Hinweis: hier klicken zum Schließen dieser Ankündigung ->
Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

absetzen von Edronax (Reboxetin), Mirtazapin und Quetiapin

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Waldspaziergang
Beiträge: 17
Registriert: Samstag, 11.11.17, 13:59

absetzen von Edronax (Reboxetin), Mirtazapin und Quetiapin

Beitrag von Waldspaziergang » Dienstag, 21.11.17, 22:01

edit von Jamie: Waldspaziergang hat leider seinen / ihren Text abgeändert. Jetzt fehlt die Info, dass der Schritt von 45mg auf 30mg Mirtazapin nicht klappte (Signatur).

--------------

Hallo!

Nehme nun schon seit 2009 Edronax, habe mir die angegebenen links zum Absetzen durchgelesen, u.A. dass man immer 10 % von der aktuellen Dosis reduzieren sollte. Edronax fand ich nicht dabei. Eine 4mg-Tablette ist schwierig in 10 gleichmäßige Teile zu teilen. Als einzige Möglichkeit sehe ich in der Wasserlösemethode (also eine Tablette in exakt 50 mg Wasser auflösen, danach nur z.B. im ersten Schritt (bzw. Stufe 2) nur 40 ml oder 45 ml trinken. Ist das bei Edronax eine gute Methode oder gibt es eine bessere?

Habe erst jetzt gelesen, dass es nicht ratsam ist, einmal auszusetzen mit 1 mg, denn dadurch kann das ZNS irritiert werden. Werd ich also nicht mehr tun, steht nur bei mir in der Signatur.

Grüße
Waldspaziergang
Zuletzt geändert von padma am Freitag, 24.11.17, 19:03, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Titel um Wirkstoffnamen ergänzt
Diagnose
rezidivierende Depression, z.Zt. remittiert; emotional instabile Persönlichkeitsstörung bzw. kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, borderline- u. ängstlich-vermeidenden Anteilen

Medikation

Edronax - ursprgl: 4-0-0-4
Mirtel - ursprgl: 0-0-45
--> 0-0-30 (ab 31.5.2017)
--> 27mg (ab 11.12.2017)
Quetiapin - ursprgl: 200-200-200-200

Waldspaziergang
Beiträge: 17
Registriert: Samstag, 11.11.17, 13:59

Re: absetzen von Edronax (Reboxetin)

Beitrag von Waldspaziergang » Dienstag, 21.11.17, 22:20

okay, dann editiere ich das jetzt
Diagnose
rezidivierende Depression, z.Zt. remittiert; emotional instabile Persönlichkeitsstörung bzw. kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, borderline- u. ängstlich-vermeidenden Anteilen

Medikation

Edronax - ursprgl: 4-0-0-4
Mirtel - ursprgl: 0-0-45
--> 0-0-30 (ab 31.5.2017)
--> 27mg (ab 11.12.2017)
Quetiapin - ursprgl: 200-200-200-200

Jamie
Team
Beiträge: 13334
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37

Re: absetzen von Edronax (Reboxetin)

Beitrag von Jamie » Dienstag, 21.11.17, 22:21

nein, bitte nicht ständig editieren. Ergänze es doch einfach. Danke.
Du bekommst spätestens morgen Feedback :)

Waldspaziergang
Beiträge: 17
Registriert: Samstag, 11.11.17, 13:59

Re: absetzen von Edronax (Reboxetin)

Beitrag von Waldspaziergang » Dienstag, 21.11.17, 22:29

okay :-)

Anfangs (Reduzierte Menge ab 1. Juni eingenommen) war das rasche Reduzieren problematisch: Rückzug (Regression in Richtung Erstarrung (ein bisschen), Stimmung war wieder schlechter, bin schlechter in Kontakt gekommen mit anderen. Mittlerweile hat die Psychotherapie nach wieder ein Stück weit gewirkt in Richtung Stabilisierung, aber ich komme leider nicht mehr so gut in Kontakt mit anderen wie vor dem Reduzieren.
Was positiv war u. ist nach Reduktion: ich spüre mich mehr, laut einer Person wirke ich auch reifer.
Diagnose
rezidivierende Depression, z.Zt. remittiert; emotional instabile Persönlichkeitsstörung bzw. kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, borderline- u. ängstlich-vermeidenden Anteilen

