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Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 14.11.17, 10:38

Hallo Hallowas, :)

wenn du schon mehrfach beim Augenarzt warst und dort alles untersucht wurde und das Problem zudem gleichzeitig an beiden Augen auftritt, würde ich eher vermuten, dass die Reizverarbeitung im Gehirn die Beschwerden macht.
Das Auge sieht also richtig, aber das überreizte Gehirn schafft es nicht, aus den gesendeten Reizen ein vernünftiges Bild zu erstellen.?!
Das wäre dann eher ein Fall für den Neurologen, wobei ich nicht weiß, ob der etwas anders tun würde, als dir wieder neue Medikamente zu verschreiben. :?
Im Zweifel wäre es vielleicht angebracht, mal ein MRT vom Schädel zu machen, um alle Eventualitäten auszuschließen.

LG eine etwas ratlose Ute
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von carlotta » Dienstag, 14.11.17, 13:12

Hallo Hallowas,

sicher liegt es auch an der Reizverarbeitung, da gehe ich mit Ute :) konform. Allerdings sind gerade im Auge m. W. auch viele Serotonin-Rezeptoren verortet, weshalb Augenprobleme (auch stärkere) im Entzug nicht so selten sind.

Ich fürchte, man wird diesbezüglich mit den gängigen Untersuchungsmethoden kaum etwas feststellen können. Auch sehe ich in Behandlungen eher Gefahren bzw. weitere Trigger denn Erleichterung. Wie fast immer bei entzugsbedingten Problematiken wird auch hier vermutlich nur die Zeit plus Schonung helfen können.

Evtl. kannst Du ein Mittel zum Befeuchten der Augen anwenden, aber auch da solltest Du vorsichtig probieren, ob Du es verträgst.

Immer wieder schlimm, was der Entzug alles auslöst. :cry:

Liebe Grüße :group:
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Panik » Donnerstag, 16.11.17, 9:03

Hallo,

Probleme mit den Augen habe ich auch seit ich dieses Zeug nehme. Das reicht von bekannten Schleier vor den Augen über schmerzen der Augenmuskeln bis zur Verarbeitung von hell und dunkel. Richtig mies ist es zu dieser Jahreszeit früh am Morgen und am Abend auf dem Arbeitsweg. Wenn es dann noch regnet heisst es höchste Konzentration. Da hilft wohl nur

durchhalten
panik
ps: es gibt viele natürliche Dinge für angestrengte Augen von Rosenwasser bis Yoga. Evtl. ist das was passendes dabei ?!
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25.11.2013 Thrombozytenaggregationshemmer ASS100
13.07.2012 Escitalopram 10mg
08.10.2013 Reduzierung Escitalopram 9mg
20.10 2013 Reduzierung Escitalopram 8,5mg
23.10 2013 Reduzierung Escitalopram 8mg
10.11.2013 Reduzierung Escitalopram 7mg
07.12.2013 Aufdosiert Escitalopram 8mg
15.12.2013 Reduzierung Escitalopram 7,5mg
29.12.2013 Reduzierung Escitalopram 7mg
19.01.2014 Reduzierung Escitalopram 6mg
16.02.2014 Reduzierung Escitalopram 5,5mg
23.02.2014 Aufdosiert Escitalopram 6mg
08.03.2014 Aufdosiert Escitalopram 6,5mg
17.03.2014 Aufdosiert Escitalopram 7mg
30.03.2014 Aufdosiert Escitalopram 8,5mg
25.05.2014 Reduzierung Escitalopram 8mg
07.06.2014 Aufdosiert Escitalopram 8,5mg
20.07.2014 Reduzierung Escitalopram 8mg
15.08.2014 Aufdosiert Escitalopram 8,25mg
18.08.2014 Aufdosiert Escitalopram 8,5mg
26.10.2014 Reduzierung Escitalopram 7,5mg
31.10.2014 Aufdosiert Escitalopram 8,5mg
14.12.2014 Reduzierung Escitalopram 8,2mg
21.01.2015 Reduzierung Escitalopram 4,0mg
04.04.2015 Reduzierung Escitalopram 3,8mg
30.04.2015 Reduzierung Escitalopram 3,6mg
30.05.2015 Reduzierung Escitalopram 3,2mg
08.06.2015 Reduzierung Escitalopram 3,0mg
05.07.2015 Reduzierung Escitalopram 2,8mg
26.07.2015 Reduzierung Escitalopram 2,6mg
11.08.2015 Reduzierung Escitalopram 2,4mg
19.10.2015 Aufdosiert Escitalopram 2,6mg
21.01.2017 Reduzierung Escitalopram 2,4mg --> hier
26.02.2017 Reduzierung Escitalopram 2,2mg --> oder hier
05.06.2017 Reduzierung Escitalopram 2,0mg --> oder hier Dosis real 2mg

Hallowas
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Hallowas » Freitag, 29.12.17, 18:45

Bitte weiterhin um Hilfe *Update Totalschaden?

Hallo...

nun sind fast 3 Monate rum seit der letzten Einnahme und dem eher abrupten Absetzen...

folgende Symptome belasten mich gerade am stärksten bzw. sind stärker geworden...
  • Massive Kognitive Probleme... kann kaum planen... irgendein Problem durchdenken, kann keine Entscheidungen treffen, kann mich nicht anständig benehmen... gestörte Motorik und Probleme beim Ausführen von Bewegungsabläufen
  • Komplette Auslöschung der Persönlichkeit... keine Leichtigkeit mehr da keinerlei Spontanität... nicht in der Lage einen Witz zu machen bzw.
    fühlt sich alles in meinem Körper und die Kommunikation unsynchron an.... und allgemein fühle ich irgendwie einen
    Widerstand bein Sprechen obwohl ich zuvor eine sehr soziale, offene Person war und es lief alles fließend...
    Jetzt muss ich mich beim Kommunizieren anstrengen und merke nicht mal dass ich spreche sondern das einfach irgendwas
    substanzlos aus mir rauskommt aber nichts dahinter steckt, keine Autorität, keine Persönlichkeit... nichts... fühle mich wie ein
    Geist... rede nicht von Persönlichkeit zu Persönlichkeit mit Bezug sondern eher als Geist auf andere ein?!
Sehr starke Bewusstseinseinschränkung durch chronischen Tiefschlafmangel? Mein Bewusstsein wurde Schritt für Schritt durch den Schlafmangel immer eingeengter d.h. ich habe kaum noch Einzelheiten um mich rum mitkriegen können... z.b. bin ich in einem Raum der mich erfüllt... ich kriege die Autos mit... ob jemand gerade irgendwo herkommt und was gesprochen wird und einfach die Dinge um mich rum habe ich alle mühelos wahrgenommen und einordnen können ohne drüber nachzudenken... nun ist der Bewusstseinsradius extrem eingeschränkt ... ich krieg nichts mehr um mich herum mit wenn ich mich nich drauf konzentriere... das ist ein besch :censored: Gefühl... ich bin einfach vollkommen abwesend, wenn ich nicht versuche bewusst irgendwie da zu sein... Das äußert sich auch dadurch dass ich kaum Raum in meinem Kopf hab... ich seh z.B. mein Zimmer oder sonst was und kann Dinge kaum verarbeiten weil mir die Energie fehlt bzw. kann ich mich nur auf ganz wenig auf einmal konzentrieren während ich früher einfach alle möglichen Dinge im Kopf herumjonglieren konnte... ich konnte mich aufs Weihnachtsfest überhaupt nicht freuen oder es überhaupt aufnehmen... das Geschmückte Zeug... die Weihnachtsbäume usw...

