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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Mirtazapinentzug

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Sunshine71
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Freitag, 17.11.17, 21:29

Hallo Ute :)

Danke für die Info.

Liebe Grüße
Sunshine
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Sunshine71
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Samstag, 18.11.17, 13:42

Hallo ihr lieben :)

Möchte kurz berichten daß ich seit jetzt insgesamt 30 Tagen keine Entzugswellen mehr hatte :D

Ich werde aber erstmal weiterhin auf den 9 mg bleiben und mir noch Zeit geben bis ich einen weiteren Reduktionsschritt starte. Es war ja doch, wie hier jeder leider aus eigener Erfahrung weiss, eine sehr anstrengende Zeit. Ich möchte erst mal Kraft schöpfen.

Ich hoffe daß es euch allen einigermaßen gut geht. Den jenigen die gerade mitten im Reduzieren sind schicke ich ganz viel Kraft. :fly:

Wir schaffen das :group:

Danke <3

Liebe Grüsse Sunshine
Zuletzt geändert von Sunshine71 am Samstag, 18.11.17, 19:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Annanas » Samstag, 18.11.17, 13:53

Hallo sunshine :) ,
Sunshine71 hat geschrieben:Möchte kurz berichten daß ich seit jetzt insgesamt 30 Tagen keine Entzugswellen mehr hatte
Och, wie schön das zu lesen - das freut mich richtig für dich!
Sunshine71 hat geschrieben:Ich werde aber erstmal weiterhin auf den 9 mg bleiben und mir noch Zeit geben bis ich einen weiteren Reduktionsschritt starte. Es war ja doch, wie hier jeder leider aus eigener Erfahrung weiss, eine sehr anstrengende Zeit. Ich möchte erst mal Kraft schöpfen.
Das ist vollkommen in Ordnung - es gibt ja keine allgemeingültigen Regeln, nur Anhaltspunkte.
Es ist wichtig und richtig, daß du nach deinem eigenem Befinden gehst!
Sunshine71 hat geschrieben:Den jenigen die gerade mitten im Reduzieren sind schicke ich ganz viel Kraft.
Dankeschön, ich nehme das gleich mal für mich in Anspruch :wink: !

Ein schönes Wochenende wünscht dir,
Anna
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Freitag, 22.12.17, 9:45

Hallo ihr tapferen (Mit-) Kämpfer :)

Hab lange überlegt ob es noch zu früh ist oder ich überhaupt dieses Jahr noch einen Reduzierschritt wagen soll oder ob ich mir noch ein wenig Zeit gebe. Aber was soll ich sagen seit einer Woche bin ich von 9 mg auf 8,7 mg runter :D

Die Symtome sind natürlich wieder alle da aber ohne Symtome geht ja leider eh nicht :cry:

Mal sehen wie lange die bleiben wenn zu lange werde ich das nächste mal die Schritte noch kleiner machen. Ist ja jetzt schon wenig aber durch die ganzen vorherigen Entzüge ist erst recht besser gaaaanz langsam vorzugehen :schnecke:

Ich werde weiter berichten :wink:

Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest und schicke gaaaanz viel Kraft und Durchhaltevermögen fürs Abdosieren :sports:

Liebe Grüße
Sunshine
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Eva » Freitag, 22.12.17, 11:00

Liebe Sunshine,

ich finde Dein Vorgehen super und freu mich mit für Dich über jeden noch so kleinen Schritt in die PP-Freiheit.

Frohe Weihnachten, und alle guten Wünsche auch für Dich,

von Herzen,
Eva
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Und nun kann's dem Endspurt zu gehen ... :)

Never give up!

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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Samstag, 30.12.17, 14:18

Hallo ihr Lieben :)

Heute 14ter Tag mit 8,7 mg Mirtazapin sprich 0,3 mg weniger. Die Absetzsymtome sind immer noch da. Aber ich denke Besserung kann ich nach 2 Wochen auch noch nicht erwarten. Also weiter geht's.

Wollte ja eigentlich nichts mehr an Magnesium ausprobieren aber in der Not sucht man ja nach jeder Hilfe die etwas Erleichterung schafft.
Magnesiumcitrat Vertrag ich ja gar nicht. Hab jetzt mal Magnesiumgluconat angetestet aber auch das geht nicht. Jetzt dachte ich vielleicht hilft mir das Magnesiumöl (Magnesiumchlorid) weil es ja äusserlich angewendet wird ging aber leider auch nach hinten los. Egal welches die Symtome werden damit getriggert. :shock:

Ich komme zu der Erkenntnis daß ich nix mehr an Magnesium vertrage :roll:

Was ein Elend aber dann soll es so sein :D

Wie steht es eigentlich mit ätherischem Lavendelöl und Bergamotte? Hab ich im Benzoentzug zum "schnüffeln" bekommen und es hat mir doch ein wenig geholfen da ich mich mehr auf den Duft konzentriert habe.
Ausprobieren oder lieber nicht?


Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und ein glückliches und gesundes 2018 <3 plus Kraft und Durchhaltevermögen :sports: wir haben ja schliesslich alle das selbe Ziel :group:

Liebe Grüße Sunshine71
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 31.12.17, 9:34

Moin Sunshine,

Meinst Du ätherische Öle im Sinne von Aromatherapie, zum Beispiel über eine Duftlampe? Also ich würde das ausprobieren, vielleicht ist dir das angenehm, damit ist doch schon was gewonnen.

