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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 20.12.17, 19:27

Hallo evelinchen :)
Ich bin jetzt bei 37,5mg Opipramol und werde
ab morgen versuchen auf 25mg zu reduzieren.
Warum denn dieser riesen Schritt? :o :o
Davon kann ich nur dringend abraten, das sind pi mal Daumen über 30% weniger!
Ich weiß jetzt nicht, ob ich etwas Wesentliches bei dir überlesen habe, aber das halte ich wirklich für sehr riskant, was du da machst.
Warum schleichst du nicht sanfter und kleinschrittiger aus? :?

Viele Grüße
Jamie
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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von evelinchen » Mittwoch, 20.12.17, 20:24

Liebe Jamie ,

ich habe ja Opi nur etwas über vier Wochen eingenommen ,
deshalb habe ich angenommen , dass ich auch schneller
absetzen kann.
Ich werde natürlich die Dosis von 37,5mg beibehalten und
mir Zeit lassen.

Geht es dir besser?

Liebe Grüße von evelinchen
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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 20.12.17, 22:34

Hallo Evelinchen :-)

Nach etwas über 4 Wochen Einnahme ist es schon sinnvoll, ein etwas schnelleres Absetzen zu versuchen.
Allerdings schreibst du:
Ich bin jetzt bei 37,5mg Opipramol und werde
ab morgen versuchen auf 25mg zu reduzieren.

Meine jetzigen Symptome sind:
Durchschlafstörungen
Kältegefühl und frieren
Bauchschmerzen
wandernde Körperschmerzen
Deine Symptome sollten weitestgehend abgeklungen sein, bevor du weiter runter gehst. Deswegen würde ich noch ein wenig warten, und dann vielleicht erstmal auf 30 mg gehen, das sind immer noch über 20 % weniger.

Alles Gute :hug:

Liebe Grüße
Lina
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Seit 27.12.2017: 0.25 mg Mirtazapin

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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von evelinchen » Donnerstag, 21.12.17, 9:59

Danke Lina , so kann ich es versuchen.

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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von evelinchen » Samstag, 30.12.17, 10:04

Hallo liebes Forum ,

ich möchte kurz berichten wie es läuft.
Bin immer noch bei 37,5mg und habe seit ein paar Tagen
Druck auf der Brust , manchmal ein Brennen , ab und zu
leichter Hustenreiz und Schlafstörungen.
Herz und Lunge wurden untersucht , alles o B.

Können das Absetzerscheinungen sein?

Liebe Grüße und einen guten Rutsch
von evelinchen
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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von Jamie » Samstag, 30.12.17, 10:40

Hallo evelinchen, :)
Können das Absetzerscheinungen sein?
Absetzerscheinungen, aber auch Aufdosiererscheinungen.
Beides ist möglich, zumal der Arzt nichts Auffälliges fand.

Ich würde nichts mehr verändern; der Schritt gleich wieder hoch auf 37,5mg war eine Erhöhung pi mal Daumen um die 25%, das war ziemlich viel. Ich würde jetzt mal mindestens 14 Tage warten und beobachten.

Viele Grüße
Jamie

PS. Ich habe deinen Titel noch mal ergänzt
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von evelinchen » Samstag, 30.12.17, 16:44

Danke Jamie ,
so mache ich es.

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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von evelinchen » Montag, 01.01.18, 10:42

Liebes Forum ,

ich wünsche Allen ein gesundes neues Jahr.

Mir geht es leider nicht gut , ich habe das Gefühl ,
dass ich alle Symptome aus der Absetzliste durchlaufe.
Brustdruck habe ich nicht mehr , dafür
Müdigkeit
Augen brennen
trockene Schleimhäute ( vor allem Nase )
Schwäche
depr. Phasen
ständiges Frieren und Kältegefühl , irgendwie
immer wie krank


Ich hätte so gern mein altes Leben wieder , bin im
Moment ganz verzweifelt und habe große Angst ,
überhaupt nicht mehr aus diesem Tief herauszukommen.


LG von evelinchen
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von Muryell » Montag, 01.01.18, 11:36

Hallo, Evelinchen.

Ich wünsche Dir ein gesundes neues Jahr.
Ich habe gerade mit meinem Mann darüber gesprochen, dass ich das Gefühl habe, dass ich nie wieder aus diesem Schlamassel rauskomme, wobei bei mir die Nebenwirkungen überwiegen. Er sagte: „Doch, doch, es wird wieder, Du wirst heilen, Du bist schon dabei zu heilen.“

Das wollte ich Dir weitergeben. Wir werden es überwinden.