Der Zustand war von Anfang ja so dass ich den ganzen Tag hin und herrannte und extreme Innere Unruhe hatte bzw. Akathisie... und konnte dann auch nicht einschlafen.. ich lag da aber es ist einfach nichts passiert... der Kopf war einfach an und ich war glücklich wenn ich mal 1-2 Träume hatte.... und den Rest der Zeit lag ich bloß rum.... mit Baclofen konnte ich dann ein paar Stunden schlafen... dann hat sich allerdings auch eine Toleranz eingestellt... ich schlief also die ersten Tage mal nen Tag 2-3 Stunden.. ein paar Träume... dann am nächsten Tag mal überhaupt nicht... dann mit Baclofen mal 5 Stunden usw... aber das Problem war nachts immer das mein Körper totmüde war aber mein Hirn einfach nicht ausging... wenn ich dann mal eingeschlafen bin brauchte jmd. nur ein Geräusch zu machen und ich wäre wieder wach... konnte nicht schlafen aber lag nur noch da rum und mein Hirn war an... gleichzeitig tat es aber auch weh weil es unbedingt Erholung aber auch nicht abschalten konnte... gibt es da einen Mechanismus für den die Antidepressiva/Neuroleptika bedienen der diese Hirnwachheit verursacht?

[Es ging einfach der Schalter kaputt wo der Körper die Müdigkeit/Wachheit reguliert... hatte ohne Ende diese Bewegungsunruhe wo ich mich gefragt hab wo denn der Körper sich die Energie herholt und nicht müde wird... sich nicht hinlegen will...


Nun ist das ganze Energiepensum wohl ausgeschöpft... ich bin gerade nahezu bettgebunden...ich esse was... mach einen Spaziergang aber das wars dann auch... liege im Bett und wackel mit den Beinen rum...

Nachts falle ich aufgrund einer so krassen Erschöpfung dann in einen komatösen Schlaf... wo ich dann morgens durch irgendwas wach werde... meistens irgendwann gegen 9... und lieg dann immer noch extrem erschöpft aber mit sehr wachem Hirn bis um 12 im Bett....

Das ist mega komisch weil mein Gehirn zu dem Zeitpiunkt sich ausgebrannt aber gleichzeitig aktiv fühlt und dann einfach nicht mehr ausschalten und mir ein paar weitere Stunden geben will.... ich bin extrem müde und wach gleichzeitig....

So bin ich innerhalb von ein paar Monaten vom nicht Stillsitzen können und ständigem Umherlaufen zum ständigen Rumliegen gekommen...

Die Ursache des Problems wurde aber nicht beseitigt... Stattdessen bin ich jetzt auch noch Benzo-abhängig...

-----------------

[/list]Starke Lichtempfindlichkeit... die hat stets zugenommen. Nicht unbedingt das natürliche Sonnenlicht aber vor allem Abends das künstliche...
liege meist im Dunkeln da...

  • Ohrenprobleme, Probleme mit Gleichgewichtsorgan... starker Tinnitus & Probleme beim Lokalisieren von Geräuschen & starke Geräuschempfindlichkeit...


..........

Jeden Tag wenn ich aus dem Bett aufstehe fühle ich mich als hätte ich 10 Tage nicht geschlafen.. ich hab das Gefühl ich kann so überhaupt nicht normal funktionieren zu können... ich kann nichts machen... es ist so als würe ich mit jedem um mich rum aus einem "10Tagenichtgeschlafen" Zustand heraus kommunizieren... alle anderen sind hellwach und ich bin körperlich so am A :censored: ich weiß weder was Tag und Nacht ist.. fühle meinen Körper überhaupt nicht mehr... ich fühle nichts....

Es wurde von Tag zu Tag schlimmer... ich fühl einfach irgendwie irgendwo 10 Sekunden zurück.. anstatt im Jetzt... mit extremer Bewusstseinseinschränkung... und das bekloppte daran ist dass sich mein Hirn an diesen Zustand auch noch von Tag zu Tag gewöhnt, es aber komplett anders war... ich kann nicht mal still am Tisch sitzen und irgendwie n Kaffee trinken und ne Konversation führen weil ich SO weit davon entfernt bin davon, was sich für mich "normal" anfühlt...

Ich weiss nun nicht ob das normal ist und vom TIefschlafmangel kommt oder das nun andere Ursachen vielleicht hat...aber so kann ich nicht weiterleben... ich steck in so einem Zwischending fest... während andere morgens aufwachen und in den Tag starten können bin ich irgendwo 10 Tage weg... mein Bewusstsein fühlt sich dabei SEHR eingeschränkt ein... kann es auch was anderes sein als der Medikamentenentzug??? Ich mein das ist einfach nicht normal...


Ich brauche Rat...
Zuletzt geändert von padma am Donnerstag, 11.01.18, 18:24, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Kraftausdrücke mit Smiley versehen
Aug 27 - Sept 1, 2017 (Mirtazapin 3,5mg Tag 1, 7,5 Tag 2, 15g Tag 3 dann 7,5mg und wieder 7,5, danach Stopp (Also 5 Tage)

Sept 2017 Sporadisch Mirtazapin bei Schlafproblemen

Sept 26 - Oct 3 (Immer noch sporadisch Mirta 3,5mg, aber Sept 26 - Oct 3 Quetiapine 50mg, Vierter Tag 150mg dann 50mg dann abprubt abgesetzt (extreme Akathisie)

Oktober 6 - Oktober 30 Mirtazapine noch einige Tage genommen am Anfang des Monats um zu gucken ob Akathisie weggeht...

