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Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Bittchen
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Samstag, 31.03.18, 9:33

Guten Morgen an alle,die hier im Forum schreiben und lesen.

Ein schönes Osterfest wünsche ich euch und mögen die Beschwerden die euch plagen ,erträglich sein.
Es lohnt sich immer wieder für die guten Zeiten ,die auch immer wieder kommen,weiter zu machen.

Alles erdenklich Gute und liebe Grüße
Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Sonntag, 01.04.18, 10:00

Liebe Brigitte,

auch für dich schöne Ostern ! Danke dir für deine lieben Beiträge an mich !

Alles Gute
Ilse
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von LenaLena » Montag, 02.04.18, 14:28

Liebe Brigitte,

auch dir frohe Ostern!
Schön, dass sich bei dir gute Zeiten einstellen.
Bei mir ist es ebenfalls etwas besser geworden/gewesen, daher kann ich dir nur zustimmen: Es lohnt sich, für die guten Zeiten, die auch kommen, durchzuhalten!

LG Lena
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Bittchen
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Montag, 16.04.18, 18:55

Hallo ihr Lieben zusammen,

heute war ich bei meinem Neurologen und Psychiater.
Bei mir musste die Halsschlagader kontrolliert werden,da sich da Plaque abgesetzt hat und das auch eine Ursache für Kopfschmerzen und auch Schwindel sein kann.
Hin und wieder leide ich darunter.
Die Verengung ist natürlich auch durch meine lange und starke Raucherei gekommen.
Leider habe ich vor drei Jahren viel zu spät aufgehört.

Er hat mich jetzt noch zu einem Kardiologen überwiesen.
Mit irgendwelchen Fragen nach PP lässt er mich total in Ruhe.
Er vermerkt sogar bei dem Bericht an den Kardiologen,dass ich doch die lange Einnahme von Es-Citalopram Magenbluten bekommen habe.
Auch das Ass zur Blutverdünnung vertrage ich ja nicht mit dem Magen und er will dass ich es nicht mehr nehme.
Das erste Mal wird offen ausgesprochen,dass es auch zu Herzbeschwerden von Es-Citalopram kommen kann.
Anscheinend denkt er jetzt auch etwas um.

Ich habe mich bei meiner letzten Konsultation auch nicht beirren lassen und genau geschildert welche Probleme ich durch die PP bekommen habe..
Er fragte dann auch noch nach der Psychotherapie und wie ich bis jetzt zurecht komme.
Er war sehr interessiert und ich war total überrascht über seine freundliche Reaktion.
Das es mir psychisch jetzt besser geht hat er auch registriert.

Morgen bin ich ja in seiner Praxis wieder bei der Psychotherapeutin,mal sehen wie es weiter geht,ich bin recht zuversichtlich.
Es wäre zu schön,wenn ich nicht wieder in eine depressive Krise kommen würde,aber das wage ich nicht zu hoffen.
Aber ich tue schon viel,ich ernähre mich gesund ,für moderate, aber auch regelmäßige Bewegung sorge ich .
Selbst meine Polyneuropathie in den Beinen hat sich stark verbessert.
Kurz nach null hatte ich da ganz starke Probleme,jetzt sieht es so aus,als wäre das nur durch den Entzug so schlimm gewesen.
Auch versuche ich immer darauf zu achten mich nicht zu überfordern,es ist bei mir ganz wichtig regelmäßige Pausen einzuhalten.
Da musste ich nein sagen lernen,das klappt bis jetzt ganz gut.
Diese Einschränkungen zu akzeptieren ist mir nicht leicht gefallen,aber es geht mir doch recht gut dabei.

Wenn ich so jetzt mein Leben weiter führen kann,wäre ich zufrieden.
Natürlich kommen immer Mal Aufs und Abs,das gehört dazu.
Nur die tiefen Abstürze ,so dass gar nichts mehr geht, brauche ich nicht immer wieder.
Vielleicht kann ich das ja jetzt ohne PP besser steuern.

