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Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
NoMedis
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Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von NoMedis » Donnerstag, 14.12.17, 2:38

Hallo liebe Community,

ich nehme seit 2 Monaten Paroxetin,
Die ersten 3 Wochen 20mg morgens, die nächste Woche 40mg morgens und seit 4 Wochen 60mg morgens.
Mein Tief ist überstanden aber aufgrund des Buches ‘Unglück auf Rezept’ würde ich angeregt meine AD auszuschleichen.
Ich nehme wie gesagt 60 mg morgens im Moment, in welchen Schritten (mg) und mit welchem Zeitabstand mache ich das am Besten ?

Ich nehme 2 30er Tabletten die man in der Hälfte teilen kann und ich dachte daran eine zu teilen und statt 60mg nur noch 45mg für eine Woche zu nehmen.

Könnt ihr mir weiterhelfen? :zombie:

Beste Grüße
NoMedis
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weg
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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von weg » Donnerstag, 14.12.17, 8:21

hallo NoMedis,

schön, dass du die empfehlungen aus dem buch "unglück auf rezept" ernst nimmst und du dadurch zu uns gefunden hast. sei willkommen. ich kann dir leider mit den absosierungen nicht weiterhelfen. ich kenne mich damit zu wenig aus. du wirst aber ganz sicher von unserem kompetenten team beraten werden.

ich bitte dich um ein wenig geduld. einerseits hat es im moment viele anfragen und auch unser team ist mit entzugsbeschwerden geschlagen und wir machen ja all die beratungen in unserer freizeit.

warte also ein bisschen auf den rat vom team damit du wirklich sorgfältig ausschleichen kannst.

herzlich
weg
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Muryell
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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von Muryell » Donnerstag, 14.12.17, 8:49

Liebe NoMedis,

auch von mir willkommen im Forum :D

Ich nehme auch Paroxetin und hasse dieses Medikament wie die Pest.
Hier im Forum wird eine Reduzierung von 5-10% der aktuellen Dosis alle 4-6 Wochen empfohlen. Du nimmst Paroxetin aber erst seit 2 Monaten. Vielleicht kannst Du schneller reduzieren. Wenn Du auf 45 mg gehst, ist das eine Reduzierung von mehr als 20%. Es kann gut gehen, weil Du diese hohe Dosis erst seit 4 Wochen nimmst. Es ist aber riskant.

Darf ich fragen, warum Du die höchste Dosis nimmst? Ich habe 40 mg am Tag genommen und war schon im hohen Dosisbereich.

Ich würde als erster Schritt eine Reduzierung von 10 mg versuchen und beobachten, wie der Körper reagiert. Das Problem mit den Psychopharmaka ist, dass die Reaktion oft zeitverzögert kommt. Eine erneute Reduzierung nach einer Woche ist riskant. Ich würde vorschlagen, dass Du auf 50 mg reduzierst und nach und nach schaust, wie schnell Du weiter machen kannst.

Sehr wichtig ist, das die neue Dosis stabil gehalten wird, also nicht hoch- und runterspringen. Ich benutze eine Feinwaage. Schau hier

viewtopic.php?f=15&t=9608#p100504

Das Problem ist, dass keiner sagen kann, wie man auf die Reduzierung reagieren wird.

Ich hoffe, dass das Ausschleichen bei Dir gut klappt.

Alles Gute

Muryell
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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von lunetta » Donnerstag, 14.12.17, 10:13

Hallo und willkommen auch von mir!

Deine 60 mg sind wirklich eine sehr hohe Dosis und außerhalb der therapeutischen Dosis im ambulanten Bereich.

Meine Empfehlung wäre auch, jetzt erst mal 10 mg zu reduzieren, diese krummen Dosierungen bekommst du entweder mit einer Feinwaage hin oder mit der Wasserlösemethode. Dafür brauchst du Spritzen aus der Apo, kosten nur ein paar Cent, und die Berechnung erfolgt mittels Dreisatz.

Die Tabletten lösen sich gut im Wasser und man kann mit dieser Methode jede noch so kleine oder krumme Menge herstellen.

