Klick auf das Kreuzchen, wenn Du die Meldung gelesen hast ->


Aktuell:
Umfrage an Langzeit- und Schwerbetroffene im Entzug

Bitte mitmachen, eure Meinung ist uns wichtig


Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bleibt, bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lies zunächst die "Erste Hilfe" für Deine Medikamentengruppe: Antidepressiva | Benzodiazepine | Neuroleptika

Euer ADFD Team

Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Audrey
Beiträge: 77
Registriert: Mittwoch, 06.12.17, 21:29
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 116 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Freitag, 22.12.17, 20:12

Liebe Padma, :hug:
ich danke Dir für deine Worte und Wünsche.
Ja diese Krankheitsangst werde ich irgendwie nicht los. Habe noch kein probates Mittel dagegen gefunden. Ich kann ganz sachlich über mein Problem sprechen und weiß dass das meine Schwachstelle ist. Und wenn es mir gut geht, dann denke ich auch was ich mir da für blödes Zeug zusammen reime. Aber manchmal geht sprichwörtlich das Pferd mit mir durch und ich kann nichts dagegen tun. Hmpf.. :cry:

Allerdings habe ich durch dieses Forum und Euch eine Erklärung für meine Beschwerden bekommen. Ich war die letzten zwei Jahre total verloren und hatte Angst weil ich nicht wusste was mit mir los ist.

Dafür danke ich aus tiefstem Herzen! :group:

Alles Liebe,
Audrey
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Audrey für den Beitrag (Insgesamt 4):
Ululu 69EvaKatharinapadma
2009 Angstzustände, Panik 6 Wochen nach Geburt

2010-2013 Citalopram 20 mg

2013 Absetzversuch. Innerhalb 4 Wochen auf 0 reduziert. Panik sofort wieder da. Dann wieder aufdosiert. Es wurde schnell besser

2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

Hypnosetherapie ausprobiert und aktuell Verhaltenstherapie

Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

Audrey
Beiträge: 77
Registriert: Mittwoch, 06.12.17, 21:29
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 116 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Freitag, 29.12.17, 15:03

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ihr habt die Feiertage schön verbracht und konntet diese auch geniessen.

Die Feiertage hab ich erstaunlich gut überstanden und die Symptome sind sogar weitestgehend in den Hintergrund gerückt.
Soweit sogar, dass ich meine 0.05mg Escitalopram dreimal hintereinander einfach vergessen habe. Was wohl ein böser Fehler war.

Gestern Nachmittag war es mir schon nicht so gut und ich habe komische Kopfschmerzen bekommen. Ging aber irgendwie. Ich hab mich bis abends durchgewurschtelt.
Heute Morgen, ich lag noch im Bett und habe im Handy gelesen, übeekam mich urplötzlich ein unangenehmer Druck am Kopf und es fühlte sich ein paar Sekunden so an als ob gerade ein Ice vorbeigetauscht wäre.
Jetzt haben Kopfschmerzen und Schwindel wieder Einzug erhalten. Und die Angst. Die Angst es kommt wieder.
Ich fühle mich total bäh im Kopf, ganz schrecklich. Habe meinen Arbeitstag irgendwie hinter mich gebracht. Habe das Gefühl wenn ich meine Augen anstrenge wird es schlimmer.

Was kann das jetzt schon wieder nur sein?
Es hat sicherlich mit dem Escitalopram vergessen zu tun, oder was ist eure Einschätzung?

Ich danke Euch und lasse viele liebe Grüße da,
Audrey
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Audrey für den Beitrag:
Gwen
2009 Angstzustände, Panik 6 Wochen nach Geburt

2010-2013 Citalopram 20 mg

2013 Absetzversuch. Innerhalb 4 Wochen auf 0 reduziert. Panik sofort wieder da. Dann wieder aufdosiert. Es wurde schnell besser

2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

Hypnosetherapie ausprobiert und aktuell Verhaltenstherapie

Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

Ululu 69
Team
Beiträge: 2967
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 8017 Mal
Danksagung erhalten: 5210 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 29.12.17, 17:01

Hallo Audrey,

ja, ich denke ganz sicher, dass da ein Zusammenhang besteht.
Du irritiert dein ZNS ungemein, wenn du das Citalopram tageweise auslässt, das gilt leider auch für geringe Mengen.
Du solltest unbedingt darauf achten auf einer gleichbleibenden Dosis zu bleiben.
Dein Zentrales Nervensystem ist sensibilisiert, es reagiert dann auf geringste Veränderungen.

