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Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
LenaLena
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von LenaLena » Montag, 02.04.18, 12:50

Hallo,

ich hab auch teilgenommen und möchte mich bei den Studenten dieser Studie bedanken, dass dieses wichtige Thema, das so unendlich viele Menschen betrifft, aufgegriffen wurde!

Auf die Ergebnisse bin ich wahnsinnig gespannt!
Wird dann auch die Teilnehmerzahl der Studie veröffentlicht?

LG Lena
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Protrahierter Entzug nach zu raschem Reduzieren

Mir hilft: Omega 3, Magnesium, Vitamin D, histaminarme Ernährung
Mein Thread: viewtopic.php?t=14041

BlueLilith
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von BlueLilith » Dienstag, 10.04.18, 22:29

Mitgemacht. :hug:

An dieser Stelle möchte ich mal erwähnen, dass vor 20 Jahren noch kein Aas im Studium von Entzugserscheinungen oder Absetz-Symptomen bei AD sprach - angehende Psycholog*innen und Ärzt*innen wurden als Multiplikator der gängigen Studien-Meinung "Antidepressiva machen nicht abhängig" auf die Bevölkerung losgelassen.
Und auch heute bemerke ich diesbezüglich noch wenig Veränderung im allgemeinen Grundtenor, insbesondere bei AD. Also meines Erachtens sollte sich die Lehrmeinung da noch viel DEUTLICHER an aktuellen Kenntnissen und hier vielfach beschriebenen Problemen ausrichten.

Insofern ein sehr guter Grund, diese Studie zu unterstützen.
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Depressionen und PTBS.
Seit 1994 Johanniskraut.
Psychosomatik 2009, Umstellung auf Venlafaxin 150mg retard.
Kaltentzug von Venlafaxin vom 31.12.17 bis 02.01.18 mit schlimmen Entzugssymptomen.
Zurück auf volle Dosis.
08.01.18 Reduktion von Venlafaxin um 10% mit Feinwaage. Keine Entzugssymptome. :party2:
10.04.18 Seit Januar jede Woche Reduktion um weitere 10 mg. Befinden bestens. :schnecke:

Arianrhod
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Arianrhod » Mittwoch, 11.04.18, 16:42

Hallo BlueLilith,

da bei mir psychotische Symptome erstmals BEIM Absetzen von NL aufgetaucht sind - ich aber höchst wahrscheinlich ( zumindest ich, meine Soziotherapeutin und meine Psychoherapeutin denken das auch) falsch diagnostiziert worden bin und nie eine Psychose hatte, ist bei mir der Ärztespruch :" Das ist ein Rückfall in die Krankheit " obsolet." Es waren also eindeutig Absetzsymptome - trotzdem habe ich nie einen Psychiater gefunden, der das wirklich unterschrieben hat. Auch ich hoffe, die Zukunft wird besser.
Ich finde diese Studie auch enorm wichtig.
liebe Grüße Arian
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Tansania
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Tansania » Sonntag, 29.04.18, 15:37

Natürlich habe ich die Chance ergriffen und auch mitgemacht.Es muss sich dringend etwas ändern.Nur so können wir gemeinsam darauf aufmerksam machen. Ich stelle mich auch für Folgebefragungen zur Verfügung.
Bleibt stark!!!
Tansania
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Angststörung/Depressionen

