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jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Freitag, 08.06.18, 21:27

Liebe Padma -

danke für die Beruhigung.
Die Zuckerwerte sind schon eine ganze Zeit so an der Grenze. Ich vermute, du meinst die erhöhte Anzahl der
Leukozyten ?

Mal abwarten, was dabei herauskommt.

Alles Liebe
Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Bittchen » Samstag, 09.06.18, 16:51

Liebe Ilse,

mir bleibt nur dir auch alles erdenklich Gute zu wünschen.
Mache dir nicht so viele Gedanken,vielleicht wird jetzt außer dem Entzug noch eine Ursache gefunden und dein Befinden bessert sich.
Lasse dich Mal ganz lieb drücken und ganz herzliche Grüße
Deine Brigitte
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Jofab
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von carlotta » Samstag, 09.06.18, 19:17

Liebe Ilse,

erhöhte, grenzwertige Zuckerwerte (sog. Prädiabetes) können von AD ausgelöst werden und auch im Entzug vorkommen. Da wärst Du nicht die Erste.

Auch erhöhte Entzündungswerte sind ganz entzugstypisch. Die Mittel wirken ja zentral und beeinflussen ganz wichtige Neurotransmitter, die für alle möglichen Körperfunktionen von Kopf bis Fuß zuständig sind. Von daher schlagen sich natürlich Entzugssymptome (sind ja im Prinzip körperlich, da neurophysiologisch) durchaus auch in abnormen Werten nieder, worauf auch Padma :) schon verwiesen hat.

Gerade im Zusammenhang mit erhöhten Stresswerten kommen entzündliche Vorgänge häufiger vor. Hängt alles zusammen.

Nur damit Du diese Möglichkeit auch ins Auge fasst. Vielleicht beruhigt Dich das ein bisschen. :hug:

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Samstag, 09.06.18, 22:54

Liebe Brigitte -

danke dir ganz herzlich !

Ich mach am Montag mal einen Termin und dann muss man gucken.
Sag mal, wie siehts denn bei euch aus ? Wo wohnt ihr denn zur Zeit ?
Ich hoffe, ihr kommt so gut als möglich durch diese ungemütliche, umständliche Zeit. Soo unnötig, wo' s
dir gerade ein bischen besser ging ! :(

Für dich auch liebe Grüsse.
Ilse
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Jofab
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 10.06.18, 9:44

Liebe Carlotta,

danke für die Erkärungen !

Das beruhigt mich wirklich sehr. Das vieles mit dem Entzug zusammenhängt.
Bedeutet das denn, dass ich die erhöhten Zuckerwerte nicht zu beachten brauche ?

Die Ärztin hat nur gemeint, dass ich Bäckereiprodukte halbieren soll. Und wahrscheinlich so wenig
Einfachzucker wie möglich. Keine geliebte Schokolade.

Einen schönen Sonntag.

Liebe Grüsse
Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jamie » Sonntag, 10.06.18, 12:40

Hallo Ilse, :)

natürlich solltest du die erhöhten Werte beachten.
Wenn sie aber absetzbedingt sind, und das können sie sein, wie bereits geschrieben wurde, dann hast du jedoch gute Chancen, dass das gar kein "echter" Diabetes ist und die Werte sich alle wieder normalisieren, wenn das Gröbste beim Entzug rum ist.

Dennoch solltest du auf die Ernährung achten.
Lass dir bloß nicht irgendwelche Medikamente aufschwätzen; das sind bislang nur sehr leicht erhöhte Werte und da kann man mit Ernährung und leichter Bewegung bereits gegenwirken.
Schau mal hier rein, da werden ein paar Lebensmittel besprochen (die Grapefruits sollte man nicht essen, wenn man Medikamente nimmt. Sie können die abbauenden Enzyme beeinflussen):
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/b ... en-ia.html

Grüße
Jamie
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von gelblack » Sonntag, 10.06.18, 12:48

Liebe Ilse,

Ich hatte ebenfalls erhöhte Blutzuckerwerte im Rahmen des Entzugs. Inzwischen hat sich das wieder auf normal eingependelt. Das scheint wohl temporär im Entzug möglich oder üblich zu sein. Ich hatte den Langzeitzuckerwert HbA1c beim 2ten Test mal prüfen lassen.

