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venlafaxin abgesetzt

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 15.12.16, 12:47

Hallo Rosalienchen,
rosalienchen hat geschrieben:Bissl angst habe ich. Ist meine erste.
Ich fands wirklich nicht schlimm - der Schlauch war schnell drin u. ich habe dann
versucht, mich nicht darauf zu konzentrieren, sondern habe drum gebeten, daß
sie mir den Monitor so hindrehen, daß ich mich mal von innen betrachten kann. :o

Das hat gut abgelenkt, dann hats nochmal kurz gepikst, als die eine Probe von
der Schleimhaut genommen haben u. das wars.

Und versuchen, immer schön ruhig u. gleichmäßig durch die Nase zu atmen.

Liebe Grüße von Anna
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Luna » Donnerstag, 15.12.16, 13:27

daß ich mich mal von innen betrachten kann. :o
Keine so schlecht Idee. Mich interessiert das immer aber früher hab ich mir immer was zum Heiabubu geben lassen.

Vielleicht würde auch Musik auf den Ohren helfen? Grad nur so überlegt. Ich würd dann Schlager nehmen :o (nur bissle Spaß)
Keine Angst rosalinchen...du schaffst das. Hast zig Daumen gedrückt hier...
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Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
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Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
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Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von uwe57 » Donnerstag, 15.12.16, 21:05

Hallo und bitte keine Panik.

Das Mittel, was da gesprüht wird, ist meistens Lidocain. Das betäubt etwas die Schleimhaut, der Effekt ist aber nur von kurzer Dauer, weil Lidocain als Spray nicht sehr tief eindringt.
Präparate, die Lidocain enthalten, kann man sogar im Sexshop kaufen, für gewisse Praktiken oder zur Ejakulations-Verzögerung. Sorry, aber so ist es eben.

Meiner bescheidenen Meinung nach geht also von Lidocain bei dieser geringen Dosierung in einem Spray keine echte Gefahr aus. Es erleichtert nur etwas das Einführen des Endoskopie-Schlauches, da das Spray meistens auch etwas Gleitmittel enthält. So wird es für den Patienten etwas weniger unangenehm.

Also bitte keine Angst. Übrigens kann man auch vor der Endoskopie fragen, was da gesprüht werden soll und dann noch immer nein sagen.

Aus meiner Sicht ist etwas einmalig angewendetes Lidocain-Spray in etwa so harmlos wie das tägliche Mundspülen mit Lysterine oder das Essen einer Portion Rotkohls, der mit Nelken zubereitet wurde (oder Weihnachtskekse, in denen u. a. Nelken, Koriander und Muskatnuss enthalten sind).

Ich hoffe, meine Ausführungen helfen, die Angst vor einem solchen Spray etwas zu mildern.

Liebe Grüße
Uwe
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Seit der Jugend wiederkehrend depressive Phasen; Tiefe immer schwerer, Abstände immer kürzer.
ca. 1995:
Nervenzusammenbruch; Diagnose: schwere endogene Depression (sagte man damals), Angstzustände, Soziophopie
Medikation mit div. AD, die z.T. starke NW hatten und gleich wieder abgesetzt wurden.
Vergebliche Versuche mit versch. Psychotherapeuten/innen
Nach ca. 2 Jahren stabile Medikation mit 600mg Moclobemid und 45mg Mirtazapin für die Dauer von ca. 2 Jahren.
Dann eigener Entschluss, die AD abzusetzen (Ausschleichen über je ca. 1 Monat); dabei keine Absetz-Symptomatik.
Insgesamt hatten die AD eigentlich nie wirklich geholfen, sondern eher nur etwas gleichgültiger gemacht.

Einige Jahre ohne AD und ohne Depression.

