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Escitalopram

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orco500
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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Dienstag, 14.11.17, 22:24

Hmm,

also es ist nicht leicht zu unterscheiden, was vom Absetzen und was vom Grund her kommt.

So ganz neue Symptome hatte ich bisher nicht.
Ausgenommen das Zucken unterm Auge, was moderat bzw. egal ist.

Von daher.... mir gefällt Dein Vorschlag mit 0.5 wöchentlich.

Das mache ich. Morgen beginnend mit 3.5mg.

Dann beobachten und weitersehen wenn was kommt.

Vielen Dank!
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Ululu 69
Weihnachten 2013:
Neurochirurgische Entfernung eines Rosettenbildenden glioneuralen Tumor des 4. Ventrikels im Kleinhirn)

Monate später viele Tests mit Antidepressiva, getestet und wieder abgesetzt in 2014:
Citalopram( erstes AD, erstmalig Schlafstörung medikamenteninduziert) Paroxetin, Mirtazapin.
(fürchterliche Zustände!, die ich aufs einschleichen/Unverträglichkeit zurückführe)

Nach Psychiatrieaufenthalt in fürchterlichem Zustand (vorher Paroxetin nach ca. 20 Tagen abgesetzt bzw. auf ärztlichen Rat hin weggelassen) (Diagnose schw. depr. Episode, V.a. generalisierte Angststörung) Sertralin 150mg Anfang 2015, bis dies in der Reha auf 15mg Escitalopram gewechselt wurde, welches ich bis Ende 2016 einnahm
(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
-nie ausgeschlafen (auch wenn keine Schlafstörungen auftraten)
-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
-starker Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge


23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
-gerad starke Reizbarkeit, Aggressionspotenzial

24.11.17 zurück auf 4mg

29.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf durch Schlafkompression bereits sofortig verbessert (6,5h im Bett)
-Kopfdruck gering
-Benommenheit
-Muskelzucken unter rechtem Auge

1.12.2017
Benommenheit
Kopfdruck gering
Muskelzucken jetzt auch links registriert
Kognitiv und körperlich (gestern und heute besonders) massiv beeinträchtigt

06.12.
Unterricht verlassen. Nerven am Ende.

11.12.
Reduktion auf 3mg

16.12.
Ganz ok.
Mässig gereizt
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Benommenheit

besser drauf
gelegentlicher Kopfdruck
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orco500
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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Donnerstag, 16.11.17, 19:20

Hm.

Könnte nur schlafen bzw. schlafe auch sofort ein wenn ich mal Fernsehen gucke oder so. Kopf drückt blöd.
Will am Tag nicht so viel schlafen, damit ich nachts nicht so oft aufwache. Ein bisschen lernen jetzt. Dann komme der Schlaf wenn und wann und wie er will.

Nachtrag. Schlaf ist auch Mist. Immer wieder wach und unausgeschlafen.

Laune auch dementsprechend.

Kopf drückt. Ausdrücken kann ich das Gefühl in folgenden Worten: Spongebob Schwammkopf.

Grundproblematik? War eigentlich oft so. Oder von AD generell. Von Absetzproblematik möcht ich eigentlich nicht sprechen.
Weiß ich nicht.
Zustand ist mir nicht unbekannt, wechselt halt mal.
Meiste Zeit war ich aber platt wie jetzt.

Abwarten? Denke ich doch mal oder?

(Grundsätzlich würde ich mir selbst sagen dass es normal sein kann sich besonders in der ersten Zeit nach Dosisreduktion unwohl, müde etc. zu fühlen. ( Ok sonst fühle ich mich auch elendig, aber kann halt zusätzlich sein).
Die nächste Reduktion erfolgt kommenden Mittwoch. Sollte sich bis dann nichts verbessert haben, warte lieber eine weitere Woche zur Stabilisierung ab, bevor du weiter runterdosierst. Blöde Angst was falsch zu machen, und dass es nicht besser wird...)