Psychopharmaka wirken nicht wie Kopfschmerztabletten, die man bei Bedarf nimmt und wieder weglässt, wenn es besser ist.
Diese Mittel greifen umfassend in den Stoffwechsel deines Gehirns ein und es braucht Zeit, bis das Gehirn sich darauf einstellen kann. Bei wechselnder Einnahme ist das nicht möglich und das Gehirn kommt komplett durcheinander und das macht dann die Symptome.

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag (Insgesamt 4):
LinLinaAudreyGwenJofab
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Audrey
Beiträge: 77
Registriert: Mittwoch, 06.12.17, 21:29
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 116 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Freitag, 29.12.17, 17:11

Danke Ute! Ich habe es mir ja schon gedacht...
Aber in dem ganzen Trubel ist mir das total untergegangen. Dafür könnte ich mich grade ohrfeigen.... :frust: Hilft jetzt aber nicht mehr. Passiert mir jedenfalls nicht wieder!!!

Ich nehme jetzt weiter die 0.05mg und hoffe dass ich mich wieder fange !?
Eine andere Möglichkeit habe ich wohl kaum...

Danke und liebe Grüße,
Audrey
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Audrey für den Beitrag (Insgesamt 3):
Ululu 69GwenJofab
2009 Angstzustände, Panik 6 Wochen nach Geburt

2010-2013 Citalopram 20 mg

2013 Absetzversuch. Innerhalb 4 Wochen auf 0 reduziert. Panik sofort wieder da. Dann wieder aufdosiert. Es wurde schnell besser

2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

Hypnosetherapie ausprobiert und aktuell Verhaltenstherapie

Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

Gwen
Team
Beiträge: 1682
Registriert: Donnerstag, 12.01.17, 12:31
Hat sich bedankt: 1732 Mal
Danksagung erhalten: 3280 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Gwen » Freitag, 29.12.17, 20:28

Liebe Audrey,
Ich nehme jetzt weiter die 0.05mg und hoffe dass ich mich wieder fange !?
Ja, genau, nimm es wieder und versuche vielleicht, Dir eine Erinnerung ins Handy zu machen oder irgend sowas, was Du dann jeden Morgen weg klicken oder ankreuzen musst oder so.

Ich mach das so, dass ich meine Medikamente immer als allererstes nehme wenn ich aufstehe. Ich hab dann sowieso Durst und gehe in die Küche und dann richte ich mir ein großes Glas Wasser und löse mein Escitalopram auf. Trinken tu ich dann aber erst, wenn ich das Escitalopram genommen habe, dann bleibe ich nämlich dabei und nehme es direkt.

Mir helfen Rituale, um so was einfach nicht zu vergessen. Gerade morgens, wenn ich noch müde bin und wenn dann noch mein Kind auf mich einredet oder gaaaanz dringend sofort irgendwas braucht/will...

Ich drück Dir die Daumen, dass es sich schnell wieder bessert mit Deinen Symptomen!
Viele Grüße Gwen
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Gwen für den Beitrag (Insgesamt 2):
AudreyUlulu 69
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Audrey
Beiträge: 77
Registriert: Mittwoch, 06.12.17, 21:29
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 116 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Freitag, 29.12.17, 21:57

Liebe Gwen,

auch Dir danke ich für deinen Beitrag und das Daumen drücken :hug: . Es ist schön zu wissen, dass man sich hier an Euch wenden kann. Die Tips und der Rückhalt sind sehr wertvoll!

Die Weihnachtstage waren sehr anstrengend inklusive zur Verwandschaft fahren, dann die Kinder.... und mein Kopf so voll !
Ich hab die Tage zwar besser geschafft als ich dachte, aber mein Kopf und Denkvermögen waren mit den ganzen Menschen und Eindrücken irgendwie überfordert - auch wenn es sehr schön war.