Ich bin ja inzwischen 8,5 Monate auf Null und es geht in die richte Richtung. Das Gedankenkreisen wird immer weniger und seit 1 Woche mache ich wieder regelmäßig Sport, ohne danach am Rad zu drehen. Ich hatte das Gefühl dass das Abklingen der Neuroemotionen eine generelle Wende im Entzugsverlauf einläutet.

Dieses Gedankenkreisen ist echt übel … auch die emotionalen Verstimmungen im Selbstwert etc. … es tut mir so leid wie Dich das quält.

Was mir noch geholfen hat ist auf die Ernährung zu achten. Das ist mir eingefallen, als ich Schoki in Deiner Nachricht gelesen hatte. Schokolade ist eine Histaminbombe und hatte mir übel zugesetzt. Wenn dann weiße Schoki.
Das muss nicht heißen dass Du eine Histaminintoleranz hast, aber es kann durchaus sein. Im Internet gibt es Listen, die histaminhaltige Nahrungsmittel auflisten, oder Liberatoren, die Histamin im Körper freisetzen. Erdbeeren gehören beispielsweise dazu.

Probiere mal diese Schiene. Mir hatte es geholfen. Inzwischen kann ich das meiste schon wieder essen.

Es wird über die Zeit besser werden. Das wünsche ich Dir sehr …

Alles Gute !! :hug:
gelblack

mit Jamie überschnitten :)
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 10.06.18, 16:20

Lieber Gelblack,

erstmal freue ich mich, zu hören, dass es dir peu `a peu immer besser geht !
Das ist so schön zu lesen.

Ich bin etwas beruhigt mit den Zuckerwerten. Ich habe von anderer Seite auch schon ähnliches gehört.
gelblack hat geschrieben:
Sonntag, 10.06.18, 12:48
Ich hatte das Gefühl dass das Abklingen der Neuroemotionen eine generelle Wende im Entzugsverlauf
einläutet
Das klingt gut. Wenn man jetzt noch wüsste, wann das endlich der Fall sein wird...
ich frage dich lieber nicht genauer, wie das bei dir war.

Heute ist mir wieder so furchtbar übel. Ich hoffe inständig, das wird kein dauerhaftes neues Symptom.
Ich versuche es schon die ganze Zeit mit Ingwer.
Eine Freundin will mir noch Zäpfchen empfehlen, die ganz gut helfen sollen.

Mir ist sogar schon der Gedanke gekommen, ob es mit dem Fleck auf der Milz zu tun haben könnte.
Aber das ist jetzt sehr weit hergeholt.

Ich habe mich schon damit beschäftigt, ob bei mir eine HIT vorliegen könnte und glaube eigentlich nicht.
Esse aber trotzdem kaum noch Schokolade, und wenn, dann tatsächlich weisse.
Aber Erdbeeren kann ich wirklich weglassen !

Mich würde sehr interessieren, wie sich das bei dir geäussert hat ?
Du schreibst, Schokolade hat dir übel zugesetzt.

Wie denn ?

Wie macht sich denn eine HIT bemerkbar ?
Woran erkennt man das ?
Bauchschmerzen oder Durchfall ?


Ich danke dir für deine guten Wünsche.
Und alles Gute weiterhin für dich.

Liebe Grüsse
Ilse
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Jofab
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 10.06.18, 16:33

Liebe Foris

die Zäpfchen gegen Übelkeit heissen Vomex A .

Kennt die jemand zufällig oder etwas Besseres ?
Zintona ( Ingwertabletten ) helfen nicht.

Liebe Grüsse
Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Li-la022 » Sonntag, 10.06.18, 16:50

Liebe Ilse, Ich kenne vomex gegen Übelkeit als Tabletten. Vor dem Entzug waren die wirklich gut und haben schnell gewirkt. Seit dem entzug habe ich keine genommen. Also vorsichtig rantasten.