Nach 1 Woche schauen wir dann mal wie es dir bekommt, ob du Symptome hast oder ob du dann diese Menge beibehältst und dann nach der 10% regel weitermachen kannst.

Auch wenn man diese Medikamente so schnell wie möglich loswerden möchte, bringt es nichts sie überstürzt abzusetzen - sie sind nach 4 Wochen fest in die Gehirnchemie eingebaut und müssen langsam ausgeschlichen werden.

Ärzte kennen sich meistens mit Absetzsymptomen nicht aus, und lassen die Patienten deshalb viel zu schnell reduzieren, was dann zu starken Absetzsymptomen führt, und die Leute glauben läßt, dass die Grundproblematik wieder durchkommt.

GLG
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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von Muryell » Donnerstag, 14.12.17, 10:28

Hallo, Ihr Lieben!

Ein kleiner Hinweis von einer alten Paroxetin-Betroffenen :roll: : Paroxetin lässt sich schlecht im Wasser auflösen.
Besser wäre die Feinwaage.

Liebe Grüße

Muryell
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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von NoMedis » Donnerstag, 14.12.17, 14:35

Hallo Freunde,

danke schon mal für eure Antworten. :wink:

Ich war 2 Wochen in stationärer Behandlung und als ich dem Chefarzt sagte, dass ich mich mit 40mg morgens immer noch sehr schlecht gelaunt und antriebslos fühle und ich fragte ob man das nochmal erhöhen kann, hat er sofort auf 60 mg erhöht. Ich denke jedoch, es war auch das Risperdal, dass ich zusätzlich morgens und abends jeweils 1 mg genommen habe, was mich so kaputt und benommen gemacht hat.

Das Risperdal hab ich jedoch nach dem Aufenthalt abgesetzt, weil ich gar nichts mehr auf die Reihe bekommen habe.
Nun bin ich viel klarer! Jedoch will ich den anderen Sch**** auch noch wegbekommen, ihr wisst was ich meine.
Kann ich denn meine Paroxetin Tabletten einfach mit der Schere durchschneiden?

Da ich noch Zwangsgedanken und -verhalten habe, jedoch nicht mehr so intensiv, hat mir meine Psychiaterin Olanzapin geraten, jedoch möchte ich diese nicht nehmen, da es mich zwar beruhigt (habe 2015 schon mal Olanazapin genommen), jedoch habe ich dann wieder krasse Nebenwirkungen und werde vielleicht wieder nicht so klar, was meint ihr dazu?
Kann ich das "nur" mit einer kognitiven Verhaltenstherapie in den Griff bekommen?


Beste Grüße
NoMedis

BobdB
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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von BobdB » Donnerstag, 14.12.17, 14:51

Hallo,
also ich habe im unteren Bereich gute Erfahrungen mit der Suspension oder den Tropfen gemacht.
Das ist einfach besser zu dosieren und man kann in 1mg-Schritten vorgehen. Bei mir hat das zum Glück geklappt.
Viel Erfolg!
Bob
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- Anfangs Paroxetin 20mg
- Kurz danach auf 10mg reduziert und dann weit über 10 Jahre genommen
- Am Ende krasse "Nebenwirkungen" und dann Ausschleichen über mehrere Monate
- Seit Mitte Juli/2017 auf NULL

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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von Muryell » Donnerstag, 14.12.17, 15:21

Hallo NoMedis,

kannst Du bitte eine Signatur erstellen (rechts oben auf deinen Nickname klicken, persönl Bereich, Profil,
Signatur ändern)? Da kannst Du die Diagnose angeben, die Du bekommen hast, und alle Medikamente, die Du genommen hast und nimmst.

Ich habe eine Verhaltenstherapie gemacht und sie hat mir mehr geholfen als die Medikamente.

Es ist nicht wichtig, wie Du die Tabletten kleinmachst. Das Ausschlaggebende ist, dass die Dosis genau ist und nicht schwankt, denn die Dosisschwankung reizt das Zentralnervensystem. Deshalb wird hier die Benutzung der Feinwaage empfohlen.

Hier kannst Du sehen, wie ich das Paroxetin kleinmache.