Liebe Grüße und alles Gute

Muryell
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von evelinchen » Montag, 01.01.18, 13:01

Liebe Muryell ,

danke für deine tröstenden Worte.
Die Hoffnung soll man nicht aufgeben , das
ist richtig , nur macht sich bei mir im Moment
so eine depressive Stimmung breit , da fällt
es mir sehr schwer positiv zu denken.

Ich wünsche dir auch für 2018 das es aufwärts
geht und das du ein gutes Jahr vor dir hast.

LG evelinchen
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von Muryell » Dienstag, 02.01.18, 9:07

Liebe Evelinchen,

vielen Dank für deine Worte.
Ich wünsche mir auch mein altes Leben zurück, aber langsam denke ich, dass dies ein Fehler ist.
Ich bin durch die Nebenwirkungen von Paroxetin sehr eingeschränkt und kann vieles nicht mehr machen, wie z.B. ausgehen, zum Sport gehen, mich mit Freunden treffen, usw. Deswegen nehme ich mir auch nichts vor. Aber gestern hatte ich einen schönen Tag, ich habe nichts unternommen, konnte aber am Abend einen schönen Film mit meinem Mann sehen, und bevor ich ins Bett gegangen bin, habe ich gedacht: „Hey, das war ein schöner Tag! Nichts wie früher, aber ein schöner Tag!“ Vielleicht ist es das die Lösung? Einfach das Beste daraus machen?

Liebe Grüße und alles Gute

Muryell
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Beitrag von evelinchen » Dienstag, 02.01.18, 18:09

Liebes Forum ,

leider muss ich nochmal jammern , es wird einfach nicht besser.
Möglich , dass ich mich durch meine Ängste zu sehr reinsteigere.

Mir geht es an keinem Tag so richtig gut.
Mal friere ich , bin geschwächt , keinen Appetit.

Ich weiß nicht wie lange ich diesen Zustand noch aushalte.

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Beitrag von Muryell » Mittwoch, 03.01.18, 10:10

Liebe Evelinchen,

dieses Frieren kenne ich, bei mir ist es ein innerliches Frieren. Es ist furchtbar.
Vor einer Stunde habe ich das Gift genommen und spüre richtig, wie ich immer schwächer werde. So bleibe ich bis abends, wenn die Plasmakonzentration schwächer wird und ich die NW nicht mehr so arg spüre. Gestern Nachmittag war ich verzweifelt, habe geweint. Dann kam mein erwachsener Sohn und sagt: „Weitermachen, Mama, einfach weitermachen.“

Wir machen weiter, Evelinchen, einfach weitermachen.

Liebe Grüße

Muryell
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von evelinchen » Mittwoch, 03.01.18, 10:35

Liebe Muryell ,

Aufgeben will ich auch nicht , es fällt mir aber im Moment sehr schwer.
Die Absetzsymptome machen mir große Angst und ich habe die Befürchtung ,
dass ich es nicht schaffe.
In meiner Signatur kannst du ja lesen , dass die Einnahme mancher Medikamente
sehr unkontrolliert verlaufen sind. Besonders beim Johanniskraut bin ich nie
aufgeklärt worden , dass es auch ausgeschlichen werden muss.
Irgendwie ist mein ganzer Körper durcheinander , so mein Gefühl.
Zum Glück bin ich auf dieses Forum gestoßen und habe wertvolle Tipps
bekommen.

Wichtig ist mir im Moment , dass ich wieder mehr Appetit bekomme und
leistungsfähiger werde.

Ich wünsche dir einen schönen Tag und halte durch.

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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von padma » Mittwoch, 03.01.18, 11:47

liebes Evelinchen, :)

es tut mir leid zu hören, dass es dir so bescheiden geht. :hug:
Mir geht es an keinem Tag so richtig gut.
Das ist im Entzug mit einem gereizten ZNS auch zuviel verlangt. Vielleicht kannst du schauen, ob es Momente gibt, in denen du dich trotz aller Symptome wohlfühlst. Oder kleine Dinge über die du dich freuen kannst.

Hab Geduld mit dir und deinem Körper, es dauert aber es wird wieder.

liebe Grüsse und alles Gute für 2018
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von evelinchen » Mittwoch, 03.01.18, 12:07

Lieben Dank padma ,

auch dir für 2018 viel Kraft und Gesundheit

ich versuche durchzuhalten , mit eurer Hilfe wird
es schon klappen.

Am 8.1. habe ich Termin beim Psychater und da muss
ich Farbe bekennen , was die Beendigung von Opipramol
betrifft.
Er wird nicht begeistert sein , ist er doch der Meinung ,
dass ich das Medikament bei Bedarf nehmen und jederzeit
die Einnahme beenden kann.
Vom Absetzen weiß er natürlich nichts und ich denke , dass
ich es auch dabei belassen sollte.