Medikation

Edronax - ursprgl: 4-0-0-4
Mirtel - ursprgl: 0-0-45
--> 0-0-30 (ab 31.5.2017)
--> 27mg (ab 11.12.2017)
Quetiapin - ursprgl: 200-200-200-200

Jamie
Team
Beiträge: 13334
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37

Re: absetzen von Edronax (Reboxetin)

Beitrag von Jamie » Dienstag, 21.11.17, 22:30

danke :)

Jamie
Team
Beiträge: 13334
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 15608 Mal
Danksagung erhalten: 20009 Mal

Re: absetzen von Edronax (Reboxetin)

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 22.11.17, 11:00

Hallo Waldspaziergang,

so, jetzt noch mal ein offizielles Willkommen im Forum :).

Darf ich fragen, was der Grund für die Verschreibung dieser Medikamente war?
Ich bin schon ziemlich schockiert über die 800mg Quetiapin (du musst doch herumlaufen wie ein Zombie? :zombie: ) und auch 45mg Mirtazapin ist ja die gerade noch zulässige Höchstdosis.
Für (bzw. gegen) was wurde all das denn verordnet?
Kannst du mit einer solchen Medikation einem normalen Alltag oder Berufsleben nachgehen oder bist du krank geschrieben / berentet?

Mit Reboxetin kennen wir uns leider nicht sehr gut aus, es scheint nicht oft verordnet zu werden, ich gehe aber davon aus, dass es sich nicht zu anderen AD unterscheidet. Sprich ich würde es genauso behandeln wie ich auch SSRI, MAO-Hemmer, Trizyklika, Tetrazyklika, Neuroleptika etc behandeln würde.

Warum hast du dich entschieden mit dem Ausschleichen beim Reboxetin zu beginnen?
Ich frage das neutral, weil ich mich wohl eher an die 800mg Quetiapin gemacht hätte.

Wenn du deine Medikamente absetzen möchtest, musst du wissen, dass du niemals zwei Medikamente gleichzeitig reduzieren solltest, wenn, dann wechselweise und mit Pausen dazwischen.
Von 45mg auf 30mg Mirtazapin runter zu gehen war ein sehr großer Schritt, ich kann mir gut vorstellen, dass du das nicht so gut verkraftet hast. Hattest du nur psychische Absetzsymptome oder auch körperliche?

Es ist wichtig, alles ganz langsam und schonend zu machen und bei so hohen Dosen reden wir von einem Mehrjahresprojekt.

Was das Reboxetin betrifft. Ich kann zur Löslichkeit nichts sagen. Kannst du probehalber mal einen Lösungsversuch in einem Glas lauwarmen Wasser starten? Außer auflösen kommt noch infrage, sich für 30-40€ eine Feinwaage zuzulegen und sich die Dosis zurechtzubröseln :).

Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 3):
Ululu 69padmamücke
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen
____________________________________________________________________________________________


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Waldspaziergang
Beiträge: 17
Registriert: Samstag, 11.11.17, 13:59

Hallo, ich bin's!

Beitrag von Waldspaziergang » Mittwoch, 22.11.17, 21:34

Hallo!

Hab mich noch nicht vorgestellt. Ich bin Waldspaziergang. Oder Waldspaziergung... solche Wortspielereien fallen mir immer erst nach Registrierung in einem Forum ein.

Bin leider schon seit mehreren Jahren Psychopharmaka-Konsumentin, nehme Edronax, Mirtel seit 2009 und Quetiapin/Seroquel seit 2013. Ich ärger mich, dass Psychiater so leichtfertig Psychopharmaka verschreiben und PatientInnen gar nicht aufklären über unerwünschte Nebenwirkungen und auch nicht über alternative Möglichkeiten, was eigentlich ihre Pflicht ist. Zur Zeit ist meine Situation stabil (u.A. mit Tagsstruktur, betreutem Wohnen, Psychotherapie), was sie "damals", als ich anfing mit den Medikamenten, nicht war.