Grüße
Weihnachten 2013:
Neurochirurgische Entfernung eines Rosettenbildenden glioneuralen Tumor des 4. Ventrikels im Kleinhirn)

Monate später viele Tests mit Antidepressiva, getestet und wieder abgesetzt in 2014:
Citalopram( erstes AD, erstmalig Schlafstörung medikamenteninduziert) Paroxetin, Mirtazapin.
(fürchterliche Zustände!, die ich aufs einschleichen/Unverträglichkeit zurückführe)

Nach Psychiatrieaufenthalt in fürchterlichem Zustand (vorher Paroxetin nach ca. 20 Tagen abgesetzt bzw. auf ärztlichen Rat hin weggelassen) (Diagnose schw. depr. Episode, V.a. generalisierte Angststörung) Sertralin 150mg Anfang 2015, bis dies in der Reha auf 15mg Escitalopram gewechselt wurde, welches ich bis Ende 2016 einnahm
(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
-nie ausgeschlafen (auch wenn keine Schlafstörungen auftraten)
-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
-starker Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge


23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
-gerad starke Reizbarkeit, Aggressionspotenzial

24.11.17 zurück auf 4mg

29.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf durch Schlafkompression bereits sofortig verbessert (6,5h im Bett)
-Kopfdruck gering
-Benommenheit
-Muskelzucken unter rechtem Auge

1.12.2017
Benommenheit
Kopfdruck gering
Muskelzucken jetzt auch links registriert
Kognitiv und körperlich (gestern und heute besonders) massiv beeinträchtigt

06.12.
Unterricht verlassen. Nerven am Ende.

11.12.
Reduktion auf 3mg

16.12.
Ganz ok.
Mässig gereizt
Müde
Benommenheit

besser drauf
gelegentlicher Kopfdruck
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padma
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Re: Escitalopram

Beitrag von padma » Freitag, 17.11.17, 13:16

hallo Thomas, :)

"Schwammkopf" und Schlafprobleme sind typische Absetzsymptome. Wenn sich das jetzt verstärkt hat, wird es wohl mit der Reduktion zusammen hängen.
Die nächste Reduktion erfolgt kommenden Mittwoch. Sollte sich bis dann nichts verbessert haben, warte lieber eine weitere Woche zur Stabilisierung ab, bevor du weiter runterdosierst.
Ja, genau. So würde ich das auch machen.

liebe Grüsse,
padma
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8.03.2018: 0,35 mg :schnecke:


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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Montag, 20.11.17, 20:50

Hallo,

kurzes Update zu Pascoflair, seit 16 Tagen im Einsatz.

Kann keine Wirkung ausmachen, was natürlich nicht heißt, dass keine da ist.

Signatur angepasst.

Gruß
Thomas
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Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

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-Benommenheit
-Unruhe
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Mai 2017:
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Angstthema neben schlechtem Befinden:
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05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

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07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
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15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
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-Schlaf etwas besser
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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Mittwoch, 22.11.17, 9:11

Morgen,

mir gehts richtin bescheiden.
Die Nacht war sehr bescheiden, wie die meisten.
Sehstörungen lösen Gedankenketten und Ängste aus.

Laune ist extrem gedrückt. Habe Angst dass es wieder noch schlimmer wird.
Darum habe ich immer Tabletten gewollt.

Blöd ist das erst hab ich Hoffnungen dann kehrt es sich und ich weiß nicht wie ich das bessern kann.

Viele Grüße,
muss zurück in den Unterricht.
Fühle mich so elend, wie allzu oft.
Und es wird nicht besser.
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(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

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-Benommenheit
-Unruhe
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-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
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(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

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05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
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15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
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23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
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Re: Escitalopram

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 22.11.17, 10:43

Hallo Thomas :) ,
orco500 hat geschrieben:mir gehts richtin bescheiden.
Die Nacht war sehr bescheiden, wie die meisten.
Sehstörungen lösen Gedankenketten und Ängste aus.

Laune ist extrem gedrückt. Habe Angst dass es wieder noch schlimmer wird.
Das sind Absetzsymptome - ich würde vllt doch langsamer beim Absetzen vorgehen - wahrscheinlich reagiert dein ZNS
doch sensibler als angenommen.
Das kann man vorher schlecht einschätzen, weil wir alle individuell reagieren.

Natürlich würde es länger dauern, aber ich würde doch die Stabilisierungszeit höher ansetzen - vllt gibst du dir
zwischen den Reduktionen doch eher 3 oder 4 Wochen Zeit u. schaust, ob es dir so besser geht.

