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M.e.i.l.e.n.s.t.e.i.n. ZEIT-online Artikel

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: M.e.i.l.e.n.s.t.e.i.n. ZEIT-online Artikel

Beitrag von gioia » Mittwoch, 06.06.18, 10:02

Hallo Markus :)

Hab mir gerade deinen blog angeschaut und bin echt beeindruckt!!! So eine tolle und fundierte Arbeit! Hab mich gerade bei dieser ,deutsche depressionshilfe' angemeldet, um im Forum meine Erfahrungen zu posten. Ist das die richtige Stelle dort?

Danke für deinen Einsatz!!!!
Wenn du mir sagst wo, poste ich überall :wink:

Liebe Grüße
Gioia
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2 Monate Einnahme Escitalopram und MIrtazapin: bettlägrig, stromempfindungen, zittern, extreme Schwäche, Hitze im Körper, Ängste wie nie zuvor im Leben
Auch nach absetzen, über Monate zittrig und schwach
Im Herbst Pregabalin, nach 3 Monaten Einnahme: wieder bettlägrig, massives inneres und äußeres Zittern, extreme Schwäche, Gangstörungen, kaum mehr Morgenharn, Wasseransammlung im Gewebe, Krampfanfall, Atemnot , massiv verstärkte Ängste, massive Anspannung
Schnelles absetzen, massive Symptome über Monate, stromartige Spannung jeden Tag, Ängste, die ich vorher nie hatte, zittern wie bei Parkinson
2018: Auswirkung bis heute, war in meinem ganzen Leben noch nie so krank wie durch dieses Dreckszeug, Psychopharmaka :evil:

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Re: M.e.i.l.e.n.s.t.e.i.n. ZEIT-online Artikel

Beitrag von Markus Huefner » Mittwoch, 06.06.18, 10:12

Hallo Gioia,

vielen Dank, es freut mich sehr, dass Dir der Blog gefällt! Das Forum ist gut. Falls Du einen Facebook-Account hast, dann kannst Du beide Organisationen hier finden und bewerten:

https://www.facebook.com/DeutscheDepressionsLiga/

https://www.facebook.com/DeutscheDepressionshilfe/

Die Bewertungen können offenbar nicht gelöscht werden. Wundere Dich aber nicht, wenn Dein Facebook-Profil plötzlich gesperrt wird, weil Deine kritischen Kommentare "unerwünscht" sind, weil sie "andere verunsichern könnten", wie man es mir mitgeteilt hat.;-)

Ich habe auch dazu einen Beitrag geschrieben und um Stellungnahmen gebeten, die ich nicht bekam.

https://die-psychopharmaka-falle.de/sti ... book-seite
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Zeit-Online Artikel: Wenn die helfenden Pillen abhängig machen

Beitrag von SeventhWave » Mittwoch, 06.06.18, 11:36

Hallo Leute,

über folgenden Artikel bin ich gerade gestolpert.

Wenn helfende Pillen abhängig machen

Für die Kommentar-Sektion braucht man stabile Nerven :evil:

Viele Grüße

7th
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Re: Zeit-Online Artikel: Wenn die helfenden Pillen abhängig machen

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 06.06.18, 11:45

Hallo seventh :-)

der Artikel hat schon einen eigenen Thread bei uns, ich verschiebe deinen Beitrag dorthin :fly:

Liebe Grüße
Lina
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Re: M.e.i.l.e.n.s.t.e.i.n. ZEIT-online Artikel

Beitrag von gioia » Mittwoch, 06.06.18, 13:43

Hi :)
SeventhWave hat geschrieben:
Mittwoch, 06.06.18, 11:36

Für die Kommentar-Sektion braucht man stabile Nerven :evil:
da braucht man echt Nerven!!! Grad hat einer zu dem Artikel gepostet, das solle man doch bitte Fachärzten überlassen das Thema und Journalisten sollten sich da raushalten :evil:

Und meine Kommentarfunktion klappt iwie nicht :frust:

Grüße
Gioia
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Re: M.e.i.l.e.n.s.t.e.i.n. ZEIT-online Artikel

