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Trimipramin und Valdoxan (Agomelatin) absetzten

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Striatus
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Trimipramin und Valdoxan (Agomelatin) absetzten

Beitrag von Striatus » Sonntag, 27.08.17, 16:24

Hallo zusammen,

ich wurde wegen starker Schlafstörungen(Ein-und durchschlafstörungen sowie REM-Schlaf Enthemmung und somit weniger Tiefschlaf) und dadurch ausgelöster schwerer Depression in einer Klinik auf 150mg Trimipramin und 50mg Valdoxan eingestellt.
Richtig müde haben mich die beiden Medikamente nicht gemacht, dafür aber subjektiv etwas die Stimmung gehoben und Ängste verringert.

Die Depression ist aber immer noch recht stark, beklage zudem einen Dauerschwindel und Gangunsicherheit.Daraufhin haben die Ärzte das Trimipramin auf 100mg reduziert. Sie Konnten aber nicht sagen woher der Schwindel eigentlich genau kommt.


Vor dem Klinikaufenthalt hatte ich einige Wochen 30mg Mirtazapin mit Opipramol,eine zeit lang Johannsiskraut + 15mg Mirtazapin und immer wieder zusätzlich 7,5 -22,5mg Zopiclon eingenommen. Zopiclon war aber eigentlich selbst in hoher Dosis wirkungslos.

Vom theoretischen Wirkprinzip des Valdoxan war ich erst mal begeistert, fürchtete aber immer die Auswirkungen auf die Leberfunktion. Die Blutwerte waren bis jetzt soweit in Ordnung, aber leicht erhöht. Nun werde ich bald entlassen und möchte am liebsten das Valdoxan und Trimipramin ausschleichen. Eine fast wöchentliche regelmäßige Leberkontrolle wie im Krankenhaus ist in der freien Strecke nicht mehr möglich.

Stufenweise in 10% Schritten absetzen kann ich wohl beim Valdoxan vergessen, da die Tabletten fest und am Stück sind.

Liebe Grüße
Zuletzt geändert von Jamie am Montag, 28.08.17, 14:59, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Wirkstoff ergänzt
Ingesamt 45 Einnahmen von 7,5mg Zopiclon vom 03.04.17-16.6.2017
Mirtazapin erst 30mg dann 15mg + 200 mg Opipramol vom 15.04.17- 20.06.17
900mg Johanniskraut für 16 Tage + Abends 15mg Mirtazapin


2x 150mg Seroquel in Klinik als Bedarf
2x 50mg Atosil in Klinik als Bedarf

25mg Valdoxan seit dem 29.06.17 - 06.07.17
50mg Valdoxan seit dem 07.07.17-01.09
25mg Valdoxan
In Klinik 150mg Trimipramin seit 29.06.17 - 22.8.17
In Klinik 100mg Trimipriman seit dem 23.8.17 -02.09.17
ab 02.09.17 50mg Trazodon + 100mg Trmipramin für 14 Tage
Danach 14 Tage 100mg Trazodon + 50mg Trmipramin für 14 Tage
Ca 14 Tage Trazodon 100mg dann auf 75,50,25, 0
Ab 20.11.17 -09.12.17 100mg Doxepin inkl. absetzen 75,50,25,0
Seit 12.09.17 - 10.12.17 2mg Lormetazepan max. 20 Tabletten ohne ansprechende Wirkung,verstärkt nur Müdigkeit.
Seit 10.11.17- 19.12.17, 23 Tabletten 1mg Tavor, 98% Abends
Seit 1 Dezember 17 - 14.01.18, 7,5 mg Zopiclon

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Re: Trimipramin und Valdoxan absetzten

Beitrag von padma » Sonntag, 27.08.17, 23:19

hallo Striratus, :)

willkommen im ADFD.

Wir haben einige Betroffene mit schwersten Schlafstörungen hier im Forum, wahrscheinlich wirst du noch Antworten dazu bekommen.
Vor dem Klinikaufenthalt hatte ich einige Wochen 30mg Mirtazapin mit Opipramol,eine zeit lang Johannsiskraut + 15mg Mirtazapin und immer wieder zusätzlich 7,5 -22,5mg Zopiclon eingenommen.
Wurde Mirtazapin und Opipramol abrupt abgesetzt?
Ab wann ist der Schwindel aufgetreten?

Johanniskraut darf nicht zusammen mit einem synthetischen AD eingenommen werden, wegen der Gefahr eines Serotoninsyndroms!

