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Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Miki
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Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Miki » Montag, 26.02.18, 16:09

Liebe Forenmitglieder,

im Rahmen unserer Masterarbeit (Fachbereich Psychologie) an der Universität Hamburg führen wir eine Studie zum Thema Absetzen und/oder Reduzieren von Antipsychotika und Antidepressiva durch.

Was ist das Ziel der Studie?
Wir möchten mit Ihrer Hilfe Erkenntnisse darüber gewinnen
• Welche Faktoren wichtig dafür sind, dass Psychopharmaka erfolgreich abgesetzt oder reduziert werden können
• Welche Schwierigkeiten im Absetz- oder Reduktionsprozess auftreten können und wie diese bewältigt werden können

Wer kann teilnehmen?
Eine Teilnahme an unserer Studie ist für alle möglich, die
• mindestens 18 Jahre alt sind
• und bereits Erfahrungen mit Absetz- oder Reduktionsversuchen von Antipsychotika oder Antidepressiva gesammelt haben
• oder darüber nachdenken, Antipsychotika oder Antidepressiva in den nächsten Wochen/Monaten abzusetzen oder zu reduzieren

Ablauf und Dauer
Die anonyme online-Befragung dauert ca. 20-30 Minuten. Die Teilnahme an der Befragung ist ab sofort bis zum 31. Mai 2018 möglich.
Über folgenden Link gelangen Sie zu unserer Umfrage: https://ww3.unipark.de/uc/psychopharmaka/

Wir würden uns sehr über Ihre Unterstützung freuen.
Falls Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne an uns unter folgender E-Mail: absetzstudie@web.de

Herzliche Grüße
Mariana Quazzola, Tatjana Witzgall, Meike Tögel
Zuletzt geändert von Murmeline am Montag, 26.02.18, 16:36, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Global abgepinnt
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Offene Reise
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Offene Reise » Freitag, 02.03.18, 21:20

Hallo liebes Studien-Team,

bin ziemlich angetan von den Fragen der Studie und der Möglichkeit, freie Mitteilungen zu machen. Danke für euer Interesse!

Viele Grüße

Lukas
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Die ersten Tage nach meiner Traumasitzung

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Ein Jahr nach dem Absetzen
Update: zwei Jahre danach

Radio-Reportagen nachzuhören
Wiedersehen mit Lukas (SWR) Mein Erfahrungsbericht zwei Jahre nach den Medikamenten
Wie wirksam sind Psychotherapien? (Dlf Kultur) Ergänzung zur Sendung im SWR2

Erfolgreiche Absetzung
Seit Anfang 2015 ganz frei von Medikamenten (einige Jahre Erfahrung mit Olanzapin, dann lange mit Abilify, für kurze Phasen zusätzlich auch mit ADs und Lithium)

Ich bitte euch um Verständnis, dass meine PN-Funktion ausgeschaltet ist. Euch allen viel Kraft und Ausdauer!

lakeSonne1
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von lakeSonne1 » Samstag, 03.03.18, 0:37

hallo,

ich habe heute teilgenommen.
Ich fand die Fragen ganz gut und bin jetzt auf die Auswertung, die in ein paar Wochen veröffentlicht wird, gespannt.

Gruß,
lake
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Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: 20.3.16 -3.9.16 von 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE: 3.9.2016 - 2.3.2017: 15mg
2017:
► Text zeigen
2018:
2.1.2018: 10,0mg
.....Tag 1-15 Tag läuft sehr gut
.....Tag 17-20: Übelkeit / Brain Fog, neuro Emos, Einschlafstörung (Cortisolausschüttung) mit dicken, geröteten Händen
.....Tag21-22: Angst, Panik, Neuro-Emos
12.3.2018: 9,3mg
.....Tag 1-7 alles ok
.....Tag 8: zurück auf 9,5mg wg. starken Symptomen (Matschbirne, PA, Übelkeit, Zaps, Schlapp)
.....Tag 8-12 Heftige Symptome: Matschbirne, Zaps, PAs
.....13-30 ok
21.4.18: 8,9mg (d.h. Reduktion um 0,6mg)
.....Tag 0-5 ok
.....Tag 6: Neuro Aggressionen, Kopf+Nackenschmerzen, leichte Migräne
.....Tag 7-10 ok
.....Tag 10-16: heiße, dicke und rote Hände beim einschlafen und aufwachen, Migräne, Übelkeit, Matschbirne, Bodyzaps, Übelkeit, Nadelstiche auf Haut, Sehstörungen
.....Tag 17-21: heisse Hände bei Einschlafen
.....Tag 22-23: Angstzustände, leichte Depri
2.6.2018: 8,8mg Cita
9.6.2018: 8,7mg Cita
15.6.2018: Medi-Plan Änderung: kein Thyronajod mehr ab sofort (Nach Untersuchung der SD (Blut und Sono) durch Endikrologonen)

yberion45
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von yberion45 » Samstag, 03.03.18, 12:17

Hallo habe auch teilgenommen und bin gespannt auf die Ergebnisse.