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 06.06.18, 13:46

Hallo :-)

immerhin hat der Autor Medizin studiert :roll:

https://www.zeit.de/autoren/H/Christian_Heinrich/index

Liebe Grüße
Lina
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Re: M.e.i.l.e.n.s.t.e.i.n. ZEIT-online Artikel

Beitrag von gioia » Mittwoch, 06.06.18, 14:11

LinLina hat geschrieben:
Mittwoch, 06.06.18, 13:46
Hallo :-)

immerhin hat der Autor Medizin studiert :roll:
hahaha, super!!! :wink:
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Re: M.e.i.l.e.n.s.t.e.i.n. ZEIT-online Artikel

Beitrag von Markus Huefner » Mittwoch, 06.06.18, 17:26

Mein Kommentar zum Beitrag "Antidepressiva: Wenn die helfenden Pillen abhängig machen"in der ZEIT

Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn man keine Antworten auf einen qualifizierten Kommentar bekommt, meist bedeutet dies, dass niemand ein Gegenargument anführen kann!;-)
Als Betroffener bin ich dankbar, dass solch ein Beitrag in einer deutschen überregionalen Tageszeitung erscheint und verweise auf folgende Fakten:

Dr. David Healy MD FRCPsych (Direktor des »North Wales Department of Psychological Medicine«) und Dr. Charles Medawar von »Social Audit UK« forschen seit Jahren im Bereich der SSRI-Antidepressiva. Ihre Arbeiten geben Anlass zu der Vermutung, dass die Gefahren von SSRI-Antidepressiva vor allem in Bezug auf ihr Abhängigkeitspotenzial stark unterschätzt werden. Gerade die SSRI-Antidepressiva mit kurzer Halbwertszeit führen bei vielen Patienten zu Problemen beim Absetzen.14

Selbst wenn man vergisst, eine Dosis einzunehmen, kann das Absetzsymptome hervorrufen (siehe Beipackzettel).

In Großbritannien gibt es das yellow card system. Damit können alle Ärzte des Landes mit gelben Karten das Auftreten von unerwünschten Nebenwirkungen von Medikamenten bei ihren Patienten an die staatliche Arzneimittelaufsicht (»Committee on Safety of Medicines«) melden, so erhält die Behörde einen Überblick über schädliche Medikamente.

2002 wurden für das Antidepressivum Paroxetin über 1000 Yellow Cards bzgl. absetz- und abhängigkeitsbezogener Probleme gemeldet15, im Vergleich dazu für das Benzodiazepin Lorazepam (Tavor), das nachweislich abhängig macht nur 38 (siehe Statistik).

In der Statistik finden sich unter den ersten acht Medikamenten mit den meisten yellow cards 5 SSRI/SNRI-Antidepressiva
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Re: M.e.i.l.e.n.s.t.e.i.n. ZEIT-online Artikel

Beitrag von gioia » Donnerstag, 07.06.18, 12:48

Hi :)


Der Artikel ist in der Rubrik 'Wissen' mit über 150.000 Aufrufen momentan mit Abstand der meistgelesene Artikel!! :)

Das ist doch schon mal was, oder?

Grüße
Gioia
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Re: M.e.i.l.e.n.s.t.e.i.n. ZEIT-online Artikel

Beitrag von Markus Huefner » Donnerstag, 07.06.18, 13:18

Einfach Fakten posten und eigene Erfahrungen, um den Schwall an unqualifizierten, dummen Kommentaren zu durchbrechen. Ob es jemand liest, darauf haben wir keinen Einfluss und daher braucht man auch keine Erwartungen zu haben. Sich nicht in Diskussionen verstricken lassen. Eine Studie nach der anderen reinstellen. Ich würde auch gar nicht schauen, ob jemand darauf reagiert. So säen wir Samen des Verstehens und des Mitgefühls.
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Bittchen
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Re: M.e.i.l.e.n.s.t.e.i.n. ZEIT-online Artikel

Beitrag von Bittchen » Samstag, 09.06.18, 17:28

Liebe Jamie,

vielen Dank für den Artikel.
Dir alles Gute und ich hoffe du konntest bei deinen privaten Problemen etwas Erleichterung finden.