Now-DEZ Baclofen 5mg pro Nacht... dann stets bis 25mg angehoben, dazu Cyproheptadin 4mg für 2 Wochen dann aufgehört.

Dezember: Aufgehört mit Baclofen. Als Alternative nun flurazepam 27,4mg täglich. Baclofen nicht ausgeschlichen.

Nahm Clozapin 12,5mg ab 18 Dezember ... denke es hat direkt besser geklappt mit dem Schlaf aber ich hab vergessen ob ich es nicht jedes Mal genommen habe irgendwann oder auch mal paar Tage Aussetzer hatte... hab es aufgehört zu nehmen vor 2 Wochen glaube ich da meine Blutwerte sehr komisch aussahen... 1-2 Wochen zuvor war die Einnahme von Clozapin aber bereits sporadisch... weiß auch nicht.. durch die Benzos ist mein Gedächtnis gerade auch vollkommen im Eimer.

Sehprobleme wurden nach Absetzen von Clozapin schlimmer, sowie nach der kurzfristigen Einnahme von Quetiapin... weiß auch nicht..

Januar bis heute: Jeden Tag Flurazepam 27,4mg Tablette (halbe morgens/halbe abends)

2. Februrar bis 15.Februar: 20,55mg Flurazepam taeglich (3/4 Tablette)
16. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
17. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
18. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
19. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
20. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
21. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
22. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
23. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
24. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
25. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
26. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
27. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
28. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)

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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Shonah » Freitag, 29.12.17, 19:36

Hallo Hallowas,

Ich kann dir leider keinen Rat geben.

Ich möchte aber das du weißt, das wir mit dir fühlen und das ich es ganz grausam finde was du durchmachen musst.

Ich wünsche dir baldige Besserung und noch sehr viel Kraft! :hug:


LG Shonah
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Jamie
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.

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Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 30.12.17, 9:37

Hallo Hallowas,

kannst du bitte eine Signatur anlegen ?
Hier der Link dazu.

viewtopic.php?f=46&t=14114

Halte bitte fest, was du eingenommen hast und in welchem Zeitraum.

Du schreibst, dass du Benzoabhängig bist. Welches Benzo nimmst du in welcher Dosierung ?
Eine regelmäßige Benzoeinnahme könnte viele deiner Symptome erklären.

LG Ute
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Marko92 » Samstag, 30.12.17, 13:39

Hallo Hallowas,
Metabolisierungsprobleme bzgl. Medikamenten habe ich keine, habe ein Gentest gemacht. Hab allerdings Mutationen im Serotonintransporter (mehr 5-HT)
Was wurde dir deswegen hinsichtlich Einnahme von Medis empfohlen?
Frag doch mal da nach, wo der Test gemacht wurde ob deine Symptome Folge von den Medis sein kann, wenn man diese Mutation hat.

Wurde bei dir ein Borrellientest gemacht? Wenn nicht, würde ich das untersuchen lassen. Andere neurologische Ausschlußdiagnostik wär sicher auch gut.

Wie nehmen dich denn andere wahr? In vielen Beiträgen liest man, dass Absetzsymptome oft für einen selber sehr heftig sind, andere einen aber ziemlich "normal" finden.

Ansonsten wäre mein Rat, dass du zu einen vertrauenswürdigen Arzt gehst, der dich persönlich sieht und untersuchen kann, mir persönlich wäre das zu krass und zu unklar, um nur zu hoffen, dass es besser wird.

Gute Besserung und VG
Marko
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seit Anfang 2011 20 mg Paroxetin wegen Angststörung
Mitte April 2014 auf 4mg, alle 3 Wochen 2 mg reduziert mit leichtem Schwindel, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen für einige Tage, seit 20. Juni NULL - leichte Symptome wie bei den anderen Schritten

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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Hallowas » Mittwoch, 10.01.18, 22:46

Ululu 69 hat geschrieben:Hallo Hallowas,

kannst du bitte eine Signatur anlegen ?
Hier der Link dazu.

viewtopic.php?f=46&t=14114

Halte bitte fest, was du eingenommen hast und in welchem Zeitraum.

Du schreibst, dass du Benzoabhängig bist. Welches Benzo nimmst du in welcher Dosierung ?
Eine regelmäßige Benzoeinnahme könnte viele deiner Symptome erklären.

LG Ute

Hallo,

hab leider gerade keine Kraft dafür... aber das steht alles auf der ersten Seite.

Ich hab erst Baclofen genommen zum Schlafen weil ich nicht schlafen konnte... dann habe ich vom Arzt Flurazepam bekommen ca 30mg...
jetzt nehme ich die täglich ein.
Aug 27 - Sept 1, 2017 (Mirtazapin 3,5mg Tag 1, 7,5 Tag 2, 15g Tag 3 dann 7,5mg und wieder 7,5, danach Stopp (Also 5 Tage)

Sept 2017 Sporadisch Mirtazapin bei Schlafproblemen

Sept 26 - Oct 3 (Immer noch sporadisch Mirta 3,5mg, aber Sept 26 - Oct 3 Quetiapine 50mg, Vierter Tag 150mg dann 50mg dann abprubt abgesetzt (extreme Akathisie)

Oktober 6 - Oktober 30 Mirtazapine noch einige Tage genommen am Anfang des Monats um zu gucken ob Akathisie weggeht...

Now-DEZ Baclofen 5mg pro Nacht... dann stets bis 25mg angehoben, dazu Cyproheptadin 4mg für 2 Wochen dann aufgehört.

Dezember: Aufgehört mit Baclofen. Als Alternative nun flurazepam 27,4mg täglich. Baclofen nicht ausgeschlichen.

Nahm Clozapin 12,5mg ab 18 Dezember ... denke es hat direkt besser geklappt mit dem Schlaf aber ich hab vergessen ob ich es nicht jedes Mal genommen habe irgendwann oder auch mal paar Tage Aussetzer hatte... hab es aufgehört zu nehmen vor 2 Wochen glaube ich da meine Blutwerte sehr komisch aussahen... 1-2 Wochen zuvor war die Einnahme von Clozapin aber bereits sporadisch... weiß auch nicht.. durch die Benzos ist mein Gedächtnis gerade auch vollkommen im Eimer.

Sehprobleme wurden nach Absetzen von Clozapin schlimmer, sowie nach der kurzfristigen Einnahme von Quetiapin... weiß auch nicht..