Dieses Jahr im Mai habe ich entschieden, meine Medis abzusetzen, zuerst Mirtel (45 mg: 0-0-1), dann Edronax (4mg:1-0-0-1) und zum Schluss Quetiapin (200mg: 1-1-1-1). Die Reduktion von Mirtel bei meiner Psychiaterin (von 45 auf 30) war zu viel auf einmal, mir ist es wieder schlechter gegangen, habe mich zurückgezogen, die Stimmung war im Eimer. Dafür spürte und spüre ich mich mehr als vor dem Reduzieren. Ein bisschen setzte ich mich mit Absetzen von Psychopharmaka auseinander und so kam ich drauf, dass das eigentlich Absetz-Symptome sind, weil das Gehirn plötzlich mit einer großen Mengen-Reduktion aus dem Gleichgewicht gebracht wurde. Also wollte ich mich so viel wie möglich informieren, bin auf einen "Harm-Reduction-Leitfaden" von Will Hall gestoßen, dann auf dieses Forum. Hier habe ich Informationen und Hinweise sehr interessant aber auch schockierend gefunden. (Hier ein großes Dankeschön an die Moderatoren, die dieses Forum ermöglichen in ihrer freien Zeit und auch viele Quellen hier zusammengefasst und übersetzt haben!! :) ) So bin ich zum Schluss gekommen, dass viele PsychiaterInnen einfach keine Ahnung haben in bestimmten Bereichen (weil Pharmafirmen ihnen diese vorenthalten, aber auch weil sie sich möglicherweise noch nie so richtig auseinandergesetzt haben mit Psychopharmaka absetzen; haben wahrscheinlich keine Zeit weil zu viele Klienten und dann müssten sie wahrscheinlich einen Teil ihres Berufs in Frage stellen).

Dann habe ich mich entschieden, dass ich das Reduzieren langsamer angehen werde. Wollte alle 4 bis 6 Wochen um 1 mg reduzieren pro Woche (Montag Morgen, dann zusätzlich Montag Abend, dann zusätzlich Dienstag Morgen, etc.), damit das Gehirn so quasi nichts merkt. Laut Beiträgen hier in diesem Forum reagiert das Gehirn aber bereits bei sehr kleinen Dosen empfindlich und dieses herumwanken des Medikamenten-Spiegels im Blut irritiert das ZNS ebenso wie plötzliches Absetzen von größeren Mengen. Also muss ich das wieder lassen. Meine jetzige Psychiaterin (von meiner damaligen Psychiaterin musste ich leider weg) hat mir empfohlen, von Edronax gleich 2mg abends wegzulassen, doch nach längerem Überlegen hab ich mir gedacht, dass das nicht sonderlich sinnvoll wäre, immerhin nehme ich es bereits seit 2009 und es war das erste, was mir geholfen hat. Also werd ich selber einen Weg finden müssen, wie ich meine Medis reduzieren bzw. absetzen kann.

Ach ja, Quetiapin hat bei mir eigentlich nur abgrenzende Funktion, verhindert aber keine "komischen Zustände", wie ich sie nenne (also keine Halluzinationen und kein Wahn, aber doch gewissermaßen sehr neben mir stehen, weiß nicht, ob ich das grenzpsychotisch nennen kann, es ist eben >komisch<).

Ach ja, noch etwas: Einige Monate, nachdem ich Mirtel reduziert habe, habe ich laut einer Person reifer gewirkt. Die Erinnerung daran hat mich bestärkt in dem Willen, die Medis abzusetzen. Denn ich habe ein "gewisses" Problem, weiß nicht, wie ich es nennen soll... Spüre mich gewissermaßen nicht, nur wenn ich irgendwohin gehe (z.B. einen Raum betrete oder auf der Straße gehe) spüren "das" die Leute um mir herum, nur ich nicht. Dass ich reifer gewirkt habe, hat möglicherweise damit zu tun, dass ich gewisse Anteile in mich integrieren konnte bzw. ich spüren kann. Nun muss ich es noch mehr spüren, vielleicht spüren "das" Leute um mich herum weniger, je mehr ich "es" spüre. Und das wäre so toll, denn dass andere von mir mehr spüren, als ich von mir selbst, ist sehr lästig und irritierend und sehr belastend. Ich hoffe sehr, dass dieser "Spuk" aufhört, wenn ich meine Antidepressiva absetze und natürlich weiterhin Psychotherapie mache!