Schwindel ist eine häufige NW bei Trimipramin. Das kann durchaus die Ursache dafür sein. Möglicherweise spielen auch Absetzsymptome von Mirtazapin und Opipramol mit rein.
Vom theoretischen Wirkprinzip des Valdoxan war ich erst mal begeistert, fürchtete aber immer die Auswirkungen auf die Leberfunktion.
Valdoxan ist wirklich ein sehr problematisches Medikament, das würde ich auch als erstes absetzen
Stufenweise in 10% Schritten absetzen kann ich wohl beim Valdoxan vergessen, da die Tabletten fest und am Stück sind.
Du hast Filmtabletten? Versuche mal, ob sie sich in Wasser lösen lassen.
Den link zur Wasserlösemethode und andere wichtige Infos findest du hier viewtopic.php?f=18&t=12880
Da du es erst 2 Monate nimmst, wirst du es wahrscheinlich schneller als in 10% Schritten absetzen können. Aber ein paar Zwischenschritte wären schon gut.

liebe Grüsse,
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Re: Trimipramin und Valdoxan absetzten

Beitrag von Striatus » Montag, 28.08.17, 10:49

Hallo, erst mal danke für die Antwort. Mirtazapin(5 Wochen Einnahme) wurde am 20.06 kalt abgesetzt und 0pipramol etwas früher vor der Einnahme des Johanniskraut.

Die Valdoxan könnte ich mit einem Cutter teilen, hätte dann 12,5mg Stücke. Was hilft denn gegen Depressionen und Schlafstörungen?
Psychotherapie bringt bisher auch nicht unbedingt etwas.

Gruß
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Re: Trimipramin und Valdoxan (Agomelatin) absetzten

Beitrag von Jamie » Montag, 28.08.17, 15:55

Hallo Striatus, :)

ich traue Valdoxan nicht über den Weg.

Es ist unter skandalösen Umständen zugelassen worden (mehr Negativstudien als Positivstudien; man hat die negativen dann einfach nicht eingereicht und nur die positiven mit nur marginalen Effekten auf Schlaf und Depression) und viele, die es nehmen, schildern, dass es eigentlich gar nicht "hilft".
Dem gegenüber steht dann auch noch das eklatante Risiko sich seine Leber zu ruinieren.

Ich habe es selbst mal eins zwei Wochen wegen schwerster Schlafstörungen genommen mit nullkommanull Effekt und dann wurde mir nach der Einnahme auch übel.
Zudem noch die Angst um meine Leber. Da habe ich es sein lassen.

Mehr Infos: https://www.arznei-telegramm.de/html/20 ... 43_01.html

Ich weiß nicht, ob Valdoxan geteilt werden darf. Servier schweigt sich darüber aus.
Normalerweise gehöre ich da zu den Experimentierfreudigen und würde sagen, man kann es teilen / bröseln / bearbeiten, aber da das Zeug so lebertoxisch ist, weiß ich nicht genau, was passiert, wenn man es teilen würde *grübel*
Unter Punkt 3 (Wie ist Valdoxan einzunehmen?):
http://www.servier.de/sites/default/fil ... _06-14.pdf

Ich würde zuerst mal runter auf 25mg gehen und dann weiter schauen.
Bin mittlerweile 4 Jahre Moderatorin hier im Forum; Valdoxan scheint kaum bis gar nicht Absetzsymptome auszulösen, zumindest habe ich noch nie irgendwelche dramatischen Schilderungen gelesen, aber das liegt auch an dem sehr speziellen Stoff.
Was hilft denn gegen Depressionen und Schlafstörungen?
Tja, wenn es da eine probate Allround-Antwort drauf geben würde, dann wären Hundertmillionen kranker Menschen dankbar und von ihren Leiden erlöst ... :oops: ... und derjenige, der das passende Mittel entwickelt hätte, hätte einen Reichtum, um sich die Erde kaufen zu können.. :o

Das ist eine diffizile Sucharbeit und es braucht langen Atem.

In deinem Eingangspost schreibst du
ich wurde wegen starker Schlafstörungen(Ein-und durchschlafstörungen sowie REM-Schlaf Enthemmung und somit weniger Tiefschlaf) und dadurch ausgelöster schwerer Depression in einer Klinik auf 150mg Trimipramin und 50mg Valdoxan eingestellt.
dazu habe ich Fragen.
Ist das hirnorganisch?
Also man kann sich die Situation auf zweierlei Arten denken:

Ist ein handfestes Problem im Gehirn / ZNS (handfest organisch, zB Tumor, was-auch-immer) vorhanden und deswegen gibt es Ein-, Durchschlaf- und REM- Schlaf Störungen oder
ist seelisch was nicht in Ordnung und deine Seele macht sich über diese massiven Beschwerden rund um den Schlaf bemerkbar?