Januar bis heute: Jeden Tag Flurazepam 27,4mg Tablette (halbe morgens/halbe abends)

2. Februrar bis 15.Februar: 20,55mg Flurazepam taeglich (3/4 Tablette)
16. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
17. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
18. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
19. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
20. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
21. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
22. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
23. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
24. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
25. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
26. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Hallowas » Mittwoch, 10.01.18, 22:48

Marko92 hat geschrieben:Hallo Hallowas,
Metabolisierungsprobleme bzgl. Medikamenten habe ich keine, habe ein Gentest gemacht. Hab allerdings Mutationen im Serotonintransporter (mehr 5-HT)
Was wurde dir deswegen hinsichtlich Einnahme von Medis empfohlen?
Frag doch mal da nach, wo der Test gemacht wurde ob deine Symptome Folge von den Medis sein kann, wenn man diese Mutation hat.

Wurde bei dir ein Borrellientest gemacht? Wenn nicht, würde ich das untersuchen lassen. Andere neurologische Ausschlußdiagnostik wär sicher auch gut.

Wie nehmen dich denn andere wahr? In vielen Beiträgen liest man, dass Absetzsymptome oft für einen selber sehr heftig sind, andere einen aber ziemlich "normal" finden.

Ansonsten wäre mein Rat, dass du zu einen vertrauenswürdigen Arzt gehst, der dich persönlich sieht und untersuchen kann, mir persönlich wäre das zu krass und zu unklar, um nur zu hoffen, dass es besser wird.

Gute Besserung und VG
Marko
Borrelien habe ich keine. Andere nehmen mich normal wahr wenn ich mich "normal" verhalte.

Ich weiss nicht genau was ich machen soll.
Aug 27 - Sept 1, 2017 (Mirtazapin 3,5mg Tag 1, 7,5 Tag 2, 15g Tag 3 dann 7,5mg und wieder 7,5, danach Stopp (Also 5 Tage)

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Sept 26 - Oct 3 (Immer noch sporadisch Mirta 3,5mg, aber Sept 26 - Oct 3 Quetiapine 50mg, Vierter Tag 150mg dann 50mg dann abprubt abgesetzt (extreme Akathisie)

Oktober 6 - Oktober 30 Mirtazapine noch einige Tage genommen am Anfang des Monats um zu gucken ob Akathisie weggeht...

Now-DEZ Baclofen 5mg pro Nacht... dann stets bis 25mg angehoben, dazu Cyproheptadin 4mg für 2 Wochen dann aufgehört.

Dezember: Aufgehört mit Baclofen. Als Alternative nun flurazepam 27,4mg täglich. Baclofen nicht ausgeschlichen.

Nahm Clozapin 12,5mg ab 18 Dezember ... denke es hat direkt besser geklappt mit dem Schlaf aber ich hab vergessen ob ich es nicht jedes Mal genommen habe irgendwann oder auch mal paar Tage Aussetzer hatte... hab es aufgehört zu nehmen vor 2 Wochen glaube ich da meine Blutwerte sehr komisch aussahen... 1-2 Wochen zuvor war die Einnahme von Clozapin aber bereits sporadisch... weiß auch nicht.. durch die Benzos ist mein Gedächtnis gerade auch vollkommen im Eimer.

Sehprobleme wurden nach Absetzen von Clozapin schlimmer, sowie nach der kurzfristigen Einnahme von Quetiapin... weiß auch nicht..

Januar bis heute: Jeden Tag Flurazepam 27,4mg Tablette (halbe morgens/halbe abends)

2. Februrar bis 15.Februar: 20,55mg Flurazepam taeglich (3/4 Tablette)
16. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
17. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
18. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
19. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
20. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
21. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
22. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
23. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
24. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
25. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
26. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Hallowas » Mittwoch, 10.01.18, 22:48

Soll ich das Mirtazapin in Krümeln wieder eindosieren?
Aug 27 - Sept 1, 2017 (Mirtazapin 3,5mg Tag 1, 7,5 Tag 2, 15g Tag 3 dann 7,5mg und wieder 7,5, danach Stopp (Also 5 Tage)

Sept 2017 Sporadisch Mirtazapin bei Schlafproblemen

Sept 26 - Oct 3 (Immer noch sporadisch Mirta 3,5mg, aber Sept 26 - Oct 3 Quetiapine 50mg, Vierter Tag 150mg dann 50mg dann abprubt abgesetzt (extreme Akathisie)

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Dezember: Aufgehört mit Baclofen. Als Alternative nun flurazepam 27,4mg täglich. Baclofen nicht ausgeschlichen.

Nahm Clozapin 12,5mg ab 18 Dezember ... denke es hat direkt besser geklappt mit dem Schlaf aber ich hab vergessen ob ich es nicht jedes Mal genommen habe irgendwann oder auch mal paar Tage Aussetzer hatte... hab es aufgehört zu nehmen vor 2 Wochen glaube ich da meine Blutwerte sehr komisch aussahen... 1-2 Wochen zuvor war die Einnahme von Clozapin aber bereits sporadisch... weiß auch nicht.. durch die Benzos ist mein Gedächtnis gerade auch vollkommen im Eimer.

Sehprobleme wurden nach Absetzen von Clozapin schlimmer, sowie nach der kurzfristigen Einnahme von Quetiapin... weiß auch nicht..

Januar bis heute: Jeden Tag Flurazepam 27,4mg Tablette (halbe morgens/halbe abends)

2. Februrar bis 15.Februar: 20,55mg Flurazepam taeglich (3/4 Tablette)
16. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
17. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
18. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
19. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
20. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
21. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
22. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
23. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
24. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
25. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
26. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
27. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
28. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)

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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von padma » Donnerstag, 11.01.18, 18:46

hallo Hallowas, :)

es hört sich sehr schlimm an, wie es dir geht.

Bitte nimm Mirtazapin nicht wieder ein, du hast es überhaupt nicht vertragen und es hatte auch Suizidgedanken ausgelöst. Eine Wiedereinnahme, auch Krümel, halte ich für zu riskant
. dann habe ich vom Arzt Flurazepam bekommen ca 30mg...
jetzt nehme ich die täglich ein.
Du nimmst also tgl. 30 mg Flurazepam ein? Das entspricht 10 - 20 mg Diazepam.

Ich denke, dass bei dir eine schwere Unverträglichkeit gegen Mirtazapin vorliegt. Leider hilft nur Zeit bis sich das ZNS wieder erholt.
An dem Benzo würde ich jetzt nichts verändern, du bist jetzt nicht in der Verfassung einen Entzug zu verkraften.

Die Bewusstseinsstörungen, die du beschreibst, hören sich nach einer schweren Depersonalisation/Deralisation an. Das Gehirn ist so sehr damit beschäftigt, die medikamenteninduzierten Schäden zu beheben, dass es alle anderen nicht lebenswichtigen Funktionen, vorübergehend quasi abschaltet.