Grüße
Waldspaziergung
Diagnose
rezidivierende Depression, z.Zt. remittiert; emotional instabile Persönlichkeitsstörung bzw. kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, borderline- u. ängstlich-vermeidenden Anteilen

Medikation

Edronax - ursprgl: 4-0-0-4
Mirtel - ursprgl: 0-0-45
--> 0-0-30 (ab 31.5.2017)
--> 27mg (ab 11.12.2017)
Quetiapin - ursprgl: 200-200-200-200

Jamie
Team
Beiträge: 13334
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37

Re: absetzen von Edronax (Reboxetin)

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 22.11.17, 22:06

 ! Nachricht von: Jamie
Danke für´s Vorstellen waldspaziergang. Die Themen wurden zusammengelegt. Du hast registriert, dass man dir bereits inhaltlich geantwortet hat? Schönen Abend wünscht Jamie

Waldspaziergang
Beiträge: 17
Registriert: Samstag, 11.11.17, 13:59

Re: absetzen von Edronax (Reboxetin)

Beitrag von Waldspaziergang » Donnerstag, 23.11.17, 20:19

Hallo!

Ja, sorry, erst bemerkt, dass es einen Vorstellbereich gibt, also hab ich mir gedacht, ich stelle mich mal vor, wer ich bin und den Werdegang meiner Behandlung. Nachher erst nach Absetz-Beitrag gesucht. Hab mir gedacht das hier ist wie in anderen Foren, erst mal Hallo sagen, vorstellen, wer ich bin und dann Beiträge verfassen mit der gegebenen Problematik/Thematik.

Also, ich denke, wenn es nicht so gut ist, mal das eine, dann das andere ein bisschen zu reduzieren, werde ich weiterhin Mirtel ausschleichen, wenn auch nicht so schnell wie bei meiner damaligen Psychiaterin. Dann kommt Quetiapin dran und zum Schluss Edronax. Das wird ne lange Zeit. Aber ich hoffe, es lohnt sich.

Von Mirtel gibt es als kleinste Dosis eine 15mg-Schmelztablette, oder? Die werd ich wohl sechsteln müssen. Oder gibt es eine andere Möglichkeit?

Grüße
Waldspaziergang
Diagnose
rezidivierende Depression, z.Zt. remittiert; emotional instabile Persönlichkeitsstörung bzw. kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, borderline- u. ängstlich-vermeidenden Anteilen

Medikation

Edronax - ursprgl: 4-0-0-4
Mirtel - ursprgl: 0-0-45
--> 0-0-30 (ab 31.5.2017)
--> 27mg (ab 11.12.2017)
Quetiapin - ursprgl: 200-200-200-200

padma
Team
Beiträge: 12602
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 30243 Mal
Danksagung erhalten: 15400 Mal

Re: absetzen von Edronax (Reboxetin)

Beitrag von padma » Freitag, 24.11.17, 19:02

hallo Waldspaziergang, :)

danke für deine ausführliche Vorstellung.
Denn ich habe ein "gewisses" Problem, weiß nicht, wie ich es nennen soll... Spüre mich gewissermaßen nicht, nur wenn ich irgendwohin gehe (z.B. einen Raum betrete oder auf der Straße gehe) spüren "das" die Leute um mir herum, nur ich nicht.
Das nennt sich Depersonalisation und tritt u.a. als NW von Psychopharmaka auf.
Von Mirtel gibt es als kleinste Dosis eine 15mg-Schmelztablette, oder? Die werd ich wohl sechsteln müssen. Oder gibt es eine andere Möglichkeit?
Bei Mirtazapin funktioniert i.d.R. die Wasserlösemethode viewtopic.php?f=16&t=10923 sehr gut. Probier mal aus, wie deine Tablette sich in Wasser löst.

Alternativ kannst du eine Feinwaage verwenden. Teilen nach Augenmass ist zu ungenau.
Hier findest du die wichtigsten Infos zum Absetzen viewtopic.php?f=18&t=12880

Ich ergänze noch deinen Titel.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag:
mücke
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
27.12.2017: 0,425 mg es wird weiter ge :schnecke: t


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Waldspaziergang
Beiträge: 17
Registriert: Samstag, 11.11.17, 13:59
Danksagung erhalten: 8 Mal

Re: absetzen von Edronax (Reboxetin), Mirtazapin und Quetiapin

Beitrag von Waldspaziergang » Sonntag, 26.11.17, 17:14

Hallo!

Danke, war ganz auf Edronax fixiert. Dann werd ich mal sehen, wie sich so eine 30-mg-Mirtel-Tablette auflösen lässt.
Hab auch gerade gelesen, dass es kein Problem ist, wenn die Partikel im Wasserwirbel schwimmen, danke für den link!
Jetzt dürfte erstmal bei Mirtel nichts mehr schief gehen!

