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Opipramol Entzug ( Hilfe)

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Li-la022
Beiträge: 252
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Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 21.03.18, 9:31

Hallo Ihr lieben, ich war bisher nur stille Leserin, jetzt möchte ich mich jedoch auch mal zu Wort melden.
Eins vorweg, ihr seit ein super Forum und es ist klasse wie man sich hier gegenseitig unterstützt.

Zu mir, ich bin weiblich 32 jahre alt und stecke momentan (unwissentlich ) im kalten Opipramol Entzug.

Ich habe im März 2017 durch meine ständigen Schlafprobleme von meinen Hausarzt Opipramol 100mg zur Nacht verschrieben bekommen.
Ich wusste nur das es beruhigend wirken sollte, ich wusste nicht das es ein AD ist! Ich muss ehrlich sagen das ich bis dato keine Beipackzettel gelesen haben oder ähnliches, daher war ich nicht informiert.

Ich nahm also Opipramol zur nacht, das schlafen wurde besser, wurde zwar immer noch wach zwischendurch konnte jedoch wieder sofort einschlafen.
Im Dezember besprach ich mich dann mit meinem Hausarzt und er meinte wenn es sich verbessert hätte könnte ich es absetzen. Plan war 5 Tage 50mg dann 0
Am 30.12.2017 war also meine letzte Einahme.
Am 02.01.18 fingen die ersten symptome an... seltsame unruhe, angst, schüttelfrotst, frieren
Mein Arzt konnte sich das erst nicht erklären, dann meinte er ich würde sehr sensibel auf das weglassen reagieren und ich sollte nach 11 Tagen wieder auf 50mg eindosieren.
Mit ging es sofort besser, alle Symptome weg!
mein Hausarzt ging zum 31.1.18 in Rente, somit hatte ich ab dato einen neuen Hausarzt.
Anfang Feb lag ich nachts im bett und hatte immer wieder Gänsehautschauer an beiden Oberschenkel und ein vibrieren links neben der Wirblsäule was in die Po und Oberschenkel zog. Nach einer woche suchte ich den neuen Hausarzt auf. Ohne untersuchung oder ähnliches sagte er es sei die psyche. Ich soll Opipramol sofort weg lassen und 5mg esctitalopram morgens nehmen.
30min nach der Einnahme fing es an. Stundenlag schüttrelfrost, muskelzucken, übelkeit, kein appetit, unruhe und angst, brennen der Haut ( war damit in der Notaufnahme, wurde EKG gemacht Blut untersucht alles ohne Befund, durfte wieder nach Hause)
so ging das 8 Tage dann sollte ich das Escitalopram weg lassen. Damit verbesstere sich zumindest die Übelkeit schüttelfrost usw.
Da ich nun in einem Ärztehaus zur behandlung bin wurde ich beim nächsten Termin von einem anderen Arzt behandelt. er sagte das wäre die psyche was ich daran merken würde das ich angst habe, er verschrieb mir Mirtazipan 15mg. Diese habe ich NIE!!! genommen.
Beim darauffolgenden Termin sagte er mir dann das es ein Entzug wäre welcher gut 6-8 Wochen dauern könnte. ich sagte Ihm das ich das Mirtazipan nicht genommen habe... und er meinte das ich es lassen soll und aussitzen soll.
Das hatte ich mir auch so gedacht, obwohl ich hier manchmal echt angst bei einigen Beiträgen bekommen habe über das was mich erwartet o wie lange so ein Entzug dauern kann.
letzte woche bekam ich dann eine Grippe ( mit vereiterten mandeln) seitdem nehme ich nun Penecillin 1,5Mega.
ich habe das gefühl das speziel die Angst seitdem noch größer / präsenter ist
War sogar im KH am we weil ich dachte das Penecellin vielleicht nicht zu vertragen. dort wurde mir geraden es weiter zu nehmen!

Nun bin ich 6 Wochen >Opipramol auf 0 und 5 Wochen Escitalpram auf 0

In moment habe ich noch folgendes:

Innere Unruhe, Nervosität
leichtes frieren, kalte Hände und Füße
(krankheitgefühl, ich denke was aber von der Erkältung kommt)
und mein größtes Problem das ich mich nur selbst beobachte und das ich angst habe, vorallem alleine zu sein.