Liebe Grüße und Alle die hier lesen und schreiben und eine gute Zeit.
Die Hoffnung auf Besserung dürft ihr nie aufgeben.
Bittchen
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Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


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2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
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3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Montag, 16.04.18, 19:21

Liebe Brigitte,

ich freue mich so für dich und ich wünsche dir von Herzen das du diesen Kurs behalten kannst.

Super das sind ganz gute Nachrichten und zeigt das man die Hoffnung niemals aufgeben soll.

Weiter so und alles liebe und gute für dich. :party2:

Herzliche Grüße
Renate
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Dienstag, 17.04.18, 8:49

Danke liebe Renate,

genau,die Hoffnung nie aufgeben, darum habe ich noch einmal geschildert wie es so weiter geht.
Es geht immer irgendwie weiter, so lange wir atmen.
Dir auch alles erdenklich Gute.
Liebe Grüße
Bittchen
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Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
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Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Rosenrot » Dienstag, 17.04.18, 10:53

Danke, liebe Brigitte, dass du weiterhin berichtest. :)

Wie schön, dich so entspannt und voller Zuversicht zu erleben.

Es entsteht beim Lesen ein Bild im Kopf vom Leben danach. Das tut so gut.

Herzliche Grüße
Rosenrot
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Donnerstag, 19.04.18, 7:24

Liebe Brigitte,

möchte dir noch danken für deine Beiträge bei mir.

Was du schreibst, klingt wirklich positiv ! Das freut mich sehr für dich !
Auch, dass du solch einen verständnisvollen Neurologen hast. Das findet man nicht häufig.

Manchmal denke ich auch, ich hätte nicht wieder eindosieren sollen. Aber das kann man vorher nicht
wissen. Ausserdem hatte ich ja den Kaltentzug.

Ich hoffe, du bleibst so positiv gestimmt. Aber bei dir bin ich sehr zuversichtlich.

Ich wünsche dir einen schönen sonnigen Tag mit vielen kleinen Freuden :hug:

Liebe Grüsse
Ilse
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Bittchen
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Donnerstag, 19.04.18, 20:21

Liebe Ilse ,

danke für deine lieben Worte.
Ja ,ich hoffe auch,dass ich weiterhin bei guter Stimmung bleibe.
Das ist nicht immer der Fall,aber ich spüre im Moment weniger Angst oder auch Panik.
Auch ich bin nicht frei von Zukunftssorgen,das ist leider so.
Jeder kennt nur seinen eigenen Schmerz.
Das macht sich sehr schnell bei mir als Stress bemerkbar uns ist oft ein Auslöser für eine erneute depressive Episode.
Da ich ja die Diagnose rezidivierende Depression habe und auch oft von chronisch gesprochen wurde,warte ich ab.
Ich versuche so gelassen wie möglich zu bleiben und nur für heute zu planen.
Das funktioniert oft gut,solange nicht Unvorhersehbares passiert,aber das ist wohl bei jedem so.

Dir alles Gute und ich finde du machst es richtig,du bist sehr ehrlich und bringst dich hier immer wieder mitfühlend ein.
Das wird dir selbst auch gut tun,das weiß ich aus eigener Erfahrung.
Habe noch Geduld und gehe langsam vor,das eine Jahr nach null war für mich eine Erfahrung, die ich so nicht gebraucht hätte.
Aber ich bin dankbar,dass ich da bin wo ich jetzt bin.
Jeder hat andere Symptome ,nichts ist dabei angenehm ,aber es geht immer vorbei,wir wissen nur nicht wann.

Ganz liebe Grüße und ich drück dich,du schaffst das auch.
Deine Brigitte
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1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
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Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

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Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Donnerstag, 19.04.18, 20:26

Liebe Rosenrot ,

auch an dich ganz liebe Grüße und eine virtuelle Umarmung,du bist für mich immer ein Lichtblick.
Dass es dir weiterhin immer besser gehen möge ,das wünsche ich dir von ganzem Herzen.

