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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Mirtazapinentzug

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
carlotta
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von carlotta » Sonntag, 08.10.17, 12:34

Hallo Sunshine,

wenn die NW sogar noch nach 14 Tagen so deutlich zunehmen, war die Reduktion richtig, denke ich. Das ZNS war mit der höheren Dosis wohl völlig überfordert.

Es wäre schon mal gut, wenn Du es überhaupt noch verträgst, was sich aber angesichts der nachlassenden NW nach der Reduktion so anhört.

Ich würde versuchen, mich auf der neuen Dosis zu stabilisieren. Drücke die Daumen, dass das absehbar klappt. :)

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Samstag, 14.10.17, 15:30

Hallo ihr lieben :)

Hab mich jetzt ne Weile nicht mehr gemeldet, sorry :cry:

Hab jetzt erst mal abgewartet wie es sich entwickelt.

16 Tage habe ich ja 10 mg genommen und jetzt seit 7 Tagen 9 mg. Die Nebenwirkungen haben sich auf jeden Fall reduziert. Die Entzugssymtome kommen immer noch in Wellen aber nicht mehr so extrem stark. Das Gedankenkreisen und grübeln besteht nicht mehr den ganzen Tag. Die Konzentration lässt auch nicht mehr so schnell nach. Die Missempfindungen werden auch erträglicher. Meinem empfinden nach tut sich schon was - mal mehr mal weniger.

Aber es sind ja erst gute 3 Wochen nach Wiedereindosierung und ich hoffe und denke daß mit der Zeit sich noch einiges an Symtomen bessern wird :D

Ich werde weiter berichten :)

Danke!

Liebe Grüße Sunshine
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Sonntag, 15.10.17, 16:27

Hallo zusammen :)

Hab mich zu früh gefreut :? Heute seit dem aufstehen Symtome. Alles irgendwie zusammen. Wahrscheinlich wieder eine Entzugswelle. Das ist aber auch so verdammt schwer das eine vom anderen zu unterscheiden. Ich geh jetzt mal von einer Welle aus.

Im Benzoentzug dachte ich so was will ich nie wieder erleben und man könnte meinen daß ich solche Symptome ja kenne oder sogar gewöhnt bin. Aber es ist jedes mal auch jetzt bei ADs ganz schlimm :evil:

Die meisten wissen hier ja leider wovon ich rede :cry:

Liebe Grüße Sunshine
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 15.10.17, 16:39

Hallo Sunshine,

Es tut mir leid, dass es dir heute wieder schlechter geht aber , du erwähnst es ja selbst schon, leider gibt es diese Wellen.
Da sich Absetzerscheinungen und Nebenwirkungen oft sehr ähneln, ist es auch oft so, dass man nicht genau sagen kann, um was genau es sich bei den auftretenden Symptomen handelt. Häufig ist es wohl eine Mischung aus Beidem.
Dir bleibt wohl nichts Anderes übrig, als es vorerst auszuhalten und zu versuchen, die Zuversicht zu bewahren, dass es wieder besser wird.
Ich wünsche dir, dass es dir ganz schnell besser geht.

LG Ute
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Montag, 16.10.17, 13:17

Hallo :)

Ich hab eine Frage: Habe jetzt schon öfter hier im Forum gelesen daß manche zur Unterstützung im Entzug das Kytta Sedativa nehmen. Kann ich das mal ausprobieren oder stört das wieder mein zentrales Nervensystem?

Habe mal vor längerem cbd Öl probiert das ging gar nicht mir gings schlechter. Habe dann recheriert und rausgefunden daß es den Mirtazapinabbau blockt. Ich war schockiert.

Auch Neurexan hab ich nicht vertragen.

Liebe Grüße
Sunshine
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Jamie » Montag, 16.10.17, 13:35

Hallo Sunshine, :)

wie bei allem in Leben kann das, was einer als hilfreich empfindet, beim anderen nach hinten losgehen oder wirkungslos sein.
Wir schreiben ja deshalb auch immer, dass Präparate in kleinen Mengen angetestet werden sollen.
Ich vertrage fast alles, auch in meinem Benzoentzug (ist abgeschlossen), aber es hilft leider auch fast nix.
Sprich: keine Nebenwirkungen, aber auch keine Wirkung.