Ca. 2005: wieder schwere Depressionen nach einem traumatischen Erlebnis und Entschluss, den ehemaligen Arzt wieder aufzusuchen.
Erneut viele Versuche mit div. AD: keines brachte je einen "Durchbruch".
2010: weiterer Versuch mit einem zusätzlichen AD, was dann zu einem Serotonin-Syndrom und der genetischen Diagnose "Intermediärer Metabolisierungtyp" betr. CYP2D6 führte.
Daraufhin Neu-Medikation mit (je einschleichend) 225mg Venlafaxin und 45mg Mirtazapin.
Dosis-Anpassungen bis ca. 2012, dann
2012: 375mg Venlafaxin und 30mg Mirtazapin
08/2016: Reduktion Mirtazapin auf 0mg (in wöchentlichen Schritten 22,5mg, 15mg, 7,5mg, 0mg) durch Halbieren/Vierteln der Tabletten. Keine Absetz-Symptome.
09/2016: Reduktion Venlafaxin auf 225mg (in wöchentlichen Schritten 337,5mg. 300mg, 260,5mg, 225mg). Auch hier keine Entzugs-Symptome.
10/2016: Nach ca. 2 Wochen zusätzlich 150mg Bupropion (ohne erkennbare Besserung/Wirkung) bis

22.11.2016: 225mg Vanlafaxin, 150mg Bupropion
Entdeckung dieses Forums :D , Erkennen und Verstehen der AD-(Absetz-)Problematik, Entschluss, beide ADs möglicht schell abzusetzen.
23.11.2016: 225mg Venlafaxin, 0mg Bupropion
Ziel: Venlafaxin in Schritten von 75mg reduzieren, dann bei 75mg die Reduktion zu verlangsamen, beginnend nächste Woche mit je 1 Woche Wartezeit und ggf. Aufdosierung mit 37,5mg bei Entzug-Symptomen.
24. - 27.11.: Venlafaxin 225mg, Bupropion 0mg Keine Entzugssymptome
1.12.: Venlafaxin 150mg
3.12.: keine Probleme (vielleicht noch zu früh)
8.12.: weiterhin keine Probleme, sogar etwas gebesserte Stimmungslage
25.12.: Venla150mg, weiter keine Probleme, Lebenslust kehrt langsam zurück
-------Gutes Neues Jahr an alle!
3.1.2017: noch bei 150mg, ohne Probleme, ab morgen dann 112,5mg
-------NEUER Nickname: "uwe57" statt "solist"
----------------------------------------------------
10.1.2017: seit 4.1. bei 112,5mg - alles gut
2.2017: jetzt nur noch 75mg
15.4.2017: weiter runter auf 37,5mg
27.4.2017: keine Probleme, HURRA!
Von 375mg (Sept. 2016) runter auf 37,5mg (April 2017) - das finde ich einfach toll.
17.5.2017: Venlafaxin kalt abgesetzt (Hab einfach die Nase voll)
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20.5.2017: Es geht mir gut und ich gehe nach draußen, um jemand zu umarmen... :hug:
24.5.2017: Noch immer gut!

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von padma » Donnerstag, 15.12.16, 22:34

liebes Rosalienchen, :)

ich drücke dir die Daumen für morgen :hug:

@ Uwe :) ,
das Problem ist, dass bei Betroffenen mit einem hypersensibilisierten ZNS, Substanzen, die an für sich unproblematisch sind, massiv Symptome triggern können. Daher die Vorsicht.


liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Freitag, 16.12.16, 10:48

Hallo ihr lieben.
Magenspiegelung überstanden.
Ohne Betäubung und ohne Spray. War mir dann doch nicht geheuer.
Er hat nix gefunden. Ist nur leicht gerötet. Er hat noch Proben genommen. Die werden weg geschickt. Dauert aber eine Woche wohl und dann ist er im Urlaub. Somit bekomme ich die Ergebnisse erst im Januar.
Er meinte das sei Stressbedingt.
Ich soll nur Buscopan gegen die Krämpfe nehmen.
SonSt sieht er kein Behandlungsbedarf.
Einige Ergebnisse vom Blut stehen noch aus. Da soll ich Dienstag früh anrufen. Aber die normalen Leberwerte sind auch völlig in Ordnung. 2 leberwerte stehen aber noch aus die bekomme ich Dienstag. BeiM Ultraschall gestern war bei der Leber auch nix zu sehen. Galle auch nicht.
Jetzt brauch ich mal eure Hilfe.
Woher kommen denn mal diese Krämpfe oder dieser Nüchternschmerz?
Ich muss auch ständig aufstoßen.
Sodbrennen hab ich fast nie.
Diese Geräusche im Magen Darm?
Soll das alles Stressbedingt sein.?
Wieso geht er vom aus das es Stressbedingt ist wenn die Ergebnisse von den Proben noch ausstehen?
Ich muss auch keine Schonkost halten. Ist wirklich nur leicht gerötet sagt er.
Ich versteh es nicht.
Bei den Proben sieht er doch erst ob es heliobacter ist oder?
Das scheint er ja alles schon auszuschließen.
Wie sieht es denn mit dem buscopan aus?
Kann ich das nehmen oder gibt es ein alternativMittel?
Iberogast, sagt er hilft bei den Krämpfen nicht.
Ach man..
LG
Rosalienchen
mittelschwere Depressionen, Angst und Panik, Sept-Nov. trimiparin, weiss aber nicht mehr genau wieviel, musste es dann absetzen weil ich nicht mit klar gekommen bin,
seit november 2010 venlafaxin 37,5mg
nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
Im Februar 2015 werden es 3 Jahre ohne Ad und mein Zustand ist oft einfach katastrophal.