Ca.1993 erste Depressionen
- Johanneskraut
- 2000 Psychsomatikkur
- ca. 2004 Citalopram 20 mg
Amitriptylin 20 mg
- Amitriptylin irgendwann erfolgreich abgesetzt.Heftige Absetzsymthome.
- irgendwann Citalopram auf 10 mg reduziert
- 3.2016 Citalopram auf 5 mg reduziert.Entzugssymptome!
- Ende 4.2016 Citalopram 10 mg
- 18.05.2017 Wechsel: von Citalopram 10 mg auf Escitalopram Tabletten 5 mg
- Vitamin D 3. 2500
- Vitamin K2 100
- Klimaktoplant ( beginnende Wechseljahre )
- 14.03.2018 Wechsel:Escitalopram Tropfen 4 mg
1 Woche alles ok.
Seitdem bergab...Migräne,depressiv,aggressiv, unruhig, Schmerzen,Herzpoltern, Schwindel!! Sehstörung...
Nach 5.Woche mehr Fenster :)
Lasse Klimaktoplant weg
Anfang Mai : immer noch wie unter einer Glocke und angespannt. Andere Wahrnehmung von Geräuschen.Schnell reizbar.Nicht belastbar.
In Kardiologischer Untersuchung.
Ende Mai wesentliche Besserung.
Omega 3 Fischölkapseln.
Vitamin Ultra B Complex.

Supermueti
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Supermueti » Samstag, 05.05.18, 12:42

Habe auch teilgenommen.
Die Ärzte müssen dringend besser informiert werden über die Probleme beim Absetzen von Psychopharmaka.

Grüsse
Ende Juli 2017 Burnout, Angststörung —> Krankschreibung
Ab Anfang September 2017 Psychotherapie
Dezember 2017 Arbeitsversuch 45% Pensum
Januar 2018 45% Arbeitsfähig
Februar 2018 54% Arbeitsfähig
März 2018 63% Arbeitsfähig
April 2018 bis 4. Mai 72% Arbeitsfähig
5. und 6. Mai 2018 nicht Arbeitsfähig wegen Entzugserscheinungen
8. Mai bis 25. Mai krankgeschrieben wegen der Nebenwirkungen (Löchersieb mit Durcheinander drin im Kopf)
28. Mai bis ... 18% arbeitsfähig

22. Juli bis 22.August 2017 Jarsin 450mg (Johanniskraut), Sedariston Konzentrat (Johanniskraut/Baldrian)
23. August bis 30. August 2017 Duloxetin 30 mg
31. August 2017 bis 25. April 2018 Duloxetin 60 mg
4. März 2018 bis 2. April 2018 Zirkulin Einschlafdrages (Baldrian & Hopfen)
3. April bis ... Redormin 500 mg (Baldrian)
26. April 2018 bis 29. April 2018 Duloxetin 30 mg, Brintellix 5mg
30 April 2018 bis 3. Mai 2018 Brintellix 10mg
4. Mai 2018 bis 10. Mai 2018 Duloxetin 60mg
10. Mai 2018 bis 24. Mai Duloxetin 54mg
25. Mai bis... Duloxetin 48mg

1951April
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von 1951April » Sonntag, 13.05.18, 21:53

Hallo,
habe die Fragen beantwortet, obwohl einige für mich nicht zutreffend waren. Bekam Mirtazapin aufgrund von Schmerzen verordnet, habe im Textfeld darauf hingewiesen. Finde diese Befragung wichtig, ein Schritt in die richtige Richtung.

LG April
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Ululu 69LinLina
4. Absetzversuch von Mirtazapin 7,5 mg (diesmal Wasserlösemethode)

25.04.2018 - 7,0 mg Mirtazapin - reduziert 0,5 mg(15 mg Mirtazapin in 30 ml Wasser aufgelöst, 14 ml. eingenommen)

-ab dem dritten Tag der Reduzierung, tägliche, anhaltende Kopfschmerzen/Migräne, Kopf zugezogen bis über beide Augen, Kreislaufbeschwerden, total benommen und schlapp

08.05.2018 - 7,1 mg Mirtazapin, aufdosiert um 0,1 mg wegen starken Absetzproblemen, danach etwas besser, aber andauernde Kreislaufbeschwerden

18.05.2018 - 7.0 mg Mirtazapin
25.05.2018 - 6,9 mg Mirtazapin





Aufgrund chronischer Schmerzen (Migräne, Kopfschmerzen, Fibromyalgie, Schlafstörungen etc.) vom Schmerztherapeuten Saroten 50 retard verordnet bekommen, Einnahme von 1997 - 2002

