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Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Neale
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Freitag, 04.05.18, 21:45

Boah, wenns nach meinem Gefühl gehen würde, würd ich das jetzt komplett kalt absetzen aber wir wissen ja, dass das in die Hose gehen kann...
Keine Ads aufjedenfall mehr...
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6. April 2017 Start mit 5mg Fluoxetin
11. April 2017 10mg Fluoxetin
20. April 2017 20mg Fluoxetin
5. Juli 2017 10mg Fluoxetin aufgrund Hypomanie, starker Unruhe und Bewegungsdrang und starker kuenstlicher Euphorie
12. November 2017 7,5 mg Fluoxetin
11. Dezember 2017 5mg Fluoxetin
1. Februar 2018 2,5 mg Fluoxetin (Aktuell 2,5mg)
15. Maerz 2018 1,5mg Fluoxetin
2. Mai 2018 1,7mg Fluoxetin Aufgrund starken Tiefs, persönlichem Trouble, Dissoziation und Anspannung
5.Mai 2018 1,55mg Fluoxetin aufgrund euphorisierung und erregungszuständen wieder runter. Mein Körper reagiert mega sensibel auf den Wirkstoff und die erhöhung war zu groß. Hoffe es passiert nichts allzuschlimmes mehr.
6.Mai 2018 1,56 mg war mit der Spritze einfacher einzunehmen. Also nun auf 1,56mg. Effekt ist immer noch stark.

Neale
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Freitag, 04.05.18, 23:02

Bin gerade in einer echt ekligen Anspannungsphase im Bett, ist so eklig leute. Es ist als würde mein Gehirn sich so zusammenkrampfen und man ist so komisch benebelt.
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Samstag, 05.05.18, 11:59

Ok, hab heute morgen circa 7,75ml in meinen Mund gespritzt, was sich jedoch als recht schwierig ereignet hat, da der Wirkstoff so schnell absinkt. Ich lade später mal ein Video auf Youtube hoch um zu zeigen wie es aussieht. Meine Spritze hatte auch nicht die perfekten Maße sodass ich halt ein wenig abschätzen musste, ich hoffe das hat trotzdem geklappt. Ich fühle mich richtig komisch drogiert, schwumrig, euphorisch. Was für eine große ******.
Ich kann es nicht verstehen. Vielleicht ist mein Nervensystem auch einfach so sensibel und ich bin da ein Ausnahmefall, da mein Kollege ja keine Probleme mit dem Wirkstoff hatte. Bin heute morgen aber recht ok aufgewacht, nicht mehr so euphorisch. Jetzt nach einnahme und essen gehts wieder los. So als wäre ich eigentlich nicht gut drauf aber irgendetwas zwingt mich gut drauf zu sein, das macht mich ein bisschen irre. Ist ein bisschen wie Folter, war auch so als ich auf 20mg war. Ein bisschen so als würde man die ganze Zeit gekitzelt werden, lachen ist ja lustig aber wenn das die ganze Zeit von außen kommt ist das blöd. Im Notfall wie gesagt Promethazin am start aber ich versuche meinem Gehirn die Chance zu geben sich erstmal ein bisschen zu erholen. Die 7,75ml waren also 1,55mg. Das erstmal soweit!

Lieben Gruß

Neale
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Samstag, 05.05.18, 13:27

Leute ich fühl mich echt schrecklich. Mein Nervensystem ist wahrscheinlich verwirrt. Ich weiß nicht ob es gut ist ein paar Tropfen Promethazin einzunehmen, weil ich will Dinge nicht noch schlimmer machen. Habt ihr erfahrungen gemacht mit Notfallmedis die einem ein bisschen helfen? Padma, hast du mal irgendetwas genommen um die Zustände abzudämpfen? Würde mich da über ein paar Notfalltipps freuen...