Andre müssen vorsichtiger sein; ich kenne Menschen, die nicht einmal Krümel irgendwelcher Pflanzenpräparate noch vertragen.
Wenn du das Kytta sedativum mal testen willst, kaufe dir eine kleine Packung und beiße etwas von der Tablette für den Beginn ab.
Wenn du schreibst, dass dir selbst Neurexan nicht bekam, solltest du lieber vorsichtig sein.

Dein ZNS zerstörst du damit keinesfalls, auch wenn du es nicht vertragen solltest.

Vielleicht wäre es eine mildere Alternative, erst einmal einen Beruhigungstee oder Schlaftee (enthalten oft Mischung aus Melisse, Passionsblume, Baldrian, Hopfen etc.) zu testen? Aber bitte, es darf kein Johanniskraut drin sein; es wirkt ähnlich wie ein synthetisches SSRI.

Grüße
Jamie
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Montag, 16.10.17, 13:50

Hallo Jamie :)

Daß das Nervensystem dadurch nicht noch mehr durcheinander kommt beruhigt mich schon mal.

Im Benzoentzug habe ich auch einiges nicht vertragen. Meine Hoffnung schwindet und ich werd erst mal Tee testen

Das mit dem Johanniskraut hab ich leider schon vor einigen Jahren am eigenen Leib erfahren dürfen. Davon lass ich die Finger.

Liebe Grüße Sunshine
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Donnerstag, 19.10.17, 18:05

Hallo :)

Habe gestern Abend mal einen Tee mit Baldrian und Hopfen probiert. Mir geht's seitdem miserabel :shock: . Da hat sich das Thema Kytta Sedativa für mich auch erledigt.

Liebe Grüße Sunshine
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Murmeline » Freitag, 20.10.17, 10:03

Hallo Sunshine,

das ist natürlich Mist. War im Tee nur Baldrian und Hopfen?
Du könntest mit Abstand mal ein Mono-Präparat ausprobieren, also nur das eine oder das andere.
Dann wüsstest Du sicher, ob beides nichts für Dich ist. Und am besten nur eine kleine Tasse oder nur 1/4 antasten, damit es die im Zweifel nicht zu lange zusätzlich miserabel geht.

Viele Grüße von Murmeline
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Freitag, 20.10.17, 11:40

Hallo :)

Danke Murmeline für den Tipp!

Ich möchte jetzt lieber nichts mehr ausprobieren. Ging jetzt schon mit Neurexan und Baldrian/Hopfen schief. Magnesium kann ich leider auch nicht nehmen wegen der HistaminIntoleranz im Mirta Entzug.

Heute geht es mir wieder besser bis auf dumpfen/Tauben Kopf und surren in den Ohren. Hab heute morgen schon meinen Freund an den Bahnhof gebracht, getankt und eingekauft. Mulmiges Gefühl ist immer dabei aber auf alle Fälle besser als vorher.
Diesmal Versuch ich mich nur für den Augenblick zu freuen sonst bin ich wieder enttäuscht. Denn es kann sich jederzeit wieder ändern. Ist halt ein auf und ab.

Danke!

Liebe Grüße
Sunshine


Ausserdem liegt es mir am Herzen euch ein großes Lob auszusprechen. Für eure Hilfe hier mit eurem Wissen sofort jedem zu helfen. Für mich seid ihr Lebensretter und ich bin unbeschreiblich froh mich angemeldet zu haben und daß es euch gibt. DANKE an alle <3
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von carlotta » Freitag, 20.10.17, 12:24

Hallo Sunshine,

ja, leider gibt es Betroffene, die ganz vieles im Entzug nicht mehr vertragen.

Wie sieht es denn bei Dir mit Nahrungsmitteln aus? Wegen der HIT bist Du ja vermutlich schon eingeschränkt bzw. musst speziell darauf achten.

Welche Magnesiumverbindung hattest Du denn genommen? Citrat wird häufiger bei HIT nicht vertragen, Malat z. B. scheint eher zu gehen. Lina :) bspw. hat diese Erfahrung gemacht.