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Juna » Freitag, 16.12.16, 11:17

Hallo Rosalienchen,

ich futter Buscopan in letzter Zeit fast wie Smarties, mir hilft es bei den Krämpfen, muss halt immer wieder was nachnehmen, damit ist es aber ruhiger und Bauch und/ oder Magen tun dann nicht mehr so weh.
Ich nehme noch Heilerde, seit dem geht es meinem Magen auch besser und dem Darm schadet es garantiert auch nicht (hatte ich schon im PPI- Thread geschrieben).

Ich habe nen Reizdarm, der Magen wurde auch schon mal als Reizmagen deklariert, da sind aber noch einige Baustellen, die Psyche ist bei mir z.B. ein eindeutiger Stressor, wenn es mir nicht gut geht und z.B. was belastendes passiert ist, reagiere ich sofort mit (noch) heftigem (heftigerem) DF und super Magenkrämpfen und Schmerzen.

Mit der Schonkost fahre ich ganz gut, ich vertrage allerdings auch seeeeeeeehr viel nicht und das ist nicht HIT- bedingt.

Gute Besserung,

LG
Juna

P.S.: Ach so, Iberogast hat bei mir null Wirkung, auch nicht bei meinen Bauch- Darm- Beschwerden
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von carlotta » Freitag, 16.12.16, 13:13

Hallo Rosalienchen,

ich vermute, Deine Magenproblematik ist entzugsbedingt. Bei einem schweren protrahierten Entzugssyndrom ist das nicht so ungewöhnlich, auch nicht mehrere Jahre nach null. Ich selbst habe immer wieder ganz ähnliche Beschwerden wie Du. - Natürlich sollte man die Ergebnisse der Proben noch abwarten, bevor man andere Ursachen komplett abhakt.

Zusätzlich kann Stress, den der Entzug selbst ja auch noch auslöst, das Ganze noch verschlimmern, sodass sich die Katze quasi "in den Schwanz beißt". :? Von daher wären Entspannungstechniken, Meditation o. Ä. sinnvoll. Letztere wirkt sich direkt auf neurologische Strukturen aus, das ist nachgewiesen.

Ich hatte Dir schon einmal ein homöopathisches Mittel gegen Krämpfe im Verdauungstrackt empfohlen, nämlich Spascupreel. (Es hat mir einmal zu Beginn des Entzugs eine Ärztin empfohlen, da ich viele Medikamente ja auch nicht mehr vertrage. Mir hilft es. :) ) Ansonsten komme ich noch gut mit Balsamischem Melissengeist zurecht (s. o., ist aber auch Alkohol drin, aber beim Iberogast scheinst Du es ja vertragen zu haben).

Das würde ich persönlich im Entzug Buscopan vorziehen. Evtl. verträgst Du aber auch was Synthetisches. Aber ich möchte meinen Körper so wenig wie möglich mit Medikamenten belasten und versuche daher immer Alternativen, die nicht so "reinhauen". Ich denke, das tut dem ZNS im Heilungsprozess besser als die chemische Keule.