Ich würde es für wichtiger halten, daß du ohne größere Symptomatik durchkommst, als die Dauer des Absetzens.
orco500 hat geschrieben:Darum habe ich immer Tabletten gewollt.
Glaube mir, das ist keine Lösung.
Psychopharmaka können kurzzeitig eine Krücke sein, aber sie beeinträchtigen stark das Konzentrationsvermögen, Gefühle verflachen, Persönlichkeitsveränderungen können stattfinden (all das merkt man in der Zeit der Einnahme nicht mal :o - auch eigene Erfahrung) u.
bei Langzeiteinnahme können auch ernsthafte gesundheitliche Beeinträchtigungen entstehen (Herz, Leber usw).
Sie haben durch ihre Wirkung im ZNS, Auswirkungen auf den gesamten Organismus!
orco500 hat geschrieben:Blöd ist das erst hab ich Hoffnungen dann kehrt es sich und ich weiß nicht wie ich das bessern kann.
Die Hoffnung ist dir nur durch die Stärke der Symptome weggerutscht - das kenne ich auch.
Wenn du dich wieder stabilisiert hast u. die Symptomatik nachläßt - kommt auch die Hoffnung wieder und das berechtigt.

Nicht aufgeben, Thomas, glaube mir, es lohnt sich im Endeffekt!

Liebe Grüße von Anna
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Mittwoch, 22.11.17, 12:02

Vielen Dank Anna,

wisst ihr, das schlimmste was als Frage erklingt...
sind das wirklich Absetzerscheinungen, oder bin ich so?

Nicht im Sinne von nehme ich weiter Tabletten, sondern im Sinne von, wird das alles irgendwann mal wieder gut, weil ich diese Symptome auch mit AD hatte.

Generell werde ich weiterhin mein Absetzen fortführen.
Dann halt langsamer.
Die Trigger kommen täglich bzw. sind immer da.
Seht nur meine Signatur, was da auf mich zukommt.

Abartig. Sette alle Hoffnungen darauf, dass AD die Symptome in Form von chronischen Nebenwirkungen aufgebaut haben. Mehr weiss ich nicht zu tun.

Gruß
Weihnachten 2013:
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Nach Psychiatrieaufenthalt in fürchterlichem Zustand (vorher Paroxetin nach ca. 20 Tagen abgesetzt bzw. auf ärztlichen Rat hin weggelassen) (Diagnose schw. depr. Episode, V.a. generalisierte Angststörung) Sertralin 150mg Anfang 2015, bis dies in der Reha auf 15mg Escitalopram gewechselt wurde, welches ich bis Ende 2016 einnahm
(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
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-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
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-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

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(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

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15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
-starker Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge


23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
-gerad starke Reizbarkeit, Aggressionspotenzial

24.11.17 zurück auf 4mg

29.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf durch Schlafkompression bereits sofortig verbessert (6,5h im Bett)
-Kopfdruck gering
-Benommenheit
-Muskelzucken unter rechtem Auge

1.12.2017
Benommenheit
Kopfdruck gering
Muskelzucken jetzt auch links registriert
Kognitiv und körperlich (gestern und heute besonders) massiv beeinträchtigt

06.12.
Unterricht verlassen. Nerven am Ende.

11.12.
Reduktion auf 3mg

16.12.
Ganz ok.
Mässig gereizt
Müde
Benommenheit

besser drauf
gelegentlicher Kopfdruck
Augenzucken weg

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Re: Escitalopram

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 22.11.17, 12:38

Hallo Thomas :) ,
orco500 hat geschrieben:sind das wirklich Absetzerscheinungen, oder bin ich so?

Nicht im Sinne von nehme ich weiter Tabletten, sondern im Sinne von, wird das alles irgendwann mal wieder gut, weil ich diese Symptome auch mit AD hatte.
Ich denke nicht, daß das dein wahres "Ich" ist.
Gerade auch unter Einnahme von AD kann sich die Persönlichkeit verändern, wie im letzten Beitrag geschrieben - dazu kommt, daß
sich Nebenwirkungen und Absetzsymptome sehr ähneln.

Von daher kann es sein, daß du unter der Einnahme bereits unter den Nebenwirkungen gelitten hast.

Das alles kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen - ich hatte unter Einnahme von Venlafaxin schon fast alle Symptome, die sich jetzt auch
beim Absetzen zeigen.
Nur wußte ich damals überhaupt nicht, warum es mir eben so schlecht ging - das wurde mir dann auch erst klar, als ich auf unser
Forum gestoßen bin u. die Hintergrundinfos gelesen hatte.