Habe erst als ich wieder arbeiten mußte und morgens zur normalen Zeit im Bad war gedacht sch...... :cry:

Das mit einem Ritual zu verbinden finde ich gut Gwen. Das werde ich beherzigen :roll:

Ich hoffe nur dass ich mich jetzt wieder fange für Silvester oder es zumindest wieder etwas besser wird. Grad sind die Kopfsymptome ekelhaft...

Euch allen wünsche ich jedenfalls auch sehr, dass sich die Symptome in Grenzen halten und ihr den Jahreswechsel schön verbringen könnt!!! :party2:

Herzliche Grüße,
Audrey
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Audrey für den Beitrag (Insgesamt 3):
GwenFibie77LenaLena
2009 Angstzustände, Panik 6 Wochen nach Geburt

2010-2013 Citalopram 20 mg

2013 Absetzversuch. Innerhalb 4 Wochen auf 0 reduziert. Panik sofort wieder da. Dann wieder aufdosiert. Es wurde schnell besser

2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

Hypnosetherapie ausprobiert und aktuell Verhaltenstherapie

Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

Fibie77
Beiträge: 474
Registriert: Dienstag, 29.03.16, 15:33
Hat sich bedankt: 759 Mal
Danksagung erhalten: 561 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Fibie77 » Freitag, 29.12.17, 23:17

Hallo Audrey,
wollte einfach mal ein Hallo da lassen und dich ganz feste Drücken.
Lg.Fibie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Fibie77 für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69Audrey
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

Audrey
Beiträge: 77
Registriert: Mittwoch, 06.12.17, 21:29
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 116 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Samstag, 30.12.17, 23:06

Hallo Fibie,
gerne gebe ich den Drücker zurück. Wie geht es Dir?
Lieben Gruß,
Audrey
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Audrey für den Beitrag:
Fibie77
2009 Angstzustände, Panik 6 Wochen nach Geburt

2010-2013 Citalopram 20 mg

2013 Absetzversuch. Innerhalb 4 Wochen auf 0 reduziert. Panik sofort wieder da. Dann wieder aufdosiert. Es wurde schnell besser

2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

Hypnosetherapie ausprobiert und aktuell Verhaltenstherapie

Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

Fibie77
Beiträge: 474
Registriert: Dienstag, 29.03.16, 15:33
Hat sich bedankt: 759 Mal
Danksagung erhalten: 561 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Fibie77 » Montag, 01.01.18, 18:09

Hallo Audrey,
Erst mal wünsche ich Dir ein schönes neues Jahr 2018.
Hoffe du konntest es schön beginnen!
Du wolltest ja wissen wie es mir so geht.
Mir geht es mal so und dann wieder so.
Ab morgen beginne ich wieder zu Arbeiten und bin deswegen etwas aufgeregt.
Habe ein Jahr pausiert,da meine Symptome so schlimm waren und fast nix mehr ging.
Ich bin nun fast 23 Monate auf 0 mg Sertralin und langsam wird es besser.
Leider aber nur langsam.
Zwischendurch habe ich gemeint ich schaffe es nicht ohne Ad's,aber mein Mann hat mich immer ermutigt es weiter ohne zu versuchen.
So bin ich nun bei fast 23 Monaten auf null angekommen.
Am 6.Februar sind es dann genau 24 Monate.
Wie geht es Dir?
Übrigens wir sind beide fast im gleichen Alter.
Lg.Fibie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Fibie77 für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69Audrey
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

Audrey
Beiträge: 77
Registriert: Mittwoch, 06.12.17, 21:29
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 116 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Dienstag, 02.01.18, 19:32

Hallo Fibie,
ich konnte das Jahr einigermassen schön beginnen. Ich hoffe Du und alle anderen hier auch!
Sobald die Symptome nachlassen geht es mir mental gleich viel besser.
Wie war dein erster Tag auf der Arbeit? Ich hoffe Du konntest ihn gut bewältigen.
Bei mir ist heute kein so guter Tag. Ich habe im Büro heute fast wieder eine Panikattacke bekommen. Dann ist der ganze Tag gelaufen und es kommen alle möglichen Zipperlein hinzu. Ich hoffe morgen kommt das nicht wieder vor.
Am Samstag fahren wir in Urlaub. Hab schon ein wenig Bammel wie ich da über de Runden komme.

