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venlafaxin abgesetzt

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
rosalienchen
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venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Donnerstag, 31.05.12, 11:46

hallo bin ich jetzt hier in diesem forum richtig würde mich gern austauschen über die erfahrung mit dem absetzen von venlafaxin
mittelschwere Depressionen, Angst und Panik, Sept-Nov. trimiparin, weiss aber nicht mehr genau wieviel, musste es dann absetzen weil ich nicht mit klar gekommen bin,
seit november 2010 venlafaxin 37,5mg
nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
Im Februar 2015 werden es 3 Jahre ohne Ad und mein Zustand ist oft einfach katastrophal.

rosalienchen
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venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Donnerstag, 31.05.12, 11:58

hallo, also ich wollte mich kurz vorstellen, seit knapp drei jahren leide ich unter depressionen angst und panik, ich habe ein 14 wöchigen aufenthalt in der tagesklinik hinter mir und ein jahr einnahme venlafaxin 75 mg. seit februar diesen jahres habe ich die venlafaxin abgesetzt vorher langsam runterreduziert. am anfan die ersten 2 wochen eben diese stromstösse was ich nicht als so schlimm empfand. sonst kaum absetzerscheinungen. nur jetzt nach 4 monaten fast, klage ich seit drei wochen über (ich hoffe das es absetzerscheinungen sind) absetzerscheinungen. kann das denn nach der zeit überhaupt möglich sein?
mittelschwere Depressionen, Angst und Panik, Sept-Nov. trimiparin, weiss aber nicht mehr genau wieviel, musste es dann absetzen weil ich nicht mit klar gekommen bin,
seit november 2010 venlafaxin 37,5mg
nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
Im Februar 2015 werden es 3 Jahre ohne Ad und mein Zustand ist oft einfach katastrophal.

Das-kleine-Runde

Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Das-kleine-Runde » Donnerstag, 31.05.12, 12:05

Hallo Rosalienchen :) ,

nochmal herzlich willkommen. :)

Yep, du hast es geschafft, angemeldet und im richtigen Unterforum gepostet.
Inhaltlich kommt gleich noch eine Antwort :D

Rundi :hug:

Das-kleine-Runde

Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Das-kleine-Runde » Donnerstag, 31.05.12, 12:28

Liebe Rosalienchen :) ,

in welchen Schritten hast Du Venlafaxin reduziert?

(Wenn du eine Signatur erstellst, dann wäre das super übersichtlich :)
(So gehts: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=17&t=6715)

Hast Du die Kügelchen-Methode verwendet?
nur jetzt nach 4 monaten fast, klage ich seit drei wochen über (ich hoffe das es absetzerscheinungen sind) absetzerscheinungen. kann das denn nach der zeit überhaupt möglich sein?
Ja, das kommt öfters vor. Zeitverzögerte Absetzbeschwerden sind gar nicht so selten.

Hast Du momentan ein zusätzliche Belastung oder viel Streß?
Schau mal auf diese Liste, evtl. findest Du einen Auslöser: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=6442

Welche Symptome hast Du momentan?

Schau, hier habe ich das wichtigste zum Thema zusammengefaßt, bitte lies Dich ein: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=6456

Alles Liebe
Rundi :hug:

rosalienchen
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Donnerstag, 31.05.12, 12:52

ich hatte die kapseln von venlafaxin75, dann bin ich auf 37,5 runter so wie die ärztin gesagt hat, ich glaub so drei vier wochen. dann sollte ich ganz weg lassen habe ich aber nicht getan sondern bin dann auf 21 mg ungefähr und dann paar wochen 12 mg und dann ab februar ganz weg gelassen. hatte im februar am 9 war es meine letzte kapsel genommen, hatte zu der zeit ein bandscheibenvorfall und 2 mal cortison gespritzt bekommen, danach aber nix mehr(ich hoffe das hat damit nix zu tun) habe zu der zeit jedenfalls keine wechselwirkung gemerkt. war ja wo ich es grad abgesetzt habe. habe ab und zu privat etwas probleme die aber lösbar sind. kaffee trinke ich 2 tassen am tag. rauchen tue ich schon ziemlich viel am tag so etwa eine schachtel, und ab und an auch mal 2 gläser wein oder sekt, (Dachte jetzt wo ich abgesetzt habe) geht das mal wieder, nehme auf anraten meiner hausärztin seit anfang april morgens und abends eine halbe metobeta also 25mg, weil ich wieder unter unruhe und leichten herzstolpern gelitten habe, na und da sind die ärzte ja schnell mit betablocker. symptome momentan nicht alle gleichzeitig sondern verteilt, schwindel, übelkeit, nervösen magen besonders früh, dann überkommt mich von einer minute auf die andere kurze weinerlichkeit, schnell gereizt ab und zu mal, unruhig, und wenn ich ins bett gehe und einschlafen will habe ich das gefühl als wenn ich in dem moment wo ich die augen zu mache eine kurze ohnmacht verspüre, aber nicht immer. oh man ziemlich viel grad was?
mittelschwere Depressionen, Angst und Panik, Sept-Nov. trimiparin, weiss aber nicht mehr genau wieviel, musste es dann absetzen weil ich nicht mit klar gekommen bin,
seit november 2010 venlafaxin 37,5mg
nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
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Das-kleine-Runde

Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Das-kleine-Runde » Donnerstag, 31.05.12, 13:20

Liebe Rosalienchen :) ,
ich hatte die kapseln von venlafaxin75, dann bin ich auf 37,5 runter so wie die ärztin gesagt hat, ich glaub so drei vier wochen. dann sollte ich ganz weg lassen habe ich aber nicht getan sondern bin dann auf 21 mg ungefähr und dann paar wochen 12 mg und dann ab februar ganz weg gelassen.
So, wie Dir empfohlen wurde zu reduzieren, kommen nur rechte Roßnaturen problemlos zurecht.
Je nach individueller Reaktion kann der letzte Schritt von 37,5 mg auf Null bereits einige Monate beanspruchen.
symptome momentan nicht alle gleichzeitig sondern verteilt, schwindel, übelkeit, nervösen magen besonders früh, dann überkommt mich von einer minute auf die andere kurze weinerlichkeit, schnell gereizt ab und zu mal, unruhig, und wenn ich ins bett gehe und einschlafen will habe ich das gefühl als wenn ich in dem moment wo ich die augen zu mache eine kurze ohnmacht verspüre, aber nicht immer.
Hmmm, bunt gemischt und im Wechsel alle diese Symptome, das ist eine Absetzwelle.

Cortison und Betablocker sind Mittel, die verstärkte Absetzsymptome auslösen können, das angeschlagene ZNS reagiert individuell dann oft überempfindich auf Medikamente, Reize, NM etc.

Auf den Beta-Blocker würde ich verzichten, wenn Deine Werte nicht im gefährlichen Bereich liegen, gut möglich, daß er Symptome fördert und auf die Stimmung einwirkt.
(Ebenfalls schrittweise absetzen.)

Ansonsten würde ich versuchen, Streß zu vermeiden und Auslöser möglichst abzustellen, was du mit Alkohol und Kaffee tust, mußt Du testen.
PT kann auch helfen mit Symptomen umzughen, wenn Du entsprechendes Hanwerkszeug noch nicht genug geübt hast.

Daumen drücke, daß es Dir bald besser geht.

Alles Liebe
Rundi :hug:

rosalienchen
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Donnerstag, 31.05.12, 13:49

danke für die tipps bin echt froh auf dieses forum gestossen zu sein. das cortison hatte ich ja nur 2 mal gespritzt bekommen anfang februar wo ich auch grad das venlafaxin abgesetzt hatte. das kann doch jetzt nicht mehr wirken oder? ja mit den betablockern da werde ich auch nochmal mit der ärztin reden. ich habe halt nur angst das dieser zustand nie vorbei geht will ja wie sicher andere auch wieder normal leben.
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Das-kleine-Runde

Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Das-kleine-Runde » Donnerstag, 31.05.12, 13:57

Danke für Deine lieben Worte :) .

Ich denke, das Cortison spielt jetzt keine Rolle mehr, wollte es nur kurz erwähnen.

Beta-Blocker würde ich nur für wirklich behandlungsbedürftige Herz-/Kreislaufprobleme einsetzen.
Du weißt, woher Deine Beschwerden kommen und mußt Dir erst mal keine Sorgen deswegen machen. :)
Das sind lästige Symptome, die Krankheiten vortäuschen...

Beta-Blocker zur Beruhigung werden zwar gelegentlich verschreiben, aber dazu gibt es schon sehr unterschiedliche Meinungen...
Ich halte davon nichts.