Was darf man sich denn unter einer REM Schlaf Enthemmung vorstellen?

Ich leide übrigens seit 16 Jahren an schwersten Schlafstörungen, das Thema kenne ich nur allzu leidlich..
Bei mir hat ein Trauma (Seele) und eine PTBS zu dieser schweren Insomnie geführt.

Grüße und willkommen im Forum :)
Jamie
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Re: Trimipramin und Valdoxan (Agomelatin) absetzten

Beitrag von Striatus » Montag, 28.08.17, 19:48

Ich hoffe das es nichts hirnorganisches ist, ein kürzlich angefertigtes MRT war zumindest ohne Befund.

Eine sehr stressige Phase in der Familie hat die Schlafstörungen wohl ausgelöst. Die ganze Situation hat sich zwar wieder beruhigt, habe aber nicht mehr zu dem Schlaf gefunden wie ich ihn kannte.

Wenn ich denn mal nach Stunden einschlafe, komme ich direkt in den Traumschlaf, wo ich sehr leicht zu wecken bin. Die wichtigen Tiefschlafphasen werden weitestgehend ausgelassen. Das nennt man dann Remschlaf Enthemmung. Ich habe dann mitunter 3-4 unterschiedliche Traumphasen pro Nacht ansonsten allenfalls Leichtschlaf. Es gibt auch Nächte wo ich kpl. wachliege. Eine Studie hat mal ergeben das eine Unterdrückung des Remschlafes auch z.b durch Medikamente nicht unbedingt nachteilig ist, weil vermehrter Remschlaf eine Depression fördern und erhaltend wirken kann.

Gruß
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Re: Trimipramin und Valdoxan (Agomelatin) absetzten

Beitrag von padma » Dienstag, 29.08.17, 11:30

hallo Striratus, :)
Eine Studie hat mal ergeben das eine Unterdrückung des Remschlafes auch z.b durch Medikamente nicht unbedingt nachteilig ist, weil vermehrter Remschlaf eine Depression fördern und erhaltend wirken kann.
Also das zweifle ich doch an :? . War das denn eine wissenschaftlich haltbare, unabhängige Studie?
Eine sehr stressige Phase in der Familie hat die Schlafstörungen wohl ausgelöst. Die ganze Situation hat sich zwar wieder beruhigt, habe aber nicht mehr zu dem Schlaf gefunden wie ich ihn kannte.
Vielleicht braucht es noch Zeit, bis du das alles verarbeitet hast?

liebe Grüsse,
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Re: Trimipramin und Valdoxan (Agomelatin) absetzten

Beitrag von Striatus » Dienstag, 29.08.17, 12:08

Ich denke eigentlich gar nicht mehr an das Ereignis. Die Schlafstörung hat sich mittlerweile verselbstständigt und ist u.a das Kardinalsymptom meiner Depression.

Man hat in dieser Studie herausgefunden das im Tiefschlaf neben der Erholung des Körpers auch Erlebnisse und neu gelerntes besser abgespeichert wird als im Rem.

Gruß
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Re: Trimipramin und Valdoxan (Agomelatin) absetzten

Beitrag von Jamie » Dienstag, 29.08.17, 14:21

Hallo Striatus,

wir haben viele Neue hier, die mit der Netiquette des Forums nicht vertraut sind.
Auch dich möchte ich bitten wenigstens ein Hallo o.Ä. an den Beginn deiner Beiträge zu stellen und vielleicht ein Gruß am Ende. Das wirkt gleich viel einladender. Danke :).

Wie verbleibst du denn jetzt? Nimmst du noch 50mg Valdoxan? Willst du runter gehen? Bleibt es bei den 100mg Trimipramin?

Mir wurde im Schlaflabor erklärt, dass es bei Schlafstörungen mit großem Schlafdefizit normal ist, dass der Körper, wenn er endlich eingeschlafen ist, fast sofort in den REM Schlaf geht, weil er diesem Schlafmuster eine hohe Priorität zuweist (seelische und emotionale Verarbeitung). Bei mir ist der Tiefschlaf übrigens auch fast in Gänze zusammengebrochen und der REM Schlaf fast 50% zu wenig; mein Körper dümpelt vor allem im Wachzustand und im Dämmerzustand (Stadium 1) vor sich hin mit gelegentlichen REM Phasen.

