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venlafaxin abgesetzt

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Luna » Dienstag, 20.12.16, 15:54

Hallo rosalinchen

Das klingt alles nicht schön. Ich habe bei dir auch noch gelesen, dass du nach 0 von Venla diese Beta Blocker genommen hast. Vergiss nicht...auch das ist Chemie wie Venla und schädigt. Sind keine gesunden Pillen aber du hattest halt es aus Not genommen. Ich würde hier aber somit sagen,dass du erst seid etwas über 3 Jahren auf 0 bist wenn du danach absolut Pillenfrei warst und das warst du ja. Wenn man mal eine Pille zur Not nimmt dann wirft es meist nicht so zurück aber wenn es längere Zeit ist....naja.
Es ist leider so. Dennoch lange Zeit und das geht auf die Substanz.
Ich musste in meinem Leben soviel verändern damit ich weniger Symptome habe. Man verändert sich irgendwie komplett. Es ist viel arbeit und dann das Durchhaltevermögen ist anstrengend...blos nicht zuviele Fehler machen usw.
Man muss so achtsam sein. Kennen einige hier.
Ich weiß,dass es Angst macht und auf die Psyche geht. Der Körper spielt verrückt,es tut hier und da weh....Fehler werden bestraft mit noch mehr Symptomen usw...das ist alles einfach nicht normal aber ich habe lange die Pillen genommen und darf keine Wunder erwarten,dass dann alles gut ist. Jetzt habe ich es in der Hand und übernehme die Verantwortung ohne Pillen und gutes für mein Körper zu tun. Das macht mich nicht Symptomfrei...es gibt immer wieder Rückschläge usw,weil man nicht auf alles aufpassen kann und es im Körper ein Caos. Mich plagen Ängste,weil hier und da mal aus dem Ruder gerät und auch ich weine manchmal. Ich denke manchmal....wie soll es heilen wenn der Körper so spinnt und zb Leberwerte plötzlich nicht ok sind,die sonst immer ok waren obwohl ich früher normal aß und nu hatte ich mal normaler gegessen vor einer Weile und schon leidet die Leber bzw Galle....ich verstehe dann die Welt nicht mehr aber ich gebe nicht auf....ich versuche was möglich ist,meide was möglich ist und vor allem kommt keine Chemie mehr in mein Körper. Es bleibt am ende Hoffnung und Glaube und daran müssen wir festhalten und an uns, soweit es einem möglich ist, arbeiten und dem Körper helfen. Auch mal liegen bleiben wenns mal nicht weiter geht und sich das erlauben dürfen zeigt auch Stärke und Verantwortung für sich übernehmen.

Du wirst es schaffen....wir werden es schaffen und der Körper kann heilen. Ich glaube da ganz fest dran.
:hug:
Sorge gut für dich und achte gut auf dich. Ich wünsche dir viel Kraft
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LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Mittwoch, 21.12.16, 11:10

Hallo. Ich brauch unbedingt euren Rat.
Die Proben vom magen sind da.
Es sind Bakterien vorhanden. Welche hat er jetzt nicht gesagt. Ich soll jetzt 7 tage lang 2 Sorten Antibiotika nehmen morgens und abends. Aber wo das endet weiß ich jetzt schon. Ich vertrage doch nix.
Amoxillin und clarithromycin.
Gibt es keine andere Alternative?
Was passiert wenn ich die nicht nehme?
Ich hab zur zeit nicht mal beschwerden mehr.
Die magenspiegelung selbst hat ja auch nix ergeben da sah alles ok aus?
Damit schiesse ich mich selbst nur ab.
Jamie dein Wissen ist doch auch sehr gut..
Kann mir jemand helfen?
LG
mittelschwere Depressionen, Angst und Panik, Sept-Nov. trimiparin, weiss aber nicht mehr genau wieviel, musste es dann absetzen weil ich nicht mit klar gekommen bin,
seit november 2010 venlafaxin 37,5mg
nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
Im Februar 2015 werden es 3 Jahre ohne Ad und mein Zustand ist oft einfach katastrophal.

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Sunnyrose » Mittwoch, 21.12.16, 11:18

Hallo Rosalienchen :)

Jamie gehts nicht so gut, deshalb versuch ich mal laienhaft meine Meinung zu schreiben.

Ich würde zuerst mal nachhaken und darauf bestehen, dass du wissen willst welche Bakterien es sind. Dann frag ich mich warum zwei Antibiotika? Da soll er dir bitte den Sinn erklären.

Wenn du dann weisst welche Bakterien es genau sind können wir weiterschauen ob es Alternativen gibt oder ein AB nötig ist.

Vielleicht meldet sich ja Jamie auch noch <3 in der Zwischenzeit könntest du das mal abklären, ja ? :roll:

Liebe Grüsse
Deria
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Escitalopram. Ursprünglich 30mg
Absetzstart September 2015
2,5mg runter alle 2 Monate bis 15mg.
Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Mittwoch, 21.12.16, 11:29

Heliobacter pylori. 2 Antibiotika und dazu pantoprazol.
Trippletherapie.
Aber ihr könnt euch vorstellen wo das hinführt
mittelschwere Depressionen, Angst und Panik, Sept-Nov. trimiparin, weiss aber nicht mehr genau wieviel, musste es dann absetzen weil ich nicht mit klar gekommen bin,
seit november 2010 venlafaxin 37,5mg
nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Sunnyrose » Mittwoch, 21.12.16, 11:50

Hallo Rosalienchen :)

Wie geht es dir denn jetzt? Welche Beschwerden hast du?