Neale
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Samstag, 05.05.18, 13:31

Ich frage mich ob es Kliniken gibt und auch Ärzte die Absetzsymptomatiken anerkennen und einem damit helfen. Mein Therapeut empfahl mir einen Psychiater zu suchen mit dem ich das zusammen Absetzen kann. Ich habe ja doch die Hoffnung, dass meine Klinik in der ich war, falls ich dort hingehe, anerkennt dass die Medikamente bei mir scheiße waren und darüber bescheid wissen, wie man dagegen hilft. Wäre ja zum Kotzen wenn man nur hört: Nein, das bilden sie sich ein, ist ihre Grunderkrankung und sie brauche die Tabletten mehr denn je um dann hochzusetzen. Eventuell Adressen im Umfeld Hamburg? Es gab hier ja mal eine Klinikliste und Ärzteliste, vielleicht kann mir die jemand zusenden...
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Samstag, 05.05.18, 18:04

Fühle mich schon viel besser, klarer, ruhiger. Kein Plan wieso aber es ist gut.

Lieben Gruß!

Neale
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von padma » Samstag, 05.05.18, 18:21

hallo Neale, :)

schön, dass es gerade besser ist. :D
Es könnte die nächsten Tage noch etwas auf und abgehen. Ich hoffe aber auch, dass du das Schlimmste überstanden hast.

Ich sehe es so, dass du durch das Höhergehen dein ZNS gestresst hast, bzw. die NW stark durchgekommen sind. Das wieder runter geht, denke ich, wird kaum reizen, da das ZNS ja noch auf die niedrigere Dosis eingestellt ist und der Spiegel ja noch nicht so sehr angestiegen ist.

Mir ist keine Klinik bekannt, die sich damit auskennen würde. Vermutlich würden die meisten Fluoxetin einfach abrupt gegen ein anderes AD austauschen.

Ich kenne diese hypomanische Zustände nicht und habe daher leider keinen Tipp für dich. Ich wäre mit allen Eingriffen sehr zurückhaltend, da du sehr sensibel reagierst.
Am wichtigsten ist vermutlich dir klar zu machen, dass diese Zustände medikamenteninduziert und vorübergehend sind.

liebe Grüsse,
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Jamie » Samstag, 05.05.18, 18:21

Hallo Neale, :)

du kannst jemandem vom Team eine PN schicken und anfragen, ob sie für dich mal auf die Ärzteliste gucken können. Die Liste als Ganzes wird nicht rausgerückt, aber man kann für dich nachgucken, ob im Raum HH was ist und sendet dir dann die Daten zu.

Ich freu mich zu lesen, dass es sich aktuell gerade beruhigt.
Ich denke ein paar Tage wird es noch auf und ab gehen mit den Zuständen, bestimmt auch mal wieder schlechter werden (und dann auch wieder besser), da die Rezeptoren erst langsam den wieder fallenden Spiegel registrieren. Ist wirklich heikel mit dem Fluoxetin.
Im Notfall würde ich mich nicht scheuen und wirklich mal 5 Tropfen Promethazin nehmen.

padma :) meldet sich sicher noch bei dir, wenn sie die Zeit und Kraft findet, aber sie ist selbst sehr angeschlagen und es ist leider immer sehr viel los im Forum, gerade auch am Wochenende.

Ich finde es wichtig, nicht den Kopf zu verlieren, wenn dein Zustand sich verändert.
Aber so, wie ich dich jetzt die letzten 3 Tage kennengelernt habe, bist du da recht reflektiert und machst nicht gleich kopflose Sachen (was letztlich dir zugute kommt! Unter Panik zu handeln bringt oft nur noch größere Probleme).

Ich hoffe, dass sich bald alles wieder beruhigt und stabilisiert :hug:

Jamie

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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Sonntag, 06.05.18, 11:32

Guten Morgen Leute, ich bin recht zuversichtlich drauf und ganz okay drauf. Habe heute morgen 7,8ml gekommen, da das mit der Spritze einfach war. sind also 1,56mg nun. Ob 7,75 oder 7,8 ist hoffentlich ok. Hab die letzen Wochen auch immer mal Luftblasen dabei gehabt also war es nicht 100%. Hab mir einen elektrischen Schäumer geholt, passt wunderbar jetzt. Ich kann auch nochmal anmerken, dass ich ziemlich sensibel auf Zucker, Alkohol reagier. Hab mir gestern Leibniz Kekse geholt und die ballern nach ein paar Stück auch ganz schön. Zucker ist halt auch eine Droge😁
Gestern Mittag ist noch was verrücktes passiert. Ich hab gemerkt, dass der Fluoxetinfilter weg war und musste einkaufen gehen. Das war so beschissen, ich bin panisch durch den Supermarkt, hab mir die Tomatensauce geholt und war dann ab und zu weg. So mini abbrüche im Gedächtnis. War stress pur. Die Angst raus zu gehen ist auch wieder ein bisschen da. Das soweit erstmal!