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 00#p219023

Sorry, Spaß muss sein. Das hat sich so angeboten. Ich konnte nicht widerstehen. :D :lol:

Ich wünsche Dir alles Gute.

Muryell
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Jamie
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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 14.12.17, 22:10

Hallo NoMedis, (<-- vernünftige Einstellung :wink: )

mit Schere durchschneiden ist definitiv zu ungenau.
Entweder du lässt dir Paroxetin in flüssiger Form verschreiben, wie von BobdB vorgeschlagen, oder du investiert 30-40 Euro in eine Feinwaage und bröselst dir die Dosis zurecht.

Das ZNS ist sehr schnäubisch, was eine regelmäßige Dosis betrifft.
Es mag keine Schwankungen und es ist wirklich überhaupt nicht empfehlenswert, zB einen Tag 52mg zu nehmen, am nächsten 50mg, am dritten 49mg usw. Das reizt das Gehirn enorm, deswegen können wir immer nur warnen, es ernst zu nehmen mit der konstanten Dosis.

Leider kann man Paroxetin in der Tat nicht gut auflösen, aber die o.g. Methoden gehen ja auch gut.

Grüße und Willkommen im Forum :)

Jamie
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:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von NoMedis » Freitag, 15.12.17, 10:56

Hey Muryell und Jamie,

Laut meiner Psychiaterin ist das Absetzen von den 60mg Paroxetin absolut kein Problem.
Sie sagte, ich solle es aber noch nehmen, denn nur weil es mir besser geht, heiße das nicht, ich sei gesund und könne absetzen.
Ich meinte, ich überlege es mir.
Werde heute mit 45mg starten und schauen was passiert, da ich damals das Ausschleichen ohne die 10% Formel auch ganz gut geschafft habe.
Was meint ihr?

Beste Grüße
NoMedis
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Paroxetin 60mg Einnahmezeit 3 Monate.
Mein nächstes Ziel ist das Ausschleichen der 60mg Paroxetin.
Ich beginne heute (15.12.2017) mit 45mg Paroxetin.
15.12.17 - 9.01.18 45mg Paroxetin
10.01.18 - 30.01.18 30mg Paroxetin
31.01.18 - 02.03.18 20mg Paroxetin
03.03.18 - 20.03.18 10mg Paroxetin
Seit 21.03.18 auf 0mg


Symptome während der Einnahme: Starke Wesensveränderung. Starke Stimmungsschwankungen. Seit Beginn der Einnahme von Paroxetin empfinde ich eine starke innere Unruhe und bin meist sehr angespannt. Starke Eifersucht und starke Wutausbrüche. Müdigkeit und morgens Probleme aufzustehen.
Verbesserung der Symptome seit Beginn des Ausschleichens.
Absetzsymptome(?): Starke Kopfschmerzen bis 1 Woche nachdem ich auf 0mg war.
Seitdem keine Symptome mehr

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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von Muryell » Freitag, 15.12.17, 11:06

Hallo NoMedis,

ich bin der Meinung, dass man selbst weiß, wie man vorgehen soll. :D

Beobachte Dich selbst und halte nach der Reduzierung die Dosis stabil. Dann kann das ZNS sich beruhigen.

Ich wünsche gutes Gelingen. :)

Viele Grüße

Muryell
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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von NoMedis » Freitag, 15.12.17, 11:08

Hey Muryell,

ja du hast recht!

Ich weiß nur nicht, wie lange sollte ich nun bei 45mg bleiben, falls es mir damit gut geht?

Beste Grüße
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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von Muryell » Freitag, 15.12.17, 11:13

Hallo NoMedis,

ich würde mindestens 4 Wochen warten, um zu sehen, wie der Körper darauf reagiert.

Es wird schon. :D

Muryell
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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von NoMedis » Freitag, 15.12.17, 11:23

Hey Muryell,

okay danke dir!

Ich hoffe! :)

Beste Grüße
NoMedis
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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von LenaLena » Sonntag, 17.12.17, 18:01

Hallo von einer ehemaligen Paroxetin-Konsumentin,

60 mg ist ja der Wahnsinn, ich bin schockiert. Und wie oben schon richtig gesagt wurde, ist das schon außerhalb jedes nachgewiesenen Wirkungskreises (ab einer gewissen Menge - bei Paro sicher nicht über 40 mg, denke ich - sind alle Rezeptoren zu 100 % belegt. Sie zu 1000% belegen zu wollen ist Unfug und klappt natürlich nicht).