Leider kann man bei diesen schweren medikamenteninduzierten Zuständen kaum etwas machen. Das ZNS kann sich nur selbst heilen und das kann leider dauern.
Das Gute ist, dass das ZNS sich selbst heilen kann, versuche dich daran festzuhalten.


liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
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8.03.2018: 0,35 mg :schnecke:


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Clozapin absetzen nach ca. 3 Wochen Einnahme

Beitrag von Hallowas » Freitag, 12.01.18, 0:31

Hallo,

ich habe sporadisch Clozapin eingenommen (Dosis 12,5mg) ...

Anfangs noch täglich... dann hin und wieder weggelassen und zum Schlafen doch wieder genommen...

Ich krieg davon Dyskinesien & zu viel Übererregbarkeit und mein Blutbild sieht leicht komisch aus und ich hab das Gefühl es wirkt sich komisch auf meine Augen aus...

Ich habe es nun 2 Tage nicht genommen... wenn ich es heute nicht einnehme sind es 3... konnte die letzten Tage gut schlafen weil ich extrem müde war.... soll ich es wieder eindosieren und nochmal ausschleichen selbst wenn es nur 3 Wochen war und sporadisch?
Aug 27 - Sept 1, 2017 (Mirtazapin 3,5mg Tag 1, 7,5 Tag 2, 15g Tag 3 dann 7,5mg und wieder 7,5, danach Stopp (Also 5 Tage)

Sept 2017 Sporadisch Mirtazapin bei Schlafproblemen

Sept 26 - Oct 3 (Immer noch sporadisch Mirta 3,5mg, aber Sept 26 - Oct 3 Quetiapine 50mg, Vierter Tag 150mg dann 50mg dann abprubt abgesetzt (extreme Akathisie)

Oktober 6 - Oktober 30 Mirtazapine noch einige Tage genommen am Anfang des Monats um zu gucken ob Akathisie weggeht...

Now-DEZ Baclofen 5mg pro Nacht... dann stets bis 25mg angehoben, dazu Cyproheptadin 4mg für 2 Wochen dann aufgehört.

Dezember: Aufgehört mit Baclofen. Als Alternative nun flurazepam 27,4mg täglich. Baclofen nicht ausgeschlichen.

Nahm Clozapin 12,5mg ab 18 Dezember ... denke es hat direkt besser geklappt mit dem Schlaf aber ich hab vergessen ob ich es nicht jedes Mal genommen habe irgendwann oder auch mal paar Tage Aussetzer hatte... hab es aufgehört zu nehmen vor 2 Wochen glaube ich da meine Blutwerte sehr komisch aussahen... 1-2 Wochen zuvor war die Einnahme von Clozapin aber bereits sporadisch... weiß auch nicht.. durch die Benzos ist mein Gedächtnis gerade auch vollkommen im Eimer.

Sehprobleme wurden nach Absetzen von Clozapin schlimmer, sowie nach der kurzfristigen Einnahme von Quetiapin... weiß auch nicht..

Januar bis heute: Jeden Tag Flurazepam 27,4mg Tablette (halbe morgens/halbe abends)

2. Februrar bis 15.Februar: 20,55mg Flurazepam taeglich (3/4 Tablette)
16. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
17. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
18. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
19. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
20. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
21. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
22. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
23. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
24. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
25. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
26. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
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Hallowas
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Hallowas » Freitag, 12.01.18, 1:41

Vielen Dank, das ist genau die Antwort die ich gebraucht habe.

"An dem Benzo würde ich jetzt nichts verändern, du bist jetzt nicht in der Verfassung einen Entzug zu verkraften."

Auch nach 4 Wochen nicht? Das Zeug hat eine sehr lange Halbwertszeit und drückt mir auf die Nieren.
Aug 27 - Sept 1, 2017 (Mirtazapin 3,5mg Tag 1, 7,5 Tag 2, 15g Tag 3 dann 7,5mg und wieder 7,5, danach Stopp (Also 5 Tage)

Sept 2017 Sporadisch Mirtazapin bei Schlafproblemen

Sept 26 - Oct 3 (Immer noch sporadisch Mirta 3,5mg, aber Sept 26 - Oct 3 Quetiapine 50mg, Vierter Tag 150mg dann 50mg dann abprubt abgesetzt (extreme Akathisie)

Oktober 6 - Oktober 30 Mirtazapine noch einige Tage genommen am Anfang des Monats um zu gucken ob Akathisie weggeht...

Now-DEZ Baclofen 5mg pro Nacht... dann stets bis 25mg angehoben, dazu Cyproheptadin 4mg für 2 Wochen dann aufgehört.

Dezember: Aufgehört mit Baclofen. Als Alternative nun flurazepam 27,4mg täglich. Baclofen nicht ausgeschlichen.

Nahm Clozapin 12,5mg ab 18 Dezember ... denke es hat direkt besser geklappt mit dem Schlaf aber ich hab vergessen ob ich es nicht jedes Mal genommen habe irgendwann oder auch mal paar Tage Aussetzer hatte... hab es aufgehört zu nehmen vor 2 Wochen glaube ich da meine Blutwerte sehr komisch aussahen... 1-2 Wochen zuvor war die Einnahme von Clozapin aber bereits sporadisch... weiß auch nicht.. durch die Benzos ist mein Gedächtnis gerade auch vollkommen im Eimer.

Sehprobleme wurden nach Absetzen von Clozapin schlimmer, sowie nach der kurzfristigen Einnahme von Quetiapin... weiß auch nicht..

Januar bis heute: Jeden Tag Flurazepam 27,4mg Tablette (halbe morgens/halbe abends)

2. Februrar bis 15.Februar: 20,55mg Flurazepam taeglich (3/4 Tablette)
16. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
17. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
18. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
19. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
20. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
21. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
22. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
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25. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
26. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
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Katharina
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Katharina » Freitag, 12.01.18, 6:53

Hallo lieber Hallowas!

Wenn Du mir Benzodiazepam nehmen solltest, um dadurch Ruhe zu erzeugen dann bitte

nur mit einer extrem präzisen
Buchführung.


( Am sichersten ist es mit Benzodiazepam
dies gemeinsam mit einem psychotherapeutischen Suchtherapeuten zu planen.

Dieser muss verstehen, das Du Buch führst
Dich mindestens ein Mal in der Woche
vorstellst.