Ich wollte auch anmerken, dass mir das selbe gesagt wurde wie dir: >Sie haben eine schwere Depression, deswegen ist Ihr Schlaf so schlecht. Wenn wir die Depression bekämpfen (SSRI AD), dann wird auch Ihr Schlaf besser.<
Das war mitnichten der Fall und eine völlige Fehleinschätzung, zumindest bei mir.
Bei mir war der Zusammenhang nicht Depression --> Insomnie, sondern: Trauma --> Insomnie --> verzweifelt wegen der Schlaflosigkeit (Studium und Leben ging den Bach runter) [verzweifelt ist nicht Depression! Ich war verzweifelt, kaufte mir aber zu dieser Zeit jede Woche Blumen und war lebensbejahend; ein echter Depressiver würde so etwas niemals schaffen] :(

Worauf ich hinaus will: Schlafstörungen können sich vollständig verselbständigen (das erwähnst du ja selbst), ohne direkt eine Verbindung zu einer schweren depressiven Episode zu haben.
Du schreibst ja selbst, dass der Anlass eigentlich schon ausgeräumt ist und jetzt sich da so eine ganz komische Eigendynamik entwickelt hat.
Es wäre, glaube ich, wichtig für dich, wirklich ganz genau zu sortieren, was zuerst da war, was dann kam und ob das passt.

Wer nicht schläft und dessen Leben vor die Hunde geht, der ist -zurecht- verzweifelt (alles andere wäre unnormal), aber das ist nicht das selbe wie eine Depression.

Kannst du in diesem Zustand eigentlich arbeiten?

Schönen Spätsommertag
wünscht Jamie
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Re: Trimipramin und Valdoxan (Agomelatin) absetzten

Beitrag von Striatus » Mittwoch, 30.08.17, 11:41

Ein Hallo und einen Gruß hatte ich doch hinterlassen. War bei meinem Neurologen, er war auch der Ansicht das Valdoxan auszuschleichen. Nehme jetzt noch 25mg für 2-3 Wochen. Trimipramin bleibt erst mal. Wahrscheinlich wird aber demnächst ein SSRI oder SRNI + Gegenspieler für die Nacht eingeschlichen. da mein Zustand noch sehr instabil ist. Bin und bleibe noch eine längere Zeit Au.

Gruß
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25mg Valdoxan
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Re: Trimipramin und Valdoxan (Agomelatin) absetzten

Beitrag von carlotta » Mittwoch, 30.08.17, 12:34

Hallo Striatus,
Striatus hat geschrieben:Wahrscheinlich wird aber demnächst ein SSRI oder SRNI + Gegenspieler für die Nacht eingeschlichen. da mein Zustand noch sehr instabil ist.
Wie bitte? SSRI/SNRI sind anregende Medikamente und dafür bekannt, dass sie häufig Schlafprobleme (auch schwerwiegende) auslösen! Zur Nacht sollten die besonders bei bestehender Schlafstörung schon mal gar nicht gegeben werden.

Bin immer wieder baff, welche Stümperei in den Praxen betrieben wird. :frust: Sorry, aber das kann ich gerade nicht anders sagen. Da kommst Du vom Regen in die Traufe.

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Re: Trimipramin und Valdoxan (Agomelatin) absetzten

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 30.08.17, 12:48

Hallo Striatus, :)

ist es denn wirklich so gewesen, dass du eine Depression hattest und deshalb nicht schlafen konntest?
Nur dann würde es ja überhaupt Sinn machen eine Depression zu behandeln, ob man das unbedingt mit Medikamenten machen muss, steht dann noch auf einem anderen Blatt.

Für mich klang das eher so, dass du Schlafstörungen hattest und sich daraus dann Angst und Depression entwickelt haben.
Dann ist ja am wichtigsten, dass du wieder zu mehr und besserem Schlaf findest, der Rest würde sich dann ja evtl. wieder von selbst regeln.

Es ist natürlich deine Entscheidung aber ich sehe das wie Carlotta, dass SSRI/SNRI deine Schlafstörung noch verschlimmern können und das ganze dann wieder mit noch einem Medikament zu deckeln, damit du abends zur Ruhe kommst, kann ja nicht der Sinn der Sache sein.

