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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
evelinchen
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von evelinchen » Sonntag, 07.01.18, 12:45

Liebe Carlotta ,

danke für deinen Beistand.
Die Hilfe die ich von dir und den Anderen bekomme rührt mich zu Tränen.

Obwohl ihr schon mehrfach auf die gleichen Fragen eingegangen seid , werdet
ihr nicht müde mir immer wieder zu antworten.

Wenn es mir , wie zur Zeit , sehr schlecht geht , fühle ich mich wie ein kleines
Kind , das an die Hand genommen und getröstet werden will.
Meine Familie unterstützt mich wo sie nur kann , aber so richtig verstehen
können mich nur Menschen , die selbst betroffen sind und da habe ich bei euch
meinen Platz gefunden.

Meine Symptome wechseln immer wieder und es kostet mich sehr viel Kraft
dagegen anzukämpfen , aber das kennt ihr ja zur Genüge.

Nachdem ich das AD eingenommen habe , geht es mir eher schlechter als
besser:
Kraftlosigkeit in den Beinen
Appetitmangel
Grippegefühl
Panik
Müdigkeit
trockene Mund-und Nasenschleimhäute
Energiemangel
sind so die Symptome , die mich am meisten belasten , aber
da gibt es bei weitem noch mehr.

Hinzu kommt ja bei mir noch , dass ich unter Krankheitsängsten
leide und so jedes Symptom mit einer schweren Krankheit in
Verbindung bringe.

Danke nochmal an Alle , die sich so rührend um mich kümmern.

LG evelinchen
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von Murmeline » Montag, 08.01.18, 7:23

Hallo Evelinchen,

ich habe mit Krankheitsängsten keine Erfahrung, aber hast du mal nach Selbsthilfebüchern geschaut? Manchmal kann einem da was hilfreich sein (manchmal springt man garnicht drauf an, auch ok).

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von evelinchen » Montag, 08.01.18, 11:48

Hallo Murmeline ,

was die Krankheitsängste betrifft , habe ich mich schon kundig gemacht.
Bücher , Internet...alles durch.
Theoretisch kann ich das alles nachvollziehen , nur in der Praxis
funktioniert es überhaupt nicht.
Sobald ein Symptom auftritt , sind die Ängste da und du kannst dir sicher
vorstellen , wie diese ganzen Absetzsymptome mich triggern...manchmal
kaum zum Aushalten.

Liebe Grüße
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von evelinchen » Dienstag, 09.01.18, 13:51

Liebes Forum ,

mein gestriger Besuch bei meinem Psychater hat nichts Neues ergeben ,
das hatte ich ja auch nicht erwartet.
Meine Symptome hat er sich angehört , mir aber dann geraten , dass AD
weiter einzunehmen.
Da er nicht weiß , dass ich schon langsam absetze , ist er von Nebenwirkungen
ausgegangen.
Meine Frage , ob die NW nach dieser Einnahmezeit nicht besser werden
müssten , sagte er nur , dass es manchmal länger dauert.

Es ist immer wieder erschreckend , wie diese Medikamente verharmlost
werden und keine Aufklärung betrieben wird.
Der Patient wird immer kränker und die Pharmaindustrie verdient
sich weiterhin eine goldene Nase.

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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von evelinchen » Mittwoch, 10.01.18, 15:45

Liebes Forum ,

heute ging wieder mal nichts mehr , meine Hoffnung auf
Besserung schwindet immer mehr.
Ich weiß , mir fehlt die Geduld und ich lese hier sehr oft ,
wie schlecht es manchen Mitgliedern geht.
Nur an so einem Tag wie heute verlässt mich jeder Mut.

Ich bin so kraftlos , liege nur im Bett rum , habe keinen
Appetit und fühle mich einfach nur am Ende.
Durch meine Krankheitsängste verschlimmert sich mein
Zustand noch , obwohl ich mir da bestimmt keine
Gedanken machen müsste.
Erst letzte Woche wurde ein großes BB gemacht und da
waren alle Werte in Ordnung.