Nun meine Frage, denkt ihr das das immer noch Absetzsymptome sind?
Wie lange könnte das bei meinen Beschwerden noch anhalten?
Gibt es hier auch Menschen die keinen extremen Entzug hinter sich haben und ähnliche symptome haben?
Gibt es etwas um den Entzug zu beschleunigen bzw die Symptome zu mildern?

Langsam bin ich am ende, meine familie auch... die haben viel von mir mitbekommen und können das alles gar nicht nachvollziehen... soll mich halt immer zusammenreißen ;( mein partner, der weiß nicht damit umzugehen. er kennt sowas nicht und weiß nicht wie er mir helfen kann und soll... er ist ziemlich genervt wiel ich oft verzweifelt und hoffnungslos bin und auch weine.

MRT KOPF Januar 2018 o.B
MRT HWS Februar 2018o.B
MRT LWS Februar 2018o.B
Blutbild Februar 2018 i.O
Schilddrüse Feburar 2018i.O
Vitamin & Nährstoffmangel ausgeschlossen Feb 2018
Othopätische Untersuchung, Blockade Kopfgelenke, Krankengymnastik verordnet bekommen + elekt. Massagegerät für zu Hause
Neurologen Termin erst im Juni 2018

Ich hoffe mir kann hier jemand eine Antwort geben.
Lg Li-La
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 17 Wochen opipramol 0 , 16 Wochen ohne Escitalopram


09.05.18 3. Therapiestunde (Verhaltenstherapie)

23.05.18 Aktuelle Symptome :
Inneres zittern hauptsächlich an den Beinen
inneres zittern direkt nach dem aufwachen (in der Nacht oder früh beim erwachen)
Ab und an Angst: Angst alleine zu sein, Angst das die Symptome nie wieder weg gehen oder doch etwas anderes dahinter steckt.
Verspannungen Nacken und gelegentlich Kopfschmerzen

Li-la022
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Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 21.03.18, 17:43

Keiner hier ?
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
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03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
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padma
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von padma » Mittwoch, 21.03.18, 18:05

hallo Lila, :)

willkommen im ADFD.

Du musst schon ein wenig Geduld mitbringen, das Forum wird ausschliesslich ehrenamtlich betrieben und wir werden von Anfragen überschüttet.
Dezember 2017 (Anweisung Arzt) innerhalb 6 Tage runter auf 50mg danach auf 0
Das war viel zu schnell abgesetzt und du hast mit heftigen Entzugssymptomen reagiert.
Feb 2018 Arztwechsel, beschwerden vibrieren linke wirbelsäule po und oberschenkel, Diagnose Arzt Psyche, von jetzt auf gleich Opipramol weg lassen und 5mg Escitalopram früh nehmen.
Die Beschwerden kamen noch von dem Weglassen des Opipramol. Das erneute Weglassen war grundverkehrt.
Mit der 1. Einahme jeweils 30min später stundenlang schüttelfrost, missempfindungen, muskelzucken, kein appetit angst, innerliches zittern/vibrieren
Das waren wieder Entzugssymptome, möglicherweise verstärkt durch Nebenwirkungen von Escitalopram
Ein paar tage später sagte er es ist ein Entzug der könnte 6-8 wochen dauern wenn ich es mir zutrauen würde sollte ich es aussitzen.
Es ist Entzug, allerdings kann dieser deutlich länger als 6-8 Wochen dauern. Bei so schweren Symptomen ist Aussitzen keine Option.

Bitte lies dich zunächst hier viewtopic.php?f=18&t=12880 ein, da findest du auch Antworten auf deine Fragen.

Du bist seit 6 Wochen mit Opipramol auf 0.Ich würde dir sehr zur Wiedereindosierung einer minimalen Menge raten, und zwar möglichst schnell. Eine Wiedereindosierung greift innerhalb von 6 Wochen am besten. Mein Vorschlag wäre, es zunächst mit 1 mg zu versuchen.
letzte woche bekam ich dann eine Grippe ( mit vereiterten mandeln) seitdem nehme ich nun Penecillin 1,5Mega.
ich habe das gefühl das speziel die Angst seitdem noch größer / präsenter ist
Antibiotika können Absetzsymptome verstärken. Bei vereiterten Mandeln hattest du wohl allerdings keine Alternative.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 21.03.18, 18:18

