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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Escitalopram

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
orco500
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Registriert: Donnerstag, 02.11.17, 18:19

Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Sonntag, 07.01.18, 23:12

Oh hallo Carlotta,

habe meine Signatur nicht angepasst.

Bin schon vor Tagen zurück auf 3mg zurückgegangen.

Gruß
Weihnachten 2013:
Neurochirurgische Entfernung eines Rosettenbildenden glioneuralen Tumor des 4. Ventrikels im Kleinhirn)

Monate später viele Tests mit Antidepressiva, getestet und wieder abgesetzt in 2014:
Citalopram( erstes AD, erstmalig Schlafstörung medikamenteninduziert) Paroxetin, Mirtazapin.
(fürchterliche Zustände!, die ich aufs einschleichen/Unverträglichkeit zurückführe)

Nach Psychiatrieaufenthalt in fürchterlichem Zustand (vorher Paroxetin nach ca. 20 Tagen abgesetzt bzw. auf ärztlichen Rat hin weggelassen) (Diagnose schw. depr. Episode, V.a. generalisierte Angststörung) Sertralin 150mg Anfang 2015, bis dies in der Reha auf 15mg Escitalopram gewechselt wurde, welches ich bis Ende 2016 einnahm
(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
-nie ausgeschlafen (auch wenn keine Schlafstörungen auftraten)
-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
-starker Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge


23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
-gerad starke Reizbarkeit, Aggressionspotenzial

24.11.17 zurück auf 4mg

29.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf durch Schlafkompression bereits sofortig verbessert (6,5h im Bett)
-Kopfdruck gering
-Benommenheit
-Muskelzucken unter rechtem Auge

1.12.2017
Benommenheit
Kopfdruck gering
Muskelzucken jetzt auch links registriert
Kognitiv und körperlich (gestern und heute besonders) massiv beeinträchtigt

06.12.
Unterricht verlassen. Nerven am Ende.

11.12.
Reduktion auf 3mg

16.12.
Ganz ok.
Mässig gereizt
Müde
Benommenheit

besser drauf
gelegentlicher Kopfdruck
Augenzucken weg

carlotta
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Registriert: Dienstag, 17.04.12, 16:10

Re: Escitalopram

Beitrag von carlotta » Sonntag, 07.01.18, 23:26

Hallo Thomas,

wann denn genau? (Kannst Du die Signatur bitte noch anpassen?)

Ist es seitdem noch mal schlimmer geworden? Oder unverändert?

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine"(Monica Cassani)

orco500
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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Donnerstag, 11.01.18, 22:58

Hallo,
kurzer Lagebericht.
Es ist wieder besser. Bin weiterhin auf 3mg.

Gruß
Thomas
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor orco500 für den Beitrag (Insgesamt 3):
RosenrotUlulu 69padma
Weihnachten 2013:
Neurochirurgische Entfernung eines Rosettenbildenden glioneuralen Tumor des 4. Ventrikels im Kleinhirn)

Monate später viele Tests mit Antidepressiva, getestet und wieder abgesetzt in 2014:
Citalopram( erstes AD, erstmalig Schlafstörung medikamenteninduziert) Paroxetin, Mirtazapin.
(fürchterliche Zustände!, die ich aufs einschleichen/Unverträglichkeit zurückführe)

Nach Psychiatrieaufenthalt in fürchterlichem Zustand (vorher Paroxetin nach ca. 20 Tagen abgesetzt bzw. auf ärztlichen Rat hin weggelassen) (Diagnose schw. depr. Episode, V.a. generalisierte Angststörung) Sertralin 150mg Anfang 2015, bis dies in der Reha auf 15mg Escitalopram gewechselt wurde, welches ich bis Ende 2016 einnahm
(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
-nie ausgeschlafen (auch wenn keine Schlafstörungen auftraten)
-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
-starker Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge


23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
-gerad starke Reizbarkeit, Aggressionspotenzial

24.11.17 zurück auf 4mg

29.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf durch Schlafkompression bereits sofortig verbessert (6,5h im Bett)
-Kopfdruck gering
-Benommenheit
-Muskelzucken unter rechtem Auge

1.12.2017
Benommenheit
Kopfdruck gering
Muskelzucken jetzt auch links registriert
Kognitiv und körperlich (gestern und heute besonders) massiv beeinträchtigt

06.12.
Unterricht verlassen. Nerven am Ende.

11.12.
Reduktion auf 3mg

16.12.
Ganz ok.
Mässig gereizt
Müde
Benommenheit

besser drauf
gelegentlicher Kopfdruck
Augenzucken weg

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