Pass gut auf dich auf.

LG Ute
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Re: Trimipramin und Valdoxan (Agomelatin) absetzten

Beitrag von Striatus » Mittwoch, 30.08.17, 13:11

Hallo zusammen, nein zuerst war die Schlafstörung im Zuge eines für mich überlastenden Ereignis aufgetreten, später kamen dann die depressiven Symptome und Angstzustände. Manchmal können Schlafstörungen eine Depressive Episode ja auch ankündigen. Das SSRI/SNRI evtl. sogar ein NDRI wäre für morgens und z.b Trittico für Abends. Die letzten Nächte besonders vor der Klinikentlassung waren wieder besonders schlimm.

Gruß Striatus
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900mg Johanniskraut für 16 Tage + Abends 15mg Mirtazapin


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2x 50mg Atosil in Klinik als Bedarf

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50mg Valdoxan seit dem 07.07.17-01.09
25mg Valdoxan
In Klinik 150mg Trimipramin seit 29.06.17 - 22.8.17
In Klinik 100mg Trimipriman seit dem 23.8.17 -02.09.17
ab 02.09.17 50mg Trazodon + 100mg Trmipramin für 14 Tage
Danach 14 Tage 100mg Trazodon + 50mg Trmipramin für 14 Tage
Ca 14 Tage Trazodon 100mg dann auf 75,50,25, 0
Ab 20.11.17 -09.12.17 100mg Doxepin inkl. absetzen 75,50,25,0
Seit 12.09.17 - 10.12.17 2mg Lormetazepan max. 20 Tabletten ohne ansprechende Wirkung,verstärkt nur Müdigkeit.
Seit 10.11.17- 19.12.17, 23 Tabletten 1mg Tavor, 98% Abends
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Re: Trimipramin und Valdoxan (Agomelatin) absetzten

Beitrag von Eva » Mittwoch, 30.08.17, 13:26

Hallo,

ich wollte mir eigentlich auf die Zunge beißen, weil ich selbst noch so zu kämpfen habe, aber lass mich Dir bitte trotzdem etwas sagen.

Ich leide auch unter schwersten Schlafstörungen, würde mich aber niemals auf eine Neu-Eindosierung von derartigen Hämmern einlassen. Gut, ich habe zwar anders als Du eine Benzoproblematik, könnte aber wahrscheinlich auch auf Depressionen behandelt werden, aufgrund schwieriger Lebensumstände und großer Ängste. Aber lieber würde ich weit weglaufen, als mir jetzt auch noch so etwas anzutun. Was ich hier begriffen habe: Je mehr man "versucht", desto schlimmer wird meist alles, Körper und Psyche kommen nie zur Ruhe, sondern müssen sich immer wieder auf Neues einstellen, sich mühsam anpassen - und stecken dann gleich schon wieder in der nächsten Abhängigkeit. Deshalb bräuchte mir damit kein Arzt zu kommen.

Ich will Dir weder etwas ausreden noch besserwisserisch erscheinen, nur würde ich schon aus meinem eigenen "versuchsreichen" Verlauf heraus sagen: Das Absetzen eines Medikaments bringt wenig, wenn es sofort durch zwei andere "ersetzt" wird.

Bei der Schlaflosigkeit ist eigentlich ebenso schlimm wie das Factum die Angst davor und das, was man sich selbst dazu an Befürchtungen über die - teils unbewiesenen - Folgen vorsagt. Ich arbeite momentan daran, mir zu suggerieren, dass sich der Organismus irgendwann den Schlaf, den er dringend benötigt, holen wird. Vorerst weiß ich nicht, ob das etwas bessern wird, aber ich kann so auch die Panik etwas reduzieren, hoffe ich. Im Grunde gehts um das Aushalten, und gerade das ist sehr, sehr schwer - ich weiß, da ich selbst die allergrößten Schwierigkeiten damit habe, aber erzwingen lässt sich da auf gesunde Weise einfach nichts. Alles Gute.