Ich habe gerade gelesen, dass diese Bakterien oft vorkommen und anhand der Beschwerden und/oder Zellbefunde diese Trippletherapie gemacht wird. Hier ein paar Links, die dir vielleicht weiterhelfen:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Helicobacter_pylori
In der Triple-Therapie werden die Antibiotika Amoxicillin oder Metronidazol mit Clarithromycin und einem Protonenpumpenhemmer kombiniert und über sieben Tage lang eingenommen.
Alternativen und gute Tipps:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/h ... ri-ia.html

Ich persönlich weiss leider nicht ob es zwingend notwendig ist, diese Bakterien zu bekämpfen, wenn man keine Symptome hat. Dennoch
würde ich es wahrscheinlich nehmen. Obwohl ich AB's auch gar nicht vertrage :vomit:
Ich würde jedoch unterstützend Bioflorin nehmen.

Versuch dich nicht reinzusteigern. Versuch dich darauf einzustellen, dass du jetzt eine Woche etwas in dir bekämpfst, dass dir schaden könnte. Ruh dich viel aus, trink viel, und unterstütze das ganze mit positiven Gedanken. :hug:

Alles Liebe
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2,5mg runter alle 2 Monate bis 15mg.
Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 21.12.16, 11:56

Hallo Rosalienchen :) ,
rosalienchen hat geschrieben:Heliobacter pylori. 2 Antibiotika und dazu pantoprazol.
Trippletherapie.
Ich wollte es gerade schreiben, das ist die typische Behandlung bei Heliobacter pylori.
Jetzt hast du das schon gepostet.

Diese Bakterien sind bei der Magenspiegelung nicht zu erkennen, sondern können erst
in dem entnommenen Gewebe nachgewiesen werden.
Dein Arzt ist wahrscheinlich davon ausgegangen, daß du den Keim nicht hast, weil sehr oft
eine Gastritis damit einhergeht.

Es gibt auch naturkundliche Ansätze, diesen Keim zu eliminieren - hier ist mal ein Artikel
dazu:
Informationen aus der Naturheilpraxis
Quelle: http://www.naturheilt.com

Ich habe auch schon gehört, daß mit kolloidalem Silber oder über 6 Wochen Manuka-Honig
der Keim eliminiert werden konnte.

Ich würde das mit dem Silber allerdings nicht in Eigenregie machen - vllt hast du einen naturheilkundlich
orientierten Arzt oder auch Heilpraktiker in der Nähe.

Die Geschichte mit dem Honig würde ich evtl probieren, da du scheinbar noch keine Entzündung hast,
es also nicht so dringend wäre, den Keim loszuwerden, wäre das vllt einen Test wert.
Allerdings ist der Honig, eben wegen seiner Wirkweise, sehr teuer!
Manukahonig
Quelle: amazon.de

und hier ist nochmal ein Beitrag generell zum Manukahonig, wo auch zB. die Bedeutung der MGO-Zahl
erläutert wird:
Manuka-Honig Wissen
Quelle: honig-wissen.de

Vielleicht hiflt dir das alles etwas weiter.

Lieben Gruß von Anna

PS: ist mir gerade noch eingefallen - wenn du eben etwas Anderes versuchen willst, als Antibiotika, dann
brauchst du anschl auch nicht wieder zur Magenspiegelung - der Heliobacter pylori ist auch durch einen
Atemtest nachweisbar.
Zuletzt geändert von Annanas am Mittwoch, 21.12.16, 12:21, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: PS ergänzt
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Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
______________________________________________________________________________________
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen Anderer ergeben haben.

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von uwe57 » Mittwoch, 21.12.16, 12:53

Hallo Rosalienchen,

wie geht es dir heute? Warst du etwas draußen in der Stadt? Wie vielen Menschen hast du eine Umarmung angeboten? Wie viele haben ja gesagt?

Was spricht dein Magen zu dir und dein Bauch? Hast du das Gespräch aufgenommen? Freut sich dein Magen über die Streicheleinheiten, die du ihm gibst?

Hast du dich mit einer kleinen Katze angefreundet?

Jetzt ist bald Weihnachten. Wie wär's, wenn du mit ein paar Blumen in ein Seniorenheim gehst und die alten Menschen mit einer Blume und einem Gespräch beschenkst? Bestimmt gibt's auch etwas Kaffe und Kuchen am Samstag nachmittag.

Du bist ein sehr lieber, warmherziger Mensch und du kannst so viel Gutes tun, dir selbst und anderen.

Liebe Grüße
Uwe

natürlich nicht ohne die tägliche Umarmung :hug:
Meine gestrige Post ist irgendwie verschwunden, deshalb heute noch eine :hug:
Alter: 59
männlich

Seit der Jugend wiederkehrend depressive Phasen; Tiefe immer schwerer, Abstände immer kürzer.
ca. 1995:
Nervenzusammenbruch; Diagnose: schwere endogene Depression (sagte man damals), Angstzustände, Soziophopie
Medikation mit div. AD, die z.T. starke NW hatten und gleich wieder abgesetzt wurden.
Vergebliche Versuche mit versch. Psychotherapeuten/innen
Nach ca. 2 Jahren stabile Medikation mit 600mg Moclobemid und 45mg Mirtazapin für die Dauer von ca. 2 Jahren.
Dann eigener Entschluss, die AD abzusetzen (Ausschleichen über je ca. 1 Monat); dabei keine Absetz-Symptomatik.
Insgesamt hatten die AD eigentlich nie wirklich geholfen, sondern eher nur etwas gleichgültiger gemacht.

Einige Jahre ohne AD und ohne Depression.