In den höheren Dosierungen, in denen du dich jetzt befindest, kann es gut sein, dass du auch mehr als 10% reduzieren kannst ohne Probleme. Das liegt eben daran, dass die Rezeptoren auch mit sehr viel weniger noch voll belegt sind. Aber ab 20 oder 15 mg und ganz besonders unter 10 mg würde ich sehr viel langsamer und vorsichtiger vorgehen.
Dass du schon mal ohne die 10%-Formel ausschleichen konntest, heißt leider nichts. Oft ist es nach erneuter Einnahme oder mehrmaligem Auf-/Abdosieren schwieriger, da das ZNS einfach schon sehr gefordert wurde. Da wäre ich sehr vorsichtig!

Eine Therapie ist wesentlich zielführender als Medikamente. Hast du das Gefühl, dass deine derzeitige Therapie/Therapieform dich weiterbringt, der Therapeut dir gut tut? :)

LG Lena
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Ab 2009: Paroxetin 10mg ohne Einschleichen (Hausarzt) wegen Angst- und Panikstörung.

Anfang 2011: 1. Absetzversuch. Viel zu schnell, starke Entzugssymptome (Bettlägrigkeit) nicht aushaltbar + mit Grunderkrankung verwechselt. Nach 3 Monaten: Erneute Paroxetin. Nach 2. Einnahmetag symptomlos!
*Therapiestunden (2010-17), aber wenige+große Abstände, da ich sie selbst zahlen muss und mir nicht viele leisten kann (in Ö übernimmt das seltenst die Kasse).*
2013: Nach viel Aufarbeitung: 2. Absetzversuch. Selbe Symptome wie damals, nicht aushaltbar, komplettes Leben kommt zum Erliegen. Diesmal erst mit 20mg Paroxetin wieder "gut".
April 2014: Reduziere wegen starker NW auf 10 mg => starke Magen/Darmprobleme (bis hin zu ärztl. vermuteter Gallenkolik), starke Angst, Panikattacken, labile Psyche, starke körperliche Symptome. Bleibe aber bei 10 mg. Keiner fühlt sich zuständig, mich über die Einnahme von SSRI aufzuklären.
Ende 2014: Reduzierung auf 5 mg => sehr schwere Symptome (Schwindel, Unfähigkeit zu gehen, Derealisierung, starke Angst, stärkste Lichtempfindlichkeit, depressiv (was ich vorher NIE war). Liege nur noch am Sofa. Aber: einige "Fenster".
Sept. 2015: Halte es nicht mehr aus, bin überzeugt dass ich einfach schwer krank bin, nehme wieder Paroxetin 10 mg => wirkt nicht. Dann 20 mg => wirkt kaum. Komplett verzweifelt. Neuer Hausarzt überweist mich (erstmals!) zu Psychiater => Paroxetin greife nicht mehr, sei sowieso ein "unsanftes Medikament", verschreibt mir Escitalopram, soll direkt wechseln.
Ab Dez. 2015: Fliegender Wechsel Paroxetin 20 mg zu Escitalopram 10 mg. Sehr starke Entzugssymptome (die ich mittlerweile schon kenne), aber ich schaffe es. Gut geht es mir aber nicht.
März 2016: Auf 20 mg Escitalopram hoch (Psychiater), da es mir noch immer nicht gut geht (Entzug vom Paroxetin, wie ich jetzt weiß). Nach Hochdosierungssymptomen geht es mir recht gut, aber fühle mich von Gefühlen abgekoppelt, kann keine Freude + Zufriedenheit mehr empfinden!
2017, März bis August: Langsame (aber doch zu schnelle) Reduktion von Escitalopram. Dank Therapeutin Tabletten sehr oft geteilt und bis in homöopatische Krümeldosen gegangen. Leider mangels Wissen ohne Wiegen o.ä.
9.8.2017: Erster Tag 0 mg! => 2-3 Wochen starke Symptome (erkannte sie als Entzug), dann etwas besser. Protokolliere jetzt genau mit.
Sept + Okt 2017: Viele schlechtere Phasen, einige starke Einbrüche, sehr starke, vielfältige körperliche Symptome, die ich nicht erklären kann. Kann mein Leben nicht normal weiterleben.
1. Nov 2017: Komplett-Zusammenbruch. Da ich nicht weiß, dass Entzug so lange dauern kann, bin ich komplett verzweifelt. Telefonat mit Psychiaterin => Ich sei (noch) nicht gesund, bitte sofort wieder Escitalopram nehmen, vermutlich lebenslang! Bin verzweifelt, suche im Internet und finde das ADFD-Forum!!Mir fällt es wie Schuppen von den Augen...
Da ich schon über 12 Wochen auf 0 mg bin, bleibe ich auf Null.
16.11.2017: Selbst initiierte Untersuchung Schilddrüse => Unterfunktion, SD-Hormone
Seit 9.8.2017: Im Entzug mit teilweise starken körperlichen und psychischen Symptomen, Horrorspitzen, aber auch Fenstern.
Seit Monat 8: Besserung!
Mir hilft: Omega 3, Magnesium, histaminarme Ernährung
Mein Thread: viewtopic.php?t=14041