Diese blöden Symptome lassen einen wirklich manchmal verzweifeln. Grade sind die Kopfsymptome wieder ganz schlimm. Das geht jetzt seit Nov 2015. Ich hab Angst es wird nie wieder besser...

Ganz liebe Grüße,
Audrey
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Audrey für den Beitrag:
Fibie77
2009 Angstzustände, Panik 6 Wochen nach Geburt

2010-2013 Citalopram 20 mg

2013 Absetzversuch. Innerhalb 4 Wochen auf 0 reduziert. Panik sofort wieder da. Dann wieder aufdosiert. Es wurde schnell besser

2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

Hypnosetherapie ausprobiert und aktuell Verhaltenstherapie

Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

Gwen
Team
Beiträge: 1682
Registriert: Donnerstag, 12.01.17, 12:31
Hat sich bedankt: 1732 Mal
Danksagung erhalten: 3280 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Gwen » Dienstag, 02.01.18, 21:13

Hallo Audrey,
Audrey hat geschrieben: Sobald die Symptome nachlassen geht es mir mental gleich viel besser.
konntest Du einen Unterschied bei der Wiedereinnahme bemerken?
Ich wünsch Dir, dass die nächsten Tage bei der Arbeit besser bzw entspannter laufen,
viele Grüße
Gwen
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Gwen für den Beitrag (Insgesamt 2):
LinLinaAudrey
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Audrey
Beiträge: 77
Registriert: Mittwoch, 06.12.17, 21:29
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 116 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Dienstag, 02.01.18, 22:00

Liebe Gwen,
nachdem ich ja über die Feiertage dreimal meine Minidosis vergessen hatte, hab ich mich wieder etwas besser gefühlt als ich die 0.05mg wieder genommen habe.
Heute war ich mit der Einnahme allerdings etwas später dran als sonst und es verblüfft mich, dass ich scheinbar sogar darauf reagiere.... Oder aber das Fass ist mal wieder am überlaufen.
Die letzten Tage waren für mich wieder ziemlich anstrengend.
Sobald ich länger etwas mit den Augen fokussiere bzw mich anstrenge gehen die Kopfsymptome mit Angstattacken los. Ganz schwierig grade zu schreiben bzw im Büro am Bildschirm.

Liebe Grüße,
Audrey
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Audrey für den Beitrag:
Fibie77
2009 Angstzustände, Panik 6 Wochen nach Geburt

2010-2013 Citalopram 20 mg

2013 Absetzversuch. Innerhalb 4 Wochen auf 0 reduziert. Panik sofort wieder da. Dann wieder aufdosiert. Es wurde schnell besser

2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

Hypnosetherapie ausprobiert und aktuell Verhaltenstherapie

Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

Gwen
Team
Beiträge: 1682
Registriert: Donnerstag, 12.01.17, 12:31
Hat sich bedankt: 1732 Mal
Danksagung erhalten: 3280 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Gwen » Dienstag, 02.01.18, 22:05

Liebe Audrey,
versuch doch Mal, so viel Gleichförmigkeit wie möglich rein zu bringen. Vielleicht machen bei Dir auch die kleinen Unregelmäßigkeiten schon was aus. Und Stress von außen ist natürlich immer ein Trigger. Um so mehr Stress und Unruhe ich um mich habe, um so mehr werden meine Symptome verstärkt. Aber vielleicht tut Dir ja der Urlaub da ganz gut!