Weißt du zufällig auch noch, warum man nicht Medikamente "durcheinander" nicht ausschleichen sollte? (Also erst ein bisschen Medikament A, dann ein bisschen Medikament B). Könnte ja auch von Vorteil sein, dass sich das Gehirn an die niedrigere Dosis von Medikament A ein bisschen gewöhnen kann und während dessen wird Medikament B ein wenig ausgeschlichen, etc.)

schöne Grüße
Waldspaziergang
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Waldspaziergang für den Beitrag:
Annanas
Diagnose
rezidivierende Depression, z.Zt. remittiert; emotional instabile Persönlichkeitsstörung bzw. kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, borderline- u. ängstlich-vermeidenden Anteilen

Medikation

Edronax - ursprgl: 4-0-0-4
Mirtel - ursprgl: 0-0-45
--> 0-0-30 (ab 31.5.2017)
--> 27mg (ab 11.12.2017)
Quetiapin - ursprgl: 200-200-200-200

Ululu 69
Team
Beiträge: 1811
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 4533 Mal
Danksagung erhalten: 3407 Mal

Re: absetzen von Edronax (Reboxetin), Mirtazapin und Quetiapin

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 26.11.17, 21:29

Hallo Waldspaziergang,

Es spricht nichts dagegen, die Medikamente wechselseitig abzusetzen. Also zuerst eines, dann abwarten, bis du stabil bist, mindestens vier bis sechs Wochen und dann das zweite reduzieren.
Ich mache das auch so, weil ich so im Wechsel müde machende und potentiell antriebssteigernde Mefis absetze.
Was Mann hingegen unbedingt vermeiden sollte, ist an zwei Medikamenten gleichzeitig zu schrauben. Das reizt das ZNS unnötig stark und wenn Symptome auftreten, weiß man nicht genau, woran es jetzt liegt.


LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag (Insgesamt 4):
LinLinaJamiepadmaAnnanas
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Waldspaziergang
Beiträge: 17
Registriert: Samstag, 11.11.17, 13:59

Re: absetzen von Edronax (Reboxetin), Mirtazapin und Quetiapin

Beitrag von Waldspaziergang » Sonntag, 03.12.17, 20:05

okay, verstehe! Danke für die Antwort!
Diagnose
rezidivierende Depression, z.Zt. remittiert; emotional instabile Persönlichkeitsstörung bzw. kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, borderline- u. ängstlich-vermeidenden Anteilen

Medikation

Edronax - ursprgl: 4-0-0-4
Mirtel - ursprgl: 0-0-45
--> 0-0-30 (ab 31.5.2017)
--> 27mg (ab 11.12.2017)
Quetiapin - ursprgl: 200-200-200-200

Waldspaziergang
Beiträge: 17
Registriert: Samstag, 11.11.17, 13:59

Re: absetzen von Edronax (Reboxetin), Mirtazapin und Quetiapin

Beitrag von Waldspaziergang » Dienstag, 12.12.17, 19:19

Hallo Ute!

Noch eine Frage:
meine Psychiaterin hat gemeint, der Wirkstoff verschwinde bei manchen Medikamenten, wenn man sie in Wasserr auflöst. Ich verstehe zwar nicht, warum, der Wirkstoff verschwindet ja auch nicht wenn sich die Tablette im Körper auflöst, und vielleicht ist das nur ein Trick von den Pharmafirmen, um das langsame Ausschleichen so gut wie möglich zu erschweren, aber besorgt bin ich bei Edronax doch. Da padma gemeint hat, dass die Wasserlösmethode bei Mirtel ganz gut funktioniert, hab ich das mal so begonnen und denke, das wird ganz gut funktionieren. Weißt du, ob sich bei Edronax der Wirkstoff auflöst?

Schöne Grüße
Réka
Diagnose
rezidivierende Depression, z.Zt. remittiert; emotional instabile Persönlichkeitsstörung bzw. kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, borderline- u. ängstlich-vermeidenden Anteilen

Medikation

Edronax - ursprgl: 4-0-0-4
Mirtel - ursprgl: 0-0-45
--> 0-0-30 (ab 31.5.2017)
--> 27mg (ab 11.12.2017)
Quetiapin - ursprgl: 200-200-200-200

padma
Team
Beiträge: 12602
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 30243 Mal
Danksagung erhalten: 15400 Mal