NoMedis
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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von NoMedis » Sonntag, 17.12.17, 19:44

Hallo Lena,

Danke für deine Antwort.
Ich hatte bisher 5 Probe Sitzungen und 3 normale nachdem der Antrag bei der krankenkasse akzeptiert wurde. Um ehrlich zu sein weis ich nicht ob mich der Therapeut weiterbringt bzw mich ernst nimmt.
Ich bin im Moment bei 45mg paroxetin und mache das 4 Wochen lang so. Danach wollte ich auf 30mg. Ist das okay so?

Beste Grüße
NoMedis
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Paroxetin 60mg Einnahmezeit 3 Monate.
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31.01.18 - 02.03.18 20mg Paroxetin
03.03.18 - 20.03.18 10mg Paroxetin
Seit 21.03.18 auf 0mg


Symptome während der Einnahme: Starke Wesensveränderung. Starke Stimmungsschwankungen. Seit Beginn der Einnahme von Paroxetin empfinde ich eine starke innere Unruhe und bin meist sehr angespannt. Starke Eifersucht und starke Wutausbrüche. Müdigkeit und morgens Probleme aufzustehen.
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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von LinLina » Sonntag, 17.12.17, 21:05

Hallo Nomedis :-)
Ich bin im Moment bei 45mg paroxetin und mache das 4 Wochen lang so. Danach wollte ich auf 30mg. Ist das okay so?
von 45 mg direkt auf 30 mg würde ich nicht machen, das ist ein riesiger Schritt. Warte erstmal ab wie es dir mit den 45 mg geht und ob du eine Veränderung bemerkst. Ich würde als nächsten Schritt auf 40 mg gehen, nicht mehr.

Wenn du zu schnell bist, können dich verzögerte Entzugssymptome einholen und du weißt gar nicht mehr auf welcher Dosis du stabil warst. Wenn irgendmöglich wäre es daher gut, auch mal etwas längere Reduktionspausen einzubauen, etwa 2 Monate, wenn du etwas weiter runter bist mit der Dosis.

Liebe grüße
Lina

P.S.: bitte aktualisiere deine signatur und ergänze deinen Aktuellen Dosisverlauf des Paroxetins mit Datumsangabe, sonst ist es kaum möglich dir sinnvolle tipps zu geben - Danke dir :-)
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LenaLenaUlulu 69padmaNoMedis
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 23.4.2018: 0,05 mg Mirtazapin

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: / Mein Thread
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Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von LenaLena » Montag, 18.12.17, 12:33