Tja, mit dem Magnesium isses wohl nix. Füge deine Erfahrungen dazu gerne hier ein: viewtopic.php?f=57&t=11189

Einen guten Rutsch und für 2018 alles Gute wünscht Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Montag, 01.01.18, 9:48

Guten Morgen ihr Lieben :)

Ich wünsche allen ein glückliches und gesundes neues Jahr :D

Ich habe eine Frage: Ist auch beim langsamen Ausschleichen dieses Katastrophendenken und das von sich selbst nicht viel halten normal? :?

Bleibt das jetzt länger oder wird das bei Besserung der Symtome wieder gut?

Mein Verstand sagt mir schon daß es mit abklingen der Symtome besser wird aber wäre schon über Erfahrungen dankbar und ich wäre beruhigter.

Ich hatte das schon vom viel zu schnellen Absetzen. Das macht mir Angst weil es da nicht besser wurde :shock:

Liebe Grüße Sunshine
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 02.01.18, 18:24

Hallo sunshine,

es ist leider so, dass auch ein langsames Absetzen meist nicht völlig ohne Symptome abläuft. In der Regel vergehen die aber nach einigen Tagen bis Wochen. Im schlimmsten Fall muss man nochmal einen kleinen Schritt zurück gehen.
Wichtig ist, dass du mit dem Absetzen erst weiter machst, wenn es dir wieder gut geht.
Du entziehst deinem Gehirn eine Substanz, die fest in den Stoffwechsel eingebaut war. Dass selbst verhältnismäßig geringe Reduzierungen Symptome machen, zeigt, wie potent diese Mittel sind.
Ich hoffe für dich, dass du dich schnell wieder stabilisieren kannst.

LG Ute
Zuletzt geändert von padma am Mittwoch, 03.01.18, 22:49, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Autokorekturfehler korrigiert
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Samstag, 06.01.18, 7:46

Hallo zusammen :)

Danke Ute für die lieben Worte <3

Tag 21 mit 8,7 mg Mirtazapin

Es geht mir nicht gut :cry:

Hab angefangen noch strenger auf Histaminfreie Nahrung zu achten. Ein mal gesündigt und es wirft mich für einige Tage total aus der Bahn bekomme Nachts oft flushs denke ich verbrenne :roll:

Festgestellt habe ich daß ich, sofern es die Unruhe zulässt, ein sehr hohes Schlafbedürfnis habe und Umweltreize mich extrem triggern.

Und weiter geht's :sports:

Ich werde weiter berichten :)

Wünsche allen ein schönes Wochenende und schicke gaaaanz viel Kraft und Durchhaltvermögen denen die es zur Zeit brauchen :group:

Liebe Grüße Sunshine
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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Samstag, 13.01.18, 4:47

Hallo ihr lieben :)

Tag 28 mit 8,7 mg Mirtazapin sprich Reduzierung von 9 mg auf 8,7 mg

Es geht mir nicht gut :roll:

Die ersten 3 Wochen hatte ich sehr viele Symtome die noch einigermaßen aushaltbar waren.
Diese Woche war es größtenteils an der Grenze von nicht mehr aushaltbar und unerträglich. Habe gestern meine Tage bekommen und weiß endlich warum es mir diese Woche so extrem schlecht ging und noch geht :wink:

Ich habe dann immer das Gefühl daß mein Kopf sofort an meinen Benzoentzug denkt und meint das dauert jetzt ewig :roll:

Als ich Mirtazapin vor Jahren bekam habe ich innerhalb der ersten 2 Wochen 10 kg zugenommen von 64 kg auf ziemlich schnell 74 kg :o
Schön ist daß ich seit dem Reduzieren aktuell wieder bei 64 kg bin :D

Auf Histaminarme Nahrung muss ich weiterhin verzichten da es zu viele Symtome verstärkt.

Ich werde weiter berichten :)


Ich wünsche allen ein schönes und symtomarmes Wochenende :) und schicke gaaanz viel Kraft und Durchhaltevermögen :sports:

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Re: Mirtazapinentzug

Beitrag von Sunshine71 » Samstag, 20.01.18, 16:39

Hallo liebe Mitkämpfer :)

Tag 35 nach Abdosierung von 0,3 mg (von 9mg auf 8,7mg) Mirtazapin.

Es geht mir noch nicht besser :cry:

Symtome sind nach wie vor vorhanden.
Unfassbar wegen 0,3mg weniger.
Für mich heisst das jetzt schon ab der nächsten Reduktion noch kleinere Schritte zu machen :schnecke: :D

Aber jetzt warte ich erst mal auf Besserung mit dieser Dosis :roll:

Ich hab jetzt die letzten knapp 7 Jahre so einiges an 'Psychomedis" entzogen und sag schon lange Teufelszeug dazu. Denn das beschreibt es wohl am besten :D

Ich werde weiter berichten :)

Allen ein schönes und symtomfreies Wochenende <3

Liebe Grüße Sunshine 71
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