Re: absetzen von Edronax (Reboxetin), Mirtazapin und Quetiapin

Beitrag von padma » Mittwoch, 13.12.17, 22:53

hallo Reka, :)

ich habe gerade nachgeschaut, Edronax darf in Wasser gelöst (suspendiert) werden. Die Lösung (Suspension) soll innerhalb von 10 Min genommen werden.
http://www.spitalpharmazie-basel.ch/pdf ... letten.pdf S.23

Es gibt tatsächlich Wirkstoffe, die in Wasser möglicherweise nicht stabil sind, bei manchen Diazepam Tropfen ist das z.B. so.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69LinLina
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
27.12.2017: 0,425 mg es wird weiter ge :schnecke: t


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Waldspaziergang
Beiträge: 17
Registriert: Samstag, 11.11.17, 13:59

Re: absetzen von Edronax (Reboxetin), Mirtazapin und Quetiapin

Beitrag von Waldspaziergang » Samstag, 06.01.18, 17:49

Hallo!

Danke für die Info! Jetzt müsst eigentlich alles klappen. Theoretisch.

Nun ist es auch so, dass ich bereits seit 20 Tagen statt 30 mg Mirtel nur noch 27 mg nehme. Psychisch ist alles gut gelaufen. Aber auf körperlicher Ebene weiß ich nicht, ob das vom Absetzen kommt oder eher psychosomatisch begründbar ist.

Ich kämpfe mit Stirn- und Nebenhöhlenproblemen. Eine Woche vor Weihnachten war ich 2 Tage lang krank gemeldet, in der die generelle körperliche Schwäche abgenommen hat. Danach war ich zu Weihnachten nur stundenweise in der Arbeit (weil es eine Tagesstruktur ist, hat das bisher gut funktioniert) weil ich bemerkt habe, dass ich mich immer mehr und mehr schwächer fühle und auch der Druck in den Ohren und in der Nase zunimmt und auch das Ohrensausen, ich wieder Halsschmerzen bekomme, etc. Nach Weihnachten hab ich mir Urlaub genommen, um mich endlich ganz auszukurieren, war da so benebelt und schwach, dass ich jeden Tag im Bett verbracht hab. Seit einer Woche gehe ich wieder arbeiten, wieder stundenweise, gleiches Problem. Einerseits halte ich's nicht mehr aus im Bett, andererseits sind die Symptome auch nicht so stark, die ein krank sein und das Schwächegefühl in dem Ausmaß ausreichend begründen würden. Trotzdem habe ich, nachdem ich von der Arbeit heingekommen bin 2-4 Stunden geschlafen weil ich so erledigt war. Habe gedacht, mit diesem Wochenende wäre alles besiegelt und ich kann am Montag wieder normal mit den gewohnten Arbeitszeiten arbeiten gehen. Das hoffe ich auch sehr. Nur das Problem ist, dass ich mich auch heute noch sehr schwindlig fühle und ich weiß nicht, wie das weitergehen soll, da ich ja eigentlich nicht wirklich krank bin bzw. ausreichend - soll heißen, ein bisschen Schnupfen bzw. ein bisschen Schmerzen in den Neben- und Stirnhöhlen, die nicht so stark sind, die ausreichend krank sein bzw. schwach fühlen erklären würde. Ich trinke ausreichend, 2 mal hab ich nun schon Blutdruck messen lassen, es war alles in Ordnung. (Schwindel hab ich davor nur gehabt, wenn ich mich noch nicht vollständig erholt hatte vom kranksein).

Nun ist es so, dass ich seit 2016 September sehr oft krank bin. Hab schon einige Male eine Blutuntersuchung gemacht, es hat keine Auffälligkeiten gegeben. Habe einen Allergietest machen lassen, das Ergebnis hab ich nicht abgeholt, weil ich bisher immer versucht habe, wieder fit zu werden und daher noch keine Zeit hatte, wieder zum Allergologen zu gehen. Aber sollte sich herausstellen, dass ich eine Allergie habe - meine Hausärztin und meine HNO-Ärztin haben gemeint, dass eine Allergie allein das ständige krank-sein nicht erklärt. Vermutlich trocknen meinen 2 Antidepressiva die Schleimhäute so aus, dass ich leichter krank werd. Aber das Ausmaß des sich-schwach-fühlens ist physiologisch nicht erklärbar (und wenn ich mich aufgrund Depressionen schwach fühle, fühlt sich das anders an) Ich denke, dass ich so depressiv bin (versteckte Depr. und daran konnten auch die Medikamente nichts ändern, durch das Reduzieren haben sich die Depr. nicht verstärkt), dass zu dieser Antriebslosigkeit die physische Schwäche hinzukommt und ich mich vielleicht deshalb so schwach fühle.

