich kann mir das nur irgendwie so erklären, dass durch die ständige Nerven und Muskelanspannung das letztlich wie eine Art Trauma im Gewebe hinterlassen hat.

Ich habe recherchiert, dass Kokosöl (kaltgepresstes)den Nerven im Gehirn hilft zu heilen, indem es Energie für den Zellaufbau zur Verfügung stellt.
Es hilft auch gegen Alzheimer. Mary T. Newport hat darüber ein Buch geschrieben, wie sehr es Ihrem an Alzheimer erkrankten Mann geholfen hat.
Seit ich mich damit einreibe, sind die Flecken fast verschwunden. Bei dir ist es ja soweit ich verstanden habe mehr ,nur' gefühlsmäßig im Bauchraum. Bei mir mehr eine Mischung aus schrecklicher Anspannung und ängstlichem Gefühl. Aber ich merke, dass es mir hilft.

Ich wünsche dir von Herzen, dass es dir bald besser geht!!
Alles Liebe
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8.6.2016 - 17.7.2016 Escitalopram 10mg, Mirtazapin 15mg, Oxazepam zwischen 20 und 35 mg
18.7.2016 - 01.08.2016 Erhöhung auf 15mg Escitalopram auf Anraten des Arztes weil keine Besserung
Anfang August: Schlimmste Zustände, stromartiges Stechen im ganzen Körper, schnelles Absetzen von Escitalopram innerhalb von ca. 10 Tagen (bettlägerig) ecitalopram hat massiv Ängste verstärkt, Ansatz einer Panikattacke zum ersten Mal im Leben
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Stabilisierung nach ca. 2 Monaten, aber noch sehr schwach (Lasea)
Oktober - November: Versuch arbeiten zu gehen, ging nicht
Dezember 2016: wegen Existenzängsten Pregabalin 250mg, Zustand wird immer schlechter, muss weg davon
Februar bis März 2017: von 250 auf 100 schrecklichste Zustände dabei, wieder bettlägerig, Zittern wie bei Parkinson, Trance
Anfang März 2017 absetzen innerhalb von 3 Tagen wegen Atemnot, Krampfanfall. Von 100mg auf 0
Daraufhin ständige Anspannung, Oxazepam täglich seit 2016 , 7,5mg bis 15mg
April 2017 wegen drohender Depression: Deanxit (1Tablette/Tag)
Oktober 2017: Absetzen mit Tage auslassen - Methode (laut Arzt)
Nach 2 Wochen auf 0 massive Anspannung, deswegen Oxazepam zwischen 7,5 und 20mg und Triazolam ca. 0,125mg. (beides Benzo)
Seit 6.12.2017 leichte Verbesserung durch L- Theanin und Ernährung
Seit 6.12.2017 ca. 7,5 mg Oxazepam und 0,125 Triazolam ( Oxazepam fast durchgehend mit ein paar Tagen ohne seit 1,5 Jahren, um das alles irgendwie zu ertragen)
L Theanin wieder weg, weil Schlaf dadurch schlechter
Seit 14.12.2017: CBD Hanföl in Minidosen ( 2 Tropfen am Tag) bringt etwas Erleichterung mit der Anspannung, es hat sich im Körper dadurch etwas verändert. Letzten Tage ein Kribbeln und Ziehen im Körper, aber Anspannung besser!
20.12.2017 inzwischen 6-7 Tropfen CBD Hanföl (10%) täglich , aber nur vormittags, weil sonst am Abend nicht richtig müde
Anspannung wird durch Tropfen besser
seit 23.12.2017 Kokosöl (hochwertig) Einreiben am Bauch und Brustkorb wegen Spannung und Engegefühl im Brustkorb, esse auch bisschen davon, leichte Besserung, CBD Tropfen nur mehr 2 vormittags

Jofab
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Montag, 01.01.18, 22:20

Liebe Claudi,

ich danke dir, dass du mir geantwortet hast !
Ja, ich beibe bei meiner Dosis und du sagst ja auch, dass langfristig die Möglichkeit besteht, dass es doch Einfluss
auf den Körper nimmt.
Ja, leider halten die Ängste bis abends an und das ist sehr anstrengend.
Vielleicht bessern sich die Symptome ja irgendwann.