Ich möchte Dich mit diesem Hinweis bloß nicht zu irgendwas überreden, ich kann verstehen, wenn Du nichts mehr ausprobieren möchtest. Ich wollte es nur zur Sicherheit erwähnen, evtl. ist es auch für andere Mitlesende interessant.

Vielen lieben Dank für Dein Lob fürs Forum. <3 Ich empfinde das ganz genauso wie Du, nämlich den Einsatz aller hier als lebensrettend. :fly:

Liebe Grüße :group:
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Freitag, 20.10.17, 12:48

Hallo Carlotta und Danke :)

Ich habe da jetzt speziell nicht darauf geachtet was genau ich an Nahrungsmitteln nicht Verträge. Stelle aber nach dem Essen immer fest daß es mir erst mal schlechter geht. Bei geräuchertem wie Schinken oder Salami ist es ganz extrem und bei scharf gewürztem das meide ich dann meist. Ich denke daher daß das mit der Nahrung zusammen hängt und da eine Intolleranz besteht.

Magnesium Verla und Magnesium direkt von Doppelherz habe ich probiert. Bekomme danach brennen und kribbeln auf der Haut mit Rötungen und ich werde unruhiger. Ausserdem habe ich davon immer verstärkte Magenprobleme was ja auch schon vom Entzug vorhanden ist aber durch Magnesium verstärkt wird.

Ja für die Mitlesenden ist es sehr wichtig. Ich bin ja auch für jeden Tipp dankbar damit man versteht was eigentlich im Entzug im Körper so alles vor sich geht.

Liebe Grüße :group:
Sunshine
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von LinLina » Montag, 23.10.17, 18:31

Hallo Sunshine :-)

ich würde mich an deiner Stelle wirklich mit der HIT beschäftigen, mir hat das sehr geholfen die Symptome etwas abzumildern.

Magnesium verla ist Magnesiumcitrat, das vertrage ich auch nicht, ich komme gut mit Magnesiumgluconat zurecht.

Schau mal in unseren Forenbereich "Gesundheit", dort gibt es z.b. einen Thread zu HIT und einen zu Magnesium.

Liebe Grüße
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Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 komplett abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 27.12.2017: 0.25 mg Mirtazapin

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: / Mein Thread
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Montag, 23.10.17, 19:22

Hallo Lina :)

Danke werde ich machen.

Liebe Grüsse Sunshine
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Dienstag, 24.10.17, 11:36

Hallo :)

Es geht mir jetzt seit 5 Tagen besser dank euch. Keine Entzugswelle mehr nur der taube/dumpfe Kopf ist noch da. Hatt ich aber 2011 beim wieder nehmen nachdem es mir in der Klinik beim Benzoentzug mit "ausgeschlichen" wurde auch. Diese Nebenwirkung ging nie weg sowie anderes auch.

Am Donnerstag sind es 5 Wochen seit wieder Eindosierung wie lange sollte ich jetzt noch warten bis ich eine Reduzierung wage?

Liebe Grüße
Sunshine
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Jamie » Dienstag, 24.10.17, 15:31

Hallo sunshine :)

Das ist schön zu lesen.
Und ich drücke fest die Daumen, dass die Stabilisierung anhält.
Wenn du erst seit 5 Tagen etwas besser beisammen bist, wäre es jetzt viel zu früh, etwas zu ändern.
Da würde ich frühestens in 4 Wochen drüber nachdenken.

Grüße
Jamie
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Dienstag, 24.10.17, 15:57

Hallo Jamie :)

Danke ! Das hoffe ich auch.

So werd ich es dann machen wenn's so bleibt.

Liebe Grüße
Sunshine
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Mittwoch, 01.11.17, 19:46

Hallo ihr lieben :)

Möchte nur kurz berichten daß es mir immer noch besser geht sprich es sind keine Entzugswellen mehr seit 13 Tagen aufgetreteten, puh. Hoffe es bleibt so.

Ganz liebe Grüße an alle :group:
Sunshine
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 02.11.17, 13:22

Alles Gute weiterhin für Dich, Sunshine!
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 17.11.17, 20:37

 ! Nachricht von: Ululu 69
Hallo Sunshine,
Ich habe deinen Thread in die Rubrik "Antidepressiva absetzen" verschoben.
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