Ca. 2005: wieder schwere Depressionen nach einem traumatischen Erlebnis und Entschluss, den ehemaligen Arzt wieder aufzusuchen.
Erneut viele Versuche mit div. AD: keines brachte je einen "Durchbruch".
2010: weiterer Versuch mit einem zusätzlichen AD, was dann zu einem Serotonin-Syndrom und der genetischen Diagnose "Intermediärer Metabolisierungtyp" betr. CYP2D6 führte.
Daraufhin Neu-Medikation mit (je einschleichend) 225mg Venlafaxin und 45mg Mirtazapin.
Dosis-Anpassungen bis ca. 2012, dann
2012: 375mg Venlafaxin und 30mg Mirtazapin
08/2016: Reduktion Mirtazapin auf 0mg (in wöchentlichen Schritten 22,5mg, 15mg, 7,5mg, 0mg) durch Halbieren/Vierteln der Tabletten. Keine Absetz-Symptome.
09/2016: Reduktion Venlafaxin auf 225mg (in wöchentlichen Schritten 337,5mg. 300mg, 260,5mg, 225mg). Auch hier keine Entzugs-Symptome.
10/2016: Nach ca. 2 Wochen zusätzlich 150mg Bupropion (ohne erkennbare Besserung/Wirkung) bis

22.11.2016: 225mg Vanlafaxin, 150mg Bupropion
Entdeckung dieses Forums :D , Erkennen und Verstehen der AD-(Absetz-)Problematik, Entschluss, beide ADs möglicht schell abzusetzen.
23.11.2016: 225mg Venlafaxin, 0mg Bupropion
Ziel: Venlafaxin in Schritten von 75mg reduzieren, dann bei 75mg die Reduktion zu verlangsamen, beginnend nächste Woche mit je 1 Woche Wartezeit und ggf. Aufdosierung mit 37,5mg bei Entzug-Symptomen.
24. - 27.11.: Venlafaxin 225mg, Bupropion 0mg Keine Entzugssymptome
1.12.: Venlafaxin 150mg
3.12.: keine Probleme (vielleicht noch zu früh)
8.12.: weiterhin keine Probleme, sogar etwas gebesserte Stimmungslage
25.12.: Venla150mg, weiter keine Probleme, Lebenslust kehrt langsam zurück
-------Gutes Neues Jahr an alle!
3.1.2017: noch bei 150mg, ohne Probleme, ab morgen dann 112,5mg
-------NEUER Nickname: "uwe57" statt "solist"
----------------------------------------------------
10.1.2017: seit 4.1. bei 112,5mg - alles gut
2.2017: jetzt nur noch 75mg
15.4.2017: weiter runter auf 37,5mg
27.4.2017: keine Probleme, HURRA!
Von 375mg (Sept. 2016) runter auf 37,5mg (April 2017) - das finde ich einfach toll.
17.5.2017: Venlafaxin kalt abgesetzt (Hab einfach die Nase voll)
***************************************************************************** :party2:
20.5.2017: Es geht mir gut und ich gehe nach draußen, um jemand zu umarmen... :hug:
24.5.2017: Noch immer gut!

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Mittwoch, 21.12.16, 13:09

Hallo Uwe. Ich hab heute schon geschrieben das es mir nicht gut geht. Hab heliobacter pylori und muss eigentlich Antibiotika nehmen.
Ich hoffe ich kann es irgendwie umgehen.
Ich vertrage doch nicht mal KopfschmerzTabletten.
Is das ein Jammer zur zeit alles
mittelschwere Depressionen, Angst und Panik, Sept-Nov. trimiparin, weiss aber nicht mehr genau wieviel, musste es dann absetzen weil ich nicht mit klar gekommen bin,
seit november 2010 venlafaxin 37,5mg
nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
Im Februar 2015 werden es 3 Jahre ohne Ad und mein Zustand ist oft einfach katastrophal.

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von uwe57 » Mittwoch, 21.12.16, 13:19

Hallo nochmal,

Heliobacter Pylorii ist ein Bakterium, dass selbst durch die Magensäure nicht angegriffen wird. Die übliche Therapie ist deshalb die Gabe von 2 Antibiotika und eines Säurehemmers, damit die Antibiotika "leichter" an die Bakterien dran kommen. 2 Antibiotika gibt man deshalb, um möglichen Resistenzen der Baktierien entgegenzutreten.

Immerhin hast du nun eine eindeutige Ursache für die Magenprobleme gefunden. Gut, dass die Bakterien es noch nicht geschafft haben, ein Magengeschwür zu verursachen. :)

Du musst nun abwägen: nimmst du die verordneten Medikamente für eine Woche und hast dann Heliobacter pylorii ausgerottet (mit der möglichen Nebenwirkung, dass auch andere Darm-Bakterien leiden und du ein paar Tage "Gerumpel" im Bauch hast) oder versuchst du es mit kolloidalem Silber und Honig (die auch ein "Gerumpel" verursachen können, weil sie auch gegen andere Bakterien wirken), was aber vermutlich viel länger dauern wird. :?

Ich persönlich tendiere hier zu der Antibiotika-Variante, weil es eher schwierig ist, diesen Bakterien sonstwie den Garaus zu machen (immerhin leben sie tief in der Magenschleimhaut, um sich vor der Magensäure zu verstecken).

Ich denke auch nicht, dass die Antibiotika und der Säureblocker einen anhaltenden Effekt auf dein sonstiges körperliches und geistiges Befinden haben werden. Nach einer Woche, längstens nach 10 Tagen ist die Therapie vorbei und du bist die Bakterien los.

Ich schreibe das, obwohl ich auch lieber sanfte Medizin befürworte. Es gibt für mich aber auch Ausnahmen, eine davon ist Heliobacter pylorii, ein sehr hartnäckiges Bakterium.

Liebe Grüße
Uwe
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Seit der Jugend wiederkehrend depressive Phasen; Tiefe immer schwerer, Abstände immer kürzer.
ca. 1995:
Nervenzusammenbruch; Diagnose: schwere endogene Depression (sagte man damals), Angstzustände, Soziophopie
Medikation mit div. AD, die z.T. starke NW hatten und gleich wieder abgesetzt wurden.
Vergebliche Versuche mit versch. Psychotherapeuten/innen
Nach ca. 2 Jahren stabile Medikation mit 600mg Moclobemid und 45mg Mirtazapin für die Dauer von ca. 2 Jahren.
Dann eigener Entschluss, die AD abzusetzen (Ausschleichen über je ca. 1 Monat); dabei keine Absetz-Symptomatik.
Insgesamt hatten die AD eigentlich nie wirklich geholfen, sondern eher nur etwas gleichgültiger gemacht.