Am besten erholt man sich, wenn man den Körper vor weiteren Eingriffen verschont, also ohne überflüssige Mediamente.
Keine Sorge, Du kommst wieder ins Lot. :)

Alles Liebe
Rundi :hug:

rosalienchen
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Donnerstag, 31.05.12, 14:25

ja fragt sich nur wann, ich gehöre wohl zu den etwas schwierigen leuten wo das absetzen monate dauert. und ich dachte nach 2 monaten der spuk ist vorbei aber nein mittlerweile 4 monate schon. ach übrigens verstärkt sind die symptome in meiner eisprungphase auch wenn das jetzt doof klingt. also einmal im monat und dann 8 tage lang ca um die phase herum gehts mir noch schlechter, die andere zeit ist es auch aber nicht so stark
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seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
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Das-kleine-Runde

Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Das-kleine-Runde » Donnerstag, 31.05.12, 14:33

Liebe Rosalienchen :) ,

wie lange Du Probleme haben wirst, kann Dir leider niemand sagen, denn es gibt eine unglaubliche Bandbreite unter den einzelnen Betroffenen.
Manche Menschen können problemlos ohne Beschwerden absetzen, einige erlebe chronische Verläufe, die erst nach Jahren ausgestanden sind und viele liegen mit einigen Wochen oder Monaten irgendwo dazwischen.

Du kannst ein wenig bei anderenlesen, die Symptomatik ist bei allen modernen AD ähnlich, nur die Häufigkeit, mit der ein modernes AD Beschwerden auslöst, ist verschieden.

Alles Liebe
Rundi :hug:

Das-kleine-Runde

Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Das-kleine-Runde » Dienstag, 05.06.12, 8:42

Liebe Rosalinchen :) ,

wie geht´s Dir denn ? :)

Alles Liebe
Rundi :hug:

rosalienchen
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Dienstag, 05.06.12, 13:10

hallo Rundi,

momentan habe ich ein paar gute tage ab und zu mal so ein herzstolpern aber ich hoffe das hört auch irgendwann auf. und halt in manchen situationen eine leichte angst die in mir aufsteigt, aber ich weiss wie ich mit umgehen kann. ich hoffe das ich das alles bald überstanden habe. lieb das du nachfragst.
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seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
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Das-kleine-Runde

Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Das-kleine-Runde » Freitag, 08.06.12, 10:27

Hallo Rosalienchen :) ,

ich drück Dir feste die Daumen, daß es Dir bald wieder gut geht. :)

Alles Liebe
Rundi :hug:

rosalienchen
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Freitag, 08.06.12, 16:55

tja wohl zu früh gefreut was, man so langsam hab ich die sch.... voll.ich dachte mir gehts besser und jetzt schneit es plötzlich wieder über mich herein. wie aus dem nichts. aufsteigende angst, magenschmerzen gleich wieder die gedanken ich könnte was schlimmes haben, so langsam ist das anstrengend. könnte schon wieder nur heulen. sagt mal is dieses herzstolpern nach so langer zeit absetzen normal? also ich habe es nicht oft am tag aber ich merke es. :cry: und in der woche habe ich laufend mit übelkeit und magenschmerzen und wenn ich einschlafe magenkrämpfe aber nur kurz zu tun. ich bin doch jetzt 4 monate von dem zeug weg das kann doch so langsam echt nicht sein, :frust:
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seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
Im Februar 2015 werden es 3 Jahre ohne Ad und mein Zustand ist oft einfach katastrophal.

curlytitus
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von curlytitus » Samstag, 09.06.12, 8:39

Hallo Rosalienchen,
meiner Meinung ist 4 Monate nach dem Absetzen Herzklopfen normal und leider auch noch viele andere Dinge. Kann ich dir leider aus eigener Erfahrung bestätigen, weil ich gerade über den 5 Monat drüber bin und mit und allen möglichen Absetzsymptomen zu kämpfen habe.

Leider ist es natürlich nicht so schön, wenn der Spuk erst nach 4 Monaten anfängt und man keine Möglichkeit hat zurück zu rudern.

Ich hoffe das es dir bald besser geht!

Gruß
Curly
Zuletzt geändert von curlytitus am Mittwoch, 04.07.12, 8:36, insgesamt 1-mal geändert.
Ariclaim 30 mg Wirkstoff Duloxetin Einnahme 2 Jahre wegen Schmerzen durch das Kiefergelenk, kalt abgesezt ab 28.01.2012, da ich das AD nicht mehr vertragen habe, ich meine kein Hüsterchen, sondern schon lebensbedrohliche Symptome. Ich bekam keine Luft mehr, konnte vor zittern nicht mehr laufen, schwitzen, frieren, der ganze Körper hat gezuckt. Ich weiß nicht ob es eine paradoxe Reaktion war oder ein Serotonin Syndrom!
Seit Mai 2012 125 mg Opipramol
Seit 2016 69 mg Opipramol
Die genauen Absetztschritte waren immer wieder individuell und ich bin 2 Jahre 2014 und 2015 an 5mg gescheitert und mußte alles wieder aufdosieren. Habe mich monatelang Katastrophe gefühlt. Symptome: Angst, Panik, Taubheitsgefühle Beine+Arme und Nase, Atemnot, Schwitzen, Frieren, Bauchschmerzen, Durchfall, Gedankenkarrusell, Hoffnungslosigkeit, null Kraft, nervös, Zittern, innerliches Vibrieren, Muskelschmerzen, Zahnschmerzen, verbranntes Gefühl auf der Haut, Gefühl es sitzt jemand auf dem Brustkorb,Zwangsgedanken,Heulanfälle, Herzklopfen wie verrückt,nicht mehr raus gehen könnten, kein Auto fahren, seit SD Medi richtige Todesangst usw.