Euch einen schönen Sonntag!



Neale
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Sonntag, 06.05.18, 11:55

Habe es vor circa 20min eingenommen und bin wieder ein bisschen auf dem Fluoxetintrip drauf. Naja, abwarten. Melde mich wenn sich was ändert.

LG
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von vita » Dienstag, 15.05.18, 12:15

Hi Neale,
wie geht es dir denn momentan mit der Reduzierung?
Viele Grüße
vita
Diagnose Depression seit ca. 2000 oder schon viel länger, keine langfristige Medikation, jedoch immer wieder in Psychotherapie, aber in keiner guten. AD habe ich kurzfristig einige probiert, jedoch nach wenigen Tagen wegen starker Nebenwirkung gleich abgesetzt.

Seit Anfang 2014 Fluoxetin 20 -40 mg und endlich eine gute Psychotherapeutin!
zwischendurch(2017) 2 Monate auf Citalopram 40 mg umgestiegen (völlig ohne Probleme) da Fluoxetinwirkung sehr nach gelassen hatte, dann doch wieder nach kurzer Zeit umgestiegen, da Fluoxetin besser vertragen und da ich von Citalopram in kurzer Zeit viel zugenommen habe. Der Wunsch mit den Medikamenten aufzuhören ist groß, mein Psychiater rät mir strikt ab. Eigenes absetzen von 20 mg auf 0 mg, natürlich ging das in die Hose und habe nach 1 Woche wieder eindosiert.

Okt.2017 - Feb 2018, 10 mg Fluoxetin, habe inzwischen fast 20 kg zugenommen.

März 2018, 5 mg
14.-18.03.18, 0 mg :?
Gut das ich mitunter bei meinen Recherchen auf Euch stoße und ich entscheide mich für ein langsameres abdosieren.
seit 19.03.2018 wieder auf 2,5 mg ein dosiert, dann auf 5 mg da sehr schlecht gefühlt
02.04.18 auf ca. 7,5 mg, so denke erstmal o.k., von der Ausgangsdosis 10 mg war das doch zu schnelles abdosieren.

omega 3 zur Unterstützung, Magnesium, Vitamin d3, Passionsblume, Ibuprofen bei zu starken Muskelschmerzen

Absetz-Verlauf:
13.04.18 ---- 5 mg, fühle mich so viel besser als mit 7,5 mg, habe wohl zu viel hochdosiert
______________Symptome: Durchfall, Muskelschmerzen, ab und an starke Kopfschmerzen, starker Durst, sehr gereizt

25.04.18 ---- 4 mg,
______________Symptome: psychisch gut, stabil, starke Rückenschmerzen u. Muskeln generell verkrampft, ab und an Durchfall, Gedächtnisprobleme, noch mehr wie sonst.

08.05.18------ 4,5 mg,
_______________wieder etwas hoch dosiert, da sehr starke Muskelschmerzen.

15.05.18 ------ 4 mg

22.05.18 ----- 3,5 mg
Muskelschmerzen sind weniger, Magen besser, dafür ziemlich nebeliges Gefühl, antriebslos u. lustlos. Sehr zäh alles. Würde es am liebsten ganz weglassen.

28.05.18 ---------3 mg

06.06.18 --------2,5 mg (10 ml)
Muskelschmerzen nun fast weg! Gedankenkarussel, nehme weiter an Gewicht zu :(
starke Magenprobleme mit Durchfall

20.06.18 -------2,25 mg (9 ml)


:fly:

Neale
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Dienstag, 15.05.18, 16:58