Ich wünsche dir auch ein gutes Jahr und das du weiterhin gut reduzieren kannst.

Ganz liebe Grüsse an dich
Ilse
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Ululu 69
Symptome : beim Erwachen Herzrasen, starke Ängste, sehr negative Gedanken u.Gefühle, innerlich total zittrig, nervös, unkonzentriert, freudlos, appetitlos, ab abends leichte Besserung
Angstgefühle, total desinteressiert
Diagnose : Depression wegen Wechseljahren
Fluoxetin 20mg März 2005 - Sept. 2016 / abgesetzt über 3 Mo. weil es nicht mehr wie am Anfang wirkte. Okt. 16 auf 0

Febr. 17 wieder eindosiert 10 mg, nach 10 Tagen heftigste Beschwerden. Trotzdem lt. Neurologen erhöht auf 20 mg - zusätzlich Diazepam/ aber nur 10 Tage morgens 10 Tropfen. Beschwerden nach Wochen besser, aber keine stimmungsaufhellende Wirkung mehr.
Plötzlich Gefühl, es wird wieder schlechter. ( Tod des Exmannes - mag getriggert haben )
Total in Panik geraten !

Entschieden abzusetzen, wollte keine jahrelange Odysee mit verschiedenen Medikamenten und Klinikaufenthalten, so schlau war ich schon.
leider lt.Neurologen !!! abgesetzt auf 0 : 25. Mai 2017, obwohl ich 2016 beim Absetzen schon
selbst 3 Monate langsam reduziert hatte.
Absolut und blind dem Arzt vertraut.

1. Absetzen : August/Sept.2016 über 8 Wochen 10 mg Fluoxetin, dann jeden 2. Tag, ab Okt. auf 0
keine Beschwerden, nur wieder leicht depressiv (oder Absetzsymptome ??!), Tageslichtlampe

2. Absetzen : 25. Mai von 20 mg auf 0 / 6 Wochen keine Symptome
Anfang Juli : leicht depressiv, total freudlos, aber noch Energie Mitte Juli : Gefühl von Unwirklichkeit - Derealisation
Anfang Aug. : beim Aufwachen wieder Angst, die den Vormittag anhält, aber kein "innerliches"
Zittern - wird aber spürbar von Tag zu Tag schlechter !!!
22.Aug. : beim Aufwachen Herzrasen (Puls 110), hält bis Nachmittags an. Völlig verzweifelt !!!
ab 28.Aug. 1mg Betablocker Bisoproplolfumarat - übel - nach 2 Tagen abgesetzt

ab 22. Aug. ca.0,5 mg Fluoxetin eindosiert
ab 6.Sept. 0,75 mg + 50 % !
ab 16. Sept. 0,83 mg + 10 % 3x3 Tropf. Cardiodoron - Ingwer gegen Übelkeit
ab 30. Sept. 0,87 mg + 5 % 3x6 Cardio. / morgens immer noch sehr schlimm
ab 9. Okt. 1 mg + 15 % definitiv schlechter - also zurück
ab 25. Okt. 0,92 mg - 8 %
5. + 6. Nov. Pascoflair 1-1- 0 nicht vertragen, abgesetzt
ab 11.Nov. 0,95 mg + 3 %
ab 14.Nov. 0,92 mg zurück
ab 28.Nov. 0,90 mg zurück
ab 14.Jan. 0,87 mg zurück

neu
seit 10. Nov. Auftreten starker Depressionen, ab 14. Nov. erstmalig Suizidgedanken,
Anfang Dez. zunehmend sehr starke Ängste nachmittags, plötzlich Angst vor Alleinsein
wird kontinuierlich schlimmer
ab Jan. 18 körperlich starke Angstgefühle ab morgens, hält ganzen Tag an

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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Dienstag, 02.01.18, 21:32

Liebe Gioia,

ich danke dir herzlich für deine Antwort. Ich habe mir sofort das Kokosöl besorgt und reibe es auf den Solar Plexus.
Du schreibst ja auch, dass man es essen kann.