Das-kleine-Runde

Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Das-kleine-Runde » Samstag, 09.06.12, 9:05

Liebes Rosalienchen :) ,

danke fü Deine lieben Worte. :)
rosalienchen hat geschrieben:tja wohl zu früh gefreut was, man so langsam hab ich die sch.... voll.ich dachte mir gehts besser und jetzt schneit es plötzlich wieder über mich herein. wie aus dem nichts. aufsteigende angst, magenschmerzen gleich wieder die gedanken ich könnte was schlimmes haben, so langsam ist das anstrengend. könnte schon wieder nur heulen. sagt mal is dieses herzstolpern nach so langer zeit absetzen normal? also ich habe es nicht oft am tag aber ich merke es. :cry: und in der woche habe ich laufend mit übelkeit und magenschmerzen und wenn ich einschlafe magenkrämpfe aber nur kurz zu tun. ich bin doch jetzt 4 monate von dem zeug weg das kann doch so langsam echt nicht sein, :frust:
Alle Deine Symptome sind typische Absetzbeschwerden.

(siehe auch:
http://www.antidepressiva-absetzen.de/Stufe_3.html
http://www.adfd.org/wissen/SSRI-Absetzsyndrom siehe "Klinisches Bild"
http://www.adfd.org/wissen/Infopaket_zu ... depressiva siehe "Absetzsymptome")

4 Monate auf Null ist keine lange Zeit, wenn es sich um ein Absetzsyndrom handelt, es gibt Verläufe, die machen sich wesentlich länger bemerkbar, in einigen Fällen über Jahresgrenzen. - Ich will Dir aber keine Angst machen, das kommt vor, heißt aber nicht, daß Du nicht schneller wieder beschwerdefrei sein kannst.
Nur ist 4 Monate off noch ziemlich frisch für einen sensiblen Betroffenen, die konventionell-psychiatrische Denkweise und auch Aussagen vieler Betroffener gehen da leider oft ganz erheblich an der Realität vorbei.

Daß sich symptomfreie oder -arme Phasen mit Symptomwellen abwechseln, ist ebenfalls typisch. Streß kann ein Auslöser sein oder Dinge, die hier aufgelistet sind:
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=6442

Alles Liebe
Rundi :hug:

rosalienchen
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Registriert: Donnerstag, 31.05.12, 9:45

Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Montag, 11.06.12, 17:16

hallo leute danke das es euch gibt. oh man und ich dachte 4 monate is ne lange zeit und es muss doch mal vorbei sein. aber das es da erst so anfängt mit allen möglichen absetzsymptomen na danke auch. und ich war jetzt noch beim endokrinologen und habe glukosetest schilddrüse nebenniere testen lassen und siehe da alles oki. tja so is das wenn man sich nicht eingesteht das es absetzsymptome sind sondern man denkt man hat sonstwas fürne krankheit. an das herzstolpern oder an die störung habe ich mittlerweile wohl schon gewöhnt hoffe nur ich habe es nicht mein leben lang. was mich aber echt belastet ist, und ich hoffe ihr denkt jetzt nicht die bildet sich sonstwas ein, ist das ich wenn ich geschlafen habe also grad wenn ich wach werde und noch liege
das gefühl habe mein blutdruck steigt an und mir wird dann auch übel. wenn ich dann messe ist er auch 140 zu 85 sonst normal ist meiner bei 115 zu 75. wenn ich dann aber aufgestanden bin so nach einer viertel stunde is der blutdruck wieder normal. wie gesagt dieses phänomen habe ich nur nach dem schlafen. kennt das jemand oder hat das mal jemand gehört? danke für alles erstmal bin echt froh das es dieses forum gibt wo dich mal keiner ausslacht, hoffe ich doch zumindest :wink: lg
mittelschwere Depressionen, Angst und Panik, Sept-Nov. trimiparin, weiss aber nicht mehr genau wieviel, musste es dann absetzen weil ich nicht mit klar gekommen bin,
seit november 2010 venlafaxin 37,5mg
nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
Im Februar 2015 werden es 3 Jahre ohne Ad und mein Zustand ist oft einfach katastrophal.