NoMedis hat geschrieben: Ich hatte bisher 5 Probe Sitzungen und 3 normale nachdem der Antrag bei der krankenkasse akzeptiert wurde. Um ehrlich zu sein weis ich nicht ob mich der Therapeut weiterbringt bzw mich ernst nimmt.
Hallo,
hm, wenn du weiterhin dieses Gefühl hast, wäre vielleicht ein Wechsel anzuraten.
Müsste man halt sehen, wie das mit der Kasse zu vereinbaren ist, da kenne ich mich nicht aus.. Ich kann dir nur sagen, dass eigentlich alle Menschen berichten, dass sie ein paar Mal wechseln mussten, bis sie die für sie richtige Therapie gefunden haben. Wir Menschen sind eben sehr verschieden und einzigartig, und sowohl die "Chemie" zwischen dir und dem Therapeuten sollte einigermaßen passen als auch die Therapieform :) Daher würde ich alles daran setzen, da das Optimalste zu bekommen, was geht - auch, wenn das mit bürokratischen Kämpfen verbunden ist..

Mir hat damals eine Frage von jemandem geholfen: Geht es dir besser nach der Therapiestunde als vorher? Fühlst du dich zuversichtlich, ermutigt?
Bei meiner ersten Therapie war das nicht der Fall, ganz im Gegenteil (ich dachte halt, das wühlt so viel in mir auf, das muss so sein), und im Nachhinein betrachtet hätte diese Therapeutin mich echt geschädigt, hätte ich das nicht abgebrochen. Und ich war bei Gott kein komplizierter Fall.

Was manchen auch sehr hilft, ist Literatur zum Thema. Also von Therapeuten geschriebene "Selbsthilfebücher" (der Begriff klingt leider so abwertend, aber im Kern stimmt er perfekt). Mir hat es sehr geholfen, solche Bücher nicht nur zu lesen, sondern richtig damit zu arbeiten.
Vielleicht ist das ja auch was für dich. Wenn nicht, finde Wege, die bei dir funktionieren :) Ob Sport, Natur, gute Freunde, es gibt immer etwas, das uns gut tut, uns wieder gesund macht und/oder den Entzug, das Ausschleichen erleichtert :)

LG Lena
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Ab 2009: Paroxetin 10mg ohne Einschleichen (Hausarzt) wegen Angst- und Panikstörung.

Anfang 2011: 1. Absetzversuch. Viel zu schnell, starke Entzugssymptome (Bettlägrigkeit) nicht aushaltbar + mit Grunderkrankung verwechselt. Nach 3 Monaten: Erneute Paroxetin. Nach 2. Einnahmetag symptomlos!
*Therapiestunden (2010-17), aber wenige+große Abstände, da ich sie selbst zahlen muss und mir nicht viele leisten kann (in Ö übernimmt das seltenst die Kasse).*
2013: Nach viel Aufarbeitung: 2. Absetzversuch. Selbe Symptome wie damals, nicht aushaltbar, komplettes Leben kommt zum Erliegen. Diesmal erst mit 20mg Paroxetin wieder "gut".
April 2014: Reduziere wegen starker NW auf 10 mg => starke Magen/Darmprobleme (bis hin zu ärztl. vermuteter Gallenkolik), starke Angst, Panikattacken, labile Psyche, starke körperliche Symptome. Bleibe aber bei 10 mg. Keiner fühlt sich zuständig, mich über die Einnahme von SSRI aufzuklären.
Ende 2014: Reduzierung auf 5 mg => sehr schwere Symptome (Schwindel, Unfähigkeit zu gehen, Derealisierung, starke Angst, stärkste Lichtempfindlichkeit, depressiv (was ich vorher NIE war). Liege nur noch am Sofa. Aber: einige "Fenster".
Sept. 2015: Halte es nicht mehr aus, bin überzeugt dass ich einfach schwer krank bin, nehme wieder Paroxetin 10 mg => wirkt nicht. Dann 20 mg => wirkt kaum. Komplett verzweifelt. Neuer Hausarzt überweist mich (erstmals!) zu Psychiater => Paroxetin greife nicht mehr, sei sowieso ein "unsanftes Medikament", verschreibt mir Escitalopram, soll direkt wechseln.
Ab Dez. 2015: Fliegender Wechsel Paroxetin 20 mg zu Escitalopram 10 mg. Sehr starke Entzugssymptome (die ich mittlerweile schon kenne), aber ich schaffe es. Gut geht es mir aber nicht.
März 2016: Auf 20 mg Escitalopram hoch (Psychiater), da es mir noch immer nicht gut geht (Entzug vom Paroxetin, wie ich jetzt weiß). Nach Hochdosierungssymptomen geht es mir recht gut, aber fühle mich von Gefühlen abgekoppelt, kann keine Freude + Zufriedenheit mehr empfinden!
2017, März bis August: Langsame (aber doch zu schnelle) Reduktion von Escitalopram. Dank Therapeutin Tabletten sehr oft geteilt und bis in homöopatische Krümeldosen gegangen. Leider mangels Wissen ohne Wiegen o.ä.
9.8.2017: Erster Tag 0 mg! => 2-3 Wochen starke Symptome (erkannte sie als Entzug), dann etwas besser. Protokolliere jetzt genau mit.
Sept + Okt 2017: Viele schlechtere Phasen, einige starke Einbrüche, sehr starke, vielfältige körperliche Symptome, die ich nicht erklären kann. Kann mein Leben nicht normal weiterleben.
1. Nov 2017: Komplett-Zusammenbruch. Da ich nicht weiß, dass Entzug so lange dauern kann, bin ich komplett verzweifelt. Telefonat mit Psychiaterin => Ich sei (noch) nicht gesund, bitte sofort wieder Escitalopram nehmen, vermutlich lebenslang! Bin verzweifelt, suche im Internet und finde das ADFD-Forum!!Mir fällt es wie Schuppen von den Augen...
Da ich schon über 12 Wochen auf 0 mg bin, bleibe ich auf Null.
16.11.2017: Selbst initiierte Untersuchung Schilddrüse => Unterfunktion, SD-Hormone
Seit 9.8.2017: Im Entzug mit teilweise starken körperlichen und psychischen Symptomen, Horrorspitzen, aber auch Fenstern.
Seit Monat 8: Besserung!
Mir hilft: Omega 3, Magnesium, histaminarme Ernährung
Mein Thread: viewtopic.php?t=14041