Deswegen kann ich deine Unsicherheit auch gut nachvollziehen!
orco500 hat geschrieben:Generell werde ich weiterhin mein Absetzen fortführen.
Dann halt langsamer.
Ich würde das auch versuchen, vllt gehen die Symptome wirklich zurück - Daumen sind gedrückt!
orco500 hat geschrieben:Die Trigger kommen täglich bzw. sind immer da.
Seht nur meine Signatur, was da auf mich zukommt.
Das hilft dir jetzt wahrscheinlich auch nicht allzuviel, aber glaube mir, du bist mit diesen häßlichen Symptomen nicht allein!

Berichte bitte weiter, wie es dir geht!!

Liebe Grüße, Anna
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Re: Escitalopram

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 22.11.17, 16:22

Hallo Thomas, :)

Ich glaube, bei du kommen zur Zeit auch viele Dinge zusammen. Da ist das Absetzen, was ganz sicher Symptome macht aber ich glaube, ein großes Problem ist auch dein Tumor. Zum Einen noch in Form von Nachwirkungen der bereits erfolgten OP und zum Anderen die noch anstehende OP. Ich finde es absolut nachvollziehbar, dass das Angst macht und dass sich das Kopfkarusell unaufhörlich dreht. Ganz ehrlich, das ginge mir in deiner Situation ganz genauso. :hug:
Zudem steckst du ja auch noch in einer Umschulung, stellst also noch die Weichen für deine berufliche Zukunft.
Das alles ist total viel, was auf dich einstürzt und leider unabänderlich ist.
Du hast am Anfang deines Threads geschrieben, dass bei dir eventuell noch eine tiefenpsychologische Therapie ansteht, bist du damit weiter gekommen ?
Ich glaube, dass es wichtig ist, dass du psychologisch betreut wirst. Das wird die Absetzproblematik nicht beseitigen und deinen Tumor leider auch nicht aber ich glaube, dass du Unterstützung brauchst, um all das zu verarbeiten.
Gib bitte gut auf dich acht und hole dir alle Unterstützung, die du kriegen kannst.

LG Ute
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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Mittwoch, 22.11.17, 17:36

Hallo Ute,

die Therapie, ja da kümmere ich mich noch drum.
Weiss nicht, habe nicht so sehr die Lust mich jetzt damit auseinanderzusetzen. In der Psycho-Mühle...

Weiss ich sollte mich darum kümmern aber bin nicht sicher ob das so das wahre ist zur Zeit.

Will das aber gerne ohne Tabletten machen. Ob das klappt bei der Thematik?

Ich mein, wie du schreibst: unabänderliche Dinge.

Wie konnte das so weit kommen, und wie komme ich da mal wieder auf einen Nenner?
Arbeiten muss ich dann ja auch noch später. So wie jetzt, kaum ne Chance.
Katastrophisierung ist da nie weit weg.

Gruß
Weihnachten 2013:
Neurochirurgische Entfernung eines Rosettenbildenden glioneuralen Tumor des 4. Ventrikels im Kleinhirn)

Monate später viele Tests mit Antidepressiva, getestet und wieder abgesetzt in 2014:
Citalopram( erstes AD, erstmalig Schlafstörung medikamenteninduziert) Paroxetin, Mirtazapin.
(fürchterliche Zustände!, die ich aufs einschleichen/Unverträglichkeit zurückführe)

Nach Psychiatrieaufenthalt in fürchterlichem Zustand (vorher Paroxetin nach ca. 20 Tagen abgesetzt bzw. auf ärztlichen Rat hin weggelassen) (Diagnose schw. depr. Episode, V.a. generalisierte Angststörung) Sertralin 150mg Anfang 2015, bis dies in der Reha auf 15mg Escitalopram gewechselt wurde, welches ich bis Ende 2016 einnahm
(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
-nie ausgeschlafen (auch wenn keine Schlafstörungen auftraten)
-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
-starker Hinterkopfdruck
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-Muskelzucken unter rechtem Auge


23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
-gerad starke Reizbarkeit, Aggressionspotenzial

24.11.17 zurück auf 4mg

29.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf durch Schlafkompression bereits sofortig verbessert (6,5h im Bett)
-Kopfdruck gering
-Benommenheit
-Muskelzucken unter rechtem Auge

1.12.2017
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Kopfdruck gering
Muskelzucken jetzt auch links registriert
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06.12.
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11.12.
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16.12.
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Re: Escitalopram

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 22.11.17, 19:55

Hallo Thomas, :)