Moin Leute, komme gerade vom Psychiater.
Habe meinen Dosierungsverlauf mitgebracht und er hat mich skeptisch gemustert :D Er sagt Fluoxetin 10mg einfach weglassen würde kein Problem sein. Außerdem seien Absetzsymptome bei SSRI nicht wirklich registriert und vorallem nicht in meinem Ausmaß. Auch mein Aufdosieren kann gar nicht so schnell diese Highs auslösen. Er sagt ich soll es weglassen und gucken was passiert. Er hätte so einen Effekt wie bei mir noch nie gehört, sagte er. Naja Leute, ich bin frustriert. Mir geht es besser als vor 2 Wochen. Bin zwar immer noch: Dissoziert, gefühlslos, bisschen depressiv, wie in watte gepackt aber es ist besser geworden. Ich werde jetzt erstmal auf 1,56mg bleiben. Er sagt auch, dass Venlafaxin Probleme machen könnte aber SSRIs eher nicht. Mein Psychotherapeut erkennt es wenigstens ein bisschen an und meint auch es käme vom Absetzen. Auch dass das weglassen quatsch wäre. Er sagte aber, da stimme ich zu, ich solle mal auf was pflanzliches nach dem Absetzen umsteigen. Psychopharmaka bin ich zu sensibel für. Ich freue mich auf eure Antworten und einen dicken Regenerationsgruß an euch!

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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 16.05.18, 19:38

Hallo Neale,

Dein Psychiater ist leider kein Einzelfall.
:frust:
Die meisten hier machen die selbe Erfahrung. Lass dich davon nicht beirren, auch wenn es natürlich frustig ist.

Ich hoffe, dein Therapeut meint mit "etwas Pflanzlichem" kein Johanniskraut. Das ist in seiner Wirkweise den SSRI sehr ähnlich und macht beim Absetzen ähnliche Probleme.

LG Ute
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Mittwoch, 16.05.18, 21:17

Moin Ute, tatsächlich meinte er Johanniskraut...

Mache ich mal ein bisschen Research zu...

LG Neale
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von vita » Donnerstag, 17.05.18, 0:53

Hi Neale,

was hält dich grade ab ganz auf 0 mg zu gehen? Sorry wenn ich so frag.
Mit den Ärzten ist echt ein Unding, ja. Zu meinem Psychiater geh ich gar nicht mehr, gebs echt auf da Rat zu bekommen. Demnächst mach ich nen letzten Versuch bei einer anderen, neuen Psychiaterin, wenn die auch meint, alahopp einfach auf 0 mg, dann wars das mit der Ära der Psychiater für mich.

War vor paar Tagen bei meinem Hausarzt wegen was anderem u. erzählte ihm auch von meinem fluoxetin absetzen. Der war auch ganz verblüfft, wie ich denn die kleinste Dosis von 10 mg noch kleiner bekomm? Als er dann nebenher am Rechner die fluexetin Nebenwirkungen durchlas (immerhin) war er doch erstaunt und meinte, hmm o.k., sind schon sehr starke Medikamente, würde er so auch nicht abrupt absetzten. Soll die 10 mg in 4 Teile schneiden und alle 2 Wochen runterdosieren. Ganz genau würde man es nie dosiert bekommen in dem Niedrig Bereich, da der Wirkstoff in den Tabletten ja auch nicht gleichmäßig verteilt ist. Soviel dazu. Bild dir deine Meinung. Ein bisschen Recht mit dem genauen dosieren hat er leider schon. Wo sich wieder die Frage stellt warum es fluexetin etc. nicht flüssig gibt o. in kleineren Tablettendosen.

Ich hab 2 Bücher zu dem Thema entdeckt, "Unglück auf Rezept" von einem Arzt geschrieben der lange in der Hirnforschung tätig war, Peter Ansari und "Psychopharmaka absetzen" von Peter Lehmann. Ganz interessante Studien auch dabei und man fühlt sich nicht mehr ganz so als einsamer, spinnender Hypochonder beim Lesen.

Viel Erfolg und Kraft Dir weiterhin

Ach, Johanniskraut &Co würde ich an deiner Stelle auch lieber weglassen, bin zwar kein Arzt, aber, sorry, wenn ich eins inzwischen weiß ist das wirklich NIEMAND genau weiß wie das Gehirn da mit umgeht (Medikamente), viel zu individuell, viel zu komplex unser aller Gehirn.
Versuchs, ich weiß klingt Altklug, nach dem Absetzen mit, Sport, Yoga, Meditation, Tai Chi, ...wenig Stress und ausgewogener, frischer Ernährung, viel Schlaf, wenig, kein Alkohol. Bin fest überzeugt, das dass auf lange Sicht das wirkungsvollste sein wird, für mich jedenfalls.