NoMedis
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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von NoMedis » Mittwoch, 27.12.17, 21:52

Hallo Leute,

danke Lina und Lena für eure Antworten.

Wie in meiner aktualisierten Signatur zu sehen, möchte ich trotz starker Stimmungsschwankungen und innerer Unruhe das Paroxetin ab 15.01.18 auf 30mg reduzieren, da ich Paroxetin ja "nur" 3 Monate genommen habe und mir den Schritt zutraue.
Haltet ihr das für fatal?

Beste Grüße
NoMedis
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Paroxetin 60mg Einnahmezeit 3 Monate.
Mein nächstes Ziel ist das Ausschleichen der 60mg Paroxetin.
Ich beginne heute (15.12.2017) mit 45mg Paroxetin.
15.12.17 - 9.01.18 45mg Paroxetin
10.01.18 - 30.01.18 30mg Paroxetin
31.01.18 - 02.03.18 20mg Paroxetin
03.03.18 - 20.03.18 10mg Paroxetin
Seit 21.03.18 auf 0mg


Symptome während der Einnahme: Starke Wesensveränderung. Starke Stimmungsschwankungen. Seit Beginn der Einnahme von Paroxetin empfinde ich eine starke innere Unruhe und bin meist sehr angespannt. Starke Eifersucht und starke Wutausbrüche. Müdigkeit und morgens Probleme aufzustehen.
Verbesserung der Symptome seit Beginn des Ausschleichens.
Absetzsymptome(?): Starke Kopfschmerzen bis 1 Woche nachdem ich auf 0mg war.
Seitdem keine Symptome mehr

Ululu 69
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Re: Paroxetin (60mg) ausschleichen, wie genau?

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 28.12.17, 11:19

Hallo NoMedis,

der Schritt ist schon sehr groß aber du verträgst ja das Paroxetin offensichtlich nicht gut und nimmst es noch nicht so lange.
Wenn es sich zudem für dich richtig anfühlt, solltest du das so versuchen.Ich drücke dir die Daumen, dass es klappt.
Vielleicht legt sich ja die Unruhe etwas, dann kannst du die nächsten Schritte etwas langsamer angehen.

LG Ute
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