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Luna » Freitag, 16.12.16, 14:45

Nüchternschmerz ist oft typisch für Hi. Ich muss auch immerwieder eine kleinigkeit essen sonst Symptome. Ist der Magen leer dann spürt man den Reiz noch mehr von Histamin. Es ist ein Gewebshormon und wird im Gewebe ausgeschüttet. Das reizt das Gewebe egal wo im Körper und Magen spürt man am meisten. Leber tut ja nicht weh.
Ich denke,dass dein Körper noch zuviel Histamin ausschüttet....so reizungen sind nicht schön und es können richtige Entzündungen werden. Histamin fördert und macht entzündungen.
Siggi hatte das ganz toll erklärt im Bereich Gesundheit und Verwandte oder so.Ließ das mal.
Auslöser waren die AD aber das wirst du nicht mehr im Körper haben aber die Schäden bzw das Caos dadurch heilt eben sehr langsam und man muss achtsam sein,weil die Hormone verrückt spielen.
Es kann aber auch noch an der schwachen Leber oder Galle liegen. Ich vertrage zb deswegen kein Fett und bekomme deswege auch Symptome die Magen Darm betreffen.
Buscopan würde ich auch lassen. Es kann arg triggern und noch mehr Probleme auslösen. Versuche dir anders zu helfen...Schonkost etc.
Wünsche dir alles Gute
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Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
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Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Freitag, 16.12.16, 15:08

Danke für eure Rückmeldung. Hab mir spascupreel geholt.
Ich hatte in der ganzen Absetzzeit nicht mit dem Magen deswegen war ich verunsichert. Das hatte ich als Symptom noch nicht. Jedenfalls nicht die Krämpfe.
Ist ja nun nix gesehen außer leicht gerötet sonst alles völlig ok.
Muss auch auf nix achten sagt er..
Es wundert mich nur er hat ja proben entnommen und die werden weg geschickt. Er weiß doch gar nicht ob es vielleicht heliobacter sind?
Weil er gleich sagte ist Stressbedingt.
Er sieht das doch bei der Spiegelung nicht ob heliobacter sind.
Leider bekomm ich erst im Januar Bescheid.
Also nehme ich es jetzt so hin das es der Stress ist.
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seit november 2010 venlafaxin 37,5mg
nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Luna » Freitag, 16.12.16, 15:12

Das mit den Proben nehmen machen die immer zur Sicherheit und zu schauen wegen dem Heli. Gehört mit zur Spieglung meist dazu.

Mach dir keine Sorgen. Es wird nichts wildes sein....deine Organe sind halt gereizt,geschwächt. Das fing schon durch AD an und es brauch wohl Zeit und etwas Hilfe damit es nach und nach besser wird.

Sorge gut für dich und achte auf schonende Kost. Fettarm,leicht verdaulich,verträglich und nix süßes oder scharfes sowie saures.Wasser trinken und gönn dir ruhe um Stress abzubauen. Ja leichter gesagt als getan bei der Belastung aber ab und zu ruhige Momente usw sind auch viel Wert. Ruhigen Spaziergang,schöner Film,ruhige Musik oder so tun auch manchmal gut.Oder mal einfach alles aus machen,hinlegen und tief ein und ausatmen und dich an schöne Orte wegbeamen in Gedanken.

Drücke dir die Daumen,dass es bald besser wird mit deinem Magen.....brauch halt etwas Zeit.
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von uwe57 » Samstag, 17.12.16, 14:57

Liebes Rosalienchen,

wow - du hast es geschafft, die Magen-Spiegelung zu überstehen!!!!!!!!
Dafür zolle ich dir meinen allergrößten Respekt, denn allein die Vorstellung ist für mich ein Horror. Das, obwohl ich auch seit einigen Monaten Magen-Darm-Probleme habe. Aber ich kann micht nicht überwinden, eine Magen-Spiegelung machen zu lassen.

Ich habe seit einigen Wochen und Monaten auch seltsame Magen-Darm-Probleme mit Krämpfen, Brechreiz, Blähbauch, (leicht saurem) Aufstoßen und so weiter. Medikamente haben bisher nicht geholfen (Antazida, Kräutertropfen usw.)

Jetzt habe ich eine neue "Therapie": wenn mein Magen rebelliert und krampfen will, lasse ich es einfach zu. Und siehe da - die Magen-Krampf-Anfälle sind weniger und schwächer geworden. Ich rede mit meinem Magen, streichele ihn, wenn ich einen neuen Krampf kommen spüre und es hilft. Vor drei Monaten hatte ich noch täglich Magenkrämpfe - inzwischen nur noch selten. Und wie gesagt: ich lasse es zu, wenn mein Magen rebelliert, auch wenn ich dabei etwas Schleim erbrechen muss. Ich rede dann mit ihm, als würde ich eine kleine Katze beobachten, die sich übergeben muss - was für Katzen total normal ist.