Liebe Grüße
Brigitte
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: M.e.i.l.e.n.s.t.e.i.n. ZEIT-online Artikel

Beitrag von LenaLena » Dienstag, 12.06.18, 13:25

Hello :)
yberion45 hat geschrieben:
Montag, 04.06.18, 19:26
lakeSonne1 hat geschrieben:
Montag, 04.06.18, 19:20
hi,
Sind wir hier eine Randgruppe?
Ich denke schon, sonst würde hier das Forum platzen.

Das Zeug wird millionenfach allein in D-Land verschrieben, hier im Forum sind etwa 8000 Leute gemeldet, nur um mal ne Sicht auf die Relation zu bekommen.
Nicht falsch verstehen, die Problematik ist da, betrifft aber bei weitem nicht so viele Patienten wie manche hier glauben.
Wir sind hier halt auch in unserer Absetz-Echo-Kammer :-)

Wen es allerdings erwischt hat (wie mich auch) der könnte :evil: :evil: :evil: :evil:
Erstmal musst du alle aussortieren, die es noch nehmen und gar nicht an absetzen denken. Das wäre die erste Kategorie

Die zweite Kategorie würden die reinfallen, die absetzen und die Symptome kriegen aber durch ihren Arzt wieder auf Medikamente gesetzt werden, wegen der angeblichen Grunderkrankung.


Von den restlichen die übrig bleiben kannst schon mal 8000 abziehen die Symptome haben und hier sind.

Dann gibt's noch die, die Absetz Symptome haben, es wissen aber dieses tolle Forum nicht entdeckt haben.

Der Rest der dann übrig bleibt, sind die glücklichen, die ohne Symptome absetzen
So seh ich das auch.

Ich kann mir schwer vorstellen, dass wir nur eine Randgruppe sind. Wurde nicht sogar mal eine Untersuchung gemacht, wo es hieß, dass (je nach Medikament) im Schnitt 50-60% der Patienten Absetzsymptome (unterschiedlicher Schwere) auf SSRI entwickeln?

Ich kann nur sagen, ich bin online in einigen Gruppen, wo es um Absetzsymptome bzw. um AD geht (um zu helfen und zu informieren).
Auch dort konzentrieren sich natürlich die Leute, die es kapiert haben, woher ihre Symptome kommen, aber diese Leute erzählen auch enorm häufig, dass sie persönliche mehrere Menschen kennen, die AD nehmen und entweder wie vom Arzt empfohlen nie wieder absetzen wollen (weil es ihnen ja immer schlecht geht, wenn sie absetzen) oder die Probleme, die sie ja nie direkt nach dem Absetzen bekommen, sondern immer erst ein paar Wochen später (!!), nicht mit den AD, sondern mit ihrer psychischen Verfassung in Verbindung bringen. Diese Menschen glauben alle, dass AD verträgliche, wirksame (weil sie ja die Entzugserscheinungen wieder heile machen..) und harmlose Medikamente sind!!

Und andere, die eben keine Probleme mit dem Absetzen hatten (oder nur sehr geringe), plärren selbst in solchen Gruppen herum, wiiie toll nicht diese Medikamente wären und dass man sie doch problemlos absetzen könne (von sich auf andere schließen ist nie eine gute Idee).
Clarissa hat geschrieben:
Dienstag, 05.06.18, 6:26
Meine Beobachtung ist die, daß AD oft recht einfach abgesetzt werden können, wenn man unter 50 ist, keine lange Einnahmedauer und wenig Präparate- und Dosiswechsel oder Kombinationen hatte. Also irgendwie eine "übersichtliche" Vorgeschichte.
Das kann ich gar nicht bestätigen aus der Schnittmenge der vielen Menschen und Geschichten, die ich nun durchs Forum und die Gruppen kenne.
Es gibt so viele, durchaus junge Menschen, die nur kurz und nur ein Medikament in geringer Dosis genommen haben und in eine jahrelange Absetzhölle stürzen, das ist unglaublich.
Logisch betrachtet glaubte ich auch, dass man mehr Probleme hat, je älter man ist. Klar, die Zellerneuerung ist dann ja verlangsamt. Aber mittlerweile sehe ich besonders bei Leuten, die gerade die 20 überschritten haben, dass es die häufig ganz extrem erwischt. Lang und intensiv.