... jetzt hab ich doch noch nen halben Roman geschrieben, sorry.
Grüße, vita
Diagnose Depression seit ca. 2000 oder schon viel länger, keine langfristige Medikation, jedoch immer wieder in Psychotherapie, aber in keiner guten. AD habe ich kurzfristig einige probiert, jedoch nach wenigen Tagen wegen starker Nebenwirkung gleich abgesetzt.

Seit Anfang 2014 Fluoxetin 20 -40 mg und endlich eine gute Psychotherapeutin!
zwischendurch(2017) 2 Monate auf Citalopram 40 mg umgestiegen (völlig ohne Probleme) da Fluoxetinwirkung sehr nach gelassen hatte, dann doch wieder nach kurzer Zeit umgestiegen, da Fluoxetin besser vertragen und da ich von Citalopram in kurzer Zeit viel zugenommen habe. Der Wunsch mit den Medikamenten aufzuhören ist groß, mein Psychiater rät mir strikt ab. Eigenes absetzen von 20 mg auf 0 mg, natürlich ging das in die Hose und habe nach 1 Woche wieder eindosiert.

Okt.2017 - Feb 2018, 10 mg Fluoxetin, habe inzwischen fast 20 kg zugenommen.

März 2018, 5 mg
14.-18.03.18, 0 mg :?
Gut das ich mitunter bei meinen Recherchen auf Euch stoße und ich entscheide mich für ein langsameres abdosieren.
seit 19.03.2018 wieder auf 2,5 mg ein dosiert, dann auf 5 mg da sehr schlecht gefühlt
02.04.18 auf ca. 7,5 mg, so denke erstmal o.k., von der Ausgangsdosis 10 mg war das doch zu schnelles abdosieren.

omega 3 zur Unterstützung, Magnesium, Vitamin d3, Passionsblume, Ibuprofen bei zu starken Muskelschmerzen

Absetz-Verlauf:
13.04.18 ---- 5 mg, fühle mich so viel besser als mit 7,5 mg, habe wohl zu viel hochdosiert
______________Symptome: Durchfall, Muskelschmerzen, ab und an starke Kopfschmerzen, starker Durst, sehr gereizt

25.04.18 ---- 4 mg,
______________Symptome: psychisch gut, stabil, starke Rückenschmerzen u. Muskeln generell verkrampft, ab und an Durchfall, Gedächtnisprobleme, noch mehr wie sonst.

08.05.18------ 4,5 mg,
_______________wieder etwas hoch dosiert, da sehr starke Muskelschmerzen.

15.05.18 ------ 4 mg

22.05.18 ----- 3,5 mg
Muskelschmerzen sind weniger, Magen besser, dafür ziemlich nebeliges Gefühl, antriebslos u. lustlos. Sehr zäh alles. Würde es am liebsten ganz weglassen.

28.05.18 ---------3 mg

06.06.18 --------2,5 mg (10 ml)
Muskelschmerzen nun fast weg! Gedankenkarussel, nehme weiter an Gewicht zu :(
starke Magenprobleme mit Durchfall

20.06.18 -------2,25 mg (9 ml)


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Jamie
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 17.05.18, 10:22

Hallo vita und allgemein an alle Mitlesenden :)
was hält dich grade ab ganz auf 0 mg zu gehen? Sorry wenn ich so frag.
Ein sich nicht stabil fühlender Mensch, egal welcher Grund hinter der Destabilität liegt, sollte nicht absetzen.
Das geht schief, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Ich bin jetzt seit 2013 sehr kontinuierlich im Forum und kann auf hunderte, wenn nicht sogar tausende Fallbeispiele schauen und dir sagen, dass sowas in 99% nicht klappt.
Ich wollte das klar stellen, nicht dass Neale denkt "runter und gut is´"

Ansonsten Zustimmung zu deinem Beitrag.
Es gab früher flüssiges Fluoxetin; es ist vom Markt genommen worden :x .
PS.Peter Ansari ist kein Arzt, sondern hat seinen Doktortitel in (ich glaube) Biochemie oder Humangenetik erworben. Sein Buch ist sehr empfehlendwert.