Ich kann das wirklich gut verstehen, das ist eben einfach keine Kleinigkeit, was dich da erwartet. Das belastet, was ganz normal und nachvollziehbar ist.
Ich hatte auch nicht gemeint, dass du jetzt mit der tiefenpsychologischen Therapie beginnen sollst, dafür ist der Zeitpunkt wahrscheinlich wirklich nicht der beste. Ich dachte eher an Gespräche über deine Angst und das Grübeln. Ich weiß nicht, ob das für dich hilfreich wäre.
:?
Vielleicht gibt es auch noch andere Strategien, wie man gegen das Katastrophisieten angehen kann. Ich meine, es gibt ja zum Beispiel auch Psychoonkologen, die mit krebskranken Menschen arbeiten. Klar, du hast keinen Krebs, aber deine Problematik, deine psychische Belastung ist ganz ähnlich.
Ich weiß allerdings nicht, ob die auch nur mit Pillen um sich werfen. :(

Liebe Grüße Ute
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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Mittwoch, 22.11.17, 20:46

Haha Ute,

werfen. Gut ausgedrückt.

Na ja, eigentlich habe ich seit 4 Jahren nichts anderes getan als über all das zu reden.
Geändert hat es nix.
Mein Umfeld steht zu mir. Natürlich wurde aus anfänglichem Mut machen immer mehr schweigsames Anteil nehmen. Ist ja auch normal, und ok.
Bevor ich dann aber alles in mich hereinesse, kümmere ich mich lieber (früher oder später) um eine offizielle Anlaufperson.

Genau hier ist der Haken mit den Tabletten.
Niemand kann die Situation ändern. Muss da durch.
Symptome deckeln ok, aber selbst das haben sie so gut wie gar nicht geschafft. Jedenfalls hab ich das nie bewusst bemerkt.

Gruß
Thomas
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Nach Psychiatrieaufenthalt in fürchterlichem Zustand (vorher Paroxetin nach ca. 20 Tagen abgesetzt bzw. auf ärztlichen Rat hin weggelassen) (Diagnose schw. depr. Episode, V.a. generalisierte Angststörung) Sertralin 150mg Anfang 2015, bis dies in der Reha auf 15mg Escitalopram gewechselt wurde, welches ich bis Ende 2016 einnahm
(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
-nie ausgeschlafen (auch wenn keine Schlafstörungen auftraten)
-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
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Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

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6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
-starker Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge


23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
-gerad starke Reizbarkeit, Aggressionspotenzial

24.11.17 zurück auf 4mg

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-Kopfdruck gering
-Benommenheit
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Muskelzucken jetzt auch links registriert
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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Donnerstag, 23.11.17, 18:54

Hallo, Berichterstattung:

Weiterer grausamer Tag. Eigentlich so wie in Dänemark als ich anfing zu posten.

Bin gar nicht zu gebrauchen qüäle mich durch den Tag jetzt allein im Zimmer endlich hinlegen und Serie gucken.

Trotzdem keine Entspannung. Kopfdruck, Gedanken, körperliche Symptome, zum weglaufen.
Und dadurch bedingt diese inneren Dialoge die sich nur um dieses Thema drehen und mir auf verschiedene Weise sagen, dass ich auf Dauer überhaupt keine Chance habe.

Gestern Nacht ganz ok geschlafen, nicht soo üble Träume. Kaum wach, nix da an Erholung. Munteres abartiges Gefühl sofort.

Na ja,
es grüßt...
Thomas
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(fürchterliche Zustände!, die ich aufs einschleichen/Unverträglichkeit zurückführe)

Nach Psychiatrieaufenthalt in fürchterlichem Zustand (vorher Paroxetin nach ca. 20 Tagen abgesetzt bzw. auf ärztlichen Rat hin weggelassen) (Diagnose schw. depr. Episode, V.a. generalisierte Angststörung) Sertralin 150mg Anfang 2015, bis dies in der Reha auf 15mg Escitalopram gewechselt wurde, welches ich bis Ende 2016 einnahm
(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
-nie ausgeschlafen (auch wenn keine Schlafstörungen auftraten)
-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
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Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
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31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
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-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge


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-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Donnerstag, 23.11.17, 20:10

Hallo noch einmal,

hm, da ich ja gar nicht so dolle drauf bin, bräuchte ich noch mal eure Meinung.

War ich mit 10mg auf 5mg dann auf 4 dann auf 3.5mg vielleicht schon zu schnell unterwegs?