Wenn man suchtmäßig vorbelastet ist, kann es schon sein, dass man es schwerer mit Absetzen hat, aber ich denke, auch das muss nicht zwingend der Fall sein.

Meine eine Theorie ist auf jeden Fall, dass Hochsensible/Hochsensitive Menschen, die ja deshalb häufig an psychischen Belastungen erkranken, eigentlich immer große Probleme mit dem Absetzen haben. Aber auch das ist mehr eine wacklige Vermutung als eine Theorie.

Wie immer bei den SSRI: Man findet einfach keine handfesten Theorien und Muster, die auf jeden passen.
Würden das Gehirn und diese Medikamente endlich einmal richtig, unabhängig und neutral untersucht und erforscht, wüssten wir vielleicht auch, warum das so ist.
Vielleicht kommt man irgendwann darauf, dass bestimmte Menschen eine genetische Besonderheit haben (die sich z.B. im Gehirnstoffwechsel äußert), die sie AD nicht vertragen lässt.

Auf alle Fälle wollte ich einmal DANKE sagen an euch alle, die ihr mithelft, auf all diesen Seiten zu kommentieren, Blogs und Briefe zu verfassen und die Erfahrungen in die Öffentlichkeit zu bringen!
:group:

LG Lena
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Protrahierter Entzug nach zu raschem Reduzieren

Mir hilft: Omega 3, Magnesium, Vitamin D, histaminarme Ernährung
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Markus Huefner
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Re: M.e.i.l.e.n.s.t.e.i.n. ZEIT-online Artikel

Beitrag von Markus Huefner » Dienstag, 12.06.18, 13:38

Die meisten Probleme beim Absetzen ergeben sich aus den biologischen Funktionen von Serotonin und der Einfluss den moderne Antidepressiva darauf haben. Es konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass die Langzeiteinnahme von SSRI/SNRI zu einem Serotonin-Defizit-Syndrom führen, d.h. sie senken bei Langzeiteinnahme den Serotoninspiegel sehr stark. Man kann das durch eine einfache Blutuntersuchung im Körper nachweisen. Das meiste Serotonin wird im Darm produziert nicht im Gehirn. Als bei mir der Spiegel für den Körper das erste Mal gemessen wurde, war der kaum noch messbar, so niedrig war er. Im Gehirn kann man den Spiegel bisher nicht messen, man kann aber darauf schließen, dass wenn ein Serotonin-Defizit im Körper vorhanden ist, das auch für das zentrale Nervensystem gilt, vor allem wenn bestimmte Symptome auftauchen, die mit den biologischen Funktionen von Serotonin im zentralen Nervensystem einhergehen. Serotonin ist für uns Menschen wie Benzin für das Auto, ohne läuft nichts mehr.

Der größte Teil des Serotonins im Körper wird nicht im Gehirn, sondern im Magen-Darm-Trakt gebildet. Das Serotonin ist im Darm für dessen Beweglichkeit zuständig. Es sorgt dafür, dass der Speisebrei weiter transportiert wird. Ist im Darm zu wenig Serotonin vorhanden, kann das zu Blähungen, Verstopfungen und Krämpfen führen (Symptome eines Reizdarms).

Weitere Funktionen im peripheren Bereich sind:

Wundheilung
Blutgerinnung
Leber- und Herzfunktionen
Funktionen im zentralen Nervensystem sind u. a.:

die Schlafregulation
Schmerzempfinden
Steuerung der Emotionalität
Kognition (Gedächtnis, Konzentration, Erinnerung)
Regulation der Körpertemperatur
Appetit und Sättigung
Quelle: »Hormone – Leitfaden für die Anti-Aging Sprechstunde«, Serotonin-Defizit-Syndrom – eine praxisrelevante Entität von Alexander Römmler

Bestimmte Ursachen können zu einem Serotoninmangel führen, der zahlreiche Beschwerden und gesundheitliche Schäden verursachen kann, dann spricht man von einem »Serotonin-Defizit-Syndrom«.