LG yberion
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Diagnose : zwangsgedanken (post thc und amphetamine Syndrom)

01.05.2017 20mg Fluoxetin Libido Verlust
05.07.2017 Fluoxetin 20 mg und Tolvon 10 mg kalt abgesetzt
20 mg Citalopram libido wieder da, dafür Kopfschmerzen Wahrnehmung beeinträchtigt, je mehr ich mich bewege um so schlimmer NW
20.12.2017 - 5mg:15 mg Citalopram Nw besser, zwei Tage müde
02.02.2018 -5mg: 10 mg keine Symptome kaum Nebenwirkungen keine Gedanken
06.02.2018 mir geht es Super keine Symptome fast keine NW Wohlfühldosis
07.02.2018 Nebenwirkungen wieder da aber abgeschwächt als bei 15 mg sonst ganz gut keine Gedanken

09.02.2018 Mir geht es super, keine Symptome und die Nebenwirkung sind noch da, aber sehr erträglich
17.02.2018 keine Absetz Symptome, Nebenwirkungen sehr schwach
20.02.2018 immer noch keine absetz Symptome, Nebenwirkungen da
01.03.2018 keine Absetz Symptome bekommen seid 3 Tagen sind die Nebenwirkungen gesunken. Ich vermute es liegt daran, dass ich jetzt jeden Tag jogge
05.03.2018 immer noch keine Probleme, aber Nebenwirkungen wieder etwas stärker. Keine Gedanken. Kann kaum abwarten bis zur nächsten Reduktion
23.03.2018 - 5mg: 5 mg mal sehen wie es wird bis jetzt ist nichts, aber auch zu früh
04.04.2018 Noch keine Symptome, mir geht es Super und die Nebenwirkung sind sehr gering. Von meiner Grunderkrankung keine Spur
10.04.2018 Noch keine Symptome. Mir geht es immer noch sehr gut und vom Zwang auch keine Spur. Bin leicht müde, liegt aber vom Wochenende noch, da ich wegen einem Paris Trip kaum geschlafen habe.
05.04.2018 seid heute 0 mg
28.04.2018 folgende Absetz Symptome sind verschwunden:
Übelkeit und Schwindel
Folgende Absetz Symptome habe ich noch:
Augen brennen, komische Wahrnehmung von mir selber und manchmal Kopfschmerzen und Matschig. Jedoch Wellen artig mal besser und mal schlechter.

Arianrhod
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Arianrhod » Montag, 05.03.18, 17:40

Ich habe auch teilgenommen und würde gerne die Ergebnisse erfahren.
liebe Grüße Arian
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Sommersprosse
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Sommersprosse » Montag, 05.03.18, 18:28

Noch nicht ganz fertig mit dem absetzen, habe ich ebenfalls teilgenommen
und bin gespannt auf Ergebnisse.

Frühlingsgrüße schickt euch Sommersprosse (n) Bild
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Ich habe z.Zt. ein kleines, techn. Problem - kann bei einigen Threads keine DANKSAGUNG vergeben, u. bitte um Verständnis

Mein Reduzierungsverlauf:
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Bild .......... Der Weg ist das Ziel
.........................Zitat von Konfuzius

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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Miki » Dienstag, 06.03.18, 9:10

Tausend Dank für Eure Teilnahme.
Liebe Grüße
Miki
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Sabista
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Sabista » Dienstag, 06.03.18, 16:14

Hey auch ich habe teilgenommen :) lg
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Grunderkrankung: psychosomtaische Beschwerden wie Gefühl von 10 kg Last auf den Schulter,kopfweh, ständig krank, bei allem überforderungsgefühle, starke erschöpfung, alles tut immer weh panikattacken schwindelanfälle schlafstörungen tinnitus

seit Weihnachten 2016: 50 mg Trittico zum schlafen

25 Apri 2017 erstmalige Einahme eines Antidepressivas: escitalopram 10 mg

Im juli Escitalopram gesteigert auf 20 mg auch nichts geholfen.
Kann datum nicht mehr sagen

Ungefähr am 20 August rascher Umstieg auf Dolexitin 60 mg. Von einem auf den anderen Tag.

22 september 2017:abgesetzt auf 30 mg(wollte wissen wie es mir ohne AD geht) hier auch schon symptome wie benommenheit leichter schwindel aber völlige überdrehtheit

Auch Pille abgesetzt. Ca zeitgleich.