Nun hab ich gelesen, dass Schwindel und Druck in den Ohren auch zu Absetzsymptomen zählen können. Naja, der Druck nimmt zu und dann wieder ab, weiß nicht, ob das vom Absetzen kommt.

Und falls sich herausstellt, dass ich eine Allergie habe (hatte 2007 bei einer Überprüfung noch keine Allergie, zu diesem Zeitpunkt nahm ich auch noch keine Medikamente), kann das auch von den Medikamenten kommen? Habe in der Verpackungsbeilage von einem der drei Medis als mögliche Nebenwirkung starke allergische Reaktionen gelesen.

schöne Grüße
Réka
Diagnose
rezidivierende Depression, z.Zt. remittiert; emotional instabile Persönlichkeitsstörung bzw. kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, borderline- u. ängstlich-vermeidenden Anteilen

Medikation

Edronax - ursprgl: 4-0-0-4
Mirtel - ursprgl: 0-0-45
--> 0-0-30 (ab 31.5.2017)
--> 27mg (ab 11.12.2017)
Quetiapin - ursprgl: 200-200-200-200

Waldspaziergang
Beiträge: 17
Registriert: Samstag, 11.11.17, 13:59

Re: absetzen von Edronax (Reboxetin), Mirtazapin und Quetiapin

Beitrag von Waldspaziergang » Samstag, 06.01.18, 17:54

Wollte auch noch etwas anderes fragen:

Habe bei jedem meiner Medikamente ausgerechnet, wie viel mg. jeweils 90 % von der vorherigen Dosis ergibt. Nun sind diese Dosen zwischen 1 u. 0 mg 0,9 mg, 0,8mg, 0,7 mg und so weiter. Sind so kleine Schritte tatächlich erforderlich oder reicht es auch aus, wenn ich ab 1mg in bspw. 0,3mg-Schritten reduziere? (wird eh erst in ein paar Jahren stattfinden, aber ich hab mich das jetzt schon gefragt, weil Absetzplan aufgestellt)

schöne Grüße
Diagnose
rezidivierende Depression, z.Zt. remittiert; emotional instabile Persönlichkeitsstörung bzw. kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, borderline- u. ängstlich-vermeidenden Anteilen

Medikation

Edronax - ursprgl: 4-0-0-4
Mirtel - ursprgl: 0-0-45
--> 0-0-30 (ab 31.5.2017)
--> 27mg (ab 11.12.2017)
Quetiapin - ursprgl: 200-200-200-200

lunetta
Beiträge: 1337
Registriert: Montag, 17.08.15, 18:09
Hat sich bedankt: 342 Mal
Danksagung erhalten: 2776 Mal

Re: absetzen von Edronax (Reboxetin), Mirtazapin und Quetiapin

Beitrag von lunetta » Samstag, 06.01.18, 22:11

Hallo!

Je kleiner die Dosis wird desto kleiner sollten auch die Absetzschritte sein. Also geht es gegen Ende hin noch langsamer;( Aber das ist dann auch schon egal;)

Und willkommen hatte ich vergessen! Schön dass du da bist! LG
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor lunetta für den Beitrag:
padma
► Text zeigen
.

padma
Team
Beiträge: 12602
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 30243 Mal
Danksagung erhalten: 15400 Mal

Re: absetzen von Edronax (Reboxetin), Mirtazapin und Quetiapin

Beitrag von padma » Montag, 08.01.18, 19:35

hallo Reka, :)

könntest du deine Signatur bitte noch mit Datumsangaben versehen?
Ich kämpfe mit Stirn- und Nebenhöhlenproblemen.
Diese snd wohl deine körperliche Schwachstelle. Es kann mit den Medikamenten zusammenhängen, sowohl als NW als auch als Absetzsymptom.
Ich kenne auch diese "leichten", hartnäckigen Infektionen, die nicht richtig ausbrechen, aber sehr schwächen.