Einige Jahre ohne AD und ohne Depression.

Ca. 2005: wieder schwere Depressionen nach einem traumatischen Erlebnis und Entschluss, den ehemaligen Arzt wieder aufzusuchen.
Erneut viele Versuche mit div. AD: keines brachte je einen "Durchbruch".
2010: weiterer Versuch mit einem zusätzlichen AD, was dann zu einem Serotonin-Syndrom und der genetischen Diagnose "Intermediärer Metabolisierungtyp" betr. CYP2D6 führte.
Daraufhin Neu-Medikation mit (je einschleichend) 225mg Venlafaxin und 45mg Mirtazapin.
Dosis-Anpassungen bis ca. 2012, dann
2012: 375mg Venlafaxin und 30mg Mirtazapin
08/2016: Reduktion Mirtazapin auf 0mg (in wöchentlichen Schritten 22,5mg, 15mg, 7,5mg, 0mg) durch Halbieren/Vierteln der Tabletten. Keine Absetz-Symptome.
09/2016: Reduktion Venlafaxin auf 225mg (in wöchentlichen Schritten 337,5mg. 300mg, 260,5mg, 225mg). Auch hier keine Entzugs-Symptome.
10/2016: Nach ca. 2 Wochen zusätzlich 150mg Bupropion (ohne erkennbare Besserung/Wirkung) bis

22.11.2016: 225mg Vanlafaxin, 150mg Bupropion
Entdeckung dieses Forums :D , Erkennen und Verstehen der AD-(Absetz-)Problematik, Entschluss, beide ADs möglicht schell abzusetzen.
23.11.2016: 225mg Venlafaxin, 0mg Bupropion
Ziel: Venlafaxin in Schritten von 75mg reduzieren, dann bei 75mg die Reduktion zu verlangsamen, beginnend nächste Woche mit je 1 Woche Wartezeit und ggf. Aufdosierung mit 37,5mg bei Entzug-Symptomen.
24. - 27.11.: Venlafaxin 225mg, Bupropion 0mg Keine Entzugssymptome
1.12.: Venlafaxin 150mg
3.12.: keine Probleme (vielleicht noch zu früh)
8.12.: weiterhin keine Probleme, sogar etwas gebesserte Stimmungslage
25.12.: Venla150mg, weiter keine Probleme, Lebenslust kehrt langsam zurück
-------Gutes Neues Jahr an alle!
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2.2017: jetzt nur noch 75mg
15.4.2017: weiter runter auf 37,5mg
27.4.2017: keine Probleme, HURRA!
Von 375mg (Sept. 2016) runter auf 37,5mg (April 2017) - das finde ich einfach toll.
17.5.2017: Venlafaxin kalt abgesetzt (Hab einfach die Nase voll)
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20.5.2017: Es geht mir gut und ich gehe nach draußen, um jemand zu umarmen... :hug:
24.5.2017: Noch immer gut!

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Mittwoch, 21.12.16, 13:57

Uwe sei mir nicht böse aber mit ein bißchen Bauchgrummeln bei der Einnahme von Antibiotika ist es nicht abgetan. Du weißt AB triggern.
Und ich zähle dazu ich vertrage nicht mal KopfschmerzTabletten.
Genau aus diesem Grund bin ich so verzweifelt und hab nachgefragt wegen Alternativen.
Danke trotzdem für deine Hilfe.
Laut deiner Aussage ist es also nicht möglich heliobacter anders zu bekämpfen?
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nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von diane » Mittwoch, 21.12.16, 14:47

Hallo rosa..

Wulst du es nicht liebers wenigstens probieren? Es triggern nicht alle AB..
Ich musste aufgrund von blutiger Blasenentzündungen 2 mal AD nehmen. Es hat etwas getriggert aber das verschwindet sobald du das AB abgesetzt hast. Ich würde es liebers nehmen bevor dir ein Geschwür noch mehr Probleme macht was bis hin zu einer OP mit Narkose führen kann..
Dann liebers 1 is 2 wochen triggern, was natürlich auch gar nicht sein muss..

Lg

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Monalinde » Mittwoch, 21.12.16, 14:48

Hallo

Bei mir wurde anläßlich einer Magenspiegelung auch helicobacter pylori festgestellt und zwar kurz, nachdem ich die Psychpharmaka entzogen hatte, also vor etwa drei Jahren. Außerdem habe ich eine Gastritis B, wohl aufgrund des Helicobacters. Ich habe auch sehr lange übelegt, was zu tun sei. Habe es dann doch gewagt und diese triple Kur mit Antibiotika und Pantoprazol gemacht. Dann noch ein zweites Mal, weil der Pilz noch immer vorhanden war. Ich kann mich nicht an nennenswerte Beschwerden durch die Antibiotika erinnern. Allerdings ging es mir aufgrund der Entzugserscheinungen generell nicht gut, so dass ich nicht weiss, ob nicht auch die Antibiotika eine Mitschuld hatten.

Ich kann mich noch an Übelkeit und Erbrechen erinnern, vor der Behandlung. Diese Beschwerden bestehen nun nicht mehr. Dagegen habe ich manchmal noch mit zu viel Magensäure zu kämpfen und vertrage viele Dinge einfach nicht mehr, was sich duch vermehrtes Aufstoßen und Magendruck bemerkbar macht. Besonders während der Nacht. Inwieweit das mit dem Pilz noch immer in einem ursächlichen Zusammenhang steht, kann ich nicht beurteilen. Ich glaube es eher nicht.