Grüße
Jamie
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von vita » Donnerstag, 17.05.18, 11:45

Hallo Jamie, :)

ich meinte auch sicher nicht geh auf 0 mg und gut. Da ich selber grade absetze stellte ich mir die Frage, für mich auch, wenn man ( hier Neale) ; ), meines Erachtens ja stabil ist und noch bei 1,5 mg sich so lange mit Nebenwirkungen rumplagt, man vielleicht doch einfach auf 0 mg gehn sollte, wegen den NW.


Und ich schätze dich Neale, soweit das hier geht, als nicht leichtsinnig ein, aber klar liegen die Nerven grad oft blank, bei mir auch, sehr u. man wägt ständig ab.

kein Arzt in dem Sinne der Herr Ansari, stimmt, und auch nicht alles annehmbar u. vielleicht etwas radikal?
Aber viele hilfreiche Infos und positiv kritisch!

Viele Grüße,
vita
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Jamie
Diagnose Depression seit ca. 2000 oder schon viel länger, keine langfristige Medikation, jedoch immer wieder in Psychotherapie, aber in keiner guten. AD habe ich kurzfristig einige probiert, jedoch nach wenigen Tagen wegen starker Nebenwirkung gleich abgesetzt.

Seit Anfang 2014 Fluoxetin 20 -40 mg und endlich eine gute Psychotherapeutin!
zwischendurch(2017) 2 Monate auf Citalopram 40 mg umgestiegen (völlig ohne Probleme) da Fluoxetinwirkung sehr nach gelassen hatte, dann doch wieder nach kurzer Zeit umgestiegen, da Fluoxetin besser vertragen und da ich von Citalopram in kurzer Zeit viel zugenommen habe. Der Wunsch mit den Medikamenten aufzuhören ist groß, mein Psychiater rät mir strikt ab. Eigenes absetzen von 20 mg auf 0 mg, natürlich ging das in die Hose und habe nach 1 Woche wieder eindosiert.

Okt.2017 - Feb 2018, 10 mg Fluoxetin, habe inzwischen fast 20 kg zugenommen.

März 2018, 5 mg
14.-18.03.18, 0 mg :?
Gut das ich mitunter bei meinen Recherchen auf Euch stoße und ich entscheide mich für ein langsameres abdosieren.
seit 19.03.2018 wieder auf 2,5 mg ein dosiert, dann auf 5 mg da sehr schlecht gefühlt
02.04.18 auf ca. 7,5 mg, so denke erstmal o.k., von der Ausgangsdosis 10 mg war das doch zu schnelles abdosieren.

omega 3 zur Unterstützung, Magnesium, Vitamin d3, Passionsblume, Ibuprofen bei zu starken Muskelschmerzen

Absetz-Verlauf:
13.04.18 ---- 5 mg, fühle mich so viel besser als mit 7,5 mg, habe wohl zu viel hochdosiert
______________Symptome: Durchfall, Muskelschmerzen, ab und an starke Kopfschmerzen, starker Durst, sehr gereizt

25.04.18 ---- 4 mg,
______________Symptome: psychisch gut, stabil, starke Rückenschmerzen u. Muskeln generell verkrampft, ab und an Durchfall, Gedächtnisprobleme, noch mehr wie sonst.

08.05.18------ 4,5 mg,
_______________wieder etwas hoch dosiert, da sehr starke Muskelschmerzen.

15.05.18 ------ 4 mg

22.05.18 ----- 3,5 mg
Muskelschmerzen sind weniger, Magen besser, dafür ziemlich nebeliges Gefühl, antriebslos u. lustlos. Sehr zäh alles. Würde es am liebsten ganz weglassen.

28.05.18 ---------3 mg

06.06.18 --------2,5 mg (10 ml)
Muskelschmerzen nun fast weg! Gedankenkarussel, nehme weiter an Gewicht zu :(
starke Magenprobleme mit Durchfall

20.06.18 -------2,25 mg (9 ml)


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Neale
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Donnerstag, 17.05.18, 12:47