Hola Li-la,

willkommen im Forum :)
Anfang Feb lag ich nachts im bett und hatte immer wieder Gänsehautschauer an beiden Oberschenkel und ein vibrieren links neben der Wirblsäule was in die Po und Oberschenkel zog. Nach einer woche suchte ich den neuen Hausarzt auf. Ohne untersuchung oder ähnliches sagte er es sei die psyche. Ich soll Opipramol sofort weg lassen und 5mg esctitalopram morgens nehmen.
Dies ist eine typische Nebenwirkungen von AD, gerne beobachtet bei der Gruppe der trizyklischen AD (=TZA), zu denen Opipramol (mit Sonderstellung) auch zählt.
Ich nehme Amitriptylin, auch ein TZA, und habe die identischen Symptome mit diesen Gänsehautschauern, auch am Oberschenkel. Und dabei bin ich nicht mal akut im Entzug, aber dosismäßig sehr niedrig (2 Trpf.).
Die Symptome sind Entzugssymptome, wie padma :) schrieb und dein Arzt hat sie leider wie so viele nicht als solche erkannt, sondern den Weg des geringsten Widerstands genommen und es auf "die Psyche"geschoben :o .

Meines Erachtens solltest du über eine Wiedereinnahme einer sehr kleinen Dosis nachdenken (zB 0,5 - 1mg) und schauen, ob sich dein Befinden bessert. Die Chance besteht.
Ziel ist es auch nicht dann ewig auf AD kleben zu bleiben, sondern dem gereizten ZNS die Chance zu geben sich zu beruhigen und es dann noch mal langsamer auszuschleichen und nachhaltig loszuwerden.

Opipramol gibt es auch in Tropfenform (Insidon Tropfen), damit kann man gut dosieren.
Ansonsten geht auch Auflösen in Wasser (von den Tabletten).

Grüße
Jamie
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 21.03.18, 21:14

Vielen Dank für eure Nachrichten...

Eindosieren ist glaube ich für mich keine Option mehr. Das innere zittern und vibrieren ist schon besser geworden. Es beschränkt sich derzeit meist auf das erwachen früh morgens. Was mich halt in Moment sehr beschäftigt ist diese angst. Ich kann nicht mal genau sagen vor was ich Angst habe... es fällt mir aber schwer in Moment alleine zu sein. Und dann ist da natürlich die Angst vor der angst. Denkt ihr auch das ist ein absetzsymptom? Und wird sich das wieder komplett legen? Hatte das auch jemand und wir seit ihr mit der Angst umgegangen?
Ich versuche nicht zu meiden.... das heißt ich gehe einkaufen spagieren erledige meine Dinge usw... aber eben immer mit dieser angst... und dem ständigen grübeln über die letzten wochen. Ich möchte so gerne daran glauben das es bergauf geht... aber ich will mich nicht zu sehr freuen weil ich nicht weiß was noch kommt.
Habt ihr das gemerkt das es vorbei ist???
Habe hier oft gelesen das die Symptome wellenartig verlaufen können... müssen aber nicht oder?
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von padma » Donnerstag, 22.03.18, 18:16

hallo Li-la, :)

diese diffuse Angst ist auch ein typisches Absetzsymptom.
Hier ist es erklärt viewtopic.php?f=50&t=9778
und hier gibts Erfahrungen zu Angst viewtopic.php?f=50&t=11591
Ich versuche nicht zu meiden.... das heißt ich gehe einkaufen spagieren erledige meine Dinge usw... aber eben immer mit dieser angst..
Es ist gut, dass du nicht in eine Vermeidungshaltung gehst. Andererseits ist es aber auch wichtig, dich nicht zu sehr zu stressen. Das ZNS ist durch die notwendigen Anpassungsprozesse sehr gefordert und braucht Ruhe. Zu viele Reize, z.B. in einem Supermarkt können zuviel sein.
Habe hier oft gelesen das die Symptome wellenartig verlaufen können... müssen aber nicht oder?
Nein, sie müssen es nicht.
Habt ihr das gemerkt das es vorbei ist???
Du wirst es merken, wenn du symptomfrei bist. Allerdings können auch dann immer mal wieder Symptomwellen kommen. Daher ist es schwierig zu wissen, wann es ganz vorbei ist.

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padma
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Donnerstag, 22.03.18, 19:38

Vielen Dank für deine Antwort UND die Links.

Ich bin froh das es hier so liebe Menschen gibt die einen so helfen , unterstützen und einen mit machen.

Drückt mir die daumen das ich es bald durchgestanden habe!

LG
Lila
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Freitag, 23.03.18, 15:56

Ihr lieben... kleines update von mir...