Es fällt mir immer noch schwer , diese ganze Misere mit
den Absetzsymptomen in Verbindung zu bringen.

Danke für's lesen.
LG evelinchen
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von evelinchen » Donnerstag, 11.01.18, 10:46

Liebes Forum ,

kann mir Jemand etwas zu meinem jetzigen Zustand
schreiben?
Habt Ihr auch solche Symptome?
Ich brauche das einfach , um ein bisschen ruhiger
zu werden.

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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von Muryell » Donnerstag, 11.01.18, 11:17

Liebe Evelinchen,

viele Monate war ich zu schwach, mich im Bett umzudrehen. Ich lag im Bett und fühlte mich trotzdem zu schwach, um einfach im Bett zu liegen. Macht das Sinn? :o Ich lag nur da und trotzdem spürte ich keine Erleichterung.

Ich schreibe es immer wieder: Bei mir wurde es erträglicher, als ich diesen Zustand akzeptiert habe. Ich habe dann zu mir gesagt: „Ja, ich liege nur da.“ Ohne zu bewerten oder mich dagegen zu wehren.

Übrigens: Ich kam gerade zurück aus der Stadt. Ich bin nicht mehr extrem geschwächt! :party2:

Ich wünsche Dir alles Gute.

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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von evelinchen » Donnerstag, 11.01.18, 11:47

Danke , liebe Muryell ,

du hast das sehr gut beschrieben.
Bei mir ist es genauso...selbst im Liegen spüre ich
keine Besserung dieser Kraftlosigkeit.

Dann will ich versuchen , diesen Zustand zu akzeptieren
und hoffen , dass es irgendwann besser wird.

Dir auch alles Gute und viel Gesundheit.

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Beitrag von evelinchen » Freitag, 12.01.18, 10:36

Liebes Forum ,

gestern Abend habe ich eine leichte Besserung verspürt.
Ich hatte wieder Appetit und war auch nicht mehr so kraftlos.
Aber zu früh gefreut.
Nachdem ich mit meinem Hund spazieren war , hatte ich
Schwäche in den Beinen , Benommenheit und war müde.

Ich hatte schon die Idee , die Dosis von Opipramol zu reduzieren ,
aber das werde ich erst einmal lassen.

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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von padma » Samstag, 13.01.18, 22:45

liebe Evelinchen, :)

es freut mich zu hören, dass es gestern leicht besser war. Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen.

Bevor du weiter reduzierst, sollte die Besserung wirklich stabil sein.

liebe Grüsse,
padma
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Beitrag von evelinchen » Freitag, 19.01.18, 18:49

Liebes Forum ,

ich war schon drauf und dran euch mitzuteilen , dass es
weiter bergauf geht...aber zu früh gefreut.
Seit drei Tagen habe ich Zungenbrennen und das Gefühl
einer geschwollenen Zunge.
Überhaupt ist meine Mundschleimhaut sehr empfindlich.

Da brauche ich wohl über eine weitere Reduzierung nicht
nachzudenken und muss abwarten , bis diese Symptome
verschwunden sind.

Leider hat sich dadurch mein psychischer Zustand verschlechtert
und ich fange wieder von vorn an.

Lg evelinchen
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von Muryell » Samstag, 20.01.18, 10:41

Liebe Evelinchen,

kennst Du das?
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Ich habe auch Zungenbrennen, und seitdem ich die Entgiftung mit Öl mache, geht es mir viel besser, nicht nur was das Zungenbrennen betrifft, sondern überhaupt. Ich mache das allerdings zweimal am Tag, einmal morgens nach dem Aufstehen und einmal abends, bevor ich ins Bett gehe.

Ich wünsche Dir gute Besserung.

Liebe Grüße

Muryell
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Beitrag von evelinchen » Samstag, 20.01.18, 10:58

Hallo Muryell ,

danke für deine Antwort.

Öl ziehen kenne ich und habe es auch schon angewandt , ist
allerdings schon lange her.

Ich werde mir heute das entsprechende Öl besorgen und es
auch zweimal anwenden.