Ein medizinischer Suchtherapeut kann sonst nicht die Verantwortung geben,

am allerbesten
wäre es, wenn Du in Begleitung dorthin gehst
somit ist ihm die Verantwortung von Deiner Seite aufgezeigt. )

Das mag sehr nach Kontrolle und Misstrauen Dir gegenüber klingen,

es dient aber ausschließlich
zur Gefahrenvermeidung

und damit zur Chance
diese Medikamentengruppe
nutzen zu können.

Sowie Sicherheit und Entspannung für Dich.
Du bist gebeutelt über alle Maße,

wenn jemand Dir das Medikament gibt und
für Dich sehr genau notiert :

Menge
Datum
Uhrzeit


sodass Du Dich nicht noch extra konzentrieren musst.

Aus meiner Erfahrung funktioniert diese Medikamentengruppe nur
wenn eine uneingeschränkte
Übersicht /Buchführung gegeben ist
sonst automatisiert sich ein
Hin und Her dosieren,
ein zwei Fehler
was in Deinem Fall völlig normal wäre

dann verselbstständigt sich die Einnahme
es ist nicht mehr nachvollziehbar.

Wenn jedoch jemand für Dich korrekt Obacht gibt
genau und jede Gabe nieder schreibt
könntest Du

so wie es ein 'alter' Hausarzt
verordnete bzw. das Medikament öffnete und in die Hand abgezählt gab

für !vier! Tage diese künstliche Art der Ruhe erlangen .

Dann beobachten
ob Du Dich nach diesem Medikament zurück
"sehnst" -

was verständlich wäre
zugleich das `Aus` für diese Medikamentengruppe bedeutet.

Oder aber, wieder unter strenger Notiz
drei Wochen Pause
dann wieder
vier Tage

wenn Du nicht in einen komplizierten Medikamentenstrudel
geraten willst.

Ich weiß das Du das nicht willst in Sinne von Wollen,

doch es geht eine Eigendynamik los
besonders,
wenn man so gequählt
und verzweifelt ist wie Du;

das wäre nur natürlich
deshalb erwähne ich es deutlich.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen
Entspannung und Besserung, dass Du lieber Hallowas.

Gruß,

Katharina
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Jamie » Freitag, 12.01.18, 9:41

Hallo Hallowas, :)

ich möchte padma :) mit ihrer Meinung unterstützen; meines Erachtens bist du aktuell kaum imstande einen Entzug durchzuführen, du schilderst ja nach wie vor extrem heftige Zustände und klingst sehr labil.
Benzos dämpfen; davon profitierst du teilweise.
Auch nach 4 Wochen nicht? Das Zeug hat eine sehr lange Halbwertszeit und drückt mir auf die Nieren.
Leider scheint es so zu sein, dass du weder mit noch ohne Medikamente kannst, zumindest momentan nicht, deswegen wirst du Kompromisse schließen müssen.
Es gibt gerade kein Optimum.
Wenn die NW nicht absolut gravierend sind, würde ich mich nicht der Strapaze eines Entzugs aussetzen. Du schreibst doch selbst gerade mal ein wenig schlafen zu können, das würde ich mir nicht ruinieren wollen und nimm soviel davon mit (Schlaf), wie du abbekommen kannst.

Perspektivisch kannst du dir natürlich schon überlegen ein wenig was wegzulassen, aber das würde ich erst machen, wenn du etwas stabiler wirst.
Das Clozapin würde ich auch nicht eindosieren, erst recht nicht, wenn die Einnahme nur sporadisch war.

Mitfühlende Grüße
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Hallowas » Freitag, 12.01.18, 12:47

Katharina hat geschrieben:Hallo lieber Hallowas!

Wenn Du mir Benzodiazepam nehmen solltest, um dadurch Ruhe zu erzeugen dann bitte

nur mit einer extrem präzisen
Buchführung.


( Am sichersten ist es mit Benzodiazepam
dies gemeinsam mit einem psychotherapeutischen Suchtherapeuten zu planen.

Dieser muss verstehen, das Du Buch führst
Dich mindestens ein Mal in der Woche
vorstellst.

Ein medizinischer Suchtherapeut kann sonst nicht die Verantwortung geben,

am allerbesten
wäre es, wenn Du in Begleitung dorthin gehst
somit ist ihm die Verantwortung von Deiner Seite aufgezeigt. )

Das mag sehr nach Kontrolle und Misstrauen Dir gegenüber klingen,

es dient aber ausschließlich
zur Gefahrenvermeidung

und damit zur Chance
diese Medikamentengruppe
nutzen zu können.

Sowie Sicherheit und Entspannung für Dich.
Du bist gebeutelt über alle Maße,

wenn jemand Dir das Medikament gibt und
für Dich sehr genau notiert :

Menge
Datum
Uhrzeit


sodass Du Dich nicht noch extra konzentrieren musst.

Aus meiner Erfahrung funktioniert diese Medikamentengruppe nur
wenn eine uneingeschränkte
Übersicht /Buchführung gegeben ist
sonst automatisiert sich ein
Hin und Her dosieren,
ein zwei Fehler
was in Deinem Fall völlig normal wäre

dann verselbstständigt sich die Einnahme
es ist nicht mehr nachvollziehbar.

Wenn jedoch jemand für Dich korrekt Obacht gibt
genau und jede Gabe nieder schreibt
könntest Du

so wie es ein 'alter' Hausarzt
verordnete bzw. das Medikament öffnete und in die Hand abgezählt gab

für !vier! Tage diese künstliche Art der Ruhe erlangen .

Dann beobachten
ob Du Dich nach diesem Medikament zurück
"sehnst" -

was verständlich wäre
zugleich das `Aus` für diese Medikamentengruppe bedeutet.

Oder aber, wieder unter strenger Notiz
drei Wochen Pause
dann wieder
vier Tage

wenn Du nicht in einen komplizierten Medikamentenstrudel
geraten willst.

Ich weiß das Du das nicht willst in Sinne von Wollen,

doch es geht eine Eigendynamik los
besonders,
wenn man so gequählt
und verzweifelt ist wie Du;

das wäre nur natürlich
deshalb erwähne ich es deutlich.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen
Entspannung und Besserung, dass Du lieber Hallowas.

Gruß,

Katharina
Ich nehme eine 27,4mg Flurazepam Tablette täglich, eine halbe vor dem Schlafen, eine halbe nach dem Aufstehen, seit 4 Wochen.
Aug 27 - Sept 1, 2017 (Mirtazapin 3,5mg Tag 1, 7,5 Tag 2, 15g Tag 3 dann 7,5mg und wieder 7,5, danach Stopp (Also 5 Tage)

Sept 2017 Sporadisch Mirtazapin bei Schlafproblemen

Sept 26 - Oct 3 (Immer noch sporadisch Mirta 3,5mg, aber Sept 26 - Oct 3 Quetiapine 50mg, Vierter Tag 150mg dann 50mg dann abprubt abgesetzt (extreme Akathisie)

Oktober 6 - Oktober 30 Mirtazapine noch einige Tage genommen am Anfang des Monats um zu gucken ob Akathisie weggeht...