Liebe Grüße Lila
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Jofab
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 18 Wochen opipramol 0 , 17 Wochen ohne Escitalopram


09.05.18 3. Therapiestunde (Verhaltenstherapie)

23.05.18 Aktuelle Symptome :
Inneres zittern hauptsächlich an den Beinen
inneres zittern direkt nach dem aufwachen (in der Nacht oder früh beim erwachen)
Ab und an Angst: Angst alleine zu sein, Angst das die Symptome nie wieder weg gehen oder doch etwas anderes dahinter steckt.
Verspannungen Nacken und gelegentlich Kopfschmerzen

Katharina
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Katharina » Sonntag, 10.06.18, 16:52

Liebe Ilse !

Domperidon Tabl.

( Vomex A hautmich - mich - um. )

Ist Dir jemals vor einer Situation übel gewesen? Ich Frage da ich das von mir kenne, dann hilft mir nur Ingwer und co
und wenn möglich, Abschwächung oder Vermeidung der Situation die ich wortwörtlich zum k... finde

Sonst ist es häufig ein Absetz Symptom bei mir, banane Haferflocken glutenfrei, Magen Darm Tee

:-(((

Funktioniert die Verdauung reibungslos innerhalb 24 Std?
Ist nicht für jeden Körper notwendig, aber ( Onkologie: ) für Leber und
( Krankenschwester, schwerst betroffen:) Kopfweh: Migräne Leidtragende.

Ich habe immer das Gefühl etwas muss raus, in Bewegung
als müsse ich ein "Rohrreinigung Produkt" schlucken.

Hätte ich den Diabetes 1 nicht, wäre ich kräftig genug dafür
würde ich einen Tag nichts essen nur trinken, eine gute Brühe, Schonkost.

Gute Besserung,
Gruß
Katharina
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Audrey » Sonntag, 10.06.18, 17:01

Liebe Ilse,

es macht mich betroffen zu lesen, wie schlecht es auch Dir geht.
Ich wünsche Dir von Herzen eine baldige Besserung!
Die Vomex Zäpfchen kenne ich leider nicht. Meine Kinder haben mal bei Reiseübelkeit und Magen Darm Grippe die Tabletten bekommen. Falls Du es probieren willst würde ich vielleicht auf die für Kinder zurückgreifen, falls es da einen Unterschied gibt. Ansonsten kann ja sehr viel im Entzug nach hinten losgehen. Also bitte vorsichtig sein.

Ich hoffe deine Blutwerte stabilisieren sich bald und dass der Fleck auf der Milz auch eine harmlose Bedeutung hat!
Wann wird das denn genauer untersucht?

Ich hoffe jedenfalls sehr für Dich, dass es schnell wieder aufwärts geht und alles wieder ins Lot kommt

Ganz herzliche Grüße,
Audrey
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Jofab
2009 Angstzustände, Panik 6 Wochen nach Geburt

2010-2013 Citalopram 20 mg

2013 Absetzversuch. Innerhalb 4 Wochen auf 0 reduziert. Panik sofort wieder da. Dann wieder aufdosiert. Es wurde schnell besser

2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

Hypnosetherapie ausprobiert und aktuell Verhaltenstherapie

Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 10.06.18, 17:45

Liebe Katharina,

bitte - was heisst " haut dich um" ? Was passiert bei dir dann ?

Ich will die Zäpfchen nehmen. Ich habe aber natürlich Angst, ob ich sie vertrage.

Mir ist sonst nie übel gewesen , bis auf einige Male, jetzt in den letzten Tagen ein paarmal.
Ich glaube nicht, dass es situationsbedingt ist. Kenne ich von mir nicht.

Kannst du mir das bitte genauer erklären ?

LG Ilse
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gelblack
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von gelblack » Sonntag, 10.06.18, 17:49

Liebe Ilse

Ich denke dass das Abklingen der Neuroemotionen mit einer weiteren Stabilisierung und Ausheilung des ZNS einhergeht. Das ZNS wird somit wieder belastbarer und ich kann Gottseidank wieder Sport treiben. Das hatte mir sehr gefehlt …

Wegen der Histaminintoleranz denke ich mir, dass sie nicht zu unterschätzen ist. Die Auswirkungen machen sich durch verstärkte Entzugssymptome bemerkbar. Ich hatte das bemerkt als ich Tomaten verzerrte und sich meine Symptome massiv verstärkten. Das gleiche Problem letztes Jahr mit Schokolade … Zwiebeln, Sauerkraut, Käse, Rotwein … alle Lebensmittel die fermentiert werden. Da gehört auch Bier dazu … auch wollte ich mich letztes Jahr mit harmlosen Algenpillen entgiften, was extremst nach hinten losging. Meine Symptome verstärkten sich massiv … gerade das Gedankenkreisen ...