Manche Menschen tragen den Keim in sich und haben überhaupt keine Beschwerden.

Wenn ich noch einmal vor die Wahl gestellt würde, würde ich es zunächst mit Naturheilkunde versuchen. Bei mir wurde der Pilz erst durch eine Stuhlprobe festgestellt, und später durch die Spiegelung bestätigt.

Schwierige Entscheidung!

Liebe Grüße, Mona
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Dezember 2012 auf Null abgesetzt, ausschleichend alle drei Wochen 10 Prozent der ursprünglichen Dosis

Diagnose: Depression und Angststörung

Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.

Zahlreiche körperliche Symptome:
(Tinnitus , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals, saures Aufstoßen, Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Stimmungsschwankungen, Hautausschläge, Angstzustände, Gelenkschmerzen, Schwindel))


2016: Nebenhöhlenentzündung, Schleim im Hals, Stimmungsschwankungen bzw. Neuroemotionen, Tinnitus, noch
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mehr, Schüttelfrost

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von uwe57 » Mittwoch, 21.12.16, 14:58

Hallo Rosalienchen,

ich verstehe durchaus, warum du spektisch gegenüber Medis (ABs) eingestellt bist.
Also in deinem Fall (positiver Test auf Heliobacter pylorii) betrachte ich das etwa so:
Du stehst an einer größeren Straßenkreuzung und wartest auf "Grün" für die Fußgänger-Ampel. Dann wird's grün, du gehst aber nicht los, weil du gerade einen Anruf bekommst. Als du losgehst, siehst du, dass die Ampel wieder auf "Rot" springt. Gehst du nun weiter oder zurück?

Ich glaube, Heliobacter sind wirklich schwer zu bekämpfende Bakterien. Es hat übrigens mehrere Jahrzehnte gedauert, bis man sie überhaupt als Ursache für Magen-Probleme und -Geschwüre entdeckt hat.

Du leidest sehr stark unter deinen Magen-Problemen. Wenn du nichts dagegen unternimmst, werden sie vielleicht sogar schlimmer werden. Die Antibiotika wirken recht schnell, normalerweise hast du nach einer Woche keine Beschwerden mehr.

Kopfschmerz-Tabletten wirken ja völlig anders als Antibiotika. Sie nehmen Einfluss auf Nervenzellen bzw. auf die Signal-Übertragung.

Natürlich kann ich dir keine Garantie geben. Aber wenn du die Chance hast, innerhalb einer Woche deine Magenprobleme abhaken zu können, wäre das den Versuch nicht wert? Und hättest du nicht die Möglichkeit, die Einnahme der 3 Medis zu beenden, wenn du negative Wirkungen spüren solltest?

Ich würde dir empfehlen, die ABs zu nehmen und den Säureblocker weg zu lassen. Wenn du das drei Tage lang überstehst, ohne irgendwelche schlimmen NW, dann nehme die ABs noch ein paar Tage länger, um sicher zu sein, dass alle Helios gekillt sind. Statt des Säureblockers esse in dieser Zeit einfach etwas magenschonend, so dass der Magen nicht so viel Magensäure produzieren muss. Trinke mehrfach etwas stilles Wasser (keine Kohlensäure), keine Milch, vermeide Süßes und Scharfes, esse lieber Eiweiße als Kohlenhydrate, kein Fett, lieber Gemüse, Reis und von allem nur wenig, alles also, was deinen Magen schont. Dann reguliert dein Magen die Säure-Herstellung sowieso schon nach unten. Dazu etwas lauwarmer Kamillentee. Alkohol und Nikotin solltest du natürlich auch reduzieren (nicht abrupt aufhören), falls du diese konsumierst.

Die ABs können wegen der Magen-Schleim-Schutzschicht nicht lokal wirken, sondern nur systemisch, das heisst, sie müssen über das Blut aufgenommen und in die Tiefen der Magenschleimhaut transportiert werden.

Ich bin etwas skeptisch, ob Silberwasser gegen diese Biester etwas ausrichten kann, denn es müsste ja zunächst die saure Magenschleimhaut überwinden. Silberwasser ist ohne Zweifel gut bei oberflächlichen Wunden, wo es quasi direkt wirken kann. Aber im Magen? Stell dir einfach vor, ein Heliobacter-Bakterium hockt in einer tiefen Spalte der Magenschleimhaut und hat über sich einen halben Zentimeter dicken Schleim. Glaubst du, dass Silberwasser diesen dicken Schleim überwinden kann, bevor es der Magen in den Darm weiter befördert?

Die ABs dagegen kommen von innen und bekämpfen die Bakterien unterhalb der schützenden Schleimdecke.

Deshalb nochmal meine Bitte: nehme die ABs mindestens eine Woche lang, kürzer nur, wenn du dich dabei Sch.... fühlst. Und nach ein-zwei Wochen wird es deinem Magen besser gehen und du hast ein schwerwiegenes Problem abgekakt.

Liebe Grüße

Uwe
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Seit der Jugend wiederkehrend depressive Phasen; Tiefe immer schwerer, Abstände immer kürzer.
ca. 1995:
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Medikation mit div. AD, die z.T. starke NW hatten und gleich wieder abgesetzt wurden.
Vergebliche Versuche mit versch. Psychotherapeuten/innen
Nach ca. 2 Jahren stabile Medikation mit 600mg Moclobemid und 45mg Mirtazapin für die Dauer von ca. 2 Jahren.
Dann eigener Entschluss, die AD abzusetzen (Ausschleichen über je ca. 1 Monat); dabei keine Absetz-Symptomatik.
Insgesamt hatten die AD eigentlich nie wirklich geholfen, sondern eher nur etwas gleichgültiger gemacht.

Einige Jahre ohne AD und ohne Depression.