Heute ist irgendwie ein komischer tag... Kopfschmerzen, leichter schwindel... wieder das vibrieren in den beinen...das kommt und geht... aber das macht mich unruhig... auch wenn ich weiß das es von entzug ist.. macht es mich jedesmal aufs neue verrückt... es macht mir angst... ich dachte ich hätte es vielleicht bald überstanden... aber das wirft mich irgendwie immer zurück. War gerade mal am See spazieren etwas Sonne tanken... aber irgendwie kann ich nicht abschalten... muss immer an die ganze Sache denken....

Wenigstens sind meine Mandeln nicht mehr vereitert und ab heute ist auch kein Antibiotika mehr nötig. Musste allerdings zu dem Arzt den ich das hier zu verdanken habe... und seine Art und Weise macht mich immer noch fassungslos. Er fragte wie es mir geht... er schiebt immer noch alles auf die psyche... soll unbedingt zum psychater... ich sagte ihn dann Es würde vom entzug kommen ( was mir ja 2 andere Ärzte bestätigt haben) er sagte ich soll trotzdem zu Psychiater. Das zieht mich so runter... als ich ihn das mit dem vibrieren sagte und fragte ob ich deshalb noch den neurologen Termin wahrnehmen soll, meinte er ganz locker... Wenn es sie nicht stört sagen sie den Termin ab. Natürlich stört es mich!!! Aber wenn es vom entzug ist kann mir dann da ein Neurologe weiterhelfen????

Das zieht mich gerade irgendwie so runter. 😢
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 23.03.18, 18:56

Hallo Li-la
Li-la022 hat geschrieben:
Freitag, 23.03.18, 15:56
Aber wenn es vom entzug ist kann mir dann da ein Neurologe weiterhelfen????
Ich gehe davon aus, dass es sich dabei um ein Absetzsymptom handelt, das kommt leider recht häufig vor und natürlich stört es und macht Angst.
Nein, der Neurologe wird nichts dagegen tun können, wenn es vom Absetzen kommt.
Aber er wird andere Ursachen ausschließen können, was dich vielleicht etwas beruhigt.

LG Ute
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Jamie
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Jamie » Freitag, 23.03.18, 19:00

Hallo Li-la, :)

nein, ein Neurologe / Psychiater kann dir bei entzugsbedingten Symptomen nicht weiterhelfen.
Es gibt überhaupt nichts, was ein Arzt für dich in diesem Zustand tun kann, außer schwere Erkrankungen auszuschließen und wenn es ein guter Arzt ist, dir zuzuhören und dich ernst zu nehmen.

Für dich selber musst du dich auf die Suche machen, auf einen Weg begeben.
Die Suche lautet: finde ich etwas (jenseits von Psychopharmaka), das meine Symptome lindert?
Die Ansätze können völlig unterschiedlich sein: pflanzliche Mittel, Massagen, Homöopathie, Nahrunsgergänzung, Nahrungsumstellung, Achtsamkeit, Meditation, Yoga, moderater Sport, neues Hobby das ablenkt, was auch immer......

Ich denke du solltest doch noch mal über eine Wiedereinnahme nachdenken.
Bestenfalls hilft es und dein Zustand stabilisiert sich, schlechtestenfalls geschieht dies nicht, du brichst es ab und bist wieder auf dem Stand von Jetzt, der "Aussitzen" lautet.
Du hast mehr zu gewinnen als zu verlieren, weil jetzt hältst du es ja auch einfach nur aus.
Nicht, dass man sich noch Monate später fragt, was passiert wäre, wenn man der Wiedereinnahme doch eine Chance gegeben hätte.
Aber das musst du entscheiden.

Grüße
Jamie

(PS. Probier mal, ob Magnesium gegen die Schauer auf den Oberschenkeln hilft; könnte ein Ansatz sein und viel falsch machen kann man damit nicht)

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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Freitag, 23.03.18, 19:48