Wie gesagt … wenn du eine Histaminunverträglichkeit hast geht es dir schlecht wenn du ein Lebensmittel nicht verträgst. Es werden deine Entzugssymptome verstärkt. Soviel zu deiner Frage was bei einer HIT passieren kann.

Keine Sorge … du wirst nicht verhungern. Da bleibt noch genügend übrig. Du könntest dir im Internet eine Tabelle mit den unverträglichen Lebensmitteln suchen und mal schauen was davon auf deinem Speiseplan auftaucht. Diese Lebensmittel weglassen und gegebenenfalls einzeln antesten ob du sie verträgst. Das ist wie mit NEMs, die im Entzug oft nicht gut vertragen werden, oder auf einmal nicht mehr.

Es gibt auch einen Thread im Forum über Histaminintoleranz. Ich könnte mir vorstellen dass dir diese Änderung helfen könnte.

Ich wünsche dir das nicht auch noch die Milz Ärger macht. Aber das lässt du ja nächste Woche abklären. Ich drücke dir die Daumen …

Alles Gute!! :hug:
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Britsch » Sonntag, 10.06.18, 17:55

Liebe Ilse,
gegen die Übelkeit kann ich Dir ein Medikament empfehlen, das mir auch aktuell im Entzug gut hilft:
Okoubaka Urtinktur von DHU
Es sind homöopathische Tropfen ohne Nebenwirkungen, bei mir auch im Entzug gut verträglich.
Ich wünsche Dir, dass Du etwas Hilfreiches findest und es Dir dann endlich besser geht!
Lieben Gruß
Brigitte
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1995 erstmals psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung mit Opipramol und Tavor. Damals wurde ich krank im Rahmen einer Ehekrise und dann Scheidung. Die genauen Dosierungeun und Einnahmezeiten erinnere ich nicht mehr. Nach einigen Jahren wurde ich umgestellt auf Amitriptylin, darunter massive Gewichtszunahme und Umstellung auf Sertralin 50 mg, zeitweise ergänzt durch Trazodon und Mirtazapin. Innerhalb von ca. 10 Jahren 4 stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken. 2006 Erwerbsunfähigkeitsrente mit 56 Jahren. Ca. 2011 4 Wochen stationär in psychiatrischer Klinik wegen massiver Panikattacken und Einstellung auf 2 x 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin, ergänzt durch 1 mg Lorazepam bei Bedarf. Nach ca. 1 Jahr selbständiges Absetzen von Lyrica ohne Probleme. Seitdem 50 mg Sertralin plus Lorazepam bei Bedarf.
Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
Seit 20.12.2017 folgende Medikation:
0,6 mg Sertralin Aurobindo mittels Wasserlösemethode
47 mg Metoprolol
3 x 3 Tropfen Alpex CBD-Öl 5 %ig
2 x 2 Kapseln Bullrichs Heilerde
Damit bin ich - bis auf gelegentlichen Reflux und häufiges Frieren - beschwerdefrei.
Am 03.01.2018 hinzugefügt:
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3 K2 Öl
1 x 1 Kapsel Vitamin B12 Adenosylcobalamin 500 ug von Sunday Natural
2 x 1 Kapsel Magnesium Komplex a 950 mg
Von Sunday Natural.
Seit 19.01.2018:
0,75 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
4 Kapseln Darmflora plus select von Dr. Wolz
Alles andere habe ich nach erneuter heftiger Welle abgesetzt.
Medikation seit 30.01.2018:
1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Alle NEM abgesetzt.
Medikation seit 07.02.2018:
1,1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Medikation seit ca. Mitte Februar 2018:
1,3 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
2 x 6 Tropfen CBD-Öl 5%ig
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3/K2 Öl
500 ug Vitamin B12 Adenosylcobalamin
von Sunday Natural
2x200 mg Magnesium Glycinate Powder
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Katharina » Sonntag, 10.06.18, 21:18

Liebe Ilse,

entschuldige sehr; es war saublöd von mir zu schreiben soetwas ungeschicktes unsensibel und unüberlegt von mir.