Deine Brigitte
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1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Donnerstag, 17.05.18, 11:18

Hallo zusammen,

ich werde mich eine Zeit zurück ziehen müssen.
Am Wochenende ist das Nebenhaus bei uns abgebrannt.
Die Flammen haben auf unser Haus übergegriffen ,das Dach ist weg.
Ansonsten hat das Löschwasser den Rest in unserem Haus erledigt.
Wir haben eine riesen Sauerei und werden, wenn die Sanierungsarbeiten anfangen, in eine FEWO ziehen müssen.
Das kann dauern,weil erst das Brandhaus abgerissen oder trocken werden muss.
Im Nebenhaus,wo das Feuer ausbrach,ist eine alte Frau schwer verletzt worden,wurde aber gerettet und liegt in einer Spezialklinik.

Das abgebrannte Haus war ein Messihaus,vor lauter Müllberge konnte die Feuerwehr teilweise nur über unsere Terrasse löschen(ReIhenhaus).
Wir hatten zu dem Haus eine 2 m hohe Mauer errichtet ,hat aber nicht viel genützt.
Es ist ein Albtraum ,aber was sollten wir machen ?
Die Behörden konnten auch nicht viel machen.
Jeder hat das Recht sich zuzumüllen bis unter das Dach,solange es Eigentum ist und nichts passiert.
Jetzt war der Super Gau da und wir haben den Schaden.
Immer wieder neuer Rauch und Einsatz von der Feuerwehr,weil im Müll sich immer wieder Brandnester bilden.
Auch wenn Messis krank sind ,ist es für Nachbarn der reinste Horror,das dürft ihr mir glauben.
Da hält sich mein Verständnis für die Bewohner doch in Grenzen.
Auch wenn ich froh bin, dass nicht noch mehr Menschen zu Schaden gekommen sind.

Bis irgendwann Mal wieder.
LG Bittchen
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JamieJofabstubipadma
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Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von LenaLena » Donnerstag, 17.05.18, 14:01

Hallo Bittchen,

das ist ja schrecklich. Ich wünsch euch viel Kraft und geh es langsam an. Das wird alles wieder :)

LG Lena
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Donnerstag, 17.05.18, 16:38

Liebe Brigitte,

das ist wirklich eine Tragödie !
Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es euch geht !

Es wäre ja so schon schlimm genug, aber dann kommen noch diese unnötigen Umstände dazu.
Welch ein Glück, dass nicht noch mehr Menschen zu Schaden gekommen sind.

Es ist nicht zu glauben, dass man sich nicht wehren kann gegen solche Nachbarn.
Und gerade ging es dir gesundheitlich etwas besser. Das sind natürlich schlimme Aufregungen.

Ich wünsche euch auch viel Kraft, das durchzustehen.
Alles alles Gute für euch

Ganz liebe Grüsse
Ilse
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 17.05.18, 16:46

Hallo Bittchen,

das ist ja wirklich ein Schicksalsschlag :(

Es tut mir leid, was euch da widerfahren ist; es ist wirklich sehr schlimm sein Heim auf diese Weise (fast) zu verlieren. Ich lese aber recht, dass man es noch retten kann, aber aufwändig sanieren muss, oder (?)

Für die alte Dame, auch wenn sie der Messie sein sollte, hoffe ich trotzdem das Beste.
Brandwunden gehören zu den grausamsten Verletzungen überhaupt; niemand sollte in Flammen ums Leben kommen oder schwer verletzt werden.

Ich glaube ich habe sogar im Radio davon gehört :(

Meinst du du wirst die Kraft haben das durchzustehen?
Bislang habe ich dich als recht stabil empfunden, wie geht es dir denn so?
Ich schicke dir ganz ganz viele Umarmungen :hug:

Melde dich nur, wenn es geht und du willst
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Clarice » Donnerstag, 17.05.18, 18:21

Hallo Bittchen,
das tut mir außerordentlich leid, was euch da passiert ist. :(
Ich hoffe, auch wenn es erstmal nur ein schwacher Trost wäre, dass irgendeine Versicherung den SChaden übernimmt.
Hattet ihr nicht auch so Erbschleicher-Probleme?
Und jetzt das auch noch.
Bleib tapfer, alles Gute,
Clarice
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Donnerstag, 17.05.18, 18:32

Liebe Brigitte, :hug:

unfassbar ist was euch da wiederfahren ist, dass hat die jetzt gerade noch gefehlt.