Runter gehen werde ich auch nicht mehr fürs erste. Ich merke ziemlich, dass meine alten Ängste und Sorgen wiederkommen und das Medikament das alles nur ziemlich abgedämpft hat. Privat ist es immoment auch erstmal alles recht ungenau und ich muss mir erstmal wieder eine vernünftige Lebensbasis aufbauen bevor ich auf 0mg gehe. Die Wasserlösungsmethode läuft ganz gut mit Milchschäumer, mir machen die Blasen jedoch manchmal Sorgen, so 100 Prozentig ist es nicht aber ich würde sagen schwankt zwischen 95 bis 100 Prozent. Hab mich bei der Apotheke erkundigt ob die vielleicht Tabletten mit 1,56mg herstellen können aber die sagten das wäre auch schwierig, ungenau und teuer. Ich behalte es mir vor im Notfall wieder ein bisschen hochzugehen aber ich warte jetzt einfach ab. Ich muss mich auch wieder mehr um mich kümmern da ich nichtmehr die Stütze Fluoxetin habe.
Ich bin ein bisschen zwiegespalten bei den Antidepressiva. Ich war auf 10mg recht überzeugt, dass es ohne Antidepressiva ist als mit. Ich habe und erlebe immer noch, dass man in Beziehung keine richtige Tiefe mehr erreichen kann und viele Sachen an einem vorbeigehen. Musik prallt schneller ab, Freude und Interesse ist reduziert. Das hilft meine Selbstwert nicht weiter. Ich frage mich auch manchmal, ob es nicht besser ist ab und zu halt depressiv zu sein, seine Ängste zu erleben aber dafür richtig lebt als. Wenn ich mir jetzt das letzte Jahr angucke, merke ich wie viel ich nicht mitbekommen habe und auch wenn ich vielleicht schlechte Dinge erlebt hätte, die guten tauscht man dagegen ein. Klingt schon fast wie 50/50. Aber die euphorisierende Wirkung von Fluoxetin am Anfang war schon ganz cool. Hab mich recht gut gefühlt. Aber wie ihr schon geschrieben habt wird es mit der Zeit wieder grauer. Johanniskraut probiere ich vielleicht irgendwann mal, vielleicht auch CBD-ÖL oder mal ein bisschen Kiffen zur Beruhigung. Das ist denke ich safer als mit Psychopharma rumzuprobieren, vielleicht gleich sicher. Das soweit.

Gute Besserung an euch alle,

Neale
Waehren eines Krankenhausaufenthaltes eingestellt auf Fluoxetin:

6. April 2017 Start mit 5mg Fluoxetin
11. April 2017 10mg Fluoxetin
20. April 2017 20mg Fluoxetin
5. Juli 2017 10mg Fluoxetin aufgrund Hypomanie, starker Unruhe und Bewegungsdrang und starker kuenstlicher Euphorie
12. November 2017 7,5 mg Fluoxetin
11. Dezember 2017 5mg Fluoxetin
1. Februar 2018 2,5 mg Fluoxetin (Aktuell 2,5mg)
15. Maerz 2018 1,5mg Fluoxetin
2. Mai 2018 1,7mg Fluoxetin Aufgrund starken Tiefs, persönlichem Trouble, Dissoziation und Anspannung
5.Mai 2018 1,55mg Fluoxetin aufgrund euphorisierung und erregungszuständen wieder runter. Mein Körper reagiert mega sensibel auf den Wirkstoff und die erhöhung war zu groß. Hoffe es passiert nichts allzuschlimmes mehr.
6.Mai 2018 1,56 mg war mit der Spritze einfacher einzunehmen. Also nun auf 1,56mg. Effekt ist immer noch stark.

padma
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von padma » Donnerstag, 17.05.18, 13:19

liebe Neale, :)
mir machen die Blasen jedoch manchmal Sorgen, so 100 Prozentig ist es nicht aber ich würde sagen schwankt zwischen 95 bis 100 Prozent
Ich denke, das ist ausreichend genau. 100% geht sowieso nicht, da der Körper auch nicht immer exakt gleich verstoffwechselt.