Ich weiß nicht was mir geschieht, mir bekommt auch kein Imodium gegen Durchfall.

Das ist meine persönliche Erfahrung die hätte,wenn überhaupt bei mir hinein gemusst, nicht hier bei Dir.

Im Urlaub habe ich auch Vomex A Zäpfchen und Tabletten genommen und Gott sei Dank.
Nimm es.

Ich werde müde davon aber egal !
das macht nichts
Hauptsache Du lässt den Haushalt links liegen


lenkst Dich ab und legst Dich schön hin
hoffentlich habt Ihr Durchzug wie hier, das hilft bei Übelkeit.

Ilse, wenn es so schwül ist habe ich das Gefühl immer schnell irgendwie Magen Darm empfindlich zu sein, meine Mutter auch, schnell mal ein Durchfall.

( Ich habe als junges Mädchen unter Dauerübelkeit gelitten,
im Süden gab es Spritzen dagegen,
das war Vomex A.

Ich vermute m, es ist zuviel
oft mehrfach täglich und viel zu lange verabreicht worden,
deshalb meine heutige Reaktion
aber was sollte ich machen ?

Hinterher war die Übelkeit weg,
ich habe drei Espresso gegen die Müdigkeit getrunken und weiter gearbeitet. )

:-)

Wenn Du kannst, es Dich nicht überanstrengt, magst Du kurz tippen wie es Dir geht? Später?

Eines weiß ich: es wirkt schnell und diese Qual ist weg.

Ich denke an Dich und rein mit dem Torpedo
Von ganzem Herzen schnellste Besserung, Katharina
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von padma » Sonntag, 10.06.18, 21:43

liebe Ilse, :)

Vomex A ist leider ein möglicher Symptomtrigger. Und du reagierst ja so empfindlich.

Es ist natürlich schwierig, wenn du so unterschiedich Aussagen bekommst, aber ich wollte dir das doch sagen.

Wir haben hier einen thread zu Übelkeit viewtopic.php?f=57&t=10858
Hast du es schon mit Ingwer versucht?

liebe Grüsse, :hug:
padma
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von carlotta » Sonntag, 10.06.18, 21:51

Liebe Ilse,

nur kurz, weil mir das beim Querlesen gerade aufgefallen ist:
Bei Vomex handelt es sich um ein älteres Antihistaminikum, das sind pharmakologisch die Vorläufer der AD. Bei regelmäßiger Einnahme droht körperliche Abhängigkeit. Sei bitte vorsichtig.

Wenn Du mal eines nimmst (sofern Du es verträgst), ist das sicher Ok, aber öfter würde ich das nicht tun. Überhaupt wäre ich im Entzug mit weiteren psychoaktiven Substanzen vorsichtig (so wirken ja stärkere Mittel gegen Übelkeit häufig).

Übelkeit kommt auch als Entzugssymptom vor; wenn das zeitweise öfter der Fall ist, tut man gut daran, sanftere Alternativen zu finden, wie etwa das Mittel von Brigitte. (Prinzipiell kann ja leider alles triggern, kann man nur vorsichtig versuchen, was individuell geht.) Oder eben Ingwer, wobei die Tabletten evtl. nicht so wirkungsvoll sind, wie frische Scheibchen zu kauen (praktizieren hier ja einige mit Erfolg). Oder auch den Tee versuchen (bzw. Ingweraufguss), wird dann schon direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen, wie auch beim längeren Kauen von frischem Ingwer.