Liebe Grüße und ein Danke an eure tolle Arbeit ist auch
wieder mal fällig.

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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von carlotta » Mittwoch, 03.01.18, 23:23

Hallo Evelinchen,

es kann jetzt einfach etwas dauern, bis das ZNS es schafft, sich zu stabilisieren. Sicher wirkt da auch noch die Geschichte mit dem JK nach.

Aber das wird besser. (Ich weiß, kann man sich im tiefen Tal immer schwer vorstellen.)

Du brauchst das auch nicht unbedingt beim Arzt thematisieren. Momentan sind da Verwicklungen nur anstrengend und auf Verständnis darf man da leider erfahrungsgemäß auch eher nicht hoffen. :( Außerdem wirst Du ja eh noch eine Zeitlang mit Ausschleichen beschäftigt sein, es also erst mal weiternehmen. :whistle:

Wichtig ist nur, dass Nachschub an Rezepten sichergestellt ist, aber das sollte bei Opipramol wohl kein Problem sein.

Liebe Grüße und alles Gute zum neuen Jahr :group:
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von evelinchen » Donnerstag, 04.01.18, 17:51

Liebe Carlotta ,

für dich auch ein gesundes Jahr 2018.

Deine tröstenden Worte helfen mir sehr.

Liebe Grüße von evelinchen
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von evelinchen » Samstag, 06.01.18, 14:16

Liebes Forum ,

ich wollte ja nicht schon wieder jammern , zumal ich die Absetzsymptome aus
der Liste kenne und natürlich auch eure Tipps , die ihr mir gegeben habt.

Ich habe nur das Gefühl , es geht mir immer schlechter und im Moment
hat mich eine Depression erwischt und ich sehe keinen Ausweg mehr.

Habe ich doch zu schnell abgesetzt und müsste wieder hochdosieren ,
oder hängt das alles noch mit der unkontrollierten Einnahme vom JK
zusammen?

Sorry , dass ich euch wieder bemühe , aber ich komme einfach mit diesen
körperlichen Problemen nicht klar und bin in einem dauerhaften Angstzustand.

LG von evelinchen
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Re: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Beitrag von carlotta » Samstag, 06.01.18, 20:05

Hallo Evelinchen,
evelinchen hat geschrieben:Ich habe nur das Gefühl , es geht mir immer schlechter und im Moment
hat mich eine Depression erwischt und ich sehe keinen Ausweg mehr.
Ich glaube eher, Dich hat ein fettes Entzugssyndrom erwischt zusammen mit der ZNS-Reizung durch das zuletzt recht üppige Aufdosieren.

Mach Dir bitte klar, dass Du mit hochpotenten Substanzen zu tun hast (auch JK ist eine!), die das ZNS, speziell bei Dosisveränderungen, ordentlich erschüttern können. Dabei können sie alles Mögliche an Reaktionen hervorrufen, auch Depressionen. Das bist nicht Du, Dein Körper reagiert einfach gerade stark auf die chemischen Eingriffe.

Und ja, das impliziert, dass die Vorgeschichte mit dem JK da durchaus noch eine Rolle spielen kann. Würde mich eher wundern, wenn nicht.

Es kann eine ganze Zeitlang dauern, ehe das ZNS solche Eingriffe verarbeitet (auch bei kürzerer Einnahme); wenn dann noch zeitnah ein neues psychoaktives Mittel ins Spiel kommt, muss das ZNS noch viel mehr zusätzlich stemmen. Und weitere Entzüge werden im Regelfall daher schwieriger als frühere.

Welche Symptome hast Du im Einzelnen? Hab es evtl. zusätzlich Trigger (von Nahrungsmitteln bis Stresssituationen ist alles möglich)? Das kann Entzugssymptome verschlimmern.

Bezüglich einer Aufdosierung zum aktuellen Zeitpunkt wäre ich sehr skeptisch, weil der letzte Schritt nach oben eben recht groß war und das ZNS diesen auch erst verarbeiten muss (was auch deutliche Symptome verursachen kann). Da sollte man erst mal zuwarten m. E.

Es wird vermutlich einfach noch dauern, ehe Ruhe einkehrt. Und in Folge würde ich Dir aufgrund der bisherigen Reaktionen zu einem langsameren Ausschleichen raten. Vor dem Gesamtkontext wäre das schonender, denke ich.

Lass Dich nicht von der Misere unterkriegen. Sie ist vorübergehend. :hug:

Liebe Grüße :group:
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