Ich würde jetzt auch erstmal bei der aktuellen Dosis bleiben.
Ich frage mich auch manchmal, ob es nicht besser ist ab und zu halt depressiv zu sein, seine Ängste zu erleben aber dafür richtig lebt als.
Da bin ich ganz bei dir. Ausserdem kann man nur mit dem Arbeiten, was man spürt. Und mal "depressiv" zu sein und Ängste zu haben, gehört zum Leben mit dazu, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger.
Aber die euphorisierende Wirkung von Fluoxetin am Anfang war schon ganz cool. Hab mich recht gut gefühlt.
Selbst wenn es angenehm ist, es ist eine Persönlichkeitsveränderung. Und will man sein Leben wirklich unter "Drogen" leben?
Johanniskraut probiere ich vielleicht irgendwann mal, vielleicht auch CBD-ÖL oder mal ein bisschen Kiffen zur Beruhigung. Das ist denke ich safer als mit Psychopharma rumzuprobieren, vielleicht gleich sicher.
Ich wäre an deiner Stelle auch in Zukunft mit allen psychoaktiven Substanzen sehr zurückhaltend. Du reagierst so sensibel, und durch die Geschichte mit Fluoxetin ist dein ZNS nun noch sensibilisierter.
Cannabis kann auch eine Psychose auslösen, wir haben einige Betroffene hier im Forum. Und Johanniskraut wirkt sehr ähnlich wie ein synthetisches AD.

liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Neale
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Donnerstag, 17.05.18, 13:32

Hi Padma, danke für deine Nachricht :D

Manchmal habe ich Momente wo ich denke: Wo war ich die letzte Zeit eigentlich und da kommt dann wieder so ein bisschen Ich aus mir raus. Mit mehr Gefühlen. Manchmal sind mir Menschen ein wenig egal gewesen und dann denke ich manchmal wieder: Ich hab die doch eigentlich echt gerne. Es ist nur unterdrückt. Würden wir davon ausgehen, dass ich wenn ich die 1,5mg einfach weglassen das gut verläuft die Absetzsymptome sich in Grenzen halten und ich dann wieder völlig klar und wach da bin mit allen Gefühlen, wäre es super. Aber die Erfahrung hier spricht vom Gegenteil und ich habe es beim Absetzen ja auch erlebt. Dementsprechend die Dosis halten. Ich werde mit sämtlichen Substanzen versuchen vorsichtig zu bleiben. Ich bin nur manchmal so ängstlich und selbstbeobachtend, dass es manchmal ganz unangenehm wird und ich dann gerne etwas hätte was mich ein bisschen ruhig macht. Diese Seiten sind auch recht stark in mich integriert. Ich versuche jetzt mal wieder mein Sportpensum ein bisschen höher zu fahren. Optimal wäre alle 2 Tage 30min joggen. Am besten wäre jeden Tag nur das schaffe ich nicht. Ich bräuchte eigentlich den Effekt nach dem Sport den ganzen Tag und die ganze Woche :D Und ja, bei Cannabis bin ich mir auch dem Risiko bewusst. Aber ein neues AD auszuprobieren hat auch seine Risiken. Solche Aktionen sind aber erstmal noch nicht geplant, Fluoxetin müsste dafür ja raus. Meine Mama sagte auch ich beschäftige mich zu viel mit dem Absetzen <3 Bisschen Abstand von allem kriegen ist immer wichtig. Fällt mir schwer.

Liebe Grüße!
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Waehren eines Krankenhausaufenthaltes eingestellt auf Fluoxetin:

6. April 2017 Start mit 5mg Fluoxetin
11. April 2017 10mg Fluoxetin
20. April 2017 20mg Fluoxetin
5. Juli 2017 10mg Fluoxetin aufgrund Hypomanie, starker Unruhe und Bewegungsdrang und starker kuenstlicher Euphorie
12. November 2017 7,5 mg Fluoxetin
11. Dezember 2017 5mg Fluoxetin
1. Februar 2018 2,5 mg Fluoxetin (Aktuell 2,5mg)
15. Maerz 2018 1,5mg Fluoxetin
2. Mai 2018 1,7mg Fluoxetin Aufgrund starken Tiefs, persönlichem Trouble, Dissoziation und Anspannung
5.Mai 2018 1,55mg Fluoxetin aufgrund euphorisierung und erregungszuständen wieder runter. Mein Körper reagiert mega sensibel auf den Wirkstoff und die erhöhung war zu groß. Hoffe es passiert nichts allzuschlimmes mehr.
6.Mai 2018 1,56 mg war mit der Spritze einfacher einzunehmen. Also nun auf 1,56mg. Effekt ist immer noch stark.

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