Ich habe gelesen, wie schlecht es dir schon ergangen ist. Das tut mir so leid und ich wünsche dir alles, alles Gute !
Liebe Grüsse
Ilse
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Symptome : beim Erwachen Herzrasen, starke Ängste, sehr negative Gedanken u.Gefühle, innerlich total zittrig, nervös, unkonzentriert, freudlos, appetitlos, ab abends leichte Besserung
Angstgefühle, total desinteressiert
Diagnose : Depression wegen Wechseljahren
Fluoxetin 20mg März 2005 - Sept. 2016 / abgesetzt über 3 Mo. weil es nicht mehr wie am Anfang wirkte. Okt. 16 auf 0

Febr. 17 wieder eindosiert 10 mg, nach 10 Tagen heftigste Beschwerden. Trotzdem lt. Neurologen erhöht auf 20 mg - zusätzlich Diazepam/ aber nur 10 Tage morgens 10 Tropfen. Beschwerden nach Wochen besser, aber keine stimmungsaufhellende Wirkung mehr.
Plötzlich Gefühl, es wird wieder schlechter. ( Tod des Exmannes - mag getriggert haben )
Total in Panik geraten !

Entschieden abzusetzen, wollte keine jahrelange Odysee mit verschiedenen Medikamenten und Klinikaufenthalten, so schlau war ich schon.
leider lt.Neurologen !!! abgesetzt auf 0 : 25. Mai 2017, obwohl ich 2016 beim Absetzen schon
selbst 3 Monate langsam reduziert hatte.
Absolut und blind dem Arzt vertraut.

1. Absetzen : August/Sept.2016 über 8 Wochen 10 mg Fluoxetin, dann jeden 2. Tag, ab Okt. auf 0
keine Beschwerden, nur wieder leicht depressiv (oder Absetzsymptome ??!), Tageslichtlampe

2. Absetzen : 25. Mai von 20 mg auf 0 / 6 Wochen keine Symptome
Anfang Juli : leicht depressiv, total freudlos, aber noch Energie Mitte Juli : Gefühl von Unwirklichkeit - Derealisation
Anfang Aug. : beim Aufwachen wieder Angst, die den Vormittag anhält, aber kein "innerliches"
Zittern - wird aber spürbar von Tag zu Tag schlechter !!!
22.Aug. : beim Aufwachen Herzrasen (Puls 110), hält bis Nachmittags an. Völlig verzweifelt !!!
ab 28.Aug. 1mg Betablocker Bisoproplolfumarat - übel - nach 2 Tagen abgesetzt

ab 22. Aug. ca.0,5 mg Fluoxetin eindosiert
ab 6.Sept. 0,75 mg + 50 % !
ab 16. Sept. 0,83 mg + 10 % 3x3 Tropf. Cardiodoron - Ingwer gegen Übelkeit
ab 30. Sept. 0,87 mg + 5 % 3x6 Cardio. / morgens immer noch sehr schlimm
ab 9. Okt. 1 mg + 15 % definitiv schlechter - also zurück
ab 25. Okt. 0,92 mg - 8 %
5. + 6. Nov. Pascoflair 1-1- 0 nicht vertragen, abgesetzt
ab 11.Nov. 0,95 mg + 3 %
ab 14.Nov. 0,92 mg zurück
ab 28.Nov. 0,90 mg zurück
ab 14.Jan. 0,87 mg zurück

neu
seit 10. Nov. Auftreten starker Depressionen, ab 14. Nov. erstmalig Suizidgedanken,
Anfang Dez. zunehmend sehr starke Ängste nachmittags, plötzlich Angst vor Alleinsein
wird kontinuierlich schlimmer
ab Jan. 18 körperlich starke Angstgefühle ab morgens, hält ganzen Tag an

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