Bei mir habe ich den Eindruck, dass mir eine tägliche Einnahme von 10 Tropfen Umkalaboa während des Winterhalbjahrs hilft
Aber das Ausmaß des sich-schwach-fühlens ist physiologisch nicht erklärbar (und wenn ich mich aufgrund Depressionen schwach fühle, fühlt sich das anders an) Ich denke, dass ich so depressiv bin (versteckte Depr. und daran konnten auch die Medikamente nichts ändern, durch das Reduzieren haben sich die Depr. nicht verstärkt), dass zu dieser Antriebslosigkeit die physische Schwäche hinzukommt und ich mich vielleicht deshalb so schwach fühle.
Ärzte ordnen schnell, alles, was sie sich nicht erklären können, als Depression ein. Es gibt viele Ursachen für Schwäche, das muss nicht psychisch bedingt sein. Da könntest du in dich hinein spüren, ob du eine psychische Ursache für diese Schwäche findest. Oder ob es doch eher was Körperliches es ist, auch wenn die Ursache nicht bekannt ist.
Nun sind diese Dosen zwischen 1 u. 0 mg 0,9 mg, 0,8mg, 0,7 mg und so weiter. Sind so kleine Schritte tatächlich erforderlich oder reicht es auch aus, wenn ich ab 1mg in bspw. 0,3mg-Schritten reduziere? (wird eh erst in ein paar Jahren stattfinden, aber ich hab mich das jetzt schon gefragt, weil Absetzplan aufgestellt)
Wie weit man in 10 % Schritten runter gehen muss, hängt vom Verlauf ab. Eine 0 sollte vor dem Weglassen vor dem Koma sein, die genauen Schritte, kann man erst sehen, wenn es soweit ist.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 2):
JamieUlulu 69
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
27.12.2017: 0,425 mg es wird weiter ge :schnecke: t


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Waldspaziergang
Beiträge: 17
Registriert: Samstag, 11.11.17, 13:59
Danksagung erhalten: 8 Mal

Re: absetzen von Edronax (Reboxetin), Mirtazapin und Quetiapin

Beitrag von Waldspaziergang » Donnerstag, 11.01.18, 21:24

Hallo!
padma hat geschrieben:
könntest du deine Signatur bitte noch mit Datumsangaben versehen?
Mach ich :) (Eyeyey, was hab ich denn da gemacht... vor 2 Tagen... wenn wer das in 5 Jahren liest...

Ich glaube, diese Verkühlungen sind bei mir auch psychosomatisch bedingt. Nicht unbedingt Depression, aber bei mir tut sich so viel da oben (im Gehirn), dass für den Rest des Organismus nicht mehr viel Energie übrigbleibt. Kann auch Depression sein, merke, wie mich vieles große Mühe kostet. Aber keine Sorge, tat es auch mit höherer Dosis, also durchs Absetzen hab ich jetzt nicht weniger Kraft. Diese häufige Verkühlungen hab ich aber auch schon vor vielen Jahren auch mal vorübergehend gehabt, hatte da noch gar nicht mit dem Absetzen begonnen, also von daher kommt's bestimmt nicht.
Danke für den Tipp mit dem Umckaloabo, nehme die Tropfen wenn ich krank bin. Wenn ich das über die gesamte Winter-Saison nehme, besteht da nicht die Gefahr, dass sich der Körper daran gewöhnt und irgendwann die Abwehr ohne den Tropfen nicht mehr funktioniert?
padma hat geschrieben:
Wie weit man in 10 % Schritten runter gehen muss, hängt vom Verlauf ab. Eine 0 sollte vor dem Weglassen vor dem Koma sein, die genauen Schritte, kann man erst sehen, wenn es soweit ist.
Verstehe! Mei, ist das Gehirn empfindlich. Und ich bin so ungeduldig, würde am liebsten alles sofort auf 0 haben. Werd ich natürlich nicht tun 8-) aber ich wär schon sehr gerne so weit. Wären so einige in diesem Forum vermutlich auch gerne 8-)

liebe Grüße
Réka
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Waldspaziergang für den Beitrag:
Jamie
Diagnose
rezidivierende Depression, z.Zt. remittiert; emotional instabile Persönlichkeitsstörung bzw. kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, borderline- u. ängstlich-vermeidenden Anteilen

Medikation

Edronax - ursprgl: 4-0-0-4
Mirtel - ursprgl: 0-0-45
--> 0-0-30 (ab 31.5.2017)
--> 27mg (ab 11.12.2017)
Quetiapin - ursprgl: 200-200-200-200

Antworten