Ich wünsche euch alles erdenklich gute und wünsche das ihr bald wieder auf die Beine kommt.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von padma » Freitag, 18.05.18, 11:54

liebe Brigitte, :)

das tut mir sehr leid zu hören.
Gut, dass ihr wenigstens auf eine Ferienwohnung ausweichen könnt.

Ich wünsche euch sehr, dass die Sanierung nicht allzu lange dauert und die finanzielle Seite geregelt wird.

Viel Kraft, pass auf dich auf :hug:

liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Bittchen
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Samstag, 19.05.18, 19:32

Hallo zusammen,

danke für Eure lieben Worte.
Ich bin total durch den Wind,es ist sehr belastend im Moment.
Wenn ich mehr weiß werde ich mich wieder melden.
Versicherung,Gutachter, Sanierungsfirma haben sich erst einmal nur über die Bauschäden ein Bild gemacht.
Erst muss das abgebrannte Haus nebenan abgerissen werden,damit es bei uns überhaupt trocken werden kann.
Hausrat kommt später,es ist ja auch viel kaputt.

Gebt bitte die Hoffnung auf Besserung Eures Befindens nicht auf.
Mir geht es im Moment schlecht,aber das ist eine Reaktion auf die schlimmen Umstände ,mehr nicht.


Trotz aller der Vorkommnisse hatten wir Glück im Unglück.
Wir sind eingebunden in unserer Familie (Kinder,Schwiegersohn und Enkel).
An die Erbgeschichte denke ich im Moment gar nicht ,dieser böse Mensch hat sich auch jetzt in keinster Weise gemeldet.
Unser Anwallt kommt auch nicht weiter,es ist so kompliziert.
Der "Bruder"meines Mannes spielt auf Zeit,er kassiert ja noch Miete von 3 Wohnungen.
Das ist noch ein gutes Geschäft dabei.
Vielleicht müssen wir doch vor Gericht,nur um unseren Kindern den Ärger nicht zu hinterlassen.
Die Zeit wird es irgendwie richten.

Schöne Feiertage wünsche ich und liebe Grüße
Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Samstag, 19.05.18, 22:44

Liebe Brigitte, :hug:

Es bleibt dir ja wirklich nichts erspart im Leben, ich wünsche dir, dass alles wieder gut wird für euch.

Wie schnell sich doch die Umstände im Leben ändern können nicht wahr.
Kaum hat man etwas Luft, kommt aus heiteren Himmel,schon der nächste Schlag, von dem man sich mühsam wieder erholen muss.

Ich hoffe die Versicherung macht bei der Regelung des Schadens, keine visemadenten und das mit dem Bruder deines Mannes, ist ja auch so eine Katastrophe, wie ich finde, da wünsche ich dir recht viel Kraft für.

Alles Gute für dich.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Samstag, 26.05.18, 15:34

Liebe Renate ,

Ich hatte dir schon in deinem Thread geantwortet und lese dich erst jetzt hier.
Was ich noch sogen wollte,als trockene Alkoholikerin wäre es für mich ganz schwer ,wenn mein Mann betrunken nach Hause käme und vielleicht noch stänkern würde.
Da hast du eine sehr große Belastung,noch zusätzlich zum Entzug.
Da wünsche ich dir auch hier ganz viel Kraft und verliere nie den Glauben daran,dass es dir auch wieder gut gehen kann.
Wir sind echte Helden,denn wer eine Sucht besiegt hat,den haut so leicht nichts um.

Gute 24 Stunden !!!
Liebe Grüße
Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
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