Liebe Grüße Gwen
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Gwen für den Beitrag (Insgesamt 3):
LinLinaAudreyFibie77
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Audrey
Beiträge: 77
Registriert: Mittwoch, 06.12.17, 21:29

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Dienstag, 02.01.18, 22:59

Liebe Gwen,
ich werde es versuchen. Danke Dir!
Aber die nächsten Tage werden nicht weniger anstrengend bzw bin ich einfach nicht mehr groß belastbar. Arbeiten, Kinder, Haushalt, Wäsche, Urlaubsvorbereitungen... morgen noch Zahnarzt, mir ist an den Feiertagen eine Füllung rausgefallen. Allerdings kann ich mir keine Betäubungsspritze geben lassen. Das letzte Mal hab ich derart stark darauf reagiert, dass ich einige Tage völlig out of order war...

Liebe Grüße,
Audrey
2009 Angstzustände, Panik 6 Wochen nach Geburt

2010-2013 Citalopram 20 mg

2013 Absetzversuch. Innerhalb 4 Wochen auf 0 reduziert. Panik sofort wieder da. Dann wieder aufdosiert. Es wurde schnell besser

2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

Hypnosetherapie ausprobiert und aktuell Verhaltenstherapie

Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

Gwen
Team
Beiträge: 1682
Registriert: Donnerstag, 12.01.17, 12:31
Hat sich bedankt: 1732 Mal
Danksagung erhalten: 3280 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Gwen » Dienstag, 02.01.18, 23:04

Liebe Audrey,

ich kenne das, bei mir ist auch nicht viel "Puffer", ich bin auch immer recht schnell dann wirklich erschöpft. Und mit Familie hat man natürlich immer eine Menge Aufgaben...
Vielleicht kannst Du trotzdem versuchen, Sachen zu deligieren oder einfach radikal zu streichen, was gerade nicht geht bzw nicht unbedingt notwendig ist!

Ich drück Dir die Daumen für die Zahnbehandlung! :cry:
Liebe Grüße Gwen
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Gwen für den Beitrag (Insgesamt 3):
LinLinaAudreyFibie77
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Audrey
Beiträge: 77
Registriert: Mittwoch, 06.12.17, 21:29
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 116 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Dienstag, 02.01.18, 23:20

Danke liebe Gwen!
Das beim Zahnarzt morgen wird hoffentlich nicht so schlimm werden. Auch ohne Betäubung... :(

Liebe Grüße und eine gute Nacht,
Audrey
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Audrey für den Beitrag:
Fibie77
2009 Angstzustände, Panik 6 Wochen nach Geburt

2010-2013 Citalopram 20 mg

2013 Absetzversuch. Innerhalb 4 Wochen auf 0 reduziert. Panik sofort wieder da. Dann wieder aufdosiert. Es wurde schnell besser

2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

Hypnosetherapie ausprobiert und aktuell Verhaltenstherapie

Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

Audrey
Beiträge: 77
Registriert: Mittwoch, 06.12.17, 21:29
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 116 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Mittwoch, 03.01.18, 21:46

Hallo ihr Lieben,

den heutigen Zahnarzttermin hab ich gut überstanden auch ohne Betäubung. War eine längere Sitzung und mein Nacken ist seitdem total verspannt und ich hab Kopfschmerzen. Aber mit dem Zahn ist jetzt alles wieder gut.

Private Probleme triggern mich die Tage auch sehr....

Ich hoffe aber ich kann mich bis zum Wochenende etwas stabilisieren. Wir fahren in Winterurlaub. Ich freue mich schon sehr, aber mit dem Befinden schwingt auch immer etwas Angst mit das vermeintlich sichere Zuhause zu verlassen. Zumal ich den halben Tag mit Wauzi alleine bin. Die anderen machen einen Skikurs, aber mir fehlt dazu leider die nötige Kraft und Ausdauer.

Es wäre so schön, wenn diese Panikattacken nicht immer wieder aufflackern würden. Und auch alle anderen Synptome mal in den Hintergrund treten würden. Bzw am Besten auf Nimmerwiedersehen verschwinden!!!