Ansonsten esse ich etwas vorsichtiger und magenschonender. Ich koche Reis mit etwas Gemüse und ein paar Stückchen Hähnchenbrust und sage meinem Magen, dass er jetzt etwas Gutes bekommt und es keinen Grund gibt, zu rebellieren.

Und das hat mir geholfen. Und ich habe meinen Magen auch gefragt, ob er vielleicht bereit wäre, etwas Scharfes zu akzeptieren. Als er ja sagte, habe ich ein paar Pepperoni gegessen, die ich so liebe - und mein Magen hat es akzeptiert. Darüber habe ich mich sehr gefreut - und mein Magen hat sich wohl auch gefreut, mir diesen kleinen Genuss zu ermöglichen, denn er hat nicht rebelliert.

Du musst einfach mit deinem Magen zusammenarbeiten und ihn nicht einfach als einen verdickten Schlauch im Bauch betrachten, irgendwo zwischen Mund und Darm. Höre darauf, was er dir zu sagen versucht: wenn er etwas säuerlich ist, gebe ihm etwas kühles stilles Wasser. Wenn er etwas träge ist, muntere ihn durch eine tiefe Massage auf oder gebe ihm einen Tropfen Tabasco mit etwas Zucker, damit er aufwacht.

Er wird es dir danken, indem er weniger krampft, denn er hat nun dein Bewußtsein und braucht nicht mehr so oft auf sich aufmerksam zu machen.

Probiere einmal, deinen Magen unter dem unteren Rippenbogen zu spüren und dort mit den Fingern etwas zu wackeln, um deinem Magen zu zeigen, dass du liebevoll an ihn denkst.

Liebe Grüße,
Uwe
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Alter: 59
männlich

Seit der Jugend wiederkehrend depressive Phasen; Tiefe immer schwerer, Abstände immer kürzer.
ca. 1995:
Nervenzusammenbruch; Diagnose: schwere endogene Depression (sagte man damals), Angstzustände, Soziophopie
Medikation mit div. AD, die z.T. starke NW hatten und gleich wieder abgesetzt wurden.
Vergebliche Versuche mit versch. Psychotherapeuten/innen
Nach ca. 2 Jahren stabile Medikation mit 600mg Moclobemid und 45mg Mirtazapin für die Dauer von ca. 2 Jahren.
Dann eigener Entschluss, die AD abzusetzen (Ausschleichen über je ca. 1 Monat); dabei keine Absetz-Symptomatik.
Insgesamt hatten die AD eigentlich nie wirklich geholfen, sondern eher nur etwas gleichgültiger gemacht.

Einige Jahre ohne AD und ohne Depression.

Ca. 2005: wieder schwere Depressionen nach einem traumatischen Erlebnis und Entschluss, den ehemaligen Arzt wieder aufzusuchen.
Erneut viele Versuche mit div. AD: keines brachte je einen "Durchbruch".
2010: weiterer Versuch mit einem zusätzlichen AD, was dann zu einem Serotonin-Syndrom und der genetischen Diagnose "Intermediärer Metabolisierungtyp" betr. CYP2D6 führte.
Daraufhin Neu-Medikation mit (je einschleichend) 225mg Venlafaxin und 45mg Mirtazapin.
Dosis-Anpassungen bis ca. 2012, dann
2012: 375mg Venlafaxin und 30mg Mirtazapin
08/2016: Reduktion Mirtazapin auf 0mg (in wöchentlichen Schritten 22,5mg, 15mg, 7,5mg, 0mg) durch Halbieren/Vierteln der Tabletten. Keine Absetz-Symptome.
09/2016: Reduktion Venlafaxin auf 225mg (in wöchentlichen Schritten 337,5mg. 300mg, 260,5mg, 225mg). Auch hier keine Entzugs-Symptome.
10/2016: Nach ca. 2 Wochen zusätzlich 150mg Bupropion (ohne erkennbare Besserung/Wirkung) bis