Das Zungenbrennen , wenn auch harmlos , kann ganz schön
nervig sein und ich möchte es so bald wie möglich loswerden.

Alles Gute für dich
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von Muryell » Samstag, 20.01.18, 11:10

Liebe Evelinchen,

das Zungenbrennen ist harmlos, stört aber sehr, da hast Du recht!

Ich mache das mit Kokosnussöl, weil es mir besser schmeckt :)

Liebe Grüße

Muryell
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von evelinchen » Samstag, 20.01.18, 20:01

Liebe Muryell ,

Kokosnussöl habe ich sogar im Haus und werde das
erst einmal nehmen und später auch das Sesamöl
probieren.

Ein schönes Wochenende
wünscht dir evelinchen
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Beitrag von evelinchen » Montag, 22.01.18, 10:21

Liebes Forum ,

ich komme einfach mit diesen wechselnden Symptomen nicht klar ,
auch wenn die meisten in der Absetzliste stehen.
Es macht mich unsicher und die Angst ist ständig da.

Ich kann mich nicht erinnern , wann ich das letzte Mal Schnupfen
hatte , schon garnicht mit so unspezifische Beschwerden.
Die Nasenschleimhaut ist trocken und brennt , dann wieder
läuft Sekret den Rachen herunter oder ich habe das Gefühl
die Nase ist verstopft.

Im Grunde alles Lapalien , aber bei meiner Angst vor Krankheiten
vielleicht nachvollziehbar , dass mir das Sorgen macht.

Ich war ja auch noch nie in so einer Situation , wo es um das
Absetzen von AD geht und deshalb fällt es mir sehr schwer
Geduld und Ruhe zu bewahren.

Ihr habt viel mehr Erfahrung und deshalb muss ich euch auch
immer mal wieder nerven um die Sache etwas besser zu
überstehen und lernen , damit umzugehen.

LG evelinchen
Einnahme Johanniskraut ( Laif 900 )
01.03. - 23.03.2012
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28.07. - 22.08.2017
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Escitalopram 5mg
23.08. - 24.08.2017
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seit 2013 Pantoprazol
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Vitamin B Komplex 1x täglich

Vitamin B12 0,5mg
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26.07. -. 05.09.2017
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Opipramol 50mg
03.11.17 - 05.12.17



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evelinchen
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von evelinchen » Dienstag, 23.01.18, 17:10

Hallo ,

heute geht es mir besonders schlecht.
Ich fühle mich krank und bin sehr müde
und kann nicht mehr zwischen Absetzsymptomen
und Krankheit unterscheiden .
Das macht es für mich umso schlimmer.


Wieder keine Chance um zu reduzieren.

LG evelinchen
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von Muryell » Dienstag, 23.01.18, 18:21

Liebe Evelinchen,

das kenne ich auch. Bei mir ist es aber ein bisschen anders: Ich kann nicht zwischen NW und Absetzsymptomen unterscheiden.
Aber ich habe keine „brain zaps“, die ich 2016 beim Entzug gehabt habe. Und die Symptome verschwinden fast 7 Stunden nach der Einnahme des Medikaments. Deshalb tippe ich auf NW.
Ich bin sehr schwach und mache einfach nur weiter.
Oft denke ich: Ist das die Lösung? Sich informieren und weitermachen?

Ich wünsche Dir alles Gute und sende Dir ein Kraftpaket. :fly:

Liebe Grüße

Muryell
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evelinchen
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evelinchen
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von evelinchen » Dienstag, 23.01.18, 19:34

Liebe Muryell ,

du machst mir immer wieder Mut und das hilft mir nicht aufzugeben.
Es ist nur an manchen Tagen so schwer die Geduld aufzubringen.
Ich lese natürlich hier im Forum wie schlecht es den meisten geht
und was sie alles aushalten müssen.
Aber irgendwann möchte ich , dass es mir wieder gut geht und daran
kann ich im Moment überhaupt nicht glauben.

Ich wünsche dir auch , dass du durchhältst und das es dir bald besser geht.

Liebe Grüße von evelinchen
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