@ Jamie
Off Topic
Für dich selber musst du dich auf die Suche machen, auf einen Weg begeben.
Die Suche lautet: finde ich etwas (jenseits von Psychopharmaka), das meine Symptome lindert?
Die Ansätze können völlig unterschiedlich sein: pflanzliche Mittel, Massagen, Homöopathie, Nahrunsgergänzung, Nahrungsumstellung, Achtsamkeit, Meditation, Yoga, moderater Sport, neues Hobby das ablenkt, was auch immer......
Das mache ich bereits, ich gehe zur Massage, mache Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, ich habe angefangen zu häkeln, gehe spazieren usw... Manchmal kann ich mich recht gut ablenken und denke auch das sich schon einiges verbessert hat.
Dann kommt aber auch sowas wie heute vor... und das ablenken klappt nur schwer bis gar nicht.
Off Topic
Ich denke du solltest doch noch mal über eine Wiedereinnahme nachdenken.
Ich habe schon soviel geschafft und ehrlich gesagt auch gar nicht das verlangen es nochmal einzunehmen. davor habe ich mega resepkt weil ich weiß wohin es führen kann.
Off Topic
Es gibt überhaupt nichts, was ein Arzt für dich in diesem Zustand tun kann, außer schwere Erkrankungen auszuschließen und wenn es ein guter Arzt ist, dir zuzuhören und dich ernst zu nehmen.
Ich beginne im April eine Verhaltenstherapie ( hatte schon eine die mir leider nichts gebracht hat / was ich aber auf den Therapeuten zurück führe). Jetzt habe ich eine Therapeutin bei der ich hoffe mich komplett öffnen zu können. Ich hoffe das sie mir zuhört und mir den ein oder anderen weg aufzeigt. Die Therapie mache ich hauptsächlich wegen meiner schlafstörungen und meinen leichten hang zur Hypochondrie.
Ich denke genau das ist auch jetzt mein Problem. ich weiß eigentlich woher die Symptome kommen, aber ich steigere mich durch die Angst das es doch was anderes sein könnte denke ich noch mehr rein... und solche gespräche wie heute mit dem arzt ziehen mich da auch noch mehr runter.
Denn eigentlich bin ich der meinung mein leben im griff zu haben. wie schon geschrieben hatte ich ja Opipramol nur wegen der Schlafstörungen bekommen und hätte ich gewusst das es ein AD ist niemals genommen.
Off Topic
Die Ansätze können völlig unterschiedlich sein: pflanzliche Mittel, Massagen, Homöopathie, Nahrunsgergänzung, Nahrungsumstellung, Achtsamkeit, Meditation, Yoga, moderater Sport, neues Hobby das ablenkt, was auch immer......
Ich habe heute auf Empfehlung einer Freundin DYSTO LOGES angefangen zu nehmen. Es soll wohl beruhigend und angstlösend wirken. Im Internet hat es viele gute Kritiken. ich bin gespannt und berichte gerne ob eine Wirkung eingetreten ist. dies kann aber wie bei allen Homöopatischen eine weile dauern, wobei im internet schon berichtet wurde das man nach circa 1 woche die erste wirkung verspührt.

@Ute
Off Topic
Nein, der Neurologe wird nichts dagegen tun können, wenn es vom Absetzen kommt.
Aber er wird andere Ursachen ausschließen können, was dich vielleicht etwas beruhigt.
Ich habe den Termin erst im Juni und werde sehen wie meine Beschwerden bis dahin sind, wenn würde ich wie du es schon geschrieben hast zur a
Absicherung wahrscheinlich doch war nehmen.

Könnt ihr mir was über eure Entzüge sagen? Wie lange habt ihr gebraucht bis es vorbei war... wie geht es euch danach?

LG
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 17 Wochen opipramol 0 , 16 Wochen ohne Escitalopram


09.05.18 3. Therapiestunde (Verhaltenstherapie)

23.05.18 Aktuelle Symptome :
Inneres zittern hauptsächlich an den Beinen
inneres zittern direkt nach dem aufwachen (in der Nacht oder früh beim erwachen)
Ab und an Angst: Angst alleine zu sein, Angst das die Symptome nie wieder weg gehen oder doch etwas anderes dahinter steckt.
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von padma » Montag, 26.03.18, 18:39

hallo Li-La, :)
Ich habe schon soviel geschafft und ehrlich gesagt auch gar nicht das verlangen es nochmal einzunehmen. davor habe ich mega resepkt weil ich weiß wohin es führen kann.
Bei einer Wiedereindosierung einer Minimenge geht es darum, dem ZNS zu helfen sich an ein Leben ohne AD langsam anzupassen. Ein Verlangen danach hat eigentlich niemand, der absetzen möchte. Es ist eine Frage der vernünftigen Abwägung.
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 15#p106315

Dysto Logos kannst du probieren. Es wäre schön, wenn du über deine Erfahrung damit berichten würdest
Könnt ihr mir was über eure Entzüge sagen? Wie lange habt ihr gebraucht bis es vorbei war... wie geht es euch danach?
Lies am besten hier: viewtopic.php?f=18&t=7526

liebe Grüsse,
padma
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Montag, 26.03.18, 19:16

Danke für den Link liebe Padma. Ich werde ihn mir durchlesen.