Now-DEZ Baclofen 5mg pro Nacht... dann stets bis 25mg angehoben, dazu Cyproheptadin 4mg für 2 Wochen dann aufgehört.

Dezember: Aufgehört mit Baclofen. Als Alternative nun flurazepam 27,4mg täglich. Baclofen nicht ausgeschlichen.

Nahm Clozapin 12,5mg ab 18 Dezember ... denke es hat direkt besser geklappt mit dem Schlaf aber ich hab vergessen ob ich es nicht jedes Mal genommen habe irgendwann oder auch mal paar Tage Aussetzer hatte... hab es aufgehört zu nehmen vor 2 Wochen glaube ich da meine Blutwerte sehr komisch aussahen... 1-2 Wochen zuvor war die Einnahme von Clozapin aber bereits sporadisch... weiß auch nicht.. durch die Benzos ist mein Gedächtnis gerade auch vollkommen im Eimer.

Sehprobleme wurden nach Absetzen von Clozapin schlimmer, sowie nach der kurzfristigen Einnahme von Quetiapin... weiß auch nicht..

Januar bis heute: Jeden Tag Flurazepam 27,4mg Tablette (halbe morgens/halbe abends)

2. Februrar bis 15.Februar: 20,55mg Flurazepam taeglich (3/4 Tablette)
16. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
17. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
18. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
19. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
20. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
21. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
22. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
23. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
24. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
25. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
26. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
27. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
28. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)

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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Hallowas » Freitag, 12.01.18, 12:50

"Das Clozapin würde ich auch nicht eindosieren, erst recht nicht, wenn die Einnahme nur sporadisch war."

War die ersten Tage noch regelmäßig aber danach nicht mehr.
Aug 27 - Sept 1, 2017 (Mirtazapin 3,5mg Tag 1, 7,5 Tag 2, 15g Tag 3 dann 7,5mg und wieder 7,5, danach Stopp (Also 5 Tage)

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Sept 26 - Oct 3 (Immer noch sporadisch Mirta 3,5mg, aber Sept 26 - Oct 3 Quetiapine 50mg, Vierter Tag 150mg dann 50mg dann abprubt abgesetzt (extreme Akathisie)

Oktober 6 - Oktober 30 Mirtazapine noch einige Tage genommen am Anfang des Monats um zu gucken ob Akathisie weggeht...

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Dezember: Aufgehört mit Baclofen. Als Alternative nun flurazepam 27,4mg täglich. Baclofen nicht ausgeschlichen.

Nahm Clozapin 12,5mg ab 18 Dezember ... denke es hat direkt besser geklappt mit dem Schlaf aber ich hab vergessen ob ich es nicht jedes Mal genommen habe irgendwann oder auch mal paar Tage Aussetzer hatte... hab es aufgehört zu nehmen vor 2 Wochen glaube ich da meine Blutwerte sehr komisch aussahen... 1-2 Wochen zuvor war die Einnahme von Clozapin aber bereits sporadisch... weiß auch nicht.. durch die Benzos ist mein Gedächtnis gerade auch vollkommen im Eimer.

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Januar bis heute: Jeden Tag Flurazepam 27,4mg Tablette (halbe morgens/halbe abends)

2. Februrar bis 15.Februar: 20,55mg Flurazepam taeglich (3/4 Tablette)
16. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
17. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
18. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
19. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
20. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
21. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
22. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
23. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
24. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
25. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
26. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
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Beitrag von live-slow » Freitag, 12.01.18, 23:57

hallo hallowas,

ich kenne deine sympthome bis ins kleinste detail!

ich hatte mit 14 meine 1. psychose (bitte keine angst vor dem wort haben). danach ging es mir 1 zu 1 wie dir.

ich konnte jetzt nicht alles lesen. aber ich war mal genau so wie du.
ich erklärte mir das dsmals so das ich innerhalb 14 tagen erwachsen geworden bin. das ich das neue denken erst lernen muss. (kindlich naiv, aber positiv)
auch wenn du mich jetzt auslachst.
reizarm ist heilung. bett liegen, halte dich nicht küstlich wach. sei wach wenn du wach bist. dem gehirn reichen eine ganze zeit lang mehrere kurze schläfchen aus. bitte hab vertrauen in dich und deinen körper! er weis was zu tun ist. auch wenn das bedeutet das du wenig bis garnicht sprichst...
das dauert paar monate bis du dich in deinem gehirn wieder zurecht findest, aber ich verspreche dir du wirst es schaffen!
bitte benutze nicht degenerativ o ä. das bist du nicht! dein gehirn heilt sich gerade und es muss drastische maßnahmen ergreifen.
ich konnte monate lang nicht sprechen. schon sprechen, aber ich wusste nicht ob es sinn ergibt. konnte das feedback nicht zu ordnen.
anderen ist nichts aufgefallen. mit der zeit normalisierte sich das. recht zügig

es wird dich verändern. ich nenne es bei mir meinen kleinen knax. z.b. ich schäme mich das ich dir schreibe, das ich dich verärgern könnte, oder das du und die anderen nicht richtig verstehen. oder oder...
aber mit ein bischen mut schicke ich jetzt trotzdem ab.
ganz liebe grüße

live-slow
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nam myoho renge kyo

Katharina
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Katharina » Samstag, 13.01.18, 9:34

Liebe Life show!:hug:

Mir gefällt
'Knax' viel besser als degenerativ triggerei schizoid schwerst depressiv disozziativ etc.
allgemein.

Ich für mich will diesen ganzen Diagnose - Trubel nicht.

Ich habe Schwierigkeiten
vorübergehender Natur
durch Psychofarmaka

aber keine Krankheit.