Abwarten und durchhalten
oder wieder auf die 5mg (oder ähnliches) hoch und noch einmal beginnen?

(Dann 0.5er Schritte alle paar Wochen).

Wäre super wenn ihr mir da nen Rat geben könntet, weiß echt nicht weiter damit.

Danke
Thomas
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(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
-nie ausgeschlafen (auch wenn keine Schlafstörungen auftraten)
-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

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-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
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-Schlaf etwas besser
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-allgemein platt wie krank 
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Muskelzucken jetzt auch links registriert
Kognitiv und körperlich (gestern und heute besonders) massiv beeinträchtigt

06.12.
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Re: Escitalopram

Beitrag von carlotta » Donnerstag, 23.11.17, 21:33

Hallo Thomas,

naja, bei der relativ kurzen Einnahmezeit war es einen Versuch wert, schneller auszuschleichen. Leider funktioniert es nicht bei jedem. Dann sollte man das Tempo anpassen. Bei Dir spielt wahrscheinlich auch die vorherige Medikamenten-/Krankengeschichte mit rein, die das ZNS ja bereits belastet.

Du könntest den letzten Schritt zurückgehen (seit diesem haben die Symptome noch mal ordentlich zugenommen, oder?) und dann eine Stabilisierungspause einlegen, um dann kleinschrittiger auszuschleichen. Ich fürchte, die Reaktionen auf die 1-mg-Schritte haben sich durch die kürzeren Intervalle kumuliert.

Ob man dann linear mit 0,5-mg-Schritten oder evtl. noch kleiner reduziert oder prozentual von der jeweils letzten Dosis, muss man nach der Stabilisierung schauen.

Dafür dass diese bald eintritt, drücke ich die Daumen.

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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Freitag, 24.11.17, 6:35

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Die Nacht war wieder relativ ok, bin schon um 21.30 ins Bett.

Auf den letzten Schritt zurück Carlotta, welcher wäre da empfehlenswert, 4, 5?
Weihnachten 2013:
Neurochirurgische Entfernung eines Rosettenbildenden glioneuralen Tumor des 4. Ventrikels im Kleinhirn)

Monate später viele Tests mit Antidepressiva, getestet und wieder abgesetzt in 2014:
Citalopram( erstes AD, erstmalig Schlafstörung medikamenteninduziert) Paroxetin, Mirtazapin.
(fürchterliche Zustände!, die ich aufs einschleichen/Unverträglichkeit zurückführe)

Nach Psychiatrieaufenthalt in fürchterlichem Zustand (vorher Paroxetin nach ca. 20 Tagen abgesetzt bzw. auf ärztlichen Rat hin weggelassen) (Diagnose schw. depr. Episode, V.a. generalisierte Angststörung) Sertralin 150mg Anfang 2015, bis dies in der Reha auf 15mg Escitalopram gewechselt wurde, welches ich bis Ende 2016 einnahm
(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
-nie ausgeschlafen (auch wenn keine Schlafstörungen auftraten)
-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
-starker Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge


23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
-gerad starke Reizbarkeit, Aggressionspotenzial

24.11.17 zurück auf 4mg

29.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf durch Schlafkompression bereits sofortig verbessert (6,5h im Bett)
-Kopfdruck gering
-Benommenheit
-Muskelzucken unter rechtem Auge

1.12.2017
Benommenheit
Kopfdruck gering
Muskelzucken jetzt auch links registriert
Kognitiv und körperlich (gestern und heute besonders) massiv beeinträchtigt

06.12.
Unterricht verlassen. Nerven am Ende.

11.12.
Reduktion auf 3mg

16.12.
Ganz ok.
Mässig gereizt
Müde
Benommenheit

besser drauf
gelegentlicher Kopfdruck
Augenzucken weg

orco500
Beiträge: 59
Registriert: Donnerstag, 02.11.17, 18:19

Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Freitag, 24.11.17, 8:52

Symptome (neues fettgedruckt)

23.11.17 Zur Zeit:
-SCHLAF ETWAS BESSER
-Benommenheit (sehr abwesend)
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
-STARKE REIZBARKEIT/AGGRESSIONSPOTENZIAL
Weihnachten 2013:
Neurochirurgische Entfernung eines Rosettenbildenden glioneuralen Tumor des 4. Ventrikels im Kleinhirn)