Ca. 2005: wieder schwere Depressionen nach einem traumatischen Erlebnis und Entschluss, den ehemaligen Arzt wieder aufzusuchen.
Erneut viele Versuche mit div. AD: keines brachte je einen "Durchbruch".
2010: weiterer Versuch mit einem zusätzlichen AD, was dann zu einem Serotonin-Syndrom und der genetischen Diagnose "Intermediärer Metabolisierungtyp" betr. CYP2D6 führte.
Daraufhin Neu-Medikation mit (je einschleichend) 225mg Venlafaxin und 45mg Mirtazapin.
Dosis-Anpassungen bis ca. 2012, dann
2012: 375mg Venlafaxin und 30mg Mirtazapin
08/2016: Reduktion Mirtazapin auf 0mg (in wöchentlichen Schritten 22,5mg, 15mg, 7,5mg, 0mg) durch Halbieren/Vierteln der Tabletten. Keine Absetz-Symptome.
09/2016: Reduktion Venlafaxin auf 225mg (in wöchentlichen Schritten 337,5mg. 300mg, 260,5mg, 225mg). Auch hier keine Entzugs-Symptome.
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23.11.2016: 225mg Venlafaxin, 0mg Bupropion
Ziel: Venlafaxin in Schritten von 75mg reduzieren, dann bei 75mg die Reduktion zu verlangsamen, beginnend nächste Woche mit je 1 Woche Wartezeit und ggf. Aufdosierung mit 37,5mg bei Entzug-Symptomen.
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8.12.: weiterhin keine Probleme, sogar etwas gebesserte Stimmungslage
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von uwe57 » Mittwoch, 21.12.16, 15:05

Hi Mona,
Heliobacter pylorii ist (zum Glück) kein Pilz, sondern ein Bakterium. Pilze erzeugen Geflechte aus miteinander verbundenen Zellen und sind etwas problematischer als Bakterien, die einfach nur nebeneinander leben.
Viele Menschen haben Heliobacter im Darm (neben geschätzt etwa 1000 anderen Bakterien-Arten). Problematisch wird es erst, wenn die Helios die Magenschleimhaut besiedeln.

Nur so nebenbei.

Liebe Grüße
Uwe
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Insgesamt hatten die AD eigentlich nie wirklich geholfen, sondern eher nur etwas gleichgültiger gemacht.

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Ca. 2005: wieder schwere Depressionen nach einem traumatischen Erlebnis und Entschluss, den ehemaligen Arzt wieder aufzusuchen.
Erneut viele Versuche mit div. AD: keines brachte je einen "Durchbruch".
2010: weiterer Versuch mit einem zusätzlichen AD, was dann zu einem Serotonin-Syndrom und der genetischen Diagnose "Intermediärer Metabolisierungtyp" betr. CYP2D6 führte.
Daraufhin Neu-Medikation mit (je einschleichend) 225mg Venlafaxin und 45mg Mirtazapin.
Dosis-Anpassungen bis ca. 2012, dann
2012: 375mg Venlafaxin und 30mg Mirtazapin
08/2016: Reduktion Mirtazapin auf 0mg (in wöchentlichen Schritten 22,5mg, 15mg, 7,5mg, 0mg) durch Halbieren/Vierteln der Tabletten. Keine Absetz-Symptome.
09/2016: Reduktion Venlafaxin auf 225mg (in wöchentlichen Schritten 337,5mg. 300mg, 260,5mg, 225mg). Auch hier keine Entzugs-Symptome.
10/2016: Nach ca. 2 Wochen zusätzlich 150mg Bupropion (ohne erkennbare Besserung/Wirkung) bis

22.11.2016: 225mg Vanlafaxin, 150mg Bupropion
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23.11.2016: 225mg Venlafaxin, 0mg Bupropion
Ziel: Venlafaxin in Schritten von 75mg reduzieren, dann bei 75mg die Reduktion zu verlangsamen, beginnend nächste Woche mit je 1 Woche Wartezeit und ggf. Aufdosierung mit 37,5mg bei Entzug-Symptomen.
24. - 27.11.: Venlafaxin 225mg, Bupropion 0mg Keine Entzugssymptome
1.12.: Venlafaxin 150mg
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2.2017: jetzt nur noch 75mg
15.4.2017: weiter runter auf 37,5mg
27.4.2017: keine Probleme, HURRA!
Von 375mg (Sept. 2016) runter auf 37,5mg (April 2017) - das finde ich einfach toll.
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Mittwoch, 21.12.16, 15:09

Ich hab im Moment nicht mal mehr Beschwerden mit dem Magen. HaB es gut mit Spascupreel und heilerde hinbekommen. Bei der Magenspiegelung war auch keine magenschleimhautentzündung nix zu finden.
Wenn es mal nur beim Triggern von ein bis 2 Wochen bleiben würde. Bei meiner letzten betäubung beim zahnarzt hatte ich über Monate ganz schlimm zu tun. Es hat mich voll aus der Bahn geworfen.
Und davor habe ich bei den beiden Antibiotika auch Angst das ich Monate wieder völlig umliege.
Trotzdem danke für eure Hilfe
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seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von uwe57 » Mittwoch, 21.12.16, 17:01

Ach Rosalienchen,

zwar glaube ich nicht, dass die ABs bei dir eine Verschlechterung deines Zustands triggern würden, aber wenn es dir momentan magenmäßig etwas besser geht:

HURRAH!!! :D :D :D

Also setze dich bitte nicht der Gefahr aus, dass die ABs und vor allem der Säureblocker dir nicht gut tun könnten!

Die Wirkung von ABs und Schmerzmitteln (Betäubung beim Zahnarzt) ist zwar grundsätzlich anders, aber ich respektiere deine Angst.