Wurde nach 5 Jahren Einnahme durch Mirtazapin ausgetauscht

Mirtazapin 30 mg von 2002 bis ca. 2014
Mirtazapin 15 mg von 2014 - 2015

1. Absetzversuch 2015 - 1. Woche - 7,5 mg Mirtazapin
2. Woche - 3,75 mg
3. Woche - 0 mg

Starke Absetzprobleme (sehr starke Kopfschmerzen und Migräne, Kreislaufprobleme, Schlaflosigkeit, Schmerzen im ganzen Körper, Benommenheit und Erschöpfung, auch nervlich)
4. Woche - 0 mg
5. Woche - 3,75 mg ,ging immer noch sehr schlecht, deshalb danach
ab 6. Woche bis 2017 Wiedereinstieg mit 7,5 mg Mirtazapin

2. Absetzversuch August 2017 - 1. Woche - 3,75 mg Mirtazapin
2. Woche - 0 mg
Nach der ersten Woche wieder starke Absetzprobleme, musste nach 4 Wochen wieder auf zuerst 3,75 mg , dann 7,5 mg aufdosieren

3. Absetzversuch November 2017, in Begleitung einer Ärztin
1. Woche 3,75 mg Mirtazapin plus 2 Tropfen Amitryptylin
2. Woche 0 mg Mirtazapin, 4 Tropfen Amitryptilin
3. Woche 0 mg Mirtazapin, 5 Tropfen Amiitryptilin
4. Woche 3,75 mg Mirtazapin plus 2 Tropfen Amitryptilin
22.12. - 25.12.17 3,75 mg Mirta plus 2 Tropf. Amitryptilin
ab 26.12.17 bis heute wieder 7,5 mg Mirtazapin ohne Amitryptiin

REG
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Re: Studie zum harmaka

Beitrag von REG » Dienstag, 12.06.18, 2:00

Du so geht es leider nicht, ich habe einige Baustellen und war benzo abhängig und erst Heroin und dann das Ersatz Medikament und, ich würde es dir so raten
Wenn du zb 10 mg über einen längeren Zeitraum genommen hast denn geh erstmal auf 8 mg für 4 Tage und dann auf 7 und merkst du dann am 2 Tag mit der dosis das es dir trotzdem relativ gut geht und das weißt du ja auch am besten, denn wenn dir kalt wird oder du bist hippelig und nervös denn bleib bitte 2 tage auf der dosis, und dann ist es ratsam nur noch 1 mg runter zu gehen und. Ich sage es dir ganz genau und auch ehrlich wenn du dann der meinung bist das du wirklich kaputt bist und keine Kraft mehr hast (denn ich kenne das gefühl auch, und dir kein essen mehr schmeckt und trinken auch nicht und Nase ist auch dicht und einfach unfitt bist denn Nehm die letzte dosis und eigentlich ist es auch dann von tag zu Tag besser, und bist du dann auch noch wiederum der Meinung weil die Auszeit was gebracht hat denn dosiere dich bitte in kleinen Schritten weiter runter und ehrlich gesagt wäre es doch blöde wenn du son schnell Entzug machst und dann geht es dir nach 2 Wochen so was von dreckig war das ja auch umsonst und wenn du der Meinung bist das du es alleine nicht schaffst dann kannst du es auch nicht als Schwäche bezeichnen sondern als Stärke weil du und zwar genau du das gemerkt hast aber nicht weiter kommst denn da bekommst du auch Medikamente die es einfacher machen aber wovon du natürlich nicht abhängig wirst und,, ich würde mich sehr freuen wenn du mir bitte mal schreiben könntest denn ich bin selbst abhängig gewesen und das von einigen Substanzen und helfe aber jetzt auch in dem Bereich und habe leider zwangsläufig auch Ahnung deswegen aber alles gute für dich REG

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