22.11.2016: 225mg Vanlafaxin, 150mg Bupropion
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23.11.2016: 225mg Venlafaxin, 0mg Bupropion
Ziel: Venlafaxin in Schritten von 75mg reduzieren, dann bei 75mg die Reduktion zu verlangsamen, beginnend nächste Woche mit je 1 Woche Wartezeit und ggf. Aufdosierung mit 37,5mg bei Entzug-Symptomen.
24. - 27.11.: Venlafaxin 225mg, Bupropion 0mg Keine Entzugssymptome
1.12.: Venlafaxin 150mg
3.12.: keine Probleme (vielleicht noch zu früh)
8.12.: weiterhin keine Probleme, sogar etwas gebesserte Stimmungslage
25.12.: Venla150mg, weiter keine Probleme, Lebenslust kehrt langsam zurück
-------Gutes Neues Jahr an alle!
3.1.2017: noch bei 150mg, ohne Probleme, ab morgen dann 112,5mg
-------NEUER Nickname: "uwe57" statt "solist"
----------------------------------------------------
10.1.2017: seit 4.1. bei 112,5mg - alles gut
2.2017: jetzt nur noch 75mg
15.4.2017: weiter runter auf 37,5mg
27.4.2017: keine Probleme, HURRA!
Von 375mg (Sept. 2016) runter auf 37,5mg (April 2017) - das finde ich einfach toll.
17.5.2017: Venlafaxin kalt abgesetzt (Hab einfach die Nase voll)
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20.5.2017: Es geht mir gut und ich gehe nach draußen, um jemand zu umarmen... :hug:
24.5.2017: Noch immer gut!

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Montag, 19.12.16, 10:29

Hallo ihr Lieben Ich brauch mal euren Rat.
Bin gestern früh aufgestanden und hab seitdem ganz schlimmen Schwindel. Im liegen nicht hauptsächlich in Bewegung. Laufe wie auf Eier. Hab das Gefühl mache ich den Kopf nach links ist es schlimmer. Vielleicht kommt es mir auch nur so vor.
War beim Arzt. Sie hat mir arlevert aufgeschrieben.
Hab mir aber vertigoheel geholt weil es homöopathisch ist.
Soll die Tabletten erstmal nehmen und wenn es nicht besser ist zum hno. Vielleicht können es auch Steine sein im Innenohr.
Kann ich die vertigoheel nehmen?
LG
mittelschwere Depressionen, Angst und Panik, Sept-Nov. trimiparin, weiss aber nicht mehr genau wieviel, musste es dann absetzen weil ich nicht mit klar gekommen bin,
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nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
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Im Februar 2015 werden es 3 Jahre ohne Ad und mein Zustand ist oft einfach katastrophal.

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Lisamarie » Montag, 19.12.16, 10:38

Hallo Rosalinchen, vielleicht hat die ganze Anspannung zur Magenspiegelung getriggert, man ist ja im Vorfeld immer etwas angespannt wenn man zu solchen Terminen geht. Also bevor ich das Arlevert nehmen würde würde ich es auch mit dem vertigoheel versuchen, dabei langsam und vorsichtig antesten ob du es verträgst.
lg Petra
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von diane » Montag, 19.12.16, 10:59

Hallo Rosa...

Ich habe auch venla vor 7 Monaten abgesetzt u seither mit der Verdauung zu tun. Auch ich war bei der Magenspiegelung ohne sedierung u bei mir wurde auch Gewebe entnommen. Das wird immer gemacht .. Bei Helio sieht man bestimmte entzündungsherde, daher hat er es wahrscheinlich schon ausgeschlossen.

Das Serotinin liegt überall an den Organen ... vorallem Verdauung u bei uns Frauen bei den Geschlechtsorganen. .. ich denke mal, das man daher so probleme beim Entzug hat.