Monate später viele Tests mit Antidepressiva, getestet und wieder abgesetzt in 2014:
Citalopram( erstes AD, erstmalig Schlafstörung medikamenteninduziert) Paroxetin, Mirtazapin.
(fürchterliche Zustände!, die ich aufs einschleichen/Unverträglichkeit zurückführe)

Nach Psychiatrieaufenthalt in fürchterlichem Zustand (vorher Paroxetin nach ca. 20 Tagen abgesetzt bzw. auf ärztlichen Rat hin weggelassen) (Diagnose schw. depr. Episode, V.a. generalisierte Angststörung) Sertralin 150mg Anfang 2015, bis dies in der Reha auf 15mg Escitalopram gewechselt wurde, welches ich bis Ende 2016 einnahm
(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
-nie ausgeschlafen (auch wenn keine Schlafstörungen auftraten)
-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
-starker Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge


23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
-gerad starke Reizbarkeit, Aggressionspotenzial

24.11.17 zurück auf 4mg

29.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf durch Schlafkompression bereits sofortig verbessert (6,5h im Bett)
-Kopfdruck gering
-Benommenheit
-Muskelzucken unter rechtem Auge

1.12.2017
Benommenheit
Kopfdruck gering
Muskelzucken jetzt auch links registriert
Kognitiv und körperlich (gestern und heute besonders) massiv beeinträchtigt

06.12.
Unterricht verlassen. Nerven am Ende.

11.12.
Reduktion auf 3mg

16.12.
Ganz ok.
Mässig gereizt
Müde
Benommenheit

besser drauf
gelegentlicher Kopfdruck
Augenzucken weg

carlotta
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Re: Escitalopram

Beitrag von carlotta » Freitag, 24.11.17, 10:42

Hallo Thomas,

ich würde erst mal auf 4 mg zurückgehen und schauen, was sich in den nächsten Tagen tut. Manchmal reichen kleine Aufdosierungen schon zum Stabilisieren.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor carlotta für den Beitrag:
Ululu 69
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine."(Monica Cassani)

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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Freitag, 24.11.17, 11:01

Ok, probiere ich mal.

Verstehe jetzt, warum Leute das jahrelang nehmen und nicht davon loskommen.

Ist genau wie beim letzten Absetzen.

Oh, Hallo Carlotta! (Forenregeln :) )

ZNS dreht durch. Nicht ich, mein ZNS.
Wichtig zu verstehen!

Gruß
Berichte weiter
Weihnachten 2013:
Neurochirurgische Entfernung eines Rosettenbildenden glioneuralen Tumor des 4. Ventrikels im Kleinhirn)

Monate später viele Tests mit Antidepressiva, getestet und wieder abgesetzt in 2014:
Citalopram( erstes AD, erstmalig Schlafstörung medikamenteninduziert) Paroxetin, Mirtazapin.
(fürchterliche Zustände!, die ich aufs einschleichen/Unverträglichkeit zurückführe)

Nach Psychiatrieaufenthalt in fürchterlichem Zustand (vorher Paroxetin nach ca. 20 Tagen abgesetzt bzw. auf ärztlichen Rat hin weggelassen) (Diagnose schw. depr. Episode, V.a. generalisierte Angststörung) Sertralin 150mg Anfang 2015, bis dies in der Reha auf 15mg Escitalopram gewechselt wurde, welches ich bis Ende 2016 einnahm
(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
-nie ausgeschlafen (auch wenn keine Schlafstörungen auftraten)
-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
-starker Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge


23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
-gerad starke Reizbarkeit, Aggressionspotenzial

24.11.17 zurück auf 4mg

29.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf durch Schlafkompression bereits sofortig verbessert (6,5h im Bett)
-Kopfdruck gering
-Benommenheit
-Muskelzucken unter rechtem Auge

1.12.2017
Benommenheit
Kopfdruck gering
Muskelzucken jetzt auch links registriert
Kognitiv und körperlich (gestern und heute besonders) massiv beeinträchtigt

06.12.
Unterricht verlassen. Nerven am Ende.

11.12.
Reduktion auf 3mg

16.12.
Ganz ok.
Mässig gereizt
Müde
Benommenheit

besser drauf
gelegentlicher Kopfdruck
Augenzucken weg

Ululu 69
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Re: Escitalopram

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 24.11.17, 17:46

Hallo Thomas,

zu deiner Aggression lasse ich dir mal einen Link da.

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=50&t=9778

Auch das bist nicht unbedingt du. :D

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag:
carlotta
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