Ein schönes Wochenende
Katharina
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Hallowas
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Hallowas » Samstag, 13.01.18, 14:37

Danke für die lieben Nachrichten. Kann leider keinen größeren Dank aussprechen weil wieder totmüde & etwas loswerden muss bevor ich mich wieder rumwälze & gegen die Suizidgedanken kämpfe

Habe einige Fragen und vielleicht kennt einer eine Antwort:

1. Dieser Schalter zwischen Müde & Ausruhen können ist einfach weg, also diese Balance wo der Körper sich die Ruhe holt die er brauch...
Das macht meiner einfach nicht... stattdessen hat er mein Bewusstsein auf 1/10 gesenkt was vorher war... (nehme nicht wahr ob ich unterzuckert
bin, ob der Tee heiß ist, was andere um mich rum machen usw. - obwohl mir die kleinsten Sachen aufgefallen sind damals.) und lässt mich wach
sein... Komaschlaf kriege ich dann noch am zweiten Tag oder so weil dann einfach nichts mehr geht... aber wenn ich mal aufgewacht bin und merke
ich bin totmüde und will mich hinlegen... bin ich gleichzeitig auch hellwach... ich kann mich rumwälzen und das Hirn denkt und denkt und denkt und es fühlt sich einfach so an das egal was ich mache... mein Körper verliert einfach mehr Energie als ich reinkrieg... wenn ich mich nicht mal hinlegen und entspannen kann... ich komm nicht ins nächste Level wo ich irgendwie ein bisschen wegdösen kann oder wo der Körper sich durch die Ruhe Energie holt.... das passiert einfach nicht da ich da hellwach da lieg... der Schalter ist einfach kaputt???

Kann einer den Mechanismus dafür nennen oder spekulieren was da genau passiert und was man dagegen tun kann? Ich meine wie soll mein Körper sich erholen wenn er sich seine eigene Ruhe nicht holt weil diese s***** Medikamente irgendwas im Hirn verstellt haben bzw. irgendwelche Areale einfach sich nimmer abschalten...

Ich existiere... aber die höheren Hirnfunktionen wie Alltag planen usw. sind einfach weg da nur noch 1/10 Enerige/Bewusstsein da ist... und der Körper sich das selbst so gemacht hat... ich frag mich nur wie ich das umkehren kann... weil ich bin wach und wach und wach.... aber zur Ruhe oder zumindest ne ganz leichte Stufe unter "wach" komme ich nicht... welche Hormone, Neurotransmitter, Hirnareale sind denn dafür verantwortlich und was kann ich tun um das umzukehren? Sind ja jetzt schon 3 Monate ich dreh vollkommen am Rad.

Hat da eine Erfahrungen mit?

2. Neben den massiven Sehproblemen die sich schleichend entwickelt haben, dass ich Worte nicht "gerade" lesen kann und starke Probleme beim Fokussieren habe und alles unfokussiert & verschwommen erscheint aber an die ich mich gewöhnt habe ist es nun auch noch so dass ich schleichend bemerkt habe dass meine Wahrnehmung von Helligkeit und Dunkelheit völlig im Eimer ist... ich nehme das normale natürliche Licht wenn die Sonne weg ist irgendwie viel dunkler wahr als sonst... so als hätte jemand den Kontrast im Gehirn runtergefahren.... ich mein da wird man doch völlig psychotisch irgendwann....

Gleichzeitig finde ich das künstlich erzeugte Licht zwar auch irgendwie viel dunkler aber ich komm da kaum noch drauf klar, das verwirrt mein Hirn und macht mich gleichzeitig irgendwie panisch weil für andere das normal ist und für mich auch normal war...

Ich hab dann immer das Verlangen Abends das Licht auszumachen und im Dunkeln zu sitzen... die letzte Tage bzw. Woche tan mir vom künstlichen Licht nun auch die Augen weh... hab das Gefühl das Antipsychotikum dass ich kurzfristig genommen habe hat evtl. was damit zu tun?

Auch jetzt am Bildschirm zu sitzen ist mir die Helligkeit unangenehm, gleichzeitig muss ich es aber auch hell halten weil die Hell/Dunkel Wahrnehmung ja anders ist?

Kann mir einer erklären was da los ist und das weg geht? Das geht irgendwie auch schon schleichend seit 3 Monaten...

Mein Augenarzt findet nichts... aber es macht mich mittlerweile wahnsinnig jedes Mal diese Empfindungen zu haben die ich nie hätte bekommen sollen hätte ich keine dieser Medis genommen.... das Umfeld ist einfach ganz normal und man selbst... keine Ahnung... ich fühl mich einfach wie im falschen Film.

Ich hab jetzt von Neurologen, Psychologen & Hausarzt bereits ne stationäre Einweisung....

Und bin in einem Zustand... da kann ich echt nichts mehr sagen... vor allem wenn man dann unter die normale Menschenmenge geht... wirds umso absurder.

Bitte um ein paar Antworten
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Katharina
Aug 27 - Sept 1, 2017 (Mirtazapin 3,5mg Tag 1, 7,5 Tag 2, 15g Tag 3 dann 7,5mg und wieder 7,5, danach Stopp (Also 5 Tage)

Sept 2017 Sporadisch Mirtazapin bei Schlafproblemen

Sept 26 - Oct 3 (Immer noch sporadisch Mirta 3,5mg, aber Sept 26 - Oct 3 Quetiapine 50mg, Vierter Tag 150mg dann 50mg dann abprubt abgesetzt (extreme Akathisie)

Oktober 6 - Oktober 30 Mirtazapine noch einige Tage genommen am Anfang des Monats um zu gucken ob Akathisie weggeht...

Now-DEZ Baclofen 5mg pro Nacht... dann stets bis 25mg angehoben, dazu Cyproheptadin 4mg für 2 Wochen dann aufgehört.

Dezember: Aufgehört mit Baclofen. Als Alternative nun flurazepam 27,4mg täglich. Baclofen nicht ausgeschlichen.

Nahm Clozapin 12,5mg ab 18 Dezember ... denke es hat direkt besser geklappt mit dem Schlaf aber ich hab vergessen ob ich es nicht jedes Mal genommen habe irgendwann oder auch mal paar Tage Aussetzer hatte... hab es aufgehört zu nehmen vor 2 Wochen glaube ich da meine Blutwerte sehr komisch aussahen... 1-2 Wochen zuvor war die Einnahme von Clozapin aber bereits sporadisch... weiß auch nicht.. durch die Benzos ist mein Gedächtnis gerade auch vollkommen im Eimer.

Sehprobleme wurden nach Absetzen von Clozapin schlimmer, sowie nach der kurzfristigen Einnahme von Quetiapin... weiß auch nicht..

Januar bis heute: Jeden Tag Flurazepam 27,4mg Tablette (halbe morgens/halbe abends)

2. Februrar bis 15.Februar: 20,55mg Flurazepam taeglich (3/4 Tablette)
16. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
17. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
18. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
19. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
20. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
21. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
22. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
23. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
24. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
25. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
26. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
27. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
28. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)

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