27 September 2017: abgesetzt auf 0 mg
(alle möglichen Absetzerscheinungen von Dolexitin)

4. oktober 2017: wieder eindosiert auf 30 mg
( warten ob sich Symptome wieder verbessern )

22.12.2017 aufdosierung um 1mg--> 31mg
9. 01. 2018 aufdosierung um 1 mg - - > 32mg

25.02.2018 beginn mit magnesiumeinahme

Also aktuelle Medikation:
50mg Trittico
32mg Duloxetin
Magnesium 10 schlüßlersalze am tag

Flummi
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Flummi » Dienstag, 06.03.18, 16:17

Huhu,
Ich auch schon. Und weitergeschickt.

Liebe Grüsse,
Claudia
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 06.03.18, 16:20

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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Neverthelessw11 » Dienstag, 06.03.18, 22:48

Teilgenommen und zwei Freunden geschickt.

Danke für das Interesse an diesem Thema.
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Medikamente: Seroquel (Quetiapin retardiert) 150 mg + Seroquel (Quetiapin unretardiert) 25 mg abends bei Bedarf

Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

Psychiatrieaufenthalte:
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Absetzgründe:
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Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 0
Zwischenstufen (Immer Anpassung an Klausuren und Uniplanung):
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Experimente mit NEM: Keine Aktiven.
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Katharina
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 07.03.18, 6:05

Hallo!

Ich habe die Umfrage eben erledigt.

Danke für den Hinweis.

Gruß,
Katharina
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Clarice
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Clarice » Mittwoch, 07.03.18, 12:43

Hallo!
Ich habe auch mitgemacht!
viele Grüße
Clarice
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Aktueller Stand:
28.03.2018 2 mg E.
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Traurige
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Traurige » Mittwoch, 07.03.18, 18:49

Habe auch mitgemacht ^^
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1999 Burnout mit Diagnose paranoide Psychose (Medikament: Perazin, 60 mg; 2003 langsam ausgeschlichen ohne Probleme)
2011 schwere Depression mit psychotischen Symptomen (Medikament: Duloxetin 60 mg)
2015 schwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Duloxetin (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)
2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)

18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg

Frakkivana
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Frakkivana » Donnerstag, 08.03.18, 9:08

Ich habe auch mitgemacht, wenn auch viele Fragen für mich notgedrungen Kaltentzüglerin mit protrahiertem Entzugssyndrom schwer zu beantworten waren. Da gab es oft keine korrekte Antwortmöglichkeit.

Liebe Grüße Beate
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18.04.2017
Neu hier im Forum

Seit 2001 Citalopram 20 mg wegen Schwindel und Angstzuständen.

2007 nach Schwächeanfall Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis
Eindosieren mit L-Thyrox bis auf 125 Mikrogramm
Insgesamt seit Einnahme von Citalopram 45 kg zugenommen

2015 Citalopram runterdosiert auf 10 mg, ganz gut.
Umstellung auf glutenfreie Ernährung. Daraufhin in 1 Jahr 20 kg abgenommen

2016 im Sommer wieder mehr Schwindel. Dann kamen Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, Einschlafprobleme und "Blitze im Kopf " dazu.
Machte mich arbeitsunfähig.

Psychiater stellte um auf Escitalopram 5mg
L-Thyrox von 125 auf 100 Mikrogramm reduziert
Keine Änderung der Symptomatik.

Oktober 2016 EKG beim Kardiologen. QTc-Zeit verlängert. Er riet zum Absetzen von Citalopram

Nach ärztlichem Rat erst im November 4 Wochen lang jeden 2. Tag Escitalopram 5 mg, im Dezember noch jeden 3. Tag, ab Januar dann ganz aufgehört.

Seitdem kontinuierlich immer schlechterer Zustand.
Dauerrauschen im Kopf, Dauerschwindel, Benommenheit, Wattegefühl, Schwäche, Angst , Brain zaps, Schlafprobleme , Unfähigkeit, den Alltag zu meistern. Totale Verzweiflung, Dauerweinen, Hoffnungslosigkeit.

25.04.17
Knall. Totale Panik wegen Brain zaps, massiven Schwindels, Problemen mich zu orientieren.
Notfallmässig zu einem Allgemeinmediziner mit Naturheilverfahren.
Infusion mit homöopathischen Mitteln, Akupunktur, ohne Erfolg

04.05.17
Weiterhin schwere Symptome, kann nur im Bett liegen, morgens bis früher Nachmittag am schlimmsten. "Kopfattacken", Schwindel bis zur Orientierungslosigkeit, komme nur mit Mühe zur Toilette, Heulkrämpfe vor Angst.
Presselin Nervenkomplex
Bringt mir nichts.