Bitte denke weiter daran, deinen Magen zu schonen und möglichst wenig zu belasten. Dann wirst du auch mit den Helios einigermaßen gut auskommen. Betrachte sie einfach als deine Mitbewohner und halte sie im Zaum, indem du ihnen möglichst wenig Lebenshilfe gibst. Spare besonders Kohlenhydrate, das wäre ja auch prinzipiell gut für die Figur :wink:

Probiere sanfte Hausmittel wie Kamillentee (nicht zu heiß), Ingwer und Knoblauch. Auch könntest du Wismut versuchen (ein Mineralstoff), der vielleicht sogar in deiner Heilerde vorhanden ist (gibts aber auch als Extra-Medi). Wismut ist ein chemisches Element wie Calcium oder Magnesium und vermutlich total harmlos.

Tue einfach alles, von dem du weißt, dass es deinem Magen hilft.


Ich wünsche dir magenmäßig und auch sonst

viel Erfolg!!!

Du wirst dieses Problem mit den blöden Bakterien auch überleben, genau so wie die verdammten Absetz-Erscheinungen. Und eines Tages in nicht all zu weiter Ferne wirst du schreien: "Hurra, ich hab's geschafft".
Das wünsche ich dir aus tiefstem Herzen zu Weihnachten - und bis Ostern möge mein Wunsch sich erfüllt haben.

Liebe, liebe Grüße
Uwe
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ca. 1995:
Nervenzusammenbruch; Diagnose: schwere endogene Depression (sagte man damals), Angstzustände, Soziophopie
Medikation mit div. AD, die z.T. starke NW hatten und gleich wieder abgesetzt wurden.
Vergebliche Versuche mit versch. Psychotherapeuten/innen
Nach ca. 2 Jahren stabile Medikation mit 600mg Moclobemid und 45mg Mirtazapin für die Dauer von ca. 2 Jahren.
Dann eigener Entschluss, die AD abzusetzen (Ausschleichen über je ca. 1 Monat); dabei keine Absetz-Symptomatik.
Insgesamt hatten die AD eigentlich nie wirklich geholfen, sondern eher nur etwas gleichgültiger gemacht.

Einige Jahre ohne AD und ohne Depression.

Ca. 2005: wieder schwere Depressionen nach einem traumatischen Erlebnis und Entschluss, den ehemaligen Arzt wieder aufzusuchen.
Erneut viele Versuche mit div. AD: keines brachte je einen "Durchbruch".
2010: weiterer Versuch mit einem zusätzlichen AD, was dann zu einem Serotonin-Syndrom und der genetischen Diagnose "Intermediärer Metabolisierungtyp" betr. CYP2D6 führte.
Daraufhin Neu-Medikation mit (je einschleichend) 225mg Venlafaxin und 45mg Mirtazapin.
Dosis-Anpassungen bis ca. 2012, dann
2012: 375mg Venlafaxin und 30mg Mirtazapin
08/2016: Reduktion Mirtazapin auf 0mg (in wöchentlichen Schritten 22,5mg, 15mg, 7,5mg, 0mg) durch Halbieren/Vierteln der Tabletten. Keine Absetz-Symptome.
09/2016: Reduktion Venlafaxin auf 225mg (in wöchentlichen Schritten 337,5mg. 300mg, 260,5mg, 225mg). Auch hier keine Entzugs-Symptome.
10/2016: Nach ca. 2 Wochen zusätzlich 150mg Bupropion (ohne erkennbare Besserung/Wirkung) bis

22.11.2016: 225mg Vanlafaxin, 150mg Bupropion
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23.11.2016: 225mg Venlafaxin, 0mg Bupropion
Ziel: Venlafaxin in Schritten von 75mg reduzieren, dann bei 75mg die Reduktion zu verlangsamen, beginnend nächste Woche mit je 1 Woche Wartezeit und ggf. Aufdosierung mit 37,5mg bei Entzug-Symptomen.
24. - 27.11.: Venlafaxin 225mg, Bupropion 0mg Keine Entzugssymptome
1.12.: Venlafaxin 150mg
3.12.: keine Probleme (vielleicht noch zu früh)
8.12.: weiterhin keine Probleme, sogar etwas gebesserte Stimmungslage
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15.4.2017: weiter runter auf 37,5mg
27.4.2017: keine Probleme, HURRA!
Von 375mg (Sept. 2016) runter auf 37,5mg (April 2017) - das finde ich einfach toll.
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Borusse09 » Mittwoch, 21.12.16, 17:08