PALLWALK
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Registriert: Donnerstag, 15.03.12, 22:47

Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von PALLWALK » Montag, 11.06.12, 17:32

Hi rosalienchen,

das sind typische Absetzerscheinungen, ich hab auch öfters mit Blutdruckschwankungen(meistens mit hohen) zu kämpfen, besonders beim Aufwachen und nach dem Essen..... mit dem Blutdruck fangen auch gleich die anderen Symptome mit zu spielen.

http://www.adfd.org/wissen/Ern%C3%A4hrung_beim_Absetzen .....wenn du das noch nicht gelesen hast dan schau mal rein

Gruß Pallwalk
Juni 2010: Citalopram 20mg wegen Angststörung&Depression
Von Semptember 2011 bis ende November 2011: Grob (20-10-0mg) aber langsam ausgeschlichen.
Ab Mitte Anfang Dezember 2011: Citalopram von 10mg auf 20mg in zwei Wochen eingeschlichen wegen wieder auftretten der Depression.
3 Wochen halten dieser Dosis, mit starken Nebenwirkungen, Gegenmaßnahme täglich Lorazepam: 0.5-1mg.
Weihnachten 2011: Citalopram abrupt abgesetzt
1Woche lang starke Absetzsymptome
01.01 bis 15.01.12: Erhaltungsdosis Citalopram:5mg. Wegen immer noch mittelmäßigen NWs, abgesetzt.
19.01.12 Aufenhalt in einer Notaufnahme der Klinik: Wegen Erbrechen, Schwindel bis zum umfallen. Kein Befund: zum schlafen Atosil-tropfen: 1ml.
20.01 bis 23.02.12: Zum schlafen Atosil-tropfen: 1ml. Starke Entzugssymptome von Citalopram
Anfang März 2012: umgestiegen auf Opipramol zum schlafen: 100mg
Mitte März 2012: Opipramol zum schlafen: 50mg
bis April 2012: Opipramol zum schlafen: 25mg
bis ende April: Opipramol 25mg morgens und 25mg zum schlafen: (Langsam klappte gewohnte Alltag )
Ab ende April bis Juni 2012: Morgens 1mg Citalopram zum Schlafen 12,5 mg Opipramol. (Fühl mich Psychisch und körpelich so stark wie seit langem nicht mehr aber Labil)
Anfang Juni bis ende Juni 2012: 0.5mg Cipralex Flüssigform zum schlafen 12.5mg Opipramol
Heute: 0.5mg Cipralex Flüssigform

Das-kleine-Runde

Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Das-kleine-Runde » Dienstag, 12.06.12, 11:32

Liebes Rosalienchen :) ,
und ich war jetzt noch beim endokrinologen und habe glukosetest schilddrüse nebenniere testen lassen und siehe da alles oki. tja so is das wenn man sich nicht eingesteht das es absetzsymptome sind sondern man denkt man hat sonstwas fürne krankheit.
Auch Hormonwerte außerhalb der Norm können vom Absetzen ausgelöst werden. Sollte das passieren, ist es ratsam, nur medikamentös einzugreifen, wenn akut bedrohliche Werte vorliegen, ansonsten ist der Organsimsus sehr dankbar, wenn man zusätzliche Eingriffe bleiben läßt.

Alles Liebe
Rundi :hug:

rosalienchen
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Registriert: Donnerstag, 31.05.12, 9:45

Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Dienstag, 12.06.12, 17:11

hallo rundi, ja wie gesagt die haben schilddrüse dann glukosetoleranztest 4 röhrchen blut abgenommen weiss ich wofür wurde mir nicht gesagt und dann musste ich abends 22 uhr dexamethason nehmen früh um acht wieder hin um zu gucken wie die nebennieren arbeiten oder so. aber wie gesagt ist alles ok wohl. na mal sehen wie mein verlauf noch wird was :cry:
mittelschwere Depressionen, Angst und Panik, Sept-Nov. trimiparin, weiss aber nicht mehr genau wieviel, musste es dann absetzen weil ich nicht mit klar gekommen bin,
seit november 2010 venlafaxin 37,5mg
nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
Im Februar 2015 werden es 3 Jahre ohne Ad und mein Zustand ist oft einfach katastrophal.

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