Ein »Serotonin-Defizit-Syndrom« lässt sich anhand bestimmter klinischer Hinweise und einer Bestimmung des Serotoningehalts im Blut diagnostizieren.Zu den zentralen Symptomen gehören:
Störungen der Stimmungslage
(Depressionen, Ängste, Panikattacken, Aggressivität)
Störungen der Ess-/Suchkontrolle
(Vermindertes Sättigungsgefühl, Vorlieben für Kohlehydrate und Süßigkeiten »Schokoladenattacken«, Alkoholsucht, Nikotinsucht)
Störungen der Schlafregulation
(Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Ein- und Durchschlafstörungen)
Verminderte Schmerztoleranz (Fibromyalgien)
Vermindertes Sexualverhalten (Libidoverlust, Erektions- und Ejakulationsstörungen beim Mann)
Gedächtnisstörungen, verminderte Konzentration
Zu den peripheren Symptomen gehören:

Gastrointestinale Störungen (Blähungen, Verstopfung, Reizdarm, Übelkeit)
Gestörte Wundheilung, verminderte Blutgerinnung
Leberfunktionsstörungen
Herzfunktionsstörungen
Insulinresistenz, Diabetes mellitus
Quelle: »Hormone – Leitfaden für die Anti-Aging Sprechstunde«, Serotonin-Defizit-Syndrom – eine praxisrelevante Entität von Alexander Römmler

Zahlreiche dieser Anzeichen und Beschwerden finden sich im Beipackzettel moderner Antidepressiva unter Nebenwirkungen aufgelistet wieder.

Dr. Römmler schreibt dazu:

Ein großer Nachteil selektiver Wiederaufnahmehemmer (SSRI) ist die belegte Erkenntnis, dass abgesehen vielleicht vom synaptischen Spalt (Gehirn) im übrigen zentralen wie peripheren Gewebe der Serotoninmangel nicht beseitigt, ja sogar noch verstärkt werden kann. Angesichts der vielen günstigen Serotonineffekte im Organismus ist das ein bedenklicher Aspekt, der auch für viele der damit verbundenen Nebenwirkungen mit verantwortlich zu machen ist.8
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Achtsam sein, Beharrlich sein, Selbstmitfühlend sein
Raus aus der Psychopharmaka-Falle durch die Heilkraft der buddhistischen Psychologie

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yberion45
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Re: M.e.i.l.e.n.s.t.e.i.n. ZEIT-online Artikel

Beitrag von yberion45 » Mittwoch, 13.06.18, 6:53

Hey Lena

Ich kann das mit jünger verneinen, ich bin junge 28 und habe 2 Wochen nach dem Absetzen, Symptome bekommen. Das einzig positive ist, dass sie relativ mild sind wenn auch nervig. Jetzt habe ich zwei Baustellen. Auf der einen Seite muss ich sie aushalten, auf der anderen Seite habe ich ständige Angriffe meiner Zwangsgedanken, auch wenn ich der stärker bin und sie immer weniger werden. Auch habe ich das Antidepressiva 1 Jahr nur eingenommen. Bin aber Sicht krank, was eventuell doch wieder deine Theorie stürzt. Was ich erstaunlich finde ist, wir leben in einer Welt wo wir ganze Rechenzentren(studiere Elektrotechnik) in der Hosen Tasche mit rum schleppen. Zur Erklärung : die Smartphones währen vor 20 Jahren ganze Rechenzentrum samt eigener Stromversorgung. ABER beim Thema Pyschische Störungen und Antidepressiva sind wir auf dem Stand von der Steinzeit. Das macht einen traurig!

LG yberion
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Diagnose : zwangsgedanken (post thc und amphetamine Syndrom)

01.05.2017 20mg Fluoxetin Libido Verlust
05.07.2017 Fluoxetin 20 mg und Tolvon 10 mg kalt abgesetzt
20 mg Citalopram libido wieder da, dafür Kopfschmerzen Wahrnehmung beeinträchtigt, je mehr ich mich bewege um so schlimmer NW
20.12.2017 - 5mg:15 mg Citalopram Nw besser, zwei Tage müde
02.02.2018 -5mg: 10 mg keine Symptome kaum Nebenwirkungen keine Gedanken
06.02.2018 mir geht es Super keine Symptome fast keine NW Wohlfühldosis
07.02.2018 Nebenwirkungen wieder da aber abgeschwächt als bei 15 mg sonst ganz gut keine Gedanken