25.6.17
Mein Mann trennt sich von mir und wirft mich aus dem Haus.

4 Monate Leben aus dem Koffer

Ende September 2017
2 Wochen Psychiatrie, völlig ausgebrannt, starke Depressionen plus Ängste zu den körperlichen Symptomen dazu.
Versuch mit Tavor: paradoxe Reaktion, Herzrasen
Atosil : ebenso
Sertralin: 5 Tage, dann abgesetzt wegen zu starker Nebenwirkungen, schlaflos, starke Angst
Behandelnde Ärztin frei von jeglicher Empathie, setzt mich stark unter Druck, da Teilnahme an Therapien kaum möglich . Während des gesamten Aufenthalts dauerhaft hoher Ruhepuls um die 100 und zu hoher Blutdruck
Entlasse mich selbst entnervt nach 14 Tagen

Im Anschluss zu einem Arzt/Psychotherapeut.
Gegen den zu hohen RR:
Beta Blocker Beloc-Zoc mite 47,5 mg sowie
HCT Dexcel 25 mg (Hydrochlorothiazid), ein Diuretikum
Ausserdem 5 Tage lang
Opipramol 50 mg und
Olanzapin (Dosierung vergessen)
Olanzapin nach 10 Tagen abgesetzt, Opipramol nach 2 Wochen
Ich vertrage nichts mehr! Macht alles nur schlimmer

Oktober 2017
Eine Woche internistische Klinik wegen Bluthochdruckkrise
Beobachtung, Herzsono und Doppler Halsgefäße o.B.
Vorübergehend ein drittes Medikament (Blutdrucksenker, Name vergessen)
Noch in Klinik abgesetzt

Aktuell (März 2018):
Beloc-Zoc mite 47,5 mg
L-Thyrox 100 mikrogr

Nach wie vor schwere Symptome, Depression, Angst, Heulkrämpfe, Kopfsymptome, "Gruselgefühl" in Brust- und HWS und im Kopf
Unfähig zu einem normalen Alltag.

Clarice
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Clarice » Donnerstag, 08.03.18, 9:46

Frakkivana hat geschrieben:
Donnerstag, 08.03.18, 9:08
Ich habe auch mitgemacht, wenn auch viele Fragen für mich notgedrungen Kaltentzüglerin mit protrahiertem Entzugssyndrom schwer zu beantworten waren. Da gab es oft keine korrekte Antwortmöglichkeit.

Liebe Grüße Beate
Liebe Beate,
auch bei mir haben trotz kontrolliertem Entzug nicht alle Fragen gepasst. Hauptsache es machen genug mit und Danke an dieser Stelle den Studenten, dass dieses Thema endlich mal aufgegriffen wird. Bin sehr gespannt auf die Ergebnisse.

Die Fragen zum Arzt waren jedoch sehr eindeutig zu beantworten... :rotfl:

LG
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lollarossa
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von lollarossa » Donnerstag, 08.03.18, 11:29

Ich reiche mich ein, habe auch teilgenommen und bis gespannt auf die Auswertung. ;)
Grüssr
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Miki
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Miki » Montag, 12.03.18, 14:46

Nochmals vielen Dank für euer Engagement und die Weiterleitung der Studie. Es ist richtig, dass Personen, die abrupt abgesetzt haben einige Fragen nicht gut beantworten können. Es wäre aber schade gewesen, alle Fragen, die sich auf den Zeitraum während des Absetzens beziehen, wegzulassen. Wir sind auch sehr gespannt auf die Ergebnisse (diese werden wohl erst im Sommer diesen Jahres vorliegen).
Liebe Grüße
Miki
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Offene Reise
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Offene Reise » Dienstag, 13.03.18, 21:44

Hey Miki, hallo alle,

ich habe die Boxen für freie Mitteilungen genutzt, wenn mir etwas wichtig erschien, das aber nicht abgefragt wurde (in meinem Fall hat das gut funktioniert).

LG

Lukas
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Guglhupf
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Re: Studie zum Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Guglhupf » Mittwoch, 14.03.18, 1:34

Hallo :)

Habe natürlich auch gerne teilgenommen. Wenn man die Chance hat auf diese Weise endlich das so verharmloste Absetzen von SSRI ins rechte Licht zu rücken bin ich sofort dabei.

Die Fragen zum Arzt waren für mich herausfordernd :? was das Absetzen betrifft hat er mich völlig falsch beraten, trotzdem wünscht er mir nur das Beste, er wusste es einfach nicht besser, notiert sich aber immer sehr interessiert meine Erfahrungen.

Bin sehr gespannt auf die Ergebnisse.

LG Anna
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"Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher."

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