Ich nehme Dysto Lodges nun seit 3 tagen. In Moment kann ich noch nichts zu der Wirkung sagen. Aber ich gebe gerne regelmäßige Updates und halte euch auf den laufenden.
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Kortison im Entzug

Beitrag von Li-la022 » Montag, 26.03.18, 20:40

Ihr lieben,

7. Woche auf 0 mit Opipramol 6. WOCHE komplett ohne AD...

Ich bin noch im Entzug. Nun bin ich stark erkältet und habe vom Arzt eine Art Asthma Spray bekommen was die Schleim Häute beruhigen soll. Nun ist da sicher Kortison drin. Das Spray heißt ventolair. Ich habe in einem Beitrag gelesen das man im Entzug auf kortison und Op's verzichten soll.

Was könnte den passieren wenn ich das Sprache jetzt einnehmen würde? Müsste morgens um abends 1 Hub nehmen.

Lg
Lila
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Murmeline » Montag, 26.03.18, 20:48

Hallo Lila.

bitte stelle alle Fragen in deinem Thread. Kortison gehört zu den Symptomtriggen, siehe auch diese Liste viewtopic.php?f=19&t=6442

Es kann also passieren, dass sich andere Symptome verstärken oder neue hinzukommen.

Im Beipackzettel müsste doch stehen, ob wirklich Kortison drin ist. Bitte schau erstmal nach. Hat er noch anderes empfohlen? Heißen Dampf beispielsweise?

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Montag, 26.03.18, 20:58

Hallo Murmeline...

Im Beipackzettel steht nur folgendes :
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum Kortison. Angewendet wird der Wirkstoff vor allem um entzündliche Reaktionen der Atemwege (wie zum Beispiel beim Asthma bronchiale oder Heuschnupfen) zu vermindern. Darüber hinaus reduziert er die Schleimbildung, fördert den Transport des gebildeten Schleimes aus den Atemwegen, hemmt die Wassereinlagerung in das Gewebe der Bronchien und letztendliche eine Zerstörung der obersten Schleimhautschicht der Bronchien. Optimal wirkt der Stoff erst, wenn er regelmäßig angewendet wird.

Er hat mir noch ein Reizhusten Tee empfohlen... und eben das Spray verschrieben.
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 27.03.18, 6:51

Guten Morgen.

Ventolair ist ein Kortisonspray.
Ich würde es NICHT nehmen, auch nicht ausserhalb eines Entzuges, sondern meinen postinfektiös gereizten Schleimhäuten eine Chance zur Heilung ohne Kortison geben. Denn das werden sie: auch ohne Ventolair wieder heilen.

Gute Besserung wünscht Clarissa.
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Dienstag, 27.03.18, 8:35

Guten morgen Clarissa,

Im Normalfall würde ich das Spray auch nicht nehmen. Aber der Husten ist schon sehr schlimm vorallem nachts oder bei Anstrengungen (Treppen steigen usw).
Was könnte ich den tun um die stark gereizten Schleimhäute heilen zu lassen? Wie gesagt ich muss ja ständig u toll husten. Viel trinken und hustenpastillen lutschen hilft hier nicht wirklich. 😕

Habt ihr tipps?
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16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
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Inneres zittern hauptsächlich an den Beinen
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 27.03.18, 17:02

Hallo Li-la,

ich würde das Spray auch nicht gegen "normalen" Husten nehmen. Schon gar nicht beim Absetzen. Cortison ist leider sehr oft ein starker Trigger.

Ich würde versuchen, auf ein nicht zu trockenes Raumklima zu achten, mit Salzwasser inhalieren U d vor dem Schlafen gehen eine Löffel Honig nehmen. Der beruhigt die Schleimhäute auch.

Noch ein Hinweis, in deiner Signatur steht, du hättest eine Schlagstörung. :D :rotfl:

LG Ute
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Dienstag, 27.03.18, 17:12

Ululu Danke für den Hinweis. Sollte natürlich Schlafstörungen heißen 😂😂😂

Das mit dem Honig muss ich mal probieren. Ich hoffe das süße reizt nicht noch mehr.

Vielen Dank für deine Tipps
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