Lg

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Montag, 19.12.16, 11:24

Ich hab das Venla 2012 abgesetzt und stecke seitdem im Entzug.
Jetzt hab ich seit 2 Tagen Schwindel und wollte wissen ob ich vertigoheel nehmen kann. Die Ärztin hat Arlevert verschrieben aber das lass ich lieber.
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Murmeline » Montag, 19.12.16, 12:04

Hallo Rosalinchen,

das Dich jetzt auch noch so ein Schwindel erwischt hat. :hug:

Du schriebst, es ist im Liegen besser. Ist es denn derzeit möglich, dass Du ausreichend ruhen/liegen kannst aktuell?
Wenn dann Bauchgefühl sagt, kein Arlevert zu nehmen, dann folge dem. Ich habe kurz die Packungsbeilage angeschaut, da sind z.B. zentralnervöse Störungen benannt (Erregung, Unruhe etc.), das würde ich jetzt auch nicht zusätzlich risikieren. http://www.apotheken-umschau.de/Medikam ... 70700.html

Wenn Du etwas nehmen willst, dann würde ich wie Petra :) auch meint, das Vertigoheel vorsichtig antesten.

Grüße und gute Besserung, Murmeline
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Montag, 19.12.16, 17:29

Ich bin einfach so verzweifelt.
Wann hört das alles denn nur auf?
Seit 2012. Anfang 2017 sind es 5 Jahre. 5 Jahre was kein richtiges Leben mehr ist.
Ich bin traurig, wütend, hilflos.
2 Beziehungen sind in der Zeit kaputt gegangen.
Ich werde auch solange das nicht vorbei ist keine Beziehung mehr eingehen.
Ich bin nur noch am heulen. Den ganzen Tag Angst.
Ich höre nur noch in mich hinein.
Ich kann nicht mehr fröhlich sein nix.
Erst das mit dem Magen jetzt dieser Schwindel der mir solche Angst macht.
Ich sitze oft hier und denke, wenn ich jetzt umfalle dann ist es wenigstens vorbei.
Ja das klingt hart aber ich verlihre immer mehr die Hoffnung das irgendwann alles gut wird.
Ich will keinen entmutigen.
Aber ich musste es mir von der Seele schreiben.
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Lisamarie » Montag, 19.12.16, 18:57

Hallo rosalinchen, das glaub ich dir gerne das du traurig wütend und auch hilflos bist. Fünf Jahre ist eine so lange Zeit, man möchte einfach nur das es besser wird. Aber bald kommt das neue Jahr und da wünsche ich dir von ganzem Herzen Heilung, Schritt für Schritt . :hug:
Lg Petra
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von uwe57 » Montag, 19.12.16, 20:46

Liebes Rosalienchen,

Bitte verzweifle nicht,

DENN

du hast doch schon so viel geschafft!!!!!!!!!!!!!!!

Du bist eine starke Fau, denn du schreibst offen und ehrlich in diesem Forum.
Du weißt, dass alle hier auch ihre Probleme mit AD und Absetz-Symptomen haben oder hatten, aber

ALLE

sind auf deiner Seite!!!!

Selbst wenn schon zwei Beziehungen kaputt gegangen sind - es waren wohl die falschen Partner, die nicht wirklich dich gesehen haben. Und da musst du doch froh sein, dass sie nicht mehr da sind.

Gehe morgen in ein Tierheim und hole dir ein kleines Kätzchen, das du umsorgen und füttern musst (Katzenklo gehört natürlich auch dazu). Diese kleine Miezekatze wird dir Kraft geben, wenn sie vergnüglich schnurrt, dich mit ihren großen Kulleraugen ansieht und einfach nur "Miau" sagt. Dann spielst du mit ihr, läßt ein Wollkneuel durch die Wohnung flitzen und freust dich, wenn Mieze müde wird, zu dir kommt und in deinem Arm schlummert.

OK - Weihnachten und Sylvester sind für uns harte Zeiten. Also tue etwas Gutes, denn das kommt gut zu dir zurück. Lade in der Stadt einen Obdachlosen zu einem Kaffee ein oder schenke ihm 10 Euro. Du wirst erleben, wie dankbar er dir ist. Und auch etwas neidisch wird er sein, denn er stellt sich dein schönes Leben vor.

Pack dich in mindestens fünf warme Pullis und einen schönen Mantel und gehe in die Stadt. Und wenn du dann so durch die Straßen schlenderst, in Schaufenster blickst und all die hektischen Menschen siehst, dann freu dich, dass du dass alles erleben kannst. Du darfst dir auch Passanten suchen, die etwas traurig aussehen und ihnen eine Umarmung anbieten - einfach nur so. Und schon gehst du weiter und suchst eine andere Person. Die mit der roten Mütze oder den mit dem Schal oder das kleine Mädchen, das schon so müde ist und lieber getragen werden möchte.