Alles Liebe wünscht Euch,
Audrey
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Audrey für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69Fibie77
2009 Angstzustände, Panik 6 Wochen nach Geburt

2010-2013 Citalopram 20 mg

2013 Absetzversuch. Innerhalb 4 Wochen auf 0 reduziert. Panik sofort wieder da. Dann wieder aufdosiert. Es wurde schnell besser

2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

Hypnosetherapie ausprobiert und aktuell Verhaltenstherapie

Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

Ululu 69
Team
Beiträge: 2967
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 8017 Mal
Danksagung erhalten: 5210 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 03.01.18, 22:01

Hallo Audrey, :)

schön, dass du das mit dem Zahnarzt schonmal abhaken kannst, auch wenn es dir jetzt nicht so gut geht, so hast du es doch auf jeden Fall hinter dich gebracht. :sports:

Ich drücke dir die Daumen, dass du dich bis zum Wochenende wieder stabilisieren kannst uns deinen Urlaub so etwas genießen kannst.

Skiurlaub wäre für mich Höchststrafe. :D Ich hasse Schnee und Kälte und Berge mag ich auch nicht. Ich habe massive Höhenangst. :cry:

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag (Insgesamt 2):
Fibie77Audrey
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Audrey
Beiträge: 77
Registriert: Mittwoch, 06.12.17, 21:29
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 116 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Donnerstag, 04.01.18, 8:10

Liebe Ute,
danke für deine lieben Wünsche.

Leider hatte ich gestern als ich ins Bett bin ganz schlimme Angstzustände. Hatte ich bis dato so noch nie....
Als ich mich hinlegte habe ich rechte Seite auf dem Kopf bis Stirn und Auge so einen komischen Druck verspürt. Eher wie ein Ziehen, Drücken so als würde sich quasi ein Krampf aufbauen.
Daraufhin lag ich mit Todesängsten im Bett und war kurz davor durchzudrehen und eine Tavor zu nehmen...
Es verändern sich fast täglich diese schlimmen Kopfsymptome. Und das löst meine Angstzustände aus. Diese komischen Empfindungen an unterschiedlichen Stellen auf dem Kopf... Alles dem Misteug geschuldet?
EEG vor kurzem war ja ohne Auffälligkeiten. Ich red mir sonst gleich wieder etwas Schlimmes ein...

Ich weiß grad nicht mehr was ich machen soll.

Weiterhin die 0.05mg nehmen oder doch aufhören?

Vor dem Versuch im November mit Escitalopram hatte ich auch ab und an Angstzustände. Diese haben sich aber durch die Symptome aufgebaut weil ich dann Panik bekommen habe, dass ich an einer schlimmen Krankheit leide. Seit dem Versuch der Einnahme kommen diese aber direkt auf ein Symptom folgend oder ohne Grund.

Wie ist eure Meinung ihr Lieben? Bin grad und vor allem kurz vor dem Urlaub sehr verzweifelt.

Weitermachen mit 0.05mg oder aufhören? Und wenn ja wie?

Bin ganz verzweifelt. Und muss nun aufstehen und zur Arbeit. Keine Ahnung wie ich das mit den Kopfsymptomen schaffen soll....

Herzliche Grüße,
Audrey
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Audrey für den Beitrag:
Fibie77
2009 Angstzustände, Panik 6 Wochen nach Geburt

2010-2013 Citalopram 20 mg

2013 Absetzversuch. Innerhalb 4 Wochen auf 0 reduziert. Panik sofort wieder da. Dann wieder aufdosiert. Es wurde schnell besser

2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

Hypnosetherapie ausprobiert und aktuell Verhaltenstherapie

Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

Ululu 69
Team
Beiträge: 2967
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 8017 Mal
Danksagung erhalten: 5210 Mal

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 04.01.18, 12:36

Hallo Audrey, :)

vielleicht hat der Zahnarztbesuch die Kopfsymptome getriggert.
Man ist da ja sehr angespannt und das kann die unterschiedlichsten Symptome machen.
Wenn du das Gefühl hast, dass deine Angst eher verstärkt auftritt seit der Wiedereinnahme des Escitaloprams, würde ich es wieder weglassen.
So richtig vertragen hast du es ja von Anfang an nicht aber es war auf jeden Fall einen Versuch wert.

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag (Insgesamt 2):
Fibie77Audrey
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Antworten