09.02.2018 Mir geht es super, keine Symptome und die Nebenwirkung sind noch da, aber sehr erträglich
17.02.2018 keine Absetz Symptome, Nebenwirkungen sehr schwach
20.02.2018 immer noch keine absetz Symptome, Nebenwirkungen da
01.03.2018 keine Absetz Symptome bekommen seid 3 Tagen sind die Nebenwirkungen gesunken. Ich vermute es liegt daran, dass ich jetzt jeden Tag jogge
05.03.2018 immer noch keine Probleme, aber Nebenwirkungen wieder etwas stärker. Keine Gedanken. Kann kaum abwarten bis zur nächsten Reduktion
23.03.2018 - 5mg: 5 mg mal sehen wie es wird bis jetzt ist nichts, aber auch zu früh
04.04.2018 Noch keine Symptome, mir geht es Super und die Nebenwirkung sind sehr gering. Von meiner Grunderkrankung keine Spur
10.04.2018 Noch keine Symptome. Mir geht es immer noch sehr gut und vom Zwang auch keine Spur. Bin leicht müde, liegt aber vom Wochenende noch, da ich wegen einem Paris Trip kaum geschlafen habe.
05.04.2018 seid heute 0 mg
28.04.2018 folgende Absetz Symptome sind verschwunden:
Übelkeit und Schwindel
Folgende Absetz Symptome habe ich noch:
Augen brennen, komische Wahrnehmung von mir selber und manchmal Kopfschmerzen und Matschig. Jedoch Wellen artig mal besser und mal schlechter.

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Re: M.e.i.l.e.n.s.t.e.i.n. ZEIT-online Artikel

Beitrag von Arianrhod » Mittwoch, 13.06.18, 19:49

LenaLena hat geschrieben:
Dienstag, 12.06.18, 13:25
Meine eine Theorie ist auf jeden Fall, dass Hochsensible/Hochsensitive Menschen, die ja deshalb häufig an psychischen Belastungen erkranken, eigentlich immer große Probleme mit dem Absetzen haben. Aber auch das ist mehr eine wacklige Vermutung als eine Theorie.
Hallo LenaLena,
das denke ich auch bzw . Leute
- die auch bei anderen Medikamenten gerne mal Nebenwirkungen und auch "seltene Nebenwirkungen" haben
- die auf Medikamente "paradox" also gegenteilig reagieren. Dazu gehören auch ADHSler , alles, was so ein wenig im autistischen Spektrum ist, und natürlich Menschen mit einer Disposition zu neurologischen Problemen

haben oft auch Probleme ,Pp abzusetzen. In diesem Fall bezieht sich Hochsensibilität vermutlich auf das ZNS.

Leider wird so etwas von Ärzten im Vorfeld nicht ernst genommen. Ich habe durch ein Migränemittel einen Bronchospasmus bekommen - das steht auch im Beipackzettel, aber unter "gelegentlich" , also in diesem Fall 1 von 1000 . Der Arzt machte : "Mmmmm, ist vielleicht nicht davon." Ich: "Aber steht doch unter Nebenwirkungen?" Doctor: "JA schon, aber ich habe in meiner Praxis noch nie einen Fall gehabt." :frust: ........


liebe Grüße Arian
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Re: M.e.i.l.e.n.s.t.e.i.n. ZEIT-online Artikel

Beitrag von LenaLena » Mittwoch, 13.06.18, 22:57

Hi Arian,

Ja, das ist leider eine Seuche unter den Ärzten, dass man ihnen sogar den Beipackzettel unter die Nase halten kann und sie trotzdem nicht zugeben, dass es eine Nebenwirkung ist :frust:
Und beileibe nicht nur bei Psychopharmaka, sondern das betrifft sämtliche Medikamente. Habe ich selber erlebt!
Das lässt stark vermuten (was auch mittlerweile bewiesen ist), dass die Nebenwirkungen von den Pharmareferenten STARK verharmlost werden.

Du hast recht, hochsensibel aufs ZNS bezogen ist sicher auch ein Faktor!

LG Lena
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