Und vergesse nicht:
wir sind alle für dich da!

:group: :group: :group: :pillowtalk: :pillowtalk: :group: :group: :group:

Ich schicke dir eine Turbo-Umarmung.

:fly: :hug:

und denke an dich.

Uwe
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Alter: 59
männlich

Seit der Jugend wiederkehrend depressive Phasen; Tiefe immer schwerer, Abstände immer kürzer.
ca. 1995:
Nervenzusammenbruch; Diagnose: schwere endogene Depression (sagte man damals), Angstzustände, Soziophopie
Medikation mit div. AD, die z.T. starke NW hatten und gleich wieder abgesetzt wurden.
Vergebliche Versuche mit versch. Psychotherapeuten/innen
Nach ca. 2 Jahren stabile Medikation mit 600mg Moclobemid und 45mg Mirtazapin für die Dauer von ca. 2 Jahren.
Dann eigener Entschluss, die AD abzusetzen (Ausschleichen über je ca. 1 Monat); dabei keine Absetz-Symptomatik.
Insgesamt hatten die AD eigentlich nie wirklich geholfen, sondern eher nur etwas gleichgültiger gemacht.

Einige Jahre ohne AD und ohne Depression.

Ca. 2005: wieder schwere Depressionen nach einem traumatischen Erlebnis und Entschluss, den ehemaligen Arzt wieder aufzusuchen.
Erneut viele Versuche mit div. AD: keines brachte je einen "Durchbruch".
2010: weiterer Versuch mit einem zusätzlichen AD, was dann zu einem Serotonin-Syndrom und der genetischen Diagnose "Intermediärer Metabolisierungtyp" betr. CYP2D6 führte.
Daraufhin Neu-Medikation mit (je einschleichend) 225mg Venlafaxin und 45mg Mirtazapin.
Dosis-Anpassungen bis ca. 2012, dann
2012: 375mg Venlafaxin und 30mg Mirtazapin
08/2016: Reduktion Mirtazapin auf 0mg (in wöchentlichen Schritten 22,5mg, 15mg, 7,5mg, 0mg) durch Halbieren/Vierteln der Tabletten. Keine Absetz-Symptome.
09/2016: Reduktion Venlafaxin auf 225mg (in wöchentlichen Schritten 337,5mg. 300mg, 260,5mg, 225mg). Auch hier keine Entzugs-Symptome.
10/2016: Nach ca. 2 Wochen zusätzlich 150mg Bupropion (ohne erkennbare Besserung/Wirkung) bis

22.11.2016: 225mg Vanlafaxin, 150mg Bupropion
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23.11.2016: 225mg Venlafaxin, 0mg Bupropion
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24. - 27.11.: Venlafaxin 225mg, Bupropion 0mg Keine Entzugssymptome
1.12.: Venlafaxin 150mg
3.12.: keine Probleme (vielleicht noch zu früh)
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3.1.2017: noch bei 150mg, ohne Probleme, ab morgen dann 112,5mg
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von padma » Montag, 19.12.16, 23:04

liebes Rosalienchen, :)

es tut mir so leid, dass du eine so lange Leidenszeit durchmachst. :hug:
Ich verstehe, dass du da zwischendurch die Hoffnung verlierst. Es ist völlig in Ordnung, dass du das hier nieder schreibst.

Ich kopiere dir das hier zum Mut machen rein:
Wenn deine Symptome sehr lange andauern, kann es herausfordernd sein, die Hoffnung nicht aufzugeben. Aber unabhängig davon, wie lange der Prozess dauert, findet das Gehirn mit jedem Tag, der vergeht, zu seinem Gleichgewicht zurück und die Rezeptoren werden wieder aufgebaut.

Die Zeit wird kommen, in der du langsam Verbesserungen merken wirst. Auf einer mit dem freien Auge nicht sichtbaren Ebene heilt dein Körper gerade jetzt, in diesem Moment.

Mit jedem Tag, der vergeht, kommst du dem Ende des „Absetzsyndroms“ näher und somit auch einen Schritt näher zum nächsten Abschnitt deines Lebens – einem neuen und besseren Kapitel.
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 50&t=11992

ganz liebe Grüsse,
padma
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Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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