Lass Dich nicht unterkriegen. :hug:

Liebe Grüße und gute Besserung
Carlotta

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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Katharina » Sonntag, 10.06.18, 23:10

Hallo und danke -

ich mochte es Ilse nicht schreiben um sie nicht zu verunsichern denn manchen geht es gut damit außer Müdigkeit

es wirkt psychoaktiv
das ist doch mein Dilemma mit den Medikamenten gegen Übelkeit und Durchfall

außer Domperidon
außer Obdansetron welches schwierig zu bekommen
es sei denn man sagt auf Privat Rezept

Es wird in der Onkologie verordnet

ich habe darauf bestanden
dass man es mir auch so verordnet
auf PrivatRezept da ich Übelkeit erbrechen
aus psychischen Gründen nicht ertrage

ich habe es als Schmelztabletten, unter der Zunge
es wirkt in Sekundenschnelle
und zwar nicht psychoaktiv
nicht bei mir.

Ingwer esse ich gleich morgens,
ebenso Hefe Hopfen etc

Seltsamerweise wird mir von einer abendlichen (!) ganzen Tafel Schokolade nie übel selbst wenn mir vorher
übel war, das ist ein bisschen verrückt 😝
Auch eine Tüte Chips verursacht nur Durst.

Geht es Ilse?
Katharina ❤️🌻🌸🍀💐
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Katharina » Montag, 11.06.18, 17:29

Liebe Ilse,

eines ist mir wichtig da nicht nur in mir beobachtet und erlebt, auch in zwei 'kräftigen stabilen‘ jungen Frauen 9hne OP/ AD - Erlebnisse

eine sei Übelkeits- 'Panikerin' wie sie beschlossen hat, sich selbst zu beschreiben und ging keinen Schritt ohne
und
einem Dreijährigen.

Ich erlaube mir das zu schreiben, ein weiteres Medikament gegen Übelkeit/Erbrechen:

-früher Paspertin ( das Original nur auf Beschluss des Arztrs oder privat )

- MCP Tropfen heute, dasselbe aber nicht dasselbe.

einmal helfe es manchen nicht
oder störe da es auch psychoaktiv wirkt, einige
deutlich andere haben keine Probleme.

( Extrapyramidaler Bereich )

Wegen dieses Medikamentes hatte ich nervende Gespräche mit dem Onkologen
er wollte, verlangte
dreimal am Tag 30 Tropfen

es sei ihm egal, ob ich mich 'komisch' danach fühle, es wirke - damit hatte er Recht das wusste ich vorher -
sowieso alles anders bei mir;

Hauptsache ich würde essen und hätte keine Übelkeit.

Wenn es um solche Diskussionen ging, ließ ich den Arzt Arzt sein für 24 Std.
Dann rief ich wieder an und sagte, geht nicht.

Und bekam eine Alternative und Überlegungen, wie man sie in der Onkologie erhalten kann, wie umgehen und essen mit Übelkeit;

sonst Fresubin, was es inzwischen recht lecker gibt, viele Geschmacksvarianten
vorallem auch mit Ballaststoffen
in kleinen bunten Trinkbehältern für unterwegs zum Kalorien hineinschummeln mit Strohalm, wie die kleinen Getränke der Kinder in diesen Pappschachteln.

praktisch, denn irgendwann ist einem übel weil man nicht isst, plus Schwäche Gewichtsverlust, Sommer, Blutdruck runter, Schwindel,blöder Kreislauf.

Ohne Traubenzucker
und etwas Wasser gehe ich nirgendwo hin.

Nicht wegen des Diabetes 1, der ist zu niedrig gerade,
sondern weil diese Kombination mir hilft, wenn es mir flau wird.
Fühlt sich dies bisschen Traubenzucker zu süß im Magen an, gibt es ein Glas Wasser mit einem Viertel Teelöffel Kaisers Natron dazu.

Praktisch und schnell in der Funktion:
Aus der Apotheke:

- Jubin,

eine kleine transparente Tube mit 40mg Zuckerlösung
77,5 g Kohlehydrate

Zutaten: Glucosesirup 26g
Saccharose 5g
natürlichliche Aromastoffe ( schmeckt relativ neutral ).

Liebe Ilse, ich hoffe es geht Dir heute besser.
Wenn einem übel ist gehen die letzten Nerven verloren und die Angriffsfläche wird breiter.

Passe gut auf Dich auf,

Katharina
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