Grüße, Pons
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Re: Trimipramin und Valdoxan (Agomelatin) absetzten

Beitrag von padma » Mittwoch, 30.08.17, 17:44

hallo Striratus, :)
nein zuerst war die Schlafstörung im Zuge eines für mich überlastenden Ereignis aufgetreten, später kamen dann die depressiven Symptome und Angstzustände. Manchmal können Schlafstörungen eine Depressive Episode ja auch ankündigen.
Selbst wenn dem so wäre, dass Schlafstörungen eine depressive Episode ankündigen können, so war bei dir der Zusammenhang ja anders. Der Auslöser war, wie du schreibst, das überbelastende Ereigniss.
. Die letzten Nächte besonders vor der Klinikentlassung waren wieder besonders schlimm.
Eine Klinikentlassung ist ja eine ziemliche Umstellung, und wenn man noch instabil ist, auch nicht einfach. Dass man da schlecht schläft, halte ich für normal.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Trimipramin und Valdoxan (Agomelatin) absetzten

Beitrag von Striatus » Samstag, 02.09.17, 14:53

Hallo zusammen,

bin jetzt bei 25mg Agomelatin(Vald.), 100mg Trimipramin zum Abend. Seit gestern habe ich wie vom Arzt empfohlen das erste mal 50mg Trazodon dazu eingenommen. Das soll ein besseres Nebenwirkungsprofil ( u.a keine anticholinerge Aktivität)haben. Kurz nach der Einnahme überkam mich eine große Übelkeit. Hatte zum Glück bei den ganzen Medis vorher nie dieses Symptom gehabt. Eventuell beißt es sich mit dem Trimipramin? Dafür setzte nach 2 Std. eine bleiernde Müdigkeit ein und habe von 22.00 - 04:30 Uhr geschlafen, bin dann durch einen Alptraum aufgewacht und danach noch mal eingeschlummert.

Gruß
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Re: Trimipramin und Valdoxan (Agomelatin) absetzten

Beitrag von padma » Montag, 04.09.17, 11:48

hallo Striratus, :)

ich halte es für absolut nicht sinnvoll, mit weiteren AD zu experimentieren. Damit reisst du dich immer tiefer in die Misere rein.
Nun hast du schon drei ! AD an den Backe.

Trazodon hat ebenfalls viele mögliche NW https://psylex.de/psychopharmaka/psycho ... zodon.html
Der Wechselwirkungscheck der Apothekenumschau warnt bei der Kombination dieser 3 Medikamente vor Wechselwirkungen.

liebe Grüsse,
padma
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Ist hier jemand bei dem Antidepressiva den Schlaf weiter verschlechtert haben?

Beitrag von Striatus » Samstag, 11.11.17, 12:11

Hallo. Ich habe fast alle sediererenden Ad`s wie Trmipramin, Valdoxan, Mirtazapin, Trazodon, Doxepin etc. durch und meine schweren Schlafstörungen bestehen immer noch. Ich hatte immer vermehrten Rem-Schlaf und leichtschlaf jetzt sind diese seit Tagen plötzlich weg und ich dämmere nur noch durch die Nacht.

Gruß
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Re: Trimipramin und Valdoxan (Agomelatin) absetzten

Beitrag von Murmeline » Samstag, 11.11.17, 12:30

Hallo Stritatus,

das Forum wird unübersichtlich, wenn Mitglieder für Einzelfragen neue Threads eröffnen. Bitte schreib immer in Deinem eigenen Thread weiter.

Es ist natürlich erschöpfend, dass Dein Schlaf weiterhin so schlecht ist.
Ich hatte immer vermehrten Rem-Schlaf und leichtschlaf jetzt sind diese seit Tagen plötzlich weg und ich dämmere nur noch durch die Nacht.
Steht diese Veränderung in einem zeitlichen Zusammenhang mit Änderungen an der Medikation?

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Re: Trimipramin und Valdoxan (Agomelatin) absetzten

Beitrag von Striatus » Samstag, 11.11.17, 13:23

Okay, dann weiß ich Bescheid. Beim ausschleichen von Trimipramin und einschleichen von Trazodon.

Trimipramin ist seit zwei Wochen raus. Wurde in 25mg Schritten abdosiert. Habs ca. 3 Monate genommen. Da Trazodon nicht hilft kommt ein letzter Versuch mit Doxepin und danach falls notwendig Amitrypilin. Wenn ich z.Zeit kein AD nehme bekomme ich sofort lebensmüde Gedanken und Panikattacken.
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Re: Trimipramin und Valdoxan (Agomelatin) absetzten

Beitrag von carlotta » Samstag, 11.11.17, 13:39

Hallo Striatus,

Du hast offensichtlich Entzugssymptome von der viel zu schnellen Trimipramin-Reduktion, die das Trazodon nicht auffangen kann.

Warum sollte das Trimipramin ersetzt werden?

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine."(Monica Cassani)

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