Hallo, ich habe jetzt mal mitgelesen und wollte mal einen Rat dazu abgeben.
Man kann gut Brokkolieextrakt bei Heliobactar einsetzen.
Auch gibt es noch ein anderes Mittel was mir jetzt mein Heilpraktiker empholen hat.
Es heißt Rizola Zeta und das hilft gegen alle Arten von Bakterien , Viere, Parasieten , Darmfäulnis und noch vieles mehr.
Ich habe mir das jetzt bestellt und mal soll es ganz vorsichtig einnehmen.
Ich nehme ein Glas Wasser und ein Tropfen vom Rizola und dann einen Tropfen davon auf die Zunge Träufeln. Ganz vorsichtig anfangen.
Ich habe schon sehr viele gute Sachen davon gehört.
Bevor ich Antibiotika nehme würde ich es erst damit versuchen.
Übrigens wirkt diese Rizola auf vielen Ebenen unseres Körpers.
Vielleicht ist es ja eine Hilfe.
Wer Interesse hat kann gerne Fragen.
L G Petra
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Mirtazepin von Januar bis Mai 2014 eingenommen 30 mg, zwischenzeitlich mal runter auf 20 mg und dann auch auf 10 mg.
Magen und Darmspiegelung bekommen und zweimal ein MRT mit Komtrastmittel gespritzt bekommen.
Diverse Entgiftungen gemacht und HWS Behandlung beim Osteopathen und Chiropraktiker.
Dann durch zwei mal Homeophatische Hochpotenzen toten Zusammenbruch gehabet.
Habe dann innerhalb ganz kurzer Zeit das Mirtazepin abgesetzt.
Ab dann Histamimintoleranz und total überreiztes Nervensystem.Verdacht auf Serotoninsyndrom.
Geruchssensibelität und Elektrosensibel geworden.
Könnte fast mit keinem Menschen mehr reden ist auch heute noch machmal so.
Von August 2014 bis Januar 2015 täglich 2 mg Tavor eingenommen und dann innerhalb 8 Wochen ausgeschlichen , wobei ich das letzte vierte so abgesetzt habe. Danach alle Symthome wieder schlimmer vorhanden.
Fast vier Monate ohne Tavor .
3 Wochen in Amerika in einer Umweltklinik, könnte die Behandlung leider nicht vertragen denn in den Spritzen zur Resensibelisierumg war auch Natriumchlorid enthalten.
Ab Mitte Juni 2015 nehme ich jeden Tag 1 mg tavor ein weil die Überreizung nicht aufhört.
Ende Feburar 2016 Schilddrüsen komplett OP und seit dem Versuch von Einnahme der Schilddrüsenhormone, was noch mehr zur Überreitzug führt und mein Histamin wird immer schlimmer.
Verträge das Tavor seit dem auch kaum noch.
Symthome seit Einnahme der Schilddrüsenhormone, Unruhe , totale überregbarkeit des Nervensystems ,trockene Schleimhäute und Haut sowie trockene Haare. Juckreiz am Körper, kaum noch etwas essen können, erschöpft, lichtempfindlicher, Geruchssensibeler, gereizter Magen und Darm, Ausschlag im Gesicht , Nackenschmerzen,elektrosenibelität noch stärker, Konzentrationsprobleme,
Trockene Augen , Exeme an den Ohren und noch einiges mehr.

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von padma » Mittwoch, 21.12.16, 18:44

liebes Rosalienchen, :)

speziell in deinem "Fall" würde ich auch versuchen, möglichst ohne die AB klarzukommen.

@ Uwe, :)
danke dir für deine ausführlichen Informationen. "Normalerweise" ist diese Triple Therapie sicherlich sinnvoll.
Nur bei den extrem hypersensibilisierten Langzeitbbetroffenen, zu denen Rosalienchen gehört, ist die Lage anders. Da können AB und andere Substanzen langanhaltende heftigste Symptome verursachen.

Rosalienchen´s Sorge ist da durchaus berechtigt, sie und andere Betroffene haben zuhauf diese Erfahrung machen müssen.
Es ist wirklich eine sehr spezielle Situation, die Betroffenen müssen extrem vorsichtig sein.

liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Donnerstag, 22.12.16, 15:16

Danke erstmal für eure Antworten. Wir haben hier ein Arzt Naturheilverfahren und Homöopathie.
Die hat morgen auch offen allerdings nimmt die wohl keine Patienten mehr auf.
Ich werde morgen früh trotzdem mal hingehen und mein Glück probieren. Weiß nur noch nicht was ich sage das sie mich doch dran nimmt.
Vielleicht hat sie ja eine alternative zum Antibiotika.
Ansonsten muss ich im Januar mal zum Heilpraktiker.
LG
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mittelschwere Depressionen, Angst und Panik, Sept-Nov. trimiparin, weiss aber nicht mehr genau wieviel, musste es dann absetzen weil ich nicht mit klar gekommen bin,
seit november 2010 venlafaxin 37,5mg
nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
Im Februar 2015 werden es 3 Jahre ohne Ad und mein Zustand ist oft einfach katastrophal.

Jamie
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Jamie » Samstag, 24.12.16, 9:24

Hallo rosalienchen,

es tut mir leid, dass du Helicobacter hast. Das braucht kein Mensch.
Ich bin die Woche völlig ausgeknockt wegen einer hartnäckigen Mittelohrentzündung und habe mich ziemlich ausgeklinkt.
Ich habe ihn als Teenie auch gehabt und ihn mit der Triple-Therapie behandelt; aber das war hart. Mir sind die vielen AB nicht gut bekommen.
Helicobacter pylori Bakterien stehen in der Diskussion, möglicherweise Auslöser von Magenkrebs zu sein.

Ob du jetzt innerhalb weniger Wochen reagieren musst, das glaube ich nicht, aber endlos anstehen lassen kann man das nicht.
Du bist ja schon mit vielen Tipps versehen worden, ich habe leider keinen ultimativen Rat beizusteuern.

Ich glaube, es ist ziemlich komplex zu behandeln. Am ehesten scheint mir ein naturheilkundlicher Ansatz bzw. Kolloidales Silber geeignet, wobei beides fachmännische Betreuung braucht und gerade das Silber in den für dich benötigten Mengen vermutlich sehr teuer wird, weswegen du vielleicht über die Anschaffung eines Silberpulsers (knapp 200€)(zum Selberherstellen) nachdenken solltest. Herr Kühni hat gerade ein neues, verbessertes Gerät auf den Markt gebracht.
Ggf nimmst du mit ihm mal Kontakt nach Weihnachten auf, schilderst ihm das Problem und lässt dich beraten, welche ppm Zahl er empfiehlt und wieviel Koll. Silber täglich. 200€ sind verglichen damit, dass einem das Gerät dann lebenslang zur Verfügung steht, eigentlich auch nicht soooo ein Preis.
Aber klar. Muss man auch erst mal haben.
Kontaktdaten: lavandinum.de Herr Werner Kühni --> sein überarbeitetes Buch: https://www.amazon.de/Kolloidales-Silbe ... k%C3%BChni
facebook: Kolloidales Silber als Medizin

Grüße, ich hoffe du findest den richtigen Weg für dich, Frohe Weihnachten :hug:
Jamie
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